Christoph Süß Ich denke, also bin ich verwirrt

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Inhaltsangabe zu „Ich denke, also bin ich verwirrt“ von Christoph Süß

Christoph Süß, Moderator der Polit- und Satiresendung 'quer', unternimmt eine satirische Exploration der Philosophiegeschichte. Von den Intelligenzbestien im alten Griechenland übers sonnige Mittelalter, in dem niemand mit Wissen belästigt wurde, von den Alchimisten und den Drei von der Uni Tübingen bis zu dem Punkt, an dem schließlich modern die Post abgeht. Und wir stellen fest: Unverständlichkeit kann sehr komisch sein. Sinn! Los! – Philosophie auf heiter!

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    Albel_Nox

    Albel_Nox

    29. August 2010 um 21:23

    Was hat Philosophie mit dem Film Matrix, einem 'chinesischen Zimmer' und königlichen Fäkalien zu tun? Christoph Süß weiß die Antwort - und noch einige mehr. In den Kapiteln seines Buches beschäftigt Christoph Süß sich mit den Theorien einiger, bekannter Philosophen und versucht, diese anschaulich zu erklären. Und natürlich lässt er den Leser auch an seinen eigenen Gedanken zur jeweiligen Theorie teil haben und würzt diese teilweise mit sehr viel Humor. Die Bandbreite der Philosophen ist breit gefächert: Platon wird mit allerhand Überlegungen bedacht, aber auch Descartes kommt zu Wort und geordnet sind die Kapitel jeweils chronologisch: Während Süß sich in den Kapiteln am Anfang mit antiken Philosophen beschäftigt, handeln die letzteren von den Philosophen der Neuzeit. Ich konnte Süß' Ausführungen sehr gut folgen, habe über einige Witze gelacht und habe nun sogar das Gefühl, auch noch etwas gelernt zu haben - und das ist doch wirklich eine tolle Mischung. Süß Erklärungen sind sehr verständlich, klar strukturiert und oftmals baut er das eine oder andere Beispiel in seine Erläuterungen ein. Was mir allerdings fehlt, sind genauere Erklärungen zu philosophischen Fachtermina: Zwar weiß ich, was Solipsismus usw. ist, aber wenn jemand noch nie etwas von diesem Begriff gehört hat, wird ihn Süß' knappe Erläuterung dazu möglicherweise nicht zufriedenstellen. Auch fand ich es etwas schade, dass soviele neuzeitliche Philosophen behandelt werden, aber das liegt wohl an meinem persönlichen Interesse an der Antike. Ich hätte nie gedacht, das Philosophie und Humor zusammenpassen, aber Süß zeigt uns, dass dem wohl so ist, schafft es, sowohl zu informieren, als auch zu unterhalten - ein toller Mix. Was an diesem Buch interessant ist, ist, dass Süß bekannte Theorien diverser Philosophen gut erklärt, aber auch seine eigenen Theorien, Erklärungen und Meinungen in seine Ausfürhungen einfließen lässt. Vor allem letzteres ist oftmals richtig witzig.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    Leela

    Leela

    25. April 2010 um 02:14

    Philosophie interessiert mich normalerweise nicht wirklich, wenn man von Machiavelli mit seiner Staatsphilosophie, die ich wirklich interessant finde, absieht. Da mir aus der Schule aber einige philosophische Theorien bekannt sind, war ich recht neugierig auf dieses Buch und hoffte, einige darin wiederzufinden, das ich schon einmal gehört hatte (oder hätte hören sollen, jedoch aufgrund akuten Desinteresses nicht wahrgenommen habe). Wie vereint man Philosophie mit Humor? Und wie erklärt man den unverständlichen, philosophischen Kram so, dass ihn wirklich jeder versteht? Christoph Süß weiß auf diese Fragen wirklich eine Antwort - die Art, wie er versucht, diversen Philosphen auf den Zahn zu fühlen, gefällt mir sogar sehr gut, musste ich feststellen. Allerhand bekannte oder weniger bekannte Philosophen tauchen in diesem Buch auf und ihre bekanntesten Theorien werden ansprechend und mit viel Humor erklärt. Diverse antike Philosophen, aber auch Descartes und später Darwin werden behandelt, sodass man einen guten Überblick über die Geschichte der Philosophie bekommt und nicht nur wenige Vertreter vorgestellt bekommt. Süß' Fazit zu manchen Theorien kann sich übrigens sehen lassen - "Die Sache stinkt" (und wie) heißt es da doch manchmal; nach lustigen Sprüchen sucht man wirklich nicht vergebens. Aber solch gewöhnungsbedürftige Theorien einem breiten Publikum ansprechend zu präsentieren, das ist schon eine Kunst - und genau die beherrscht Christoph Süß und bietet zudem ausreichend Anregungen zum eigenen Nachdenken darüber. So sollte Philosophie doch eigentlich funktionieren. Besonders gut gefällt es mir aber, dass dieses Buch eben nicht staubtrocken ist: Die Beispiele des Autors sind gut verständlich, gleichzeitig aber sehr amüsant und die Kommentare, die er immer wieder in seine Erklärungen einwirft, haben mich oftmals richtig zum Lachen gebracht. Besser erklären kann man philosophische Ansätze eigentlich nicht - dass es dabei auch noch richtig humoristisch und keineswegs trocken und zäh zugeht, mag man eigentlich kaum glauben. Etwas schade finde ich es jedoch, dass es kein Register oder ein aussagekräftiges Inhaltsverzeichnis zu den Philosphen, denn manche Sachen hätte ich gern noch einmal nachgeschlagen (so ging es jedoch nur schlecht, auch, weil die Titel der Kapitel recht nichtssagend sind). Ansonsten hält das Buch sein Niveau bis zum Ende hin und weiß durch verständliche Erklärungen sowie Humor zu überzeugen. Wer sich für Philosophie im positiven Sinne interessiert, sollte auf jeden Fall einen Blick wagen und wer sich im negativen Sinne dafür interessiert, hat dann wenigstens etwas zu lachen.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    Estrella

    Estrella

    21. January 2010 um 13:51

    Mit "Ich denk, also bin ich verwirrt" erschien das erste Buch von Christopher Süß, dem bekannten Kabarettisten und Radiomoderator. Süß wandelt auf den Pfaden bedeutender Philosophen, von Sokrates bis Kant ist hier jeder vertreten. Auch lässt er es sich nicht nehmen, einige eigenen Denkansätze zu schildern. Die Gedanken der Philosophen werden leicht verständlich und präzise in lockerem Schreibstil wiedergegeben. Seine eigenen Gedanken jedoch sind nicht nachvollziehbar und oft langweilig, was den Lesefluß beträchtlich behindert. Die hochgelobte Ironie, die hier vertreten sein soll, sucht der Leser leider vergeblich. Es scheint vielmehr so, als versuche der Autor zwanghaft komisch zu sein - das wirkt auf den Leser verkrampft und öde. Süß hat es zwar geschafft, einen groben Überblick über die Philosophie zu schaffen, ein satirisches, ironisches Werk ist ihm aber nicht gelungen.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    maryrichards

    maryrichards

    06. November 2009 um 09:25

    Mal was ganz anderes! 3.Das Buch „Ich denke, also bin ich verwirrt – Meine liebsten Welterklärungen“ von Christoph Süß ist das Erstlingswerk des Müncheners. Erwarten kann der Leser von diesem Debüt einen satirischen Roman. Mein erster Eindruck war richtig positiv überraschend. Vom Klappentext habe ich etwas gewollte lustige aber auch konfuse und schwere Kost erwartet. Der komplette Roman an sich ist aber flüssig und amüsant zu Lesen. Zudem bekommt man Denkanstöße und kann auf angenehme Weise etwa über Philosophie lernen (zum Beispiel kannte ich den Begriff „Solipsismus“ noch gar nicht), da als Beispiele Situationen aus dem Alltag genommen werden. Für mich selbst war es ein kleiner Auffrischungscrashkurs in verschiedenen Disziplinen der Philosophie, der locker und anschaulich vermittelt wurde. Allerdings war die Lektüre auf der anderen Seite doch so anspruchsvoll, dass man konzentriert lesen muss, damit man wirklich den ganzen Inhalt erfasst. Ich war erstaunt, was mir alles wieder aus dem Schulunterricht einfiel beim lesen und es stellte sich das ein oder andere Aha-Erlebnis ein („Stimmt, da war ja was...“). Ein hübsches Extra ist, dass es in dem Buch Bilder gibt und es dadurch noch mehr aufgelockert wird, ebenso gibt es auch noch Einschübe zur Erklärung in dem Buch, die sehr hilfreich sind. Alles in allem ein lehrreiches und nettes Buch – mal etwas ganz anderes.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    31. October 2009 um 01:00

    Warum denken? Na, weils schön macht. Vielleicht nicht unbedingt uns, aber das Leben. Christoph Süß unternimmt eine satirische Exploration der Philosophiegeschichte, und wir stellen fest: Unverständlichkeit kann sehr komisch sein. Sinn! Los! Die Welt dreht sich und uns ist schlecht. Wir müssen in der Zeit der Unverständlichkeit leben, in einem Universum, das sowieso zu groß ist. Was soll man da über sich denken? Und warum eigentlich? Was ist der Sinn? Gibt es Glück? Wie antworteten die Leuchten des Abendlandes auf diese Fragen? Christoph Süß erzählt eine hoch-ironische, böse und sprühend andere Geistesgeschichte. Von den Jahrtausend-klassikern der Griechen übers sonnige Mittelalter, in dem noch niemand mit Wissen belästigt wurde, von den letzten Alchimisten und den Drei von der Uni Tübingen bis zu dem Punkt, an dem schließlich modern die Post abgeht und nicht nur Geld, sondern auch die Welt verschwindet. Ja, und jetzt? Obwohl es ein philosophisches Sachbuch ist finde ich das Buch sehr amüsant und gut lesbar geschrieben. Die Kapitel sind gut aufgeteilt in der Zeitachse von der Vergangenheit in die Gegenwart. Die Wortspiele fand ich sehr zum Schmunzeln und bis auf eine Ausnahme ( Dieter Bohlen (S.34)) nie platt. Den Dialog mit Sokrates finde ich überflüssig und langweilig und ein bisschen unlogisch. Es war stellenweise sehr schwierig den Gedankengängen des Autors zu folgen vor allem bin ich oft über die teilweise merkwürdigen Wortkreationen des Autors gestolpert, die es so in keinem Duden gibt. Aber klasse fand ich diese Wortschöpfungen schon ! ( Beispiel: " Ozeanische Selbstentgrenzungserfahrungen mit Gottesschaucharakter sind mit funktionstüchtigem Ich einfach nicht zu haben ") Hilfe. Aufgefallen sind mir auch diverse falsch gesetzte Kommata, wobei diese aber so falsch waren, dass der Satz dadurch eine Doppelbedeutung erhält, könnte also auch Absicht sein :) Die Überschriften sind ansprechend und ich finde das Buch nicht bemüht lustig , sondern angemessen, wobei die grünen Einschübe schon nahe an der Langweilgrenze :) sind. Und ich muß gestehen, ich habe nebenbei auch noch etwas gelernt über Forscher vergangener Tage ( zB. Tycho Brahe , war mir zwar mal ein Begriff... irgendwo in der Schulzeit mal gehört...durch den besoffenen Elch werde ich ihn so schnell nicht wieder vergessen . Für alle die gerne über den Sinn und Unsinn des Lebens nachdenken und dies gerne erfrischend satirisch aufbereitet mögen , für diese Menschen ist dieses Buch mit Sicherheit ein Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    Kiritani

    Kiritani

    21. October 2009 um 21:08

    Ich lese und bin verwirrt ... ... dachte ich anfangs, als ich das Buch begonnen hatte. Die Leseprobe hatte mich sehr angesprochen und deshalb freute ich mich umso mehr, als ich das Buch endlich in den Händen hielt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch mein neustes Buch gerade beendet und konnte mich nun voll und ganz der Lektüre widmen. Mein Freund verriet mir, dass er Christoph Süß aus dem Fernsehen kannte und sich freute, dass Buch nach mir lesen zu können, also nahm ich mir vor, mich zu beeilen. Das gestaltete sich aber als schwierig, denn obwohl es vom Schreibstil her,locker und humorvoll ist, ist der Inhalt sehr fachlich. Man bemerkt sehr schnell, dass Christoph Süß einige Zeit philosophie studierte, denn einiges war mir gar nicht bewusst gewesen. Aber man lernt ja immer gerne dazu. Obwohl es teilweise harte Kost war, die er zum Besten gab, habe ich das Buch mit einem Läccheln auf den Lippen gelesen. Ich habe auch viel über sein Geschriebenes nachgedacht und mir fast den Kopf zerbrochen. Der einzige Minuspunkt ist, dass ich mich voll und ganz auf das Buch konzentrieren musste. Ich konnte nur in völliger Ruhe lesen und nicht mal ebenso in der Stadt,während ich warte oder im Bus, wie sonst immer. Das ist der Einzige Minuspunkt,ansonsten hat sich das Buch sehr gelohnt, gelesen zu werden und ich würde es nur Leuten empfehlen, die Spaß an der Auseinandersetzung mit dem Thema haben.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    PrincessSparkle

    PrincessSparkle

    17. October 2009 um 12:13

    Christoph Süß über seine Liebsten Welterklärungen. Der Moderator der Polit- und Satiresendung "quer" stellt sich 311 Seiten lang die Fragen: Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es Glück? Wie antworteten die Leuchten des Abendlandes auf diese Fragen? Der Titel "Ich denke, also bin ich verwirrt" macht schon einmal sehr neugierig, allerdings muss ich sagen, dass man von den hellgrünen Gedankeneinschüben meiner Meinung nach Augenkrebs bekommt. Auf jedenfall wurde diese Farbe nicht sehr Augenfreundlich gewählt, für Leseratten die nicht nur bei Tageslicht lesen wollen, könnte dass zum Problem werden. Da hilft nur noch schnell weiterlesen, egal wie interessant die Einschübe sind. Der Anfang des Buches ist gut gewählt und ich war wahrscheinlich nicht die einzige weibliche Leserin die zum schmunzeln gebracht wurde. Aber auch Teile, wie das Interview mit Sokrates, haben mir besonders gut gefallen. Sie lockern das Buch auf, bringen einem zum lächeln und lassen einen das Buch noch weniger gern aus der Hand legen. Das Kapitel "Von jetzt an Amen" in dem es hauptsächlich um das Thema Religionen geht, fand ich etwas zäh, es war nicht so ganz nach meinem Geschmack und ich muss gestehen ich habe es etwas "überlesen". In der Hoffnung das schnell wieder ein besseres Thema kommt. Leider waren im Mittelteil aber immer wieder Teile, die etwas schleppend waren. Deswegen habe ich auch ein bisschen länger zum Lesen gebraucht als für manche andere Bücher. Ein weiterer positiver Aspekt ist allerding, dass das ganze immer mit tollen Beispielen veranschaulicht wird. So wird manches für das Vorstellungsvermögen (jedenfalls für meins^^) einfacher und man will gleich viel lieber weiterlesen. Am Ende hat der Autor dem ganzen noch eine Krone aufgesetzt. Die letzen 20 Seiten haben mir wieder besonders gut gefallen. Mein Fazit also: Für mich kein Buch zum zweimallesen, allerdings eine mehr oder weniger interessante Lektüre zum zwischendurchlesen.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    a.schmalzbauer

    a.schmalzbauer

    03. October 2009 um 17:13

    Christoph Süß erzählt von den Jahrtausendklassikern der Griechen über das sonnige Mittelalter, in dem noch niemand mit Wissen belästigt wurde, von den letzten Alchimisten und den Drei von der Uni Tübingen. Bis zu dem Punkt, an dem schließlich modern die Post abgeht und nicht nur Geld, sondern auch die Welt verschwindet. Über Sinn und Unsinn des Lebens, was Blockbluster mit Philosophie zu tun haben und dass wir uns bald in ein "Ersatzteillager verflüssigen" können. Der Autor erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Expertenwissen. Er bezeichnet sich selbst als Laien auf dem Gebiet der Philosophie. Was so ganz nicht stimmt, denn er hat einmal begonnen Philosophie zu studieren. Aber er führt den Leser in einer manchmal schwierigschönen Sprache ein in das komplexe Gebiet der Philosophie. Und irgendwie lässt man sich gere darauf ein. Er macht einem Lust auf die Philosophie, sich damit auseinanderzusetzen und sich eigene Gedanken zu machen. Ich kenne Herrn Süß und hatte beim Lesen immer seine Stimme im Kopf, als ob er mir das Buch vorlesen würde und das hat mir wirklich viel Spaß gemacht. P.S. Es heißt Cochlea-Implantat und nicht Kochler-Implantat

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    dyabollo

    dyabollo

    25. September 2009 um 20:12

    Muss eigentlich jeder der Rang und Namen hat ein Buch schreiben? Ich finde der "quer" Moderator Christoph Süß hätte lieber darauf verzichten sollen. Das Buch zieht sich unendlich in die Länge und scheint auch keine Aussage zu haben. Theorien - teilweise seine, teilweise weltberühmter Philosophen - werden durchgekaut und ausgelutscht auf eine unebschreibtlich öde und einschläfernde Art, dass ich das Buch letztendlich nur noch als Schlaftablette benutzt habe. Im Ernst: Selten habe ich ein Buch so langweilig empfunden, dass ich es einfach nicht lesen wollte auch wenn ich sonst nichts anderes zur Hand hatte. Im Notfall zog ich die Werbeprospekte vor. Ich denke nicht, dass es an meiner Dummheit lag, denn normalerweise lese ich gerne Philosophie Bücher aber doch nicht auf diese Art und Weise. Teilweise hatte ich das Gefühl, Christoph Süß hat schon beim Schreiben selbst seine langweilige Art bemerkt und versuchte diese mit aufgesetztem Witz wett zu machen was ihm kaum gelingt, da dieser Humor sehr oberflächlich und leicht zu durchschauen ist. Meiner Meinung nach gibt es bessere Bücher und auf dieses kann man locker verzichten!

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    Vane

    Vane

    23. September 2009 um 13:02

    "Humor hilft, das Leben zu bewältigen" Ist das Leben ein Problem? Christoph Süß erkennt gegen Ende seines Ganges durch die Philosophiegeschichte, dass das Leben erst zu einem Problem geworden ist, seitdem es den Menschen gibt. Dieser hat nämlich als einziges Lebewesen die Fähigkeit der komplexen Sprache erworben und kann somit innere Monologe führen, sich mit anderen Menschen unterhalten und die gesamte Welt in Frage stellen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was hat die Welt für einen Sinn? Als Kabarettist mit abgebrochenem Philosophiestudium hat Süß jetzt das Buch vorgelegt, das er selbst vielleicht immer gerne gelesen hätte: Eine Zusammenstellung ausgewählter Denkmodelle der Philosophie, die die Welt auch tatsächlich geprägt und verändert haben. Und das ganze im unterhaltsamen Comedy-Stil, mit Anspielungen, die jeder halbwegs wache Erwachsene auch versteht und ihn schmunzeln lässt. Aber zum Glück zwingt Süß mich nicht unentwegt zum Schmunzeln. Ich war angenehm überrascht, nicht auf jeder Seite einen Gag zu finden, sondern einem Gedankengang auch einmal ernsthaft zu folgen. Jeder Leser sei gewarnt: Es wird durchaus anspruchsvoll im Laufe der Lektüre und ich sah mich gezwungen, schon mal ein Lexikon zu benutzen, um zu dem einen oder annderen Stichwort genaueres zu erfahren. Als Manko des Buches empfinde ich, dass es keinerlei Anmerkungen, Quellenangaben oder wenigstens eine einzige weiterführende Buchempfehlung gibt. Natürlich haben wir hier kein wissenschaftliches Buch vorliegen. Aber für den Lesegenuss ist eine Verknüpfung zu anderen Werken empfehlenswert. Bei der Buchgestaltung fällt die Einteilung in Kapiteln mit nochmaligen kleinen thematischen Einschüben positiv auflockernd auf. Kleine Häppchen sind immer gut für das Auge. Schwierig dagegen für das Auge ist die hellgrüne Farbe der Einschübe. Nur bei wirklich ausreichender Beleuchtung ohne Ermüdung lesbar! Ich winke dem Autor zu. Ich habe gesehen, wie er mir auf der letzten Seite zugewinkt hat. Da muss man sich doch revanchieren! Denn das Buch hat mir gefallen. Doch. Ganz ehrlich.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    Ritja

    Ritja

    20. September 2009 um 12:16

    Christoph Süß sinniert über die Entwicklung und unser aller Leben auf dieser schönen Erde. Da es aber immer wieder zu Missverständnissen zwischen uns Lebewesen kommt, hat er sein Buch passenderweise "Ich denke also bin ich verwirrt" genannt. Er teilt sein Buch in viele kürzere Kapitel ein, die ab und an mit Bildern aufgelockert werden. Sein Schreibtstil ist leicht zu verstehen und es macht Spaß dem Ganzen zu folgen. Seinen Abhandlungen über verschiedene philosophische Erkenntnisse sollte man allerdings etwas mehr Aufmerksamkeit schenken...denn der Faden kann schnell reißen. Und dies wäre gerade hier nicht gut, denn hier bekommt man die Philosophie auf humoristische Art und Weise näher präsentiert. Wer bisher einen großen Bogen um die Philosophie geschlagen hat, dem sei das Buch zu empfehlen. Es erklärt mit Augenzwinkern die Aussagen und läßt eben auch den erhobenen Zeigefinger weg.

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  • Rezension zu "Ich denke, also bin ich verwirrt" von Christoph Süß

    Ich denke, also bin ich verwirrt
    hundertwasser

    hundertwasser

    16. September 2009 um 14:16

    Philosophie auf heiter Mit Richard David Prechts Megaseller „Wer bin ich und wenn ja wie viele“ entstand ein Trend, der bis heute für viele Autoren anhält, nämlich dem Laien auf einfache Art die Kunst und Geschichte der Philosophie näherzubringen. Auch Christoph Süß, immerhin ein Studienabbrecher des Faches Philosophie, fühlte sich wahrscheinlich dazu berufen, den Leser mit seinem Werk „Ich denke, also bin ich verwirrt, im Kielwasser der pseudowissenschaftlichen Aufklärungsbücher, zu beglücken. Was sich nun zunächst wie, beispielsweise durch Dr. Eckhart von Hirschhausen bekannt, überflüssiger Aufguss von den unzählig dagewesenen Comedy-Ratgebern anhört (immerhin ist Süß ja zumindest ein bayernweit bekannter Satiriker) entpuppt sich dann aber als durchaus angenehm lesbarer und verständlicher Einführungskurs in die Geistesgeschichte unseres Abendlandes. Süß spannt den Bogen von den alten Griechen über das mittelalterliche Christentum bis hin zur Neuzeit und darüber hinaus. Man folgt ihm bereitwillig, da er dem Leser durch seine humorvollen Einwürfe die manchmal schwer verdaulichen geistigen Theorien auflockert und durch die Kürze des Buches nicht allzu sehr ins Detail geht. Ich kann für mich nun nach der Lektüre behaupten, das Platon’sche Höhlengleichnis und den Kant’schen Kategorischen Imperativ verstanden zu haben, da diese und viele weitere Theorien für den Laien gut verständlich erklärt wurden. Nur ein gelegentlich etwas ernsterer Tonfall (bzw. sparsamer dosierte Witze) und ein Literaturverzeichnis für diejenigen, die durch das Buch Geschmack auf mehr bekommen haben, haben mir gefehlt. Insgesamt aber sehr gut für alle geeignet, die sich gerne einmal mit einer populäre Einführung in die Geschichte der Philosophie beschäftigen möchten!

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