Christoph von Marschall Michelle Obama

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Inhaltsangabe zu „Michelle Obama“ von Christoph von Marschall

Michelle Obama ist nicht die Frau hinter dem charismatischen USPräsidenten Barack Obama. Sondern eine Persönlichkeit an seiner Seite. Eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Eine Frau, die das weiße Amerika in ihren Bann zieht wie kaum eine First Lady vor ihr. Ihre Vorfahren waren Sklaven. Sie stammt aus dem Arbeitermilieu. Ihre Eltern sind im Gegensatz zu Baracks beide schwarz. Und Michelle kämpft sich nach oben. Promoviert in Harvard und steigt anschließend in einer angesehenen Anwaltskanzlei in Chicago ein. Jetzt ist sie im Weißen Haus. Dieses Buch zeigt erstmals, wie sie als Präsidentengattin darin lebt. Michelle Obama inspiriert das weiße Amerika. Mehr noch: Ihre Umfragewerte sind besser als jene der First Ladys der letzten dreißig Jahre. Was hat das zu bedeuten? Antworten gibt ein kompetenter Autor: Christoph von Marschall, Bestseller-Autor einer Biografie über Barack Obama.Im Mai 2010 erhielt Christoph von Marschall den Medienpreis 2010 der Steuben-Schurz-Gesellschaft e. V. für seine Biografie über Michelle Obama.

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  • Rezension zu "Michelle Obama" von Christoph von Marschall

    Michelle Obama

    sunlight

    12. December 2009 um 19:49

    „Michelle Obama - Ein amerikanischer Traum“ von Christoph von Marschall Auf den ersten Blick eine 200 seitige Biografie, auf den zweiten eher eine Sammlung von Eindrücken und deren Auslegungen des Autors. Das Buch fängt mit einem gut gegliederten Inhaltsverzeichnis an und gibt so einen Überblick über die Themen und deren Gewichtung. Gleich im ersten Kapitel wird über die Wirkung der First Lady ausführlich geschrieben. Es schließen sich Kapitel über die Kindheit, Ausbildungsjahre und schließlich ihre familiäre und berufliche Situation an, um wieder mit den Aufgaben der First Lady zu enden. Jedes Kapitel ist mit einem Zitat Michelle Obamas überschrieben. So wird der Eindruck eines fundierten Werkes erzeugt. Doch stimmt dies? Was erwartet man von einer Biografie über eine lebende Persönlichkeit? Ich erwarte viele persönliche Aussagen und Fakten von der Person über die geschrieben wird. An erster Stelle stehen da die Interviews für dieses Buch. Dann als sekundäre Quelle, Zitate aus anderen Interviews und als Ergänzung natürlich Auskünfte von Menschen, die sie in ihrem Leben begleitet haben. Christoph von Marschall stellt gleich am Anfang klar, dass er kein persönliches Gespräch mit ihr geführt hat. Seine Quellen sind die wenigen offiziellen Statements und einige Zitate aus Veröffentlichungen. Auch mit den Weggefährten Michelle Obamas hat er kein Wort gewechselt. Langatmig legt er in Vermutungen die Gründe dar, warum ihm keine direkte Recherche gelungen ist, z.B. die Maulkörbe für die Freunde. So werden die insgesamt wenigen Fakten von ihm geradezu seziert und das erinnert doch sehr an die Yellow Press, die kleine Neuigkeiten groß herausbringt. Er greift auch gern und oft auf Zitate von Barack Obama zurück. Der Präsident geht mit seiner Vergangenheit und seinem Werdegang ganz anders um. Zur Erinnerung, er hat selbst zwei Bücher geschrieben, in denen einmal seine Familie das Thema ist und das andere Mal seine politischen Überzeugungen. So liegt bei ihm neben Interviews eine gute Quelle vor, auf die C. von Marschall auch in seinem Buch über B. Obama zurückgreifen konnte. Was erfahren wir wirklich über Michelle Obama? Wenig! Das große Manko dieses Buches ist die geringe Faktendichte. Die Kapitel der Kindheit und der Studienjahre werden vorwiegend mit Interpretationen des Autors gefüllt. Besser wird es eigentlich erst, als Barack Obama in die Politik eintritt und damit gezwungener Maßen auch persönliche Informationen über seine Frau an die Öffentlichkeit dringen. In der Zeit der Wahlkämpfe tritt auch Michelle Obama auf, allerdings sind ihre Aussagen nicht immer schlüssig oder gar konstant. Da wird es mit Jahreszahlen nicht so genau genommen, Situationen werden mal so oder anders beschrieben und insgesamt bekommt der Leser den Eindruck, dass sie eins verfolgt – das Ziel, ihren Mann zu unterstützen. Diesen Willen zum Erfolg, den legt der Autor sehr gut in ihrem beruflichen Werdegang dar. Und auch, dass Michelle Obama wohl eine Pragmatikerin ist, der die Karriere, die finanzielle Sicherheit und die Familie sehr wichtig sind. Es drängt sich geradezu die Vermutung auf, sie habe die Strategie für die Karriere ihres Mannes entwickelt. Da aber die Zitate von ihr z.T. recht widersprüchliche sind, ist eigentlich nur eins sicher – First Lady wird nur, wer Energie und Zielstrebigkeit besitzt. Michelle Obama versucht konsequent ihre Privatsphäre und die ihrer Kinder zu schützen, daher die dürftige Datenlage. Eine andere Biografie über sie, von Liza Mundy, hat sogar 300 Seiten, ebenfalls über Dritte zusammengetragen. Christoph von Marschall habe ich letztes Jahr durch sein Buch „Barack Obama – Der schwarze Kennedy“ sehr schätzen gelernt. Trotzdem mein Fazit: Das Buch zeichnet sich durch einen guten Lesefluss aus. Christoph von Marschall formuliert überlegt und auch bei seinen Sektionen kann man ihm gut folgen. Eins kann dies leider nicht wett machen, dass sich der fundierte Inhalt sicher auch gut auf 50 Seiten hätte unterbringen lassen.

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