Christophe Bec Vergessene Welt. Band 1

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Inhaltsangabe zu „Vergessene Welt. Band 1“ von Christophe Bec

Spektakuläre Adaption des Klassikers von Sir Arthur Conan Doyle! Aufgrund eines mysteriösen Reisetagebuchs, das dem englischen Professor Challenger zufällig in die Hände fällt, ist dieser davon überzeugt, dass die Spezies der Dinosaurier nicht ausgestorben ist und im Dschungel Amazoniens überlebt hat. Gemeinsam mit seinem Kollegen Summerlee, dem Journalisten Edward Malone sowie Lord John Roxton startet er eine Expedition nach Südamerika, um mithilfe seines Dokuments die urzeitlichen Tiere aufzuspüren. In Anlehnung an Conan Doyles berühmten gleichnamigen Roman lässt Christophe Bec den großartigen Professor George Edward Challenger als Comicfigur neu aufleben. Ein echter Leckerbissen für alle Fans von klassisch-exotischen Abenteuererzählungen.

Es muss nicht immer das Rad neu erfunden werden und ist stimmig, dass durchgehend auf klassische Stil- und Erzählmittel zurückgegriffen wird

— Flaventus
Flaventus

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  • Mit Worten ist der Anblick nicht zu beschreiben …

    Vergessene Welt. Band 1
    Flaventus

    Flaventus

    06. September 2017 um 07:49

    Sir Arthur Conan Doyle kennen viele nur in Verbindung mit Sherlock Holmes. Er konnte aber auch andere Welten erschaffen. Eines seiner Spätwerke ist Inspiration für viele Filmemacher und Autoren gewesen und entführt den Leser in ganz andere Welten. Die Rede ist von „Vergessene Welt“, das der Splitter Verlag als Graphic-Novel-Adaption in drei Teilen auf den Markt gebracht hat. In dem vorliegenden ersten Teil werden die Ereignisse bis zum Erreichen des Plateaus beschrieben, wobei sich das Erzählte relativ stark an die Buchvorlage hält. Wie bei vielen Graphic-Novel-Adaption ist es auch hier nicht notwendig, die Vorlage zu kennen. Auf der anderen Seite werden die Kenner selbiger sich gleich zurechtfinden.   Das Abenteuer beginnt Wie so viele Abenteuergeschichten fängt auch diese etwas geruhsam an. Was aber nicht zwingend bedeutet, dass es langweilig wird. Nur wer in diesem ersten Teil schon viele Dinos aus der „vergessenen Welt“ vermutet, wird enttäuscht werden. Denn es beginnt wie schon erwähnt mit der Expedition und deren Vorbereitungen. Das wird sicherlich bei einigen Fernweh auslösen – anderen hingegen ein abschreckendes Beispiel sein, um in den hiesigen Gefilden zu bleiben. Das funktioniert natürlich nur mit gelungenen Zeichnungen. Diese verstärken den Eindruck der Geschichte, wobei der Zeichner auf wohlbekannte Stilmittel zurückgreift. Die Farbgebung der Bilder passt sich an die Umgebung an, Rückblenden verblassen klassisch zu schwarz-weiß.   Und der Inhalt? Wer weder das Buch noch eine der Verfilmung kennt, wird vielleicht die „Vergessene Welt“ mit Jurrasic Park verwechseln. Der Hollywood-Blockbuster hat aber nichts mit dieser Buchvorlage gemein. Bis auf die Dinos vielleicht. Hier wird vielmehr die Geschichte des Professors Challenger erzählt, der in einem Wettstreit mit Prof. Summerlee steht. Es geht (ebenfalls ganz klassisch) um die Rivalität zwischen der althergebrachten und der neuen Wissenschaft. Natürlich merkt man dem Werk an, dass es nicht nur 1910 spielt, sondern auch 1912 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Damals tickten die Menschen eben anders. Interessant, dass das Stilmittel aufgegriffen wird, die Geschichte als Tagebuch des mitreisenden Reporters Malone zu erzählen. So bekommen die Tagebucheinträge durch die optische Untermalung gleich eine andere Gewichtung, wie z.B. in der Szene, die Pate für den Titel meiner Rezension stand: „Mit Worten ist der Anblick nicht zu beschreiben“ ist die Steilvorlage für eine optische Aufarbeitung.   Fazit Der Leser darf kein Jurrasic Park erwarten, denn diese Graphic Novel orientiert sich an der Buchvorlage von 1912. Und diese erzählt nun mal eine andere Geschichte – die allerdings in meinen Augen deutlich reizvoller ist, als der Hollywood-Blockbuster. Es muss nicht immer das Rad neu erfunden werden und so tut es diesem ersten Teil keinen Abbruch, dass durchgehend auf klassische Stil- und Erzählmittel zurückgegriffen wird. Es resultiert in einer soliden und faszinierend erzählten Geschichte und entführt den Leser in entfernte Abenteuerwelten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Diese und weitere Rezensionen finden sich auf meinem Blog.

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