Das Universum in deiner Hand

von Christophe Galfard 
4,1 Sterne bei14 Bewertungen
Das Universum in deiner Hand
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Mal verständlich, mal eigenartiger Stil, mal so, mal so...

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Ein faszinierendes, traumhaftes Thema, nicht ganz leicht, aber Galfard erklärt wirklich sehr gut!

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Inhaltsangabe zu "Das Universum in deiner Hand"

Das Universum in deiner Hand ist der perfekte Reiseführer für alle, die dunkle Energie nicht für einen neuen Schokoriegel halten und wissen wollen, warum Gott manchmal die Würfel dorthin wirft, wo sie nicht gesehen werden können, nämlich in ein Schwarzes Loch. Eine unglaubliche Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Universums – und das alles, ohne vom Sofa aufzustehen. Ein Buch wie ein Popsong.
Christophe Galfard, ein Schüler von Stephen Hawking und der neue helle Stern am Himmel der Astrophysik, erklärt einige der wichtigsten und verblüffendsten Ideen unserer Zeit – Quantenmechanik, Relativität, Zeitreisen, parallele Realitäten und Multiversen – mit dem Versprechen, dass nur eine einzige Formel in diesem Buch vorkommt (Einsteins legendäres E = mc2) und niemand auf der Strecke bleibt. Ein Buch, das aus Wissenschaft wieder eine spannende, unterhaltsame Geschichte macht – als würde Hollywood sie erzählen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783406714481
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:C.H.Beck
Erscheinungsdatum:26.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    wschvor einem Monat
    Kurzmeinung: Mal verständlich, mal eigenartiger Stil, mal so, mal so...
    Sehr populärwissenschaftlich, aber somit begreifbar

    Der Schreibstil ist reichlich gewöhnungsbedürftig. Denn der Autor versucht, manche der faszinierenden bis noch gar nicht verstandenen Zusammenhänge in unserem Universum zu erläutern, Und damit ist nicht nur unser vergleichsweise kleines bis winziges Sonnensystem in unserer Galaxie, der Milchstrasse gemeint. Er wagt sich auf dem Weg an viele Erklärungen, als dass er versucht, den Leser entweder in eine Traum(welt) zu versetzen. Oder als Teilnehmer/Organisator auf eine Party zu schicken. Und ähnliches. Das macht zwar das gedankliche Nachvollziehen dessen, was Christophe Galfard zu erläutern, zu erklären, zum Durchdenken anzuregen  versucht, zwar nachvollziehbar. Mit ein wenig Gehirnschmalz leuchten einem durchaus bisher verborgene oder unbekannte Zusammenhänge ein. Aber das Lesen ist etwas mühsam. Das Buch gehört meines Erachtens nicht in die Kategorie in die Hand nehmen und am Stück durchlesen. Man braucht zwischendurch immer wieder mal eine Pause. Nicht nur, um das erfahrene Neue 'sacken' zu lassen. Sondern auch, um sich von dem Stil zu erholen.

    Manche Rezensenten und Kritiker bezeichnen das Buch zwar als "krsitall-klare Erklärung", andere kommen zu dem Urteil, es "erklärt die Wunder der Astrophysik für Leser jeden Alters".

    Beiden Meinungen vermag ich mich nicht anzuschliessen. Es ist (nach der genannten Eingewöhnungszeit) hochinteressant zu lesen, aber eher seltsam, an manchen Stellen regelrecht verschwurbelt. Und auf keinen Fall kristall-klar zu verstehen. Und den 16-jährigen Durchschnitts- oder Überduchschnittsschüler beziehungsweise 85-jährigen Pensionär möchte ich sehen, der sich durch die 398 Seiten arbeitet. Es sei denn, er führt unter "Hobbies" Astro-Physik auf...


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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein faszinierendes, traumhaftes Thema, nicht ganz leicht, aber Galfard erklärt wirklich sehr gut!
    Das Universum in deiner Hand

    Ich glaube es gibt wenige Themen, die eine so große Allgemein-Faszination erreichen wie der Weltraum. Unendliche Weiten, tiefschwarze Nacht und eine unsagbare Stille, die sich so weit erstreckt, dass niemand ein Ende sehen kann.

    Christophe Galfard ist ein Schüler des im März 2018 verstorbenen Stephen Hawkings, einem Ausnahmegenie, das einem frühen Tod durch eine unheilbare Krankheit sehr lange "entkommen" ist. Offenbar hat sich Hawkings Begeisterung für die theoretische Physik auch auf Galfard übertragen, denn dieser macht es sich zur Mammutaufgabe einem Laien das Universum zu erklären. Und das mit wirklich gutem Erfolg!
    "Das Universum in deiner Hand" ist ein faszinierender, sehr gut erklärter und nachvollziehbarer Begleiter durch unser All und noch viel weiter. Vielleicht denkt der Leser, so wie ich, auch immer mal an "Big Bang Theory", aber eines steht fest: Jetzt kann ich Sheldon deutlich besser verstehen.
    In sieben Kapiteln erklärt Galfard den Makro- und Mikrokosmos, beginnt bei den Planeten und der Schwerkraft, wandert zur Gravitation, taucht in die Quantenphysik ein und wirft einen theoretischen Blick hinter die Welt, die für uns vor 13,8 Milliarden Jahren begonnen hat.
    Und der Autor verspricht, es gibt nur eine einzige Formal: E=mc². Und es stimmt, denn alles lässt sich auf diese Formal beziehen. Dass Einstein ein Ausnahmegenie war, ist vielleicht allen klar, aber dieses Buch hebt den Physiker auf eine Eben, die umso mehr verdeutlicht, wie wichtig dieser Wissenschaftler für die Welt und insbesondere das Weltall war/ist.
    Immer wieder werden wichtige Physiker und ihre Entdeckungen gestreut, die mit Nobelpreisen versehen wurden
    Mit einer ordentlichen Prise Humor und sehr anschaulichen Beispielen schafft Galfard ein Buch für jedermann, der sich für dieses spannende Thema interessiert. Für mich wurde es gegen Ende hin doch ziemlich komplex und verworren, aber ich kann mittlerweile die Begeisterung für theoretische Physik nachvollziehen. Außerdem hilft dieses Sachbuch (mir) auch bei anderen Science-Fiction Romanen zum Verständnis.
    Für mich ein kleines Manko: ab und an fand ich die Erzählweise ein wenig lächerlich. Ich brauche mich nicht in den Yogi-Modus versetzen, um reine Gedankenthemen durchwandern zu können. Auch reicht mir ein "schrumpfen" oder ganz klein machen, als dass ich mir vorstelle, ich wäre so klein, dass man mich nur mit ganz speziellen Gerätschaften erkennen oder erahnen könnte. Das "Mini-Ich" ist mir ein wenig blöd. Eine einmalige Erwähnung dessen wäre kein störender Faktor, aber die permanente Wiederholung kam mir ein wenig albern vor.
    Dennoch ändert das nichts an dem Thema, meiner eigenen Faszination und der Gewissheit: Wir sind ein so kleiner Punkt, so unwichtig in diesen riesigen Weiten, dass es allein ein Zufall ist, dass wir leben und wie wir leben.
    Ein tolles Buch! Ich hoffe wir werden noch mehr von Christophe Galfard zu lesen bekommen!

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 7 Monaten
    ‚In den Nachthimmel schauen ist letztlich wie Fotopostkarten erhalten von überall [...].'

    ‚In den Nachthimmel schauen ist letztlich wie Fotopostkarten erhalten von überall, abgestempelt zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten der Vergangenheit unseres Universums, je nachdem, wann und wo sie ihre Reise angetreten haben.‘ (Seite 80)

    Christophe Galfard, ein französischer Astrophysiker, der bei Stephen Hawking promoviert hat, erzählt in ‚Das Universum in deiner Hand‘ von unserem Sonnensystem, der Milchstraße und fernen Galaxien, vom Newtonschen Gravitationsgesetz, von Allgemeiner und Spezieller Relativitätstheorie, Licht, Schwerkraft und Urknall, Zeitdilatation und Längenkontraktion, Atomen und Radioaktivität, Antimaterie und dunkler Materie, Quantentheorie und Multiversum.

    Ich fand den Einstieg ins Buch nicht allzu einfach - nicht, weil es zu kompliziert gewesen wäre, sondern weil ich es - im Gegenteil - sprachlich zu blumig und inhaltlich zu stark vereinfacht fand. Für meine Begriffe erzählte Galfard schlicht zu verspielt und klang bisweilen regelrecht esoterisch:

    ‚Ein Schwindel befällt sich, alles dreht sich um dich, als dein Körper und die Insel, auf der er liegt, rasch unter dir zurückbleiben. Dein Geist, ein ätherisches Ich, fliegt auf- und ostwärts.‘ (Seite 19)

    Diese Art von Schreibstil ist überhaupt nicht mein Ding, und obwohl ich Bücher mag, in denen Komplexes leicht verständlich beschrieben wird, habe ich anfangs überlegt, ob ich die Lektüre abbreche.

    Doch ich habe durchgehalten, und das war gut so, denn im Verlauf empfand ich das Buch als gelungen und stellenweise absolut großartig. Durch den Schreibstil, den ich zu Beginn der Lektüre so befremdlich fand, schafft es Galfard, den Leser wirklich mit auf eine Reise zu nehmen, und es gelingt ihm, alles vollkommen anschaulich zu beschreiben und so tatsächlich viel Wissen über das Universum und Astrophysik zu vermitteln. Galfards Beispiele sind dabei so geschickt gewählt und so gut erklärt, dass er unvorstellbare Phänomene vorstellbar macht.

    Nach dem Lesen kann ich sagen, dass Galfards Buch mir mehr Wissen vermitteln konnte als all die anderen Bücher, die ich zum Thema gelesen habe, weil man durch seinen Erzählstil tiefer in die Materie eindringen kann, als man das als Nicht-Astrophysiker sonst schafft.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein informativer Einstieg in die Weiten des Weltalls - spannend und humorvoll aufbereitet von einem Schüler Stephen Hawkings
    "Es gibt nur eine Gleichung hier im Buch: E=mc²"

    Das Universum in deiner Hand/Christophe Galfard/5 Sterne

     

    Christophe Galfard nimmt den interessierten Leser auf eine Reise durch Zeit und Raum mit. Mit ihm durchqueren wir die Weiten des Weltraums und begegnen Schwarzen Löchern, Roten Riesen, Weißen Zwergen und dringen in bislang unbekannte Galaxien ein, ohne an die Grenzen des Universums zu stoßen.

     

    In sieben großen Kapiteln plus Vorwort und Epilog erzählt der Autor in einer, für einen Wissenschaftler eher unüblich, poetischen und anschaulichen Sprache, über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Universums. Nicht alles ist leicht vorstellbar.

     

    ·        Vorwort

    ·        Der Kosmos

    ·        Das Weltall verstehen

    ·        Schnell

    ·        Eintauchen in die Quantenwelt

    ·        Zum Ursprung in Zeit und Raum

    ·        Rätsel tun sich auf

    ·        Einen Schritt weiter

    ·        Epilog

     

    Das Buch startet mit zwei Versprechen:

     

    „..erstens: Das Buch enthält nur eine einzige Gleichung. Hier ist sie: E=mc²

    zweitens: das Buch wird niemanden überfordern"

     

    Und ja, Galfard hält sein Versprechen. In teilweise kurzen Kapiteln wird uns der Stoff eindrücklich vermittelt. An anderer Stelle wiederholt er „.. Du erinnerst dich, …“ zum besseren Verständnis bereits Gesagtes.

     

    Stellenweise wirkt das Buch wie ein Jugendbuch bzw. wie ein Auszug aus der Science Fiction-Literatur (Ich habe immer darauf gewartet, dass Mr. Spock doch noch um die Ecke linst.). Vermutlich liegt das daran, dass Galfard den Leser direkt mit eine freundlichen „du“ anspricht. So kann man sich bei der Reise in das Universum an der Hand genommen, fühlen. Man dünkt sich immer mitten Geschehen, pirscht sich an die Sonne und/oder andere Himmelskörper an und kann nur staunen.

    „Gute SF ist besser als schlechte Wissenschaft" (brit. Astronom Sir Martin Rees/S. 69). Ja, dem kann ich beipflichten.

     

    Man merkt, dass der geniale Stephen Hawking Galfards Doktorvater ist. Der Erzählstil ist ähnlich. Diese Bemerkung soll Christophe Galfards Buch jetzt nicht herabsetzen, denn ich habe gehörigen Respekt vor Wissenschaftler, die sperrige Themen gut aufbereiten und Nicht-Fachleuten amüsant und interessant darreichen. Insider von Astrophysik werden vermutlich zu anderen Werken greifen, mir hat es jedoch gut gefallen.

     

    Die Aufmachung des Buches ist gediegen und sehr schön gestaltet. Es lässt sich daher mehrmals zur Hand nehmen, ohne dass die Seiten davonfliegen. Davonfliegen sollst nämlich nur „du“ – in die Weiten des Weltalls.

     

    Fazit:

     

    Ein unterhaltsames und informatives Werk, das in keiner Schulbibliothek fehlen sollte. Es ist auch für Erwachsene, die sich bislang wenig mit den komplexen Zusammenhängen des Universums beschäftigt haben, eine Bereicherung. Eine gewisse Aufmerksamkeit beim Lesen ist allerdings erforderlich. Gerne gebe ich 5 Sterne.

     

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    Talathiels avatar
    Talathielvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Reise des Geistes durch Raum und Zeit, die für Leser jeglichen Alters interessant ist
    »Deine Reise durch die Welt des Wissens hat begonnen.« (S. 19)

    Wie wäre es, die Welt im ganz Großen und im ganz Kleinen zu bereisen? Zum Anfang aller uns bekannten Dinge, in der Gegenwart zu verweilen und die Zukunft zu sehen?

    Christophe Galfard erklärt in seinem Buch das Universum und nimmt den Leser mit auf eine ganz besondere Erlebnisreise. Sein Buch ist nicht nur ein Reiseführer für das Universum, sondern auch für die Physik. Er schafft es, wissenschaftliche Themen unserer Zeit wie Quantenmechanik, Schwarze Löcher, Relativität, Zeitreisen so zu erklären, dass sie für jeden leicht verständlich ist. Und dabei benötigt er lediglich eine Formel (E=mc²).

    »Es ist vielleicht unfair, das zu sagen, aber im Rückblick können wir das Aussterben der Dinosaurier mit ihren mangelnden Kenntnissen in theoretischer Physik in Verbindung bringen.« (S. 17)

    „Das Universum in deiner Hand“ liest sich eigentlich weniger wie ein Sachbuch, sondern eher wie ein Science-Fiction Buch, in dem „Du“ als Leser der Protagonist bist. Natürlich begleitet dich Galfard und erklärt dir auf eine verständliche Weise alles, was du erlebst. Sein Schreibstil nimmt den Leser dabei mit und ich hatte das Gefühl, dass ich mich selbst auf eine Reise begebe. Natürlich ist das Wissen nicht neu, und für jemanden, der sich auf dem Gebiet auskennt, bietet es sicher nichts Neues. Aber gerade die Art, wie er das Wissen vermittelt, empfand ich als durchaus ansprechend und unglaublich unterhaltsam, dass es neben dem Faktor Wissen auch den Faktor Spaß beim Lesen gab. Galfard erklärt meines Erachtens sehr gut und dass er nur mit einer Formel (der Formel!) auskommt, macht es auch für Laien sehr gut verständlich. Ich wage sogar zu behaupten, dass er sein Versprechen, dass niemand auf der Strecke bliebe, halten kann. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass der Astrophysiker einen guten Sinn für Humor hat und er hat es scheinbar besonders auf die Kristallvasen der Großtante abgesehen. Ob ich mich amüsiert habe? Oh ja!

    »In einem heroischen Versuch, dein Leben zu retten, stößt du dich kräftig von dem Asteroiden ab und beginnst von dem Planeten wegzuschwimmen. Du erkennst [...], es ist zwar möglich, von einem Asteroiden zu springen, nicht aber, im Weltall zu schwimmen.« (S. 100)

    Galfard beschäftigt sich in seinem Buch aber nicht nur mit unserer Sonne, den Planeten oder gar fernen Sonnensystemen, sondern auch mit der Stringtheorie, Schwarzen Löcher, Dunkler Materie, Quantenmechanik und noch so einigem mehr. Ich würde nicht so weit gehen, das Werk als in die Tiefe gehend zu beschreiben, denn das kann ein populärwissenschaftliches Buch in diesem geringen nicht leisten und es wäre sicher auch nicht fair, das zu erwarten. Dennoch ist es trotz allem ziemlich umfassend und es leistet etwas Wunderbares. Es erklärt nämlich die für mich schönste aller Wissenschaften, nämlich die Astrophysik, Lesern jeglichen Alters. Vielleicht kann es auch Neugierde wecken und man will sich darüber hinaus schwerer Lektüre widmen. Wenn der Autor das beim Leser geschafft hat, dann hat es für mich seinen Auftrag mehr als erfüllt. Vielleicht habe ich mich am Ende auch ein wenig in dieses Buch verliebt, weil es für mich einfach unglaublich genial geschrieben ist. Aber was anderes hätte ich von einem Schüler Stephen Hawkings auch nicht erwartet.

    „Das Universum in deiner Hand“ habe ich wirklich sehr genossen und kann es für interessierte Laien, aber auch für diejenigen empfehlen, die dieses Wissen einmal als eine Reise des Geistes durch Raum und Zeit erleben wollen. Die Leichtigkeit, mit der Galfard das Wissen über die Astrophysik vermittelt, macht sein Werk für Leser jeglichen Alters interessant.

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    leucoryxvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ich konnte für mich leider nicht viel mitnehmen, wobei die Idee pädagogisch gut ist.
    Das Unversum zum Greifen nah

    Eine Reise durch die Kuriositäten und uns fremdartig erscheinenden Welt des Kosmos. Der Autor nimmt dich mit zu fernen Galxien und Schwarzen Löschern. Erklärt dir Einsteins Theorien und was es mit der Quantenmechanik auf sich hat, an die nicht einmal Einstein glauben wollte. Der Autor verspricht dabei, dass nur eine einzige Formel nowendig sein wird (E=mc^2).

    Die Grundidee finde ich sehr gut. Jeder kann das Weltall sehen, wenn ich zum Himmel schaut, aber die meisten Leute wissen nicht viel darüber. Der Autor versteht es in einfachen worten einen auf eine imaginäre Reise mitzunehmen und hochkomplizierte Sachverhalte jedem beigreiflich zu machen. Durch das Weglassen von Formeln und Mathematik erreicht er auch einen Nichtnaturwissenschaftler. Seine Art zu Erzählen ist ungewöhnlich für die Wissenschaft, macht es dadurch aber zu einem guten Populärwissenschaftsbuch ganz im Stil von Stephen Hawking. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig die ganze Zeit mit "du" angesprochen zu werden, da der Autor dadurch einige Annahmen macht, die so nicht. So in der Art "du wunderst dich bestimmt...". Immerhin werden alle wichtigen Phänomäne und Begriffe aus dem Bereich Astrophysik bishin zur Quantenmechanik erläutert und erwähnt. Man erhält also einen guten Überblick und man so ungefähr womit sich Physiker auseinandersetzen.

    Ich empfehle das Buch jedem Nicht-Naturwissenschaftler, der ein paar Grundlagen zum Thema Weltall und Astrophysik besitzen möchte. Dem Laien werden hier komplizierte Sachverhalte anschaulich und leicht erklärt. Wer sich jedoch schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird hier kaum neues lernen und vielleicht sogar von dem ganzen Drumherumerzähle genervt sein.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es ist wie eine Art Spaziergang durch das Universum, das Lesen des Buches. Informativ mit einem eigenen Erzählstil.
    Es ist wie eine Art Spaziergang durch das Universum, das Lesen des Buches.

    Es ist wie eine Art Spaziergang durch das Universum, das Lesen des Buches. Es ist auch eine Reise durch die Historie der Menschheit. Die Entdeckungen, Vorstellungen der Menschheit über das All.
    Ein Blick in den Nachthimmel offenbart eine Vielzahl an Sternen. Wer sich für Astronomie interessiert, weiß von der Ausdehung des Universums, der unendlich scheinenden Weite, der Expansion.
    Der Autor wählt in diesem Buch eine für mich ungewöhnliche Erzählweise.
    Wenn man sich als Leser darauf einläßt, kann es eine hautnah erscheinende Reise sein. Ein wenig wie Traumreisen. Hautnah erlebt der Leser die Reise an den Rand des Universums, „ Die Fläche der letzten Streuung“.
    Der Leser wird anfangs aufgefordert sich auf eine Art Traumreise zu gegeben. Am Strand liegend auf zu den Sternen.
    Mir persönlich hat der Stil des Autors nicht so gut gefallen. Ich habe ein reines Sachbuch erwartet. Dieses ist mal anders, weil ich als Leser mit DU angesprochen werde und der Text aus dieser „Du – Sicht“ erzählt wird. Für mich war das irgendwie merkwürdig zu lesen.
    Vermutlich soll der Leser so direkt einbezogen werden und man fühlt sich auch ein wenig als sei man mitten dabei auf dieser Reise ins Universum. Ich denke, es ist Geschmackssache, ich mochte das so nicht so gern.
    Gefallen hat mir, dass der Autor dann wieder in der Erzählung wechselt und auch von sich berichtet.
    ZU Beginn verspricht der Autor, dass im Buch nur Einsteins berühmte Formel auftauchen wird und sonst keine. Er erklärt Grundlagen von physikalischen Eigenschaften mit einfachen Worten. Für interessierte Laien ist das Buch verständlich geschrieben und wer Kenntnisse aus der Physik mitbringt, der wird auch Freude am Buch haben und vielleicht noch einige Dinge dazu lernen können. Es verführt Leser auf jeden Fall dazu, sich genauer mit den Themen zu beschäftigen.
    Ich mochte dennoch die Bilder, die der Autor beschreibt. Mir fehlen im Buch aber Anschauungsmaterialien, ich mochte mir nicht nur alles vorstellen, sondern auch vielleicht ein paar Fotos sehen können.
    Einsteins Forschungen, Hawkings Theorien, die Erkenntnisse aus der Forschung, das fand ich persönlich sehr spannend zu lesen. Ich bevorzuge da einfach mehr eine reine Sachbuchvorstellung ohne dieses Einbinden des Lesers, wie es in diesem Buch getan wird. Es ist dennoch voller Wissen und spannender Dinge rund um die Astronomie und hat mich gut unterhalten.
    Im Anhang finden sich Quellenangaben mit Literaturangaben.
    Es ist wie eine Art Spaziergang durch das Universum, das Lesen des Buches. Informativ mit einem eigenen Erzählstil.
    3,5 Sterne

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    Sikals avatar
    Sikalvor einem Jahr
    Das Universum in deiner Hand

    Schwarze Löcher, Quasare, Galaxien, Rote Riesen, Weiße Zwerge – kaum jemand, den diese Phänomene nicht interessieren. Und wenn doch nicht, so ist jeder froh, dass die Sonne jeden Tag aufs Neue scheint.

    Aber warum eigentlich scheint die Sonne genau so, dass es für uns angenehm ist, warum scheint die Sonne genau so, dass es im Winter schneit? Und warum gibt es Schnee?

    Diese Fragen werden im Buch von Christophe Galfard zwar nicht direkt beantwortet, wenn man aber ein aufmerksamer Leser ist, so kommt man doch den Antworten selbst ganz nah.

    Eine Reise von den Atomen bis zum Ende des für uns sichtbaren Universums stellt dieses Buch dar. An einigen Stellen erinnert es stark an ein Jugendbuch, an anderen an Science Fiction – spannend ist es jedoch auf den beinahe 400 Seiten durchgängig. Und wer bisher dachte, die Atome seien das Kleinste, das es zu entdecken gäbe, der wird hier schnell eines Besseren belehrt.

    Christophe Galfard kann seine Seelenverwandtschaft zu Stephen Hawking nicht bestreiten – ähnlich detailliert, genauso gut verständlich und unterhaltsam wie in den Büchern Stephen Hawkings präsentiert sich hier das Universum.

    Wer es allerdings ganz genau wissen will, liegt mit diesem Werk falsch – mit einer einzigen Formel kommt der Autor aus – „E=mc²“. Um die beschriebenen Phänomene zu erklären, ist diese Formel auch ausreichend - wer sich aber schon länger mit dem Universum beschäftigt, wird hier schnell an die Grenzen des Buches stoßen.

    Und wer nicht an die Grenzen des Buches stößt, sondern an seine eigenen Fähigkeiten des Denkens, dem wird immer wieder versichert, dass die beschriebenen Dinge auch oftmals für die größten Wissenschaftler nur sehr schwer oder ebenfalls gar nicht zu verstehen sind. Quarks, Strings oder Positronen, Ionen, Photonen oder Gluonen verhalten sich eben anders – so anders, dass es schwer ist deren Verhalten mit unseren Denkeisen auf die Schliche zu kommen.

    Es besteht also noch Hoffnung – Hoffnung, dass die Wissenschaftler noch so einiges herausfinden und Hoffnung, dass uns eines Tages Christophe Galfard über diese neuen Erkenntnisse wieder erzählen kann.

    Apropos Sonne, in etwas mehr als 7 Milliarden Jahre (lt. Galfard an einem Donnerstag (+/- 3 Tage) wird diese zu einem Roten Riesen und somit die Erde verschlingen – vielleicht sollten wir zu diesem Zeitpunkt Urlaub buchen – in einer anderen Galaxie…

    Fazit

    Für Menschen, die sich bisher nur rudimentär mit der Welt des ganz kleinen und/oder der Welt des ganz Großen auseinandergesetzt haben ein tolles Einstiegswerk. Aufmerksamkeit beim Lesen ist aber dennoch angebracht – nicht alles lässt sich so erklären, dass man es leicht versteht – auch nicht von einem Schüler Stephen Hawkings

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine unglaubliche Reise. Manchmal unbegreiflich und sehr theoretisch, aber immer auch faszinierend.
    Faszinierend und unbegreiflich

    »Was du von deinem Strand auf der tropischen Insel aus als die Milchstraße identifiziert hast, das war nur eine dünne Scheibe deiner Galaxie, ein Band mit Hunderten Millionen Sternen, die zu weit entfernt waren, um einzeln erkennbar zu sein, deren Lichter zusammen jedoch das diffuse Band bildeten. Und während du jetzt in das weit entfernte Unbekannte spähst, bereit, deinen Geist dorthin stürmen zu lassen, wo du das größte Geheimnis vermutest, wird dir plötzlich klar, dass all diese Lichtkleckse genauso verschwommen sind wie die Milchstraße.
    Auch sie müssen Galaxien sein!«

     

    Wer tatsächlich schon mal das große Glück hatte, den Sternenhimmel über einem tropischen Strand bewundern zu können, der kennt dieses Staunen über die schier unglaubliche Menge leuchtender Himmelskörper. In der Großstadt braucht man meist Wolkenlücken und eine Menge Phantasie, wenn man einen Blick auf das Universum werfen möchte.

    Christophe Galfard, französischer Astrophysiker und Doktorand von Stephen Hawking, hilft dabei. Er nimmt den Leser mit auf eine unglaubliche Reise bis hinter die Grenze des sichtbaren Universums.

     

    Das Besondere an dem Buch ist sicher sein für ein Wissenschaftsbuch ungewöhnlicher Stil, sehr lebendig, wie ein Roman geschrieben und doch voller Fakten auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.

    Zunächst einmal werden Grundlagen vermittelt, über unsere kosmische Familie, Sonne, Mond, unser Planetensystem. Über die Schwerkraft und die Lichtgeschwindigkeit und die Einsteinsche Gleichung. Und dann geht die Reise erst richtig los! Zeitreisen, der Urknall, dunkle Energie, schwarze Löcher, ein Ausflug in die Quantenwelt – nichts fehlt.

     

    Alles sehr theoretisch? Stimmt. Im Verlauf des Buchs wurde es für mich auch manchmal ein wenig zu theoretisch. Da half der angenehm leichte Stil sehr, der auch gerne mit Witz arbeitet. Beispiel?
    »Aufgrund von Schätzungen der im Zentrum unseres Sterns noch vorhandenen Menge an Wasserstoff können die Wissenschaftler überschlagen, wann es zur Explosion kommen wird. Ihre Prognose: Die Sonne wird in ungefähr fünf Milliarden Jahren zerbersten – an einem Donnerstag oder bis zu drei Tage früher oder später.«

     

    Der Autor verspricht in seinem Vorwort, dass das Buch niemanden überfordern wird. Da tut man sich schwer, zuzugeben, dass man an einigen Abschnitten ganz schön geknackt hat. Ich gebe es trotzdem zu. Der Stil ist leicht, Fachwörter und Formeln werden so gut es geht vermieden und trotzdem wird dadurch die Grundthematik nicht einfacher. Im Vergleich zu anderen Büchern über Astrophysik ist es sicher ein Spaziergang, aber dass ich einfach durch das Buch gerauscht wäre, kann ich nicht behaupten. Es gibt so viele Theorien – und bei manchen wollte sich mein Verstand schlicht weigern, zu folgen. Zum Glück hat der Autor auch für diesen Fall ein paar ermutigende Worte…
    »Die Natur nimmt nicht übel. Sie ist dafür da, von uns entdeckt zu werden – fertig.«

     

    Fazit: Eine unglaubliche Reise. Manchmal unbegreiflich und sehr theoretisch, aber immer auch faszinierend.

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    Wedmas avatar
    Wedmavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bildhaft& einladend erzählt, was man zu Weltall, Raum/ Zeit, Quantenwelt, Dunkle Materie, Schwarze Löcher, Urknalltheorie, etc wissen sollte
    Ein tolles, unterhaltsames und spannendes Werk!

    „Das Universum in deiner Hand. Die unglaubliche Reise  durch die Weiten von Raum und Zeit und zu den Dingen dahinter“ von Christophe Galfard habe ich sehr gern gelesen und empfehle es auch weiter, insb. für Schüler und interessierte Erwachsene.

    Zum Autor: „Dr. Christophe Galfard, geb. 1976, ist ein französischer Astrophysiker. Als Doktorand von Stephen Hawking hat er das sogenannte Informationsparadoxon schwarzer Löcher erforscht und gemeinsam mit ihm ein Jugendbuch verfasst. Das Universum in deiner Hand wurde von dem Magazin LiRE 2015 als bestes Wissenschaftsbuch des Jahres ausgezeichnet.“

    Auf rund 385 Seiten, in 7 Teile aufgeteilt, samt 24 Seiten Epilog, der das Ganze griffig zusammenfasst und einen positiven Ausblick bietet, plus ein kurzes Vorwort, erzählt der Autor auf eine sehr schöne, bildhafte, einladende und schon fast poetische Weise, was man heute zu den Schlüsselthemen über das Weltall, das Universum, unser Planetensystem, Raum und Zeit/ Einsteinsche Gleichung, die Quantenwelt, die Dunkle Materie, Dunkle Energie, Schwarze Löcher, Urknalltheorie, mögliche Existenz anderer Universen, die Zukunft unseres Universums uvm. wissen sollte.

    Diese ungewöhnliche Art des Erzählens verleiht dem Werk einen besonderen Reiz. Manchmal kommt es einem vor, dass man sich als einer der Hauptfiguren mitten in einer Sci-Fi-Erzählung befindet, mit dem Unterschied, dass nichts erfunden wurde und der Stoff den neusten Erkenntnissen der Wissenschaft entspricht. Viele Zusammenhänge, die woanders klobig und schwierig erscheinen, sind hier sehr transparent und einfach erklärt. Die möglichen Zukunftsszenarien wie Big Freeze und Big Crunch sind auch sehr gut und verständlich dargelegt worden.

    Man ist immer mitten im Geschehen. Man reist z.B. zur Sonne und schaut sich dort um. Das, was man dort wahrnimmt: die Beschaffenheit der Oberfläche, die dort herrschenden Temperaturen, was man von dort aus ggf. sieht, etc., alles wird klar vor Augen geführt und sehr zugänglich erklärt, z.B. welche Auswirkungen die Sonne auf die Erde hat, sowie auf das gesamte Sonnensystem, was wäre, wenn die Sonne explodierte, usw. Es gibt noch mehr von solchen Reisen zu ganz anderen und sehr spannenden Destinationen, sei es zu entfernten Planeten, den Schwarzen Löchern oder auch anderen Galaxien.

    Kurze Kapitel vermitteln den Stoff so leicht, dass man sie schnell durchschmökert und noch ein Kapitel oder zwei, oder auch drei weiterlesen möchte. Man merkt kaum, wie die Seiten fliegen, denn es sind spannende Dinge, die wie im Film vorm geistigen Auge ablaufen.

     Im Vorwort hat der Autor zwei Dinge versprochen: Dass niemand überfordert sein wird und dass es im Buch nur eine einzige Formel vorkommt. Das hat er problemlos gehalten. Von Überforderung kann keine Rede sein, vielmehr ist es Lesevergnügen, und die versprochene Formel kennt jedes Kind.

    Das Buch ist sehr schön gestaltet. Festeinband trägt das Bild eines klaren Sternenhimmels und stimmt mit dem Cover überein. Die Buchstaben des Titels schimmern silbern. Lesebändchen in Tiefblau ist auch da und rundet den sehr guten Eindruck ab.

    Fazit: Ein sehr schönes, informatives und unterhaltsames Buch, das in keiner Schülerbibliothek und privater Sammlung, insb. wenn Kinder dabei sind, fehlen darf. Insb. für Schüler, die sich für diese Themen bisher noch nicht so recht begeistern konnten, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen. Aber auch für Erwachsene, die sich auf eine nette und ungezwungene Art über den Stand der Dinge informieren möchten, ist „Das Universum in deiner Hand“ von Christophe Galfard eine sehr gute Wahl.

    Es ist schon wahre Kunst und wohl geübtes Können, so wie der Autor den wissenschaftlichen Stoff präsentiert hat. 5 wohl verdiente Sterne und eine klare Leseempfehlung!

     

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