Christoph Zachariae ÖDLAND Erstes Buch Der Keller

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Inhaltsangabe zu „ÖDLAND Erstes Buch Der Keller“ von Christoph Zachariae

Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND. Vierzig Jahre nach dem Zusammenbruch haben sich Überlebende in abgeschiedene Enklaven zurückgezogen, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, denn bewaffnete Söldnerbanden ziehen durchs Ödland und greifen auf der Suche nach Essbarem und aufbereitetem Wasser jeden an, der ihnen in die Quere kommt. Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen. Die Gemeinschaft aus Wissenschaftlern und ehemaligem Sicherheitspersonal schickt Piloten ins Ödland, um Kontakt zu anderen Enklaven aufzunehmen, doch noch nie ist einer von ihnen zurückgekehrt. Schließlich wird Mega mit der Mission beauftragt im Osten eine Siedlung zu suchen, die Ersatzteile für die Wasseraufbereitung herstellen kann. In einem ultraleichten Liegefahrrad wagt sich die letzte Pilotin auf die leeren Autobahnen des Ödlands. Der Beginn einer gefährlichen Reise zu den Ursprüngen ihrer Existenz, denn Mega hat nie vergessen, dass sie nicht im Keller geboren wurde. “Ich kenne nur wenige Nach-dem-Zusammenbruch-Geschichten die so stark die Stimmung und Verzweiflung einer solchen Welt rüberbringen wie diese.” luckpunk “Sehr realitätsnah, es wird nichts beschönigt. Für Fans von Endzeit-Thrillern ein MUSS!” Steffi Seitenzauber “Eine ganz klar eigenständige Geschichte, die viel tiefer als man das heute gewöhnt ist, in die Charakterentwicklung einsteigt und bei mir das echte Gefühl hinterlassen hat, dass der Hauptcharakter am “schmalen Grat” wandert und jederzeit fallen könnte.” Max Lupin “Atmosphärisch dicht, erbarmungslos und ungemein spannend.” JulezT “Ein tolles Erstlingswerk.” J.S.U. “Ödland ist einer der besten Endzeitthriller, die ich bisher gelesen habe.” Nicky “Besonders begeistert hat mich die unfassbar glaubwürdige und dichte Atmosphäre, die der Autor geschaffen hat. Das Ödland ist hart und kennt keine Gnade, so dass ich bei jedem Schritt mit dem Schlimmsten gerechnet habe. Packendes Endzeitszenario mit Suchtgefahr.” anonym

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  • Interessante Endzeitstory aber mit viel Gewalt

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    05. February 2016 um 12:08

    Alles ist zerstört, zerfallen, verseucht und dreckig. Seit einer Katastrophe vor rund 40 Jahren gibt es keine Bäume mehr, kein Grün und auch kaum noch Menschen. Die letzten Überlebenden haben sich in Siedlungen oder unterirdischen Bunkern verschanzt, so auch die 19jährige Mega. Als langsam die Ersatzteile für die lebensnotwendige Wasseraufbereitungsanlage ausgehen, wird Mega von ihren Leuten auf eine äußerst riskante Außenmission ins lebensfeindliche Ödland geschickt. Eine Aufgabe, die von vornherein zum Scheitern verurteilt scheint, denn im Ödland lauern überall feindlich gesinnte und unberechenbare Banditen, wie z.B. Hagen und seine Truppe. "Ödland Erstes Buch Der Keller" ist der Auftakt der 4teiligen dystopischen Reihe von Christoph Zachariae. Ein spannender und temporeicher erster Teil, der sehr flüssig geschrieben ist und sich gut lesen lässt. Viel erfährt man aber nicht über die Hintergründe der zugrunde liegenden Katastrophe, die war eben einfach da. Zudem gibt es auch ein paar Logiklöcher z.B. betreffs Nahrungsbeschaffung oder warum es überhaupt so viele Straßensperren gibt, wenn eh alles menschenleer ist. Am Anfang hatte ich auch ein paar Probleme mit den verschiedenen Perspektiven und Zeitwechseln, so ist Mega erst 19 Jahre und dann 3 Sätze danach auf einmal 7 Jahre. Die Verwirrung legte sich dann aber später, weil ab der Mitte des Buches endlich ein kleiner Zusammenhang zwischen Megas und Hagens Geschichte erkennbar ist. Megas Storyline hat mir insgesamt ganz gut gefallen, die junge Frau ist sympathisch und ich bewundere ihren Mut und ihre Stärke. Außerdem umgibt sie ein Geheimnis, welches im ersten Band aber noch nicht enthüllt wird und durch den großen Cliffhanger am Ende neue Nahrung erhält. In keinster Weise sympathisch fand ich dagegen Hagen und seine Leute. Klar ist das eine düstere Endzeitgeschichte und kein Friede-Freude-Eierkuchen - Buch, doch die extreme Darstellung und genaue Beschreibung von Gewalt und Folter war leider so gar nicht mein Fall, aber da bin ich vielleicht als Frau etwas zu empfindlich. Insgesamt konnte mich "Ödland Erstes Buch der Keller" daher noch nicht wirklich überzeugen, das Buch ist aber trotzdem kein schlechter Start. Die Geschichte hat viel Potential und ich bin gespannt, welches Geheimnis Mega letztendlich umgibt.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Ödland: Erstes Buch - Der Keller

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    Svarta

    Svarta

    Inhalt:"Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Das Kartenhaus Zivilisation brach zusammen. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND. Die Überlebenden rotteten sich zusammen und zogen sich in abgeschiedene Enklaven zurück, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, versuchten nicht entdeckt zu werden und zu überleben. Denn durch die verwüsteten Landstriche zogen bewaffnete Banden. Auf der Suche nach Essbarem griffen sie jeden an, der ihnen in die Quere kam und machten das Ödland zu einem Ort, den niemand freiwillig betrat. Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein und Verstecken entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen." Vielen Dank zuallererst an Christoph Zachariae, der mir sein Buch zur Verfügung gestellt hat! Der Autor schaffte es von Anfang bis Ende eine authentische Atmosphäre für seine Dystopie zu schaffen und auch aufrecht zu erhalten! Während des Lesens wirkte alles so bedrückend und düster... allgemein hatte man das Gefühl, dass um jede Ecke eine Gefahr lauern könnte. Das war natürlich auch für die Spannung ein dickes Plus und es war wirklich fesselnd Megas Erlebnissen zu folgen und mitzufiebern. Die Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung der Bewohnder des Kellers und auch der anderen Ödland-Bewohner, hat mich wirklich getroffen. Denn der Überlebenskampf der wenigen noch lebenden Menschen, anders kann man ihr Leben nicht nennen, ist wirklich heftig. Allerdings würde ich es in so einer Zukunftsvision als durchaus realistisch einschätzen. Da will man gar nicht weiter drüber nachdenken, ob und vor allem wann es in Wirklichkeit auch passieren könnte... Mega ist ein wirklich toller Charakter! In sie konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und ihre Beweggründe bzw. Entscheidungen nachvollziehen... natürlich liegt um sie noch ein großes Geheimnis, das noch nicht gelüftet wurde. Ich habe gehofft noch mehr von ihrer Vergangenheit zu erfahren, aber dazu kamen wir in Teil eins nicht... das kommt dann wohl in den Folgebänden. ;) Etwas schwierig fand ich, dass es (zumindest aus meiner Sicht) keine ersichtliche Verbindung zwischen den beiden Erzählstränge gab. Dazu eine kurze Erklärung: Es gibt zwei Erzählstränge, in dem einen ist Mega im Fokus und in dem anderen Hagen. Hagen ist auch ein sehr interessanter und tiefgründiger Charakter, über den wir hoffentlich noch mehr erfahren werden. Und in irgendeiner Weise gibt es eine Verbindung zwischen den beiden, aber die genauen Umstände wurden nicht aufgelöst. Dem Leser ist nur bekannt, dass Mega auch in Hagens "Welt" auftaucht. Fazit: Eine wirklich tolle, düstere Dystopie, welche durchaus mal brutal sein kann und nicht unbedingt für schwache Nerven geeignet ist. ;) Ich bin sehr gespannt auf die Fortzsetzung und vergebe 4,5 (= 5 Sterne)!

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    • 3
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    01. December 2015 um 15:01
  • Leider nicht so meins

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    Leseeule96

    Leseeule96

    11. November 2015 um 20:24

    Ich habe dieses Buch vom Autor als Rezensionsexemplar erhalten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür. Ich habe mich wirklich ein bisschen schwierig mit diesem Buch getan und das tue ich auch jetzt bei dieser Rezension. Das hat einfach folgenden Grund: mir persönlich hat das Buch leider gar nicht gefallen, aber trotzdem weiß ich, dass es eigentlich auch wieder richtig gut ist. Ich tue mich also ein wenig schwer damit, dieses Buch schlecht zu bewerten. Mit der ersten Seite geht es direkt los, der Leser wird sofort mitten ins Geschehene geworfen. Wir lesen aus der Sicht von Hagen, einem der Protagonisten. Seit vielen Jahren ist die Welt kaum noch bewohnbar und die Gesellschaft wurde ausgelöscht. Nur noch wenige Menschen leben zwischen den Trümmern der Städte, aber sie verschanzen sich vor der Außenwelt. Hagen ist einer der Überlebenden und draußen auf der Straße trifft er auf Mega und folgt ihr. Mega ist mit ihren neunzehn Jahren Teil einer Enklaven-Gruppe. Sie wurde als Kind von ihnen aufgelesen. Keiner weiß, woher sie kommt, nicht einmal sie selber, denn sie hat keinerlei an die Zeit bevor sie zu den Enklaven kam. Der Schreibstil des Autors ist sehr gewöhnungsbedürftig und vor allem anspruchsvoll - dies aber auf eine positive Art und Weise. Es geht nicht so seicht daher wie in manch einer Liebesgeschichte, sondern man muss sich schon konzentrieren, um dem Geschehenen zu folgen, was auch an den, teilweise recht langen Sätzen liegt, die er verwendet.Auch der schnelle Perspektiven- und sogar Zeitwechsel haben mich zu Beginn sehr verwirrt, aber da habe ich mich mit der Zeit dran gewöhnt. Die Schauplätze konnte ich mir alle richtig gut vorstellen, da der Autor sehr genau ins Detail geht und die Umgebung sehr gut beschreibt. Das fand ich äußert wichtig bei einer solchen Endzeitgeschichte. Ich konnte mir die Orte also wirklich real vorstellen. Noch ein Pluspunkt: das Cover hat einfach super, super gut zum Inhalt gepasst und war perfekt gewählt. Das Cover finde ich übrigens sowieso genial!! Leider war die Handlung dann wiederum nichts für mich, obwohl ich total gerne Dystopien lese - es sogar eins meiner Lieblingsgenres ist. Ich konnte leider nicht so richtig abschalten und in die Geschichte eintauchen und ab und zu gab es auch Passagen, die mir ein bisschen zu langatmig waren. Da ich aber nun trotzdem eine persönliche Bewertung abgeben muss, kann diese leider einfach nicht höher als 2 von 5 Eulen ausfallen. Ich möchte trotzdem allen Endzeit-Roman-Fans dieses Buch ans Herz legen, denn ich glaube wirklich, dass es hier nur an mir gelegen hat und das Buch durchaus vielen Leuten gefallen wird!!

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  • Jetzt auch als Taschenbuch: 'ÖDLAND Erstes Buch der Keller'

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    Zachariae

    Zachariae

    17. August 2015 um 18:26
  • Kein Ponyhof, aber geniale Endzeit-Stimmung!

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    Meinung „ÖDLAND Erstes Buch Der Keller“ stand schon eine Weile auf meiner Leseliste und nun bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen. Ob ich es schaffte, mich durch das Ödland zu schlagen? Die Geschichte beginnt mit Hagen. Er scheint eine verzweifelte Figur zu sein, die dringend Wasser und Nahrung benötigt. Als er endlich auf jemanden trifft, flieht diese andere Person und Hagen folgt ihr, mehr oder weniger erfolgreich. Als sie schließlich aufeinandertreffen, ist nichts so wie es scheint. Hagen war für mich der Gegenpart zu Mega (der zweiten Hauptprotagonistin). Er ist widerlich, skrupellos, herzlos, gewissenlos und so ziemlich noch alles andere, was auf „los“ endet. Hagen führt eine Gruppe von Männern an, die alle  sofort in die Geschlossene eingewiesen gehören, allerdings macht dieser Umstand auch die Einzelheiten eines jeden von ihnen aus. Jeder hat seine tief verwurzelten Traumata, die aber nicht verarbeitet werden können. Und Hagen als ihr Oberhaupt darf sich da keine Schwäche erlauben. Er ist der Boss, er muss Schlimmer sein, als alle anderen zusammen und dennoch verändert er sich, als er auf Mega trifft. Sie löst etwas ihn ihm aus, von dem wir als Leser noch nicht wissen, ob das gut oder eher schlecht ist. Mega ist anders. Wir lernen sie kennen, als sie als erwachsene Frau auf Hagen trifft und sein Anblick löst wiederum in ihr Erinnerungen aus. Diese Flashbacks zeigen Megas Leben bevor sie in die Moorsiedlung kam. Sie scheint eine normale Jugendliche zu sein, sofern das im Ödland möglich ist. Als kleines Kind kam sie in den Keller und wächst dort auf, um am Ende das Leben aller darin in den Händen zu halten. Mega kann mehr, als es am Anfang scheint, sie weiß Dinge, von denen sie glaubt sie nie gelernt zu haben. Mega weiß, wie man mit Messern umgeht, sie ist schnell und hat Ödland-Instinkte. Aber niemand kann oder will ihr sagen, woher diese kommen. Immer öfter überfallen Mega diese Gefühle / vage Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit, aber sie kann sich nicht endgültig daran, wer sie ist oder woher sie wirklich kommt. Sie und Hagen verbindet etwas und ich denke, dass da noch einiges auf uns und auch auf Mega zukommt. Die Story an sich ist schlicht. Eine zerstörte Welt in der die Menschen versuchen müssen, zurecht zu kommen. Es gibt Banden, Zusammenschlüsse von Menschen, Einzelgänger, viel Ödland, wenig Essen. Das übliche im Grunde. Die Handlung teilt sich in zwei Stränge. Zum einen wäre da Hagen, der für seine Männer genug Essen erbeuten muss, um über den Winter zu kommen. Zum anderen Mega, deren Handlung früher abläuft und die sich ebenfalls durchs Ödland kämpfen muss, aber mit dem Zusatz, dass sie das noch nie vorher getan hat. Hagen war für mich ein wirklich schwer einzuschätzender Charakter. Er ist zum einen verdammt gewissenlos, arrangiert, plant und führt ohne mit der Wimper zu zucken einen Hinterhalt durch. Zum anderen plagen ihn dennoch Gewissensbisse in Bezug auf Mega, die er aber selbst nicht einordnen kann. Mega konnte ich da schon eher nachvollziehen. Sie wächst 13 Jahre in einem Keller auf und muss dann das erste Mal und vollkommen alleine in das Ödland. Die Jahre im Keller haben sie geprägt und obwohl sie schneller ist als die anderen, hat sie diese tiefsitzende Angst / Respekt vor einem Land, in dem nur der Stärkere überlebt. Sie tut Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte und entdeckt in der Zeit im Ödland mehr über sich, als vorher jahrelang im Keller. Der Schreibstil von Christoph Zachariae ist sehr an die Welt und die Gegebenheiten angepasst. Die drückende, teilweise beklemmende Stimmung im Ödland las ich immer durch die Zeilen hindurch. Einmal im Text drin, war es schwer, Megas Geschichte wieder aus der Hand zu legen. „Ödland“ ist eine Geschichte über eine Suche. Suche nach Essen, Wasser, Unterkunft, Schutz und die Suche zu sich selbst. Ein Endzeit-Road-Trip durch zerfallene Städte und mordende Banden, eine Fahrt auf kilometerlangen Autobahnen ohne Ziel. Es passiert nicht viel und dennoch geschieht eine ganze Menge. Gegen Ende hin gewinnt die Geschichte rasant an Tempo und die Dinge überschlagen sich. Leider, leider ist es dann auch schon zu Ende, allerdings fand ich den Cut gut gewählt. Er ist abschließend und dennoch offen genug für gefühlte 1000 Spekulationen. Fazit Wer auf Dystopien, Endzeitgeschichten und eine sehr düstere und hoffnungslose Grundstimmung steht, dem kann ich „Ödland“ nur ans Herz legen. Für alle Fans dieser Genres bekommt es von mir eine klare Kaufempfehlung. Wer allerdings von langen Etappen einer einzelnen Frau durch das Ödland gelangweilt sein könnte, sollte die Finger davon lassen. Bewertung Für einen ersten Teil hat Christoph Zachariae hier wirklich sehr gut vorgelegt und bekommt deswegen von mir 5 von 5 Marken.

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    • 2
  • Tolle Dystopie mit leichten Schwächen

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    BeckyHH

    BeckyHH

    14. December 2014 um 18:11

    Aufgrund der Länge des Klappentextes dachte ich zunächst, dass bereits die Hälfte des Inhalts vorweggenommen wurde. Doch zum Glück war es nicht so. Der Autor erklärt im Groben die Ist-Situation und wie es dazu kam, keine Details über den Inhalt.   Mega, die Hauptprotagonistin, ist ein impulsiver, aber gutmütiger Mensch. Von Anfang an war meine Wahrnehmung, dass sie sich wie ein Tiger im Käfig fühlt, immer ein wenig ruhelos. Als Leser erfährt man sehr viel über sie und die Enklave in der sie lebt. Nun, nachdem ich das Buch beendet habe, wurde mir klar, dass auf dem Cover sehr deutlich die Sehnsucht gezeigt wird, mit der Mega die Welt außerhalb des Kellers betrachtet.   Hagen, ein weiterer Protagonist, gehört nicht zu Megas Enklave, sondern führt eine eigene Truppe an. Was es mit ihm auf sich hat und wie die Verbindung zu Mega ist, wird leider nicht verraten. Das ist leider auch mein größter Kritikpunkt. Ich habe den Sinn nicht verstanden, Hagen in dieses Buch mit einzubeziehen. Ich hoffe, dass sich das Geheimnis in Band zwei lüftet.   Anfangs habe ich mich mit den Perspektivenwechseln schwer getan, da sie ohne eine ersichtliche Abgrenzung erfolgten. Auch den Zeitsprüngen war nur schwer zu folgen, sodass ich einige Male ins Straucheln geriet. Doch nach einer Weile habe ich mich an die Geschwindigkeit der Wechsel gewöhnt und es störte mich nicht mehr.   Das Ende des ersten Bands der Ödland-Reihe macht sehr neugierig auf den, bereits erschienenen, zweiten Teil „Das Versteck im Moor“, lässt aber auch viele Fragen zu Verbindungen zwischen den Protagonisten offen. Trotz der von mir genannten Schwächen möchte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Copyright © 2014 by Rebecca H.

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  • Spannender Auftakt mit viel Potential!

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    Linsenliebe

    Linsenliebe

    13. November 2014 um 20:52

    Mega lebt in einer Welt, die nichts mehr mit der heutigen zu tun hat. Die Erdoberfläche ist nahezu unbewohnbar und so lebt Mega in einem Keller unter einer Universität, in einer Enklave mit anderen Bewohnern. Doch ihre Tage sind gezählt denn es werden dringend Ersatzteile einer Maschine benötigt und die einzige Hoffnung besteht in einer gefährlichen Reise durch das Ödland zu einem Ziel was bisher noch niemand erreicht hat. Megas bester Freund Mark zieht unter der Aufsicht und Unterstützung einiger Wissenschaftler hinaus in die zerstörte Welt und Mega muss über eine Bildschirm-Übertragung mit ansehen wie er von einer feindlichen Gruppe Außenbewohner verschleppt wird. Kurzer Hand beschließt Mega, dass sie raus muss, raus in die Welt und Marks Mission zu Ende bringen. Sie trainiert hart um der Aufgabe gewachsen zu sein und irgendwann ist es so weit, dass sie loszieht in eine ihr unbekannte Welt voller lauernder Gefahren. Gleichzeitig erfahren wir von einem anderen Handlungsstrang rund um Hagen, der im Ödland auf der Suche nach einer Gruppe Menschen ist. Dort trifft er auf Mega und er kann sich nicht erklären, woher er sie kennt. Christoph Zachariae fragte mich vor einiger Zeit ob ich nicht Lust hätte "Ödland, der Keller" zu lesen und nach der Leseprobe war ich schon sehr begeistert, sodass ich gerne zugesagt habe. Mega ist ein sehr sympathischer Charakter, über den ich gerne mehr erfahren möchte. Ihr mysteriöses Tattoo unter dem Auge finde ich sehr interessant und auch ihre Vergangenheit wirft so einige Fragen auf. Mega ist nicht im Keller geboren, sie stammt aus dem Ödland und traf erst als Kind auf die Enklave. Selbst weiß sie jedoch keine Details über ihre Kindheit in der Ödnis und auch der Leser bleibt dahingehend im ersten Teil noch ziemlich auf dem Trockenen. Megas vorbereitendes Training, ihre Freundschaft zu Mark und ihr Tatendrang haben mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr eingängig und so flogen die Seiten dahin. Ich hätte aber sehr gerne noch mehr über das Leben im Keller erfahren, da hätte man meiner Meinung nach noch mehr drüber erzählen können. In die unterirdische Welt konnte ich mich nicht so gut hineinversetzen da mir dafür doch noch Details gefehlt haben. Auch der zweite Handlungsstrang mit Hagen hatte seine Schwächen. Da kam bei mir doch an einigen Stellen Verwirrung auf. Er trifft zu Beginn auf die von ihm gesuchte Gruppe und Mega ist ein Teil dessen. Wie ist sie dorthin gekommen? Was hat es damit auf sich? Ich bin mir sicher, dass das in den weiteren Teilen der Reihe noch erklärt werden wird, hätte mir aber ein paar Hinweise gewünscht.  Dass Hagen dann durch irgendein Ereignis zum Anführer dieser Gruppe wird, verstehe ich auch noch nicht so ganz. Vermutlich gewollt aber irgendwie hat es bei mir ein leicht unbefriedigtes Gefühl hinterlassen, ich kann es nicht ganz fassen woran es lag. Alles in allem war "Ödland, der Keller" aber wirklich sehr kurzweilig und spannend, auch wenn die Thematik für mich erstmal nichts Neues ist. Ich bin sehr gespannt auf Teil 2 und werde es mir definitiv nicht entgehen lassen.  Für diesen gelungenen Auftakt der Ödland-Reihe, der auf jeden Fall noch viel Potential vorweist, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • Interessanter Mix aus Endzeit und Dystopie!

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    29. October 2014 um 19:13

    Buchgestaltung Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut. Es passt zur düsteren Atmosphäre des Romans und ist mal ein etwas anderes Motiv, dass nicht nur Gesichter zeigt, die überhaupt nicht zum Inhalt passen. Mich hat es sofort angesprochen. Die ganze Reihe „Ödland“ zu nennen, finde ich auch sehr passend, ebenso wie der Titel des ersten Bandes „Der Keller“ umreißt die Begebenheiten perfekt. Alles in allem ist die Aufmachung gelungen und detailreich und dafür gibt es schon mal Punkte. Meinung Als ich damals in die Leseprobe hineingeschnuppert habe, gefiel mir sofort der Stil des Autors. Ich bin froh, dass es auch das ganze Buch über so geblieben ist. Zwischen tadellosen Beschreibungen, durchdachten Dialogen und einer Menge Zweideutigkeit hat der Autor es geschafft mir den Einstieg ins Buch sehr leicht zu machen. Inzwischen gibt es ja haufenweise Endzeitromane/Dystopien, aber die Idee, die Christoph Zachariae hier verwendet war mir dank vieler ausgeprägter und innovativer Einfälle doch neu. Das ganze Setting wurde gut erklärt und im Grunde wurde man als Lese direkt hineingeworfen. Die Aussichten, die geschildert werden, waren teilweise so realistisch gemacht, dass man sich bestens vorstellen konnte, so würde es irgendwann einmal bei uns aussehen. Das gefiel mir wirklich wahnsinnig gut und ich habe mich trotz der Umstände wohl in der Story gefühlt. Interessant ist, dass man zunächst einen verwahrlosten Mann kennenlernt und nicht die typische 0815 Protagonistin. Mag sein, dass es vor allem daran liegt, dass der erste Band der Ödland Reihe nicht nur Jugendbuch, sonder eher All-Ager-er ist. Ich fand es jedoch sehr angenehm direkt mit solch hartem Eleben konfrontiert zu werden, als dem blödsinnigem Quatsch, den junge Mädels in den ganzen Jugendbücher heute so von sich geben. Nicht, dass ich Hagen leiden sehen wollte, aber somit war meine Neugier direkt geweckt und auch eine Menge Spannung augenblicklich vorhanden. Ich wollte wissen, wohin seine Reise führt und wie es ihm dort ergehen wird. Die Siedlung ist ein Ort, der Hagen Sicherheit bieten soll, ein Ort für gestrandete Menschen, die überleben wollen und daher könnt ihr euch wohl bestens vorstellen mit welcher Dramatik das Buch hier startet. Nebenbei fließen weiter Informationen zum Geschehen ein und bieten Einblicke in die Vergangenheit und die Auslöser und Zerstörer der jetzigen Welt. Obwohl ich nie ein Fan von solchem Info-Dumping bin, hat der Autor es doch geschafft sich relativ kurz zu halten und das Wichtigste: Die Handlungsstränge waren logisch durchdacht. Eines sollte euch aber auch gleich klar sein: Dieser Roman macht dem Namen Apokalypse/Endzeit alle Ehre. Viele Stellen waren ziemlich brutal und nichts für zart besaitet Leser! Ich finde so etwas auch immer recht schockierend, aber anderseits macht das auch gerade den Reiz an solchen Romanen aus. Es ist eben nicht immer alles wunderbar und super, besonders nicht, wenn Menschen ums überleben kämpfen. Neben Hagen gibt es auch noch andere Figuren, die eine Rolle spielen. So auch Mega (das Mädchen vom Cover), welche in „dem Keller“ lebt, der eine Art Blase darstellt, in der die Leute leben, ohne wirklich Kontakt zu Außenwelt zu haben. Megas Charakter war mir auch sehr sympathisch. Da ich selber noch etwas jünger bin, konnte ich ihren Part auch immer etwas besser verstehen, als den von Hagen. Dennoch fand ich es gut, dass es dank der Wechsel der Handlungen immer viel Abwechslung gab. Ehrlich gesagt, war ich nicht immer ein Fan davon, zumal mir einige Passagen mit Hagen etwas langatmig vorkamen, aber das ist ja auch immer persönliches Empfinden. Vielleicht lag es auch daran, dass Mega sich einer anderen Art von Gefahr gegenübersieht, als Menschen im Keller verschwinden und dieser Teil der Geschichte etwas mehr auf die Psyche drückt. Leider kam mir einige der Mysterien etwas zu knapp. Dank des flotten Schreibstils des Autors und den vielen unterschiedlichen Ansätzen im Buch gab es einige Stellen, von denen ich mir gewünscht hätte, sie wären etwas ausführlicher beschrieben worden und andersherum, einige, die ich nicht so gelungen fand. Die Figuren machen eben eine Entwicklung durch und ich bin nicht immer damit klar gekommen. Trotzdem waren es auch die Ecken und Kanten, die mich faszinieren konnten. Hatte das Buch auch einige aufs und ab, so fand ich es zusammenfassend echt gut. Fazit Der erste Band der Ödland-Reihe besticht durch eine Menge Action und Spannung. Der Autor beschönigt nichts und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es in seinem Roman heiß hergeht. Konstante Unterhaltung mit gut ausgearbeiteten Figuren machen das Buch wirklich unterhaltsam. Für meinen Geschmack gab es leider auch einige Längen, etwas zu viel Rätsellei und hin und wieder zu wenig Beschreibungen. Dennoch ist Ödland ein gutes Buch für alle, die mal über den Tellerrand der Mainstream Bücher hinaus blicken möchten.

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  • Leider oft zu verwirrend um mich wirklich zu fesseln.

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    Fabella

    Fabella

    04. October 2014 um 11:42

    Inhalt: Vierzig Jahre ist es her, seit die Welt unterging. Die wenigen Überlebenden leben versteckt voreinander in Enklaven. Hunger und Entbehrungen zeichnen ihren Alltag - genau so wie der Krieg um die letzten Nahrungsmittel und Waffen. In einer Enklave, im Keller, lebt Mega. Sie kam zu ihnen, als sie sechs war. Niemand weiß woher, doch niemand traut ihr hundertprozentig. Doch Mega selbst weiß auch nicht, was davor war. Doch sie weiß, sie will raus aus dem Keller. Und als sich ihr die Gelegenheit bietet, greift sie zu. Doch das, was sie im Ödland erwartet, ist nicht das, was sie sich ersehnte. Meine Meinung: Ich bin ein bisschen zweigeteilt. Auf der einen Seite haben wir eine dystopische Geschichte, die wirklich düster und hoffnungslos ist. Sie reißt einen mit, in ihren Erzählungen. Leicht sind sich Leute und Gegebenheiten vorzustellen. Fast kann man das aussichtslose Gefühl greifen, fühlt die Enge des Kellers, versteht Megas Sehnsucht nach außen und fürchtet sich gleichzeitig davor. Auf der anderen Seite gibt es da noch eine zweite Geschichte. Die von Hagen. Ein Kämpfer, ein Führer, ein Mörder. Skrupellos führt er seine Truppen. Tod und Angst verbreitend holen sie sich alles, was sie haben wollen. Dieser Teil der Geschichte gefällt mir nicht so gut, zu brutal ist mir, was sie anstellen, zu gewissenlos. Hier geht es nicht ums Überleben, diese Menschen sind einfach von Grund auf schlecht. Das an sich wäre aber noch nicht mal das schlimme gewesen. Viel irritierender ist, dass man den Zusammenhang zwischen den Geschichten erst nach und nach versteht .. oder zumindest erahnt. Lange dauert es, bis ich begreife, dass Hagens Geschichte lange vor der aktuellen von Mega spielt und dennoch mit ihr zusammenhängt, verstehe aber nicht die Erinnerungen von Mega jetzt an ihre Zeit, seit sie im Keller ist und das was davor geschah. Es bleibt mir auch bis zum Ende ein Rätsel. Dafür braucht es wahrscheinlich den nächsten Teil. Doch bin ich mir nicht sicher, ob ich den wirklich lesen möchte. Was, wenn ich es dann immer noch nicht verstehe? Wenn ich auch noch den dritten und vierten Teil brauche, nur um zu verstehen, in welcher Reihenfolge hier was erzählt wird ... Megas Reise an sich finde ich mitreißend und spannend .. und dennoch gibt es Teile, die mir nicht gefallen. Muss ich als Leser wirklich jeden einzelnen Handgriff wissen, den es braucht, um ein Gefährt zu zerlegen? Dass Mega es wissen muss ist klar, aber ich als Leser? Das sind Momente wo ich abschweife ... genau wie, wenn ich wieder mal bei Hagen bin. Ich mag Hagen nicht und seine Leute noch viel weniger. Ich mag die Folterungen nicht, die er vollzieht und kann seine bruchstückhaften Erinnerungen an Mega nicht verstehen ... es ist und bleibt verwirrend für mich. Trotzdem lese ich immer weiter in der Hoffnung, Klarheit zu bekommen, dass sich etwas wandelt. Ich mag Mega und begleite sie gern. Auch wenn es Situationen gibt, wo ich auch sie nicht wirklich verstehe, wo auch hier eine Erklärung fehlt, die vielleicht noch folgt, vielleicht auch nicht. Doch obwohl es so viel verwirrendes gab, gefiel mir der Schreibstil des Autors ausgesprochen gut. Er ließ mich nicht los, ich wollte immer wissen, wie es weiter ging. Doch meiner Meinung nach hätte es hier und da vielleicht etwas weniger mysteriös besser getan, damit man wirklich überzeugt ist, nun zum zweiten Teil greifen zu wollen. Derzeit bin ich ehrlich gesagt unschlüssig und warte, ob ich neugierig genug bin, es zu tun, oder ob sich das Quentchen Neugier in der Zeit verliert .. Fazit: Eine düstere Atmosphäre, die wirklich mal eine abwechslungsreiche Dystopie bringt. Eine mitreißende Geschichte einer Protagonistin. Leider vermischt mit einer zweiten Geschichte, die mir persönlich oft zu wirr war und zu grausam. Das lässt mich etwas gespalten zurück, ob mir das Buch gefällt oder nicht. Ich würde aufgrund des mitreißenden Schreibstils des Autors zu 3,5 tendieren - muss jedoch runden - für 4 reicht es mir einfach nicht, daher vergebe ich nur eine 3.

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  • Ein super Auftakt

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    Inhalt: Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Das Kartenhaus Zivilisation brach zusammen. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND.  Die Überlebenden rotteten sich zusammen und zogen sich in abgeschiedene Enklaven zurück, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, versuchten nicht entdeckt zu werden und zu überleben.  Denn durch die verwüsteten Landstriche zogen bewaffnete Banden. Auf der Suche nach Essbarem griffen sie jeden an, der ihnen in die Quere kam und machten das Ödland zu einem Ort, den niemand freiwillig betrat.  Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein und Verstecken entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen.  Erzählt wird Megas Reise durch das ÖDLAND zu den Ursprüngen ihrer Existenz, denn Mega hat nie vergessen, dass sie nicht im Keller geboren wurde. (Quelle: Amazon.de) Meine Meinung:  Diese Geschichte ist unglaublich düster und auch streckenweise gewalttätig.  Man könnte jetzt darüber streiten, ob die Welt wirklich so aussehen wird, wenn einmal alles zusammen bricht. Die Optimisten werden davon ausgehen, das wir eine neues Utopia aufbauen und die Pessimisten sehen in unserer Zukunft ein ÖDLAND. Man erfährt nicht, was passiert ist. Warum die Menschen, so plötzlich an diesem Abgrund gerieten, doch das Buch zeichnet ein unglaublich dunkles Bild von dem, was aus uns wird.  Es existieren noch kleine Enklaven, die sich so gut wie möglich versuchen zu verstecken. Verstecken von den marodierenden Banden, die umherziehen und versuchen das wenige zu rauben und zu plündern, das es noch gibt. Dabei ist Mord und Vergewaltigung an der Tagesordnung. In dieser Welt lebt Mega. Doch Mega ist ein Geheimnis. Als Kind hat sie das Ödland überlebt. Niemand weiß, woher sie kam und wohin sie wollte. Sie würde in die Enklave in einem Keller einer Universität aufgenommen. Doch so sehr sie sich auch bemüht hat, dort heimisch zu werden, so war ihr immer bewusst, das sie eigentlich nicht dorthin gehört. Als diese Enklave in Gefahr gerät zieht sie hinaus ins Ödland um Hilfe zu suchen. Doch dort muss sie sich mit einer ganz anderen Welt auseinander setzen und dort werden Instinkte geweckt, die sie nicht aus dem Keller haben kann. Die Geschichte beäugt die Erlebnisse rund um 2 verschiedene Personen. Zum einen ist das die junge Mega. Ein Mädchen im Übergang zur Frau, obwohl schon früh erwachsen geworden, ist sie doch noch Kind und damit neugierig und auch unsicher. auf der anderen Seite ist das Hagen. Er ist der Anführer einer mörderischen Räuberbande. Doch das scheint nicht alles zu sein. Er scheint eine Rolle zu spielen, um selbst zu überleben und er scheint Mega, von vor dem Keller zu kennen. Doch Mega scheint ihn nicht zu erkennen.  Wie die Beiden zu einander gehören, kann ich noch nicht absehen. Doch am Ende von diesem Teil ist zumindest ein früheres Aufeinandertreffen, der Beiden erwähnt. Zumindest vermute ich das einer der Vermummten Hagen ist. Doch wieso er sie dem Anderen überlässt und wie es zu dem nächsten Wiedersehen in der Moor-Enklave kommt, ist für mich nicht nicht ersichtbar. Diese Geschichte, hebt sich angenehm von den bisherigen Dystophien ab, die ich meist gelesen habe. Keine romantische Lovestory, die sich durch die Geschichte zieht, keine weichgespühlte Dramatik. Die Gewalt wird roh und blutig dargestellt, die Welt ist Dunkel, auch wenn Mega versucht ein Licht darin zu finden und es gibt nur Fragen und die Antworten, bleiben vielleicht immer verborgen. Die Spannung zieht an den Nerven, nie weiß man, was sie hinter der nächsten Ecke verbirgt. Insgesamt soll die Geschichte einmal 4 Teile haben. 2 gibt es schon und wenn der 2. Teil wieder so fesselnd wird, dann werde ich der Geschichte auf jeden Fall treu bleiben.

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    • 3
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    30. September 2014 um 06:37
    parden schreibt Klar, 3 Teile gibt es ja immer mindestens... Ich verzichte hier erst einmal.

    Das wird sogar ein Vierteiler. Bis alle online sind, dauert es auch noch. Bisher gibt es erst 2.

  • Ein super Auftakt

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    28. September 2014 um 10:26

    Inhalt: Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Das Kartenhaus Zivilisation brach zusammen. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND.  Die Überlebenden rotteten sich zusammen und zogen sich in abgeschiedene Enklaven zurück, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, versuchten nicht entdeckt zu werden und zu überleben.  Denn durch die verwüsteten Landstriche zogen bewaffnete Banden. Auf der Suche nach Essbarem griffen sie jeden an, der ihnen in die Quere kam und machten das Ödland zu einem Ort, den niemand freiwillig betrat.  Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein und Verstecken entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen.  Erzählt wird Megas Reise durch das ÖDLAND zu den Ursprüngen ihrer Existenz, denn Mega hat nie vergessen, dass sie nicht im Keller geboren wurde. (Quelle: Amazon.de) Meine Meinung:  Diese Geschichte ist unglaublich düster und auch streckenweise gewalttätig.  Man könnte jetzt darüber streiten, ob die Welt wirklich so aussehen wird, wenn einmal alles zusammen bricht. Die Optimisten werden davon ausgehen, das wir eine neues Utopia aufbauen und die Pessimisten sehen in unserer Zukunft ein ÖDLAND. Man erfährt nicht, was passiert ist. Warum die Menschen, so plötzlich an diesem Abgrund gerieten, doch das Buch zeichnet ein unglaublich dunkles Bild von dem, was aus uns wird.  Es existieren noch kleine Enklaven, die sich so gut wie möglich versuchen zu verstecken. Verstecken von den marodierenden Banden, die umherziehen und versuchen das wenige zu rauben und zu plündern, das es noch gibt. Dabei ist Mord und Vergewaltigung an der Tagesordnung. In dieser Welt lebt Mega. Doch Mega ist ein Geheimnis. Als Kind hat sie das Ödland überlebt. Niemand weiß, woher sie kam und wohin sie wollte. Sie würde in die Enklave in einem Keller einer Universität aufgenommen. Doch so sehr sie sich auch bemüht hat, dort heimisch zu werden, so war ihr immer bewusst, das sie eigentlich nicht dorthin gehört. Als diese Enklave in Gefahr gerät zieht sie hinaus ins Ödland um Hilfe zu suchen. Doch dort muss sie sich mit einer ganz anderen Welt auseinander setzen und dort werden Instinkte geweckt, die sie nicht aus dem Keller haben kann. Die Geschichte beäugt die Erlebnisse rund um 2 verschiedene Personen. Zum einen ist das die junge Mega. Ein Mädchen im Übergang zur Frau, obwohl schon früh erwachsen geworden, ist sie doch noch Kind und damit neugierig und auch unsicher. auf der anderen Seite ist das Hagen. Er ist der Anführer einer mörderischen Räuberbande. Doch das scheint nicht alles zu sein. Er scheint eine Rolle zu spielen, um selbst zu überleben und er scheint Mega, von vor dem Keller zu kennen. Doch Mega scheint ihn nicht zu erkennen.  Wie die Beiden zu einander gehören, kann ich noch nicht absehen. Doch am Ende von diesem Teil ist zumindest ein früheres Aufeinandertreffen, der Beiden erwähnt. Zumindest vermute ich das einer der Vermummten Hagen ist. Doch wieso er sie dem Anderen überlässt und wie es zu dem nächsten Wiedersehen in der Moor-Enklave kommt, ist für mich nicht nicht ersichtbar. Diese Geschichte, hebt sich angenehm von den bisherigen Dystophien ab, die ich meist gelesen habe. Keine romantische Lovestory, die sich durch die Geschichte zieht, keine weichgespühlte Dramatik. Die Gewalt wird roh und blutig dargestellt, die Welt ist Dunkel, auch wenn Mega versucht ein Licht darin zu finden und es gibt nur Fragen und die Antworten, bleiben vielleicht immer verborgen. Die Spannung zieht an den Nerven, nie weiß man, was sie hinter der nächsten Ecke verbirgt. Insgesamt soll die Geschichte einmal 4 Teile haben. 2 gibt es schon und wenn der 2. Teil wieder so fesselnd wird, dann werde ich der Geschichte auf jeden Fall treu bleiben.

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  • die nackte Wahrheit, ein spannender Endzeit-Thriller ohne Zombies

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    steffibeffi90

    steffibeffi90

    21. September 2014 um 16:02

    Die Welt, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Jegliche  Zivilisation ist zusammengebrochen. Der Kampf ums Überleben hat begonnen. Die 19-jährige Mega haust mit einer Gruppe von Überlebenden in einem Keller. Hier wird versucht so gut es geht einen Alltag in die zerstörte Welt zu bringen. Für Mega ist die Gruppe eine Art Ersatzfamilie geworden. Doch Mega muss auf eine sehr gefährliche Mission um ihre "Familie" zu beschützen. Eine weitere Gruppe soll irgendwo weit weg leben. Zu ihnen muss Mega um etwas zu besorgen, doch sie muss sich in die gefährliche Außenwelt wagen, wo es von verzweifelten und mörderischen Überlebenden nur so wimmelt. Sie wird von ihrer Gruppe körperlich und auch geistig für diese Mission gut vorbereitet.... Weiterhin gibt es noch Hagen. Er lebt mit seiner Gruppe in der Außenwelt und ist das komplette Gegenteil von Mega. Hagen und seine Männer sind sehr brutal und versuchen mit allen Mitteln zu überleben. Dabei kommt es zu Vergewaltigungen, Kannibalismus und so weiter.... Dieser Endzeit-Thriller konnte mich von Anfang an begeistern. Das Ende ist ziemlich fies und man möchte am liebsten schon den zweiten Teil in den Händen halten, den es aber ja zum Glück schon gibt. Die Geschichte spielt 40 Jahre nach dem Zusammenbruch der normalen Zivilisation. Ich finde es gut, dass der Leser schon direkt dabei ist. Meistens wird ja von Anfang an berichtet, wie es so gekommen ist und man erlebt alles nochmal, aber hier sind schon Jahre vergangen und die Menschen haben sich an dieses Leben einigermaßen gewöhnt.  Die Hauptfiguren sind für mich Mega und Hagen. Beide treffen irgendwann aufeinander, beide kennen sich, aber sie wissen nicht woher. Es wird abwechselnd von Mega und ihrer "Familie" und Hagen und seiner brutalen Gruppe berichtet. Dies finde ich sehr vielseitig und interessant, wobei ich wirklich oft schlucken musste, vor allem wenn es gerade um Hagen ging. Mich haben einzelne Kapitel sehr mitgenommen, weil einem wirklich nichts erspart wurde und der Autor eine Art hat, den Leser zu fesseln und in seine Welt zu ziehen. Gnadenlose Gewalt mit körperlichen Missbrauch und was man sich sonst noch vorstellen kann erwartet den Leser bei "ÖDLAND". Ich würde es als die "nackte Wahrheit" beschreiben, denn ich denke, dass es im echten Leben nicht anders sein würde. Deshalb gibt es wieder einen Pluspunkt, da dieses Buch für mich sehr realitätsnah ist, es wird nichts beschönigt und es geht mal nicht um eine Seuche oder Zombies, sondern nur um Menschen. Für Fans von Endzeit-Thrillern echt ein MUSS!

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  • Ein guter Auftakt in eine sehr realistische, aber hoffnungslose Endzeit-Dystopie

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    09. September 2014 um 16:45

    Inhalt: “Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Das Kartenhaus Zivilisation brach zusammen. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND. Die Überlebenden rotteten sich zusammen und zogen sich in abgeschiedene Enklaven zurück, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, versuchten nicht entdeckt zu werden und zu überleben. Denn durch die verwüsteten Landstriche zogen bewaffnete Banden. Auf der Suche nach Essbarem griffen sie jeden an, der ihnen in die Quere kam und machten das Ödland zu einem Ort, den niemand freiwillig betrat. Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein und Verstecken entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen. Erzählt wird Megas Reise durch das ÖDLAND zu den Ursprüngen ihrer Existenz, denn Mega hat nie vergessen, dass sie nicht im Keller geboren wurde.” (Quelle) Reiheninfo – als ebooks: Ödland  - Der Keller – Band 1 – 2,99 Euro Ödland – Das Versteck im Moor – Band 2 –  4,99 Euro Ödland – Die Fabrik am Fluss – Band 3 (noch nicht erschienen) Ödland – Viktoriastadt – Band 4 (noch nicht erschienen) Meine Meinung: Der Einstieg in diese Endzeit-Dystopie hat mir sehr gut gefallen. Die Hoffnungs- und Auswegslosigkeit der Menschen wird sehr gut beschrieben und ist regelrecht greifbar. Sie ist sehr düster und grausam und man hält beim Lesen regelrecht die Luft an! Die Beschreibung der Welt ist sehr detailliert und auch die Lebensweise wird sehr verständlich erklärt. Leider wird nicht erläutert, wann sich der Autor diese Welt vorstellt. Was st genau davor passiert? Wie ist diese Welt entstanden? Diese Hinweise bekommt der Leser leider nicht. Die Hauptgeschichte dreht sich, wie im Inhalt erwähnt, um die 19 jährige Mega. Als Nebengeschichte, die im ersten Band noch ein wenig verwirrend ist, liest man Hagens Geschichte. Beide Stränge laufen nebenher und manchmal wusste ich gerade nicht so richtig, in welcher Geschichte ich mich befinde! Mega ist genauso wie Hagen eine sehr interessante Figur. Mega ist einfach sympathisch und ihr Name ist einfach Programm. Durch ihren Gedächtnisverlust wirkt sie zudem sehr mysteriös und wie ein Pulverfass, beim dem man als Leser nicht weiß, was einen erwartet! Mega auf ihrem Weg zu folgen, macht Spaß, ist aber auch sehr grausam und insgesamt sehr blutig. Auch Hagens Geschichte birgt sehr viel Aggression, Tod und Zerstörung. Liebe bzw. schöne Momente und Situationen gibt es nur sehr wenige. Während Megas Reise liest man viele Beschreibungen, ob von der Landschaft, der Erfindungen oder der Situationen. Diese Details waren zwischendurch sehr langatmig und haben mir teils die Spannung genommen. Fazit: Die Idee zu dieser neuen,  sehr realistischen,  Endzeitdystopie hat mir gut gefallen und Megas und Hagens Geschichten sind wirklich lesenswert. Leider fehlt mir durch die fehlenden Erklärungen der Zugang zu dieser Welt (Die Erklärungen waren eher in der Inhaltsangabe als im Buch selbst zu finden!). Die vorhandenen Beschreibungen waren mir dagegen teils zu detailliert!

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  • Ödes Land, aber kein öder Roman!

    ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
    MikkaG

    MikkaG

    04. September 2014 um 17:08

    Das Cover stimmt schon perfekt auf das Buch ein: wir sehen Mega, wie sie aufmerksam den Blick über das trostlose Ödland mit seinen tückischen, versteckten Gefahren schweifen lässt. Die Welt ist grau in grau, aber am Horizont bricht durch den schmutzig-dunklen Himmel widerspenstig die Sonne. Und genau das macht meiner Meinung nach auch das Buch aus. Einerseits die Trostlosigkeit, der kompromisslose Tod der Welt, wie wir sie heute kennen, der brutale Kampf ums Überleben, der aus Menschen oft gnadenlose Monster macht... Und andererseits die Hoffnung, dass es da doch noch etwas gibt, wofür es sich zu kämpfen lohnt - wofür es sich zu leben lohnt. Auch die Handlung spiegelt diese Gegensätzlichkeit wieder, denn grob gesagt ist sie aufgeteilt in zwei Handlungsebenen mit zwei völlig unterschiedlichen Protagonisten. Einmal haben wir da Mega, die junge Frau, die im Keller einer versteckten Enklave aufgewachsen ist, in ständigem Halbdunkel und flüsternder Stille, um keine Ödlandpiraten anzulocken. Sie ist allerdings nicht im Keller geboren worden, und sie hat sich auch nie wirklich in diese versteckte, gedämpfte Halbexistenz fügen können. Aber dennoch sind ihr die Menschen, mit denen sie so viele Jahre auf engstem Raum gelebt hat, genug ans Herz gewachsen, um eine Rettungsmission zu riskieren, die einem Selbstmordkommando gleichkommt. Mega ist eine Figur, mit der man sich identifizieren und mit der man mitfühlen kann, die einem sympathisch ist und der man nur das Beste wünscht - auch, oder vielleicht weil sie nicht perfekt ist, aber immer ihr Bestes gibt. Die andere Handlungsebene wird aus Sicht von Hagen erzählt, der das Schlechteste dieser postapokalyptischen Welt verkörpert. Gewalt um des Überlebens willen, aber auch Gewalt um der Gewalt willen. Totale Verrohung, absolute Gewissenslosigkeit, eine deprimierende Verachtung gegenüber der Unantastbarkeit des Lebens. Wo man gerne und bereitwillig mit Mega mitfühlt, würde man sich Hagen gegenüber am Liebsten verschließen und ihn nicht an sich heranlassen, denn er kommt einem manchmal vor wie das schiere Böse... Und dann erschrickt man noch mehr, weil er dennoch menschlich ist - und das vielleicht heißt, dass dieses Potential zum Bösen in jedem Menschen steckt. Überhaupt ist die Welt von "Ödland" dreckig, roh, brutal und gnadenlos. Der Autor schont den Leser nie, und manche Szenen sind schwer zu ertragen. Nichts für Zartbesaitete! Manchmal war mir das zuviel und schien keinen anderen Zweck zu erfüllen, als wieder und wieder klarzumachen, wie unglaublich böse die Bösen in dieser Welt sind... Aber spannend war die Geschichte für mich immer, sogar in den langsamen und eher ruhigen Szenen, die Megas Leben im Keller beschreiben. Gerade die erschienen mir manchmal bedrückend eindringlich und fesselnd! Endzeitromane gibt es viele, und das grundlegende Thema von "Ödland" ist vielleicht nicht neu: der Protagonist (in diesem Fall unsere junge Heldin Mega) muss sich durch eine verkommene, feindliche Welt schlagen, um ihrem Volk / ihrer Siedlung / ihrer Familie die Rettung zu bringen. Was mich aber von der ersten Seite an hat aufhorchen lassen, war der Schreibstil, der dem Ganzen eine originelle Prägung aufdrückt. Wobei der Schreibstil genauso widersprüchlich ist wie es die Protagonisten sind! Mal malt der Autor mit beinahe poetischen Worten eine Szene mit dichter Atmosphäre, dann haut er einem abgehackte, schmucklose Sätze um die Ohren.   Oft passten Tempo und Schreibstil für mich wunderbar zu der beschriebenen Szene, und dann war ich vom Schreibstil sehr beeindruckt. Aber es gab auch Szenen, wo die Puzzleteilchen für mich nicht so richtig ineinandergreifen wollten. Entweder war mir dann das Tempo zu abrupt für eine eigentlich ruhige Szene, oder die Sätze zu schlicht, wo ich gerne mehr Atmosphäre gespürt hätte... An diesen Stellen fühlte ich mich manchmal etwas aus der Geschichte geworfen. Dennoch würde ich den Schreibstil im Großen und Ganzen als Pluspunkt verbuchen, denn zumindest ist er etwas ganz Eigenes, was mir nie langweilig wurde. Ich habe beim Lesen öfter innegehalten und mich gefragt: ist das wirklich logisch? Macht es zum Beispiel Sinn, dass eine kleine versteckte Siedlung einerseits ein relativ komplexes Fahrzeug produzieren kann, andererseits aber anscheinend keine Ersatzteile? Oder die Ödlandräuber, von denen Mega einer erstaunlichen Vielzahl begegnet. Wovon leben die eigentlich? Ja, sie überfallen Reisende, aber in dieser Welt besitzt doch niemand mehr irgendwas von Wert! Es scheint nur eine Handvoll Siedlungen zu geben, in denen noch ein paar karge Gemüsebeete bestellt werden, aber ansonsten scheint es keine Möglichkeiten zu geben, Lebensmittel zu produzieren. Und auf diese Handvoll Siedlungen kommen wer weiß wieviele Räuberbanden, die selber nur Ressourcen verbrauchen, aber keine erzeugen! Oder die Tatsache, dass Mega gesagt wird, sie darf nur 500g an Lebensmitteln mitnehmen, aber sie hat anscheinend genug Nahrungsmittelkonzentrat für das ganze Buch dabei. Überhaupt - wie soll das funktionieren, wenn ihr dieses Zeug mal ausgeht? Wo soll sie Essen herbekommen? Es wächst ja nirgendwo was, Nutzvieh scheint es gar nicht mehr zu geben, und die Ruinen der Supermärkte und Läden wurden in den letzten Jahrzehnten ratzfatz ausgeräubert... So richtig überzeugt hat mich das nicht. Es ist gut möglich, dass der Autor sich zu diesen Dingen logische Erklärungen überlegt hat, aber für mich als Leser war es einfach nicht nachvollziehbar. Auch ein bisschen unangenehm aufgefallen sind mir die zahlreichen Kommafehler - das ist natürlich keine Katastrophe, stört aber schon manchmal den Lesefluss. Fazit: Ein spannender, kompromissloser Endzeitroman aus Sicht einer mutigen jungen Heldin - und eines skrupellosen Antihelden. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, auch wenn mir die Gewalt zum Teil etwas extrem war, nur gab es viele inhaltliche Ungereimtheiten, die mich ins Grübeln gebracht haben.... Der Schreibstil hat mich meist überzeugt, ist aber sicher nicht jedermanns Sache. Deswegen würde ich empfehlen, erstmal die Leseprobe zu lesen!

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