Christoph Ruf "Ist doch ein geiler Verein"

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Inhaltsangabe zu „"Ist doch ein geiler Verein"“ von Christoph Ruf

In der Provinz, in den unterklassigen Ligen, schreibt der Fußball oft die schönsten Geschichten. Christoph Ruf hat die besten davon zusammengetragen. Es geht um reiche und verarmte Mäzene, um kleine Vereinsfamilien und große Vergangenheiten, um den nach 113 Jahren endlich gefundenen ersten Deutschen Fußballmeister - vor allem aber um quicklebendige Fanszenen, die auch dann aktiv bleiben, wenn ihr Verein mal wieder abgestiegen oder sogar pleite gegangen ist. Unverdrossen leben sie ihre Leidenschaft aus: In Bayreuth richteten sie ein Museum ein, in Hannover einen literarischen Salon, in Altona den „Zecken-Hügel“, in Göttingen gar einen Fan-Verleih („Rent a fan“). Rufs vortreffliches Lesebuch macht die Sehnsucht nach dem authentischen Spiel greifbar.

Ich mag Fussballbücher, vor allem wenn sie in die Provinz führen.

— Haschnier
Haschnier

Ein tolles Buch für Fußballbegeisterte mit lustigen und verrückten (Kurz-)Stories!

— niklas1804
niklas1804

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  • "Ist doch ein geiler Verein"

    "Ist doch ein geiler Verein"
    niklas1804

    niklas1804

    14. August 2014 um 14:04

    In diesem Buch gibt es nicht Großes aus dem Fußball, sondern die schönsten Geschichten abseits der großes Vereine: In Bayreuth über einen seltsamen Fan, in Altona über eine Anzeigetafel, in Leipzig über eine Neugründung. Aber auch in Gegenden, in denen die NPD das Sagen im Fußball hat. Christoph Ruf unterwegs dorthin, wo sich sonst niemand für interessiert. "Ist doch ein geiler Verein". "Ist doch ein geiles Buch". So oder so ähnlich könnte die wenn auch kurze Rezension eines Fußball-Fans ausfallen. Wollen wir etwas ins Detail gehen und die Rezension etwas ausfürhlicher gestalten! Christoph Ruf schildert in seinem Buch kleine, amüssante Einzelgeschichten mit Details und Stories vom Fußball, der abseits von großen Arenen spielt. Geschichten, die bis auf die vereinzelten Fans der jeweiligen Dorfbewohner, niemand kennt. Mal lustig, mal spannend, mal traurig - aber immer authentisch. Ein Buch zum Mitfiebern für jeden Fußball-Begeisterten, trotz des Preises, der schon etwas hoch ist... Der Vorteil dieses Werkes: Es gibt manchmal Situationen, in denen der Leser gerade kein Interesse an einem der geschilderten Kleinthemen hat; doch dann blättert man einfach mal ein-zwei Seiten weiter und findet wieder eine neue verrückte Story, die man wieder umso mehr lesen will. Auch der lockere Schreibstil hat mir persönlich gefallen. Fazit: Ein tolles Buch für jeden Fußballbegeisterten mit lustigen und verrückten Geschichten, über die man fast immer (noch) nichts weiß!

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  • Rezension zu ""Ist doch ein geiler Verein"" von Christoph Ruf

    "Ist doch ein geiler Verein"
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    10. November 2009 um 23:22

    Ist doch ein geiles Buch. Christoph Ruf unternimmt Reisen in die Fußballprovinz, d.h. 2. Liga bis Kreisliga. Von bekannten, gefallenen Traditionsvereinen wie SpVgg Bayreuth, Waldhof Mannheim oder Lok Leipzig geht es hin zu (fantechnisch gesehen) No-Names wie dem Bahlinger SC oder Hanau 93. Ruf erzählt hier Geschichten über Vereine, deren Traditionen und Fans. Besonders die Einzelschicksale der skizzierten Personen, außergewöhnliche Engagements oder Geschichten über endlose, für Dritte nicht nachvollziehbare, LEIDENschaft dominieren das Buch. In etlichen Leuten habe ich mich selbst wieder gefunden - und ich denke, ein besseres Kompliment kann man Ruf kaum machen. Doch nicht nur an Vereinen orientiert sich dieses Buch. Auch der Macher einer Amateurfußball-Internetseite, der bei seinem Heimatverein aufgrund nicht konformer Berichterstattung Stadionverbot hat, findet ins Buch, ebenso wie Hans Meyer oder kritische Betrachtungen zur neuen 3. Bundesliga. Sehr geil auch die Anmerkung zur TSG Hoffenheim hinsichtlich der Bundesliga-Perspektive in der ersten Zweitligasaison: „Hätte man etwas konstanter agiert, wäre der Aufstieg wohl bereits in der ersten Saison machbar gewesen. Aber eben nicht mit dem jüngsten Team im bezahlten Fußball“ – bis zur Veröffentlichung des Buches kam es dann doch anders. Leider schließen sich hin und wieder ein paar kleinere Fehler ein, was den positiven Gesamteindruck allerdings nicht schmälert. Kaufen!

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