Christoph Steinbrener Der Phantastische Phallus

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Inhaltsangabe zu „Der Phantastische Phallus“ von Christoph Steinbrener

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  • "In der Horizontalen fühle ich mich wohler, als wenn ich aufrecht stehen müsste."

    Der Phantastische Phallus
    R_Manthey

    R_Manthey

    17. July 2015 um 11:31

    Möglicherweise stehen zahlreiche Kunstliebhaber diesem Werk nicht besonders wohlgesonnen gegenüber. Dafür werden sie aber garantiert etwas früher bemerken, dass sie hier veralbert werden, als das noch bei Hape Kerkelings legendärem Hurz-Auftritt der Fall war. Das sogenannte einfache Volk mag zwar nicht besonders gebildet sein. Dafür aber hat es sich ein gesundes Urteilsvermögen bewahrt und kann wohl erkennen, wann etwas wirklich Kunst ist und wann ein guter Handwerker nur seine intellektuellen Neurosen ausleben wollte. Wer sich jedoch schon einmal über das unverständliche und wichtigtuerische Geschwafel in Kunstkatalogen oder Kunstbänden erregt hat, der findet hier genug Platz für erfrischendes Gelächter. Denn die beiden Autoren dieses intelligenten Buches machen sich auf ihre Weise über die Ausschweifungen einer in wohliger Selbstbewunderung schwebenden Pseudoelite lustig und imitieren bei der Beschreibung der zufällig wiederentdeckten Sammlerstücke des verstorbenen Wendelin Rentzsch-Tetzlaff den Stil solcher Kataloge. Dabei handelt es sich um Darstellungen des männlichen Prachtstückes in verschiedenen Stilrichtungen, die Kunstkenner sicher leicht zuordnen können. Natürlich ist alles erfunden und gelogen. Aber was macht das schon? Man freut sich dennoch, dass einem die Bedeutungsschwere der vorgestellten Kunstwerke auf so eloquente, aber völlig nichtssagende Weise erläutert wird. Vielleicht irre ich mich ja, aber vermutlich muss man schon einige Originale hinter sich haben, um über diese Imitation lachen zu können. Ansonsten nimmt man das Buch am Ende vielleicht doch noch ernst, weil es so überzeugend die Lücken in unserem mangels Vorbildung so dramatisch unterentwickelten Kunstverständnis füllt.

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