Christoph Spielberg Man stirbt nur dreimal

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Inhaltsangabe zu „Man stirbt nur dreimal“ von Christoph Spielberg

Christoph Spielberg ist Facharzt für Innere Medizin und Herzspezialist. Als Autor wurde er durch die in mehrere Sprachen übersetzten Kriminalromane um den Klinikarzt Dr. Felix Hoffmann bekannt. Er wurde mit dem Friedrich- Glauser-und dem Agatha-Christie-Preis ausgezeichnet. Christoph Spielberg lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm »Der Ein-Euro-Schnüffler«.

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  • Tödliches Gesundheitswesen

    Man stirbt nur dreimal
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    18. April 2015 um 00:17

    Es mag nicht ungewöhnlich sein, wenn der Bruder eines Sterbenskranken den behandelnden Arzt bittet, das Leiden zu beenden. Ungewöhnlich ist es jedoch, wenn der Kranke sich nicht erinnern kann, einen Bruder zu haben. Als Oberarzt Dr. Felix Hoffmann aus seinem Urlaub zurückkehrt, ist dieser Patient tot. Der Tod war absehbar, aber einiges ist seltsam. Warum ist die Seite, in der das Sterbedatum verzeichnet sein sollte, aus dem Stationsbuch herausgerissen worden? Und warum bekommt Dr. Hoffmann unerwünschten Besuch von Albanern? Schließlich gerät Dr. Hoffmann auch noch unter Mordverdacht. Da kann nur noch seine beherzte Freundin Celine helfen. Ein zweiter Handlungsstrang dieses ungewöhnlichen Krimis spielt im Kosovo. Der Albaner Luca ist mit der Serbin Bojana verheiratet und gerät zwischen die Fronten. Er wird gefangen genommen, und das, was man mit ihm anstellt, hat eine Verbindung zu den Geschehnissen, in die Dr. Hoffmann hineingezogen wird. Die beiden Handlungsstränge werden zunächst unabhängig voneinander verfolgt und am Ende schlüssig zusammengeführt. Der Charakter Luca ist mir dabei ans Herz gewachsen, und ich habe mit ihm mitgelitten. Bis zum bitteren Ende. Ganz nebenbei habe ich noch spannende (und erschreckende) Einblicke in den Kosovo bekommen. Auch der Protagonist Dr. Felix Hoffmann ist mir sympathisch. Dies ist ein Band einer Krimireihe und ich kenne die Vorgängerbände nicht, trotzdem war es kein Problem, in die Geschichte hineinzufinden und den Protagonisten schätzen zu lernen. Die Probleme des Gesundheitswesens spielen eine große Rolle in diesem Buch, und man merkt, dass der Autor weiß, wovon er spricht. Die Entwicklungen im Gesundheitswesen, die zunehmend von Ökonomen und Juristen statt von Ärzten bestimmt werden, sollten wir möglichst schnell wieder zum Wohl der Patienten umlenken. Ich fand dieses Buch sowohl spannend als auch lehrreich, das ist eine Mischung, die mir gut gefällt.

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