Christoph Scheuring Zeichen der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Zeichen der Zeit“ von Christoph Scheuring

Sachsen um das Jahr 1830: In den Städten rauchen bereits die Schlote der ersten Fabriken, das Bürgertum ist die treibende Kraft des Fortschritts, überall blühen Kunst und Literatur, und von der Wissenschaft erhoffen sich die Menschen die Gesundung der Welt. Auf dem Land aber herrscht noch immer das tiefe Mittelalter. Der Frondienst lässt den Bauern kaum noch das Nötigste, die Gesetze der Zünfte knechten das Handwerk, und in den Bergen essen die Tagelöhner Kastanien und backen Brot aus gemahlenem Holz. Ein Kind zählt hier weniger als eine Ziege im Stall. So groß ist die Not, dass die Menschen in Scharen ihre Heimat verlassen, um einen Platz zu ergattern auf einem Segler, der sie nach Amerika bringt. Vor diesem Hintergrund erzählt Christoph Scheuring die Biographien dreier Jungen. Jeder mit einer besonderen Begabung gesegnet. Jeder dazu bestimmt, Großes zu vollbringen. Aber keiner scheint stark genug zu sein für ein Leben in dieser Welt. 'Zeichen der Zeit' ist ein Roman aus einer der spannendsten Phasen der deutschen Geschichte. Er beschäftigt sich mit den großen Fragen der Zeit: Gibt es Gerechtigkeit? Was ist Schönheit? Wie schafft es der Mensch, eins zu sein mit sich und der Schöpfung? Die Antworten haben auch 200 Jahre später nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

Drei faszinierende Charaktere und ihre bewegenden Schicksale: Ein tolles Buch, das viel historisches Hintergrundwissen bildhaft vermittelt.

— Zinu
Zinu

Wundervoll geschriebenes Buch über die Biographien dreier begabter Jungen, die unter teilweise unvostellbarer Kälte erwachsen werden mussten

— Line88
Line88

ein gut recherschiertes Buch, das das LEben der einfachen LEute um 1830 herum gut wiedergibt,

— gusaca
gusaca

Sprachlich schön zu lesen, die Handlung blieb jedoch unklar.

— leserattebremen
leserattebremen

Ein wunderbares Buch aus einer schwierigen Epoche

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Wahnsinnig interessant, mit vielen spielerisch eingebauten historischen Fakten, muss man einfach lesen!

— Rolchen
Rolchen

Schonungslos offen, in wunderschöner Sprache wird hier ein Stück Dresden näher gebracht. Absolut fesselnd und empfehlenswert.

— calimero8169
calimero8169

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  • Leserunde zu "Zeichen der Zeit" von Christoph Scheuring

    Zeichen der Zeit
    ChristophScheuring

    ChristophScheuring

    'Zeichen der Zeit' beschäftigt sich mit Sachsen in einer der spannendsten Epochen des Landes. Erzählt wird die Geschichte von drei hochbegabten Jungen um das Jahr 1830. Da ist Jakob Schindler, der in unvorstellbarer Armut im Erzgebirge aufwächst und so filigrane Strohbänder flechten kann, dass sogar die reichen Damen in Dresden und Leipzig sie rühmen. Da ist Adam Globig, der in einem Waisenhaus erzogen wird und dessen Verstand schon in jungen Jahren das ganze Wissen der Zeit durchmessen hat. Und da ist Ferdinand Adolph Lange, um den sich eine Dresdener Pflegefamilie kümmert und der später die sächsische Uhrmacherei revolutionieren wird. Der Roman handelt vom Kampf dieser drei Jungen um Wissen und Perfektion und um das nackte Überleben in einer schillernden und grausamen Zeit. Ein zentrales Anliegen dieses Buch ist es, den Alltag der Menschen in jener Epoche nicht nur intellektuell verstehbar, sondern auch emotional erlebbar zu machen. Aber welche Sprache ist dafür am besten geeignet? Ist es klüger für einen historischen Roman, eine moderne, lebendige, emotionale Sprache zu wählen, obwohl wir wissen, dass die Menschen damals nicht in der heutigen Grammatik und nicht mit unseren modernen Worten gesprochen haben? Oder ist es sinnvoller, der damaligen Sprache in Grammatik, Satzbau und Wortwahl zu folgen, auch wenn sie in unseren Ohren leblos und umständlich klingt? Diese Frage hat mich während des ganzen Schreibens begleitet. (Und das hat immerhin 1,5 Jahre gedauert.) Jetzt gebe ich sie an euch weiter: Wie ist es für euch? Stört euch eine moderne Sprache in einem historischen Roman? Oder stört euch eher altertümliches Deutsch, das man nur mit Mühe entschlüsselt? Unter allen, die sich die Mühe machen, hier zu antworten, verlose ich zehn Exemplare meines Romans 'Zeichen der Zeit'. (Wer mag, bekommt auch eine Widmung.) Im Gegenzug freue ich mich über eine Rezension hier auf Lovelybooks und auf anderen Plattformen. Christoph Scheuring lebt als freier Journalist und Autor in Hamburg. Zuvor arbeitete er als Reporter bei STERN und SPIEGEL. Für seine journalistischen Arbeiten wurde er zweimal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage des Jahres ausgezeichnet. Sein Roman „Echt" wurde 2015 für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert.

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    • 198
  • Drei faszinierende Charaktere und ihre bewegenden Schicksale

    Zeichen der Zeit
    Zinu

    Zinu

    01. May 2016 um 01:32

    Wow, was für ein Buch! Schonungslos, hart aber authentisch. Ab dem ersten Kapitel hat mich das Buch voll und ganz in seinen Bann gezogen. Zeichen der Zeit reiht sich definitiv nicht bei den zahlreichen anderen historischen Romanen ein, die leider viel zu oft die beschriebene Zeit schön reden. Hier werden mir schonungslos Fakten präsentiert: In Zeiten der unbeschreiblichen Armut und des Hungers sind Kinder absolut nichts wert; nichts als ein mühsamer Klotz am Bein. Die Menschen kämpfen ums Überleben. Da ist kein Platz für Träume, Wünsche und Romantik. Und über allem steht die dunkle Macht der Kirche... Die Charaktere empfand ich ausnahmslos authentisch gezeichnet. Ebenso das ganze Drumherum. Christoph Scheuring versteht es, mich mit einer sehr angenehmen Sprache in die damalige Zeit zu entführen und mir dabei viele wissenswerte Hintergrundinformationen anschaulich zu vermitteln. Das letzte Drittel des Buches konnte mich dann allerdings leider nicht so richtig überzeugen. Das liegt vor allem an einer doch sehr konstruierten Wendung zum Ende hin: Das überraschende Auftauchen eines bislang völlig unbekannten Charakters, der dann auch noch zur Schlüsselfigur für den Schluss des Buches wurde, war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar und führte in meiner Bewertung zu einem Stern Abzug. Abgesehen davon ist Zeichen der Zeit aber ein durchweg grandioses Buch mit faszinierenden Charakteren und sehr bildhaften Szenen.FazitDrei faszinierende Charaktere und ihre bewegenden Schicksale: Ein tolles Buch, das viel historisches Hintergrundwissen bildhaft vermittelt.

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  • Wundervoll geschriebenes Buch über die Biographien dreier begabter Jungen, die unter teilweise unvos

    Zeichen der Zeit
    Line88

    Line88

    08. March 2016 um 11:04

    Der historische Roman „Zeichen der Zeit“ von Christoph Scheuring entführt den Leser in die 1830er Jahre nach Sachsen. Aufgrund verschiedener (politischer) Ereignisse und Missernten leiden die Menschen unter Hunger und Armut. Der Kampf ums Überleben führt zu einer heute schwer vorstellbaren Gefühlskälte, die teilweise nicht einmal vor den eigenen Kindern Halt macht. So geschah es auch dem jungen Jakob Schindler, den der Leser direkt auf den ersten Seiten kennenlernt. Seine Mutter wird von der Gesellschaft ausgestoßen. Die Kinder stellen für sie eine zusätzliche Belastung dar; sie schlägt und verkauft sie und lässt sie nahezu verhungern. Der Tod der Kinder bedeutet für sie weniger Esser am Tisch. So kommt es, dass sie sogar zwei der Kinder bei härtester Kälte und Schnee in den Wald schickt, wo sie zu Tode kommen. Jakob wünscht sich daher nichts mehr, als die bösartige Mutter zu verlassen und in der Stadt sein Glück zu finden… Neben Jakob, handelt der Roman auch von Adam Globig und Ferdinand Adolph, die ebenfalls große Ziele vor Augen haben. Den drei Jungs ist ihre schwierige Kindheit und eine jeweils besondere Begabung gemein, mit der sie sich durch das Leben schlagen... Der Autor hat es mit seinem grandiosen Erzählstil geschafft, mich in diese Epoche zu versetzen. Die Figuren wurden wunderbar herausgearbeitet und die Beschreibung aller Umstände war so bildhaft, als wäre man selbst mittendrin. Auch wenn sowohl die Gesamthandlung als auch einzelne Teilhandlungen des Buches für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, konnte es mich überzeugen, denn das Buch lebt von der schonungslosen Darstellung der sozialen Verelendung, der erzieherischen Konzepte durch Eltern und Erziehungsanstalten, der Entwicklung der Technik, den Reformbestrebungen der Bevölkerung u.v.m. Insgesamt ein ganz wunderbares Buch über drei talentierte Jungen in Sachsen, die trotz fürchterlichster privater und politischer Umstände versuchen ihre Begabung zu nutzen, Bildung zu erhalten und damit ihre persönlichen Träume zu verwirklichen.

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  • interessanter historischer Roman aus der Sicht der einfachen Leute

    Zeichen der Zeit
    irismaria

    irismaria

    26. February 2016 um 11:24

    'Zeichen der Zeit' von Christoph Scheuring ist ein historischer Roman, der den Leser nach Sachsen in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts entführt. Im Mittelpunkt stehen drei Jungs, die besondere Talente haben, aber sie durch die äußeren Umstände nur schwer entfalten können. Jakob Schindler kommt aus einer sehr armen Familie im Erzgebirge und kann filigrane Strohbänder flechten. Er verlässt seine Heimat, um in der Stadt sein Glück zu finden. Ferdinand Adolph Lange kommt aus Dresden und bekommt durch seine Pflegefamilie Kontakt zur neu entstehenden TU und ist fasziniert von der Uhrmacherkunst. Adam Globig lebt in einem Waisenhaus und eckt dort mit seinem brillianten Verstand an, weil er sich den strengen Regeln nicht beugen will. die Geschichte führt die drei zusammen und durch sie erlebt man die Situation der Menschen damals. Die schonungslose Darstellung des Elends der einfachen Leute ist für mich die Hauptstärke des Buchs. Neben dem Alltagsleben bekommt man Einblicke in verschiedene pädagogische Konzepte, die Entwicklung der Technik, Politik und Gerichtsbarkeit. Die Charaktere sind plausibel dargestellt, allerdings sind keine Personen dabei, mit denen ich mitfiebern konnte und die mir ans Herz gewachsen sind. Einige Handlungen blieben mir unverständlich und die menschlichen Interaktionen waren oft negativ, gelungene Beziehungen habe ich vermisst. Mein Fazit: ein interessanter historischer Roman aus der Sicht der einfachen Leute

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  • die Hoffnung auf ein besseres LEben liegt im Fortschritt

    Zeichen der Zeit
    gusaca

    gusaca

    12. February 2016 um 12:36

    Dieses Buch konfrontiert den  LEser mit den schlechten Lebensumständen des einfachen Volkes im JAhr 1830. DAs LEben eines Kindes war  nicht viel wert. Hunger, Krankheiten und die Grausamkeiten  der Erwachsenen waren ständige BEgleiter. Und  sehr unterschiedlich motivierte Eiferer nutzen die Not der MEnschen aus, um ihre MAchtgelüste auszuleben. Erstaunlich, das einge Kinder trotzdem wie hier beschrieben den Durst nach Wissen und Fortschritt in sich tragen, um  das LEben besser zu machen. 3 sehr unterschiedliche Jungen mit besonderen BEgabungen machen sich auf den Weg  auf der Suche nach GErechtigkeit und  Wissen und dem Wunsch nach einer besseren Welt. Sie erleben die Härte ihrer Mitmenschen, aber auch Hilfsbereitschaft. Mitten in der beginnenden Industrialisierung suchen sie nach der Schönheit der Schrift, der TEchnik und der Freundschaft. Der Schreibstil und der Sprachgebrauch hat mich sehr angesprochen. Auch die realistische Darstellung des damaligen LEbens hat mich faziniert. Historische Tatsachen und PErsönlichkeiten werden gekonnt in die fiktive Handlung des Romans eingearbeitet. GEsellschaftliche Unterschiede, der technische Fortschritt und die BEdeutung der Schrift spielen dabei eine entscheidende Rolle für den Fortschritt der HAndlung. Es ist eine ZEit des Umbruchs, sowohl in den politischen und gesellschaftlichen Ansichten als auch in Hinsicht auf die beginnende Industrialisierung. BEsonders die philosophischen Diskussionen der drei Jungen mit wechselnden Gesprächspartnern haben mich begeistert. Gut gefällt mir auch, dass Prolog und Ende in BEziehung zueinander stehen. Ich habe allerdings erwartet .das am Ende die Handlungstränge des Romans zusammenkommen und die drei Jungen etwas bewirken läßt. DAs Ende läßt mich etwas enttäuscht zurück. Es bleibt einfach zu viel offen und besonders am Ende kann man bestimmte Handlungen nicht mehr nachvollziehen.

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  • Eindrucksvolle Zeitreise

    Zeichen der Zeit
    solveig

    solveig

    09. February 2016 um 16:49

    Es ist eine spannende Reise in die Vergangenheit, die Christoph Scheuring hier unternimmt, so bildhaft geschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mitten in eine vergangene Epoche  versetzt worden zu sein. Scheuring entführt den Leser in das Königreich Sachsen zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und lässt ihn drei Jungen jener Zeit ein Stück ihres Lebensweges begleiten. Jakob, aufgewachsen in bitterer Armut, trifft auf Adam, der in einem Waisenhaus groß geworden ist. Gemeinsam schlagen sie sich nach Dresden durch, in die große Stadt, in der beide eine aussichtsreichere Zukunft zu finden hoffen. Es wird eine lange und gefahrvolle Re   ise, bei der sie mit wohlwollenden aber auch bösartigen Menschen in Berührung kommen und jeder für sich viele Probleme bewältigen müssen. In Dresden kreuzen sich Adams Wege mit denen Ferdinand Adolphs, der das Glück hat, von verständnisvollen und aufgeschlossenen Lehrern betreut zu werden. Ferdinand Adolph Lange, eine historische Persönlichkeit, sieht die „Zeichen der Zeit“ im technischen Fortschritt; einheitliche Maßeinheiten und präzise arbeitende Uhren sind sein Lebensziel. Alle drei Jungen sind hochbegabt, jeder auf seine eigene Weise, und alle drei versuchen hartnäckig ihren größten Wunsch zu verwirklichen: Wissen zu erlangen, um Fortschritt zu erreichen. Mit seiner eindrucksvollen Sprache und dem klaren Schreibstil versteht es der Autor wunderbar, dem Leser die Atmosphäre des deutschen Vormärz´ zu vermitteln; akribisch recherchierte Fakten führen dem Leser in deutlichen Bildern eine Welt der feudalen Herrschaftssysteme und Korruption, Missernten und sozialen Verelendung, Massenfluchten in die Städte und Auswanderungen vor Augen. So erlebt er aus der Sicht der Protagonisten ebenfalls die „Zeichen der Zeit“  -   Unruhen der hungernden Bevölkerung und Reformbestrebungen. Ein sensibler Roman, der uns ein Stück Zeitgeschichte  -  verwoben mit dem Schicksal dreier  Knaben aus dem Volk -  nahe bringt

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
  • Sprachlich schön, doch ohne Ziel oder klare Handlung

    Zeichen der Zeit
    leserattebremen

    leserattebremen

    09. February 2016 um 11:45

    Jakob, Adam und Ferdinand sind drei Jungen, die in Sachsen im 19. Jahrhundert leben und alle eine besondere Begabung haben. Mit dieser Begabung versuchen die Jungen sich durchzuschlagen, Bildung zu erhalten und ihre Träume zu verwirklichen. All dies beschreibt der Autor Christoph Scheuring vor dem Hintergrund des historischen Dresdens mit seinen politischen Unruhen, Hungersnöten und dem Beginn einer neuen pädagogischen Idee. Sprachlich ist das Buch sehr gelungen, es lässt sich flüssig lesen und verbindet historische Wörter mit einer gut verständlichen Gegenwartssprache. Sehr schön beschrieben sind das historische Dresden, die Straßen und das Leben, das darin herrscht. Auch der Unterschied der verschiedenen Klassen wird anhand der Charaktere sehr deutlich und welche Rolle die Herkunft für das Recht auf Bildung spielte. Leider empfand ich die Handlung als etwas faserig und nicht schlüssig, als würden einige Ideen einfach ins Leere laufen. An manchen Stellen blieb für mich das Gefühl, dass ein klarer Plot fehlte, der die Handlung vorantreibt. Auch die Motivation der Protagonisten für ihre Handlungen wurde oft nicht deutlich, so dass man als Leser etwas hilflos zurückbleibt mit der Frage, worum es in diesem Roman eigentlich gehen sollte. Alle Jungen haben eine ganz besondere Gabe und treffen zufällig aufeinander, aber warum und was genau ihr Bezug zueinander ist, wird im Verlauf des Romans nicht klar genug. Auch bleibt das Gefühl, dass sie sich eigentlich kaum kennen und kaum Wert auf die gegenseitige Bekanntschaft legen, was die Frage vertieft, worauf der Autor mit der Personenkonstellation eigentlich hinauswollte. Leider konnte mich die Geschichte einfach nicht überzeugen, auch wenn ich den Stil des Autors sehr schön finde und man merkt, dass viel Recherche für den Roman betrieben wurde. Ein klarer Plot und strukturierte Handlung fehlten aber. 

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  • "Nur der Hunger kann wahrhaft Großes erschaffen" ..

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    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Ein wunderbares Werk über drei Jungen, die auszogen, um, jeder nach seinen eigenen Fähigkeiten, die Welt aus den Angeln zu heben. Das Zitat, das auf dem Schutzumschlag des Buches platziert ist, zieht sich durch den ganzen Roman. Nicht nur der leibliche Hunger nach Essen, sondern der nach Erkenntnis und nach Wissen, treibt die drei Jungs an. Inhalt: Autor Christoph Scheuring entführt die Leser in das Dresden von 1830. Auf Grund der geschichtlichen Ereignisse der Jahrzehnte vorher (Napoleonische Befreiungskriege) sind die Menschen verarmt und verroht. Der Kampf ums nackte Überleben macht vor erschütternden Szenen in den Familien nicht halt. So lässt man Kinder bei Eiseskälte in den Wald gehen um Holz zu holen und Babys einfach verhungern. Die Menschen in den Dörfern versuchen die Stadt zu erreichen, in der Hoffnung auf Nahrung und Arbeit. Dass dem nicht so ist, und die Landflucht den Leuten ein ähnliches Dahinvegetieren beschert, ist nur den wenigsten klar. An Hand von drei Knaben Adam, Jakob und Ferdinand Alphonse lässt uns der Autor ein wenig Hoffnung aus dieser Tristesse schöpfen. Den dreien ist Überlebenswille, gepaart mit besonderer Begabung gemeinsam. Immer wieder kreuzen sich die Weg der drei. Werden sie es schaffen, in Dresden eine neue Existenz aufbauen zu können? Erzählstil/Spannung: Der Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt. Obwohl ich schon einiges über die Post-Napoleonische Zeit gelesen habe, habe ich interessante Entdeckungen gemacht, die einer weiteren Recherche bedürfen. So muss ein historischer Roman sein. Er muss zum Nachdenken anregen. Ich finde den Erzählstil grandios. Nicht zu pathetisch, aber eindringlich. Die philosophischen Dispute zwischen den Jungs und den Lehrern wie Lohrmann sind einfach genial. Nicht schulmeisterlich, nein, ich fühlte mich angesprochen und mittendrinn. Charaktere: Sehr fein, präzise und doch knallhart sind die Wesenszüge der Figuren herausgearbeitet. Natürlich bieten die „Bösen“ wie Thalheim und Konsorten mehr Spielraum als die Guten. Fazit: Ein historischer Roman, der seinesgleichen sucht. Ich könnten nochmals so viele Seiten aus Christoph Scheurings Feder lesen. Dieses Buch ist ein absolutes Highlight und Muss.

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    • 2
  • Eine fasznierende Geschichte über 3 junge Menschen, die die Welt verändern wollen

    Zeichen der Zeit
    Rolchen

    Rolchen

    07. February 2016 um 13:29

    Ich weiß gar nicht, wie ich diesen Roman beschreiben soll. Ich bin begeistert, fasziniert, beeindruckt - aber wie beschreibe ich ihn? "Zeichen der Zeit" ist die Geschichte dreier Jungs in Dresden um 1830. Diese 3 sind wissbegierig und außergewöhnlich. Sie wollen etwas bewegen und haben jeder für sich doch schon so viel Schlimmes erlebt. Hunger, schwere Arbeit und Prügelstrafe waren damals an der Tagesordnung. Und doch gaben sie nicht auf und wollten die Welt verändern. Gern bin ich ein Stück mit ihnen gemeinsam gegangen und habe mitgelitten. Manch bekannte Persönlichkeit streifte dabei unsere Wege. Sicher musste für viele der sehr detaillierten Beschreibungen auch unheimlich viel recherchiert werden. und doch werden die historischen Fakten fließend eingebaut, ohne dass man jemals das Gefühl hat, ein Sachbuch zu lesen. Dieser Roman zeigt eine schreckliche Zeit der Hungersnot und der gesellschaftlichen Unterschiede, aber auch eine Zeit des Umbruchs. Es lässt erahnen, wie schwer es damals war und hat mir gezeigt, dass wir über ganz viele Dinge heute einfach dankbarer sein sollten.

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  • "Zeichen der Zeit" von Christoph Scheuring

    Zeichen der Zeit
    calimero8169

    calimero8169

    Inhalt: Sachsen um 1830. In den Städten rattern bereits die ersten Maschinen, das Bürgertum ist die treibende Kraft der Gesellschaft, und von der Wissenschaft erhofft man sich die Gesundung der Menschheit. Auf dem Land aber herrscht noch immer das Mittelalter. Der Frondienst lässt den Bauern kaum das Nötigste, die Gesetze der Zünfte erwürgen den Fortschritt, und in den Bergen essen die Tagelöhner Kastanien und Brot aus gemahlener Rinde, um überhaupte etwas im Magen zu haben. Ein Kind zählt hier weniger als eine Ziege im Stall. Vor diesem Hintergrund: Die Biographien dreier Jungen. Jeder hat eine andere Begabung. Jeder scheint dazu bestimmt, Großes zu schaffen. Aber keiner wirkt stark genug für ein Leben in dieser rauen Welt. "Zeichen der Zeit" ist ein Roman aus einer der spannendsten Epochen der deutschen Geschichte. Die Themen sind die großen Fragen der Zeit. Gibt es Gerechtigkeit? Wohin führt uns der Fortschritt? Was ist Schönheit? Wie wird der Mensch eins mit sich und der Schöpfung? Die Antworten haben auch nach zweihundert Jahren nichts von ihrer Aktualität eingebüßt! Eindruck: "Zeichen der Zeit" gibt einen Eindruck auf einen Teil der Geschichte Dresdens nach dem Krieg. Hunger, Kälte, Armut, Hoffnungslosigkeit und die Ohnmacht sich gegen die Obrigkeit aufzulehnen, lassen die Menschen dahin siechen. Obwohl in den Städten der Fortschritt voranschreitet, haben die Menschen auf dem Land keine Arbeit und somit kein Geld für ein menschenwürdiges Leben. Der tägliche Kampf um einen Bruchteil des Nötigsten zu ergattern ist so dramatisch und schonungslos geschildert, das es einem die Tränen in die Augen treibt. Brutalität und Züchtigungen gegenüber Gefangenen, Kindern und psychisch Kranken eindringlich beschrieben, dass man die Schmerzen förmlich am eigenen Leib spüren kann. Aber nicht nur die traurigen, dramatischen und schmerzvollen Seiten finden hier Erwähnung. Die Gier und der Hunger der drei überaus begabten Jungen wird interessant und spannend erzählt herausgearbeitet. Jeder mit seinem eigenen Talent ausgestattet und aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten und Familienverhältnissen stammend und dennoch führen ihre Wege sie zusammen. Freundschaften entwickeln sich, bis letztlich doch jeder der 3 seinen eigenen Weg gehen muss, um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu bewältigen. Fazit: "Zeichen der Zeit" hat mich gepackt von Anfang bis Ende. Wunderschöne deutsche Sprache, mit Liebe zum Detail beschriebenes Dresden um 1830 und die Beschreibung des Fortschritts, der für uns heute so selbstverständlich ist, haben mich mitgenommen auf eine erschütternde aber dennoch schöne Reise. Und ich denke, dass die Fragen nach Gerechtigkeit, Fortschritt, Schönheit und Schöpfung heute aktueller sind denn je. Für jeden, den Historie ohne trockene Geschichtszahlen verpackt in eine spannende tolle Rahmenhandlung interessiert eine absolute Empfehlung die in keiner Bücherwand fehlen sollte.

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    • 3
    calimero8169

    calimero8169

    05. February 2016 um 17:31
    vanessabln schreibt Hört sich interessant an. Vielleicht finde ich mal die Zeit für das Buch. :-)

    Es lohnt sich :)