Christophe Galfard

 4.1 Sterne bei 17 Bewertungen
Autorenbild von Christophe Galfard (©Flammarion / Astrid di Crollalanza / Quelle: Beck Verlag)

Lebenslauf von Christophe Galfard

Christophe Galfard promovierte in Theoretischer Physik an der Cambridge University in England. Sein Doktorvater war kein geringerer als der Professor Stephen Hawking, mit dem er schwarze Löcher und den Ursprung des Universums erforschte. Nach seiner Forschungstätigkeit verließ Galfard das College und verbreitet seitdem sein Wissen über unterhaltende Kanäle wie Bücher, Live Shows und Diskussionsforen.

Alle Bücher von Christophe Galfard

Cover des Buches Das Universum in deiner Hand9783406714481

Das Universum in deiner Hand

 (16)
Erschienen am 26.01.2018
Cover des Buches Das Universum in deiner Hand9783406731808

Das Universum in deiner Hand

 (0)
Erschienen am 14.02.2019
Cover des Buches The Universe in Your Hand9781447284093

The Universe in Your Hand

 (1)
Erschienen am 01.08.2015

Neue Rezensionen zu Christophe Galfard

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Rezension zu "Das Universum in deiner Hand" von Christophe Galfard

Kein Buch für jedermann, sehr wohl aber für den interessierten Leser.
Flaventusvor 10 Monaten

In seinem Vorwort gibt Christophe Galfard zwei Versprechen. Zum einem gibt es nur eine Formel in dem Buch (und zwar die bekannte Gleichung E = mc²) und zum anderen soll das Buch niemanden überfordern. Ich habe so meine bedenken, dass dem wirklich so ist.

Das Universum

Klar, es gibt wirklich nur diese eine Formel in dem Buch, aber bekanntlich lassen sich Formel auch schriftlich wiedergeben, was der Autor hin und wieder gemacht hat. Zum anderen glaube ich sehr wohl, dass dieses Buch den ein oder anderen überfordern wird.

Galfard gibt sich zwar durchaus Mühe, die komplizierte kosmologische Materie in einfachen Worten und mit simplen Beispielen zu erläutern, aber es gibt einige physikalische Zusammenhänge, die sich m.E. nicht einfach erklären lassen.
Die Idee, den Leser als Betrachter durch das Buch und als körperloses Geistwesen auf eine Reise mitzunehmen, hat zwar durchaus seinen Charme, verdeutlich aber nicht unbedingt alle physikalischen Gegebenheiten, weswegen der Autor oftmals diese Erzählebene verlässt, um sachlich die Hintergründe zu erläutern.

Viel neues bietet das Buch sicher nicht. Diesen Anspruch hat es auch nicht. Vielmehr möchte Galfard den aktuellen wissenschaftlichen Stand der kosmologischen Forschung einer breiten Masse zugänglich machen. Oder besser gesagt einer breiteren Masse, denn jedem wird sich diese nicht ganz einfache Materie auch mit diesem Buch nicht erschließen. Dass sich das Universum ausdehnt und nicht nur die Galaxien voneinander wegdriften ist dabei sicherlich noch die einfachste Tatsache. Wenn es um die dunkle Materie, Paralleluniversen und Quantenprozesse geht, dürfte sicherlich nicht mehr jedermann folgen können.

Fazit

Wer kann schon von sich behaupten, den Kosmos zu verstehen (auch wenn viele sagen, dass dieser besser erforscht ist als die Ozeane)? Es ist einfach unvorstellbar, wie klein die Erde im großen Ganzen erscheint und wie die galaktischen Prozesse um sie herum so anders funktionieren, als hier auf der Erde. Diese schwere Materie wird dem geneigten Leser sicherlich mit diesem Buch näher gebracht, das ein bisschen hochtrabend behauptet, jeglichen Aspekt zu betrachten und damit in der Hand des Lesers liegt.

Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der auf eine etwas einfachere Art und Weise die kosmologischen Zusammenhänge nähergebracht bekommen möchte. Es ist eher kein Buch für jedermann, sehr wohl aber für den interessierten Leser.

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W

Rezension zu "Das Universum in deiner Hand" von Christophe Galfard

Sehr populärwissenschaftlich, aber somit begreifbar
wschvor 2 Jahren

Der Schreibstil ist reichlich gewöhnungsbedürftig. Denn der Autor versucht, manche der faszinierenden bis noch gar nicht verstandenen Zusammenhänge in unserem Universum zu erläutern, Und damit ist nicht nur unser vergleichsweise kleines bis winziges Sonnensystem in unserer Galaxie, der Milchstrasse gemeint. Er wagt sich auf dem Weg an viele Erklärungen, als dass er versucht, den Leser entweder in eine Traum(welt) zu versetzen. Oder als Teilnehmer/Organisator auf eine Party zu schicken. Und ähnliches. Das macht zwar das gedankliche Nachvollziehen dessen, was Christophe Galfard zu erläutern, zu erklären, zum Durchdenken anzuregen  versucht, zwar nachvollziehbar. Mit ein wenig Gehirnschmalz leuchten einem durchaus bisher verborgene oder unbekannte Zusammenhänge ein. Aber das Lesen ist etwas mühsam. Das Buch gehört meines Erachtens nicht in die Kategorie in die Hand nehmen und am Stück durchlesen. Man braucht zwischendurch immer wieder mal eine Pause. Nicht nur, um das erfahrene Neue 'sacken' zu lassen. Sondern auch, um sich von dem Stil zu erholen.

Manche Rezensenten und Kritiker bezeichnen das Buch zwar als "krsitall-klare Erklärung", andere kommen zu dem Urteil, es "erklärt die Wunder der Astrophysik für Leser jeden Alters".

Beiden Meinungen vermag ich mich nicht anzuschliessen. Es ist (nach der genannten Eingewöhnungszeit) hochinteressant zu lesen, aber eher seltsam, an manchen Stellen regelrecht verschwurbelt. Und auf keinen Fall kristall-klar zu verstehen. Und den 16-jährigen Durchschnitts- oder Überduchschnittsschüler beziehungsweise 85-jährigen Pensionär möchte ich sehen, der sich durch die 398 Seiten arbeitet. Es sei denn, er führt unter "Hobbies" Astro-Physik auf...


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Rezension zu "Das Universum in deiner Hand" von Christophe Galfard

Das Universum in deiner Hand
Bibliomaniavor 2 Jahren

Ich glaube es gibt wenige Themen, die eine so große Allgemein-Faszination erreichen wie der Weltraum. Unendliche Weiten, tiefschwarze Nacht und eine unsagbare Stille, die sich so weit erstreckt, dass niemand ein Ende sehen kann.

Christophe Galfard ist ein Schüler des im März 2018 verstorbenen Stephen Hawkings, einem Ausnahmegenie, das einem frühen Tod durch eine unheilbare Krankheit sehr lange "entkommen" ist. Offenbar hat sich Hawkings Begeisterung für die theoretische Physik auch auf Galfard übertragen, denn dieser macht es sich zur Mammutaufgabe einem Laien das Universum zu erklären. Und das mit wirklich gutem Erfolg!
"Das Universum in deiner Hand" ist ein faszinierender, sehr gut erklärter und nachvollziehbarer Begleiter durch unser All und noch viel weiter. Vielleicht denkt der Leser, so wie ich, auch immer mal an "Big Bang Theory", aber eines steht fest: Jetzt kann ich Sheldon deutlich besser verstehen.
In sieben Kapiteln erklärt Galfard den Makro- und Mikrokosmos, beginnt bei den Planeten und der Schwerkraft, wandert zur Gravitation, taucht in die Quantenphysik ein und wirft einen theoretischen Blick hinter die Welt, die für uns vor 13,8 Milliarden Jahren begonnen hat.
Und der Autor verspricht, es gibt nur eine einzige Formal: E=mc². Und es stimmt, denn alles lässt sich auf diese Formal beziehen. Dass Einstein ein Ausnahmegenie war, ist vielleicht allen klar, aber dieses Buch hebt den Physiker auf eine Eben, die umso mehr verdeutlicht, wie wichtig dieser Wissenschaftler für die Welt und insbesondere das Weltall war/ist.
Immer wieder werden wichtige Physiker und ihre Entdeckungen gestreut, die mit Nobelpreisen versehen wurden
Mit einer ordentlichen Prise Humor und sehr anschaulichen Beispielen schafft Galfard ein Buch für jedermann, der sich für dieses spannende Thema interessiert. Für mich wurde es gegen Ende hin doch ziemlich komplex und verworren, aber ich kann mittlerweile die Begeisterung für theoretische Physik nachvollziehen. Außerdem hilft dieses Sachbuch (mir) auch bei anderen Science-Fiction Romanen zum Verständnis.
Für mich ein kleines Manko: ab und an fand ich die Erzählweise ein wenig lächerlich. Ich brauche mich nicht in den Yogi-Modus versetzen, um reine Gedankenthemen durchwandern zu können. Auch reicht mir ein "schrumpfen" oder ganz klein machen, als dass ich mir vorstelle, ich wäre so klein, dass man mich nur mit ganz speziellen Gerätschaften erkennen oder erahnen könnte. Das "Mini-Ich" ist mir ein wenig blöd. Eine einmalige Erwähnung dessen wäre kein störender Faktor, aber die permanente Wiederholung kam mir ein wenig albern vor.
Dennoch ändert das nichts an dem Thema, meiner eigenen Faszination und der Gewissheit: Wir sind ein so kleiner Punkt, so unwichtig in diesen riesigen Weiten, dass es allein ein Zufall ist, dass wir leben und wie wir leben.
Ein tolles Buch! Ich hoffe wir werden noch mehr von Christophe Galfard zu lesen bekommen!

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