Christoph Scheuring

 4,2 Sterne bei 149 Bewertungen
Autor von Echt, Sturm und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christoph Scheuring (©Jutta Lang / Quelle: Magellan Verlag)

Lebenslauf

Christoph Scheuring hat Theologie studiert, danach vier Jahre lang als Fernfahrer gearbeitet und anschließend das journalistische Handwerk an der Henri-Nannen-Schule gelernt. Er war unter anderem Reporter und Redakteur bei STERN, TEMPO und SPIEGEL, hat Reportagen für GEO, ZEIT, Transatlantik und Playboy geschrieben und wurde zweimal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste, deutschsprachige Reportage des Jahres ausgezeichnet. Sein Jugend- bzw. All-Age-Roman ECHT wurde 2015 für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert.

Neue Bücher

Cover des Buches Echt (ISBN: 9783734882319)

Echt

Erscheint am 17.07.2024 als Taschenbuch bei Magellan.

Alle Bücher von Christoph Scheuring

Cover des Buches Echt (ISBN: 9783734882036)

Echt

 (74)
Erschienen am 18.01.2017
Cover des Buches Sturm (ISBN: 9783734854187)

Sturm

 (40)
Erschienen am 19.01.2023
Cover des Buches Absolute Gewinner (ISBN: 9783734850080)

Absolute Gewinner

 (20)
Erschienen am 18.01.2018
Cover des Buches Zeichen der Zeit (ISBN: 9783455504071)

Zeichen der Zeit

 (12)
Erschienen am 18.01.2016
Cover des Buches Absolute Gewinner (ISBN: 9783734854064)

Absolute Gewinner

 (1)
Erschienen am 16.01.2019
Cover des Buches Echt (ISBN: 9783734882319)

Echt

 (0)
Erscheint am 17.07.2024

Neue Rezensionen zu Christoph Scheuring

Cover des Buches Sturm (ISBN: 9783734850288)
Mauerseglerins avatar

Rezension zu "Sturm" von Christoph Scheuring

Eine besondere Liebesgeschichte
Mauerseglerinvor 2 Jahren

Was passiert, wenn eine militante Tierschützerin und ein überzeugter junger Fischer gemeinsam in Seenot geraten?  Ist Gewalt vielleicht doch manchmal eine Lösung und kann man Tiere schützen, indem man sie tötet? Darum und um vieles anderes geht es in Christoph Scheurings Roman „Sturm“. Das Leben der Protagonistin Nora hat „beschissen“ begonnen und wird auch nicht besser, bis sie, nachdem sie sich vor einem Schlachthof festgekettet hatte, zu Sozialstunden verurteilt wird. Diese leistet sie auf einem Fischerboot ab, dass schon bald in einen heftigen Sturm gerät.
Das Buch ist eines der besten, die ich seit Langem gelesen habe. Es erzählt auf poetische Weise von einer jungen, sehr selbstbewussten und zugleich sehr unsicheren Frau, die sich im Angesicht des Sturm ihren Ängsten stellen muss und zugleich immer wieder über die großen Fragen des Lebens nachdenkt. Zwischen ihr und dem Fischer Johan entwickelt sich eine sehr eigene Liebesgeschichte, die weit entfernt von Klischees und Kitsch einfach wunderschön ist.
Ich möchte diese Geschichte allen empfehlen, die sich für Umwelt- und Tierschutz (also im Prinzip für unsere Erde) interessieren und vielleicht auch engagieren und eine neue Perspektive kennenlernen wollen, sowie allen, die ungewöhnliche Liebesgeschichten abseits vom Mainstream mögen

Cover des Buches Echt (ISBN: 9783734882036)
Jule_Owls avatar

Rezension zu "Echt" von Christoph Scheuring

Tiefergehend als Abschiede
Jule_Owlvor 3 Jahren

LB Themenchallenge (32)


Albert fotografiert gerne am Bahnhof. Am liebsten Abschiede, für ihn die intensivsten Momente, die es geben kann. Doch als er sich mit Kati anfreundet, lernt er viel mehr über sein eigenes Leben, Katis Schicksal und wie kompliziert das Leben sein kann.

Die Themen Abschied, Leben auf der Straße und das Kämpfen mit seinen eigenen Ängsten und Schuldgefühlen waren großartig und haben mich noch Tage, nachdem ich das Buch fertiggelesen habe, beschäftigt. Zusammen mit den Elementen Fotografie wurde die ganze Handlung aus naiven Augen betrachtet, aus der Sicht von jemandem, der wortwörtlich ins kalte Wasser geschmissen wurde. Zwar war das Ende etwas abrupt, aber einigermaßen abschließend für den Geschichtsverlauf und auch Alberts Entwicklung war interessant und gut nachzuverfolgen.


Was mir gar nicht gefallen hat, war der Schreibstil. Mir ist bewusst, dass es aus der Sicht von Albert ist, einem Jugendlichen, der manchmal nicht komplett nach Grammatik spricht. Aber oft war der Satzbau komplett verdreht und es wurde oft ein "Slang" verwendet, der mich beim Lesen eher verunsichert hat. So gesehen war es von den zentralen Motiven her sehr tiefgehend und ich habe für mich selbst einiges mitgenommen, aber lest es nicht mit der Erwartung an einen hochkomplexen Schreibstil.

Cover des Buches Echt (ISBN: 9783734850011)
Fantasticfoxs avatar

Rezension zu "Echt" von Christoph Scheuring

Super Idee
Fantasticfoxvor 3 Jahren

Das Cover ist nett und der Klappentext ansprechend.


Auch die gesamte Idee und die Umsetzung, sowie der Schreibstil sind sehr angenehm, wodurch es Spaß macht, das Buch zu lesen.

Gespräche aus der Community

Ich hatte in meinem Leben noch nie einen Einbruch gemacht. Aber es war überhaupt nicht kompliziert. Viel einfacher als Abschreiben zum Beispiel. Oder als eine Deutscharbeit. Hausmeisterwohnungen liegen nämlich immer im Erdgeschoss. In jeder Schule. Und dort ist abends ja immer kein Mensch mehr und Passanten kommen auch nie vorbei. Wir mussten nur das Klofenster neben der Tür mit einem Stein einwerfen und dann durch die Fensteröffnung klettern und schon waren wir in der Wohnung.

Sie war ganz anders, als ich erwartet hatte. Gar nicht aufgeräumt und ordentlich, obwohl der Coach bei uns schon den Aufstand machte, wenn jemand nur das Hemd nicht in der Hose trug. Hier aber waren überall seine Klamotten verstreut, in der Küche lag ein zerbrochener Teller auf dem Boden und im Bad waren die Türen des Spiegelschranks aufgerissen und jemand hatte die Medikamente runter ins Becken gekippt. Es war nicht das Hustensaft-Globoli-Zeug wie bei uns zu Hause. Die Packungen hier hatten gefährliche Namen wie Ritalin oder Rohypnol, und die Verpackungen waren total vergilbt, als hätten sie hier schon zehn Jahre gelagert.

Hatte hier jemand hektisch nach etwas gesucht? Waren das Einbrecher gewesen? Oder eine Entführung? Oder hatte es unser Coach einfach nur furchtbar eilig gehabt?

 

Als Loser-Truppe und mit einem Hausmeister als Coach ein bundesweites Basketballturnier gewinnen? Das kann nicht funktionieren – dachte Luca jedenfalls, bis sich sein ungleiches Underdog-Team gar nicht mal so schlecht anstellt. Doch kaum beginnt er, ein bisschen an seine Mannschaft zu glauben, ist der Trainer plötzlich verschwunden. Mitten im Turnier. Und das, obwohl es ihm so wichtig gewesen ist. Jetzt müssen sich Luca und seine Teammitglieder nicht nur auf dem Platz beweisen, sondern auch das Rätsel um den Hausmeister lösen. Dabei ahnen sie nicht, mit was für zwielichtigen Typen sie es zu tun bekommen.

 

Christoph Scheuring, geboren 1957, hat in seinem Leben schon viel gesehen. Als Journalist für DER SPIEGEL, stern und DIE ZEIT hat er mit den Mächtigsten am Tisch gesessen und mit den Machtlosen auf der Straße gelebt. Seine Leidenschaft gehört besonders den Jugendlichen in den Randgebieten unserer Gesellschaft. Als Autor von Jugendromanen schreibt er über das Leben dort, wo es brüchig ist, wo es ausfranst, wo es wehtut. Dort, wo es interessant wird.

 

Ihr möchtet wissen, ob Luca und seine Truppe den Hausmeister finden und obendrein das Turnier gewinnen werden? Hier könnt ihr 15 Exemplare von Absolute Gewinner gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 8. Februar folgende Frage:

 

Was ist euer Lieblingsteamsport und warum?


Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

Euer Magellan-Team

167 BeiträgeVerlosung beendet
schlumelines avatar
Letzter Beitrag von  schlumelinevor 6 Jahren
Herzlichen Dank, dass ich hier mitlesen und mitdiskutieren durfte. Hier der link zu meiner Rezension auf lovelybooks: https://www.lovelybooks.de/autor/Christoph-Scheuring/Absolute-Gewinner-1514959497-w/rezension/1541910476/ Die Rezi ist auch hier erschienen: http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/genres/belletristik/absolute-gewinner/

'Zeichen der Zeit' beschäftigt sich mit Sachsen in einer der spannendsten Epochen des Landes. Erzählt wird die Geschichte von drei hochbegabten Jungen um das Jahr 1830. Da ist Jakob Schindler, der in unvorstellbarer Armut im Erzgebirge aufwächst und so filigrane Strohbänder flechten kann, dass sogar die reichen Damen in Dresden und Leipzig sie rühmen. Da ist Adam Globig, der in einem Waisenhaus erzogen wird und dessen Verstand schon in jungen Jahren das ganze Wissen der Zeit durchmessen hat. Und da ist Ferdinand Adolph Lange, um den sich eine Dresdener Pflegefamilie kümmert und der später die sächsische Uhrmacherei revolutionieren wird. Der Roman handelt vom Kampf dieser drei Jungen um Wissen und Perfektion und um das nackte Überleben in einer schillernden und grausamen Zeit.

Ein zentrales Anliegen dieses Buch ist es, den Alltag der Menschen in jener Epoche nicht nur intellektuell verstehbar, sondern auch emotional erlebbar zu machen. Aber welche Sprache ist dafür am besten geeignet? Ist es klüger für einen historischen Roman, eine moderne, lebendige, emotionale Sprache zu wählen, obwohl wir wissen, dass die Menschen damals nicht in der heutigen Grammatik und nicht mit unseren modernen Worten gesprochen haben? Oder ist es sinnvoller, der damaligen Sprache in Grammatik, Satzbau und Wortwahl zu folgen, auch wenn sie in unseren Ohren leblos und umständlich klingt?

Diese Frage hat mich während des ganzen Schreibens begleitet. (Und das hat immerhin 1,5 Jahre gedauert.) Jetzt gebe ich sie an euch weiter: Wie ist es für euch? Stört euch eine moderne Sprache in einem historischen Roman? Oder stört euch eher altertümliches Deutsch, das man nur mit Mühe entschlüsselt? Unter allen, die sich die Mühe machen, hier zu antworten, verlose ich zehn Exemplare meines Romans 'Zeichen der Zeit'. (Wer mag, bekommt auch eine Widmung.) Im Gegenzug freue ich mich über eine Rezension hier auf Lovelybooks und auf anderen Plattformen.


Christoph Scheuring lebt als freier Journalist und Autor in Hamburg. Zuvor arbeitete er als Reporter bei STERN und SPIEGEL. Für seine journalistischen Arbeiten wurde er zweimal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage des Jahres ausgezeichnet. Sein Roman „Echt" wurde 2015 für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert.

197 BeiträgeVerlosung beendet
Zinus avatar
Letzter Beitrag von  Zinuvor 8 Jahren

Albert sammelt Abschiede. Tag für Tag fotografiert er am Hamburger Bahnhof Umarmungen, Trennungen und Tränen. Denn Abschiede, das sind für ihn Momente, in denen der Mensch wahrhaftiger ist als jemals sonst. Eines Tages lernt er Kati kennen. Sie sieht aus wie ein Engel, ist gleichzeitig abgezockt und verletzlich. Und sie ist wie gebannt von seinen Bildern, vor allem von seinem Lieblingsbild, auf dem Schmerz und Glück völlig selbstvergessen miteinander verschmelzen. Doch Kati behauptet, das Foto sei eine einzige Lüge. In den Tiefen des Bahnhofs machen sich die beiden daran, die Wahrheit hinter dem Foto zu finden.


Christoph Scheuring ist Journalist und hat für eine Reportage über Straßenkinder selbst drei Wochen mit ihnen am Kölner Hauptbahnhof verbracht. Sein Roman "Echt" ist von dieser Erfahrung inspiriert:
„Ich habe schon damals gedacht: Diese Jugendlichen verdienen viel mehr als nur ein paar Seiten in einem Magazin.“


Eine Leseprobe findet Ihr hier.

Zum Erscheinen des Buches am 19. September starten wir eine autorenbegleitete Leserunde zu "Echt". Wer möchte dabei sein?

Unter allen, die bis zum 9.Septemberi ihren Eindruck zur Leseprobe posten, verlosen wir 15 Bücher


Christoph Scheuring wird die Leserunde begleiten und steht für Eure Fragen zur Verfügung!

197 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Christoph Scheuring wurde am 07. Dezember 1957 in Deutschland geboren.

Community-Statistik

in 253 Bibliotheken

auf 72 Merkzettel

von 4 Leser*innen aktuell gelesen

von 1 Leser*innen gefolgt

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