Frostflamme

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Inhaltsangabe zu „Frostflamme“ von Christopher B. Husberg

Ein eindringliches High-Fantasy-Epos voller Magie und Abenteuer: An einem eisigen Morgen ziehen zwei Fischer einen schwerverletzten Mann aus dem Golf von Nahl. Knot, wie sie den Fremden nennen, hat seine Erinnerungen verloren und weiß nicht, wer er ist. Winter, eine junge Frau aus dem seit Jahrhunderten unterdrückten Volk der Tiellan, verliebt sich in den Fremden, aber auch sie verbirgt ein Geheimnis: Die Droge Frostfeuer verleiht ihr magische Macht, zerstört sie langsam aber auch. Als die beiden am Tag ihrer Hochzeit von einem Dutzend Bewaffneter angegriffen werden, die die Tiellan töten und Knot entführen wollen, wird klar, dass er sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellen muss – denn wenn er nicht herausfindet, wer er in Wirklichkeit ist, kann es für ihn keine Zukunft geben …

Interessante Ideen, gut erzählt. Kein Must-Read, aber für Fantasy-Fans lesenswert.

— Katharina99
Katharina99

Hat mich leider nicht mitgenommen. Ein Teil 1, der nur als Vorgeplänkel herhält. Einzig die Vampirin scheint mir unberechenbar + interessant

— brokkolino
brokkolino

Absolut gelungener Auftakt dieses High- Fantasy Epos!!!

— Solara300
Solara300

Wirklich gut!!!!

— Kvothe_Sohn_des_Arliden
Kvothe_Sohn_des_Arliden

Routinierte High Fantasy - Für Freunde des Genres lesenswert und eine Alternative zu Jordan, Sanderson & Co.

— Warin
Warin

Tolles Buch, dass jedoch in Phasen etwas zäh ist und manchmal Fragen des Lesers unbeantwortet lässt.

— Literatouristin
Literatouristin

Kein "Wedora", aber konkurrenzfähig.

— lesemaedel
lesemaedel

Das etwas andere Fantasybuch. Spannend. Mal keine perfekten Prota. Hat aber noch Luft nach oben. :)

— Madlenchen
Madlenchen

Eine lange und gefährliche Reise, die verschiedensten Protagonisten, mit ihren Fehlern und auch Stärken. Spannend und magisch!

— BlueSunset
BlueSunset

Ein solider Anfang einer neuen Fantasy-Reihe!

— vicky_1990
vicky_1990

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  • Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei

    Frostflamme
    MoniUnwritten

    MoniUnwritten

    06. February 2017 um 18:55

    Ich konnte mich sofort gut in die Geschichte hineinfinden, auch wenn von Anfang an die der Welt eigenen Begriffe wie selbstverständlich verwendet werden. Ab und zu hätte ich mir ein Glossar gewünscht, aber spätestens nach ein paar Seiten hatte man alles aus dem Zusammenhang verstanden. Die Sphaera ist eine vorindustrielle Welt, in der zwar unsere Naturgesetze herrschen, aber Magie möglich ist. Die Reiseroute ist mit einer Karte im Buchumschlag veranschaulicht. Hierarchien und Regierungen sind logisch ausgearbeitet, ebenso wie die Historie der Länder. Zusätzlich gibt es noch eine mächtige Religion, die dem Christentum ähnelt. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass der Autor an Strukturen, Gebete und Mythen gedacht hat, um dem Ganzen Substanz zu geben. Aber auch unterschiedliche Ansichten diesbezüglich sind vertreten. Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler erzählt, der abwechselnd Winter, Noth, die Priesterin Cinzia und den Nazaniin (eine Art Magier) Nash begleitet. Dadurch bekommt man einen umfangreichen Blick auf die verschiedenen Handlungsmotive und Zukunftspläne. Das hat bei mir auch dazu beigetragen, dass es kaum einen wirklich bösen Charakter gab. Jeder trägt gute und schlechte Eigenschaften in sich und oft sind es die Umstände, die uns dazu bringen, auf die eine oder andere Weise zu handeln. Wirklich beurteilen lässt sich eine Tat nur anhand der Interessen, zu denen man sie ins Verhältnis setzt. Ich konnte mich von Anfang an sehr gut in Winter hineinversetzen. Genau wie die anderen Figuren hat sie eine ausgearbeitete Vergangenheit und einen facettenreichen Charakter. Man spürt beim Lesen, mit wie viel Fantasie jede einzelne Figur entstanden ist und dass sie alle bereits ein ganzes Leben im Kopf des Autors geführt haben. Dennoch hatte ich natürlich meine Lieblinge und - wie sollte es anders sein - es sind Winter und Noth. Einen großen Teil der Geschichte verbringen sie getrennt voneinander. Doch als sie wieder aufeinander treffen, flammt auch ihre Liebe auf. Am Anfang des Buches dachte ich noch, es handle sich eher um eine Zweckheirat, doch als man die Chance bekommt, ihren Umgang miteinander und ihre Gedanken bezüglich des jeweils anderen genauer zu betrachten, wird deutlich, dass hier tiefe Gefühle im Spiel sind, auch wenn darüber nicht viel gesprochen wird. Es ist eine Liebe, die sich nicht in den Vordergrund drängt, aber doch stark und handlungsfähig macht. Insofern ist dieses Buch auch für diejenigen gut zu lesen, denen Romantik eher unnötig vorkommt. Das Hauptaugenmerk liegt hier definitiv auf den Abenteuern, die die seltsam zusammengewürfelte Gruppe bestehen muss. Die Geschichte trudelt von einer Gefahr in die nächste. Kaum scheint ein Gegner besiegt, taucht schon ein neuer auf. Nur selten haben die Reisenden mal eine ruhige Nacht um wieder Kraft zu sammeln. Dabei muss sich jeder auch seinen persönlichen Dämonen stellen. Auf der Reise findet ein jeder Dinge über sich heraus, mit denen er nicht gerechnet hätte. Oft genug kommt es jedoch auch zu äußeren Kämpfen, die immer sehr detailreich beschrieben wurden. Meistens war der Kampf jedoch vorbei, bevor mir zwischen den ganzen Schwerthieben, Tritten und Ausweichmanövern langweilig werden konnte. Wer Kampfbeschreibungen mag, kommt hier auf seine Kosten, wem sie schnell lästig werden, der findet hier genug Spannung in den vielen Wendungen der Machtverhältnisse. Es war wunderbar zu sehen, wie die vielen Erzählstränge und vermeintlichen Einzelgeschichten nach und nach zusammen laufen und schließlich alles ein großes Ganzes ergibt. Worte vom Anfang ergeben am Ende plötzlich Sinn und man erkennt Personen wieder noch bevor ihr Name genannt wird. Einige Rätsel werden gelöst, doch es bleibt noch Platz für viele weitere Abenteuer. Nicht jede Schlacht ist schon geschlagen und nicht alles, was in diesem Buch begonnen hat, wurde schon zum Ziel geführt. Fazit: Gelungener Auftakt in einer detailreich konzipierten Welt, der nach einer Fortsetzung verlangt. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei; Kämpfe, Liebe, Magie und Geheimnisse pflastern den Weg der Figuren und jede einzelne lässt sich ins Herz schließen.

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  • Wenn deine Vergangenheit, deine Zukunft bestimmt...

    Frostflamme
    Solara300

    Solara300

    29. January 2017 um 13:01

    Kurzbeschreibung Bei einem Ausflug, lesen der Fischer Bahc und seine Crew einen Fremden aus dem eisigen Golf auf, der sich durch ihr Land zieht. Dabei bekommen sie nicht nur mit, das er ein Mensch zu sein scheint, sondern das er schwere Verletzungen davon getragen hat. Nur dem jungen Mann scheint jegliche Erinnerung daran zu fehlen, selbst seinen Namen weiß er nicht mehr. In Bahcs Familie die aus ihm und seiner Tochter Winter besteht wird er aufgenommen und sie geben ihn den Namen Noth. Nur leider hat Noth eine Vergangenheit, die ihn schneller einzuholen scheint als er sich bewusst war und er muss sich auf die Suche nach Antworten machen. Denn auch Winter will wissen was mit dem jungen Mann passiert ist. Zur gleichen Zeit in Navone , im Nördlichen Khale ist eine Cantische Priesterin dabei ihre Familie zu besuchen, leider aber nicht ohne Grund, den ihre eigene Schwester Jane die sie aufrichtig liebt, ist das genaue Gegenteil von ihr und zwar eine Ketzerin, dessen Cinzia sich annehmen soll. Wege beginnen und führen zu einem roten Faden der sich immer mehr verbindet.... Cover Das Cover finde ich sehr gelungen mit der Krone auf dem Eis vorne drauf und auch der Titel ist absolut passend zum Inhalt, der von einer faszinierenden Welt erzählt. Schreibstil Der Autor Christopher B. Husberg hat einen süchtig machenden Schreibstil nach mehr. Alleine schon der Auftakt hat es in sich und hat nicht nur Fragen beantwortet, die mich mitnahmen auf diese fantastische Reise, sondern die auch neue aufwarfen und Vermutungen zurückließen. Ich freue mich schon auf mehr aus der Feder des Autors und kann nur sagen eine Fantastische Welt mit Völkern die einen mitnehmen zu der Geschichte von Noth einem Mann der seiner Erinnerung beraubt ist, Winter einer Fischerstochter die das Gefühl hat, das etwas draußen in der Welt auf sie wartet und Cinzia die Priesterin die sich selbst prüfen wird..... Aus der Sichtweise der drei, bekommt man sehr schnell die Gefühle in den verschiedenen Situationen vermittelt und fühlt und bangt mit ihnen. Meinung Wenn deine Vergangenheit, deine Zukunft bestimmt... Dann sind wir bei Noth der sich sehr gut bei den Tiellanern eingelebt hat, den seit einem Jahr ist er schon unter ihnen, auch wenn er als Mensch immer noch als Feind angesehen wird von manchen. Denn zulange dauerte die Unterjochung und Versklavung der Tiellaner von den Menschen. Dabei kann Noth sich an nichts erinnern, außer des Nachts an manche Gesichter, das ein Leben bestand, bevor ihn Bahc aus den eisigen Fluten des Golf rettete. Seitdem lebt er mit ihnen und hilft ihnen bei der Fischerei. Bei all dem Einleben, ist es mittlerweile auch so, das Bahc ihn als Schwiegersohn für seine geliebte  Tocher Winter ausgesucht hat und die freut sich darauf, auf der einen Seite einen Mann wie Noth zu bekommen und auf der anderen, das sie eigentlich mehr wollte als in Pranna für immer zu bleiben. Und was soll ich sagen oder schreiben, ihr Wunsch scheint gehört worden zu sein. Kennt man Noth als sehr ruhigen jungen Mann erlebt man ihn bei der Bedrohung, in dem Fall der Zeremonie seiner Hochzeit mit Winter von einer anderen Seite. Den die Hochzeit wird von Männern wie es scheint aus Rodeneser gestört, die Noth, Lathe nennen und ihn mitnehmen wollen. Ein Tumult bricht aus und es kostet viele das Leben. Winter wird von North zu der Familie von Lian gebracht ein Jugendfreund aus Kindertagen der sich Winter schon immer selbst als Frau gewünscht hat. North will sie bei ihnen lassen und sich seiner Vergangenheit stellen. Denn die Gefahr dass noch mehr kommen ist sich Noth nur allzu gut bewusst. Winter allerdings beschließt ihrem angetrauten Mann zu folgen sobald sie wach ist und Lian sieht ein, das Winter sich von diesem Vorhaben nicht abbringen lasen wird. Zu den Hauptprotagonisten Winter und Noth muss ich sagen dass sie mir beide gefallen. Denn man merkt wie Noth darunter leidet, das er wenn nötig, zu einem eiskalten Killer werden kann und jegliche Erinnerung daran zu fehlen scheinen, warum dem so ist und Winter lernt, das sie jetzt die Chance hat nicht nur aus Pranna herauszukommen wo sich die Menschen abschotten, sondern auch um der Frage auf den Grund zu gehen, wo ihr Mann ist und was für Geheimnisse ihn umgeben. Eine recht anschauliche Reise die nicht nur durch verschiedenen Orte führt, sondern auch in dessen Verlauf wir viele neue Gefährten entdecken wie zum Beispiel Astrid die mir sehr gut gefällt mit ihrer ganzen Art. Aber die Geschichte spielt nicht nur aus der Sicht der beiden, sondern auch aus der Sicht von Cinzia der man anmerkt das sie sich nicht wohl fühlt, ihre eigene Schwester anzuprangern, nur weil es das Gesetz so vorsieht. Ich kann nur sagen alle durchleben einen Prozess des Erwachsen werdens und der Festigung. Denn grausame Mächte sind daran alles zu zerstören was die Welt kennt und auch die Protagonisten müssen aufpassen das sie nicht abrutschen, den eine Droge hat nicht nur besondere Kräfte, sondern auch einen Preis... Fazit Absolut gelungener Auftakt dieses High- Fantasy Epos!!! Eine Vergangenheit die es zu ergründen gilt. Eine Liebe die erst noch erblühen muss und ein Geheimnis das alles erschüttern könnte. 5 von 5 Sternen

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  • Wirklich lesenswert!

    Frostflamme
    Kvothe_Sohn_des_Arliden

    Kvothe_Sohn_des_Arliden

    27. January 2017 um 19:37

    Das Buch habe ich gerade erst gelesen und es war wirklich angenehm....und zwar aus folgenden Gründen: die Handlung: kreativ und etwas neues, biete viele Überraschungen. die Welt: ist detailreich gestaltet und bietet viel Raum zur Entfaltung der Erzählung. die Charaktere: sind sehr facettenreich und wachsen einem sehr ans Herz (manche mehr, manche weniger ;-)) Es sind sehr viele Charakter und ich gehe lieber auf keinen genauer ein, da ich keinen außen vor lassen möchte. die Sprache: angenehm, flüssig geschrieben, nach meinem Empfinden sehr Genre-angemessen! Das war zwar nur eine kurze Rezi, aber mir hat das Buch wirklich gut gefallen und dementsprechend gebe ich vier Sterne und eine Empfehlung für alle Fantasy-Fans!!!

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  • Routinierte High Fantasy

    Frostflamme
    Warin

    Warin

    22. January 2017 um 10:27

    „Frostflamme“ von Christopher Husberg ist ein eher klassischer High Fantasy Roman. Winter, eine junge Frau aus dem Volk der Tiellan (die Bezeichnung „Elfen“ gilt als abfällig) verliebt sich und heiratet gegen alle Widerstände den Menschen Noth, den ihr Vater in einer stürmischen Nacht schwer verletzt und ohne Gedächtnis aus dem Meer gezogen hat. Doch Ihre Hochzeit steht unter keinen guten Stern und wird von einer Mörderschwadron gestört, mit der Noth kurzen Prozess macht. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit begibt sich Noth darauf hin nach Norden und selbstverständlich folgt ihm seine Angetraute gegen seinen Willen heimlich, wobei sie auf die Unterstützung eines Assassinen Pärchens zurückgreift, das ihr hilft, die in ihr verborgenen magischen Kräfte zu entdecken. Der einzige Haken dabei: Um Ihre magischen Kräfte einsetzen zu können, benötigt Winter „Frost“-Kristalle – eine stark abhängig machende Droge. Parallel dazu kehrt die Priesterin Cinzia zu ihrer Familie zurück, um festzustellen, dass ihre Schwester eine Entdeckung gemacht hat, die ihren Glauben auf eine harte Probe stellt. Der Roman startet sehr gemächlich und klischeebeladen, so dass ich mich durch die ersten Seiten erst einmal etwas durchquälen musste. Erst mit dem Auftauchen des Kindervampirs Astrid kam für mich mal etwas Neues ins Spiel und weckte mein Interesse. Husberg hat von den Besten gelernt und so zeichnet „Frostflamme“ ein routinierter und professioneller Schreibstil aus. Es bleibt zu hoffen, dass er diese Qualität auch in weiteren Bänden, bei denen der Druck auf den Autor meist zunimmt, durchhalten kann. Seine Welt der Sphaera ist jedenfalls so groß angelegt, dass sich darauf locker eine Dauerserie à la „Rad der Zeit“ erschaffen ließe. Auch so gibt es einige Parallele, bis hin zum Schatten-ähnlichen Bösewicht und Schattenfreunden. Fazit: Für Freunde des Genres lesenswert und eine Alternative zu Jordan, Sanderson & Co.

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  • Sehr gelungener Fantasyroman

    Frostflamme
    Sandra1978

    Sandra1978

    10. January 2017 um 17:45

    Eine unglaublich vielschichtige Erzählung. Wir treffen auf viele unterschiedliche Charaktere, die in einem Wirbel von Abenteuer, Magie, sowie Glauben und Kirche, harten Erfahrungen und Ritualen vorbeiziehen und uns immer aufs Neue fesseln.  Ein Mann wird kurz vor dem Ertrinken aus dem Meer gefischt. Er weiß weder seinen Namen noch woher er kommt. Die Fischer nehmen ihn in ihrem Dorf auf und nennen ihn Noth. Ein Mädchen Namens Winter verliebt sich in ihn und sie heiraten. Bei einem Überfall werden sie getrennt.  Noth will seine Vergangenheit suchen. Allein. Winter folgt ihm heimlich mit ihrer Schwester Cinzia, die eine Inquisitorin ist.  Der Glaube, dem Cinzia angehört, ist eine gefährliche Institution, die alles überwacht und beim kleinsten Fehlverhalten zu drakonischen Strafen greifen kann.   Mehr soll nicht verraten werden. Die drei  Hauptprotagonisten, Noth, Winter und Cinzia,deren Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten, werden in einen Strudel von Ereignissen hineingerissen. Und genau das macht das Buch so besonders.  Husberg gelingt es, mit seiner Beschreibung der Geschehnisse, aber auch alles Begleitende, seien es Dialoge oder die Beschreibung der Umgebung, den Einsatz von Magie, Kämpfe und Intrigen, den Leser dazu zu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.  Die immer wieder überraschenden Wendungen der Geschehnisse halten einen wahrlich in Bann.  Ein absolut gelungenes Buch. Die Fortsetzung kann ich kaum erwarten.

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  • Spannender Reihenauftakt

    Frostflamme
    horrorbiene

    horrorbiene

    03. January 2017 um 09:32

    Ich hatte von vielen gehört, dass dieses Buch richtig toll sei und so habe ich nicht lang gewartet und mich der Lektüre gewidmet. Recht schnell habe ich auch gemerkt, was den anderen an diesem Buch so gefallen hat: Es ist gut geschrieben, die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar und die Handlung, die sich langsam aufbaut, ist interessant und spannend. Doch beginnt sie recht zügig: Im Prolog ist der Leser Zeuge wie Winters Vater einen tot geglaubten Mann aus dem eiskalten Meer zieht. Wie ein Wunder ist er jedoch am Leben. Die eigentliche Geschichte startet wesentlich später als besagter Mann nun unter dem Namen Noth im Dorf Pranna bei den Tiellanern lebt. Noth hat seine komplette Erinnerung verloren und ist in Ermangelung einer anderen Zuflucht dort geblieben und hat sich in Winter verliebt. Noth ist ein Mensch, Winter eine Tiellanerin. Dies ist ungewöhnlich, denn aufgrund der historischen Entwicklung sind sich diese Völker nicht grün. Die Handlung setzt an dem Tag der Hochzeit der beiden ein. Doch die Hochzeit verläuft alles andere als wunderschön, denn Männer in grünen Umhängen platzen in die Zeremonie, scheinen Noths altes Ich zu kennen und greifen an. Noth erinnert sich instinktiv an vergessene Fähigkeiten und metzelt die Angreifer nieder. Da durch diesen Eingriff jedoch Unbeteiligte gestorben sind, verlässt Noth noch in der Hochzeitsnacht seine bewusstlose Frau und begibt sich auf die Suche nach dem geflüchteten Mann im grünen Umhang. Unterwegs gewinnt er eine sehr interessante Reisegefährtin, die bei weitem nicht all ihre Geheimnisse preisgibt. Klar ist nur: Sie ist ein Vampir. Winter hält es auch nicht mehr in ihrem Dorf. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Lian nimmt sie Noth‘ Verfolgung auf. Auch sie gewinnt unterwegs Reisegefährten, die nicht minder Geheimnisse haben, in Winter jedoch magisches Potential erkennen und sie unterweisen. Die Geschichte als solche hat mir wirklich gut gefallen. Im Finale wird noch einmal deutlich, was der Titel bereits verkündet hat: Dieses Buch ist der Reihenauftakt der Chroniken der Sphaera. Im gesamten Buch nimmt sich der Autor die Zeit die Hauptcharaktere vorzustellen und ihnen Zeit zur Selbstfindung und Entwicklung zu lassen. Auch werden grundlegende Dinge wie die Magie, die Welt und so manche Geheimorganisation (zumindest in Ansätzen) erklärt. Selbst Noths vergessener Hintergrund wird am Ende fast greifbar. Doch letztlich mündet alles in ein wirklich spannendes Finale, das deutlich macht: Jetzt ist klar, worum es geht und die Handlung beginnt. Normalerweise sind das dann die Momente, an denen ich denke: „Alles schön und gut, aber das hätte man auch schneller erzählen können, damit die echte Handlung schneller beginnen kann.“ Mit anderen Worten: Bei manchen Reihen erscheint der erste Band aufgrund der wenig wichtig erscheinenden Handlung als nicht wichtig bis überflüssig. Dies ist hier eindeutig nicht so, denn es gab zum einen ein ordentliches Finale, zum anderen war es wirklich interessant die Figuren zu begleiten. Das einzige was mich an diesem Buch gestört hat, ist die Entwicklung der Figur Winter. Zu Beginn war sie mir sympathisch fühlte sie sich doch aufgrund ihrer Herkunft in diesem kleinen Fischerdorf nicht wohl und wollte für sich etwas anderes erreichen. So war sie nie in der Lage dort gefühlsbasierte Wurzeln zu fassen. Im weiteren Verlauf verlässt sie ja ihr Dorf und scheint damit auch zufrieden zu sein, doch nachdem ihre Magie endeckt wurde, verlor sie meine Sympathie. Das liegt vor allem daran, dass sie – obwohl sie eindeutig vor den Folgen gewarnt wurde und sie sich ihres Verhaltens im Grunde durchaus bewusst ist – von der Substanz, die ihr die Magie ermöglicht und die man „Frostflamme“ nennt – süchtig wird. Husberg beschreibt den psychischen Teil ihrer Sucht zwar ganz ok, dennoch nicht so treffend, dass ich nachvollziehen könnte, warum sie nicht einfach auf die Warnungen hört. Sicher spielt ihr Selbstbewusstsein eine Rolle und die Tatsache, dass sie ihre Nische in der Welt noch nicht für sich entdeckt hat, doch ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr mir dieses Süchtigenverhalten auf die Nerven gegangen ist. Vor allem, da sie keine körperlichen Auswirken gehabt zu haben scheint, begreife ich wirklich nicht, wieso sie nicht die Finger davon lassen kann. Das Finale macht jedoch Hoffnung, dass es im nächsten Band mit Winter eine andere Entwicklung geben wird. Von daher werde ich diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen. Fazit: Frostflamme hat mir als Auftaktband dieser Reihe wirklich sehr gut gefallen, da alle Elemente, die ich an einer guten Fantasy-Reihe schätze, vorhanden sind. Es ist tatsächlich ein Buch, das eine Spitzenwertung hätte bekommen können, wäre einige der Hauptfiguren nicht so schrecklich nervig gewesen. Aufgrund ihrer unverhältnismäßigen Sucht, konnte ich mit ihr leider gar nichts anfangen. Das mag zum einen an der Sucht-Schilderung des Autoren liegen, zum anderen aber vielleicht auch zu meiner eigenen Einstellung dazu. Wie dem auch sei, das überaus spannede Finale gibt nicht nur einen Anhaltspunkt, wie die Haupthandlung weiter gehen könnte, sondern auch Hoffnung auf eine grundlegene Veränderung des Charakters. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und werde die Reihe weiter verfolgen.

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  • Erfrischend anders

    Frostflamme
    bieberbruda

    bieberbruda

    26. December 2016 um 22:46

    Ein Mann ohne Vergangenheit, eine Elfin mit dem Hang zur Drogensucht und eine Inquisitorin auf der Jagd nach der eigenen Schwester: Willkommen im neuen Fantasy-Epos Frostflamme!InhaltDie Tiellaner, eine Arte "Elfenvolk", fischen den halb erfrorenen Menschen Noth aus dem eiskalten Wasser. Er überlebt tatsächlich, aber kann er sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern. Als er die Tiellanerin Winter heiratet, kommt es zu einem Blutbad, bei dem beide getrennt werden. Winter macht sich auf die Suche nach ihrem Mann, entdeckt dabei ungeahnte Fähigkeiten und droht der Droge Frostflamme zu verfallen. Gleichzeitig soll die Priesterin Cinzia als Inquisitorin ausgerechnet ihre eigene Schwester jagen. Wie sind die Schicksale der drei Charaktere verwoben?Meine Meinung:Der Prolog ist wirklich genial! Welche (dunkle?) Vergangenheit hat Noth? Weshalb kam es zum Blutbad während der Hochzeit? Selten wurde ich bei einem Fantasyroman so schnell in den Bann gezogen, denn meistens brauchst es eine Weile, bis ich in die neuen Welten und Charaktere hineinfinde. Als sich die Protagonisten dann auf ihre Reise begeben, flacht der Spannungsbogen aber leider etwas ab und das Buch wirkt zwischenzeitlich etwas in die Länge gezogen - statt den 700 Seiten hätte ich mir tatsächlich etwas mehr Tempo erhofft. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse dann aber geradezu.Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Die vielschichtigen Charaktere wachsen dem Leser schnell ans Herz (insbesondere die kleine Vampirin Astrid) und entsprechend nicht dem 0815-Baukasten vieler Fantasyromane. Interessant ist auch das Thema Drogensucht, dass hier tatsächlich in allen Facetten abgebildet wird.Fazit:Ein erfrischend anderer Fantasyroman, der durch eine interessante Welt und spannende Charaktere überzeugt. Ich vergebe 4 Sterne und bin gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.

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  • Konkurrenz für Markus Heitz im Anmarsch

    Frostflamme
    lesemaedel

    lesemaedel

    06. December 2016 um 21:38

    "Frostflamme" hatte ich schon eine Weile im SUB liegen, aber nach "Wedora" kam es zu einer kleinen Fantasyflaute. (Wie so oft nach dem Genuss hervorragender Lektüre). Allerdings sollte dieses Debüt nicht lange im SUB liegen bleiben.  C.Husberg hat eine interessante Welt geschaffen. Ein Haufen geheimnisvoller Protagonisten zusammen gesteckt und sehr gute Kampfszenen eingebaut. Ich hatte bereits nach ein paar Seiten ein Deja-vu und musste an Jason Bourne denken. Noths Geschichte ähnelt doch sehr der Bourne-Reihe. Und das ist völlig ok, da ich zumindest die ersten Jason Bourne verschlungen habe. Beim Lesen und "mitkämpfen" wurde mein Tee kalt und das ist immer einen Stern wert. Der Autor und seine Welt haben noch Potential nach oben. Vorallem möchte ich mehr über Astrid/ Vampir erfahren. Vielleicht wird es einen Ableger mit ihrer Story geben. ?Winter, als die Hauptperson blieb mir etwas zu blaß und teilweise konnte ich ihren Trotz und die "Sucht" nicht nachvollziehen. Trotzdem gehört "Frostflamme" in jedes Regal.

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  • Frostflamme

    Frostflamme
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    06. December 2016 um 19:48

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;)Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen, mich dann aber spontan dazu entschlossen es als ungekürztes Hörbuch zu hören.Deshalb zuerst meine Meinung zum Sprecher Philipp Oehme.Seine tiefe, ruhige, atmosphärische,  nicht zur Übertreibung neigende Stimme mochte ich gerne, vor allem auch weil er gekonnt den verschiedenen Charakteren Leben einhauchte.Der Schreibstil an sich ist unauffällig, beschreibend, aber nicht zu detailliert und auch flüssig zu lesen.Erzählt wird zum Glück im personalen Stil ansonsten hätte ich wahrscheinlich noch mehr Mühe gehabt den Überblick über die verschiedenen Perspektiven zu behalten.Am Anfang des Buches befindet sich übrigens ein Karte was ich als positiv empfunden habe und für mich in diesem Genre eigentlich schon fast ein Muss ist!Vermisst habe ich allerdings ein Begriffs- Lexikon das wäre wahnsinnig hilfreich gewesen.Wie oben schon erwähnt kriegen wir es hier nämlich nicht nur mit mehreren Personen zu tun sondern auch mit einigen komplex verstrickten Handlungssträngen, und vielen fremden Bezeichnungen.Ich muss gestehen, dass ich schon eine Zeitlang benötigte um mich in dieser ganzen Welt zurechtzufinden und die Zusammenhänge zu verstehen. Gut möglich, dass mir dies bei der Printvariante leichter gefallen wäre.Dem Autor ist es übrigens gelungen bestimmte Themen, die auch in unserer heutigen Zeit eine Rolle spielen geschickt in die Story einzuflechten.Manche Passagen empfand ich als etwas langatmig gerade wenn es um die Kampfszenen ging. Hingegen überstürzten sich die Ereignisse gegen Ende fast schon. von daher hätte etwas mehr Balance sicher nicht geschadet.Die verschiedenen Charaktere waren gut ausgearbeitet, Gefühle und Gedanken wurden transparent wiedergegeben so dass die daraus entstehenden Handlungen nachvollziehbar waren.Während der Zeit kristallisierte sich für mich übrigens eine Lieblingsprotagonistin heraus, nämlich die kleine Vampirin Astrid, welche vom Sprecher wirklich toll dargestellt wurde.Die Geschichte enthält auch eine Liebesbeziehung, welche aber nur dezent Raum einnimmt.Alles in allem war es ein interessantes High Fantasy Buch , welches sich gerade für Einsteiger in das Genre bestens eignet.Ich vergebe hiermit vier Sterne 

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  • Ein Fantasy Epos der Extraklasse!

    Frostflamme
    Line1984

    Line1984

    19. November 2016 um 10:03

    Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut, allein schon das Cover fiel mir sofort auf, ich finde es einfach richtig toll, es ist ein toller Blickfang in jedem Bücherregal.Auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen und so stand dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg.Ich muss ja sagen das meine Erwartungen ziemlich hoch waren. doch nun nach dem lesen kann ich sagen meine Erwartungen wurden bei weiten noch übertroffen.Was der Autor mir diesem Werk geschaffen hat ist mehr als einmalig. Sicherlich handelt es hie rum ein Fantasybuch, doch dieses Buch ist weitaus mehr.Müsste ich es mit einem Satz beschreiben, so würde ich sagen dieses Buch ist:Ein Fantasy Epos das facettenreicher kaum sein könnte, ein monumentales Buch welches ich so leicht nicht mehr vergessen werde.Ich denke dieser Satz trifft es ziemlich gut, denn dieses Buch ist einfach einmalig, es hebt sich deutlich von anderen Büchern des Genres ab.Der Schreibstil des Autoren ist locker und flüssig zu lesen. Trotz seiner stolzen Seitenzahl von über 700 Seiten, habe ich dieses Buch quasi inhaliert.Ich konnte und wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.Was hier jedoch auch erwähnenswert ist, das es hier nicht einmal langweilig wurde, dem Autoren gelingt es von der ersten bis zur letzten Seite seinen Leser zu packen und zu fesseln.Erzählt wird die Story aus drei Perspektiven.Das wären Noth, Winter und Cinzia, diese Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und genau das macht das buch so besonders.Sicherlich ist erwarten hier viele ein reines Fantasybuch, doch weit gefehlt, denn was der Autor hier für Themen aufgreift und diese geschickt mit der Handlung verknüpft ist einmalig.Habt ihr zum Beispiel schon mal ein Fantasybuch gelesen in dem es um Drogensucht ging?Nein? Ich auch nicht, aber ich kann euch sagen das ist bei weiten nicht alles was euch hier erwartet.Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, die Spoiler Gefahr ist hier enorm groß.Auch die Handlung lässt keine Wünsche offen, sie ist spannend und fesselnd.Dieses Buch ist genau das was ich mir unter einem grandiosen Buch vorstelle!Ich denke ihr seht selbst wie begeistert ich bin.Daher kann ich euch dieses Buch nur ans Herz legen.Dieses Buch ist für mich ganz klar ein Highlight 2016!Klare und uneingeschränkte Empfehlung!Fazit:Mit "Frostflamme" ist dem Autoren ein unglaubliches Fantasy Epos gelungen welches mich völlig begeistert hat. Schon jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Band dieser grandiosen Reihe!Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl!!!!

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  • Spannend, aber ausbaufähig

    Frostflamme
    jaylinn

    jaylinn

    16. November 2016 um 07:40

    Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com. Von Zeit zu Zeit rezensiere ich auf meinem Blog auch für Janine von Büchersüchtiges Herz³. Diese Rezensionen erscheinen sowohl auf meinem, als auch auf ihrem Blog. Meine letzte Rezension für Janine zu Worte für die Ewigkeit ist im Oktober veröffentlicht worden.. Und nun ist es wieder soweit! Allgemeines: Frostflamme – Die Chroniken der Sphaera ist am 04.10.2016 als Klappenbroschur bei Knaur Taschenbuch erschienen. Frostflamme hat 700 Seiten und ist in das Genre High Fantasy einzuordnen. Es handelt sich um das erste Buch des Autors Christopher B. Husberg, das bei Knaur erschienen ist. An dieser Stelle möchte ich unbedingt etwas zur Gestaltung des Covers sagen. Bitte macht es nächstes Mal anders, liebe Coverdesigner!!! Es ist in Ordnung, wenn das Cover nicht so viel mit dem Inhalt zu tun hat.. aber die gewählte Kombination aus Bild und Schrift hat mich total abgeschreckt. Meiner Meinung nach passt die rote Schrift überhaupt nicht zur übrigen Farbwahl, die in Richtung der kalten Farben tendiert. Hätte ich mich nicht über den Inhalt informiert, würde mich das als Leser im Laden an Frostflamme vorbeigehen lassen, da es auf mich tatsächlich billig wirkt. Inhalt: Dies ist der auf dem Buchrücken des Romans abgebildete Text. Auf der Homepage des Verlags finde ich einen anderen, der meiner Meinung nach aber etwas zu viel verrät. „Ein düsteres Geheimnis bestimmt das Schicksal von Noth, der seine Vergangenheit enträtseln muss, damit er eine Zukunft haben kann. Winter, eine junge Frau aus dem Volk der Tiellan, verliebt sich in den Fremden, obwohl ihn ihr Volk als Feind betrachtet. Als sie durch einen brutalen Angriff getrennt werden, riskiert Winter alles, um ihn zu finden – sogar, sich durch ihre Magie selbst zu verlieren. Gemeinsam mit der Priesterin Cinzia, die als Inquisitorin ihre eigene Schwester jagen soll, müssen Noth und Winter sich einer Verschwörung stellen, die bis in die höchsten Kreise hinaufreicht und die Welt in Finsternis zu stürzen droht.“ (Quelle: Verlagsgruppe Droemer Knaur) Meine Meinung: Über meinen optischen Eindruck habe ich euch ja bereits berichtet. Nun geht es ans Inhaltliche. Frostflamme ist ein Buch, das sehr komplex aufgebaut ist. Es bildet den Einstieg in Die Chroniken der Sphaera, verspricht dem Leser also von Anfang an, eine Reihe zu werden. Das bedeutet immer, dass im ersten Band nicht alles vollständig geklärt wird und Fragen offen bleiben. Frostflamme bildet da selbstverständlich keine Ausnahme und bietet ausreichend Raum, sich Fragen zu stellen, wie alles genau zusammenhängt und weitergehen wird. Und weitergehen soll es. Frostflamme hat eindeutig Potential! Wer nun aufmerksam mitliest, merkt, dass ich es nicht ganz perfekt finde. Es hat mich begeistert und ich bin gerne in die facettenreiche Welt des Autors eingetaucht. Trotzdem blieben für mich einige Dinge zu oberflächlich. Beispielsweise suggeriert mir der inhaltsbeschreibende Text, dass zwischen den beiden Protagonisten eine Art von Beziehung besteht, die in Richtung Liebesbeziehung tendiert. Häufig steht das in Büchern im Mittelpunkt, das ist genauso häufig auch nervig, weil es zu viel Raum einnimmt. Aber bei Frostflamme interagieren mir die beiden Protagonisten tatsächlich zu wenig. Sie wirken für mich in vielen Momentan kalt und distanziert. Gespräche miteinander finden kaum statt, manchmal hat man als Leser dadurch das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. An diesen Stellen habe ich noch einmal zurückgeblättert, aber ich habe tatsächlich nichts überlesen. Für den nächsten Band würde ich mir daher auch innerhalb der Beziehungen zwischen den Charakteren eine gewisse Tiefe wünschen.  Sie sind nämlich durchaus spannend konzipiert! Damit meine ich nicht nur die beiden Protagonisten, die im ersten Band im Mittelpunkt der Ereignisse standen. Auch die anderen wirken interessant. Fazit:  Ein solider Auftaktband, der mich fesseln konnte, aber an einigen Stellen noch ausbaufähig ist. Ich bin gespannt, wie die Chroniken der Sphaera weitergehen werden.

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  • Spannender erster Teil, der in eine kalte Welt mit vielen Geheimnissen entführt

    Frostflamme
    BlueSunset

    BlueSunset

    09. November 2016 um 18:32

    „Frostflamme“ tritt wie ein wahrer Epos auf: Nicht nur der Umfang des Buches sondern auch der Inhalt stellt sofort klar: Hier geht es um’s große Ganze.So begleitet der Leser verschiedene Protagonisten, von denen jeder seine Eigenarten, Kräfte und Beweggründe hat. Durch die spannenden und vielseitigen Erzählstränge wird der Leser den Protagonisten näher gebracht. In gewisser Weise sind auch alle diese Stränge miteinander verknüpft, was der Geschichte zusätzliche Dynamik verleiht.In der Geschichte geht es um eine große Reise, auf die sich die Protagonisten machen, um ihr Ziel zu erreichen – auch wenn manchen gar nicht klar ist, wo dies überhaupt ist. Stellenweise fühlte ich mich da sehr an die großen Wanderungen aus „Der Herr der Ringe“ erinnert, da auch dort eine Gruppe verschiedenster Personen ihre große Reise antreten. Doch das war das Einzige, was in mir den Vergleich hervorrief. „Frostflamme“ schlägt jedoch seinen eigenen Weg ein und kombiniert gekonnt bekannte Elemente mit neuen Ideen. Es ist ein starker Einstieg in „Die Chroniken der Sphaera“, die fünf Bände umfassen werden.Christopher Husberg hat eine Welt mit Magie, Göttern und Dämonen erschaffen, die mir beim Lesen lebhaft vor Augen stand. Gerade das ein oder andere unerwartete Element, konnte mich von der Geschichte überzeugen.>>Fazit<

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  • Frostflamme

    Frostflamme
    angeltearz

    angeltearz

    09. November 2016 um 18:24

    Ich muss schon sagen, dass ein Buch mit über 700 Seiten schon ein wenig abschreckt. Leider ist es oft so, dass es schon durch seinen Anblick verspricht langweilig zu werden. Ich sehe es aber als Herausforderung und hoffe jedes Mal, dass es mich bis zu letzten Seite packt. Denn dann ist es egal, dass das Buch so ein dicker Schinken ist.Dieses Buch ist einfach nur toll. Es hat mich in den ersten Seiten gepackt und mich nicht mehr losgelassen. Hätte der Tag doch einfach mehr Stunden gehabt, wo ich hätte lesen können. Das Buch ist so spannend! Der ganze Plot gefällt mir unheimlich gut. Der Autor verbindet Fantasy mit schweren Themen. Zum einen die Droge Frostflamme und zum Anderen die "Rassen", die untereinander nicht klar kommen. Zwei Themen, die aktueller nicht sein können. Probleme einer realen Welt in einer Fantasywelt. Das so hinzubekommen, dass es nicht "to much" wird, ist wirklich ein Drahtseilakt.Der Autor hat das aber perfekt hinbekommen! Er schreibt so toll. So leicht und locker, dass die 700 Seiten einfach gar nichts waren. Das Buch war so ratzfatz durchgelesen. Ganz gemein sind die Cliffhänger. Ja, gleich mehrere! Ich freue mich schon arg auf den nächsten Band!Die Charaktere sind wirklich klasse. Es sind viele verschiedene Charakter aus der Fantasywelt vertreten. Die sich das Leben, durch das erwähnte Problem, etwas schwerer machen, als es sein muss. Aber trotzdem bilden sie ein tolles Team, was sie bald erkennen. Ich mag es auch gerne, dass wir hier etwas über die einzelnen Charaktere erfahren. Ich habe sie alle direkt in mein Herz geschlossen.Das Cover: Ein wahnsinnig tolles Cover. Ich finde alleine dieser Anblick verspricht schon Spannung.Fazit: Ein wahnsinnig tolles Buch. Unheimlich spannend, ganz tolle Charaktere und eine tolle Geschichte.

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  • Leserunde zu "Das Lied der Herbstnächte" von Ava Jordan

    Das Lied der Herbstnächte
    BlueSunset

    BlueSunset

    ~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen. ~~~~~~~~ Dies ist der Lesesprint der „Zukunft VS Vergangenheit“-Gruppe. ~~~~                                   HERBST In der Zukunft vs Vergangenheit Gruppe, bekommen wir am 30. Oktober die doppelte Punktzahl für alle Seiten, die wir an diesem Tag lesen. Deshalb haben wir uns entschlossen einen eintägigen Lesemarathon zu machen, der aufgrund der Länge eher ein Lesesprint ist. Hier wird es verschiedene Fragen rund um das Thema Herbst gehen und jeder ist eingeladen teilzunehmen – ob Mitglied unserer Lesechallenge oder nicht! Der Lesesprint beginnt offiziell am Sonntag, den 30. Oktober um 0:00 Uhr und endet am gleichen Tag um 23:59. Gerne darf aber auch bereits am Samstagabend hier geschrieben und gelesen werden, für alle Gruppenmitglieder gilt aber: Es zählen nur die Seiten, die ab 0:00 Uhr gelesen werden.Nun bin ich gespannt, wer alles gerne mit uns einen Tag voll Herbst und schönen Lesestunden genießen wird  

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    • 180
  • Leserunde zu "Game of Thrones - Der Winter naht" von George R.R. Martin

    Game of Thrones - Der Winter naht
    Pippo121

    Pippo121

    ** ACHTUNG: Dies ist KEINE Leserunde und es gibt keine Bücher zu gewinnen!  **                 "Game of Thrones" - Lesemarathon                                   (14.10-16.10)   Passend zur aktuellen Werwolf-Runde, startet nun auch ein GoT-LESEMARATHON! Also begrabt nun alle (zumindest) vorübergehend das Kriegsbeil und reist mit uns nach Westeros! Denn dieses Wochenende wollen wir ein weiteres Mal in die Welt von Game of Thrones reisen. Wir befinden uns in einer Zeit, in der der grausame König Joffrey, der erste seines Namens, auf dem Thron sitzt und Freund und Feind durch seine sadistische Art erzittern lässt. Das Land ist gespalten, einige bleiben den Lannisters treu und kämpfen an ihrer Seite, während andere Joffrey nicht als rechtmäßigen Erbe der Krone anerkennen. Neu ernannte Könige scheinen wie Pilze aus der Erde zu sprießen. Kriege erschüttern das Land. In dieser Zeit begeben wir uns auf Wanderschaft. Wir werden anfangen in Essos, wo wir auf Daenerys Targaryen stoßen. Diese empfängt uns sehr gastfreundlich und schenkt uns am Ende eine Kiste mit kleinen Dracheneiern. Ob diese echt sind? Weiter führt uns unser Weg zur roten Priesterin, bei der wir nur kurz verweilen. Samstag treffen wir dann in Königsmund ein und haben eine Audienz beim König. Anschließend werden wir auch den übrigen Lannisters und ihren Gefolgsleuten vorgestellt. Am letzten Tag wandern wir in den kalten Norden, wo uns die Starks herzlich begrüßen und uns Winterfell zeigen. ♦ Das Wochenende wird unter verschiedenen Häusern aufgeteilt.♦ Jeden Tag werden wir passend zu den ausgewählten Häusern alle ein, zwei Stunden Zitate posten und dazu eine Frage an euch stellen♦ Dieses Mal sammeln wir Dracheneier. Ihr bekommt pro 100 gelesene Seiten ein Drachenei geschenkt. Beim Erreichen des gesetzten Ziels schlüpfen die Drachen. Mal schauen, wer am Ende die größte Drachenarmee besitzt ;)   Wichtig: Die gestellten Aufgaben werden so weit wie möglich einen Bezug zu GoT haben, dies muss für die gelesenen Bücher natürlich nicht der Fall sein! Also mach es dir auf dem Sofa bequem und schließ dich unserem Lesemarathon an! Vielleicht entdeckst du ja so auch dein neues Lieblingsbuch! :)   Natürlich sind in dieser Gruppe alle Leser willkommen, nicht nur die Werwölfe oder die Mitglieder der Gruppe "Challenge: Zukunft vs. Vergangenheit"! Wir freuen uns über jeden aktiven Leser und hoffen auf ein entspanntes, gemeinsames Lesen!   *************************************************************** Wann geht es los?   Der Lesemarathon startet am 14.10. gegen 15 Uhr und endet am 16.10. um 24 Uhr.   Sinn und Ziel eines Lesemarathons ist es, sich einfach mal wieder Zeit für ein fesselndes Buch zu nehmen und sich mit netten Leuten auszutauschen. Um die Gespräche anzuregen, werden im Verlauf des Lesemarathons immer wieder Fragen oder Aufgaben eingestreut, die du dann nach Belieben in deine Lesestunden mit einbauen kannst.   Wer möchte, kann sich gleich zu Beginn des Lesemarathons ein Ziel setzen (zum Beispiel gelesene Seiten, oder etwas Kreativeres). Dies ist allerdings kein Muss. Es erlaubt dir lediglich nach dem Lesemarathon dein ganz persönliches Fazit deines Wochenendes zu ziehen. :)   *************************************************************** Du hast eine Idee, eine Anregung oder eine Frage die wir in den Lesemarathon einbauen könnten? Dann schick diese per PN an: - Mitchel06 - Vucha - Knorke oder SchCh121!   Wir freuen uns auf euch! *************************************************************** Teilnehmer: Vucha Snorki Isabellepf Knorke Katha Lrvtcb Mitchel SchCh Stebec Annika, Sternchen

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    BlueSunset

    BlueSunset

    14. October 2016 um 16:32
    Vucha schreibt 1. Aufgabe: “Ich werde tun, was Königinnen tun. Ich werde herrschen!” (Daenarys) Während der nächsten drei Tage wirst du tun, was Leseratten tun. Du wirst lesen! Welche Bücher möchtest du dieses ...

    Also ich werde heute "Stone Rider" anfangen und hoffentlich morgen beenden. Was ich danach lese, habe ich mir noch nicht konkret vorgenommen, aber genug Auswahl habe ich ja. Entweder es wird ...

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