Christoph Sonntag Das Busorakel

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Inhaltsangabe zu „Das Busorakel“ von Christoph Sonntag

Ein merkwürdiges Abkommen mit seinem Vater ermöglicht dem jungen Mann, seinen Lebensunterhalt als Buspassagier zu verdienen, denn der Vater verdoppelt den Fahrpreis einer jeden gefahrenen Strecke. Das Vergnügen des unbeschwerten Reisens bleibt kein reiner Spaß, hat der Buspassagier sich doch vorgenommen, zufällig aufgeschnappte Informationen zu nutzen und für seine Zwecke einzusetzen. Schon in Barcelona beginnt er, in das Leben Fremder einzugreifen. Die ernsten Folgen seiner Machenschaften kann er nicht immer absehen. Der Autor läßt uns im Verlauf des Romans an vielen kuriosen Begegnungen und witzigen Verwirrspielen teilhaben, bis die spanische Episode unseren Helden in der Wirklichkeit in Stuttgart einholt und zu einem dramatischen Höhepunkt führt. "Die Tür sprang auf, der Buspassagier schnappte seine Sporttasche mit einem beiläufigen Griff und sprang aus dem Bus. Das jahrelange Reisen hatte ihn gelehrt, nur das Allernötigste mitzunehmen, und überdies machte er stets nur Kurztrips für wenige Tage, schlief am Strand, in Privatgärten, unter Hecken oder auf Bänken, im Schutz von alten Gemäuern oder auch mal in einer verlassenen Bergkirche. Er flog, wohin ihn die Billigtickets für wenige Euros brachten und machte auch im Ausland stets dasselbe, was er in seiner Heimatstadt Tag für Tag zu tun pflegte: Er fuhr Bus und sammelte sorgfältig alle Tickets. Am Plaza España zog er sich rasch in einen geschützten Bereich zurück. Denn jedes Spiel begann und endete auch zumeist mit einem Telefonat, manchmal zwei, selten drei. Und deshalb war es so wichtig, sich dabei zu konzentrieren. An seinem Handy war seine Rufnummer stets unterdrückt, das machte er immer so, es hatte sich bewährt, er würde es weiter so machen. Zunächst aber sortierte er die gesammelten Informationen. Herr Steinmey

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  • Das Busorakel

    Das Busorakel

    Seehase1977

    14. May 2014 um 20:54

    Klappentext: Ein junger Mann hat einen skurrilen Vertrag unterzeichnet, der ihn zum täglichen Busfahren zwingt. Im Bus beginnt er sein Orakelspiel: Er belauscht Gespräche und Telefonnummern der Mitreisenden und mischt sich willkürlich in ihren Alltag ein. Im Laufe der Jahre verstrickt er sich so unbemerkt immer mehr in das Leben anderer, bis es keinen Ausweg mehr gibt. Als er schließlich merkt, dass er durch sein Spiel einen Menschen auf dem Gewissen hat, läuft der Roman auf einen überraschenden Höhepunkt zu. Kannte ich, wie viele andere Christoph Sonntag nur als schwäbischen Comedian aus dem Radio, war ich nicht wenig überrascht  über diesen Roman. Der „Buspassagier“ fährt tagaus tagein Bus, belauscht Fahrgäste, führt Buch über deren Gespräche, Namen und Sachverhalte und „spielt“ Schicksal, greift in das Leben der Protagonisten ein, mit erschreckendem Ende. Erzählt wird aus drei Perspektiven – aus der des  Ich-Erzählers,  aus der Sicht eines Pflegers und dessen Azubi und dann noch aus Sicht des allwissenden Erzählers der dem Leser den nötigen Input gibt und sich zu der  letztendlichen Wahrheit und den Zusammenhängen äußert.. Christoph Sonntag ist es nicht von Anfang an gelungen, mich mit diesem Roman zu fesseln. Die Charaktere waren mir anfangs zu undurchsichtig, alles schien etwas verworren.  Doch dann lösen sich langsam die verworrenen Geschichten  auf und erst zum Schluss wird klar, was welche Taten und welche Personen wirklich miteinander zu tun haben. Ein Roman mit viel Phantasie, Witz und Tiefgang. Der etwas andere Roman.

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  • Rezension zu "Das Busorakel" von Christoph Sonntag

    Das Busorakel

    mezzomix

    25. October 2009 um 14:22

    Herrlich skurriler Roman über ein "Busorakel" das Gespräche in Stuttgarter Bussen belauscht und auf mehr oder minder dramatische Weise in das Leben der belauschten Personen eingreift...

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