Christoph Wagner Muj und der Herzerlfresser von Kindberg

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Inhaltsangabe zu „Muj und der Herzerlfresser von Kindberg“ von Christoph Wagner

WAS HAT EIN MYSTERIÖSER MORDFALL MIT EINER ALTEN HEIMATSAGE ZU TUN? INSPEKTOR MUJ ERMITTELT Ein Mordfall in Kindberg, der idyllischen steirischen Kleinstadt an der Südbahn-Strecke, das wäre an und für sich schon ungewöhnlich genug aber wenn dann noch der Brustkorb der Leiche fein säuberlich geöffnet und das Herz verschollen ist, dann wird auch der sonst stets gelassene Bezirksinspektor Muj hellhörig: Hat etwa der lokale Satanisten-Zirkel seine Finger im Spiel? Oder ist gar ein Nachahmungstäter des berüchtigten "Herzerlfressers von Kindberg" aus der Barockzeit am tödlichen Werk? Der mürrische, stets eine Virginier paffende Muj setzt seine legendäre Körperfülle in Bewegung und taucht ein in die kriminellen und zwischenmenschlichen Abgründe, die sich in der verschlafenen Provinz südlich des Semmerings auftun. "Mag der Titel auch noch so blutrünstig klingen, so ist der Krimi durchaus amüsant geschrieben. Die vielen originellen, skurrilen Charaktere nehmen einen mit auf eine kriminelle, aber auch kulinarische Reise durch die Steiermark. Ein durch und durch schmackhaftes Krimivergnügen des Restaurantkritikers Christoph Wagner."

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  • Rezension zu "Muj und der Herzerlfresser von Kindberg" von Christoph Wagner

    Muj und der Herzerlfresser von Kindberg
    depe58

    depe58

    03. May 2010 um 15:14

    In Kindberg geschieht ein bizarrer Mord: es wird eine Leiche, der das Herz fehlt, gefunden. Bezirksinspektor Muj wird mit dem Fall beauftragt. Muj wird sehr gut beschrieben, sodass man ihn sich im richtigen Leben vorstellen kann. Der Autor Christoph Wagner hat das Buch gut geschrieben. Am Anfang habe ich mich über die Anreden zwischen Muj und Eisenherz gewundert, da diese sich gegenseitig "Mein König" und "Mein Prinz" nennen, musste allerdings nach einer Zeit immer mehr dadrüber schmunzeln, weil es doch recht amüsant ist. Es werden einige Hintergründe und Vergangenheiten nach und nach eingeführt (Wie zum Beispiel woher die Anrede "Mein Prinz" / "Mein König" kommt). Man wird am Anfang, wie schon beschrieben, direkt mit der Leiche und den Mord vertraut gemacht und nach und nach erfährt man mehr über die Protagonisten oder Geschichte der Stadt, ich finde den Stil für einen Krimi gut.

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  • Rezension zu "Muj und der Herzerlfresser von Kindberg" von Christoph Wagner

    Muj und der Herzerlfresser von Kindberg
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    24. April 2010 um 16:36

    Hier haben wir mal wieder einen typischen Krimi, wie ich es eigentlich nicht gerne lese. Eine Leiche wird gefunden, ohne Herz. Bis zur vorletzten Seite wird der Leser im Unklaren gelassen, wer der Täter ist, wird dafür mit Vorlieben des Kommissars, der keiner ist und dessen Freunde vertraut gemacht. Gewöhnungsbedürftig, dass die Protagonisten sich mit "Mein König" und "mein Prinz" ansprechen, noch aus der Schulzeit nach einer Theateraufführung. Was mir schon eher gefallen hat, ist Muj, ein korpulenter Mann, der meiner Meinung nach deutlich mehr als 120 Kilo wiegt, dessen Macken und damit sympathische Art. Wie üblich bei einem Mordfall in der Provinz, ist dieser Kampf um die Zuständigkeit, der auch hier wieder mal nicht zu kurz kommt, offenbar wichtiger, als die Lösung des Mordfalles. Was mich störte: Der ganze Ablauf, habe nicht wirklich verstanden, warum da so ein Theater um "Clown" gemacht wird, keine Spurensicherung am Fundort der Leiche, eine Polizistin, die brechend in die psychatrische Abteilung gebracht wird, nur weil sie ein blutiges Herz findet, kein psychologischer Hintergrund des Satanismus, offenbar langweilen sich manche Jugendliche in Kindberg nur und haben keine Ahnung, was Satanismus wirklich ist, für mich kurzum alles nicht so ganz schlüssig. Dass Muj dann trotzdem den Fall löst empfindet man mehr als Zufall, vielleicht auch deswegen, weil so nebenbei seine Ermittlungsstrategie nicht sehr gezielt erscheint, so dass ich persönlich mich schon wunderte, wie er 49 Gurkengläser mit den Indizien seiner bisher brilliant gelösten Fälle füllen konnte.... Aber: Vielleicht lässt uns Herr Wagner ja an weiteren Glanzstreichen seines korpulenten, Zigarren rauchenden, Flecksuppe löffelnden, Knoblauch liebenden, Anna hörenden Nicht-Kommissar teilhaben? Ich würde mich freuen.

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  • Rezension zu "Muj und der Herzerlfresser von Kindberg" von Christoph Wagner

    Muj und der Herzerlfresser von Kindberg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2010 um 18:34

    In Kindberg, einer Kleinstadt geschieht ein ungewöhnlicher Mord. Das Opfer wird im Wald aufgefunden und in seiner Brust klafft ein Loch, das Herz fehlt. Handelt es sich etwa um eine Nachahmungstat des Berühmten Herzerlfressers? Sind hier Satanisten am Werk? Ein Fall für Beziekrsinspektor Muj. Die Gesichte beginnt gleich mit dem Mord und vermeidet somit lnagweilige Einleitungen mit unnötigen Vorgeschichten. Diese werden gekonnt in den Verlauf der Geschichte eingefädelt. Die vorkommenden Charaktere werden real und nachvollziehbar beschrieben, besonders Muj kann man sich leicht im wahren Leben vorstellen, sein Leben erschwert durch sein Übergewicht, seinen Zwang zum Rauchen und seinen fehlenden Führerschein. Besonderer Witz und Charm kommt in die Geschichte durch die Unterhaltungen zwischen Muj und Eisenherz, welche sich, wegen einer Party vor langer Zeit, nur noch mit Prinz und König ansprechen und ihre Gespräche mit Andeutungen zu Theaterstücken aufpeppen. Bei dieser Geschichte handelt es sich nicht um einen super spannenden Thriller, bei dem man bis zum letzten Ende auf das Ende und die Aufklärung des Täters wartet, sondern unterhält mit vielen Nebenhandlungen, die doch letztlich zur Überführung des Mörders führen. Wer hier für den Mord schuldig ist, kann man sich leider auch schon vorher denken, und nimmt so ein wenig die Lust zum Weiterlesen. Zusammenfassend ein unterhaltsamer Krimi, der vor allem durch seine Charaktere überzeugt.

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  • Rezension zu "Muj und der Herzerlfresser von Kindberg" von Christoph Wagner

    Muj und der Herzerlfresser von Kindberg
    Carriecat

    Carriecat

    02. April 2010 um 10:23

    Cover: Das Bild einer Nadelkissenpuppe hat mich erst verwundert, der Sinn und Zusammenhang erschließt sich erst beim Lesen. Das Cover passt also zur Geschichte, obwohl es nicht gerade "schön" ist. Ein Hingucker ist es aber auf jeden Fall. Protagonist: Bezirksinspektor Muj (für seine Gattin "Engelchen" *g*) ist der Lokalmatador in Kindberg. 120 Kilo, Virginier im Mundwinkel und ein messerscharfer Verstand verschaffen ihm auch in der Halbwelt genügend Nachdruck und Respekt. Seine einzige Macke (mal abgesehen vom massiven Rausch-/ Lebensmittel- Konsum): Er sammelt Erinnerungsstücke von gelösten Fällen in Gurkengläsern... sein eigenes kleines Gruselkabinett! Inhalt: Ein Mann wird ermordet aufgefunden, sein Herz fehlt! Wer tut so etwas? Satanisten? Der Bahnhofspunker, der eigentlich immer einen ordentlichen Pegel hat? Hängt das alles mit einem alten ungelösten Fall zusammen? Oder mit der Sage vom Herzerlfresser? Muj setzt seine Kilos und seinen Verstand in Bewegung, um genau das heraus zu finden. Natürlich muss er sich dabei mit querschießenden Kollegen aus dem Nachbarbezirk und anderen widrigen Umständen herumschlagen. Stil: Der Autor schreibt zwar aus der Perspektive des Erzählers und nicht aus der des Protagonisten, trotzdem ist man als Leser nahe dran. Viele, bunte Dialoge (meist im Dialekt) nehmen einen mit hinein ins Geschehen. Die Persönlichkeiten der Figuren und ihre mitunter schrägen Gewohnheiten werden sehr lebendig beschrieben. Fazit: Ich habe schon "Schattenbach" von diesem Autor gelesen und war begeistert von seinem schwarzen Humor. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. So stelle ich mir einen gelungenen Österreich- Krimi vor! Absolute Empfehlung für alle Freunde des Humors.

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