Christoph Scholder

 4 Sterne bei 199 Bewertungen
Autor von Oktoberfest und Oktoberfest.
Christoph Scholder

Lebenslauf von Christoph Scholder

Christoph Scholder wurde 1967 in Tübingen geboren. Er studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie, bevor er an verschiedenen Universitäten lehrte. Scholder lebt in München. Sein Debütroman "Oktoberfest", an dem er insgesamt vier Jahre arbeitete, brachte ihm sogleich großen Erfolg. Sein Plan ist es, sich langfristig ganz dem Schreiben zu widmen.

Alle Bücher von Christoph Scholder

Christoph ScholderOktoberfest
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Oktoberfest
Oktoberfest
 (172)
Erschienen am 12.09.2011
Christoph ScholderOktoberfest
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Oktoberfest
Oktoberfest
 (27)
Erschienen am 14.01.2011

Neue Rezensionen zu Christoph Scholder

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Rezension zu "Oktoberfest" von Christoph Scholder

Oktoberfest
alanrickvor einem Jahr

Geiselnahme beim Oktoberfest!

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lievke14s avatar

Rezension zu "Oktoberfest" von Christoph Scholder

Na ja....ging so
lievke14vor 2 Jahren

Wiesn-Zeit! In München öffnet wie jedes Jahr das Oktoberfest seine Tore. Tausende Besucher strömen auf die Wiesn….ausgelassen, voller Erwartung eines unvergesslichen Volksfestes. Was noch keiner ahnt….unvergesslich wird es tatsächlich….für alle Zeiten! Denn die Theresienwiese ist bereits in fester Hand; eingenommen von skrupellosen Terroristen! Und diese schlagen auch alsbald zu….am 2. Wiesn-Wochenende ist nichts mehr wie es war. Im Benediktiner-Zelt beginnt der Wahnsinn. Plötzlich sinken alle Anwesenden benebelt durch eine Gaswolke in tiefe Bewusstlosigkeit. Doch das ist nur der Anfang. Alle Zelte auf dem Festgelände sind mit Ventilen präpariert, durch die im Bedarfsfall Giftgas eingeleitet werden kann. 70.000 Menschen befinden sich als Geiseln in der Hand der Verbrecher. Die Stadt- und Bundesregierung steht vor einer schier unlösbaren Aufgabe….

Die Kurzbeschreibung lies auf einen spannungsgeladenen Thriller hoffen. Leider konnte mich dieser Roman nicht wirklich überzeugen.

Was hat mich im Einzelnen gestört? Im Grunde genommen, war eigentlich alles für ein großartiges Leseereignis angerichtet: das Oktoberfest als Hintergrund, eine Geiselnahme mit zehntausenden von potentiellen Opfern, eine Krisensituation, die ein ganzes Land in Atem hält, unbarmherzige Terroristen und ein knallharter Sonderermittler….was will das Thrillerherz mehr?

Die Story an sich war eigentlich gut durchdacht und strukturiert. Die Vorbereitungen des Anschlages durch die Verbrecher waren zwar teilweise etwas langatmig, aber dennoch gut vorstellbar geschildert. Auch die Abläufe auf dem Oktoberfest erschienen anfangs wohlüberlegt und waren spannend erzählt, drifteten aber mit dem Fortgang der Handlung immer mehr in überzogene und reißerische Aktionen ab.

Das wäre mit ein bißchen gutem Willen ja noch gegangen. Leider gab es da aber noch die zahlreichen Akteure. Und die haben für meinen Geschmack vollends den Vogel abgeschossen. Sowohl die Guten als auch die Verbrecher waren derart übertrieben dargestellt, dass diese mir spätestens ab der Mitte des Buches einfach nur noch gehörig auf die Nerven gingen.

Auch die Erzählweise lies sehr zu wünschen übrig. Zwar wurde die Geschichte recht flüssig erzählt....kam aber trotzdem an vielen Stellen ziemlich ungelenk rüber. Besonders die ewigen blödsinnigen Wiederholungen („heller Fels“ - als Charakteristikum für den unergründlichen Blick des Oberbösewichtes oder die dauernde Bezeichnung des als Helden stilisierten Sonderermittlers „Kapitän zur See Wolfgang Härter“) waren irgendwann nur noch peinlich. Auch warfen sowohl der Bundeskanzler oder der Verteidigungsminister oder eben unser „Kapitän zur See“ Wolfgang Härter ständig mit irgendwelchen coolen Sprüchen um sich....selbst in der gefährlichsten und ernstesten Situation, bei der es auf  Professionalität und präzise Anweisungen ankommt. Mein Gott….da wird ja selbst ein Bruce Willis blass!

Weiterhin waren so gut wie alle wichtigen Akteure permanent auf Alleingängen unterwegs, was mir in einer solch bedrohlichen Situation doch sehr abwegig erschien.

Alles in allem kann ich sagen: „Oktoberfest“ ist ein durchaus spannender, aber auf weite Strecken unglaubwürdiger Thriller.

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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Oktoberfest" von Christoph Scholder

Mein Flop des Jahres...
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 3 Jahren

Kurzbeschreibung:
Das Gas wirkte in Sekunden. Plötzlich war es in dem riesigen Bierzelt still. Totenstill.
Der zweite Wiesn-Sonntag. Weiß-blau erstreckt sich der Himmel über München, Tausende strömen auf das größte Volksfest der Welt. Partystimmung, so weit das Auge reicht, ausgelassen tanzen die Leute in den riesigen Zelten. Niemand ahnt, dass dieser Nachmittag um exakt vier Minuten vor sechs in einem Höllenszenario enden wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt gibt Oleg Blochin, der skrupellose Kommandeur einer russischen Elite-Soldateska, seinen Männern den Befehl, das Betäubungsgas im ersten Bierzelt freizusetzen. Und das ist erst der Anfang: Schlag auf Schlag geht es weiter, 70 000 Menschen werden zu Geiseln in einem hochriskanten Spiel auf Leben und Tod ...

Meinung:
Das Buch lag schon lange in meinem Regal und ich weiß auch gar nicht mehr, woher ich es eigentlich habe. Aber da die Kurzbeschreibung wirklich erschreckend und auch gar nicht so abwegig klang und ich gerade Lust auf sowas hatte, habe ich mich gespannt ans Lesen gemacht.

Doch schon zu Beginn war ich eher verwirrt als begeistert. Es gibt von Anfang an viele verschiedene Perspektiven, die Einblicke in bereits vergangene Geschehnisse aus verschieden Orten liefern und bei denen man lange nicht weiß, was das überhaupt alles zu bedeuten hat. In diesem Stil geht es auch noch eine Weile weiter und es dauert doch viele Seiten, bis man überhaupt zu dem im Klappentext beschriebenen Szenario kommt.

Doch auch als es dann endlich soweit ist, war die Spannung für mich extrem selten greifbar. Es wird alles viel zu ausführlich, sehr militärisch und politisch und sehr genau beschrieben. Man bekommt viele Waffenbeschreibungen und auch teilweise grausam detaillierte Verletzungen vorgesetzt.

Es gibt einfach zu viele Charaktere, dadurch bekommt keiner eine wirkliche Tiefe. Ich habe mich ziemlich schwer getan die russischen Soldaten mit ihren Absichten und Vergangenheiten auseinander zu halten. Zwar wurde über die wichtigsten viel erzählt, aber nichts davon blieb wirklich hängen.

Auch der Schreibstil ist nicht besonders leserfreundlich. Es gibt extrem viele Wort- und Phrasenwiederholungen, die mit der Zeit einfach nerven. Die Dialoge wirken die meiste Zeit eher etwas linkisch und kaum unterhaltsam.

Am Ende gabs ein paar Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte, dir mir eigentlich ganz gut gefallen haben und die ich als kleinen Lichtblick gewertet habe. Vor allem da ich immer auf einen besseren Grund für den ganzen Aufwand für diese Tat gewartet habe, welcher mir damit dann zumindest teilweise geliefert wurde und mich zumindest noch ein bisschen zufriedengestellt hat.

Jedoch hat dieses Gefühl nicht lange angehalten und wurde postwendend durch einen extrem unrealistischen liebestollen Idioten wieder zerstört. Der hat mich so aufgeregt, dass ich ihm ohne Reue den Tod bei seinen unüberlegten Taten gewünscht hätte und ich das Buch doch wieder verflucht habe.

Als einzig positiver Punkt bleibt schlussendlich noch zu erwähnen, dass die Handlungsstränge am Ende fast alle abgeschlossen werden.

Fazit:
Ein Roman der überhaupt nicht hält, was verspricht. Viel zu lang, ausführlich, verwirrend und fast ohne greifbare Spannung. Auch die Charaktere bleiben blass und ohne Tiefe und der Schreibstil strotzt nur so von Wiederholungen. Am Ende gabs noch einen kleinen Lichtblick, aber auch der wurde sofort wieder zerstört. Für mich wirklich ein Buch, dass ich lieber abgebrochen hätte. Somit habe ich meinen größten Flop des bisherigen Jahres gefunden und vergebe nur einen Stern.

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Gespräche aus der Community

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Hallo, eine Freundin von mir aus München hat Anfang Oktober Geburtstag und liest gern Thriller, da wollte ich ihr das Buch "Oktoberfest" schenken. Oder ist das eher ein Buch für Männer? Hat es vielleicht jemand von euch schon gelesen und kann mir das sagen?
Zum Thema

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