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vanystef

vor 8 Monaten

(7)

Folgende Bewertungen habe ich für das Buch vergeben:


Cover - 3/5
Das Cover ist schlicht, jedoch mit dem einen, großen Motiv ein echter Hingucker. Warum ausgerechnet eine Ameise das Cover ziert, erfährt man im Buch. Ich persönlich finde, dass ein anderes Motiv besser gepasst hätte, da das abgebildete eigentlich nur zwei Mal wirklich zur Sprache kommt. Ansonsten ein gut bedachtes und schön umgesetztes Cover.

Schreibstil - 5/5
Der Schreibstil ist äußerst angenehm und flüssig. Das Buch ist in sehr gehobenem Deutsch geschrieben, was nicht bedeutet, dass Wörter vorkommen, die ein "Normalo" nicht verstehen würde. Soweit ich das bemerkt habe, hat sich der Schreibstil auch der jeweiligen Zeit angepasst, was ich sehr beeindruckend fand. 

Inhalt - 4/5
Inhaltlich gesehen kann ich fast ausschließlich nur gutes berichten. Während dem Lesen wurden mir etliche Emotionen entlockt. Freude, Traurigkeit, Spannung, Wut und Verwirrung; alles war mit dabei. Als kleinen negativen Punkt hätte ich nur, dass über dem nächsten "Zeitsprung" das Datum hätte stehen sollen, denn ich war anfangs doch ein wenig verwirrt. Der Geschichte gibt es aber keinen Dämpfer und ist, wie gesagt, nur ein kleiner negativer Aspekt bzw. eher ein Verbesserungsvorschlag.

Charaktere - 3/5
Der Protagonist, Liam Wulf, ist mir nicht zu hundert Prozent sympatisch, dennoch trauert man und freut sich mit ihm. Das machen die Dorfbewohner, von denen man etwas mitbekommt, wieder wett. Sie sind sehr gütig, offen und besitzen einen starken Charakter, vor allem Jonas. Was mich ein wenig stört ist, dass man zu wenig von den sonstigen Dorfbewohnern mitkriegt; von ca. 100 Bewohnern, bekommt man nur einen Eindruck von dreien. Ich denke es hätten noch einige Charaktere herausstechen können.

Fazit - 5/5
Als Gesamtwertung gebe ich dem Buch, trotz meiner Abzüge, dennoch die volle Punktzahl. Eigentlich hätte ich 4,5 Sterne gegeben, doch abzurunden kam für mich nicht in Frage. Das Buch zu lesen hat mir wirkliches Vergnügen bereitet und ich kann es nur empfehlen. 

Autor: Christoph Wachter
Buch: Das vergessene Volk

Wachter

vor 8 Monaten

@vanystef

Ich freu mich sehr über diese Rezension!! Ein solches Lob ist mit Geld nicht aufzuwiegen, zumal ich ein Autor bin, der keinen großen Verlag hinter sich hat und daher alles selber macht. (Oder machen muss!) Von der Grafik des Covers, über den Trailer usw.... Aber es macht ja auch viel Spaß und was die Einwohner Longentals betrifft: Diese Geschichte schreit gerade zu nach einer Fortsetzung, in der auch die anderen Einwohner Longentals eine größere Rolle bekommen. Diese Fortsetzung wird kommen.....

vanystef

vor 8 Monaten

@Wachter

@Wachter
Das würde mich sehr freuen! Ich möchte unbedingt mehr von den Dorfbewohner, ihrer Geschichte und ihrer Entwicklung erfahren. Ich hätte auch gerne gewusst wie sie Liam gefunden haben.

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