Rosebud

Rosebud
Bestellen bei:

Zu diesem Buch gibt es noch keine Kurzmeinung. Hilf anderen Lesern, in dem du das Buch bewertest und eine Kurzmeinung oder Rezension veröffentlichst.

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Rosebud"

In rasanter Schnittfolge berichtet "Rosebud", das erste nachlesbare Theaterstück von Christoph Schlingensief, von den deutschen Durchschnittsabgeordneten Rosmer und Kroll. Von einer zur Ödnis verkommenen Medienlandschaft frustriert, beschließen sie, sich zukünftig ihre Meldungen selbst zu machen. Sie gründen die Sonntagszeitung ZAS, die dem proklamierten Ende der Spaßgesellschaft den politischen Spaßjournalismus heutiger Parteien entgegensetzen will. Angespornt von höchst ideellen Werten wie Geld und Macht machen sie sich auf, ein neuer Springer, ein neuer Kirch, ein neuer Berlusconi zu werden. In einer Zeit, in der schon alles passiert und alles gedruckt worden ist, soll nun das Schlagzeilen machen, was vielleicht noch passieren könnte. Fortan wird mit Nachrichten spekuliert wie mit Aktien an der Börse. Gleiche Absichten hat auch die karrieristische Jungjournalistin Barbara Barabas. Mit Hilfe eines zum islamischen Gotteskämpfer umfunktionierten Beduinen hat sie die Gattin des Bundeskanzlers entführt, um mittels exklusiver Livebilder zu Ruhm zu gelangen. Rosmer und Kroll kommen mit ihr ins Geschäft und werden fortan vom Bundeskanzler persönlich gejagt. Bei Rosmers Ehefrau Margit lösen die Praktiken der ZAS jedoch traumatische Erinnerungen aus. Die ehemalige RAF-Terroristin sieht sich in die Zeit der Springer-Hatz zurückkatapultiert und bangt um die letzten Überbleibsel ihrer linken Ideale. "Rosebud" - mal Kammerspiel, mal Melodram, mal Klamotte - erzählt von der Sehnsucht nach einer Zeit, in der Medien und Demokratie noch unabhängig voneinander existieren konnten. Von Menschen, deren Leben von den gesellschaftlichen Konflikten der Gegenwart zerbombt wird. Und von öffentlichen Personen, die ins Private flüchten. "Rosebud", ab Dezember 2001 an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin. Unter der Regie von Christoph Schlingensief spielen: Sophie Rois, Martin Wuttke, Marc Hosemann, Bernhard Schütz, Margarita Broich, Michael Klobe, Volker Spengler, Fabian Hinrichs.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462031010
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:188 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:01.02.2002

Rezensionen und Bewertungen

Neu
0 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:

    Bisher gibt es noch keine Bewertungen zum Buch. Schreibe mit "Neu" die erste Rezension und teile deine Meinung mit anderen Lesern.

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks