Christoph Ransmayr

 4.1 Sterne bei 466 Bewertungen

Alle Bücher von Christoph Ransmayr

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Die Schrecken des Eises und der Finsternis (ISBN:9783104032061)

Die Schrecken des Eises und der Finsternis

 (107)
Erschienen am 26.06.2014
Cover des Buches Die letzte Welt (ISBN:9783100629395)

Die letzte Welt

 (105)
Erschienen am 12.08.2008
Cover des Buches Cox (ISBN:9783596522064)

Cox

 (85)
Erschienen am 24.10.2018
Cover des Buches Morbus Kitahara (ISBN:9783596137824)

Morbus Kitahara

 (45)
Erschienen am 01.10.1997
Cover des Buches Der fliegende Berg (ISBN:9783596171958)

Der fliegende Berg

 (39)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Atlas eines ängstlichen Mannes (ISBN:9783596195633)

Atlas eines ängstlichen Mannes

 (33)
Erschienen am 24.07.2014
Cover des Buches Der Weg nach Surabaya (ISBN:9783596142125)

Der Weg nach Surabaya

 (9)
Erschienen am 01.03.1999
Cover des Buches Die dritte Luft oder Eine Bühne am Meer (ISBN:9783100629203)

Die dritte Luft oder Eine Bühne am Meer

 (6)
Erschienen am 01.08.1997

Neue Rezensionen zu Christoph Ransmayr

Neu

Rezension zu "Cox" von Christoph Ransmayr

Ein genialer Uhrmacher beim Kaiser von China
Nelingvor 3 Monaten

Kurzmeinung: Dieses Buch muss man langsam lesen, denn der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll, für mich aber wunderschön poetisch.


Inhalt: 

Alistair Cox wird zum Kaiser von China bestellt und soll dem eine wunderschöne Uhr bauen, die die Unendlichkeit der Zeit misst.

Meine Meinung: 
Über dieses Buch gibt es schon so viele sehr lesenswerte Rezensionen, dass eine  weitere von mir vergebliche Liebesmüh wäre. Darum nur kurz: Ich habe dieses Buch, welches von einem grausamen Despotenkaiser und einem unwahrscheinlich begabten Uhrmacher erzählt, gern gelesen. Mir gefiel vor allem die sehr gehobene poetische Sprache, die vielen Schachtelsätze, so dass ich mich ganz in die Geschichte verlor. Wer es kurz und knapp mag, ist bei diesem Buch allerdings falsch. Und man muss sich Zeit zum Lesen nehmen, sich konzentrieren. Leichte Unterhaltung zum Nebenbei lesen ist das nicht. 
Von mir sehr gute 4 Sterne und eine Empfehlung für Leser, die die gehobene Sprache mögen! 

Kommentieren0
62
Teilen

Rezension zu "Cox" von Christoph Ransmayr

Schade drum
Yolandevor 5 Monaten

Christoph Ransmayr wurde am 20. März 1954 in Wels, Oberösterreich geboren. Nach seiner Schulzeit studierte er Philosophie und Ethnologie in Wien. Er arbeitete als Kulturredakteur und Autor für verschiedene Zeitschriften. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller. Für seine Bücher erhielt er bereits zahlreiche literarische Auszeichnungen.

Christoph Ransmayr lebt heute in Wien und West Cork/Irland.
(Quelle: Wikipedia/Klappentext)

Inhalt (Klappentext):
Der englische Uhrmacher Alister Cox folgt mit drei Gefährten einer Einladung des Kaisers von China, um in der Verbotenen Stadt Uhren nach den Vorstellungen und Träumen eines allmächtigen Gottmenschen zu bauen. An einem Hof, der von Maßlosigkeit, zeremonieller Pracht und Angst beherrscht wird, soll der Meister aus London Uhren erschaffen, die das Verfliegen des menschlichen Lebens anzeigen - von den scheinbar endlosen Tagen eines Kindes bis zu denen eines zum Tode Verurteilten. Und schließlich fordert der Kaiser ein Uhrwerk, das die Dauer der Ewigkeit messen soll.

Aufgrund des Klappentextes hatte ich die Vorstellung einer spannenden historischen Geschichte, die in einem für uns Europäer immer noch rätselhaften China des 18. Jahrhunderts spielt. Leider verschwanden die erzählerischen Elemente fast völlig unter einem Schwall von Worten.

"Aber mit dem Einsetzen eines tagelangen gleichmäßig herabrauschenden Regens und eines milden, nach Kiefernharz, Lavendel und Lotos duftenden Windes kam jener alles verändernde Morgen, an dem nicht nur Cox, sondern auch Merlin zu einer Zeit geweckt wurden, zu der die letzten Sterne noch am westlichen Firmament standen, während im Osten die Kuppen und Gipfel der Berge um Jehol als schwarze Scherenschnitte ins erste Rot und Violett des heraufziehenden Tages ragten. Die Nacht war vorüber."
(Seite 208)

Das ist zwar alles sehr poetisch, ich fand es aber auf die Dauer ziemlich sperrig und anstrengend. Viel Handlung gab es auch nicht, es waren eher philosophische Gedanken über die Zeit und ihre Vergänglichkeit.
Die Beschreibungen des kaiserlichen Hofes und seiner ganzen Zeremonien waren sehr aufschlussreich. Mammutprojekte wie den Bau der Chinesischen Mauer oder eines über 1800 km langen Kanals vom Meer bis nach Peking wurden einfach umgesetzt, wenn es dem gottähnlichen Kaiser gefiel. Aber auch solche Aspekte verloren durch die umständliche und wortreiche Erzählweise ihre Wirkung.

Fazit: Ein zäher und sperriger Schreibstil hat mir leider die Freude an einer im Grunde spannenden und interessanten Grundidee verdorben


Kommentieren0
2
Teilen
H

Rezension zu "Cox" von Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr erzählt seine „Zeitgeschichte“ in einer wunderbaren Sprache!
Habichtvor 9 Monaten

Christoph Ransmayr: Cox oder Der Lauf der Zeit
Dieser Roman des österreichischen Autors ist höchst interessant, geht es doch um die Zeit, die vermeintlich niemand von uns hat. Ja, kurz ist die Zeit und sie ist begrenzt, das stellt auch der Kaiser von China fest und wünscht sich von dem englischen Uhrmacher eine Uhr, die ohne Antrieb, die Zeit anzeigt. Cox reist mit Gehilfen in das Land der aufgehenden Sonne und beginnt diese Uhr zu konstruieren. Die Zeit vergeht und der Bau der Uhr, die ein Uhrwerk hat, „das die das die Sekunden, die Augenblicke, die Jahrtausende und weiter, die Äonen der Ewigkeit messen konnte und dessen Zahnräder sich noch drehen würden, wenn seine Erbauer und alle ihre Nachkommen und deren Nachkommen längst wieder vom Angesicht der Erde verschwunden waren.“ Aber ist so eine Uhr wirklich sinnvoll? Christoph Ransmayr erzählt seine „Zeitgeschichte“ in einer wunderbaren Sprache, von der man sich wünscht, dass sie, wie die gewünschte Uhr, bis in aller Ewigkeit bestehen bliebe, wenn man diese tatsächlich …!

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
L
Ich lese nun die Schrecken des Eises und der Finsternis und ich wollte sie fragen wieso dieses eigentlich in der alten Rechtschreibung verfasst ist.
Zum Thema

Community-Statistik

in 592 Bibliotheken

auf 75 Wunschlisten

von 25 Lesern aktuell gelesen

von 9 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks