Christoph Zachariae Ödland - Das Versteck im Moor

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Inhaltsangabe zu „Ödland - Das Versteck im Moor“ von Christoph Zachariae

Megas Reise durchs ÖDLAND geht weiter. 'ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor' ist der zweite Band der neuen, vierteiligen Endzeit-Reihe von 'Darkside Park' Autor Christoph Zachariae. Inhalt ÖDLAND: Die Welt wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Das Kartenhaus Zivilisation brach zusammen. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND. Die Überlebenden rotteten sich zusammen und zogen sich in abgeschiedene Enklaven zurück, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, versuchten nicht entdeckt zu werden und zu überleben. Denn durch die verwüsteten Landstriche zogen bewaffnete Banden. Auf der Suche nach Essbarem griffen sie jeden an, der ihnen in die Quere kam und machten das Ödland zu einem Ort, den niemand freiwillig betrat. Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein und Verstecken entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen. Erzählt wird Megas Reise durchs ÖDLAND zu den Ursprüngen ihrer Existenz, denn Mega hat nie vergessen, dass sie nicht im Keller geboren wurde. Inhalt Zweites Buch: Der beherzte Auftritt des Eremiten rettet Mega vor der Gefangennahme durch die Wegelagerer. Doch wer ist dieser Mann ohne Gesicht? Wird er Mega helfen, oder ist er die größere Bedrohung? Was Mega zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Die schwersten Prüfungen des Ödlands stehen ihr noch bevor. Im Lager der Söldner gärt es. Selbst Hagens engste Gefolgsleute wissen nicht mehr, welches Ziel ihr Anführer verfolgt. Der Trupp ist gezwungen mitten im Winter das Moor zu verlassen und Großmaul Rico arbeitet verbissen daran eine Meuterei anzuzetteln. Wird Hagen die Rebellion verhindern und das Ruder in der Hand behalten? Wer Endzeit und Dystopien liebt und Bücher mochte, wie 'Die Straße', 'Die Welt wie wir sie kannten', 'Z wie Zacharias', 'Malevil', 'Die Tribute von Panem', 'Die ewige Straße' oder Filme wie 'Briefe eines Toten', 'The Quiet Earth', 'Mad Max' oder Comics wie 'Jeremiah', 'Müll', 'Rain Dogs' oder Computerspiele wie 'Fallout', 'Enslaved: Odyssey to the West', 'I Am Alive', oder 'The Last of Us', dem sei ÖDLAND wärmstens ans Herz gelegt. Christoph Zachariae arbeitet am dritten und vierten Band der ÖDLAND-Reihe: 'ÖDLAND Drittes Buch Die Fabrik am Fluss' und 'ÖDLAND Viertes Buch Viktoriastadt' erscheinen in den kommenden Jahren.

Brutal spannend und nichts für schwache Nerven. Gelungene Fortsetzung.

— katie1984
katie1984

Eine sehr gelungene Fortsetzung mit Sucht-Potential!

— Linsenliebe
Linsenliebe

Megas Reise durch das Ödland und in die Abgründe ihrer eigenen Persönlichkeit, sind ein perfektes Leseerlebnis! Ich liebe es!

— LauraNewman
LauraNewman

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1101
  • ÖDLAND I - III jetzt auch als Taschenbuch

    Zachariae

    Zachariae

    03. March 2016 um 16:44

    ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor
    und
    ÖDLAND Drittes Buch Die Fabrik am Fluss
    sind ab sofort auch als Taschenbuch erhältlich.

    Wir wünschen spannende Unterhaltung im ÖDLAND. :)

  • Band 2

    Ödland - Das Versteck im Moor
    viviilovee

    viviilovee

    17. August 2015 um 17:58

    Klappentext"Der beherzte Auftritt des Eremiten rettet Mega vor der Gefangennahme durch die Wegelagerer. Doch wer ist dieser Mann ohne Gesicht? Wird er Mega helfen, oder ist er die größere Bedrohung? Was Mega zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Die schwersten Prüfungen des Ödlands stehen ihr noch bevor. Im Lager der Söldner gärt es. Selbst Hagens engste Gefolgsleute wissen nicht mehr, welches Ziel ihr Anführer verfolgt. Der Trupp ist gezwungen mitten im Winter das Moor zu verlassen und Großmaul Rico arbeitet verbissen daran eine Meuterei anzuzetteln. Wird Hagen die Rebellion verhindern und das Ruder in der Hand behalten?"Meine MeinungObwohl ich den ersten Band ziemlich schnell durchgelesen hatte, ist nun ein ganzes Jahr vergangen, bis ich Band 2 endlich lesen konnte. Natürlich war nun nicht mehr alles so frisch im Gedächtnis, aber an das wichtige / grundlegende konnte ich mich noch sehr gut erinnern! Wer eventuelle Spoiler zu Band 1 vermeiden möchte, sollte nun nicht weiter lesen.Das zweite Buch beginnt genau dort, wo der erste Band mit einem Cliffhanger geendet hat. Mega wurde von dem geheimnisvollen, alten Mann "aufgesammelt" und befindet sich nun mit ihm zusammen in seinem "zu Hause", falls man sowas in dieser Welt noch finden und so nennen kann. Schon nach kurzer Zeit findet sie in ihm einen Freund, doch das soll nicht lange halten, denn das Lager der beiden wird angegriffen und Mega gefangen genommen. Das Buch beginnt einfach sofort mit Spannung, sodass die Seiten nur so dahin fliegen und man gar nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht.Erzählt wird wieder abwechselnd aus Hagens und Megas Sicht, wobei sich die beiden Einzelgeschichten in verschiedenen "Zeitzonen" befinden. Hagens Geschichte spielt dann quasi in Megas Zukunft, was mich anfangs ein wenig verwirrt hat. Wenn man dies aber weiß, beziehungsweise mitbekommen und nicht überlesen hat, dann kommt man damit total gut klar! Wenn man sich allerdings alles gerne bildlich vorstellt, und sich schnell ekelt, sollte man sich hier darauf vorbereiten, dass das Buch auch mal blutiger werden kann.Ich war wieder sehr beeindruckt von Mega, denn trotz ihres jungen Alters ist sie ein sehr starker, widerstandsfähiger und intelligenter Mensch. Da müssen die Menschen im Keller bei ihrer Erziehung gute Arbeit geleistet haben, denn viele verschiedene Möglichkeiten haben sie ja in ihrem unterirdischen Lebensraum gar nicht mehr.Hagen dagegen fand ich schwer zu beurteilen. Er ist eiskalt, geht über Leichen, und selbst wenn einer seiner Leute stirbt, scheint es ihn nicht zu interessieren. Dabei kann er sich eigentlich glücklich schätzen, dass er so viele Anhänger hat, denn viele Menschen gibt es nicht mehr.Mir hat das Buch sehr gefallen, es war ein Pageturner und es hat sehr viel Spaß gemacht, Mega auf ihrer Reise voller Gefahren und Abenteuer zu begleiten. Ich kann trotzdem leider nur vier Sterne vergeben, weil mich das Buch nicht sprachlos zurück gelassen hat. Ich freue mich schon sehr auf Band 3!

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  • Geniale Fortsetzung!

    Ödland - Das Versteck im Moor
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    Cover Hier muss ich mal ganz explizit erwähnen, dass dieses Cover (und auch sein Vorgänger) echt MEGA sind! Es ist, als hätte der Autor ein Stück der Geschichte genommen und sie auf das Cover gedrückt, bis ein Bild entstanden ist. Wie schon beim ersten Band, spiegelt das Cover die Stimmung der Geschichte perfekt wieder. Genau so hab ich mir das Ödland und seine Bewohner vorgestellt! Und: Ich bin SO gespannt, wie die Cover zu den nächsten Bänden werden!! Meinung Vorab sei gesagt, da es sich ja um einen Fortsetzungsband handelt, werde ich wohl um kleine inhaltliche Spoiler nicht gänzlich vorbei kommen. Wer also Teil eins noch nicht gelesen hat, sollte das ganz dringend nachholen. :-D „ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor“ (im Folgenden einfach Ödland 2 genannt^^) macht da weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Mega ist an dem großen Stau von den Soldatenkindern überwältigt worden, hat aber Glück und wird von einem fremden, vollkommen vermummten Mann gerettet. Er gibt sich als Freund aus, hilft ihr und scheint tatsächlich nur aus reinster Nächstenliebe zu handeln. Dieser Fremde zieht sich durch die ganze Geschichte, wie ein kleiner roter Faden, an dem sich Mega entlang hangelt. Nach einer Weile wird klar, dass er eben nicht aus reinster Nächstenliebe Mega gegenüber seine Vorräte verschenkt. Was allerdings hinter seinem Handeln steckt, wer er ist und was er vorhat, wird im zweiten Band noch nicht klar. Schon allein wegen ihm, muss ich den dritten Band auch lesen. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich so fasziniert hat. Im Grunde war es ein eigenbrötlerischer, wahrscheinlich wahnsinniger Fremder, der mit ziemlicher Sicherheit seine eigenen Ziele verfolgt. Und dennoch war er mir fast Augenblicklich sympathisch. Als Leser musste man ihn einfach mögen, denn seine ganze Art, sein Reden und Handeln, ließ gar nichts anderes zu. Nun hoffe ich mal, dass mich Christoph Zachariae nicht in eine Falle lockt. Natürlich treffen wir wieder auf alte Bekannte, allen voran Mega! Mega ist für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegeln und wahrscheinlich ist sie das für sich selbst auch. Obwohl ich wieder ein kleines Stückchen des Weges mit ihr gegangen bin, weiß ich noch immer nicht, wohin uns die Reise führt. Ein bisschen entdeckt Mega über sich selbst, ein bisschen entdecke ich und doch kann ich es noch nicht zusammenführen. Mega ist eine so komplexe, vielschichtige und gleichzeitig mysteriöse Protagonistin, die aber authentisch und sympathisch ist. Sie hat eine dunkle und eine helle Seite, allerdings ist noch nicht klar, für welche sie sich entscheiden wird. Denn das es am Ende auf so eine Entscheidung hinausläuft, ist klar. Kurz gesagt: Ich hab noch nie eine so interessante und undurchsichtige Figur wie Mega getroffen und mit jedem Stück Weg, dass wir zusammen gehen, will ich mehr über sie wissen. Als Gegenpart (NICHT Antagonist, nur Gegenpart!) haben wir wieder Hagen. Hagen weiß mehr, als er seinen „Getreuen“, und leider auch mir, sagt. Er kennt Mega, er weiß zumindest einen Teil von dem, was los ist. Aber Hagen ist so verschlossen wie ein Stein, aus ihm ist rein gar nichts herauszubekommen und ich muss gestehen, dass alles, was innerhalb von Hagens Sichtweise passiert, von mir bis ins kleinste Detail analysiert wurde, weil ich denke, dass es irgendwie mit was auch immer zu tun hat. Der Autor wirft mir (denke ich jedenfalls :-D ) auch hier und da kleine Brocken zu, die zu dem Rätsel dazugehören. Ich denke da ganz explizit an den Stern, den Mega im Gesicht hat. Wer richtig liest, findet nämlich durchaus etwas, was dem ähnelt. *einen auf mysteriös mach* ;-) Okay, genug verwirrt. Ich geb´s ja zu: Ich hab keine Ahnung, wohin der Autor will. Aber allein schon, dass ich meine Vermutungen aufstellen kann, dass ich rätseln kann, auch wenn es vielleicht im dritten Teil widerlegt wird, allein das ist schon eine Reise durchs Ödland wert. Alles hängt zusammen, man muss es nur trennen und anders zusammenfügen. Der Grundton der Geschichte ist wieder einmal ruhig. Das Ödland ist, wie der Name schon sagt, öde. Es gibt nichts mehr und die Menschen, die dort noch existieren, kämpfen täglich um ihr Überleben, nehmen den Tod aber als leichteres Übel in Kauf. Ihren und auch den Tod anderer. Der Tod ist nicht das schlimmste, was einem im Ödland passieren kann und das wissen die Bewohner, dieser kargen und leeren Gegend. Misstrauen, Regeln und Intrigen sind an der Tagesordnung. Vertrauen existiert nicht mehr und sobald sich eine bessere Möglichkeit bietet, wird sie ergriffen. Die hoffnungslose Stimmung, der allgegenwärtige Staub und Dreck, das nagende Hungergefühl… all das hab ich während des Lesens gespürt. Es war einfach so erdrückend, so real, dass ich danach das Gefühl hatte, unbedingt duschen zu müssen. Ich hatte Durst, ich hatte Hunger und ich hatte keine Hoffnung, einen Ausweg aus dem Ödland zu finden. Ich spürte die Zähne von Wölfen, spürte das Messer an meiner Kehle und die Tatsache, dass ich morgen schon tot sein könnte. Ich weiß nicht, wie der Autor das schafft, denn er verzichtet auf große Kämpfe, keine epischen Schlachten oder dergleichen. Aber Ödland ist einfach eindrucksvoll erdrückend, hoffnungslos und von einer tiefen Verzweiflung geprägt. Wie schon im ersten Band, passiert im Hintergrund viel mehr, als man eigentlich sieht. Ich hab lange überlegt, wie ich das beschreiben soll und in Ermangelung eines besseren Ausdrucks, sage ich einfach: Es passiert was Großes, dass sich aus vielen Kleinteilen langsam zusammensetzt. Etwas Großes, dass schon lange vor Mega angefangen hat und wahrscheinlich auch nicht mit ihr endet. Etwas, dass wir jetzt noch nicht sehen, aber wissen, dass es da ist. Es lauert im Ödland und überfällt uns, wenn wir nicht damit rechnen. Anfangs dachte ich, Ödland ist eine Endzeit-Geschichte, über das Überleben in einem Ödland. Ist auch so, aber gleichzeitig ist es so viel mehr. Es sind die Menschen, die aus dem Ödland mehr machen. Die Geschichte hinter der Geschichte. Die wahren Gesichter hinter den Masken, die alle tragen. Fazit „ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor“ ist eine geniale Fortsetzung, die auf dem aufbaut, was da war und neue Wege vorbereitet. Die Figuren entwickeln sich, die Geschichte geht weiter, ein Ende ist nicht in Sicht. Für jeden Endzeit-Fan ist Ödland ein must read. Allerdings muss bedacht werden, dass es keine großen, blutigen Schlachten gibt, in denen mit Schwertern und Kanonen gekämpft wird. Über lange Strecken schluckt man als Leser nur Staub und die Gedanken der Protagonisten. Wen das nicht stört, ist mit Ödland in einer Welt angekommen, die die Menschen an ihre eigenen Grenzen bringt. Und darüber hinaus. Bewertung Ohne Frage und auch ohne Dreck und Staub: volle 5 von 5 Marken für die Weiterführung einer Endzeit-Geschichte, die zu der Besten werden kann, die ich je gelesen habe. Wenn die Richtung so bleibt. Tilly

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    parden

    parden

    03. March 2015 um 05:40
  • Sucht-Potential!

    Ödland - Das Versteck im Moor
    Linsenliebe

    Linsenliebe

    19. January 2015 um 15:19

    Mega hat schon ziemlich viel hinter sich und doch steht ihr noch einiges bevor. Sie wurde in einer brenzligen Situation von einem vermummten Mann gerettet und dieser Mann stellt sich als Verbündeter, ja sogar als Freund, heraus. Nathan hilft ihr wieder auf die Beine zu kommen und spielt auch im weiteren Verlauf eine wichtige Rolle.  Megas Fahrrad INDU ist jedoch bei ihrer letzten Begegnung mit den ihr nicht wohlgesonnenen Ödland-Bewohnern beschädigt worden und so muss sie sich auf die Suche nach Ersatzteilen machen. Und das Ödland hält noch so einige Überraschungen für sie bereit.  Auch der zweite Handlungsstrang rund um den Enklaven-Anführer Hagen ist wieder mit dabei. Wir erfahren mehr über Hagens Absichten und seine Vergangenheit, was nun aber die letzte Verbindung zwischen ihm und Mega sein mag bleibt weiter unklar. Während Mega um ihr eigenes Überleben kämpft und an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stößt, tötet Hagen skrupellos Teile seiner Gefolgschaft um der Anführer zu bleiben und einer Rebellion zu entgehen. Nachdem ich Teil 1 der Ödland-Reihe schon verschlungen hatte und wirklich sehr gelungen fand, musste natürlich auch schnell Teil 2 "Das Versteck im Moor" her. Leider kam mir während des Lesens aber eine ziemliche Leseflaute dazwischen und so hat es sich über einen Monat gezogen. Doch nun habe ich endlich Ödland 2 beendet und fand die Fortsetzung wieder so gut wie den Auftakt!  Mega ist mir weiterhin sehr sympathisch wobei wir ein paar Dinge über sie erfahren, die mich skeptisch werden lassen ob die Sympathie in den Folgebänden aufrecht erhalten werden kann. Ihre Vergangenheit wird zum Teil beleuchtet doch das wirkt für mich noch zu sehr konstruiert und erschließt sich mir noch nicht vollständig. Aber da es sich ja hier erst um Teil 2 handelt seh ich das mal nicht so eng und bin weiterhin gespannt.  Megas innerer Widerstreit zwischen Überlebenswillen und Resignation gefiel mir jedoch auch hier wieder sehr gut. Sie gerät in immer schlimmere Situationen in denen sie fast die Hoffnung verliert und man fiebert als Leser wirklich mit.  Besonders Megas Freundschaft zu ihrem Retter Nathan hat mich sehr berührt und ich hoffe wirklich, dass er in Teil 3 wieder eine Rolle spielen wird. Da sind noch viele Fragen zu seiner Persönlichkeit und Vergangenheit offen. Die Charaktere, die neu in Teil 2 auftreten, fand ich auch sehr spannend und gut ausgearbeitet.  Mit dem Handlungsstrang um Hagen tu ich mich noch immer etwas schwer, was wohl hauptsächlich auf der Blutrünstigkeit und der detailreich geschilderten Gewalttaten beruht. Das ist einfach nicht mein Ding. Ich sehe aber natürlich ein, dass es für die Story unvermeidlich und auch sehr authentisch ist. Nichtsdestotrotz war ich immer froh wenn die Sichtweise sich von Hagen wieder zu Mega bewegt hat.  Ich muss jedoch sagen, dass mir zwischenzeitlich ein Bisschen der rote Faden verloren gegangen ist. Ich fragte mich wie der Autor noch einen Dreh zum Showdown dieses Buchs hinbekommen will, wurde aber positiv überrascht und mit einem fiesen Cliffhanger belohnt.  Ich möchte aber auch nicht ausschließen, dass diese Längen für mich einfach nur dadurch bedingt waren, dass ich mir mit dem Buch lange Zeit gelassen habe. Von daher ziehe ich dafür keinen Punkt ab! Alles in allem bin ich wieder überzeugt von dieser Dystopie und freue mich schon auf Teil 3! Für "Ödland, Das Versteck im Moor" vergebe ich 4 von 5 Sternen. 

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  • Das Buch ist fesselnd und macht eindeutig süchtig!

    Ödland - Das Versteck im Moor
    Suselpi

    Suselpi

    Das Ödland.   Keine Vegetation mehr, denn alles Brennbare wurde abgeholzt.   Keine Tiere mehr, denn alles Essbare wurde erlegt.   Kein Mitleid mehr, denn alles Menschliche ging verloren.   Megas Suche nach einer Siedlung im Osten wird je unterbrochen, als sie auf der Flucht vor den Soldatenkindern, schwer verletzt wird. Doch sie trifft auf etwas sehr seltenes im Ödland – Menschlichkeit. Der Einsiedler, Nathan, beansprucht sie und ihr Fahrrad, den INDU, für sich und pflegt sie wieder gesund. Doch bei der Explosion, der Mega zum Opfer gefallen ist, wurde auf der INDU beschädigt und sie braucht Ersatzteile, doch um diese zu finden muss sie sich in die Höhle des Löwen wagen und es steht in den Sternen, ob sie dies unbeschadet überleben wird.   Hagen und seine Männer haben das Versteck im Moor verlassen, um sich auf den Weg zu einer anderen Siedlung am Meer zu machen. Doch diese Reise zehrt an ihren Nerven, denn ausgehungerte wilde Tiere, die nicht davor zurück schrecken einen der ihren in sich aufzunehmen, reagieren ungehalten auf die Ungewissheit und Nahrungsknappheit. Können sie ihrem Anführer noch trauen? Und kann Hagen sich gegen ein Rudel Mörder behaupten?   Dieser Teil setzt direkt am Ende des Ersten an, daher war es für mich sehr einfach zurück in die Geschichte zu finden.   Zwar wusste ich vom ersten Band her schon, dass Mega mit allen Wassern gewaschen ist, aber hier zeigen sich sehr deutlich ihr Überlebenswille und ihre Skrupellosigkeit im Angesicht des Todes. Sie übersteht Verletzungen, bei denen ich vermutlich schon aufgegeben hätte, denn im Ödland beginnt der Tod nach dir zu greifen, wenn du die Waffen ruhen lässt, also steht sie auf und kämpft. Was ich jedoch nicht verstehen kann ist, dass sie die Zeit so sehr aus den Augen lässt, denn sie sitzt ihr im Nacken und bringt ihre Freunde mit jedem Sekundenschlag näher an den Abgrund.   Hagen hingegen kann ich hier noch gar nicht durchschauen. Er ist ein skrupelloser und egoistischer Wilder, der alle um sich herum in den Tod laufen lassen würde, wenn es seinen Zielen dient. Allerdings bekommen wir einen Einblick in eine Zeit, als er anscheinend wirklich ein Mensch war, der zu Gefühlen fähig war. Warum er allerdings so versessen auf Mega ist, verstehe ich noch nicht ganz. Das löst sie hoffentlich in einem der Folgebände auf.   Das Buch ist wechselt wieder zwischen der Sicht von Mega und Hagen, wobei auch andere Charaktere und einen kleinen Einblick in das Umfeld der beiden gewähren. Die Geschichte geht Schlag auf Schlag und es gibt keine ruhigen Momente, da wir durch die zeitlichen Unterschiede von Hagens und Megas Sicht schon einiges an Vorwissen haben und nun einigen Ereignissen entgegen fiebern können. Aber gerade diese zeitlichen Unterschiede bringen mich zu einem Punkt an dem ich Kritik ausüben muss, denn auch wenn wir wissen, dass die beiden Handlungsstränge von Mega und Hagen sich unterscheiden, wird ab und an mitten in einem Abschnitt ein Sprung in die Vergangenheit gemacht. Zwar bekommen wir an diesen Stellen einiges an Hintergrundwissen, aber zu Beginn hat es mich irritiert, da die Personen nicht in den aktuellen Abschnitt gepasst haben.   Im Großen und Ganzen ist dieses Buch aber wieder ein absolutes Must Read. Das Ödland und seine Bewohner können so unterschiedlich sein und bringen einen immer wieder zum Nachdenken. Megas Reise ist beschwerlich und es ist spannend zu sehen wie sie mit den Überraschungen die das Ödland für sie bereit hält umgeht. Die Charaktere, auch wenn man sie nicht alle sympathischer findet, haben etwas das einen immer weiter lesen lässt und einen dazu verleitet wissen zu wollen wie es mit ihnen weiter geht. Sei es um ihren Sieg zu beobachten oder zu erfahren wer ihnen die Haut abziehen wird.

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