Christoph Strasser Pornostern

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Inhaltsangabe zu „Pornostern“ von Christoph Strasser

Wenn der eigene Freundeskreis auf einen Kaktus zusammenschrumpft und man entdeckt, dass es einem egal ist, mit wem man vögelt, hat man gute Voraussetzungen, um in der Pornoindustrie Karriere zu machen. Was hat man schon zu verlieren? Nichts, oder?
Doch irgendwann stellt man fest: Dieses Nichts war viel mehr, als am Ende der Geschichte noch übrig ist. Dies ist die Geschichte von Rod Reptile, dem Pornostern.

Christoph Straßers Roman führt uns hinter die Kulissen der schillernden und orgiastischen Welt der Pornoindustrie, in dreckige Hinterhöfe, auf klamme Bettlaken und zu der Erkenntnis, dass nicht alles willig ist, was feucht ist.

Krasser Aufstieg und Abstieg eines Porno-Darstellers, in vielen Momenten leider nicht spaßig genug oder mit zu wenig Ernst geschildert.

— kfir

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  • Rezension zu "Pornostern" von Christoph Straßer

    Pornostern

    bouquineur

    15. December 2011 um 15:26

    Ehrlich gesagt kann ich nicht behaupten, grundsätzlich von solchen Buchtiteln angesprochen zu werden. ^^ Hier stöberte ich im Bahnhof Düsseldorf nach neuem Lesestoff für die Zugfahrt und wurde mit dem "Pornostern" fündig. Die Inhaltsangabe weckte mein Interesse. Gerne schließe ich mich der Aussage an, dass es sich nicht wirklich um ein hochanspruchsvolles Buch handelt. Ab und an finde ich das allerdings ganz angenehm... -,- Es handelt sich um einen jungen Mann, der nach Liebes- und Jobverlust nicht mehr weiß was er mit sich anfangen soll. Mit abgebrochenem Studium und ohne Ausbildung sind die Jobchancen natürlich auch nicht die Besten. Als sich die Gelegenheit bietet im Pornogeschäft tätig zu werden (vorerst als "Teststecher!!") ist er anfangs stutzig. Das schnelle Geld reizt ihn dann aber zu sehr, um die Arbeit abzulehnen. Als er dann mittendrin auch noch seine neue Liebe verliert, beginnt er ganz im Sumpf aus Sex, Partys und Drogen zu versinken... Klar fallen viele, wirklich VIELE derbe Worte. Aber das entspricht ja nur dem Buchtitel. Immerhin sollen die Gedanken des Hauptdarstellers wiedergegeben werden - alles andere wäre ja irgendwie unglaubwürdig und unpassend. Es ist ja nicht so, dass das Pornogeschäft hier beschönigt wird. Im Gegenteil. Immer wieder bekommt man mit, wie er - und auch eine seiner erfolgreichen Kolleginnen - mit sich selbst kämpft. Auch wenn es so scheint als würde Ihnen der Job wenigstens zeitweise Spaß bereiten, kriegt man doch eher das Gegenteil vermittelt. Ich bin froh dass ich zugegriffen habe.

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  • Rezension zu "Pornostern" von Christoph Straßer

    Pornostern

    quasy

    31. August 2010 um 15:45

    Ein sehr kurzweiliges Lese...naja...Vergnügen? ich weigere mich es so zu nennen. Das Buch ist komplett anspruchslos und ebenso niveaulos. Aber was hatte ich denn erwartet bei diesem Titel und diesem Klappentext? Ein Mann wird aus Geldnot und falscher Eitelkeit zum Porondarsteller und schmuggelt sich durch die glamuröse Welt von Sex, Drogen, Groupies und schmutzigen Filmchen. Die darin beschriebenen Arbeitsalltags-Situationen des Pornodarstellers und seine Freizeitbeschäftigungen mit diversen willigen Frauen, bilden eigentlich die gesamte Handlung. Ich lese alle Bücher, die ich anfange, auch zu Ende, doch hier ist es mir schwer gefallen...Es bekommt dennoch einen Stern, weil die wenigen lustigen Episoden (die Haupterson spricht mit einem Kaktus und bindet diesen wie einen Mensch mit in den Tagesablauf ein) entschädigen ein ganzes Stück. Ich habe letztendlich die Seiten nur noch überbrückt, bis der kleine tolle Kaktus wieder zur Sprache kam. Der Kaktus hat den Stern gerettet. Allerdings bin ich doch froh, dass ich das Buch nicht selbst beseitze sondern ausgeliehen hatte.

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  • Rezension zu "Pornostern" von Christoph Straßer

    Pornostern

    Sany

    13. October 2009 um 16:45

    Ich war schlichtweg begeistert. Auf ganzer Linie. Man sollte sich nicht gleich abschrecken lassen vom Titel und auch Inhalt. Es ist wirklich sehr witzig geschrieben und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ein wirklich gutes Buch das man nicht all zu ernst nehmen brauch was sich aber flüssig und gut lesen lässt.

  • Rezension zu "Pornostern" von Christoph Straßer

    Pornostern

    kfir

    07. June 2009 um 18:40

    Das Studium hat er schon vor einiger Zeit abgebrochen, auf Arbeit keinen Bock, seine Freundin hat längst das Weite gesucht und der Alkohol ist neben seinem Kaktus Rod sein bester Freund. Da trifft es sich gut, dass ihn in seiner Stammkneipe ein Filmproduzent als Darsteller anwirbt. Aus dem einstigen Porno-Konsumenten wird der aufstrebende Porno-Star Rod Reptile. Doch das schöne neue Leben fordert bald seinen Tribut ... Christoph Straßer lässt den Leser teilhaben an dem ebenso rasanten Aufstieg wie Abstieg des Porno-Neulings Rod Reptile. Muss der geborene Loser zunächst noch zu seinem Glück gezwungen werden, vermasselt er seine Chance schon sehr bald wieder. Seine wenigen sozialen Kontakte vergrault er, ihren Platz nehmen falsche Freunde und ein fataler Cocktail aus Alkohol, Drogen und Medikamenten ein. Die Schilderung der Sex-Szenen wird vor allem Leuten Freude bereiten, die sich regelmäßig vergleichbare Filme in einschlägigen Videotheken ausleihen. So eindeutig deren Schilderung auch ist, der Voyeurismus wird relativiert durch die lakonischen Kommentare und Dialoge der Beteiligten. Auch wenn einem manchmal das Lachen im Hals stecken bleibt, ein Schmunzeln kann man sich häufig nicht verkneifen. Viele Seitenhiebe auf Gesellschaft und Partnerschaft treffen sicher, wenn auch wohl meist nur den Humor eines Mannes. Ebenso wenig Begeisterung dürften viele Frauen bei ihrer Reduzierung als Objekt zeigen. Doch mit dem Resultat muss zum Schluss Rod leben, findet er sich doch alleine und einsam wieder. Kann man am Ende den Absturz des Rod Reptile mitverfolgen, so wird über lange Zeit der Missbrauch von Drogen und Medikamenten sehr spaßig und verharmlosend dargestellt. Hier hätte ich mir am Ende doch sehr viel drastischere Worte gewünscht. Für eine Satire war mir das Buch dann doch nicht überzeichnet und komisch genug. Trotzdem kann man bei der Lektüre seinen Spaß haben. Krasser Aufstieg und Abstieg eines Porno-Darstellers, in vielen Momenten leider nicht spaßig genug oder mit zu wenig Ernst geschildert.

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