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bri114

vor 8 Monaten

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Ich habe mich sehr gefreut, als ich dieses Buch gewann, um es zu rezensieren.

Die Beschreibung der Handlung war bereits so interessant, daß ich es kaum erwarten konnte, das Buch in den Händen zu halten.

Nur die Arbeit hielt mich vom Lesen ab- dies ist ein Buch zum Träumen, Nachdenken, Lachen, Trauern... aber vor allem der Hoffnung!

 

Das Cover gefällt mir sehr in seiner Schlichtheit. Es paßt zu dem "vergessenen Volk" des Longentals. Die Ameise ist ein Motiv, das im Buch erwähnt wird, daher ist sie umso passender. Die Umsetzung ist recht kunstvoll gemacht, für ein Taschenbuch schon hochwertig zu nennen.

Inhaltlich wurde ich nicht enttäuscht. Ich habe selten eine so faszinierende Geschichte verfolgen können. Irritierenderweise war es oftmals so, daß der Autor in den folgenden Absätzen auf Gedanken einging, die mir beim Lesen kamen, z.B. Thema Ressouren/ Geburtenkontrolle.

So las´ es sich auch ohne direkten Kontakt eher wie eine Geschichte, zu der mir auch Fragen beantwortet wurden.

Das Buch ist mir neben seiner faszinierenden Geschichte vor allem wegen seienr Bandbreite an Emotionen positiv aufgefallen- neben Spannung, Mitgefühl, Lachen, Freude findet sich auch Trauer, und auch Wut beim Lesen ein.

Der Schreibstil ist als äußerst flüssig zu bezeichnen. Es macht Spaß, dem Hauptprotagonisten Liam dabei "zuzuhören", wie er sich mit den Bewohnern des Longentals austauscht, die zum Teil die "alte Sprache" benutzen. Mit zum Teil wenig-benutzten Worten, die dennoch leicht verständlich waren, die aber das Niveau deutlich hoben.

Der Hauptakteur Liam Wulf ist sehr facettenreich dargestellt und so konnte ich ihn nicht ausschließlich als sympatisch einordnen. Seine Frau war mir etwas zu blaß, zu versteckt in der Geschichte, was u.U. auch beabsichtigt war, da es ja um die Bewohner des Longentals ging. Auch bei diesen hätte ich mir gern etwas mehr Tiefe gewünscht, ihre Charaktere hätten deutlicher beschrieben werden können.

 

Aber vielleicht ist das ja die Chance auf eine Fortsetzung?

 

Ich wäre sofort dabei, denn dieses Buch hat mich mehr als begeistert. Ich kann es nur empfehlen und habe dies bereits auch schon bei meiner Kollegin getan, die nun dieses Buch ebenfalls mit ebenso viel Vergnügen wie ich liest!

 

Vielen herzlichen Dank, daß ich an dieser Geschichte teilhaben durfte und weiterhin enormen beruflichen Erfolg, Hr. Wachter.

Autor: Christoph Wachter
Buch: Das vergessene Volk

Wachter

vor 8 Monaten

@bri114

Wow!! Vielen Dank! Auch für die wertvollen Anregungen, die so wichtig für einen unbekannten Autor sind! Und ja, eine Fortsetzung kommt definitiv! Ich schätze im Herbst 2017, spätestens Frühjahr 2018 wird es soweit sein.

Für mich wäre es viel zu Schade gewesen, die gesamte Geschichte (die noch schräge Wendungen haben wird) in ein Buch zu zwängen. Gerade wegen der Charaktere, die mir sehr wichtig sind. Und ja, Liam der Hauptprotagonist, ist in der Tat sehr facettenreich, wobei man die Situation in der er sich befindet, natürlich berücksichtigen muss. Ich möchte nicht mit Liam tauschen, besonders nicht in der Fortsetzung!

Liebe Grüße und danke für die Weiterempfehlung!!

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