Christoph Wagner

 4,2 Sterne bei 65 Bewertungen
Autor von Muj und der Herzerlfresser von Kindberg, Schattenbach und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christoph Wagner

Christoph Wagner (1954–2010) studierte Germanistik, Anglistik sowie Kulturelles Management in Wien. Er war Kochbuch- und Krimiautor sowie „News“-Gourmet- und „Gusto“-Kolumnist. Von ihm stammen zahlreiche Standardwerke zu den Themen Kochen, Gastrosophie und Kulturgeschichte. Weiters war er Mitherausgeber des alljährlich erscheinenden Wirtshausführers „Wo isst Österreich?“

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Knödelschatz (ISBN: 9783222140501)

Knödelschatz

Erscheint am 12.07.2021 als Hardcover bei Pichler Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Christoph Wagner

Cover des Buches Die gute Küche (ISBN: 9783453115378)

Die gute Küche

 (6)
Erschienen am 01.07.1996
Cover des Buches Muj und der Herzerlfresser von Kindberg (ISBN: 9783709974551)

Muj und der Herzerlfresser von Kindberg

 (7)
Erschienen am 29.04.2013
Cover des Buches Das neue Sacher-Kochbuch (ISBN: 9783884726440)

Das neue Sacher-Kochbuch

 (5)
Erschienen am 16.05.2005
Cover des Buches Schattenbach (ISBN: 9783852188096)

Schattenbach

 (5)
Erschienen am 01.06.2009
Cover des Buches Gefüllte Siebenschläfer (ISBN: 9783852185422)

Gefüllte Siebenschläfer

 (5)
Erschienen am 01.08.2007
Cover des Buches Die neue gute Küche (ISBN: 9783453660014)

Die neue gute Küche

 (3)
Erschienen am 01.12.2004
Cover des Buches Die gute Küche. 2. Teil (ISBN: 9783854981459)

Die gute Küche. 2. Teil

 (3)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Kronländerkochbuch (ISBN: 9783854314653)

Kronländerkochbuch

 (2)
Erschienen am 17.10.2008

Neue Rezensionen zu Christoph Wagner

Cover des Buches Gefüllte Siebenschläfer (ISBN: 9783852185422)W

Rezension zu "Gefüllte Siebenschläfer" von Christoph Wagner

Erschließt sich nicht
Wirkommuvor 3 Monaten

Der Titel und auch die Kapitelüberschriften lassen annehmen, dass es viel ums Kulinarische geht bei diesem Buch. Das trifft auch zu. Wenngleich sich so manches Gericht und dessen Zubereitung als eher merkwürdig denn kulinarisch herausstellt. Die Geschichte an sich, die hier erzählt wird, ist allerdings mehr wirr als logisch. Ein verpeilter Archäologe mit fragwürdiger Anstellung, dem der erste Tote, ausgerechnet erschlagen von einer Erzengelstatue, quasi vor die Füße fällt. Gefolgt von weiteren Toten, vergiftet, versprengt, wieder vergiftet. Die Auflösung eher fragwürdig, die Motivlage verquer. Dazwischen ein ehemaliger Fischer, nunmehr selbsternannter Dichter, dessen Reime eher schaurig denn schön sind. Oder eben schön schaurig. Eine Lektüre, die sich dem Leser eher nicht erschließt.

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Cover des Buches Der Süden dreht auf (ISBN: 9783842521858)M

Rezension zu "Der Süden dreht auf" von Christoph Wagner

Sehr spezielle Zeitreise
michael_lehmann-papevor 8 Monaten

Sehr spezielle Zeitreise

 

Es war die Zeit des Umbruchs, laut und offenkundig. Die 60er und 70er Jahre brachten andere Formen der Kleidung, lange Haare, eine Politisierung der Jugend und dann in breitere Kreise ziehend.

 

Und das alles angetrieben und ständig erneuert nicht unbedingt durch philosophische Bücher (aber natürlich auch) oder einen drängenden Klassenkampf, sondern vor allem durch die „Freiheit auf der Bühne“, was die Musik betrifft und die der gestaltenden Künste in vielfacher Form inittiert.

 

Die „Popkultur“, nahtlos folgenden auf die „Rock ´n roll“ Revolution hat die Welt tatsächlich verändert.

 

In London, New York, Berlin und eben auch in Baden-Württemberg. Was nicht unbedingt der Nabel der Welt war oder ist, aber gerade aufgrund seiner eher konservativen gesellschaftlichen Prägung ein besonderer „Reibungsort“ jener Zeit durchaus auch war.

 

Spuren, denen Wagner in seinem Bildband akribisch nachgeht.

 

Wenn „Taste“ im Schorndorfer Club „Manufaktur“ mit Frontmann Rory Gallagher aufspielte und die Luft mit „unerhörten“ Tönen füllte, wenn erste Transparente an besetzten Häusern im „Land der Eigenheime“ auftauchten, wenn einfach galt:

 

„Die Provinz wacht auf“.

 

Schülerdemos initiiert wurden, Alteingesessene sich verwundert bis aggressiv unter der Mütze kratzten und Keith Emerson im „Ländle“ die Orgel anwarf.

 

Zappa, Pink Floyd oder John Mayall, eines war die Überschrift über diese Zeiten und Jahre:

 

„Freiheit atmen“.

 

So erinnert das Werk an den gesellschaftlichen Aufbruch ebenso, wie an legendäre Rock-Formationen und fängt die Stimmung jener Jahre bestens in den Bildern ein und vergisst dabei nicht, jene „Eigengewächse in Bild und Text noch zu erinnern, die sich im Zuge all dessen selber aufmachten, ihren kreativen Teil beizutragen.

 

Guru Guru, Dieter Seelow, exmagna, Eulensiegel mit den damals ungewohnten deutschen Texten in der Rock- und Popmusik oder Wolfgang Dauner, der über Jahrzehnte den Jazz im Land inspirierte.

 

Auch wenn hier nicht Weltstars unbedingt in Masen geboren wurden und Baden Württemberg nicht das unbedingte Zentrum der Musik Welt war oder ist, der Bildband bietet reichhaltig Einblick und Erinnerungen an eine prägende Zeit und weist ebenfalls auf, wie Kunst und Musik tatsächlich den „Geist der Zeit“ und damit die Welt verändert hat.

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Cover des Buches Gefüllte Siebenschläfer (ISBN: 9783852185422)walli007s avatar

Rezension zu "Gefüllte Siebenschläfer" von Christoph Wagner

Römische Gerichte
walli007vor 3 Jahren

Den Archäologen Mario Carozzi zieht es diesmal an die Adria, wo er einem kleinen Museum zu Ruhm verhelfen soll.Sein Lohn ist spärlich und seine Unterkunft bescheiden. Doch die Aussicht auf das Restaurant von Gilda, das an seine Sammlung alter Stücke grenzt, wiegt vieles wieder auf. Die Idee, das Museum und das Restaurant zu verbinden, erweist sich als vielversprechend und bei der Verwirklichung dieses Plans kommt Carozzi mit allen  Persönlichkeiten des Ortes in Kontakt. Dumm nur, dass der erste Tote, der bereits kurz nach Carozzis Ankunft zu beklagen war, nicht der Letzte bleiben wird.


Auch auf seiner zweiten Station gerät der Archäologe Carozzi in Ereignisse, die wenig mit seinem Beruf zu tun haben. Natürlich fröhnt er wieder seiner Leidenschaft für ausgefallene Kochrezepte, die sich durch besondere Schärfe auszeichnen. Und auf der Suche nach einer Möglichkeit, sein kleines Museum bekannter zu machen, muss Carozzi das eine oder andere Hindernis aus dem Weg räumen.


Als Leser ist man hin- und hergerissen. Soll man dies ausgefallene Setting einfach genießen oder macht man sich doch Gedanken, ob die eigenartigen Mahlzeiten, die auf alten römischen Rezepten beruhen, das Buch beflügeln. Ob man eine eine gradlinige Krimihandlung bevorzugen sollte oder ob das eher zufällig Herantasten an Lösungen gerade richtig ist. Sollte man Carozzi eine Gefährtin wünschen, mit der er von Ort zu Ort zieht oder muss er an jedem Ort eine neue Liebe scheitern sehen. Gedankengänge, auf die der leider früh verstorbene Autor keine Antwort mit bieten kann. Man wird nicht erfahren, welche Abenteuer Carozzi noch erlebt hätte, Und so bleibt ein unterhaltsamer Nicht-Krimi, in dem ein wenig reichlich gekocht und in Altertümern gegraben wird.

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