Christoph Scheuring Echt

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Inhaltsangabe zu „Echt“ von Christoph Scheuring

Albert sammelt Abschiede. Tag für Tag fotografiert er am Bahnhof Umarmungen, Trennungen und Tränen. Denn Abschiede, das sind für ihn Momente, in denen der Mensch wahrhaftiger ist als jemals sonst. Eines Tages lernt er Kati kennen. Sie sieht aus wie ein Engel, ist gleichzeitig abgezockt und verletzlich. Und sie ist wie gebannt von seinen Bildern, vor allem von seinem Lieblingsbild, auf dem Schmerz und Glück völlig selbstvergessen miteinander verschmelzen. Doch Kati behauptet, das Foto sei eine einzige Lüge. In den Tiefen des Bahnhofs machen sich die beiden daran, die Wahrheit hinter dem Foto zu finden.

Berührendes realitätsnahes Buch, mitreißend erzählt.

— Bucherverschlinger
Bucherverschlinger

Eine Geschichte über das Leben, die Freundschaft und die 1. Liebe mit einem tollen Schreibstil.

— Uwes-Leselounge
Uwes-Leselounge

Hat den Deutschen Jugendliteraturpreis 2015 mehr als verdient! Tolle Protagonisten, tolle Story. Gelungenes Buch wie ich finde.

— Isabellra
Isabellra

absolut tolles Buch mit viel Tiefgang!

— KillaBabeno
KillaBabeno

Überraschend anders als erwartet, aber genial...

— nicigirl85
nicigirl85

Sprachlich top, aber das Geschehen und die Charaktere an sich geraten zu kurz

— katha_dbno
katha_dbno

Unfrewillig komisch, unccool, nerdig, naiv, leichtgläubig, ECHT!

— DisasterRecovery
DisasterRecovery

Erschütternd, mit traurigen Einblicken, nur der dümmliche Protagonist nervt teils.

— TheLastUnicorn_
TheLastUnicorn_

Ein wundervolles und beeindruckendes Buch, nicht nur eine Milieu-Studie, auch ein Buch über Freundschaft

— raven1711
raven1711

Dieses Buch heißt nicht nur echt, es beschreibt wie es ist ECHT zu leben.

— Sophiiie
Sophiiie

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  • Eine Geschichte von Freundschaft, der ersten Liebe und echtem Zusammenhalt

    Echt
    Uwes-Leselounge

    Uwes-Leselounge

    24. December 2015 um 08:17

    Der 16-jährige Albert liebt es am Bahnhof von Hamburg, seiner Heimatstadt, Fotos von Menschen zu machen, die sich verabschieden. Alles was Gefühle ausdrückt und vor seine Linse kommt, muss festgehalten werden. Als er auf das Mädchen Kati trifft, ändert sich die Welt für Albert. Denn Kati ist selbstsicher, geheimnisvoll und er fühlt sich zu ihr hingezogen. Obwohl sich zwischen den Beiden eine Art Freundschaft gebildet hat, wird Albert nicht ganz schlau aus Kati. Als Kati auf einem von Alberts Fotos ein junges Paar entdeckt, bittet Kati ihn bei der Suche nach den beiden Menschen zu helfen. Was Kati dazu bewegt, verrät sie nicht, nur dass es für sie sehr wichtig ist, diese zu finden. So begeben sie sich in den Alltag von Reisenden, Pendlern, Obdachlosen, Junkies und Dealern. Werden sie mit ihrer Suche erfolgreich sein? Warum möchte Kati diese auf dem Foto festgehaltenen Personen so dringend finden? Diese Geschichte erzählt wie schnell uns Schicksale aus der Bahn werfen können. Wie das Leben, was wir kennen, plötzlich völlig unwichtig werden kann. Ja, einem fast schon alles egal werden kann... Ebenso handelt die Geschichte von Freundschaft, der ersten Liebe und echtem Zusammenhalt. Zu großem Teil spielt die Geschichte von Albert & Kati am Hamburger Hauptbahnhof. Dort begegnen Sie vielen verschiedenen Persönlichkeiten und Schicksalen. Sei es Obdachlose, Drogenabhängige, Diebe oder Prostituierten, aber auch Gewalt und Alkohol. Albert lernt auf der Suche nach dem Paar, die Schattenseiten des Lebens kennen und ist mitten drin in diesem Sumpf. Die Schicksale der verschiedenen Menschen, die Albert begegnet, gingen mir ganz schön unter die Haut und haben mich sehr nachdenklich werden lassen. Und doch gibt es einen gravierenden Punkt, der mich an dieser Geschichte gestört hat. Dies ist der Vater von Albert. Denn er kümmert sich so gar nicht um seinen Sohn, obwohl seine Mutter Tod ist. So kann er kommen und gehen, wie er lustig ist. Dies fand ich etwas unrealistisch und konnte den Vater nicht verstehen. FAZIT: Besonders gut gefallen hat mir, nehmen den tollen Schreibstil von Christoph Scheuring, dass in einem Jugendbuch auch mal auf die Schattenseiten des Lebens (wie oben erwähnt) eingegangen und dieses zu sogar zum Hauptthema gemacht wurde. Albert ist ein aufgeweckter Junge und trotz seiner 16 Jahre ist er sehr weit in seiner Entwicklung. Ich empfehle die Geschichte gerne weiter und vergebe 3 Nosinggläser.

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  • Buchverlosung zu "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    Hallo ihr Lieben =) Anlässlich unseres 4-monatigen Blog-Bestehens verlosen wir 2x1 Buch eurer Wahl - zur Auswahl stehen neben "Love Letters to the Dead" noch 17 andere Titel, die wir im letzten Monat gelesen und rezensiert haben. Diese werde ich unten anhängen :)  Wer teilnehmen möchte, hinterlässt entweder hier oder direkt auf unserem Blog unter diesem Post: http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/2015/06/gewinnspiel-4-monate-svenjas.html einen Kommentar mit der Antwort auf diese Frage: Was gefällt dir an unserem Blog und was könnten wir noch besser machen? Außerdem solltet ihr natürlich angeben, welches Buch ihr gerne gewinnen möchtet (es können auch mehrere sein). Wer über lovelybooks teilnimmt, sollte zudem Leser unseres Blogs sein (Facebook, Google+, Google Friend Connect) Wir wünschen euch viel Glück und geben die Gewinner direkt am 12.6. gegen Nachmittag bekannt ;) http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/

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    • 17
  • Gibt es den perfekten Moment?

    Echt
    nicigirl85

    nicigirl85

    02. June 2015 um 17:41

    Ich bin auf dieses Buch durch die Nominierung für den Jugendliteraturpreis aufmerksam geworden. Albert ist 16 Jahre alt und fotografiert leidenschaftlich gern. Soweit nichts besonderes, doch als Motiv wählt er stets Abschiede am Bahnhof. Dort trifft er eines Tages auf Kati, die sein Leben mächtig umkrempelt. Kati behauptet, dass auf seinem Lieblingsbild eine Lüge abgebildet sei. Ob das wirklich stimmt, können sie wohl nur gemeinsam herausfinden… Albert als Charakter ist jemand, den Jungen und Mädchen gleichermaßen mögen werden, da er so erfrischend unkompliziert ist. Er ist nicht von Vorurteilen zerfressen und lässt Ereignisse auf sich zukommen. Man könnte ihn fast als naiv bezeichnen, was aber wohl von seiner Erziehung herrührt. Trotz der Trennung seiner Eltern hat er ein intaktes Familienleben kennengelernt. Umso mehr fasziniert ihn da natürlich das Leben der Kids am Bahnhof. Je häufiger er mit Kati und ihren Freunden zusammen ist, desto mehr lernt er das Leben der anderen kennen, welches alles andere als Sonnenschein beinhaltet. Kati ist zu Albert der absolute Gegenpart. Ihr Leben hat sie hart werden lassen und das lässt sie ihre Mitmenschen auch spüren. Doch beide zusammen ergänzen sich und erden den jeweils anderen. Hier gefiel mir vor allem, dass der Autor nichts beschönigt, sondern frei heraus die Tatsachen schildert und auf Missstände aufmerksam macht. Man glaubt das Geschilderte zu jeder Zeit, es wirkt wie aus dem echten Leben gegriffen. Doch nicht nur harte Fakten bestechen das Geschehen, denn alsbald ist da mehr zwischen Albert und Kati. Je intensiver die Gefühle werden, desto mehr bricht Albert aus seinem alten Leben aus. Das Leben der anderen nimmt immer mehr Einfluss auf sein eigenes. Man muss Fehler machen, um das Leben kennenzulernen und sich selbst zu finden. Der Schreibstil von Christoph Scheuring ist dermaßen fesselnd, dass man gar nicht genug davon bekommen kann. Fazit: Ein bewegendes Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt und beim Lesen aufwühlt. Ungemein lesenswert, von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung!

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  • Unheimlich intensiv

    Echt
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    02. June 2015 um 00:00

    Inhalt: Albert geht gern zum Hamburger Bahnhof um dort Abschiede zu fotografieren. Für ihn ist das der ultimative Moment. Zumindest bis zu dem Augenblick als er Kati begegnet und sie ihn mitnimmt in eine ganz andere, neue Welt. Denn eines seiner Fotos ist eng mit ihrem Leben verknüpft und sie will der Geschichte hinter dem Bild auf die Spur kommen...zusammen mit Albert. Die Suche beginnt. Meinung: Das Cover und der Titel sind schlicht, geradezu schmucklos aber gerade durch diese Einfachheit, fällt es auf. Man konzentriert sich automatisch auf den Titel und beginnt dann sogleich den Klappentext zu lesen. Denn der Titel, das einfache "Echt" macht neugierig. Man fragt sich was sich hinter diesem Wort verbirgt und welche Geschichte zwischen den Buchdeckeln wartet. Und die Geschichte ist auch eine ungeschminkte Wahrheit. Zunächst lernt man Albert kennen, der eine ganz eigene Sicht auf die Welt hat. Er beobachtet sie durch das Objektiv seiner Kamera und versucht vor allem Abschiede einzufangen. Stets ist er auf der Suche nach dem perfekten Moment und er selbst scheint sich dem Leben, ja sogar den Menschen näher zu sein, in diesen ganz privaten Augenblicken. Doch erst als er Kati trifft wird er aus seiner kleinen, abgeschotteten Welt herausgerissen. Kati ist wie eine Naturgewalt. Schon beim ersten Treffen ist er von ihr fasziniert und alles um ihn herum scheint intensiver. Und das gleiche geschieht mit dem Leser. Er steigt mit Albert hinab in den Untergrund, in die Seele des Bahnhofs und lernt dort die Schattenseiten des Lebens kennen. Echt und unglaublich nah erlebt man es mit. Albert bleibt auch bei den Bahnhofsleuten zunächst der Zuschauer doch mit jeder Sekunde, die er dort verbringt, verwebt sich deren Leben mit seinem. Er beginnt sich zu verändern und man hat den Eindruck das er erst da wirklich zum Leben erwacht. Kati und all die anderen Personen im Bahnhof sind so intensiv und echt, das man gar nicht an ihrer Existenz zweifelt. Und nach und nach geschieht das auch mit Albert. Albert ist nicht mehr der distanzierte, abgeklärte Beobachter sondern wird aktiver Mitwirkender. Er beginnt seine Geschichte zu leben, zu erleben, zu spüren. Aber das echte Leben ist eben nicht schön und genau das lernt auch Albert. Es ist nicht einfach, oder schwarz und weiß. Das Leben ist kunterbunt, völlig chaotisch und es können immer Dinge geschehen, die niemand vorhersieht. Das alles ist Kati. Und dennoch herrscht zwischen den beiden ein Band, das sich nicht trennen lässt. Interessanterweise sind weder Kati noch Albert wirkliche Sympathieträger. Kati ist in ihrer Art unberechenbar, brutal und sehr hart. Albert hingegen ist teilweise realitätsfremd, dem Leben entrückt und naiv. Und trotzdem kann man das Buch nicht weglegen. Denn wenn sie aufeinandertreffen will man einfach wissen was die beiden als nächstes tun werden, selbst wenn man davon alles andere als begeistert ist. Es ist die meisterhaften Sprache des Autors, die einen so in seinen Bann zieht. Er fördert die Abgründe, die Verzweiflung aber auch die Hoffnung der Menschen von Bahnhof zu Tage. Hier wird nicht das beschauliche Leben eines Vorstadtjungens beschrieben. In dem Buch wird das Leben von jenen erzählt, die das Glück verlassen zu haben scheint. Dennoch scheinen sie intensiver zu leben als es Albert tut. Und man beginnt über das eigene Leben nachzudenken, darüber was man hat und was einem als selbstverständlich erscheint. Das wirkliche Leben will gelebt werden und so ist das Buch trotz seiner brutalen Ehrlichkeit auch ein Zeugnis dessen, vor dem wir alle die Augen verschließen - dem echten Leben.

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  • Ein Buch, das seinem Namen alle Ehre macht

    Echt
    Franzis2110

    Franzis2110

    31. May 2015 um 16:51

    Albert fotografiert Tag für Tag am Bahnhof – Umarmungen, Trennungen und Tränen. Albert sammelt Abschiede. Denn Abschiede sind Momente für ihn, in denen die Menschen echter und wahrhaftiger sind als jemals sonst. Bis er eines Tages Kati kennen lernt, die aussieht wie ein Engel aber gleichzeitig abgezockt und verletzlich. Und sie ist gebannt von seinen Bildern, besonders von einem ganz bestimmten. Ein Bild, dass sein Lieblingsbild ist, da auf ihm Schmerz und Glück miteinander verschmelzen. Aber Kati ist überzeugt, das Foto ist eine Lüge. Gemeinsam versuchen sie in den Tiefen des Bahnhofes die Wahrheit zu finden.   „Es ist nämlich so, dass ich finde, dass es keinen intensiveren Augenblick gibt als einen Abschied. Also, ich meine, so einen Abschied von einem Menschen, der einem alles bedeutet, und wo sich das Herz schon verklemmt, wenn man nur daran denkt, dass er vielleicht irgendwann nicht mehr da ist.“ (S. 13) Meinung Schreibstil Ich konnte mich vom ersten Wort an in das Buch fallen lassen. Echt macht seinem Namen auch im Schreibstil alle Ehre. Denn die Geschichte wird von Albert erzählt, der 16 Jahre alt ist, und genauso ist der Schreibstil. Locker, leicht und in Umgangssprache sowie sich Jugendlich in diesem Alter eben ausdrücken. Es gab wundervolle und einzigartige Beschreibungen und gleichzeitig hat Christoph Scheuring auch eine kühle, harte Sprache verwoben, die die Situation rund um die Straßenkinder am Hamburger Hauptbahnhof nicht verschönert. Geschichte Albert ist 16 Jahre alt und lebt, abgesehen von der Scheidung seiner Eltern, behütet in Hamburg auf. Seine Mutter lebt in einer anderen Stadt und sein Vater ist in seine mathematischen Berechnungen vertieft und nimmt nicht all zu viel Notiz von Albert. Bisher ist das auch gut gegangen und er hatte noch nie Schwierigkeiten. Darüber, dass sein eigenartiges Hobby ihn vielleicht mal in Schwierigkeiten bringt, hatte er auch noch nie nachgedacht. Den Albert fotografiert gerne. Und zwar Abschiede am Hauptbahnhof in Hamburg. Er verbringt Tag für Tag auf den Gleisen und beobachtet wie Menschen, die sich lieben, voneinander Abschied nehmen. Das ganze hält er auf Fotos fest. Eines Tages trifft er dort auf Kati. Schnell kommen die beiden ins Gespräche und er ist vom ersten Moment an von ihr fasziniert und verliebt sich in sie. „Eigentlich war ihr Gesicht wie ein See bei einem Sturm, der voller Wellen war, und dann wurde er plötzlich spiegelglatt, und das Wasser war ganz klar, sodass man bis runter zum Grund sehen konnte, und dort war dann alles algenmäßig überwachsen von Trauer.“ (S. 24) Sie ist auch die erste, der er freiwillig seine Fotos zeigt. Bei seinem Lieblingsfoto reagiert sie jedoch ganz anders, als gedacht. Irgendwie schockiert und erstarrt. Sie ist der festen Überzeugung, dass das Bild eine Lüge ist. Gemeinsam starten sie also, die Wahrheit hinter dem Foto aufzudecken. Dabei verliert sich Albert immer mehr in die Welt der Straßenkinder und drogenabhängigen Jugendlichen am Bahnhof. Kati ist unberechenbar, haut immer wieder ab und er sucht sie jeden Tag, in der Hoffnung sie am Bahnhof wieder zu finden. Sie kommt und geht, wie es ihr passt, verabreden kann man sich mit ihr nicht. Auf der täglichen Suche lernt er Sascha und die anderen der Clique kennen. Bis er beginnt, auch ihr Leben zu dokumentieren. Die Geschichte war echt und real und ging unter die Haut. Die Jugendlichen, Drogenabhängigen und Obdachlosen wurden nicht an den Pranger gestellt, sondern die Geschichte wurde aus ihrer Sicht beleuchtet. Christoph Scheuring urteilt nicht, was er auch nicht muss, denn ich finde, die Geschehnisse und die Charaktere und ihre Erlebnisse und Zustände sprechen für sich. Die Liebe zwischen Albert und Kati webte sich dabei sachte und real ohne jeglichen Kitsch ein. „Ich kann das gar nicht ausdrücken so richtig…dass auf den Fotos alles irgendwie zart ist und auch wieder so brutal hoffnungslos. Und dass das die Wahrheit ist…Deshalb bin ich halt traurig.“ (S. 207) Charaktere Albert war für mich gar nicht unbedingt der Hauptprotagonist. Er erzählt uns zwar die Geschichte, aber es ist nicht unbedingt seine Geschichte. Sein Leben und seine Gefühle und Taten waren eher am Rande quasi der Rahmen der Story. Er war dennoch ein liebenswerter, etwas eigenwilliger aber viel zu naiver Charakter. Was man mit 16 Jahren, wenn man noch keine großen Rückschläge in seinem Leben hatte, durchaus sein darf. Kati war sehr unnahbar und unberechenbar. Ich kann nicht sagen, dass ich sie sehr sympathisch fand. Aber ich konnte auf jeden Fall mitfühlen und mich in sie hineinversetzten. Die Art und Weise, wie sie oft mit Albert umging, war etwas fies. Ich konnte sie und ihr Verhalten aber oft verstehen, weil sie in ihren jungen Jahren extrem viel durchmachen musste. Solche seelischen Narben hinterlassen nunmal ihre Spuren. Beide Charaktere waren also nicht unbedingt Vorbilder oder Sympathieträger aber sie waren ECHT. Authentisch, greifbar, aus dem Leben gegriffen. Auch die Nebencharaktere waren alle ECHT und trotz ihrer eher geringen Rolle sehr wichtig und irgendwie im Vordergrund. Besonders Sascha war sehr gut gezeichnet. Für mich waren Kati und die anderen Straßenkinder die wichtigeren Personen, denn das Buch ist eher eine Geschichte über deren Leben und deren Schicksal. Darüber, dass es Menschen gibt, die nicht behütet aufwachsen können, die keine wirkliche Kindheit haben und viel durchmachen und zum Teil ordentlich in der Scheiße stecken. „Sie schaut mich an, trotzig und verletzt und von unten nach oben und sagte gar nichts, und ich sagte auch nichts, weil ich eben auch keine Antwort hatte auf nichts, und wenn mir überhaupt irgendwas klar war in meinem Leben, dann das: Egal, was passiert, diese Hand lässt du nie wieder  los.“ (S. 255) Fazit Christoph Scheuring hat eine Geschichte erschaffen, die ihrem Namen alle Ehre macht – den sie war ECHT. Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt – hart und ungeschönt. Die Art und Weise, wie sie geschrieben ist, passte perfekt. Die Charaktere waren gut und ECHT gezeichnet und gaben uns Einblicke in das harte Leben der Straßenkinder. Ich muss allerdings einen Punkt abziehen, da das Ende zwar passend aber mir zu abrupt. Als hätte er nicht ganz gewusst, wie die Sache rund um das Foto enden soll, was vermutlich so gewollt war. Ich konnte dadurch aber nicht richtig mit dem Buch und der Geschichte abschließen, als wären ein paar Seiten verloren gegangen.

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  • Die ungeschönte Realität

    Echt
    katha_dbno

    katha_dbno

    13. May 2015 um 19:45

    Rezension auf SvenjasBookChallenge Die beste Zusammenfassung, die man von Echt bekommen kann, liefert im Prinzip schon das Autorenprofil, das absolut treffend formuliert ist. In der Beschreibung von Christoph Scheurings Person heißt es "Seine Leidenschaft gehört besonders den Jugendlichen in den Randgebieten der Gesellschaft. Als Autor schreibt er über das Leben dort, wo es brüchig ist, wo es ausfranst, wo es wehtut. Dort, wo es interessant wird." Im Falle von Echt ist der brüchige Ort der Bahnhof, auf dem die obdachlosen Jugendlichen leben. Die Story fängt vergleichsweise harmlos an: Albert ist ein gut behütet aufgewachsener 16-Jähriger, der noch nicht mit schweren Schicksalsschlägen konfrontiert wurde. In seinem Alltag gibt es keine Dramatik, keine Angst davor, was der nächste Tag bringen wird. Durch Kati kommt er erstmals mit Menschen in Berührung, die weit weniger Glück hatten als er selbst. Dadurch verschiebt sich sein Blick auf die Welt. Er verlässt die Rolle des Beobachters und wird selbst zum aktiv Handelnden. Das bedeutet aber auch, dass er sich unweigerlich auf einen Abgrund zubewegt. Mein Problem war nur, dass Albert für mich eher uninteressant war. Als Protagonist war er okay, aber nicht herausragend und er allein hätte die Handlung nicht tragen können. Hätte es die Nebenfiguren nicht gegeben, wäre die Geschichte ziemlich reizlos für mich gewesen. Von dem Leben der Jugendlichen auf dem Bahnhof zu lesen, hat mich zeitweise sehr mitgenommen und erschüttert und mir bewusst gemacht, dass ich nicht anders als Albert bin: ich nehme sie vielleicht auf der Straße wahr, aber wirklich Gedanken mache ich mir nicht über ihr Leben oder ihre Geschichten. Gleichzeitig führt es einem vor Augen, welches Glück man selbst im Vergleich zu ihnen hat. Leider hatten sie keine Chance, mir längerfristig unter die Haut zu gehen, da sie immer nur in sehr kurzen Sequenzen auftreten und damit auf ihre Rolle als Randcharaktere reduziert bleiben. Der Einzige, von dem der Leser etwas mehr erfährt, ist Sascha. Er ist im Grunde so etwas wie der Vater für alle. Er hält die Gruppe zusammen, kümmert sich um sie und sorgt dafür, dass sie nicht ebenso weit abrutschen wie er. Dafür ist er sogar gewillt, sein eigenes Glück bzw. seine eigene Zukunft auf's Spiel zu setzen. Daher war er der Charakter, von dem ich am meisten beeindruckt war. Ein paar mehr Hintergrundinformationen zu ihm hätte ich demnach schön gefunden bzw. wäre seine Sicht auf das Geschehen spannend für mich gewesen.   Alberts Vater hat in gewisser Weise nicht in die Handlung hineingepasst, da er das komplette Gegenteil zu den übrigen Personen war. Trotzdem fand ich ihn irgendwie niedlich. Er hat Albert gegenüber sehr viel Verständnis gezeigt und ihn nie für irgendeine dumme Aktion verurteilt. Das liegt vielleicht daran, dass er mit seinen Gedanken immer irgendwo anders ist und etwas fernab der Realität lebt. Schade fand ich außerdem, dass der eigentliche Aufhänger, Abschiede von an- deren Leuten zu sammeln, immer mehr in den Hintergrund gerückt ist. Zwischen- zeitlich gerät es total aus dem Fokus und wenn Alberts Fotografie wieder thematisiert wird, dann nur wenig ausführlich. Mir scheint, dass das Scheuring beim Schreiben dem Motto "In der Kürze liegt die Würze" gefolgt ist, denn auch die Sätze sind oft kurz und bündig bzw. Aneinanderreihungen von Phrasen, wodurch der Stil etwas abgehackt wirkte. Das ist aber im Bezug auf die Thematik nicht weiter problematisch, da malerische Beschreibungen wohl kaum zum Setting gepasst hätte. Manche seiner Metaphern, Wortspielereien und Allegorien fand ich unglaublich treffend und bemerkenswert. Sie ließen eindeutig eine Begabung für die deutsche Sprache erkennen und haben sowohl die Unbescholtenheit des Protagonisten als auch die Härte des Alltags eingefangen. Entsprechend des Titels wird nichts in der Handlung beschönigt und auch das Ende ist "echt". Es blieb so ungewiss, wie die reale Zukunft es auch ist. Die Handlung reißt einfach ab, was mich als Leser leider total unzufrieden zurückgelassen hat. Natürlich habe ich kein harmonisches Ende erwartet, aber diese vollkommene Ungewissheit verwehrt mir einen Abschluss mit dem Buch. Alberts und Katis Suche bleibt im Grunde ergebnislos und deshalb habe ich mich gefragt, welchen Sinn sie dann eigentlich hatte und welchen Zweck der Autor mit der Geschichte verfolgt hat. Somit wirkte der Roman im Endeffekt unfertig auf mich. 

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  • Albert macht das Buch zu etwas besonderem

    Echt
    DisasterRecovery

    DisasterRecovery

    19. April 2015 um 19:56

    "Kein Mensch kann wirklich so richtig zusammen sein. Mit keinem. Vielleicht bist du mal einem anderen Menschen für einen Augenblick nah. Oder du passt auf ihn auf und er auf dich. Aber so wirklich zusammen geht überhaupt nicht." (S. 59)   "Wir verlernen, den anderen Menschen zu sehen. Wir verlernen auch, die Natur zu sehen. Wir verlieren die Verbindung zu unserem Leben." (S. 110)   Albert ist ein ziemlicher Nerd, was seine Fotos angeht. Wenn ich ihn mit Adjektiven beschreiben müsste, würde ich sagen:  Verschroben, sonderbar, unfreiwillig komisch, uncool, echt, naiv, leichtgläubig, nett und sympathisch. Die meiste Zeit befindet man sich in Alberts Gedanken wieder, die interessant, aufrichtig und irgendwie unschuldig sind. Mit dem Moment, in dem Kati in sein Leben tritt, ändert sich einiges. Er begibt sich mit ihr in ganz neue Gefilde, auf eine Mission. Von da an sind der Konsum von Drogen ein zentrales Thema. Ein ziemlicher Schock für Albert, der damit so gar nichts anfangen kann. Dazu kommt, dass sich auch die Sprache verändert, sie wird oft derbe und fäkalartig.   Was mich an Albert etwas gestört hat, ist, dass er in manchen Situationen überhaupt keinen Widerstand leistet. Er lässt über sich bestimmen, lässt sich einfach mitschleppen. Aber dann verblüfft er mich doch immer wieder, denn er ist trotz allem ziemlich schlagfertig und witzig und zwar sogar dann, wenn er mit Kati zusammen ist. Der Einzige, der Albert noch übertrifft, ist sein Vater. Seine Reaktionen sind einfach der Hammer. Man checkt sofort, woher Albert diese unfrewillige Komik her hat. Er ist sowas von gechillt. er lässt sich von Polizisten überhaupt nicht beeindrucken. Albert hat völlig recht, wenn er sagt, dass sein Vater ein ziemlich lässiger Hund ist, auch wenn es nicht immer so aussieht.    Als Leser bekommt man einen Einblick in den Alltag der Jugendlichen am Bahnhof in Hamburg. Aber nur bruchstückhaft, in immer nur kleinen Ausschnitten, weil sich niemand in die Karten sehen lassen will. Sie nehmen Drogen und sind kriminell. Sie philisophieren im Rausch und denken, sie hätten alles unter Kontrolle. In diesem Milleu wirkt Albert total fehl am Platz. Er ist so warm und anständig und auf gewisse Weise behütet. Fazit: In diesem Buch erwartet euch erschreckende Realität, eine Liebesgeschichte und sogar ein Krimi. Zu etwas ganz besonderem wird die Geschichte erst durch Albert, seine Gedanken und seine Fotos. Der Titel des Buches hätte nicht besser gewählt sein können.

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  • Wundervoll und beeindrucken

    Echt
    raven1711

    raven1711

    07. April 2015 um 10:07

    Inhalt aus dem Klappentext: Albert sammelt Abschiede. Tag für Tag fotografiert er am Bahnhof Umarmungen, Trennungen und Tränen. Denn Abschiede, das sind für ihn Momente, in denen der Mensch wahrhaftiger ist als jemals sonst. Eines Tages lernt er Kati kennen. Sie sieht aus wie ein Engel, ist gleichzeitig abgezockt und verletzlich. Und sie ist wie gebannt von seinen Bildern, vor allem von seinem Lieblingsbild, auf dem Schmerz und Glück völlig selbstvergessen miteinander verschmelzen. Doch Kati behauptet, das Foto sei eine einzige Lüge. In den Tiefen des Bahnhofs machen sich die beiden daran, die Wahrheit hinter dem Foto zu finden.   Meinung: Obwohl dieses Buch bereits 2014 erschienen ist, gelangte es doch erst im März durch die Leipziger Buchmesse auf meinem Radar, denn es hat eine Nominierung für den Deutschen Jugendliteratur Preis ergattert. Dementsprechend neugierig geworden, schaute ich mir das Buch näher an und stellte fest: Das möchte ich lesen. Und so nahm ich das Buch in die Hand und konnte es kaum mehr weglegen. Echt erzählt die Geschichte des 16-jährigen Albert Cramer, dessen Hobby es ist, auf dem Hamburger Hauptbahnhof Abschiede zu fotografieren. Das Buch beginnt auch prompt mit einer Verhaftung, denn die Polizei ist der Meinung, dass Albert zusammen mit Taschendieben unter einer Decke steckt. Albert hat natürlich keinen blassen Schimmer, was die Polizei von ihm will und so kommt es dazu, dass er zum ersten Mal anderen Menschen seine Bilder zeigen muss. Der Reiz der Abschiede ist damit erst mal für Albert dahin, trotzdem geht er weiterhin zum Bahnhof und trifft dort auf Kati. Diese interessiert sich sehr für Alberts Fotographien und stellt die Behauptung auf, dass Alberts Bilder eine Lüge darstellen. Besonders Alberts bestes Bild scheint Kati sehr zu interessieren und gemeinsam versuchen sie, die Personen auf dem Bild ausfindig zu machen. Das Buch hat mich streckenweise in eine Richtung geführt, die ich so nicht erwartet habe. Zwar war mir klar, dass hier das Thema Straßenkinder thematisiert wird, aber auch Diebstahl, Drogen und das Bettler-Milieu sind ein dominantes Thema hier. Manchmal kam ich mir sehr unbedarft und naiv vor, denn ich merkte, wie behütet und fernab von solchen Problematiken ich aufgewachsen bin. Besonders beeindruckt hat mich hierbei, wie behutsam und einfühlsam der Autor auf seine Protagonisten eingegangen ist. Er schönt deren Situationen nicht, trotzdem sind mir Kati, Sascha und der Rest der Clique immer sympathisch geblieben und ans Herz gewachsen. Auch ihre Probleme, Einstellungen und Handlungsweisen blieben stets nachvollziehbar und dadurch sehr authentisch. Albert ist ein sehr sympathischer und netter Charakter. Er lebt alleine mit seinem Vater, einem etwas verschrobenen Mathematiker. Seine Mutter, eine eher exzentrische Künstlerin, hat die Familie früh verlassen. Albert kann damit mittlerweile gut leben, trotzdem merkt man, dass ihm manchmal etwas elterliche Führung im Leben fehlt. Regelbrüche werden für ihn im Verlauf des Buches immer selbstverständlicher, da er weiß, dass seinem Vater die entsprechende dauerhafte Strenge fehlt und er schneller wieder nachgibt. Ich war manchmal richtig schockiert, wie schnell sich Einstellungen und Ansichten ändern können. Auch Kati mochte ich, trotz ihrer manchmal recht launischen Art, sehr gerne. Auch bei ihr merkt man, dass sie sich letztendlich sehr verloren und einsam fühlt. Dementsprechend zynisch und negativ ist auch ihre Gesamtlebenseinstellung. Sie hat bereits einige sehr harte Verluste erleben müssen, die sie stark geprägt haben. Erzählt wird der Roman aus der Ich-Perspektive. Albert lässt uns teilhaben an seinem Leben und seinen Gedanken. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm. Trotz der insgesamt sehr ernsten Thematik behält das Buch einen recht leichten Grundton und gerade in den Dialogen merkt man, dass Christoph Scheuring sich mit den Jugendlichen auseinander gesetzt hat. Von gestochen scharfem Deutsch bis hin zu verslangter Jugendsprache findet man alles hier in diesem Buch. Das macht das Buch noch realistischer und näher und gerade die angestrebte Zielgruppe wird sich hier auf jeden Fall angesprochen fühlen. Zum Schluss muss ich auch noch kurz auf die Gestaltung des Buches eingehen. Der Magellan-Verlag hat einfach ein Händchen dafür, aus seinen Büchern das Beste rauszuholen. Nicht nur die Thematik der Jugendbücher ist ansprechend, auch bei den Covern steckt viel Liebe zum Detail. So ist dieses Buch auf der einen Seite sehr schlicht gestaltet mit den Pappdeckeln und dem orangen Buchrücken, auf der anderen Seite aber so passend zu diesem Buch gewählt. Ein richtiges Schmuckstück im Bücherregal <3   Fazit: Ein ehrliches und berührendes Jugendbuch, mit realistischen und komplexen, aber auch sehr sympathischen Charakteren. Nicht nur eine Milieustudie, sondern auch ein ganz besonderes Buch über Freundschaft. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. (Mein Blog: vanessasbuecherecke.wordpress.com)

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  • Einfach echt

    Echt
    Buecherei-Josefine

    Buecherei-Josefine

    03. April 2015 um 13:58

    Beim Lesen merkt man, dass Chrisoph Scheuring seine Hausaufgaben vor dem Schreiben des Buches ordentlich erledigt hat! Unglaublich authentische Darstellungen der Personen und Umgebungen zeichnen die Geschichte aus. Ohne warnend den Finger zu heben, den Moralapostel zu spielen oder die Ursachen für die verschiedenen Lebenssituationen pathetisch herauszuheben, gelingt es dem Autor, die Charaktere in einem anderen Blick als gewöhnlich zu sehen. So wird zum Beispiel aus dem stinkenden, dreckigen Obdachlosen ein Mensch mit einer brillanten Ausdrucksweise, denn sinngemäß: "Wenn einem alles genommen wird, dann kann man seine Würde immer noch aufrecht erhalten." Hut ab vor diesem Jugendroman, der auch für Erwachsene viele nachdenklich machende Eindrücke in die Bahnhofsszene gibt.

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  • ein gutes Jugendbuch, jedoch mit einigen Mängeln

    Echt
    Jennis-Lesewelt

    Jennis-Lesewelt

    28. March 2015 um 18:16

    Als ich das Buch das erste Mal im Internet sah, war ich zunächst sehr abgeschreckt von dem Cover. Aber da das Buch ja aus dem Magellan Verlag kommt, der ja bekannt für seine tollen Jugendbücher ist, warf ich noch einen zweiten Blick darauf und las mir den Klappentext durch, der mich sehr ansprach. Als das Buch dann bei mir ankam, war ich von der Aufmachung total fasziniert. Es ist sehr auf alt gemacht, das Buch besteht aus einer Art dickem Karton und ist auf dem Cover mit einem Aufkleber versehen. Das finde ich wirklich sehr schön gemacht. Der Inhalt konnte mich allerdings nicht ganz so überzeugen, wie ich es erwartet habe. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung nicht so ganz vorwärts kommt und ein wenig vor sich hinplätschert, es gab keine wirklichen Hochs und Tiefs. Ich war zwar fasziniert von der Geschichte, aber es schien irgendwie keinen Spannungsmoment zu geben, auf den die Geschichte hinarbeitet. Albert war mir recht sympatisch und vor allem die Idee, dass er Abschiede am Bahnhof fotographiert, hat mir sehr gefallen. Ich fühle auch immer mit, wenn ich sehe, dass sich ein Pärchen am Bahnhof voneinander verabschiedet oder ähnliches. Bei Kati weiß man nicht so ganz, ob man sie mögen soll oder nicht, ob sie gut ist oder böse. Aber letztendlich war auch sie mir ganz sympatisch. Sascha, einer von Katis Freunden, mochte ich am Anfang überhaupt nicht, da er sich so fies verhalten hat, aber letztendlich ist er mir dann doch ans Herz gewachsen. Nur aus Alberts Vater bin ich nicht ganz schlau geworden. Es ist ihm total egal, wenn sein Sohn von der Polizei nach Hause gebracht wird oder wo er sich nachts rumtreibt. Für mich kommt das ziemlich unrealistisch rüber. Mir hat es sehr gefallen, dass der Autor uns mit diesem Buch zeigt, wie es Jugendlich geht, die kein Zuhause haben und auf der Straße bzw hier, auf dem Bahnhof leben müssen. Dabei werden auch z.B. Themen wie Drogen aufgegriffen. Eben das "echte" Leben. Was mir hier leider allerdings gefehlt hat, waren die Emotionen. Als ich den Klappentext las, hatte ich ein Buch erwartet, was mir sehr ans Herz gehen würde, was aber leider nicht der Fall war. Jediglich das Ende hat mich dann doch ein wenig berührt. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ich habe es gerne gelesen, die Charaktere waren mir sympatisch und auch der schockierende Einblick in das Leben von obdachloser Jugendlicher war sehr interessant, allerdings hätte ich mir mehr Spannung und ein wenig mehr Gefühl gewünscht. Dennoch ein ehrlicher Jugendroman, den ihr euch auf jeden Fall mal näher anschauen solltet.

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  • Echt lesenswert

    Echt
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    11. January 2015 um 14:52

    "Es ist nämlich so, dass ich finde, dass es keinen intensiveren Augenblick gibt als einen Abschied. Also, ich meine, so einen Abschied von einem Menschen, der alles bedeutet, und wo sich das Herz schon verklemmt, wenn man nur daran denkt, dass er vielleicht irgendwann nicht mehr da ist." Albert fotografiert Abschiede. In Hamburg am Bahnhof. Heimlich, denn nur nicht gestellte Fotos sind echt. Zeigen echte Gefühle, das was Menschen in Momenten des Schmerzes, der Trauer der Trennung wirklich fühlen. Oder zumindest das, was Albert hinein interpretiert. Denn schließlich ist es immer nur ein kleiner Augenblick aus einer großen Lebensgeschichte, den er mit seiner Kamera festhalten kann. Albert glaubt an die große Liebe, auch, wenn er durch die Trennung seiner Eltern erfahren musste, dass diese nicht bis ans Lebensende hält. Auf einer seiner Fototouren trifft er auf Kati. Eine Schönheit, zumindest auf den zweiten Blick. Auf den ersten wirkt sie eher zottelig, ein bisschen verrucht, aber auch ein bisschen verloren. Diese Wirkung hat sie nicht nur auf Albert, sondern auch auf den Leser. Wo Kati genau lebt, lässt sich nur schwer in Erfahrung bringen. Der Bahnhof ist der Ort an dem sie sich häufig aufhält. Zusammen mit einer kleinen Gruppe Jugendlicher, die entgleist sind, in deren Leben kaum etwas eine Rolle spielt, außer die Beschaffung von Drogen. Kein guter Umgang für Albert, der aus einem sehr behüteten Umfeld stammt. Aber eben auch noch nichts erlebt hat. Nicht einmal die erste Liebe. "Das Mädchen nähert sich ihm wie ein ängstlicher Hund, der mit eingeklemmtem Schwanz um ein bisschen Zuneigung bettelt. Geduckt und vorsichtig, als würde sie damit rechnen, jederzeit einen Tritt zu kassieren. Sie zog ihn am Ärmel und fragte irgendwas, aber der Typ wischte sie weg wie einen Krümel auf der Jacke. Sie tat mir so leid, wie sie danach dastand und ihn mit leeren Augen anschaute." Liebe in verschiedene Facetten ist einer der Leitgedanken dieses Jugendromans der sich auf ganz unaufgeregte Weise, ganz klar und damit sehr echt, mit einer harten Thematik auseinandersetzt. Kinder ohne Zuhause, Drogenkonsum, Leben auf der Straße, all dem begegnen die beiden Protagonisten, die einen sehr unterschiedlichen Blickwinkel darauf haben. Kati, die schon vor langer Zeit ihre Familie verloren hat, im Heim gelebt hat und jetzt auf irgendeine Art am Abgrund zu stehen scheint und Albert, der zwar Scheidungskind ist, aber all diese Dinge bisher nur mal im Fernsehen gesehen oder darüber gelesen hat. Kontroverse Sichtweisen bedingt durch eigene Erfahrungen, Erlebnisse, vom Autor Christoph Scheuring, deutlich dargestellt und harmonisch miteinander verbunden. Erfahrungen, die unberechenbar machen, die dazu führen, dass Kati und viele andere Jugendliche den Blick für Werte und Wertigkeit aus den Augen verloren haben. Was ist noch von Wert, wenn man das wertvollste schon verloren hat? Weder materielle Dinge, noch Geld können das wiederbringen. Welchen Wert hat das Leben noch? Ein sehr trister Gedanke, der viele Jugendliche im Roman so sehr beschäftigt wie im "echten" Leben eben auch. Schicksale, die so oder so ähnlich täglich geschehen. Kinder, die allein sind, denen der Wert des Lebens entfallen ist und die sich hinter Mauern aus Lügen, hinter selbst zusammen gesponnenen Schutzwällen, hinter der Flucht in den Rausch, hinter Verhaltensauffälligkeiten und Gewalt verstecken, um nicht vor ihrer eigenen Haustür kehren zu müssen. Die eine Momentaufnahme stricken ähnlich der Fotos, die Albert macht. " 'Liebe ist doch kein Gefühl. Das ist ... wenn der andere kotzen muss, dass du dann auch über der Schüssel hängst ... und dass du weißt, was der andere denkt, bevor er es denkt. Und dass du seine Höhle bist, wenn er Schutz braucht, und dass du ihn gegen jeden und alles verteidigst, auch wenn er im Unrecht ist.'" Neben all der Schwere der Thematik, hat "Echt" auch etwas Leichtes. Albert, den Jungen, der etwas naiv, wie durch eine Kamera die Welt betrachtet, noch an das Gute und die große Liebe glaubt und beweist, dass auch ein kleiner Stein eine Lawine ins Rollen bringen kann. Wir begleiten ihn auf seinen ersten Schritten ins Erwachsenleben, schauen dabei zu, wie er seine eigenen Erfahrungen macht und wie er dadurch die Möglichkeit bekommt den Lebensweg einzuschlagen, der für ihn passend sein könnte. "Echt" ist echt harter Tobak, in Kombination mit dem Kontrast echt lockere Schreibe, echt gut umgesetzt. Inhalt und Buchoutfit passen perfekt zusammen, denn der vom Magellan gewählte Buchdeckel aus Pappe ist ohne Schnörkel, ohne Zusätze so klar und unverfälscht wie die Geschichte. 

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  • Endlich mal

    Echt
    Haifive

    Haifive

    28. December 2014 um 16:31

    Inhalt: Wenn Albert nicht in der Schule ist treibt er sich am Hamburger Bahnhof rum und fotografiert. Dabei lernt er Kati kennen. Sie wohnt irgendwie auf dem Bahnhof und findet seine Bilder cool. Aber von einem Bild glaubt sie, dass es eine große Lüge ist. Albert findet aber, dass es die große Liebe zeigt. Deshalb sucht Albert nach den Menschen darauf, um zu sehen wer recht hat. Dabei lernt er viele andere Leute kennen, die so am Bahnhof leben. Straßenkinder, Drogensüchtige, Obdachlose. Auch Kati lebt irgendwo da. Immer tiefer taucht Albert ein und lernt, dass praktisch nichts so ist, wie es aussieht und dass man sich auf nichts verlassen kann, nur eben auf die Freunde, obwohl die unsere Gesellschaft eigentlich für Abschaum hält. Meine Meinung Ist schon ziemlich krass, was Albert am Bahnhof erlebt, und es ist auch krass und irgendwie schonungslos geschildert, aber trotzdem ist es so, dass einem die Leute trotzdem sympathisch sind. Man hat das Gefühl, direkt mit am Bahnhof zu sein. Richtig cool fand ich den Vater, weil er nicht den Aufstand  macht, sondern einfach auf Albert vertraut, egal was der macht, oder ob   die Polizei ihn gerade verhaftet hat. Aber Kati und Sascha waren mir auch sympahtisch. Dabei ist Sascha zum Beispiel schon ein harter Verbrecher. Eigentlich kann man im ganzen Buch nicht sagen, wer jetzt der Gute und wer der Böse ist und dazu passt dann auch wieder das Ende. Ein paar mal gelacht habe ich auch, weil es schon auch komische Situationen gibt. Fazit: Ein ziemlich heftiges Buch, dass trotzdem lustig ist und richtig ans Herz geht. Von mir die volle Punktzahl.

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  • Leserunde zu "Echt" von Christoph Scheuring

    Echt
    Magellan_Verlag

    Magellan_Verlag

    Albert sammelt Abschiede. Tag für Tag fotografiert er am Hamburger Bahnhof Umarmungen, Trennungen und Tränen. Denn Abschiede, das sind für ihn Momente, in denen der Mensch wahrhaftiger ist als jemals sonst. Eines Tages lernt er Kati kennen. Sie sieht aus wie ein Engel, ist gleichzeitig abgezockt und verletzlich. Und sie ist wie gebannt von seinen Bildern, vor allem von seinem Lieblingsbild, auf dem Schmerz und Glück völlig selbstvergessen miteinander verschmelzen. Doch Kati behauptet, das Foto sei eine einzige Lüge. In den Tiefen des Bahnhofs machen sich die beiden daran, die Wahrheit hinter dem Foto zu finden. Christoph Scheuring ist Journalist und hat für eine Reportage über Straßenkinder selbst drei Wochen mit ihnen am Kölner Hauptbahnhof verbracht. Sein Roman "Echt" ist von dieser Erfahrung inspiriert: „Ich habe schon damals gedacht: Diese Jugendlichen verdienen viel mehr als nur ein paar Seiten in einem Magazin.“ Eine Leseprobe findet Ihr hier. Zum Erscheinen des Buches am 19. September starten wir eine autorenbegleitete Leserunde zu "Echt". Wer möchte dabei sein? Unter allen, die bis zum 9.Septemberi ihren Eindruck zur Leseprobe posten, verlosen wir 15 Bücher!  Christoph Scheuring wird die Leserunde begleiten und steht für Eure Fragen zur Verfügung!

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    • 198
  • Eine schöne Geschichte, bei der mir jedoch das ein oder andere gefehlt hat!

    Echt
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    27. November 2014 um 16:57

    Es ist nämlich so, dass ich finde, dass es keinen intensiveren Augenblick gibt als einen Abschied. Also, ich meine, so einen Abschied von einem Menschen, der einem alles bedeutet, und wo sich das Herz schon verklemmt, wenn man nur daran denkt, dass er vielleicht irgendwann nicht mehr da ist. - Seite 13 Tag für Tag fotografiert Albert am Bahnhof Abschiede. Er sammelt Tränen, Umarmungen und traurige Blicke. Auf diesen Bildern erblickt er Momente, in denen das Leben wahrhaftiger ist als jemals sonst. Durch das Fotografieren lernt er Kati kennen. Er ist sofort von ihr verzückt. Sie sieht aus wie ein Engel und hat Hände wie ein Hooligan. Kati interessiert sich sehr für ein bestimmtes Foto aus Alberts Sammlung. Albert hält es für das Abbild eines perfekten Augenblicks. Für Kati aber ist es eine einzige Lüge. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter dem Bild. Eine intensive Reise in die verborgene Welt des Bahnhofs, voller Glück und Verzweiflung. Ich glaube, wenn man Abschied nehmen kann, ist das wie ein Chirurg, der die Wunde zunäht. Und ohne Abschied hört es eben nie auf zu bluten. Oder die Narbe wuchert ganz übel und man bleibt ein Leben lang verwachsen und hässlich. - Seite 25 Meine persönliche Meinung:Die Aufmachung dieses Buches finde ich richtig genial. Ich liebe dieses feste Buchcover aus Karton. Durch diese Festigkeit entstehen absolut keine Leserillen beim lesen und das Buch fühlt sich richtig kompakt an. Es liegt perfekt in der Hand. Für mich war es stets ein wahrer Genuss es einfach nur angreifen zu dürfen. Eine etwas andere Aufmachung die den Magellan Verlag richtig gut in Szene setzt. Ich habe mich sehr über diesen Buchgewinn gefreut. Momentan würde ich am liebsten jedes einzelne Buch aus diesem Verlag verschlingen. Ich bin ein richtiger Fan des kleinen Wals geworden. "Echt" stand ganz weit oben auf meiner Wunschliste. Nur leider muss ich vorneweg gleich sagen, dass es mich nicht ganz so überzeugt hat. Diese Geschichte wäre für mich noch ausbaufähiger gewesen. Ist dir schon mal aufgefallen, dass du nie einsam bist, wenn du irgendwo oben stehst? Einsam und klein fühlst du dich immer nur unten. Ist doch seltsam. Auf einem Berg oder auf so `ner Brücke oder so bist du nicht einsam, selbst wenn du der einsamste Mensch auf der Welt bist. Oben hat Alleinsein immer was Erhabenes. - 81 Albert ist ein Charakter, den man sofort ins Herz schließt. Er verbringt seine meiste Freizeit auf dem Bahnhof um Abschiede festzuhalten. Die Idee selbst finde ich wunderschön und grandios. Seitdem ich dieses Buch gelesen habe und in die Nähe meines Bahnhofs komme, muss ich immer wieder an Albert denken und nehme auch bewusst Abschiede, Umarmungen oder einfach nur ein Winken aus dem Zugfenster viel genauer wahr und genieße diese Augenblicke sehr. Ich sehe sie seitdem mit ganz anderen Augen!Als Albert jedoch Kati kennen lernt, wollte ich ihn am liebsten desöfteren einfach nur wachrütteln. Liebe macht blind. Auch Albert. Der überaus nette und liebe Junge verguckt sich in ein Mädchen, durch das er stets nur in Schwierigkeiten gerät. Bewusst war ihm das jedoch kein einziges mal. Hin und wieder nervte mich seine Naivität doch sehr. Auch ist mir immer wieder aufgefallen, dass Albert doch eher ein sehr kühler Mensch ist. Während Menschen neben ihm Drogen nehmen knipst er ein Foto nach dem anderen, hält jedes grausliche Merkmal auch nur fest, und denkt sich dabei absolut nichts. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu sensibel und ein Künstler wie Albert, ja so darf man ihn wirklich nennen, sieht die Dinge einfach anders. Unsereins lebt von Aufmerksamkeit. Und damit ist nicht nur jene Aufmerksamkeit gemeint, die sich in meinem Pappbecher wiederfindet. Je schlechter ein Mensch aussieht, desto wichtiger ist, dass er gesehen wird. - Seite 111 Kati ist ein Mädchen, dass stets Geheimnisse verbirgt. Ein Mädchen, dass man nie einschätzen kann. In Albert hat sie einen gefunden, der ganz nach ihrer Nase tanzt. Sie jedoch gibt sich nur sehr gering die Mühe, Albert nur einmal zu zeigen, ob er ihr wirklich was bedeutet. Albert tat mir manchmal dadurch richtig leid. Wenn man Kati, im Laufe des Buches näher kennen lernt, merkt man, dass sie wahrlich kein einfaches Leben hinter sich hat. Ihre engsten Freunde leben auf der Straße oder schlafen nachts bei irgendwelchen Drogendealern, um einfach nur ein Dach über den Kopf zu haben. Untertags ist der Bahnhof ihr zu Hause. Richtige Vorbilder hat sie dadurch nicht. Als sie Albert kennen lernt glaubt man eigentlich, dass sie über eine solche Freundschaft richtig froh sein müsste. Alberts Freundschaft richtet sich Kati jedoch so, wie sie es gerne haben möchte. Sie kommt wenn sie Lust hat und verschwindet wenn sie ihre Ruhe haben will. Wo sie sich befindet, weiß Albert jedoch nie. Albert macht sich so gut wie jeden Tag auf die Suche nach ihr. Alberts Vater war für mich ein Protagonist, den ich am wenigsten verstand und auch absolut nicht mochte. Es kann einem Vater doch nicht egal sein, wenn der Sohn die Schule schwänzt, von der Polizei nach Hause gebracht wird oder sogar von der Wache abgeholt werden muss und einfach stets Probleme mit nach Hause bringt, seitdem er dieses Mädchen kennt? Ein Vater, der sich nicht nur eine Minute um seinen Sohn kümmert. Diese wenigen Sätze, die aus seinem Mund an Albert gerichtet raus kamen, brachten mich oft zur Weißglut. Zum Haare raufen war das! Gehörte so was immer zur Liebe? Dass nie etwas klar war und man pausenlos über den anderen nachdenken musste? Fand ich nicht witzig, muss ich gestehen. Besonders, weil es den vollkommenen Moment zerstörte. Zumindest für mich. - Seite 166 Die Geschichte im ganzen fand ich schön. Ein angenehmer Schreibstil ließ die Seiten auch nur so dahin fliegen. Ich habe es gerne gelesen, aber durch die Nervigkeit mancher Protagonisten und dieses dazuführenden Augenrollens, kam bei mir die Geschichte einfach nicht so an, wie sie vielleicht bei vielen anderen angekommen ist. Für mich war dies absolut keine perfekte Geschichte, die ich nochmals lesen würde. Ich mag Albert und sein Hobby und ich erinnere mich sehr gerne an ihn, aber Kati und sein Vater haben mir die Geschichte doch öfters ein wenig kaputt gemacht. Die Sympathie war hier eindeutig nicht vorhanden. Arschlochtypen können gar keine perfekte Liebe haben und auch keinen perfekten Moment, das geht schon mal prinzipiell nicht. Oder es war alles falsch, an was ich in meinem Leben glaubte. - Seite 211 Das Ende von diesem Buch muss ich jedoch sehr loben. Dieses fand ich wirklich grandios und sehr schockierend. Es passte perfekt zu dieser Geschichte in der ein absolut wichtiges Thema besprochen wird. Als Leser dieses Buches darf man stets nie vergessen, dass es sich immer nur um ein einziges Bild handelt und dreht. Ich hätte mir jedoch mehr erhofft, hätte gerne mehr zu allem drumherum gelesen. Tja, das war dann wohl mein Pech. Mir fehlte einfach das gewisse etwas.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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