Christoph Wortberg Easy

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(6)
(4)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Easy“ von Christoph Wortberg

»Atmosphärisch dicht erzählt, spannend!« Stuttgarter Nachrichten Alles easy? Keinesfalls. Denn ab diesem Morgen ist plötzlich alles anders. Alex´ Mutter weigert sich aufzustehen. Alex weiß nicht, wo ihm der Kopf steht. Die Zwillinge haben doch heute ihren ersten Schultag! Aber Alex gibt nicht auf. Mit dem Mut der Verzweiflung, genialen Ideen und viel schwarzem Humor trickst er sich durch die Krise. Hält sich die pingelige Frau vom Jugendamt vom Leib, kauft ein, putzt, kocht und kümmert sich um seine Brüder. Nebenbei sucht er seinen Vater – der am Ende einen überraschenden Ausweg findet. Eine tragisch-witzige Geschichte, vom Ernst des Lebens, absurden Vorschriften und der Kraft der Hoffnung.

Stöbern in Jugendbücher

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Eine schöne Geschichte mit viel Potenzial die leider einige Schwächen hat

Aramara

This Love has no End

Einfach nur Wow ♥ Es ist so klassisch und doch so anders ich kann es wirklich jedem ans Herz legen der mal was völlig neues lesen möchte

Bucherverrueckte

Talon - Drachenblut

Nicht so gut wie Band 3, aber dennoch sehr gelungen <3 Eine wundervolle Reihe!

SylviaRietschel

Schattenthron - Das Mädchen mit den goldenen Augen

Märchenhafte Geschichte, mit einer Wendung, die ich nicht erwartet hätte. 4,5 Sterne

haribo2000w

Snow

Das Buch hatte viel Potenzial, das leider verspielt wurde. Es kam kaum Spannung auf und Snows Handeln war nicht immer nachvollziehbar.

STERNENFUNKELN

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Einfach nur unfassbar gut. Ich bin begeistert und will Teil 3 - Jetzt!!!!! 😄

Brine

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Easy" von Christoph Wortberg

    Easy

    gurke

    09. September 2011 um 17:29

    Für den 14-jährigen Alex, gibt es im Moment überhaupt keine leichte und unbeschwerte Jugend. Sein Vater ist schon lange weg und als sich seine Mutter eines Tages einfach weigert, wieder aufzustehen und nur noch depressiv und schlapp im Bett liegt, muss er sich um alles Nötige kümmern. Da stehen Aufgaben wie einkaufen, Wäsche waschen und vor allem die Frau vom Jugendamt ruhig stellen an. Er muss außerdem noch die Zwillinge versorgen und zur Schule bringen und seine Mutter irgendwie dazu bewegen, wieder gesund zu werden. Kann der Teennager diese schwierigen Aufgaben bewältigen? Wie geht es weiter? Fakt ist, die aktuelle Situation kann so einfach nicht bleiben... Mit "Easy" halten wir ein Jugendbuch in den Händen, das von einer ergreifenden Geschichte handelt. Durch den flüssigen, leicht zu lesenenden Schreibstil des Autors, kann man es auch nicht mehr weglegen. Das Buch fasst gerade mal 238 Seiten mit einer relativ großen Schrift. Auch aus diesem Grund hat man die Geschichte in Windeseile durchgelesen. Das Thema Depression ist an sich schon sehr heikel. Doch was, wenn in diesen Strudel eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern gerät? Wie kann man sich helfen, was kann getan werden um der kleinen Familie zu helfen. Diese Problematik wurde hier sehr behutsam aufgegriffen. Enttäuscht war ich persönlich nur von der letztendlichen Lösung. Da das Ende nicht hier erörtert werden sollte, möchte ich hierzu nicht mehr sagen. Der Verlauf der Geschichte war einfach zu oberflächlich und zu einfach, als dass man das Ganze so richtig ernst nehmen könnte. Aufrüttelnd ist "Easy" dennoch, keine Frage. Ein weiterer dicker Pluspunkt war für mich, dass die Geschichte aus der Sicht von Alex erzählt. Da der Junge erst vierzehn Jahre alt ist und sich mit er Krankheit der Mutter überhaupt nicht auskennt, bzw. noch nicht einmal versteht, wird der Leser auch keineswegs mit Fachwissen erschlagen. Im Gegenteil, wir erfahren hauptsächlich, wie es den Kindern im Umgang mit ihrer Mutter ergeht. Alles in allem hat mir das Jugendbuch sehr gut gefallen. Innerhalb kürzester zeit habe ich diesen Roman verschlungen. Meiner Meinung nach hätte aber, was die Handlung betrifft, ruhig ein wenig mehr in die Tiefe gegangen werden können. 238 Seiten waren für mich einfach zu kurz, um ein authentisches Buch über die Problematik Depression näherzubringen. Dennoch ein Buchtipp für jedes Alter und für alle die gerne Jugendbücher über aktuelle und ernste Themen lesen. Beide Daumen hoch von mir.

    Mehr
  • Rezension zu "Easy" von Christoph Wortberg

    Easy

    catangeleyez

    07. August 2011 um 11:25

    In seinem Roman Easy entführt uns Christoph Wortberg in eine normale deutsche Großstadt und lässt uns an der Geschichte von Alex, 14 Jahre alt, teilhaben. * Alex, genannt Crazy, lebt mit seiner Mutter und seinen beiden Zwillingsbürdern Kevin und Dennis in einer Wohnsiedlung. Da seine Mutter alleine für den Unterhalt aufkommen muss, leben sie mehr schlecht als recht und kommen gerade so mit den Einkommen aus. Kurz vor der Einschulung der Zwillinge stirbt die Oma der Kinder und mit der Mutter von Alex geht eine Verwandlung vor. Sie legt sich nach der Beerdigung der Mutter / Oma in ihr Bett und steht nicht mehr auf. Alex, der vollkommen verzweifelt ist, versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass nach außen dringt, dass seine Mutter nicht arbeiten geht. Er versorgt die Brüder, kümmert sich um seine Mutter, findet heraus, dass sie ihre Arbeit verloren hat und versucht, ihr einen neuen Arbeitsplatz zu beschaffen. Zusätzlich hängt die Aussage des Jugendamtes, man werde sich um die Familienverhältnisse kümmern, wie ein Damoklesschwert über der Familie. Mit viel Witz, Geschick und einigen Tricks und Kniffen gelingt es Alex, die tatsächliche Situtation der Familie geheim zu halten. Er geht in die öffentliche Bücherei und findet dort den Grund für das Verhalten seiner Mutter. Diese leidet, aus ihm unbekannten Gründen an Depressionen und er versucht alles, auch mit der Hilfe der Bibliothekarin Hanna, um seine Mutter zurück ins Leben zu bringen. Dazu macht er sich noch auf die Suche nach dem Vater der Kinder, der seine Mutter verlassen hat, als sie mit den Zwillingen schwanger war. Mutig, witzig und teilweise auch nachdenklich sucht Alex einen Weg aus der Krise und findet ihn letztendlich mit Hilfe einiger Menschen auch. * Das Buch hat mich sehr beeindruckt, denn es setzt sich mit einer Erkankung auseinander, die meist verschwiegen wird. Die depressive Mutter, der 14 -jährige Junge, die kleinen Geschwister, die Wohnsituation, die Probleme, die in dem Buch beschrieben werden, sind in jeder Stadt zu finden, wenn man sucht. Der aus der "ICH"- Perspektive geschriebene Roman lässt den Leser an der Geschichte von Alex und seiner Familie direkt teilhaben. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, einmal mit dem Buch begonnen, kann man es erst weglegen, wenn man auf der letzten Seite angekommen ist. Dieses Buch kann ich wirklich weiterempfehlen, sowohl als Jugendbuch als auch als Buch für Erwachsene. Von mir gekommt der Roman 5 Sterne

    Mehr
  • Rezension zu "Easy" von Christoph Wortberg

    Easy

    Angela2011

    25. June 2011 um 12:36

    Inhalt Alles easy? Keinesfalls. Denn ab diesem Morgen ist plötzlich alles anders. Alex´ Mutter weigert sich aufzustehen. Alex weiß nicht, wo ihm der Kopf steht. Die Zwillinge haben doch heute ihren ersten Schultag! Mit genialen Ideen und seinem ganz eigenen Humor versucht sich Alex durch die Krise zu tricksen. Doch wie lange kann er die pingelige Frau vom Jugendamt noch hinhalten? Wann werden die Nachbarn misstrauisch? Und wo zum Teufel steckt eigentlich sein Vater? Meine Meinung Als seine Mutter sich eines Tages weigert aufzustehen, weiß Alex nicht wo ihm der Kopf steht. Er muss die sechs-jährigen Zwillinge zur Schule bringen, die ihren ersten Schultag haben, sich selbst ein Attest besorgen und die Frau vom Jugendamt bei Laune halten, die schon vorher aufgetaucht war. Zudem die Haushaltspflichten wie kochen,putzen und einkaufen übernehmen. Das ist ja noch alles machbar, wäre das Konto nicht in den Miesen. Ihm fällt dann nur sein Vater ein, der die Familie vor Jahren im Stich gelassen hat, und macht sich auf die Suche, um ihm die Hölle heiß zu machen. Christoph Wortberg hat meiner Meinung nach ein wunderbares Jugendbuch geschrieben, in das man sich sofort hineinversetzen kann, da es in der Ich-Perspektive von Alex geschrieben wurde. Das Thema um die Depression der Mutter, ist aber nicht das Hauptaugenmerk, denn es wird nur kurz angeschnitten. Man fühlt und leidet mit Alex, der alles versucht um seiner Familie zu helfen, und man merkt sehr schnell, dass er sich einfach zu viel aufbürgt. Das Buch ist stellenweise zum schmunzeln, aber es regt hauptsächlich zum Nachdenken an , denn es macht einen traurig wenn man daran denkt, dass es einigen Jugendlichen bestimmt auch so geht. Das Buch hat eine große Schrift, und man hat es schnell ausgelesen, aber man denkt im nachhinein viel darüber nach. Ich habe es auch ungern aus der Hand gelegt, weil es spannend geschrieben ist. Mir geht es stellenweise nach zwei Tagen immer noch nicht aus dem Kopf. Denn einiges was Alex durchmachen muss, ist ziemlich hart, und die Altersbeschränkung mit 13-15 Jahren sollte auch eingehalten werden. Fazit Ein bewegendes Jugendbuch was ich jedem empfehlen würde, ich mag es sehr...

    Mehr
  • Rezension zu "Easy" von Christoph Wortberg

    Easy

    Asaviel

    Ausstattung: Der Leser hält einen kleinen Taschenbuchband in den Händen, dessen Schrift verhältnismäßig groß ist, was ein schnelle Lektüre sehr unterstützt. Das Cover zeigt einen Stuhl, einen Tisch, Steckdosen und ein Geschirrhandtuch. Die Möbel haben schon einige Gebrauchsspuren und wirken wenig gemütlich. Das hingeworfene Handtuch erinnert an das sprichwörtliche „Handtuch werfen“. So passt die dargestellte Szene sehr gut zum Inhalt des Buches, denn eben jene Einrichtungsgegenstände stellt man sich in einer Hochhaussiedlung, in der der Protagonist vor und seine Mutter ist diejenige, die das Handtuch wirft. Der Titel klärt sich schon auf den ersten Seiten und ist ebenfalls passend. Die Großmutter des Protagonisten nannte ihn immer Easy. Gleichzeitig steht der Name im großen Gegensatz zum Inhalt, denn wie der Klappentext schon sagt. In dieser Geschichte ist nichts einfach. Inhalt: Vor Kurzem ist Alexanders Großmutter gestorben, nun verliert seine Mutter noch den Job und zudem den Lebensmut. Am ersten Schultag der beiden Zwillinge steht sie einfach nicht mehr auf und es ist nun an dem 14-jährigen sich um die beiden Jungs, den Haushalt und alles Weitere zu kümmern. Er versucht auf seine ganz eigene Weise alles wieder gerade zu biegen, seiner Mutter wieder Arbeit zu beschaffen und gleichzeitig das Jugendamt auf Abstand zu halten Meine Meinung: Mich hat von Anfang an der Klappentext angesprochen, denn sofort wurde bei mir die Vermutung wach, dass diese Mutter an Depressionen leidet. Dies ist ein Thema, das bis heute immer noch zumeist nicht thematisiert wird. Ich war also neugierig, ob und wie es einem Jugendbuch gelingt mit diesem schwierigen Thema umzugehen. Ich finde es gut gelöst, dass die Depression der Mutter zwar präsent ist, dabei als Thematik aber nicht der Dauerbrenner ist. Alex liest in einer Bibliothek etwas über diese Krankheit und dann wird der Leser kaum weiter damit konfrontiert, was die Medizin dazu sagt oder wie man sich am besten Verhalten sollte. Stattdessen steht Alex mit seiner Gefühlswelt im Vordergrund. Es wird hervorragend dargestellt, wie er einerseits versucht für seine Brüder eine Art Vaterersatz zu sein, andererseits mit dieser Rolle aber maßlos überfordert ist und deswegen mal aus heiterem Himmel anfängt zu brüllen oder aber zu weinen. Besonders Alex ist als Charakter sehr schon herausgearbeitet und in allen Situation ist sein Verhalten durchaus verständlich. Das gleiche gilt aber auch für die Zwillinge und die Nebencharaktere. Gut gelöst ist auch, dass das Verhalten der Mutter eben oft nicht verständlich ist, denn dies lässt sich auf die Krankheit zurückführen. Einige Szenen sind ziemlich harte Kost, denn der Junge muss einiges durchmachen, daher sollte die Altersempfehlung von 13-15 Jahren meiner Meinung nach keinesfalls unterschritten werden. Ich denke Jüngere hätten Probleme zu verstehen, was in diesem Buch passiert und warum sowohl Alex Mutter als auch er selbst in manchen Situation so handeln müssen, wie sie es eben tun. Der Sprachstil ist an die Adressaten des Buches angepasst, aber dabei keineswegs zu locker. Wir erleben hier keine stilistischen Höhenflüge, die jüngere Leser eher abschrecken würde, sondern eine große Mündlichkeit, die ins Umfeld passt. Die Handlung wird mit dem Ich-Erzähler aus Alex Sicht beschrieben und es gelingt Christoph Wortberg eine angemessene Jugendsprache zu finden. Fazit: Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden an einem Nachmittag verschlungen und kann es jedem ans Herz legen, der bereit ist, sich auf diese schwierige Thematik einzulassen. Außerdem werde ich es sicher als Empfehlung für meine Schüler in Alex Alter im Kopf behalten. Ich vergebe verdiente 5 von 5 Punkte.

    Mehr
    • 3

    Asaviel

    01. June 2011 um 11:41
  • Rezension zu "Easy" von Christoph Wortberg

    Easy

    InterCoreI7

    16. May 2011 um 20:19

    Alex ist 14 Jahre alt und sein Leben ist nicht so, wie das von den gewöhnlichen Jungen in seinem Alter. Sein Vater hatte ihn verlassen, als er klein war. Er konnte ihn nie richtig kennenlernen. Alex' Mutter, Jennifer, hatte seinen Vater nicht auf Unterhalt verklagt, deshalb bekommen sie auch keinen, von Alex' Vater. Das zwingt Alex' Mutter viel zu arbeiten und trotzdem ist das Geld knapp. Alex' wohnt mit seiner Mutter und seinen zwei kleinen Zwillingsbrüdern, Denis und Kevin, in einem ärmeren Viertel der Stadt. Sie werden die ganze Zeit vom Jugendamt beobachtet. Sie wollen Jennifer die Kinder wegnehmen, da sie scheinbar nicht fähig wäre, drei Kinder aufzuziehen. Als seine Mutter plötzlich zwei Briefe erhält, bringt es das Fass zum Überlaufen. Ein Brief war von der Putzfirma, in der Alex' Mutter arbeitete; fristlose Kündigung, da sie scheinbar mit ihren Kolleginnen über den Chef gespottet hat und von den Kunden negative Rückmeldungen über die Putzleistung erhalten habe, dabei wurde sie vom Chef sexuell genötigt und sie wollte keinen Sex mit ihm. Der zweite Brief war vom Jugendamt, sie kündigten an, dass sie vorbeikommen würden und sich die Lage anschauen würden. Alex' Mutter wird dies zu viel, als sie eines Abends von Alex aus einer Bar nach Hause geholt werden musste. Sie lag tage- und nächtelang im Bett, ungeduscht, müde und hungrig. Sie konnte einfach nicht mehr. Ihr psychischer Zustand hat sich verschlechtert, sie leidet an schweren Depressionen. Probleme, da er seine Mutter einfach nicht aus dem Bett bekam. Wie sollte er gleichzeitig seine zwei kleine Geschwister zur Schule bringen und selber noch zum Unterricht erscheinen? Den Haushalt führen? Und dann noch alles so aussehen lassen, als wäre alles in Ordnung, damit das Jugendamt sie in Ruhe lässt ? Eines Abends untersuchte Alex die Tasche seiner Mutter und findet einen unbekannten Brief. Der war von seinem Vater; Bernd Ruland hiess er. Er suchte im Telefonbuch nach ihm und fand auch eine Adresse. Er kontaktierte ihn, doch es stellte sich heraus, es war nicht sein Vater, sondern der Vater seiner Zwillingsbrüder. Seine Mutter hatte ihm dies verheimlicht. Alex sprach mit Bernd und erklärte ihm die Situation, von seiner Mutter, vom Jugendamt und von seinen zwei kleinen Brüdern. Er war schockiert. Er wollte umbedingt, dass Alex' Mutter ihren Job zurück kriegt. Er gibt mit Alex und einem Arbeitskollegen zum Chef seiner Mutter nach Hause und erpresste ihn, falls er die Kündigung nicht zurückzieht, wird es eine Anzeige wegen sexueller Nötigung geben. Der Chef wurde eingeschüchter, so musste er ihr den Job zurückgeben. Die Situation beruhigte sich und Alex' Mutter stand dann wieder auf. Das Jugendamt liess sie auch wieder in Frieden, Alex' Mutter verdiente wieder Geld. Alles gibt bergauf. Ein fantastisches Werk von Christoph Wortberg. Man kann sich alles perfekt visuell vorstellen, da die Umgebung, die Situation perfekt beschrieben sind und man alles so interpretiert, wie man es sollte. Ich würde es eigentlich für Jugendliche zwisch 13 und 17 Jahren empfehlen, da es schon einige brutale Szenarien gibt, die nicht für Kinder geeignet sind.

    Mehr
  • Rezension zu "Easy" von Christoph Wortberg

    Easy

    VanaVanille

    23. April 2011 um 00:46

    Alex, der von seiner Oma immer Easy genannt wurde, hat es nicht einfach im Leben. Gemeinsam mit seinen zwei jüngeren Brüdern und ihrer Mutter lebt er in einer Hochhaussiedlung und muss sich ohne Vater und finanziellen Mitteln durch das Leben schlagen. Als seine Mutter dann auch noch gefeuert wird und sie ohne Arbeitsplatz wahrscheinlich ihre Kinder an das Jugendamt abgeben muss, verliert sie vollkommen die Lust am Leben und versteckt sich in ihrem Zimmer. Genau an dieser Stelle beginnt Alex' Geschichte, denn plötzlich trägt der 14jährige die volle Verantwortung und muss sich wie ein Erwachsener verhalten. Vollkommen auf sich allein gestellt, bringt er seine beiden Brüder in die Schule, wehrt skeptische Fragen der Lehrer und Nachbarn ab und lässt sich die unmöglichsten Dinge einfallen, damit seine Pläne aufgehen. Er erwies sich dabei als wirklich clever und kreativ und versuchte stärker zu wirken, als er eigentlich war. Gerührt verfolgte ich die Absichten des jungen Protagonisten und musste dabei mit ansehen, wie selbstlos und optimistisch er an alles heran ging, selbst dort, wo andere längst aufgegeben hätten. Als "Held" eines Jugendbuches machte er sich deswegen ausgezeichnet und konnte mich zusätzlich auch noch mit frechen Sprüchen für sich gewinnen, die den pubertierenden Teenager hinter der reifen Fassade durchscheinen ließen. Angenehm lesen ließ sich allerdings nicht nur Alex' Humor, sondern auch der Rest des Buches. Durch die unkomplizierte Sprache und den zügigen Verlauf der Geschichte konnte man es in wenigen Stunden durchlesen und verspürte an keiner Stelle Langeweile. Aus diesem Grund - und natürlich auch wegen der Thematik - hatte ich oft das Gefühl, dass sich der Roman auch als Schullektüre eignen würde und selbst Jugendliche, die nicht gerne lesen, ihre Freude daran hätten. Erschreckend realistisch an diesem Buch waren besonders die heuchlerischen Menschen, die sich dem Jungen in den Weg stellten und meinten, nur Gutes zu wollen, obwohl sie absolut nichts verstanden. Der Autor gibt dem Leser durch seine Dialoge und Beschreibungen die Chance seine eigenen Erfahrungen in die Geschichte mit einfließen zu lassen, denn solche falschen, verlogenen und unfreundlichen Personen begegnen fast jedem mindestens einmal im Leben und lassen die Welt so furchtbar ungerecht erscheinen, wie es auch hier der Fall war. Damit bringt Wortberg einem die Geschichte nicht nur näher, sondern schafft es auch Gefühle wie Wut und Ärger zu wecken, die einen inne halten und nachdenken lassen. Wären wir in dieser Situation eigentlich besser? Würden wir dem Jungen helfen können? Erleichternd ist es dann zu sehen, dass es auch gute Personen gibt, die Alex unterstützen, ohne etwas von ihm zu verlangen. Einziges Manko des Buches war für mich das Ende der ganzen Geschichte. Es ging mir schließlich alles zu schnell, zu einfach und friedlich aus, als dass ich es hätte ernst nehmen können. Die ganzen Probleme, die sich vorher aufgebaut hatten, ob nun die Depressionen der Mutter, der Ärger mit dem Jugendamt oder die missliche finanzielle Lage, all das schien sich mit einem Mal in Luft auf zu lösen, nur weil ein Punkt in Alex' Plan funktioniert. Auch wenn natürlich nicht alles mit einem Mal perfekt ist, war es für mich doch eher ein "Happy End", was ich weder erwartet, noch erhofft hatte. Mir wäre ein anderer Ausgang der Story lieber gewesen, einer, der besser zum Rest gepasst und nicht die gesellschaftskritische Einstellung gleich wieder mit einer Alles wird gut-Illusion zerstört hätte. Mein Urteil: Christoph Wortberg hat einen harten aber ehrlichen Roman geschrieben, der sich wegen der realistischen Thematik und des hoffnungsvollen Protagonisten auch sehr gut als Schullektüre eignen würde. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass der Autor mehr auf das Thema Depressionen eingehen würde, aber schlussendlich hat sich das Buch - trotz ernüchterndem Ende - gelohnt. Diese Rezension findet ihr auch auf unserem Blog: http://collectionofbookmarks.blogspot.com

    Mehr
  • Rezension zu "Easy" von Christoph Wortberg

    Easy

    Claudias-Buecherregal

    Alex ist 14 Jahre alt und sein Leben ist nicht gerade einfach. Seinen Vater hat er nie kennen gelernt, er zahlt keinen Unterhalt und daher muss seine Mutter sehr viel arbeiten. Trotzdem bleibt das Geld knapp und Alex muss sich oft um seine sechsjährigen Zwillingsbrüder kümmern und seine Mutter unterstützen. Das ist für ihn aber auch selbstverständlich und kein Problem. Dann jedoch eskaliert die Situation, als seine Großmutter mütterlicherseits verstirbt, das Jugendamt plötzlich vor der Tür steht und seine Mutter 2 unbekannte Briefe erhält. Das alles bringt das Fass zum Überlaufen und am Morgen des ersten Schultages der Zwillinge ist Alex' Mutter nicht mehr in der Lage aufzustehen und sich um ihre Kinder zu kümmern, da ihr alles zu viel wird. Der Zustand seiner Mutter verändert sich nicht und Alex versucht alles, um die Familie über Wasser zu halten. Aber wie soll er * seinen Brüdern verschweigen, wie schlecht es ihrer Mutter geht? * es schaffen, dass das Jugendamt nicht misstrauisch wird? * für Lebensmittel sorgen, wenn kein Geld da ist? * Waschen, Einkaufen, Kochen, Putzen, die Schule besuchen? * es schaffen, dass seine Mutter aus ihrem Bett zurück ins Leben zu holen? "Niemand durfte Verdacht schöpfen. Alles musste so wirken, als wäre alles in bester Ordnung." (Seite 52) Der Jugendroman ist großartig geschrieben. Man fühlt sofort mit Alex mit, kann teilweise mit ihm lachen, aber oft tut er einem einfach leid, denn er bürgt sich viel zu viel auf. Er wird sehr glaubwürdig präsentiert, wie er mutig, stark und tapfer sein möchte, gleichzeitig aber an der zu großen Aufgabe zu zerbrechen droht. Er unternimmt alles um seine Familie zu retten und lässt sich dafür viel einfallen und trickst sich durch etliche Alltagssituationen. Der Schreibstil von Christoph Wortberg ist hervorragend und ich kann dem Klappentext nur zustimmen, dass Buch ist "atmosphärisch dicht erzählt, spannend". Auch wenn das Buch teilweise witzig ist und es etliche Situationen zum Schmunzeln gibt, so stimmt es einen hauptsächlich nachdenklich und traurig. Der Roman ist so realitätsnah geschrieben, dass ich überzeugt bin, dass es einigen Jugendlichen genauso ergeht wie Alex und das ist einfach furchtbar. Das Buch hat eine Altersempfehlung von 13-15 Jahren. Jüngeren Lesern würde ich es wirklich nicht empfehlen, da es schon einige brutale, "verstörende" Szenen gibt. Allerdings bin ich überzeugt, dass es auch für Erwachsene interessant ist. Mich selbst hat es jedenfalls fesseln und begeistern können. Fazit: Faszinierendes Werk, das aufzeigt, dass der normale Alltag nicht für alle "easy" ist. * Taschenbuch: 238 Seiten * Verlag: Beltz; Auflage: 1., Lizenzausgabe (7. März 2011) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 9783407742414 * ISBN-13: 978-3407742414 * Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 15 Jahre

    Mehr
    • 2
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks