Christophe Bec , Xavier Dorison USS Nebraska

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  • Rezension zu "USS Nebraska" von Christophe Bec

    USS Nebraska

    BlueNa

    18. December 2010 um 13:38

    Etwas befindet sich tief unten im Meer . Im Jahr 2029 ist die USS Nebraska, ein U-Boot des Typs Grayback-Klasse II, im Meer vor der Syrischen Küste unterwegs, als es ein schwaches Notsignal aufschnappt. Kurzentschlossen gibt der Kommandant den Befehl, den Ursprung des Signals aufzuspüren. Die U-Boot Besatzung findet das Wrack eines alten russischen Unterseeboots, das eigentlich gar nicht existieren dürfte. Eine Tauchmannschaft wird zur Expedition ins Wrack geschickt, wo sie lauter angekettete Tote und merkwürdig beschriftete Tontafeln vorfindet. Auch auf der Nebraska ereignen sich schlimme Dinge. Als die Tauchmannschaft ein Felsentor öffnet und zur Untersuchung hineinschwimmt, bricht jeglicher Kontakt ab… . Die Geschichte steigt im Jahre 1945 mit der russischen Besetzung Berlins ein und springt dann ins Jahr 1957 auf das russische U-Boot. So wird knapp die Vorgeschichte angerissen, aber wirklich nur so knapp, dass einen eine vage Ahnung beschleicht, die aber nicht wirklich greifbar ist. So wird von Anfang an die Spannung geschürt, die nicht mehr abbricht. Es schwingt immer eine düstere, unheilvolle Grundstimmung in den Bildern mit, die den Leser in seinen Bann zieht. . Die Bilder sind dunkel gehalten, viele Gesichter liegen meist im Schatten und weisen dunkle Schraffierungen auf. Dennoch sind alle Details gut erkennbar, was auch dem hochwertigen, glatten Glanzpapier zu verdanken ist, auf dem der Druck aufgebracht wurde. Viele Seiten sind ganz schwarz bedruckt und es heben sich die die einzelnen Bilder vor dem dunklen Hintergrund ab. Es gibt auch tolle doppelseitige Bilder, auf denen dann z.B. das U-Boot und die Unterwasserumgebung großformatig abgebildet sind. Andere Seiten besitzen wiederum einen weißen Hintergrund, so ist für viel Abwechslung für die Augen gesorgt. . Der 64-seitge erste Teil der Graphic Novel USS Nebraska kommt im hochwertigen großformatigen Gewand daher. Der gebundene Comic aus dem SPLITTER Verlag besitzt ein sehr schönes Cover, das einen Tiefseetaucher im grünlich erleuchteten Meerwasser, umgeben von mysteriösen, steinernen, frühzeitlichen Kultgötzenbildern, zeigt. Das untere Drittel ist in schwarz gehalten, auf dem der Titel in hellen Buchstaben aufgebracht wurde. . „Heiligtum“ verspricht Spannung pur, die durch die angehängten, sehr schönen Galerie-Bilder zum Schluss noch weiter geschürt wird und die Fortsetzung „Der Weg in den Abgrund“ zum absoluten Pflichtprogramm macht!

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