Christoph Seidler

 4,3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Arktisches Monopoly, Kalte Saat: Roman und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christoph Seidler (© maikreichert.com)

Lebenslauf von Christoph Seidler

Christoph Seidler, Jahrgang 1979, wurde in Halle (Saale) geboren. Nach einem Volontariat bei SPIEGEL ONLINE studierte er Internationale Beziehungen in Dresden, Lausanne, Berlin und Oslo und arbeitete u.a. beim MDR-Hörfunk und den Vereinten Nationen. Ab März 2008 Wissenschaftsredakteur im Hauptstadtbüro von SPIEGEL ONLINE, ab Oktober 2018 Reporter. Seit Januar 2020 in gleicher Funktion beim SPIEGEL. Er ist Autor der Sachbücher »Arktisches Monopoly. Der Kampf um die Rohstoffe der Polarregion« (2009) und »Deutschlands verborgene Rohstoffe: Kupfer, Gold und Seltene Erden« (2012) sowie des Wissenschaftskrimis »Kalte Saat« (2016).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christoph Seidler

Cover des Buches Von oben (ISBN: 9783421048912)

Von oben

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Erschienen am 27.09.2021
Cover des Buches Arktisches Monopoly (ISBN: 9783421044150)

Arktisches Monopoly

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Erschienen am 30.04.2009
Cover des Buches Deutschlands verborgene Rohstoffe (ISBN: 9783446432130)

Deutschlands verborgene Rohstoffe

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Erschienen am 27.08.2012
Cover des Buches Kalte Saat: Roman (ISBN: B01NGYP5EV)

Kalte Saat: Roman

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Erschienen am 21.12.2016
Cover des Buches Traumatisierungen in (Ost-)Deutschland (ISBN: 9783837920116)

Traumatisierungen in (Ost-)Deutschland

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Erschienen am 01.05.2009

Neue Rezensionen zu Christoph Seidler

Cover des Buches Von oben (ISBN: 9783421048912)
wschs avatar

Rezension zu "Von oben" von Jörg Römer

Auch oder gerade im Zusammenhang mit Umwelt, Umweltzerstörung, Umweltschutz lesenswert
wschvor 4 Monaten

Das Buch besticht mit faszinierenden Farbbilder in bester Wiedergabequalität fast immer von oben. Also vermutlich von dem einen oder anderen NASA-Satelliten der Landsat-Reihe aufgenommen. Diese umrunden die Erdkugel in einer Höhe zwischen rund 700 und 900 Kilometern. Da die Auflösung der in den Landsat-Satelliten bis zu 30 mal 30 Meter pro Pixel reicht, sind die Fotos nicht nur gestochen scharf, sondern es lassen sich die beschriebenen Regionen, Naturphänomene, eindeutig identifizieren. Bei einigen der Fotos wurden auch gezielt Filter eingesetzt, um die Phänomene noch leichter erkennbar zu machen.

Die zu den Fotos gehörenden Texte, jeweils etwa zwischen eineinhalb und meist vier Seiten lang sind nicht nur vom Stil her leicht zu lesen. Sie sind auch äusserst informativ.

"Von oben" ist wieder mal eines der Bücher, die kein tristes Dasein im verstaubten Regal zu befürchten hat. Sondern eines, welches immer gerne zur Hand genommen wird. Selbst wenn man die Texte schon auswendig kann, die Aufnahmen faszinieren immer wieder von Neuem.


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Cover des Buches Von oben (ISBN: 9783421048912)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Von oben" von Jörg Römer

Ein besonderer Blickwinkel
Kristall86vor 8 Monaten

Klappentext:

„Eine ganze Flotte von Satelliten hat heute jeden Winkel unserer Erde beinahe jederzeit im Blick. Diese Beobachter aus dem All liefern nicht nur faszinierende Aufnahmen von Vulkanen, Wüsten, Atollen und Metropolen, sondern enthüllen auch geografische und geschichtliche Besonderheiten unseres Planeten. In der beliebten Kolumne „Das Satellitenbild der Woche“ präsentieren Jörg Römer und Christoph Seidler auf SPIEGEL.de regelmäßig die schönsten Bilder „von oben“ und erzählen die spannenden Geschichten dahinter. Dabei entdecken sie nicht nur Bekanntes neu und aus einer ganz anderen Perspektive, sie stellen auch ungewöhnliche, bisher unbekannte Orte vor: sturmumtoste Inseln am Rand der Zivilisation, geheimnisvolle Lavaseen oder verborgene Raketenfabriken. Und sie zeigen, wie gefährdet die Schönheit unseres Planeten in vielen Gegenden schon ist. Durchgängig vierfarbig bebildert, mit Abbildungen und Grafiken.“


Die Welt von oben hat immer schon die Menschen fasziniert. Erleben wir dies doch nur wenn wir fliegen…Der Anblick aus der Vogelperspektive ist etwas ganz besonderes. Wir erleben in diesem Buch nicht nur spektakuläre Bilder von oben, sondern dürfen auch durch die Erklärungen und Erläuterungen die Geschehnisse dort unten genauer beobachten und verstehen. Die Bilder hier wurden von Satelliten aus dem All aufgenommen und bieten uns noch viele Blickwinkel. Aber nicht nur das! Es werden auch Geheimnisse sichtbar wie neue Inselchen oder geschichtliche Highlights, weil sie längst in Vergessenheit geraten sind. Aber nicht alles ist ein „Highlight“ was wir hier zu sehen bekommen. Auch politische Züge werden von hier oben sichtbar wie beispielsweise verborgene Raktenfabriken. Und genau so gliedert sich hier auch der Aufbau. Wir dürfen erst „Stadt, Land,Fluss“ studieren und später „Wie im Urlaub...“ und dann kommt „Achtung…“. So schön wie unser Planet ist, so gefährlich ist er auch durch Lavaseen oder durch uns Menschen mit unserer Kriegsmaschinerie. 

Der Mensch hat sich die Natur in vielen Parts untertan gemacht und sie verändert, aber sie verändert sich auch allein ohne zutun von uns…

Ein äußerst gelungnes Buch mit zahlreichen Fotos und spannenden Texten dazu! 5 von 5 Sterne!

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Cover des Buches Arktisches Monopoly (ISBN: 9783421044150)

Rezension zu "Arktisches Monopoly" von Christoph Seidler

Rezension zu "Arktisches Monopoly" von Christoph Seidler
Ein LovelyBooks-Nutzervor 13 Jahren

Mit der russischen Expedition, während der zwei Mini-U-Boote bis zum Grund des nördlichsten Punktes der Welt tauchten und als symbolische Inbesitznahme durch Russland eine Flagge auf dem Meeresgrund setzten, manifestierte Russland seine Ansprüche auf Teile der Polarregion, deren völkerrechtlicher Status, beziehungsweise vor allem die Besitzverhältnisse der Anrainerstaaten daran, nach wie vor höchst umstritten sind. Es ist bereits der zweite Wettlauf um dieses Gebiet. Denn schon im 19. Jahrhundert lieferten sich Abenteurer einen teilweise tödlichen Wettkampf darum, wer zuerst den Pol erreichen würde. Während es aber im 19 Jahrhundert vorwiegend um persönliches Prestige der Abenteurer ging, verbergen sich hinter den teilweise mindestens so abenteuerlichen Aktionen der heutigen Wissenschaftler handfeste wirtschaftliche und damit auch geostrategische Interessen. Seidler nimmt sich dieser höchst explosiven Neuauflage des "Great Game" an, und versucht den Ausgang dieses Spiels zu deuten.
Der neuerliche Run auf die Arktis wird durch die düsteren Aussichten auf dem Energiemarkt hervorgerufen. Instabile Verhältnisse im Nahen Osten und in den Ölfördernden Ländern in Afrika, sowie das Versiegen von Quellen zwingen die grossen Konsumenten ihren Verbrauch zu reduzieren und zu diversifizieren. Dies trifft insbesondere auf die Vereinigten Staaten zu.
Um in dieser Auseinandersetzung gute Karten zu haben rüsten die betroffenen Staaten massiv auf. Und zwar auf juristischer, wissenschaftlicher und militärischer Ebene. Denn um möglichst viel vom Kuchen für sich abschneiden zu können, müssen die Ansprüche vor der Festlandsockelgrenzkommission wissenschaftlich begründet werden. Dabei geht es einfach gesagt vor allem darum, zu beweisen, dass die Landmasse des Antrag stellenden Staates möglichst weit ins Meer hinausreicht, um diese Zone gemäss Seerechtskonvention exklusiv wirtschaftlich ausbeuten zu können.
Ein Prognose zu stellen, wie dieser Konflikt um die Arktis ausgeht fällt schwer. Seidler selbst ist wenig optimistisch. Das eigenmächtige Verhalten des wiedererstarkten Russland, die kontinuierliche Aufrüstung der Anrainerstaaten, die Auseinandersetzungen selbst zwischen Bündnispartnern lassen für die Zukunft wenig gutes hoffen. Die Militarisierung der Arktis ist längst im Gang und Machtdemonstrationen der Staaten um ihre Ansprüche zu unterstreichen werden weiter zunehmen. Etliche Experten halten militärische Auseinandersetzungen am Nordpol ab 2020 inzwischen gar für wahrscheinlich. Dem ist entgegenzuhalten, dass wahrscheinlich keiner der Staaten die Ansprüche auf Teile der Arktis erheben und die vermuteten Bodenschätze ausbeuten will, dies allein tun kann. Und auch bei der Nutzung der neuen Schifffahrtsrouten über den Pol , würde eine kriegerische Auseinandersetzung den Verkehr zum erliegen bringen und die damit verbundene Vorteile der Route zunichte machen. Das schliesst allerdings weitere Machtdemonstrationen und kleiner Zusammenstösse nicht aus.
Die meisten Menschen haben die Problematik der Arktis in jüngster Zeit weitgehend nur aus der Optik der Umweltprobleme, beziehungsweise der Klimaerwärmung wahrgenommen. Oder dann vielleicht noch aus der Sicht des historischen Wettlaufs zum Nordpol. Welche Sprengkraft das Abschmelzen des Poleises aber auf der Ebene der internationalen Beziehungen birgt, bleibt meist im Dunkeln wie die vermuteten Bodenschätze unter dem Eis. Gerade deshalb ist Seidlers Buch hervorzuheben. Es bringt auf weiten Strecken auf unpolemische Art und Weise die Risiken eines neuen Wettlaufs näher. Gleichzeitig ist dieses Entgegenkommen aber auch ein Nachteil. Der einfacheren Lesbarkeit zu liebe fallen Verweise auf Quellen zum Opfer, welche die wissenschaftliche Verwertbarkeit des Buches erschweren.

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Gespräche aus der Community

Deutschland gilt als rohstoffarmes Land. Doch das stimmt nicht: In unserer Erde schlummern Schätze mit Milliardenwert. Mein neues Buch aus dem Hanser Verlag stellt diese nun in den Mittelpunkt: "Deutschlands verborgene Rohstoffe", das heute erscheint.

Auf den internationalen Rohstoffmärkten gehen die Preise weiter nach oben, weil Schwellenländer wie China permanent auf Einkaufstour gehen und Spekulanten ein Übriges tun. Deswegen wird die Förderung auch hierzulande an vielen Stellen immer lukrativer. Die Liste ist lang und umfasst nicht nur Klassiker wie Kohle oder Salz: Unter der Lausitz liegen rund zwei Millionen Tonnen reines Kupfer.
Im Erzgebirge locken beeindruckende Vorräte an Zinn, Lithium und Hightech-Metallen. Im Boden unter Norddeutschland gibt es große Mengen von Schiefergas – und an manchen Flüssen lohnt sich die Goldwäsche. Sogar am Meeresboden des Pazifiks haben deutsche Rohstoffsucher ihre Claims abgesteckt.


Habt ihr Lust auf eine spannende Reise durch ein unbekanntes Land: das Rohstoffland Deutschland? Dann macht bei meinem kleinen Quiz mit und gewinnt mit etwas Glück eins von 5 Büchern! Bitte postet eure Antworten auf die gleich folgenden Quiz-Fragen nicht hier, sondern schickt eine kurze Mail an Specials@hanser.de - dazu habt ihr bis einschließlich 09. September 2012 Zeit.

Ihr könnt mir hier außerdem sehr gern Fragen stellen - ich freue mich auf eine nette Fragerunde mit euch!

Frage 1)
Was lässt sich aus manchen deutschen Flüssen waschen?

a) Gold
b) Diamanten
c) Zuckerwürfel



Frage 2)
Wie viel seines Erdgasbedarfs kann Deutschland aus eigenen Vorkommen decken?


a) 0 Prozent
b) 100 Prozent
c) 15 Prozent


© WEG Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.

Frage 3)
Für wie viel Geld importierte Deutschland im Jahr 2010 Rohstoffe?


a) 110 Millionen Euro
b) 1,1 Milliarden Euro
c) 110 Milliarden Euro


© Christoph Seidler

Frage 4)
Wofür braucht man sogenannte Seltene Erden vor allem?


a) Magnete, Brennstoffzellen, Leuchtröhren
b) Fertiggerichte, Haarsprays, Kaugummis
c) Autoreifen, Teflonpfannen, Outdoorjacken



Frage 5)
Wann wurde im Erzgebirge - angeblich - das erste Silber gefunden?


a) 2000 v. Chr.
b) 1169
c) 1965