Christoph Scheuermann Unter Briten

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Inhaltsangabe zu „Unter Briten“ von Christoph Scheuermann

Wie ticken die Briten? Eine ungewöhnliche Bestandsaufnahme über ein Land voller Exzentriker Mit der viel beschworenen »stiff upper lip« der Briten scheint es neuerdings vorbei zu sein: Sie wollen die EU verlassen, ziehen sich von der Welt zurück und wirken zunehmend wütender und ängstlicher. Was ist da faul im britischen Staate? Christoph Scheuermann, Großbritannien-Korrespondent des SPIEGEL, hat sich auf einen Road Trip kreuz und quer über die Insel gemacht. Er besucht Menschen und Orte, die den Blick freigeben auf die merkwürdigen und manchmal unbegreiflichen Seiten Großbritanniens: Er feiert in Yorkshire mit hysterischen jungen Frauen einen Junggesellinnen-Abschied, diniert mit den Fulfords, einer chaotischen Familie aus dem verarmten Landadel, und zelebriert mit echten Hexen in Southampton ein Vollmond-Ritual. Unter Briten ist eine Sympathiebekundung an ein schräges, bisweilen melancholisches Volk, das man trotz – oder wegen! – seiner Skurrilität einfach lieben muss.

langweilig

— Flamingo

skurile Beschreibung eines bunten Völkchens

— Mika2003

Absolut lesenswert!

— buecherkompass

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  • dies ist kein Brexit-Buch (hätte es aber besser mal sein sollen)

    Unter Briten

    Flamingo

    03. June 2017 um 18:25

    In seinem Vorwort sagt der Autor klipp und klar, dass es sich NICHT um ein Brexit-Buch handelt. Und das ist eigentlich schon das Problem des Buches. Die gesammelten Anekdoten kann man eben nur noch im Lichte des Brexits lesen, aber der Autor verweigert diesen Zusammenhang. Schade. Eine vertane Chance. Nichts in diesem Buch ist im Übrigen typisch Britisch. Man hätte das gleiche Buch auch "Unter Deutschen" schreiben können. Hier wie da gibt es skurrile Menschen; die aber kein Volk erklären. Sehr bedenklich fand ich auch die Auswahl des Autors - "interessanterweise" sind die skurrilsten Typen, die er beschreibt, immer Frauen. Das sind auch oft die Anekdoten, in denen er jede Freundlichkeit vergisst. Scheuermanns Buch erklärt nichts, es ignoriert jeglichen Rassismus und alle Briten, die er begleitet hat, sind weiss. Kulturelle Vielfalt kommt in Scheuermanns Britannien nicht vor. 

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  • Rezension: "Unter Briten" (C. Scheuermann)

    Unter Briten

    Anchesenamun

    18. April 2017 um 20:11

    Da ich bald für eine Woche nach London fliege, habe ich voller Spannung zu diesem Buch gegriffen, um mehr über meine baldigen Gastgeber zu erfahren. Großbritannien ist wohl im Moment DAS Land der EU, das Medien und Politik am meisten beschäftigt. Ihren Titel als kurioses Völkchen haben die Briten wohl spätestens mit Durchsetzung des Brexits erfolgreich verteidigt. Der Brexit ist jedoch kein Thema in diesem Buch. Christoph Scheunemann ist seit 2012 Großbritannien-Korrespondent des Nachrichtenmagazins "Spiegel" und hat in den letzten Jahren viele Begegnungen gesammelt. In 25 Kapiteln trifft Christoph Scheuermann auf ganz unterschiedliche Menschen, Gruppierungen und Gesellschaftsschichten des Vereinigten Königreichs. Bereits der Einstieg in das Buch ist wahrhaft (fast) königlich, denn der Autor darf Prince Charles - zusammen mit anderen Journalisten in einem unpersönlichen und distanzierten Rahmen - einen Tag lang begleiten. Weiter geht es mit dem versnobten politischen Nachwuchs der elitären Insel, einer wilden Post-Punk-Band, einem Kate Middleton-Double, ehemaligen Zechbrüdern, Boris Johnson und und und. Hier werden viele verschiedene Themen angeschnitten. Manche behandeln durchaus wichtige und ernste Themen, andere beschäftigen sich mit eher Belanglosem. Die behandelten Themen sind ganz unterschiedlich, und dementsprechend ist es einfach schwierig, dass man sich für alles gleichermaßen interessiert. Manche Kapitel fand ich sehr interessant, z. B. das über Pfandleiher, Tilda Swinton oder die Schatzsucher in Wales. Manche hingegen fand ich sehr langweilig, z. B. die Kapitel über die Band "Fat White Family", Junggesellinnenabschiede in England oder den Ex-Chefredakteur des "Guardian". Aber Interessen sind verschieden, und was mich nicht vom Hocker reißt, wird so manch anderer vielleicht furchtbar spannend finden. Ich fand das Buch ein bisschen trist, fast wie das britische Wetter. Ich kann es nicht genau erklären, aber so empfand ich es nunmal beim Lesen. Mir fehlten Witz und Biss. Hier und da blitzte ein bisschen Humor durch, aber im Großen und Ganzen war mir das Buch zu fade und ernst geschrieben. Auch vermisste ich eine emotionale Bindung des Autors zu diesem Land, in dem er immerhin schon ein paar Jahre lebt. Es war nicht so, dass ich die Briten danach wahnsinnig ins Herz geschlossen hatte, ich stand ihnen eher neutral bis gleichgültig gegenüber. Auch wenn hier ein weit gestreuter Querschnitt durch alle Gesellschaftsschichten geboten wird, blieb bei mir das Gefühl zurück, dass Großbritannien nur auf der einen Seite den versnobten Adel und die hochnäsigen Tory-Anhänger hat, und auf der anderen Seite die ganz schrägen Vögel und abgestürzten Typen. Die Wahrheit ist wohl irgendwo dazwischen. Für Großbritannien-Liebhaber ist dieses Buch bestimmt ein schöner Ausflug durch das Vereinigte Königreich. Der Autor hat viel erlebt und recherchiert. Mich hat das Buch ganz gut unterhalten, aber es hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck.

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  • Unter Briten

    Unter Briten

    Mika2003

    12. January 2017 um 08:27

    Seit ich 2015 in London war, bin ich in die Stadt und irgendwie auch in das Land verliebt und würde zu gerne noch sehr oft dahin fliegen. Alleine, um noch einige Orte, einige Landstriche zu bereisen. Aber auch um die Menschen, die dort leben, kennenzulernen. Durch Zufall habe ich das Buch von Christoph Scheuermann entdeckt und habe in den letzten Wochen immer mal wieder reingeschmökert. Durch die einzelnen Anekdoten ist das gut möglich, man muss nicht das ganze Buch am Stück lesen. Den Leser erwartet ein Einblick in das Leben aller Schichten – Adel, Mittelschicht und die Underdogs; in die Lebensweise, die Ansichten, die Gedanken und Gefühle der Briten. Es ist ein guter Querschnitt, der dem Leser präsentiert wird. Teilweise waren es sehr skurrile Einblicke, die mich zum Schmunzeln oder Kopfschütteln animiert haben. Alles in allem ein Buch, das man Fans von England empfehlen kann; Reisenden die das Ziel in diesem Jahr vor Augen haben oder einfach Lesern, die das Thema interessiert. Eine Wertung bei einem Sachbuch fällt mir grundsätzlich schwer, ich kann nicht beurteilen in wie weit alles stimmig ist. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber irgendwas, was ich nicht näher benennen kann, fehlt für mich. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • UNTER BRITEN: BEGEGNUNGEN MIT EINEM UNBEGREIFLICHEN VOLK. CHRISTOPH SCHEUERMANN.

    Unter Briten

    buecherkompass

    11. December 2016 um 11:30

    ZUM AUTORChristoph Scheuermann, geboren 1977, ist seit 2009 beim SPIEGEL. Hier arbeitete er zunächst als Redakteur im Deutschland-Ressort und schrieb über Terroristen, Salafisten, Neonazis und Banker.Seit 2012 ist er Großbritannien-Korrespondent des Nachrichtenmagazins. Scheuermann studierte Politikwissenschaften, Germanistik und Anglistik in Köln und Birmingham, ist Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule und Stipendiat des ifa-Instituts in Beirut. Für seine Texte erhielt er den Axel Springer-Preis für Junge Journalisten sowie dem Ernst-Schneider-Preis.INHALTChristoph Scheuermann begibt sich auf die Suche nach den Eigenheiten Großbritanniens und reist hierfür ein halbes Jahr lang auf einem road trip der ganz besonderen Art quer über die Insel.Auf seiner Reise begegnet der SPIEGEL-Redakteur den skurrilsten Persönlichkeiten. Er macht Bekanntschaft mit Prinz Charles, verbringt einen Abend mit der verdorbensten Rockband der Insel, tritt (ungewollt) in einer britischen Satire-Show auf und begibt sich auf Schatzsuche in Wales.Unter Briten bildet eine Zusammenschau all der besonderen Begegnungen und Momente und macht deutlich: die Briten mögen es nicht immer leicht haben, doch bleiben sie im Herzen unerschütterlich. Schläge und Niederlagen gehören zum Leben auf der Insel dazu, doch den Glauben an sich und die Welt haben die Briten noch längst nicht verloren.MEINUNGMir persönlich gefällt Unter Briten wahnsinnig gut. Dies mag zum einen an dem herrlichen Schreibstil liegen, der mich zuweilen an den des US-amerikanischen Schrifstellers Bill Bryson erinnerte, ergänzt durch einen Hauch journalistische Glosse.Scheuermanns Schreibstil liest sich wunderbar leicht und zeichnet sich zugleich durch eine ordentliche Prise Humor aus. Seine Worte regen die Fantasie an und so entstanden bei mir im Kopf die herrlichsten Bilder (die mich mehr als nur einmal zum Lachen brachten).Zum anderen mag meine Begeisterung von den Begegnungen mit einigen ganz besonderen Menschen herrühren. Denn in den 25 kurzen Kapiteln des Buches kommt man als Leser den unglaublichsten Persönlichkeiten nahe. Diese gewinnt man trotz oder gerade wegen ihrer Skurrilität einfach lieb. Ebenso wie die britischen Protagonisten des Buches, war mir auch der Autor selbst auf Anhieb sympathisch, nicht nur über die Briten schreibt er mit Humor, sich selbst scheint er ebenfalls nicht immer ernst zu nehmen.Unter Briten vereint die verschiedenartigsten Eindrücke und zeichnet so ein wunderbares Porträt von einer ganz besonderen Insel. Es wirkt als werfe man als Leser einen Blick hinter die Kulissen, als erhasche man Bilder, die sich nur schwer einfangen ließen wäre man als (08/15) Tourist auf der Insel gelandet. Und letztlich kommt man den Briten auch als Leser ein Stück weit näher.Das Buch ist eine absolute Empfehlung (insbesondere für alle Großbritannien-Liebhaber). Einmal angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und so wird es auch zukünftig sicherlich nicht im Regal versauern.

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