Christoph Rehage Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa

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Inhaltsangabe zu „Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa“ von Christoph Rehage

Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Christoph Rehage hat sich einer dieser Reisegruppen angeschlossen, um herauszufinden, was die Asiaten wirklich über uns und unsere Heimat denken. Der Vorteil: Er spricht fließend Mandarin und kann so die Erfahrungen der Gruppe intensiv miterleben. Auf dem Programm der dreizehntägigen Erkundungstour stehen kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Michelangelos David in Florenz und der Eiffelturm in Paris. Aber auch heimliche Lieblingsziele der Chinesen: Einkaufszentren und Luxusboutiquen. In seinem klugen und zugleich amüsanten Buch erklärt Christoph Rehage nicht nur die Faszination von Kuckucksuhren und deutschem Babymilchpulver, sondern ermöglicht interessante Einblicke in eine uns fremde Kultur.

An einem Tag verschlungen! Tolle Einblicke!

— Maiximaix
Maiximaix

Unterhaltsamer Reisebericht. Sehr humorvoll!

— Anjuli
Anjuli

Ein großartiger Reisebericht und ein humorvoll faszinierender Einblick in die chinesische Seele.

— Igelmanu66
Igelmanu66

Erfrischender, humorvoller Einblick in eine chinesische Reisegruppe und die Menschen hinter den Touristen.

— Jazebel
Jazebel

mit Chinesen durch europa

— dru07
dru07

witzig

— sabine3010
sabine3010

Interessante Einblicke

— Schnuck59
Schnuck59

Wer schon immer wissen wollte, was Chinesen wichtig ist, wenn sie einige europäische Länder reisen, sollte hier zugreifen.

— sydneysider47
sydneysider47

Unterhaltsam geschrieben, mal ein etwas anderer Reisebericht.

— Buchraettin
Buchraettin

Interessant für jeden, der gerne mal hinter die Kulissen der im Dauer-Selfie-Modus befindlichen chinesischen Reisegruppen schauen möchte

— himbeerbel
himbeerbel

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
  • Ein großartiger Reisebericht

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    04. March 2017 um 21:23

    »Sag mal, Alter Lei, … warum bist du eigentlich bei unserer Gruppe?« »Ich möchte erleben … wie es für euch als Chinesen ist, wenn ihr so durch Europa reist. Mich interessiert, wie ihr seid und wie ihr meine Heimat wahrnehmt.«   Christoph Rehage lebte nach seinem Studium der Sinologie zwei Jahre lang in Beijing. Von dort aus begab er sich auf eine große Wanderung durch China und erlebte, wie ihm das Land und die Menschen mehr und mehr ans Herz wuchsen. Um nun zu erfahren, wie reisende Chinesen Europa erleben, schloss er sich einer Reisegruppe an und fuhr „als normales Reisegruppenmitglied“ mit ihnen zusammen durch Deutschland, Italien, die Schweiz und Frankreich…   War das ein tolles Buch! Ich hatte die Thematik ja schon interessant gefunden, aber nicht damit gerechnet, einen derart fesselnden Bericht in die Hände zu bekommen.   Schon der Stil des Autors gefiel mir. Er schreibt leicht und humorvoll, lässt aber immer auch kritische Töne einfließen. Als Charakter war er mir sehr sympathisch und schon nach kurzer Zeit vertraut. Genauso übrigens wie die anderen Mitglieder seiner Reisegruppe, allesamt interessante und verschiedene Charaktere. Dieser besondere Reisebericht punktet aber nicht nur damit, dass er zeigt, wie man in kurzer Zeit mehrere Länder bereisen und von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten eilen kann, sondern er beschäftigt sich ganz intensiv mit dem Vergleich verschiedener Kulturen. Schön zu sehen war, dass es gleichermaßen auf Seiten von Europäern und Asiaten Vorurteile und Neugierde gab – und dass neben diversen Unterschieden auch nicht wenige Gemeinsamkeiten gefunden werden konnten. Christoph Rehage, oder „Alter Lei“, wie er genannt wird, hat anfänglich mit Skepsis und Zurückhaltung ihm gegenüber zu kämpfen, wird aber schon bald voll integriert und baut freundschaftliche Beziehungen auf, die er nach Beendigung der Europareise im letzten Teil des Buchs dadurch vertieft, dass er zurück in China die anderen Gruppenmitglieder in ihren Heimatstädten besucht. Auch dabei kann man sich als Leser über – wie im Europateil – tolle Reisebeschreibungen und vielfältige kulturelle Eindrücke freuen. Wie weit die gelungene Integration ging, wurde auch an den Schilderungen des Autors deutlich, denn regelmäßig finden sich Formulierungen wie „wir staunten über“ oder „wir wunderten uns“. Das ließ mich immer wieder schmunzeln und hat mir einfach gut gefallen! Dadurch, dass der Autor so ein gutes Verhältnis zu seinen chinesischen Mitreisenden aufbauen konnte, gab es zudem kaum ein Thema, über das nicht gesprochen wurde. Kunst, Politik, Zukunftspläne, Wünsche, persönliche Ansichten – es war alles dabei. Auch richtig komische Abschnitte fehlten nicht, etwa bei einzelnen Verständigungsproblemen mit daraus resultierenden skurrilen Situationen oder wenn der „Alte Lei“ einen Lakritzschock vorbereitete ;-) Zudem gibt es einen kritischen Blick auf die Branche der Gruppenreisen, die zwar durchaus positive Aspekte hat, aber eben auch negative. Da beides gezeigt wird, kann ein potentieller Interessent vergleichen und abwägen, wo seine Prioritäten liegen und ob daher für ihn die Vor- oder die Nachteile überwiegen würden.   Fazit: Ein großartiger Reisebericht und ein humorvoll faszinierender Einblick in die chinesische Seele.   »Am Süßigkeitenregal nahm ich vorsichtshalber auch noch eine Tüte Lakritzschnecken mit. Es gab nicht viele europäische Nahrungsmittel, mit denen man Chinesen schockieren konnte. Pizza und Pasta mochten sie öde finden und die deutsche Besessenheit mit Brot schlichtweg erbärmlich, aber wirklich angewidert waren sie nur von wenigen Dingen. Schimmelkäse gehörte dazu. Mettbrötchen auch. Aber wer einmal das verzerrte Gesicht eines Chinesen beim Verkosten von Lakritze gesehen hatte, der durfte sich wirklich gerächt fühlen. Gerächt für jeden Hühnerfuß, für jedes Entengedärm und für jedes Fischauge, mit dem er in China gequält worden war. Ich beschloss, die Lakritztüte für eine passende Gelegenheit aufzuheben.«

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    • 13
  • Interessanter Einblick

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    Jazebel

    Jazebel

    14. January 2017 um 19:49

    Den Autor Christoph Rehage kannte ich vor diesem Buch nicht, auch wenn scheinbar einige in Deutschland und China ihn durch seinen Youtube- Kanal und das Vorgängerbuch „The longest way“ kennen. Scheinbar wirklich ein Versäumnis meinerseits, denn der Mann verfasst tolle Berichte.In seinem aktuellen Buch beschäftigt er sich mit einem Phänomen, dass an jeder touristisch interessanten Ecke der Welt zu beobachten ist: asiatischen, und seit ein paar Jahren vornehmlich chinesischen, Reisegruppen. Jeder kennt sie, die im Rudel auftretenden asiatischen Touristen, wild fotografierend und mit einem Reiseleiter mit Gruppenfähnchen vorneweg. Egal ob Münchner Rathaus, marrokanische Raststätte oder norwegischer Fjord; sie sind immer da und bereisen ganz Europa scheinbar in gefühlten 7 Tagen.Einer solchen Reisegruppe hat er sich angeschlossen, um selbst zu erfahren wie eine solche Reise sich anfühlt, wer die Teilnehmer sind und warum sie diese Art des Reisens wählen. Die Mission: Zentral- und Süduropa (Deutschland, Österreich, Italien,Schweiz und Frankreich) in 14 Tagen.Seinen Reisebricht verfasst er dabei erfrischend und humorvoll, ebenso ist die Betrachtung seiner Mitreisenden fast ausschließlich wohlwollend und immer respektvoll. Auch Kritik am politischen System Chinas scheint ab und zu durch, wenn Herr Rehage oder „Alter Lei“ wie ihn seine Reisegefährten nennen, beispielsweise beschreibt, welche absurd hohen Geldsummen die Auslandstouristen bei den Behörden hinterlegen müssen, um in den Urlaub fahren zu dürfen. Im Anschluss an den Reisebericht, tritt der Autor eine weitere Reise an. Er besucht Teile der Reisegruppe in ihrer Heimat und sieht sich ihre Lebenssituation an. Dies ist für mich als deutsche Leserin natürlich noch interessanter, als die Beschreibung der Europa-Reise. Man erfährt von Städten die man bis jetzt kaum kannte, von familiären Zusammenhalt aber auch von alten Traumata und der chinesischen Art der Städteplanung.Erwähnenswert ist auch, dass das Buch mit der „papego“- App zusammen arbeitet. Mit dieser kostenlos App kann man das Buch digital weiterlesen und somit das Buch zuhause lassen. Eine gute Idee, wie ich finde.Zusammenfassend ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Es vermischt gekonnt Reisebericht, Humor und Roman. Der einzige Minuspunkt ist in meinen Augen der etwas billig und dünn wirkende Einband, der auch schnell und leicht verknickt.

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  • Per Reisegruppe durch Europa

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    echidna

    echidna

    07. January 2017 um 10:22

    Ich fand die Idee des Autors spannend, sich als Europäer einer chinesischen Reisegruppe anzuschließen, um herauszufinden, wie die Leute ticken, die normalerweise auf diese Weise Urlaub machen. Da ich selber viel reise, war ich sehr gespannt darauf, zu sehen, wie es dem Autor auf seiner Reise ergeht. Das Buch ist interessant geschrieben. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt der Chinesen, die ihm auf seiner Reise begegnet sind. Die Leute sind ganz verschieden, eine junge Kunststudentin, eine Mutter mit ihrem Sohn, ein Geschäftsmann und eine ältere Dame. Obwohl die Menschen aus ganz verschiedenen Kreisen kommen, wachsen sie während der Reise zu einer Gruppe zusammen und zwischen manchen von ihnen bilden sich sogar darüber hinaus noch Freundschaften. Besonders interessant fand ich den letzten Teil des Buches. Der Autor hat einige Wochen nach der Reise einige der Teilnehmer in ihrer Heimat besucht und berichtet, wie ihr Alltag aussieht. Das Buch war eine amüsante Lektüre. Es hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich konnte ein paar interessante Fakten über China (und auch über Europa) lernen. Es war spannend, einen kurzen Blick in die asiatische Kultur zu werfen.

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  • 12 Chinesen + 1 Deutscher = Europareise

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    dru07

    dru07

    02. January 2017 um 17:37

    Das Cover und der Titel hat mir sofort gefallen. Dachte mir: Das wird bestimmt ein lustiges Buch. Als ich dann das Buch in den Händen hielt, fand ich das Cover immer noch toll und auch das Papier des Buchumschlages fand ich sehr schön, mal etwas anderes, irgendwie besonderes. Christoph, der fließend Mandarin spricht, möchte mit einer chinesischen Reisegruppe durch Europa reisen. Auf diese Idee kam er als er in München auf eine Reisegruppe gestoßen ist und sich fragte: Was sie von Europa, ihren Bewohner wohl halten mögen und was sie zu dieser Reise bewogen hat. So begibt sich „Alter Lei“ (wie er später nur genannt wird) nach Beijing um dort eine passende Reisegruppe zu finden. Es dauert ganz schön lange bis er eine findet (dies auch nur durch eine Freundin). Am Anfang der Reise wird er noch etwas argwöhnisch von seinen Mitreisenden beäugt, doch bald entstehen die ersten Freundschaften und eine schöne, hektische Reise quer durch Europa beginnt. Der Schreibstil von Christoph Rehage ist super zu lesen. Leicht und flüssig gelangte ich von Seite zu Seite und war schnell am Ende des Buches angelangt. Ich fand das Buch sehr gelungen, man hatte nicht das Gefühl das er sich etwas ausgedacht hatte (vielleicht hin und wieder doch etwas anders beschrieben damit es lustiger wird, aber im großen und ganzen nahe der Realität). Ich fand es nur schlimm, wie sie als Reisegruppe abgefertigt wurden. Immer alles ganz ganz schnell damit viel in kurzer Zeit abgehakt werden konnte. Auch wenn ich an die Mittag- und Abendessenabfertigung denke, kann ich nur den Kopf schütteln. Vielleicht macht ja der Alte Lei noch mal eine Reise mit Chinesen. Oder aber auch mit einer Deutschen Reisegruppe durch China??? Sind wir mal gespannt, was er sich noch einfallen lassen wird.

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  • witzig, aber mehr nicht

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    sabine3010

    sabine3010

    13. December 2016 um 22:01

              Inhalt: Immer mehr Chinesen zieht es in den Ferien nach Europa. Doch was denken sie wirklich über uns und unsere Heimat? Christoph Rehage hat einen Plan: Er will sich unerkannt in eine Reisegruppe einschleichen, um mehr über unsere fernöstlichen Besucher zu erfahren. Sein Vorteil: Er spricht fließend Mandarin. Und so reist er bald mit einem bunten Trupp chinesischer Touristen quer durch Europa…Immer darauf bedacht, das nationale Ansehen Chinas zu wahren, wie es der Vertrag der Reiseagentur verlangt, begibt sich Christoph Rehage mit zwölf Chinesen und einem slowenischen Busfahrer auf Europareise. Anfangs misstrauisch beäugt, wird er schnell zu einem unentbehrlichen Mitglied der Gruppe, das gern zu Rate gezogen wird, wenn es um Fragen der europäischen Kultur geht. Er lernt, wie man sich vor Taschendieben schützt, und ist als inoffizieller Internetbeauftragter für die Bestellung von Werkzeugkoffern und Messern verantwortlich.Während die Gruppe von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit eilt, Glasbläsern über die Schulter blickt und sich über Schnee in den Bergen freut, wird Christoph Rehage mehr und mehr zu einem Vertrauten, dem es am Ende der Reise schwerfällt, sich von seiner Gruppe zu trennen. Kurz entschlossen besucht er seine ehemaligen Reisegefährten in China, um mehr darüber zu erfahren, wie sie leben, was sie denken und wie ihnen Europa gefällt.In seinem klugen und zugleich witzigen Buch erklärt Christoph Rehage nicht nur die Faszination von Kuckucksuhren und deutschem Babymilchpulver, sondern ermöglicht interessante Einblicke in eine uns manchmal noch fremde Kultur.Mein Fazit: Das Buch bietet Unterhaltung und ist teilweise recht witzig - mehr aber auch nicht... mir war es zu eintönig und oberflächlich - nach der Hälfte habe ich abgebrochen        

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  • Europa im Schnelldurchlauf - oder - Vom Vorurteil zur Selbsterkenntnis

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    Wienerin

    Wienerin

    11. December 2016 um 18:58

    Am Anfang steht eine Idee, die Idee als Europäer mit einer chinesischen Reisegruppe durch Europa zu fahren um Europa einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.Tatsächlich findet sich der Autor schon bald mit Unterstützung seiner chinesischen Freunde als Teilnehmer einer Reisegruppe am Flughafen in Peking wieder, wo ihm zunächst Misstrauen seitens der anderen Mitreisenden entgegenschlägt.Wie Christoph Rehage, ein Sinologe, der zwei Jahre in Peking gelebt hat und fließend Mandarin spricht, gemeinsam mit seinen zwölf chinesischen Reisekollegen Europa in zwei Wochen erlebt, wie Städte und Sehenswürdigkeiten abgehakt werden, Vorurteile über Europäer sich zum Teil bei genauerer Betrachtung als gar nicht so falsch herausstellen, ist der wesentliche Inhalt dieses Reiseberichts. Nicht zu vergessen das schlechte Essen, das offenbar fixer Bestandteil einer solchen Gruppenreise ist.C. Rehage beschreibt in seinem Buch, das eher an einen in Buchform veröffentlichten Blog als an einen Reiseroman erinnert, wie er diese Reise erlebt und zwischen ihm, dem die anderen Teilnehmer den Namen "Alter Lei" verpasst haben, und den einzelnen Gruppenmitgliedern beinahe eine Art Freundschaft entsteht. Im kürzeren zweiten Abschnitt dieses Buches lässt er den Leser teilhaben an seiner Reise durch China, in deren Verlauf er die Teilnehmer dieser Europareise besucht, um diese auch in ihrem Alltag kennenzulernen.Alles in allem ein leicht lesbares Buch, mit einigen Fotos von dieser Reise und zwei Übersichtskarten, einer von Europa und einer von China, um die Stationen der Reise nachvollziehen zu können.Der Europa-Reisebericht an sich ist nicht überwältigend - aber ich glaube, darum ging es dem Autor ja auch gar nicht - nett sind die Beschreibungen der chinesischen Annäherung an Europa und diverse chinesische Beobachtungen wie "Sag mal, Alter Lei, manchmal wirkt es, als wären die Leute in Europa einfach zufrieden damit, dass die Dinge sind,wie sie sind. Man mag hier Veränderungen nicht so gern, kann das sein?". Selbsterkenntnis einmal anders sozusagen.

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  • Mit einer chinesischen Reisegruppe quer durch Europa

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    Gise

    Gise

    09. December 2016 um 13:01

    Christoph Rehage hat mehrere Jahre in China gelebt. Nach einem ersten Buch über eine Wanderung durch China („The longest way“) möchte er sich als Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe auf eine Reise durch Europa machen. Sein Ziel ist es, zu erfahren, was Chinesen über uns Europäer und unsere Heimat denken. So bricht er auf als einer von zwölf Reisenden mit chinesischem Reiseleiter, quer durch Europa. Zur Erkundungstour gehören sowohl kulturelle Pflichtstationen wie Schloss Neuschwanstein, Florenz und Paris, aber auch heimliche Lieblingsziele wie z.B. Einkaufszentren. Wie die anderen Teilnehmer beschäftigen ihn sowohl die Höhepunkte der Reise selbst wie auch das Drumherum: das Essen, die Einkäufe für die Daheimgebliebenen, Schweizer Uhren, deutsche Kuckucksuhren, Babymilchpulver und vieles mehr.Dass er fließend Mandarin spricht, erleichtert seinen Plan. Er sieht sich auch niemals in der Rolle des Reiseleiters, selbst wenn er vielerorts dafür gehalten wird. Dafür aber versteht er es sehr gut, sowohl die Eigenheiten von uns Europäer bzw. Deutschen einerseits humorvoll zu schildern, wie sie seine chinesischen Freunde erleben. Aber auch die Gegenseite kann er sympathisch herüberbringen, ohne dass eine der beteiligten Nationen ihr Gesicht verlieren müsste. Das ist äußerst erfrischend und lässt viele Einblicke in andere Kulturen und Mentalitäten zu, ohne sie zu bewerten. So entsteht ein interessantes, einfühlsames Buch über die Menschen diesseits und jenseits des Busfensters. Auch die Klischees haben dabei ihren Platz – und sind doch nichts weiter als liebevolle Anekdoten, eine weitere Facette im Erleben des Anderen, Unbekannten.Mich hat das Buch wunderbar unterhalten, ich kam mir fast schon vor, als würde ich als blinder Passagier an der Busreise teilnehmen. Deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung und selbstverständlich die volle Punktezahl.

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  • ‚Andere Länder, andere Sitten! Wir danken für Ihr Verständnis.‘

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    sabatayn76

    sabatayn76

    03. December 2016 um 21:43

    Inhalt: Christoph Rehage hat eine kuriose Idee: Er möchte sich unerkannt in eine chinesische Reisegruppe einschleichen und so als normaler Tourist durch verschiedene Länder Europas reisen, um zu schauen, was passiert und wie es sich anfühlt. So macht er sich zusammen mit zwölf Chinesen auf eine Reise nach Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und in die Schweiz, und nach seiner Europatour fährt er nach China, um seine Mitreisenden zu besuchen und in ihrer häuslichen Umgebung zu erleben. Mein Eindruck: Ich kenne fast alle Städte, die der Autor zusammen mit der chinesischen Reisegruppe in Europa besucht hat, und ich fand es sehr spannend, diese Orte mit anderen Augen zu betrachten. Der Autor schreibt sehr amüsant, bisweilen etwas überzogen und sarkastisch über die ungewöhnliche Reise und seine Reisegefährten. Ich wurde durch das Buch sehr gut unterhalten, obwohl sich der Humor im Verlauf des Buches ein wenig abnutzt. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen, und der Autor hat mir die Mentalität seiner Mitreisenden (und damit vielleicht auch die Mentalität eines prototypischen Chinesen) näher bringen können. Gestört hat mich von Zeit zu Zeit die etwas naive Erzählweise, auch wenn sich das Buch durch die einfache Sprache sehr flüssig und schnell liest. Mein Resümee: Spannende Einblicke, gute Unterhaltung.

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  • Mit einer chinesischen Reisegruppe durch Europa

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    Schnuck59

    Schnuck59

    19. November 2016 um 16:26

    In „Neuschweinstein“ nimmt Christoph Rehage die Leser mit auf seine Europareise, die er als Mitglied einer chinesischen Reisegruppe macht. Als normaler Tourist konnte er mehr über die Mitreisenden erfahren und schauen was passiert. Christoph Rehage, geboren 1981, studierte Sinologie und lebte zwei Jahre in Beijing. Das Buch über seine große Wanderung durch China, wurde auch dort ein Bestseller. Der Schreibstil dieses besonderen Reiseberichts ist locker und unterhaltsam. Insgesamt bekommt man durch die amüsanten Geschichten an verschiedenen Orten der Reise einen interessanten Einblick in die uns doch eher fremde Kultur. Allerdings fehlt es mir eine Art Spannungsbogen, der mich mitreißt und zum Weiterlesen animiert. Die Charaktere der Mitreisenden und des Reiseleiters sind gut ausgearbeitet. Man erfährt etwas darüber wie sie denken und wie sie Europa wahrnehmen. Egal wo sie hinfahren essen Reisegruppen aus China fast nur Chinesisch. Gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe werden deutlich. Sie sollten laut Reisevertrag das nationale Ansehen bewahren. Wenn ich das nächste Mal auf eine chinesische Reisegruppe treffe werde ich ein Lächeln auf dem Gesicht haben und mich an dieses Buch erinnern. 

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  • Mit 12 Chinesen in Europa

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    sydneysider47

    sydneysider47

    16. November 2016 um 00:15

    Wer sich für China und die Chinesen interessiert, dem empfehle ich das Buch Neusschweinstein des deutschen Autors Christoph Rehage. Wie mir das Buch gefallen hat, zeigt der folgende Bericht. Worum geht es in dem Buch? Christoph Rehage spricht perfekt Mandarin-Chinesisch, weil er Sinologie (Japanisch und Chinesisch) studiert hat. Deswegen weilt er oft in Peking (wo er auch schon zwei Jahre gelebt hat) und ist auch in chinesischen sozialen Netzwerken unterwegs. Er nennt sich dort „Leike“. Gerade, weil er sich so sehr für China und die Chinesen interessiert, hat er die Idee, sich in China einer chinesischen Reisegruppe anzuschließen, die Europa besuchen will. Das ist zuerst nicht einfach, klappt aber dann doch. Er ist also Teilnehmer einer chinesischen Reisegruppe, die eine „Massenreise“ nach Europa unternimmt. Der Führer der Reisegruppe ist Herr Huang, ebenso Chinese. Christoph Rehage startet als Teilnehmer der Reisegruppe in Peking, landet in München, reist mit zwölf Chinesen und Führer Herrn Huang nach Neuschwanstein, nach Venedig und Rom in Italien, nach Luzern in die Schweiz und so weiter. Er beobachtet seine chinesischen Mitreisenden. Er nimmt beispielsweise wahr, wie schlecht ihnen das Essen in China-Restaurants in Deutschland schmeckt, wie sparsam sie sind, wenn sie in einem Laden sind, der echte Schweizer Uhren verkauft und so weiter. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, schweigen sie aber. Nur dem Autor gegenüber tauen sie im Laufe der Reise auf. Sie erzählen ihm, dass sie eine Sondervereinbarung unterschreiben müssen, bevor sie eine Reise nach Europa antreten. Wer sich beispielsweise von der Reisegruppe entfernt, bezahlt 100.000 Yuan Strafe! Die chinesische Regierung befürchtet offensichtlich, dass chinesische Reisende nicht mehr in ihr Land zurückkehren, sondern die Reise dafür nutzen, um sich in ein europäisches Land abzusetzen. Wenn ein Chinese eine Reise nach Europa bucht, muss er auch damit rechnen, dass seine Verwandten von den chinesischen Behörden angerufen werden. Sie wollen erfahren, welche Orte genau die Chinesen besuchen wollen und warum. Das Wort „Neuschweinstein“ ist nicht absichtlich falsch geschrieben. Es verdeutlicht, dass Chinesen, wenn sie Menschen sympathisch finden, absichtlich Wörter falsch aussprechen. So gibt es Chinesen, die statt „Neuschwanstein“ „Neuschweinstein“ sagen. Meine Meinung zu diesem Buch: Als ich noch als Exportsachbearbeiterin tätig war, hatte ich oft mit China und Chinesen zu tun. Deswegen begann ich, mich für China zu interessieren und war bereits zweimal dort – und auch zweimal in Hong Kong. Mein Interesse an China und den Chinesen machte mich auch gespannt auf dieses Buch. Das Buch zog mich sofort in seinen Bann. Der Autor hat eine angenehme Art zu schreiben, die sich auch flott lesen lässt. Ich wollte wissen, ob und wie er eine Reisegruppe findet, der er sich als Mitreisender anschließen kann. Auch wenn ich schon einiges über China und die Chinesen weiß, habe ich durch die Lektüre dennoch einiges gelernt. Dass „Gruppenreisen“ als „Massenreisen“ in China gelten, wusste ich nicht. Auch nicht, dass es in einem chinesischen Reiseprospekt offensichtlich sehr wichtig ist, Schweizer Uhren abzubilden. Dass Chinesen anfangs ruhig sind und nicht viel sagen, wusste ich. Sie müssen erst „auftauen“, sind aber dann bereit, dem Autor einiges zu erzählen. Neben den Eindrücken, wie sie diverse Sehenswürdigkeiten und Städte besichtigen, bekommt man auch mit, was ihnen gefällt – und welchen Zwängen sie unterliegen. Welcher Deutsche beispielsweise würde eine Reise mitmachen, wenn er mit 100.000 Yuan Strafe rechnen muss, wenn er sich von der Reisegruppe entfernt? Ich kenne niemanden, der sich so unter Druck setzen lassen würde. In China scheint das offensichtlich normal zu sein, zumal es auch schon Chinesen gab, die eine „Massenreise“ nach Europa nutzten, um nicht mehr nach China zurückzukehren. Interessant fand ich auch zu lesen, wie sich eine chinesische Reisegruppe verhält, wenn einer von ihnen seinen Pass vergessen hat. Da fährt man auch mal wieder ins Hotel zurück, um den Pass zu holen – und nimmt deswegen in Kauf, länger im Bus zu sitzen. Endlich habe ich auch erfahren, warum es in China so viele „Hock-Klos“ (Steh-Klos) gibt. Und ich habe noch mehr über die Chinesen erfahren. Die Sprache ist für den Autor ein Schlüssel, die Chinesen und ihre Mentalität zu verstehen – und genau das beschreibt er in seinem Buch, zusammen mit diversen Reiseerlebnissen. Mein Fazit: Das Buch „Neuschweinstein“ berichtet darüber, wie es Chinesen geht, die in einer Reisegruppe europäische Städte und Sehenswürdigkeiten bereisen. Alles ist aus der Ich-Perspektive aus Sicht des Autors geschrieben. Wer ein spannendes Buch lesen will, sollte zu anderer Lektüre greifen. Wer sich aber für Chinesen interessiert und einen informativen und mit Humor geschriebenen Reisebericht lesen will, der sollte bei diesem Buch zugreifen. Ich vergebe 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Leider nur mittelmäßig

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    missy86

    missy86

    13. November 2016 um 20:24

    Im Buch erzählt der Autor Christoph Rehage von seiner Reise durch Europa - mit einer chinesischen Reisegruppe. Was sich im Klappentext und auf den ersten Seiten noch sehr lustig anhörte, zog sich leider nicht durch das gesamte Buch. Ich hatte mir deutlich mehr lustige Missverständnisse erhofft und war doch etwas enttäuscht, dass die Reise eher so vor sich hinplätscherte. Zwischendurch gab es zwar immer mal wieder kleine Situationen, die mir ein Lächeln hervorzauberten, aber im Großen und Ganzen war es nicht so witzig wie erhofft. Was mich beim lesen tatsächlich ein bisschen irritiert hat bzw. worüber ich immer mal wieder gestolpert bin, waren die chinesischen Namen. Natürlich war das schon in der Leseprobe ersichtlich und auch logisch bei so einem Buch, dennoch fand ich es etwas schwierig, mir die Personen dazu vorzustellen und mir die vom Autor genannten Eigenschaften zu den Personen zu merken. Deshalb fand ich es gut, dass Christoph Rehage ihnen Spitznamen gegeben hat, sodass es zumindest zum Teil ein bisschen einfacher für mich wurde.

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  • ein sehr kurzweiliges und interessantes Buch

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    robbylesegern

    robbylesegern

    10. November 2016 um 11:10

    Christoph Rehage, der Autor des Buches " Neuschwanstein " hat schon Erfahrungen mit China und deren Bewohner gemacht. Sein Buch " The longest way " handelt von seiner Wanderung, die er zu Fuß durch China unternommen hat. In seinem neustes Buch " Neuschwanstein " begibt er sich mit einer chinesischen Reisegruppe auf Europareise und erfährt viel über die Menschen dieses Landes, ihre Eindrücke , die sie von Europa mitnehmen und deren Art eine Gruppenreise zu organisieren und durch zu ziehen. Ich als Leser erinnere mich während des Leser immer wieder daran, wie ich die Chinesen als Touristen in Europa wahrnehme und kann vieles nach Genuss dieses Buches besser verstehen. Denn Christoph Rehage schreibt sein Buch mit viel Humor, aber niemals zu Kosten seiner Mitreisenden, was ich als sehr wohltuend empfunden habe.Nach seiner Reise, auf der er den Mitreisenden Stück für Stück näher kam, besucht er dann seine Reisegenossen selbst in China, was für mich auch noch einmal ein interessanter Blickwinkel war. Ich habe dieses Buch wirklich genossen und konnte mich zum Schluss kaum noch von den Seiten lösen, weil ich jeder einzelnen Person dieser Reisegruppe Stück für Stück näher gekommen bin, was für mich immer ein Beweis für ein gutes Buch darstellt. 

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Rezension: "Neuschweinstein. Mit zwölf Chinesen durch Europa" (Christoph Rehage)

    Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    06. November 2016 um 17:51

    Auf der chinesischen Mikroblogging-Seite "Weibo" ist Christoph Rehage mittlerweile ein Internetstar. Und durch sein Videoprojekt "The longest way", in dem er 2009 seinen Versuch dokumentierte, zu Fuß von China nach Deutschland zu gehen (Was er leider nach 4.646 km abbrechen musste.), machte er sich nicht nur in China einen Namen. Ruhe- und rastlos, wie Christoph Rehage ist, suchte er nun also nach einem neuen Projekt. Die Liebe zu China brachte ihn auf die Idee für dieses Buches. Wer kennt sie nicht, die asiatischen Reisegruppen, die von Bussen in Scharen vor einer Sehenswürdigkeit ausgespuckt werden, schnell ein Foto machen und schon wieder weiterhetzen? Und genau solch eine Reisegruppe aus China hat Rehage also begleitet. Falsch, er hat sie nicht begleitet, er war selbst Teilnehmer, auch wenn Außenstehende dies immer als Witz auffassten und ihn für den Reiseleiter oder Busfahrer hielten. Innerhalb von zwei Wochen ging es von Bejing aus von Deutschland über Frankreich, die Schweiz und Italien im Schweinsgalopp durch Europa. Also zumindest durch ein paar europäische Länder. Viel kriegt man also von den besuchten Städten nicht gerade mit. Es gibt auch keine wirklichen Highlights. Aber die Reise an sich ist ja auch eher nebensächlich. Es geht vor allem darum, wie Chinesen reisen. Wie sie den Westen wahrnehmen und speziell Europa. Und um das Zusammenfinden und Interagieren der Teilnehmer. Da Rehage perfekt Mandarin spricht und die chinesische Kultur und Lebensart respektiert, ja meiner Meinung nach auch wirklich liebt und lebt, gewinnt er schnell das Vertrauen der anderen Reisenden und fügt sich gut in die Gruppe ein. Zwar beobachtet er natürlich seine Begleiter, aber er sieht sich eher als Chinese als als Europäer und erzeugt somit ein "Wir"-Gefühl unter der Teilnehmern. So "knackt" er sie, und nach und nach lernt man sie besser kennen. Neben dem Reiseleiter sind dies zwei Männer und neun Frauen unterschiedlichen Alters, die teils mit ihren Müttern, teils alleine reisen. Die meisten erhalten von Rehage Spitznamen wie z. B. der "Große Freund", die Kunststudentin, der Riesenjunge. So erspart er dem Leser das Stolpern über für uns teils unaussprechliche Namen. ;-) Ich fand alle Teilnehmer sehr sympathisch und habe sie in den zwei Wochen fast schon richtig lieb gewonnen.  Ich muss zugeben, dass diese Art zu reisen nicht mein Ding wäre. Allein schon mit einer Gruppe völlig Fremder nach Zeitplan zu reisen, fiele mir schwer. Und mir tat es richtig leid, dass die zwölf Reisenden kaum etwas von den Städten zu sehen bekamen. Dass sie mit ungenießbarem chinesischen Kantinenfraß abgespeist wurden. (Merke: Chinesische Reisegruppen essen fast ausnahmslos chinesisch, wenn sie fremde Länder besuchen.) Oder dass sie sich durch Verkaufsshows quälen mussten. Das erinnerte schon stellenweise an eine große und teure Butterfahrt. Allerdings ist das Einkaufen im Ausland für Chinesen tatsächlich sehr wichtig, wie man in diesem Buch lernt. Ein Besuch in Europa ist für sie in der Regel sehr reizvoll, da hier die begehrten Luxusmarken wie Gucci oder Louis Vuitton günstiger angeboten werden. Die Reiseteilnehmer gehören sicherlich nicht zur Unterschicht Chinas, denn nicht nur die Reise an sich muss man erstmal bezahlen können - es wurden auch von den meisten sehr teure Markenartikel gekauft. Außerdem mussten sie noch eine hohe Kaution hinterlegen, damit gewährleistet ist, dass sie auch wieder in ihre Heimat zurückkehren und sich nicht irgendwo absetzen. Eine alleinstehende Teilnehmerin musste sogar unterschreiben, dass sie eine sehr hohe Strafe zahlen muss, sollte sie sich von der Gruppe entfernen. Solche Informationen fand ich sehr interessant. Vieles brachte mich zum Schmunzeln. Der Autor erzählt frei von der Leber weg, und durch die vielen Dialoge ist der Schreibstil sehr lebendig. Natürlich werden aber auch ernste Themen angesprochen, z. B. die politische Lage in China, der Kommunismus, die Zensur,... So erhält man neben einem Reisebericht auch gute Einblicke in das Land China. Sehr schön fand ich, dass das Buch mit dem Ende der Reise noch nicht beendet wurde. Der Autor machte noch sein Versprechen wahr und besuchte alle Teilnehmer in ihrer Heimat. So konnte man die elf Chinesen auch in ihrer "natürlichen Umgebung"  etwas besser kennenlernen und noch ein bisschen mit dem Autor durch China reisen. Das hat mir sehr gut gefallen und war ein schöner Abschluss. "Neuschweinstein" ist ein schöner Reisebericht der etwas anderen Art und besonders empfehlenswert für Leute, die etwas mehr über die Mentalität der Chinesen erfahren möchten.

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