Christoph Peters Der Arm des Kraken

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Inhaltsangabe zu „Der Arm des Kraken“ von Christoph Peters

Ein Mord in einem Park im Osten von Berlin führt die Wege der Kommissarin Annegret Bartsch und des Killers Fumio Onishi zusammen. Denn dort, wo sich die Kämpfe zwischen den vietnamesischen Clans der Nachwendezeit seit langem beruhigt zu haben scheinen, ist plötzlich die Hölle los – ein verstörender Rachefeldzug von archaischer Gnadenlosigkeit und unfassbarer Grausamkeit erschüttert mit einem Mal die heile Welt des Prenzlauer Bergs. Und Annegret Bartsch hat alle Mühe, Fumio Onishi endlich eine Falle zu stellen, die dem Töten ein Ende bereiten könnte.

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  • Klein Vietnam

    Der Arm des Kraken

    walli007

    26. August 2016 um 15:53

    Im Berliner Vietnamesen Viertel wird die Leiche eines Japaners gefunden. Ein unerwarteter Fund, der nicht ins ruhig gewordene Bild passt. Der Tote trägt Tattoos wie sie von der Yakuza bekannt sind. Sollte sich da ein neuer Krieg unter verschiedenen Sparten des organisierten Verbrechens anbahnen? Kommissarin Annegret Bartsch, die seit über zehn Jahren in der Vietnam-Kommission beschäftigt ist und sich dort allmählich wie auf dem Abstellgleis vorkam, muss nun alle Kräfte zusammentrommeln. Was sie zunächst nicht weiß, ein weiterer Japaner ist in Berlin angekommen, um die Umstände des Todes seines Protegé Yuki zu klären. Zunächst einmal muss die Zuständigkeit für den Fall geklärt werden, denn weil es unter den Vietnamesen so lange ruhig war, fühlt sich das normale Morddezernat zuständig. Die jahrelang gesammelten Spezialkenntnisse von Annegret Bartsch werden vermeintlich erstmal nicht gebraucht. Inzwischen begibt sich Fumio Onishi auf die Spuren seines ehemaligen Schützlings. Was hatte dieser vor? Hat er sich von der Organisation abgewandt? Wollte er etwa eigene Geschäfte aufziehen? Onishi beginnt Fragen zu stellen, zunächst bei den möglichen Freunden und Bekannten Yukis und natürlich auch bei dessen Freundin. Nikola, eine Deutsche, scheint größeren Einfluss auf Yuki gehabt zu haben als üblich.  Die Wege von Kommissarin Bartsch und Fumio Onishi führen aufeinander zu und sind doch von einander getrennt. Um das klar zu machen, wähl Christoph Peters ein Stilmittel, dass die beiden Handlungsstränge eindeutig voneinander abgrenzt. Allerdings wird die Lektüre durch die ohne Punkt formulierten Gedanken der Kommissarin nicht unbedingt einfacher. Ob absichtlich herbei geführt oder nicht, so wendet sich die Sympathie beinahe automatisch mehr dem Killer Onishi zu, der planvoller und mit mehr Übersicht vorzugehen scheint. Fraglich, ob überhaupt die Möglichkeit besteht, den Fall wirklich zu klären. Vermutlich spielen verschiedenste Parteien sich gegeneinander aus. Die Polizei möchte in diesem Spiel gerne die lachende Dritte sein. Doch wer ist mit seinen Gedankenspielen einen Schritt voraus? Asiaten in der Bundeshauptstadt, Geschäfte, die ohne Kunden auskommen und doch ordentlich Umsatz bringen. Zonen, die unter verschiedenen Gruppen aufgeteilt sind. Ist da eine Parallelgesellschaft entstanden, deren Abläufe nicht einmal die Polizei richtig durchblickt? Lösen sie ihre Probleme lieber selbst, ohne die Staatsgewalt hinzuzuziehen? Ein spannender und ungewöhnlicher literarischer Ausflug, allerdings kein Kriminalroman im üblichen Sinne. Denn so wie die Polizei nicht alles durchdringt, so bleibt auch dem Leser einiges verborgen. Tatsächlich ist der Weg eher das Ziel, ein Weg, der fesselt.

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  • Die Gedanken sind frei. (Leider.)

    Der Arm des Kraken

    Gulan

    Fumio Onishi gähnte, er spürte eine Art Lampenfieber, das sich einstellte, wenn er einsatzbereit war, stand auf, nahm die Tüte, ging langsam die Straße zurück, warf seine Einkäufe in die Mülltonne am nächsten Laternenpfahl. Er atmete einmal durch, zog ein Paar weiße Baumwollhandschuhe aus den Sakkotaschen, streifte sie über, öffnete die Ladentür. Im selben Moment verwandelte sich Unruhe in Klarheit. Eine unscheinbare, mittelalte Frau trat aus dem Hinterzimmer. Sie trug ein künstliches Lächeln vor sich her, das einbrach, als sie ihn sah. Schneller, als sie etwas sagen, geschweige denn rufen konnte, und noch ehe der Schließreflex ihre Augenlider erreicht hatte, traf sie ein Handkantenschlag mit solcher Wucht an der Schläfe, dass die Haut aufplatzte und der Knochen sichtbar wurde. Während sie zur Seite kippte, griff Fumio Onishi mit der Linken ihre Schulter, seine Rechte fasste sie bei der Hüfte, damit sie krachend ins Regal stürzte. In einer einzigen fließenden Bewegung legte er sie bäuchlings auf dem Boden ab. Einen Moment später stand er mit entsicherter Pistole in der Tür zum Büro. (S.103-104) In einem Park im Berliner Osten wird die Leiche des Japaners Yuki O. gefunden. Für die Polizei eine ziemliche Überraschung, denn die Zeit der Revierkämpfe zwischen den asiatischen kriminellen Gruppen in Berlin schien vorbei. Dennoch scheint Yuki O. ein Mitglied der japanischen Yakuza gewesen zu sein und die Spur führt Hauptkommissarin Annegret Bartsch zu der dominierenden vietnamesischen Mafia. Derweil landet mit Fumio Onishi ein weiterer Vertreter der Yakuza in Berlin – mit dem klaren Auftrag Vergeltung zu üben. Christoph Peters ist bislang weniger als Autor von Kriminalromanen aufgefallen. Sein Schwerpunkt lag bei zeitgenössischer Literatur. Sein Roman „Wir in Kahlenbeck“ stand vor drei Jahren auf der Longlist des Deutschen Buchpreis. Ein Schwerpunkt seines Schaffens ist jedoch die japanische Kultur („Mitsukos Restaurant“, „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“), dies bringt er in diesem Kriminalroman ebenfalls mit ein. Der Autor erzählt die Geschichte abwechselnd von Kapitel zu Kapitel durch die beiden Hauptpersonen. Fumio Onishi ist ein Repräsentant, man könnte auch Killer sagen, der japanischen Yakuza. Ein Mann, gefangen in Tradition, Loyalität und Ehre, der die geforderte Vergeltung mit chirurgischer Präzision durchführt. Seine unerschütterliche Fassade wird jedoch zu seinem Erstaunen hier in Berlin von der Deutschen Nikola, der Freundin von Yuki O., ein wenig ins Wanken gebracht. Auf der Gegenseite steht Annegret Bartsch, Hauptkommissarin im Vietnam-Dezernat. Seit ewigen Zeiten dümpelt ihr Dezernat unerfolgreich vor sich hin. Auch zu Hause mehren sich die Spannungen, Tochter Lilly geht ihr zunehmend auf die Nerven, ihr Mann macht ihr fortlaufend Vorhaltungen. Die Ermittlungen könnten für Bartsch eine Art Befreiungsschlag werden. Eigentlich eine gute Voraussetzung für ein (laut Infotext) „Katz-und Maus-Spiel zwischen der deutschen Kommissarin und dem japanischen Killer“. Aber während Fumio Onishis Kapitel konventionell durch einen personalen Erzähler vorgetragen werden, hat sich der Autor entschieden, Annegret Bartsch als Ich-Erzählerin zu nutzen. Leider als Ich-Erzählerin, die in ihren Kapitel ihre kompletten Gedankenströme dem Leser mitteilt. Peters verzichtet auf Punktsetzung, nur durch Kommata werden neben dienstlichen Gedanken vor allem die privaten Probleme Bartschs seitenlang aufgereiht. Und das begann mich nach kurzer Zeit bereits so zu nerven und zu langweilen, dass ich sehnlich das Ende von Bartschs Kapiteln erwartete. Mein Hauptproblem damit: Die fehlende Augenhöhe zwischen den Protagonisten, von Beginn an ist der Japaner der deutschen Kommissarin haushoch überlegen. Nun könnte man natürlich zurecht argumentieren, dass bei einem Katz-und-Maus-Spiel keine gleiche Augenhöhe vonnöten ist, aber Annegret Bartsch funktioniert für mich einfach nicht als zweite Hauptperson. Ihre persönlichen Befindlichkeiten langweilten mich nur, brachten kein Gegengewicht zum durchaus interessanten Japaner. Leider haben beide außerdem auch kaum Berührungspunkte innerhalb des Romans, ein echtes Katz-und-Maus-Spiel findet nicht statt. Von diesem Roman hatte ich mir einiges mehr erhofft. Es gab auch einige gute Ansätze. die inneren Konflikte von Fumio Onishi, dessen japanische Sichtweise vor allem von Verhältnis zwischen Mann und Frau in Berlin auf eine harte Probe gestellt werden. Oder der Einblick in die Parallelgesellschaften der kriminellen Organisationen in Berlin, wenngleich Onishis Strategie der verbrannten Erde ein wenig übertrieben erscheint. Ich hätte es aber besser gefunden, wenn der Autor sich auf den Japaner als Hauptperson konzentriert hätte, denn der innere Monolog von Annegret Bartsch hat mir die Lektüre verleidet.

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    • 9
  • Zwei Welten

    Der Arm des Kraken

    Havers

    Christoph Peters, der Rheinländer mit dem Faible für Japan (siehe auch „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ und „Mitsukos Restaurant“), wagt sich in seinem neuen Roman „Der Arm des Kraken“ thematisch in Bereiche eines Thrillers vor. Handlungsort ist der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, früher ein Arbeiterbezirk, mittlerweile aber ein gentrifiziertes Wohngebiet für Gutverdiener. Neben diesem wohlanständigen Bürgertum existiert dort aber auch noch eine Parallelgesellschaft, in der die vietnamesische Mafia das Sagen hat. Und gegen deren Treiben kann auch die Berliner Polizei mit ihrem Sonderdezernat nichts ausrichten. Das muss auch Kommissarin Annegret Bartsch erkennen, die in dem Fall des Japaners Yuki ermittelt, dessen Leiche in einem Park aufgefunden wird. Er ist keines natürlichen Todes gestorben, sondern wurde erschossen. Ihre Nachforschungen gestalten sich schwierig, denn niemand gibt Informationen preis. So kann sie nur vermuten, dass sich kriminelle Elemente im Prenzlauer Berg einen tödlichen Kampf um die Vorherrschaft liefern. Dieser Verdacht erhärtet sich, als Fumio Onishi in Berlin eintrifft, ein Meister mit dem Schwert und Killer der Yakuza, der den Tod seines Landsmann aufklären und rächen möchte. Und schon bald pflastern Leichen seinen Weg… Es sind zwei Welten, die in Christoph Peters „Der Arm des Kraken“ aufeinanderprallen, repräsentiert durch die beiden Hauptfiguren. Auf der einen Seite Annegret Bartsch, die chaotische Kommissarin des Vietnamdezernats, die weitgehend erfolglos vor sich hin ermittelt, und deren Privatleben ein einziger Scherbenhaufen ist. Sowohl das Verhältnis zu ihrem Mann als auch zu der halbwüchsigen Tochter ist problematisch und wird für sie zunehmend belastend. Auf der anderen Seite Onishi, die japanische Ein-Mann-Armee, hochdiszipliniert und organisiert, dem Kodex der Samurai verpflichtet, der ohne Rücksicht auf Verluste seinen Auftrag durchzieht. Der Autor arbeitet mit Perspektivwechsel und lässt uns das Geschehen abwechselnd durch die Augen der beiden Protagonisten betrachten, wobei die Passagen aus Sicht der Kommissarin sehr anstrengend zu lesen sind. Geschrieben in der Form eines inneren Monologs, ohne Punkt und Komma, werden Beobachtungen, Empfindungen und individuelle Interpretationen wild aneinandergereiht. Im Gegensatz dazu sind die klar strukturierten Kapitel Onishis eine erholsame Abwechslung. Auch dieser Kniff dient dazu, die beiden Personen klar gegeneinander abzugrenzen und deren Unterschiede deutlich zu machen. Und gerade in dieser präzisen Charakterisierung liegt die Stärke des Romans.

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    • 2
  • ein Buch, das spaltet

    Der Arm des Kraken

    detlef_knut

    11. October 2015 um 16:38

    In einem Park in Berlin-Prenzlauer Berg wird ein Japaner tot aufgefunden. Dieser Japaner bewegt sich in der Szene der Vietnamesen. Deshalb wird schnell an einem Mord im Drogenmilieu gedacht, manchmal aber auch an die von Ausländerhass geprägten NSU-Morde. Die Hauptkommissarin Annegret Bartsch aus dem Vietnamesendezernat hat seit über zehn Jahren kein Mord mehr aufgeklärt, wie wird aber dennoch in die "SOKO Merzmorde" gerufen, weil sie über viel Insiderwissen verfügt. Parallel zu den Ermittlungen macht sich ein anderer Japaner auf den Weg, dem toten Landsmann und - wie sich herausstellt - Kollegen bei den Yakuza (japanische Mafia) hinterherzuspüren. Denn es schien, als wollte der an der Organisation vorbei einige Geschäfte abwickeln. Für den Leser steht die Frage im Raum, ob dieser Japaner auch für den Tod seines Kollegen verantwortlich war. An dieser Stelle ist schnell zu erkennen, dass der Spannungsbogen dieses Romans nicht entlang der kriminellen Linie gezogen wird. Dieser Roman spaltet mich und leider kann ich ihn nicht uneingeschränkt empfehlen. Die durchweg gut ausgedachte Geschichte scheint sehr viel versprechend und weckt gewisse Erwartungen. Meine jedoch wurden nicht erfüllt. Da ist zunächst einmal der Satzbau des Autors. Zehn bis zwölf Seiten in einem einzigen Satz zu absolvieren, ist eine dumme Spielerei, die mich als Leser verärgert. Es zeugt von wenig Respekt dem Leser gegenüber, der in diesen Abschnitten vergeblich nach Ruhepunkten für das Auge sucht. Schließlich sind mir die Figuren zu oberflächlich. Sie erhalten keinen Tiefgang. Man findet sie weder abstoßend noch sympathisch. Sie mögen ungewöhnlich sein und die Regel beherzigen das der Bösewicht nicht immer nur böse und der Gutmensch nicht immer nur gut ist. Aber zum Beispiel die Kommissarin als Hauptfigur, aus ihrer Sicht jedes zweite Kapitel ohne Punkt und Absatz verfasst, labert soviel an der Oberfläche herum, was nichts mit den Verbrechen zu tun hat, dass ich diese Monologe mit einem über Blättern quittiert habe. Die zweite Hauptfigur, der Killer, könnte eine richtig anspruchsvolle Figur sein. Sie tapst hier durch so viele Märkte und Läden, von denen der Inhalt jedes einzelne Regals beschrieben wird, dass man sich nur wundert, wie weltfremd wohl die Japaner in den Augen des Autors sein müssen. Ich habe eingangs nicht umsonst erwähnt, dass ich die Idee zu dieser Geschichte toll finde. Dazu gehört auch, dass aus den zwei verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Einmal aus der Sicht der Polizistin, die in der ersten Person erzählt, zum anderen aus der Sicht einer dritten (auktorialen) Person, die das Geschehen um den Killer beschreibt. Die Kapitel wechseln sich mit dieser Erzählweise ab und deshalb ist es auch kein Spoiler, wenn ich hiervon spreche. Ab dem zweiten Kapitel folgt der Leser dem Killer unmittelbar und erlebt alles hautnah mit. Das besonders Schöne daran ist, dass der Leser immer den Ermittlern einen Schritt voraus ist. Das was die Hauptkommissarin erzählt, weiß der Leser bereits aus der Handlung des Killers (auch ein Grund, warum man die Kapitel der Polizistin überblättern kann). Der besondere Reiz dieses Romans liegt also nicht darin, den Täter zu ermitteln. Vielmehr liegt die Spannung darin, ob und wie der Killer geschnappt wird. Oder anders ausgedrückt: ob er seinen Auftrag erfüllen kann und der Polizei nicht in die Fänge geht. Wäre das Buch vernünftig gesetzt und hätte viel weniger Ladenregale und Gelaber, so könnte ich es mit höchsten Tönen empfehlen. So bleibt mir nur eine Empfehlung für den experimentierfreudigen Leser.

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