Christoph Ransmayr

 4.1 Sterne bei 486 Bewertungen

Lebenslauf von Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen »Die Schrecken des Eises und der Finsternis«, »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara«, »Der fliegende Berg«, »Cox oder Der Lauf der Zeit« und dem »Atlas eines ängstlichen Mannes« erscheinen Spielformen des Erzählens, darunter »Damen & Herren unter Wasser«, »Geständnisse eines Touristen«, »Der Wolfsjäger« und »Arznei gegen die Sterblichkeit«. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band »Bericht am Feuer«. Für seine Bücher, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Kleist-Preis, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne. Literaturpreise:Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für »Die Unsichtbare« (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015), Marieluise-Fleißer-Preis (2017), Würth-Preis für Europäische Literatur (2018), Kleist-Preis (2018), Nominierung für den Man Booker International Prize (2018), Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2018), Ludwig-Börne-Preis (2020).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christoph Ransmayr

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Buchformat:
Cover des Buches Die Schrecken des Eises und der Finsternis9783104032061

Die Schrecken des Eises und der Finsternis

 (110)
Erschienen am 26.06.2014
Cover des Buches Die letzte Welt9783596522637

Die letzte Welt

 (106)
Erscheint am 28.10.2020
Cover des Buches Cox9783596522064

Cox

 (94)
Erschienen am 24.10.2018
Cover des Buches Morbus Kitahara9783596522644

Morbus Kitahara

 (45)
Erscheint am 25.08.2021
Cover des Buches Der fliegende Berg9783104032542

Der fliegende Berg

 (42)
Erschienen am 25.09.2014
Cover des Buches Atlas eines ängstlichen Mannes9783596195633

Atlas eines ängstlichen Mannes

 (35)
Erschienen am 24.07.2014
Cover des Buches Der Weg nach Surabaya9783104032078

Der Weg nach Surabaya

 (9)
Erschienen am 23.10.2014
Cover des Buches Die dritte Luft oder Eine Bühne am Meer9783104032535

Die dritte Luft oder Eine Bühne am Meer

 (6)
Erschienen am 25.09.2014

Neue Rezensionen zu Christoph Ransmayr

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Rezension zu "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" von Christoph Ransmayr

Historischer Teil interessant, zeitgenössischer Teil nicht zielführend
AnjaLG87vor 5 Monaten

Ich bin irgendwie ganz zwiegespalten, was dieses Buch angeht: Einerseits finde ich das Thema unglaublich interessant und verschlinge alles Mögliche zu Expeditionen und dem Forschergeist jener Zeit. Es beeindruckt mich wirklich sehr, welche Strapazen Menschen seit jeher auf sich nehmen, um Unbekanntes zu entdecken und zu erforschen. Dies wird im historischen Tagebuch-artigen Teil des Buches über eine Polarexpedition in den 1870er Jahren auch deutlich: Es geht darum, wie die Schiffsbesatzung mit Krankheit, Tod, Mangelernährung und psychischem Druck zu kämpfen hat und wie die Expedition aus wissenschaftlicher Sicht abläuft. Der andere Teil des Buches, ein fiktiver Roman im Hier und Jetzt, soll aufzeigen, wie anders es heutzutage ist. Da will jemand dem früheren Forschergeist nachspüren und merkt, dass die Leute so etwas gar nicht mehr interessiert, ohnehin fast schon alles erforscht ist und die neuen Technologien und Annehmlichkeiten eben auch ein ganz anderes Reise- und Expeditionsverhalten mit sich bringen. Die Idee, die beiden Zeitebenen gegenüberzustellen, um die Unterschiede und Entwicklungen deutlich zu machen, finde ich klasse, aber irgendwie führt der fiktive zweite Teil nicht so richtig zum Ziel... Er plätschert eher vor sich hin, kann den eindringlichen Schilderungen des historischen Teils bei Weitem nicht das Wasser reichen und bleibt beim Leser nicht hängen. Da es nicht so richtig funktionieren will, wäre vielleicht ein reines Tagebuch der Expedition besser gewesen.

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Rezension zu "Arznei gegen die Sterblichkeit" von Christoph Ransmayr

Geschichten zum Dank
Sikalvor 6 Monaten

Der österreichische Autor Christoph Ransmayr ist bekannt für seine wunderbaren, literarischen Texte, beeindruckt mit fragiler Sprachkunst und begeistert mit subtilen Kritiken. Inmitten seiner Geschichten finden sich Gesellschaftskritik, Umweltkatastrophen, Philosophisches, Tiefsinniges – beschrieben mit einer Prägnanz, die seinesgleichen sucht.


Seine Dankesreden bei Preisverleihungen geben einen Einblick in Ransmayrs Schreiben und laden dazu ein, mehr davon lesen zu wollen.


Ich könnte im Nachhinein nicht sagen, welcher Text mich am meisten angesprochen hat:

Arznei gegen die Sterblichkeit
Mädchen im gelben Kleid
Eine Zierde für den Verein
 An der Bahre eines freien Mannes


Alle sind unterschiedlich und doch hat jeder Text für sich das gewisse Etwas. Geschichten, die man immer wieder gerne liest – langsam und mit Bedacht, um die Feinheiten zu spüren und die Sprachkunst auf sich wirken zu lassen. 5 Sterne

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Rezension zu "Cox" von Christoph Ransmayr

Ein genialer Uhrmacher beim Kaiser von China
Nelingvor einem Jahr

Kurzmeinung: Dieses Buch muss man langsam lesen, denn der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll, für mich aber wunderschön poetisch.


Inhalt: 

Alistair Cox wird zum Kaiser von China bestellt und soll dem eine wunderschöne Uhr bauen, die die Unendlichkeit der Zeit misst.

Meine Meinung: 
Über dieses Buch gibt es schon so viele sehr lesenswerte Rezensionen, dass eine  weitere von mir vergebliche Liebesmüh wäre. Darum nur kurz: Ich habe dieses Buch, welches von einem grausamen Despotenkaiser und einem unwahrscheinlich begabten Uhrmacher erzählt, gern gelesen. Mir gefiel vor allem die sehr gehobene poetische Sprache, die vielen Schachtelsätze, so dass ich mich ganz in die Geschichte verlor. Wer es kurz und knapp mag, ist bei diesem Buch allerdings falsch. Und man muss sich Zeit zum Lesen nehmen, sich konzentrieren. Leichte Unterhaltung zum Nebenbei lesen ist das nicht. 
Von mir sehr gute 4 Sterne und eine Empfehlung für Leser, die die gehobene Sprache mögen! 

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L
Ich lese nun die Schrecken des Eises und der Finsternis und ich wollte sie fragen wieso dieses eigentlich in der alten Rechtschreibung verfasst ist.
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