Christoph Spöcker

 4.3 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Roger Willemsen, Dieter Bohlen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christoph Spöcker

Christoph Spöcker wurde 1984 im Schwarzwald geboren. Nach dem Abitur studierte er unter anderem Germanistik in Freiburg und Amerikanische Literatur in Innsbruck. Er lebt heute als freischaffender Autor in Kempten und hat eine sechsjährige Tochter.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Michail Gorbatschow

Erscheint am 10.11.2020 als Hardcover bei riva.

Alle Bücher von Christoph Spöcker

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Cover des Buches Roger Willemsen (ISBN: 9783868838282)

Roger Willemsen

 (3)
Erschienen am 24.02.2016
Cover des Buches Karl Lagerfeld (ISBN: 9783742300010)

Karl Lagerfeld

 (2)
Erschienen am 10.10.2016
Cover des Buches Die Bro-Strategie (ISBN: 9783868833355)

Die Bro-Strategie

 (2)
Erschienen am 08.10.2013
Cover des Buches Dieter Bohlen (ISBN: 9783742312693)

Dieter Bohlen

 (2)
Erschienen am 16.10.2019
Cover des Buches Jupp Heynckes (ISBN: 9783742305824)

Jupp Heynckes

 (1)
Erschienen am 04.12.2017
Cover des Buches Bud Spencer (ISBN: 9783868839289)

Bud Spencer

 (1)
Erschienen am 11.07.2016
Cover des Buches Bob Dylan (ISBN: 9783742301796)

Bob Dylan

 (0)
Erschienen am 10.01.2017
Cover des Buches Prinz Harry (ISBN: 9783742306326)

Prinz Harry

 (0)
Erschienen am 16.04.2018

Neue Rezensionen zu Christoph Spöcker

Neu

Rezension zu "Bud Spencer" von Christoph Spöcker

Kleine Häppchen für Fans
Kaitovor 3 Monaten

Wer die Biografien kennt entdeckt nichts neues.

Inhalt:
Carlo Pedersoli war nicht nur Schauspieler, sondern auch Sänger, Autor und Musikproduzent. Bevor er zur Filmikone wurde, war er erfolgreicher Schwimmer und 1952 sogar Teil des italienischen Olympia Kaders. In Erinnerung bleiben wird er uns allen aber in seiner Paraderolle als Bud Spencer, mit der er sein Publikum über Generationen begeisterte.

Meinung:
Der Untertitel verrät es schon “Kleine Anekdoten…”
Dieses Buch ist sprichwörtlich klein, ich würde sagen Geschenkbuch-Größe. Und es enthält tatsächlich auch nur kleine Ausschnitte aus dem Leben von Bud Spencer/Carlo Pedersoli.

Wenn man die bisher erschienen Biografien des Schauspielers und Multitalents bereits kennt, wird man hier nichts Neues finden. Denn dieses Buch stützt sich sowohl auf die Bücher, wie auch auf bekannte TV- oder Film-Biografien. 

Für wen ist dieses Buch also, und warum sollte ich es lesen/kaufen?
Nun wahrscheinlich ist es tatsächlich als Geschenk für Fans interessant. Als kleine Aufmerksamkeit. Oder es kann als Einstieg eines reinen Film-Fans in das Leben des Mannes hinter der “Rolle” des Bud Spencer dienen. 

So oder so bringt einen die Auswahl der Geschichten in jedem Fall zum schmunzeln.

Fazit:
Als Geschenk sehr hübsch. Für den eingefleischten Fan aber nichts neues. Bud Spence ist und bleibt ein interessanter Mensch, egal in welchem Umfang.

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Rezension zu "Jupp Heynckes" von Christoph Spöcker

Menschlicher Fußballlehrer
seschatvor 3 Jahren

Seit seiner Rückkehr aus dem Fußballruhestand ist der Trainer Jupp Heynckes (*1945) wieder in aller Munde. Zum nunmehr vierten Mal coacht der rheinische Fußballtrainer den FC Bayern München und führt ihn Ende 2017 aus der Krise; gar zur Herbstmeisterschaft.

Jupp, eigentlich Joseph, Heynckes ist ein Phänomen in der schnelllebigen Fußballtrainerszene. Mit seinen 72 Lenzen zeigt der Routinier noch einmal allen, wie man erfolgreich Fußball spielt und dabei die Spieler bei Laune hält. Gerade für seine psychologischen wie empathischen Fähigkeiten verehre ich diesen bescheidenen und höchst disziplinierten Trainerfuchs, der nur selten laut wird. Zudem kennt Jupps Kampfgeist kein Alter und bildete sich in seiner Zeit als aktiver Spieler beim FC Borussia Mönchengladbach heraus. Hier, bei seinem Lieblingsverein, konnte er wachsen, indem er nicht nur Teil der legendären „Fohlenelf“, sondern auch ein treffsicherer Mittelstürmer wurde, der sogar Gerd Müller Konkurrenz machte. Doch die großen Erfolge und internationalen Pokale konnte er erst als Trainer einstreichen. Mit gerade einmal 33 Jahren, was damals noch ein Novum gewesen ist, wurde aus dem talentierten Spieler ein Trainer. Von Borussia Mönchengladbach über den FC Bayern München, Athletic Bilbao, CD Teneriffa, Real Madrid, den FC Schalke 04 bis hin zu Eintracht Frankfurt, Heynckes‘ Trainerstationen sind beeindruckend und nötigen Respekt ab. Aus Jupp, der mit 9 Geschwistern und in einfachsten Verhältnissen aufwuchs, ist ein Mann von Weltruhm geworden. Stück für Stück arbeitete er sich an die Spitze des nationalen wie internationalen Fußballolymps heran und wurde 2013 mit dem FC Bayern München nicht nur Triple-Sieger, sondern auch Welttrainer.

So verwundert es keineswegs, dass nun, im Jahre 2017, eine Biografie über ihn auf den Markt gekommen ist. Der versierte Biograf und Sachbuchautor Christoph Spöcker hat sich dieser Mammutaufgabe gestellt, wobei ein kurzweiliges, 176-seitiges Buch entstanden ist, das sowohl Laien als auch Kenner mitreißen wird. Denn der Mensch und der Fußballer/Trainer Jupp Heynckes unterscheide sich nicht großartig voneinander. Seine herzliche, liebenswert familiäre Art kommt an. Seine Grundtugenden Disziplin, Fleiß und Vertrauen sind urtypisch deutsch bzw. preußisch und machen aus guten Spielern erfolgreiche Spieler mit Teamplayerqualitäten. Kurzum, Spöcker schafft es, Heynckes‘ Trainingskonzept allgemeinverständlich abzubilden. Mehr noch, er zeichnet den Lebensweg des Ausnahmetrainers auf authentische Weise nach und vergisst dabei an keiner Stelle den zurückgezogen lebenden Menschen mit einem Faible für gute Musik und Haustiere. Jupp Heynckes ist einer aus dem Volk, verstellt sich nicht und punktet gerade durch dieses ehrliche Auftreten. Er verkörpert noch den Trainer-Typus väterlicher Freund und verabscheut die Rolle des Showmans, was ich bemerkenswert sympathisch finde.

Ich habe Spöckers Biografie mit Gewinn gelesen, weil diese einerseits persönliche Erinnerungen und Anekdoten aus Heynckes‘ Leben bereithält und andererseits darin ein Stück deutsche und spanische Fußballgeschichte enthalten ist. Gern hätte das Buch noch 100 Seiten mehr haben können.

FAZIT
Eine kurzweilige Biografie eines sympathischen Trainers mit Gentleman-Qualitäten, dessen Erfolge sich sehen lassen können und der darüber hinaus als Mensch bodenständig geblieben ist.

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Rezension zu "Karl Lagerfeld" von Christoph Spöcker

„Das Geld selbst ist zum Ausgeben da“
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Neben der dunklen Sonnenbrille, der schwarzen Kleidung, dem weißen Zopf sind auch die „nichtssagend vielsagenden“ Statements die Markenzeichen von Karl Lagerfeld.

Karl Lagerfeld entstammt einer reichen Hamburger Familie, die ein großes Gut in Schleswig-Holstein besaßen. Seine Mutter, nach seiner eigenen Aussage „tolerant bis zur Gleichgültigkeit“ muss eine faszinierende Frau gewesen sein. So soll sie ihrem Sohn,  (Homo) Sexualität wie folgt erklärt haben: „Sie (die Sexualität) sei nichts anderes als die Haarfarbe eines Menschen. Manche sind brünett, andere eben blond. Und genauso sind manche eben hetero- und andere homosexuell.“ Erstaunlich fortschrittlich!

Auch dass ihn die Schule nicht die Bohne interessierte, nahmen die Eltern mit Nonchalance zu Kenntnis. Seine fehlende Bildung wird er in späteren Jahren durch Lesen aufholen.

Wir erfahren, den Grund, warum er Pferde nicht mag, aber sich zu Kühen hingezogen fühlt. Dass er, um in den Anzügen eines italienischen Schneiders perfekt auszusehen, Bodybuilding betrieb.
Doch auch Monsieur Karl ist nicht ganz perfekt: Sein Waterloo ist das Autofahren. Nachdem er zwei beinahe tödliche Autounfälle unverletzt überstanden hat, lässt er sich lieber chauffieren.

Auch das Thema Lagerfeld und die Liebe, die Kunst, das Alter sowie seine Marotten werden witzig erzählt. Nicht fehlen darf auch sein beruflicher Werdegang, der immer wieder für Aufsehen sorgte.
Der stille, kühl wirkende Modezar hat ein Faible für Übersinnliches und hörte auf eine Wahrsagerin, die ihm immer wieder zukunftsträchtige Hinweise gab.

Nicht zuletzt lesen wir mit Schmunzeln von seinem Verhältnis zu Choupette, seiner Katze – eine Diva, wie er selbst.

Interessant ist auch Lagerfelds klare Meinung zum Tod: nachdem er Leichen unappetitlich findet, möchte er gerne einfach verschwinden oder, wenn es gar nicht anders geht, ohne Zeugen auf hoher See verbrannt werden.

Meine Meinung:

Ein amüsanter Streifzug durch das Leben des Karl Lagerfeld(t), dessen Eltern noch ein „dt“ im Namen führten. Eine richtige Biographie ist das Büchlein nicht, macht aber jedenfalls Appetit, sich mit Karl Lagerfeld auseinander zu setzen.

Fazit:

„Lesen ist wie eine Droge“ diesem Ausspruch kann ich nur zustimmen. 5 Sterne.

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