Christoph Poschenrieder

 4 Sterne bei 265 Bewertungen
Autor von Mauersegler, Die Welt ist im Kopf und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christoph Poschenrieder (© Daniela Agostini)

Lebenslauf

Christoph Poschenrieder, 1964 bei Boston geboren, wohnt in München. Er studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und setzte sich schon in seiner Magisterarbeit mit Schopenhauer auseinander. Außerdem besuchte er die Journalistenschule an der Columbia University, New York. Seit 1993 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen, seit 2001 schreibt er auch Gebrauchsanweisungen für Computersoftware. "Die Welt ist im Kopf" war sein erster Roman. Mit "Das Sandkorn" erschien Anfang 2014 sein aktuelles literarisches Werk, mit dem er für den Deutschen Buchpreis 2014 nominiert ist. Poschenrieder lebt mit seiner Frau in München.

Neue Bücher

Cover des Buches Fräulein Hedwig (ISBN: 9783257073508)

Fräulein Hedwig

(16)
Neu erschienen am 22.10.2025 als Gebundenes Buch bei Diogenes.
Cover des Buches Fräulein Hedwig (ISBN: B0F79RCQ9B)

Fräulein Hedwig

Neu erschienen am 22.10.2025 als Hörbuch bei Diogenes Verlag AG.

Alle Bücher von Christoph Poschenrieder

Cover des Buches Mauersegler (ISBN: 9783257243901)

Mauersegler

(72)
Erschienen am 26.04.2017
Cover des Buches Die Welt ist im Kopf (ISBN: 9783257601121)

Die Welt ist im Kopf

(56)
Erschienen am 24.07.2013
Cover des Buches Das Sandkorn (ISBN: 9783257243253)

Das Sandkorn

(33)
Erschienen am 25.02.2015
Cover des Buches Ein Leben lang (ISBN: 9783257247107)

Ein Leben lang

(31)
Erschienen am 22.11.2023
Cover des Buches Der unsichtbare Roman (ISBN: 9783257245493)

Der unsichtbare Roman

(28)
Erschienen am 24.02.2021
Cover des Buches Kind ohne Namen (ISBN: 9783257244489)

Kind ohne Namen

(16)
Erschienen am 24.10.2018
Cover des Buches Fräulein Hedwig (ISBN: 9783257073508)

Fräulein Hedwig

(16)
Erschienen am 22.10.2025
Cover des Buches Der Spiegelkasten (ISBN: 9783257242393)

Der Spiegelkasten

(13)
Erschienen am 25.06.2013

Neue Rezensionen zu Christoph Poschenrieder

Cover des Buches Fräulein Hedwig (ISBN: 9783257073508)
Hubertus_Feldmanns avatar

Rezension zu "Fräulein Hedwig" von Christoph Poschenrieder

Hubertus_Feldmann
Aufrüttelnde Spurensuche

Baut sich hier eine neue literarische Welle auf, deren Ziel die Aufarbeitung (Aufklärung?) von Frauenschicksalen des vergangenen Jahrhunderts (und ein wenig darüber hinaus) sowie der eigenen Familie sind? Spontan fällt mir hierzu der Longseller von Henning Sußebach ein: „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“. Die Frauen jener Zeit haben es – ganz grundsätzlich – jedenfalls verdient, einen Platz in der allgemeinen Wahrnehmung zu erhalten, stark waren sie allemal, auch wenn diese Stärke oft durch die Männerwelt (die weltliche wie klerikale) zerstört wurde.

In dieser in Romanform aufgearbeiteten Frauengeschichte, die gleichzeitig eine Familiengeschichte des Autors ist, kommt allerdings noch eine besonders düstere Facette hinzu, die der eigentliche Auslöser für dieses Buch geworden ist: „Wenn Hedwigs Buch nicht auf der Liste gewesen wäre, hätte ich dieses Buch nicht begonnen. Denn sonst hätte ich nicht vielmehr gehabt als die von meinem Großvater überlieferte Bemerkung: ‚Die Hedwig, die haben wohl die Nazis auf dem Gewissen.‘“

Bevor allerdings diese Aussage mit Substanz gefüllt wird, muss man sich durch diese interessante wie bedrückende Familiengeschichte hindurcharbeiten, was nicht immer leichtfällt, sind doch nicht wenige „Lebensäußerungen“ nur schwer zu ertragen. Einige andere sind raumfüllend, familiengeschichtlich möglicherweise wichtig, aber für den Leser ein wenig ermüdend. Nichtsdestoweniger ist es gerade in heutiger Zeit immer wichtiger geworden, sich mit den Lebensumständen vergangener Zeiten auseinanderzusetzen, um dem eigenen Leben ein wenig großzügiger und gelassener entgegentreten zu können. 

Dabei ist dass Vorgehen des Autors geschickt gewählt. Beginnend mit den Autoanamneseangaben der Patientin Hedwig über die Familie Poschenrieder vom 6. Mai 1928 (Psychiatrische und Nerven-Klinik München) wird die Familiengeschichte aufgeblättert, die durch die Frauen der Familie ihre eigentliche Erzählkraft entwickelt. Bereits hier wird deutlich, dass das Leben der Protagonistin nicht ganz in den gewünschten/erhofften Bahnen verlaufen wird, obwohl ihre berufliche Laufbahn, trotz der miesen Startbedingungen, schließlich erfolgreich fortgesetzt werden kann (bis zur Studienrätin). Wäre das bloß nicht dieser übermächtige Einfluss der kath. Kirche in Form von übermächtigen und übergriffigen (i.w.S.) „Kirchenvätern“ gewesen, die in ein besonderes Krankheitsbild mündet: Skrupulosität: „Hier gerät etwas aus dem Lot; die Ärzte merken es in ihren Praxen, und sie merken, dass ein Teil des Problems in den Beichtstühlen der katholischen Kirchen ausgebrütet wird.“, und bei Hedwig u.a. zu einem irrsinnigen (!?) Beichtzwang führt. In den Worten ihrer Schwester Marie klingt dies so: „Zum Religiösen?, sagt Marie, das war beim letzten Mal, als 1928, schon schlimmer, aber auch jetzt beginnt sie, wenn es sie überkommt, wieder von den Beichtvätern zu schwärmen, und sie verbringt mehr Zeit in Sankt Benno als in der Wohnung und streicht immerfort um den Beichtstuhl herum. Unsere Pfarrer wechseln die Straßenseite, wenn sie sie von Weitem sehen.“

 Neben einer interessanten Familiengeschichte bekommt man in diesem Buch einen Einblick in die frühe Phase der „Seelenheilkunde“, als sich diese mehr und mehr von der kath. Indoktrinationsinterventionen löste und sich mehr an den Bedürfnissen des Menschen ausrichtete, beginnend mit der Diagnose „schwermütig“, über „Gemütsdepression“, bis hin zu manisch-depressiv (neudeutsch: bipolare Störung) wurde individuelle Behandlungsmethoden erarbeitet – bis der eigentliche Wahnsinn(!) auch hier in eine Katastrophe mündete …

Cover des Buches Fräulein Hedwig (ISBN: 9783257073508)
Gluexklauss avatar

Rezension zu "Fräulein Hedwig" von Christoph Poschenrieder

Gluexklaus
Ein tragisches Frauenschicksal, interessant erzählt

Ob Hedwig Lehrerin werden wolle, wurde sie nicht gefragt. Es wurde einfach beschlossen. Denn ehrlich, was sollte sonst aus ihr werden? Heiratsmaterial konnte Margarete in ihr beim besten Willen nicht erkennen; und bei etwas weniger als besten Willen schon gar nicht.“


„Fräulein Hedwig“ ist die ältere Schwester des Großvaters von Autor Christoph Poschenrieder. Als 1884 geborenes Mädchen bleiben ihr die Möglichkeiten einer freien Entscheidung verwehrt. Ihr Vater, der früh stirbt, und ihre gesundheitlich labile Mutter erziehen sie nach streng katholischen Moralvorstellungen. Hedwig hegt eine Leidenschaft für die Musik, wird aber genötigt, als Lehrerin zu arbeiten. Früh muss Hedwig ihre Mutter finanziell unterstützen. Doch die Anforderungen an den Lehrerinnenberuf machen Hedwig schwer zu schaffen. Psychisch instabil fällt sie immer öfter bei der Arbeit aus, wird psychiatrisch behandelt und schließlich arbeitsunfähig frühpensioniert. In der NS-Zeit schwebt sie als als psychisch Kranke in großer Gefahr. Personen wie Hedwig sind im Regime unerwünscht.


Der Autor erzählt über verschiedene Dokumente wie die Tagebuchaufzeichnungen von Hedwigs Schwester Marie, Arztbriefen und anderen Schriftstücken Hedwigs Lebensgeschichte. Doch trotz aller Recherchen bleiben große Lücken, die Poschenrieder mit „Erfundenen füllt“. Der Autor schreibt flüssig, aber formuliert oft  recht lange Sätze. Er schildert weniger neutral als persönlich betroffen und wertend.


Mit Hedwig hatte ich Mitleid. Sie darf ihren Neigungen nicht nachkommen, wird in einen Beruf gezwungen, der sie sehr stresst und unglücklich macht. Es lastet viel Verantwortung auf ihren Schultern. Mit ihrer Situation kommt Hedwig nicht klar. Sie sucht Hilfe bei Gott, aber weniger im Gebet, sondern in der Beichte, die sie mehrmals wöchentlich aufsucht. Von ihren Mitmenschen wird Frau nicht verstanden. Sie entwickelt sich immer mehr zur Außenseiterin. Hedwig ist eine tragische Figur.


Christoph Poschenrieder schildert in seinem Roman die absolut erschütternde Geschichte einer Frau, die mit dem, was ihr das Leben bringt, überfordert ist und an ihren Pflichten zerbricht. Ein trauriges Schicksal wird hier auf interessante, vielschichtige Erzählweise dargestellt. Die unfassbar schlimmen Zustände in der NS-Diktatur werden einmal mehr schonungslos gezeigt. Aufwühlend und sehr lesenswert. 


Cover des Buches Fräulein Hedwig (ISBN: 9783257073508)
lielo99s avatar

Rezension zu "Fräulein Hedwig" von Christoph Poschenrieder

lielo99
So wurden psychisch Kranke stigmatisiert

Hedwig ist das erste Kind von Margarete und Franz Poschenrieder. Schon sehr früh zeigt sich ihre enge Verbindung zur Religion. Sie beichtet oft, nahezu täglich, und fühlt sich dennoch unzulänglich. Nicht berechtigt, zur heiligen Kommunion zu gehen. Heiraten wollte sie nie, fand ihre Erfüllung beim Besuch der Messe und ihren Beichtvätern. Als der Vater starb, starben auch die Träume der Mädchen. Hedwig wurde genötigt, sich als Lehrerin ausbilden zu lassen. Die Brüder durften studieren. Das war damals so üblich, dass die „Stammhalter“ mehr Rechte hatten als ihre Schwestern.


„Fräulein Hedwig“ ist ein Buch, das die Problematik von „lebensunwertem Leben“ im Dritten Reich thematisiert. Auch wenn der Autor Christoph Poschenrieder am Anfang immer mal wieder humorvolle Szenen beschreibt, es täuscht nicht über die Ernsthaftigkeit des Buches hinweg. Zeigt es doch eindrücklich, wie hilflos Patienten und Angehörige waren, wenn es um psychische Erkrankungen ihrer Lieben ging. Es gab keine Therapien. Die Menschen wurden durch Barbiturate ruhig gestellt. Der Kern der Krankheit nicht ergründet.


Nein, der Roman lässt sich nicht mal eben zwischendurch lesen. Er verlangt die ganze Aufmerksamkeit und ich werde ihn mit Sicherheit ein zweites Mal lesen. Zu wertvoll sind die Gedanken des Autors. Ein wenig störte mich das Hin und Her von Zeit und Ort. Das Cover ist mal wieder, wie bei Diogenes üblich, perfekt gewählt. Meine Leseempfehlung gilt uneingeschränkt.

Gespräche aus der Community



Die Longlist des Deutschen Buchpreises 2014 steht seit Kurzem fest und hier könnt ihr auch schon bei LovelyBooks für euren persönlichen Favoriten abstimmen.

Jetzt haben wir noch eine besondere Aktion für euch vorbereitet: Ihr habt nun die Möglichkeit, den Autoren, die es mit ihren Büchern auf die Longlist geschafft haben, Fragen zu stellen und natürlich auch ihre Bücher zu gewinnen!

Die Autoren von Diogenes, dem Luchterhand Literaturverlag, dem Residenz-Verlag und dem Rowohlt Verlag haben bereits zugesagt, die Liste ist aber noch nicht final, sondern wird noch erweitert werden. Seid gespannt!

Hier die Termine für die Fragerunden, die bisher feststehen:

Montag, 8. September 2014:
Thomas Melle - "3000 Euro"
Hier geht es zur Fragerunde!

Matthias Nawrat - "Unternehmer"
Hier geht es zur Fragerunde!

Michael Ziegelwagner - "Der aufblasbare Kaiser"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 9. September 2014:

Christoph Poschenrieder - "Das Sandkorn"
Hier geht es zur Fragerunde!

Mittwoch: 10.September 2014:

Saša Stanišić - "Vor dem Fest"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 16. September 2014:

Ulrike Draesner - "Sieben Sprünge vom Rand der Welt"
Hier geht es zur Fragerunde!

Mittwoch, 17. September 2014
Martin Lechner - "Kleine Kassa"
Hier geht es zur Fragerunde!

Sobald die Fragerunden eröffnet sind, werden wir sie auch hier verlinken. Ihr könnt den Autoren am jeweiligen Tag im entsprechenden Thema (also nicht hier im Thema!) Fragen stellen, die sie euch dann natürlich auch beantworten! Bitte beachtet, dass die Fragerunden teilweise nicht bis Mitternacht geöffnet sein werden, sondern die letzten Fragen schon am Abend gestellt werden müssen! Wie auch bei unseren Fragefreitagen werden wir unter allen Fragestellern einige Exemplare der Bücher verlosen, mit denen die Autoren nominiert sind.

Unter den Teilnehmern an allen Fragerunden verlosen wir 3 tolle Buchpakete mit den folgenden Büchern aus der Longlist:


Ich wünsche euch schon einmal viel Spaß bei den Fragerunden! Seid ihr schon gespannt? :)


Nachtrag: Die Shortlist des Deutschen Buchpreises ist nun auch veröffentlicht! Hier könnt ihr sehen, welche Titel es geschafft haben!
Zum Thema
79 Beiträge
Flohs avatar
Letzter Beitrag von  Floh
Oh Danke, da habe ich ja noch gar nicht mit gerechnet!

Fragerunde mit Christoph Poschenrieder, dem Autor von "Das Sandkorn"

Im Rahmen unserer Aktion rund um die Longlist des Deutschen Buchpreises 2014 habt ihr die Chance, den Autoren, die mir ihren Werken nominiert sind, Fragen zu stellen und ihre Bücher zu gewinnen. Hier könnt ihr für euren Longlist-Favoriten abstimmen!

Ich freue mich sehr, in dieser Fragerunde nun Christoph Poschenrieder begrüßen zu können! Sein Roman "Das Sandkorn" ist ein Zeitbild von 1914, das den Krieg - obwohl so zentral in diesem Jahr - zu einer Randerscheinung macht. Ein Roman, vielschichtig und elegant erzählt, der die Leser wie Treibsand gefangen hält.

Mehr zum Buch:

Es sind die letzten Tage des Kaiserreichs, an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg. Jacob Tolmeyn, Kunsthistoriker aus Berlin, befürchtet, wegen seiner Homosexualität erpresst und verfolgt zu werden, und nimmt einen Forschungsauftrag in Süditalien an, weit weg vom gefährlichen Großstadtkiez. Doch auch unter der apulischen Sonne, bei der Vermessung der staufischen Kastelle zusammen mit seinem Assistenten Beat unter der Aufsicht von Letizia, steht er bald vor demselben Problem. Muss er nun auch in Italien vor Denunzianten zittern? Zurück in Deutschland gerät er trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in die Fänge eines Berliner Kommissars - eines Spürhunds, der einer Fährte aus Sand folgt, die Tolmeyn selbst gelegt hat.

Hier geht es zur Leseprobe!

Mehr zum Autor:
Christoph Poschenrieder, 1964 bei Boston geboren, wohnt in München. Er studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und setzte sich schon in seiner Magisterarbeit mit Schopenhauer auseinander. Außerdem besuchte er die Journalistenschule an der Columbia University, New York. Seit 1993 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen, seit 2001 schreibt er auch Gebrauchsanweisungen für Computersoftware. "Die Welt ist im Kopf" war sein erster Roman. Poschenrieder lebt mit seiner Frau in München.

Auf der Website von Christoph Poschenrieder gibt es außerdem noch viele Hintergrundinfos zu "Das Sandkorn", die einen Blick lohnen.

Gemeinsam mit Diogenes verlosen wir unter allen Fragestellern 5 Exemplare von "Das Sandkorn" von Christoph Poschenrieder. Wer bei allen Fragerunden mit den Longlist-Autoren Fragen stellt, wandert zusätzlich in den Lostopf für eines von drei Buchpaketen, vollgepackt mit den nominierten Werken!

Christoph Poschenrieder wird am 9. September 2014 bis ca. 20 Uhr Fragen beantworten. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir die Fragerunde dann dementsprechend schließen.

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Fragerunde und beim Diskutieren mit dem Autor!
107 BeiträgeVerlosung beendet
eskimo81s avatar
Letzter Beitrag von  eskimo81
Mein Buch ist eingetroffen - Herzlichen Dank!

Zusätzliche Informationen

Christoph Poschenrieder im Netz:

Welche Genres erwarten dich?

Community-Statistik

in 294 Bibliotheken

auf 39 Merkzettel

von 4 Leser*innen aktuell gelesen

von 4 Leser*innen gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks