Christoph Scheuermann

 4 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Unter Briten.

Lebenslauf von Christoph Scheuermann

Christoph Scheuermann, Jahrgang 1977, ist seit 2009 beim SPIEGEL, wo er zunächst als Redakteur im Deutschland-Ressort arbeitete. Von 2012 bis 2017 war er Großbritannien-Korrespondent des Nachrichtenmagazins, seit dem Frühjahr 2017 berichtet er für den SPIEGEL aus Washington. Für seine Texte ist er mit dem Axel-Springer-Preis für Junge Journalisten und dem Ernst-Schneider-Preis ausgezeichnet worden.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christoph Scheuermann

Cover des Buches Unter Briten (ISBN:9783328102083)

Unter Briten

 (8)
Erschienen am 11.12.2017

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Rezension zu "Unter Briten" von Christoph Scheuermann

"Was ist eigentlich mit den Briten los?"
mibeabooksvor einem Monat

„Was ist eigentlich mit den Briten los?“ diese Frage stellen sich viele Menschen auf der Welt, so wie ich und auch Christoph Scheuermann. Die Frage beschäftigte ihn so sehr, dass er quer durch Großbritannien fährt, um Geschichtem über Menschen auf zu schreiben, die das Land verkörpern. Daraus entstehen 25 Geschichten, die uns dieses Volk näher bringt.

Mich hat das Land schon immer sehr beeindruckt, aber ich denke nachdem ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich es einwenig deutlicher.  Die Geschichten, der einzelnen Menschen haben  mich sehr fasziniert. Haben mich gepackt und lassen mich auch immer noch nicht los. In dem Buch erfährt man unglaublich viel über das Volk und Land, obwohl es so dünn ist. Wenn man genau liest und das wirklich alles hinterfragt, dann kennt man die Briten so gut wie noch nie zuvor. Außerdem hat der Autor das Buch sehr unterhaltsam und interessant geschrieben. Mir wurde beim Lesen nie langweilig. Auch kam es mir dabei nicht vor wie in einem langweiligen und öden Zeitungsartikel sondern wie in einer Comedy- Show. Der Schreibstil verdeutlichte auch sehr das Verhalten, der Briten und brachte dies einem sehr nahe.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich das buch sehr geeignet fand für zwischendurch und auch Menschen, die die Briten einwenig genauer kennen lernen möchten.

 

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Rezension zu "Unter Briten" von Christoph Scheuermann

Skurrile Begegnungen mit einem sympathischen, wenn auch unbegreiflichen Volk
MelaKafervor einem Jahr

Alles fing mit einer Frage an. "Was ist nur mit den Briten los". Christoph Scheuermann beschloss, dieser Frage auf den Grund zu gehen und so begann der Spiegel-Korrespondent kreuz und quer über die Insel zu reisen. Das Ergebnis sind fünfundzwanzig Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch haben sie eins gemeinsam. Sie erzählen die Geschichten von Menschen, die alle auf ihre Weise das typisch britische verkörpern. So trifft er sich mit verarmtem Landadel aus Devon, begleitet den "schlechtesten Boxer Englands" in den Ring, lernt in Schottland die unnahbare, elfengleiche Tilda Swinton - zumindest ein bisschen - kennen. Von Heidi, einem Kate- Double erfährt er, dass Imitation immer auch eine Anerkennung für die Person ist, so funktioniere auch das Wachsfigurenkabinett und darum lieben die Briten Doppelgänger. Den unkonzentrierten Boris Johnson versucht er in der U-Bahn zu interviewen und John le Carrè erklärt ihm, was es mit der Figur des englischen Spions auf sich hat. Ein Tag bei einem Pfandleiher in Blackpool macht deutlich, wie sich die britische Gesellschaft verändert hat und immer noch verändert. D ie Kluft zwischen aufstrebenden Dienstleistungsarbeitern (v.a. in London) und der kaum noch vorhandenen working class wird größer. So rutschen immer mehr Menschen in die Armut ab. Beim Pfandleiher kommt man dem Abstieg und der Verzweiflung auf der Insel bedrückend nahe.  
Viele weitere Geschichten über Begegnungen mit Briten aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten finden sich in diesem Buch und zeichnen ein skurriles, liebenswertes und farbenfrohes Bild eines ganz ungewöhnlichen Volkes. Ich liebe es!

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Rezension zu "Unter Briten" von Christoph Scheuermann

dies ist kein Brexit-Buch (hätte es aber besser mal sein sollen)
Flamingovor 2 Jahren

In seinem Vorwort sagt der Autor klipp und klar, dass es sich NICHT um ein Brexit-Buch handelt. Und das ist eigentlich schon das Problem des Buches. Die gesammelten Anekdoten kann man eben nur noch im Lichte des Brexits lesen, aber der Autor verweigert diesen Zusammenhang. Schade. Eine vertane Chance. 
Nichts in diesem Buch ist im Übrigen typisch Britisch. Man hätte das gleiche Buch auch "Unter Deutschen" schreiben können. Hier wie da gibt es skurrile Menschen; die aber kein Volk erklären. Sehr bedenklich fand ich auch die Auswahl des Autors - "interessanterweise" sind die skurrilsten Typen, die er beschreibt, immer Frauen. Das sind auch oft die Anekdoten, in denen er jede Freundlichkeit vergisst. 
Scheuermanns Buch erklärt nichts, es ignoriert jeglichen Rassismus und alle Briten, die er begleitet hat, sind weiss. Kulturelle Vielfalt kommt in Scheuermanns Britannien nicht vor. 

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