Christoph Spöcker Roger Willemsen

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Inhaltsangabe zu „Roger Willemsen“ von Christoph Spöcker

Roger Willemsen war Vorzeigeintellektueller, Nachtwächter, ewig Reisender, Bestsellerautor, Museumswärter, Botschafter für Menschenrechte, Grimme-Preisträger, Womanizer – und nicht nur das. Eines seiner gefährlichsten, aber auch skurrilsten Interviews führte er mit einem hochrangigen Taliban in Kabul, wo Willemsen dringend die Toilette aufsuchen musste und in Todesangst geriet, als es plötzlich klopfte. Draußen stand kein Erschießungskommando, sondern nur ein kleiner Junge, der ihm eine Rolle Toilettenpapier reichen wollte. Dieses Buch gibt in kleinen Anekdoten Einblicke in das Leben des großen Intellektuellen, der im Alter von nur 60 Jahren viel zu früh verstarb.

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  • Der geliebte Intellektuelle

    Roger Willemsen
    Duffy

    Duffy

    30. April 2016 um 13:01

    Wenn ein so beliebter Mann wie Willemsen stirbt, dann gibt es natürlich auch jede Menge Stoff, den man posthum verbreiten kann. Die Frage ist nur, ob das nötig, oder noch schwieriger, diesem Menschen gerecht wird. Im Falle des "Vorzeigeintellektuellen", ein Begriff, der ja schon zu seinen Lebezeiten gerne benutzt wurde, ist es ziemlich unnötig, denn Willemsen hat genug hinterlassen, sei es als Literat oder mit visuellem Material, sodass er unvergessen bleibt. Was diesen umtriebigen Mann bei allem Talent, Vielseitigkeit und Engagement auszeichnet ist, dass er immer dabei Mensch geblieben ist und zwar im engsten Sinne des Wortes, denn Willemsen hat durch ständiges Hinterfragen auch sich immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Das hat ihn so erfolgreich und so liebenswert gemacht. Dazu kam noch eine unbändige Lust am Leben und eine Bejahung aller Umstände, die den Menschen tangieren können.Und es ist schön, dass es jetzt im Rahmen einiger Erinnerungen soein kleines Buch wie dieses gibt. Denn hier wird nichts analysiert, auseinandergepflückt, gedeutet und nach tiefen Erkenntnissen gesucht, hier wird einfach nur dokumentiert und zwar das, was Willemsen ausgemacht hat: sein ganz spezielles Menschsein. Christoph Spöcker hat viele visuelle Szenen dokumentiert und herausgekommen ist eine kleine Sammlung von Anekdoten, wie sie den Menschenfreund Willemsen nicht besser beschreiben können. Das liest man gerne mit einem Schmunzeln und man seufzt natürlich, dass dieser Mann zu früh gegangen ist. Er selbst würde vielleicht mit seinem verschmitzten Lächeln irgendwas wie "Only the good die young" sagen, vielleicht würde er aber auch einfach nur schweigen, denn auch das war eine seiner Stärken, nichts zu sagen, wenn es nichts zu sagen gab.

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