Christopher B. Husberg Frostflamme

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Inhaltsangabe zu „Frostflamme“ von Christopher B. Husberg

Ein eindringliches High-Fantasy-Epos voller Magie und Abenteuer: An einem eisigen Morgen ziehen zwei Fischer einen schwerverletzten Mann aus dem Golf von Nahl. Knot, wie sie den Fremden nennen, hat seine Erinnerungen verloren und weiß nicht, wer er ist. Winter, eine junge Frau aus dem seit Jahrhunderten unterdrückten Volk der Tiellan, verliebt sich in den Fremden, aber auch sie verbirgt ein Geheimnis: Die Droge Frostfeuer verleiht ihr magische Macht, zerstört sie langsam aber auch. Als die beiden am Tag ihrer Hochzeit von einem Dutzend Bewaffneter angegriffen werden, die die Tiellan töten und Knot entführen wollen, wird klar, dass er sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellen muss – denn wenn er nicht herausfindet, wer er in Wirklichkeit ist, kann es für ihn keine Zukunft geben …

Ein spannendes Buch das ich nicht einfach so aus der Hand legen konnte

— Kerstin_Lohde

Gutes Fantasybuch

— frubuh

High Fantasy wie sie sein soll. Interessante Charaktere, eine eigene Welt. Gut erzählt und macht Lust auf mehr.

— Shade-san

Hatte mir mehr versprochen

— Tauriel

Interessante Ideen, gut erzählt. Kein Must-Read, aber für Fantasy-Fans lesenswert.

— Katharina99

Hat mich leider nicht mitgenommen. Ein Teil 1, der nur als Vorgeplänkel herhält. Einzig die Vampirin scheint mir unberechenbar + interessant

— brokkolino

Absolut gelungener Auftakt dieses High- Fantasy Epos!!!

— Solara300

Wirklich gut!!!!

— Kvothe_Sohn_des_Arliden

Routinierte High Fantasy - Für Freunde des Genres lesenswert und eine Alternative zu Jordan, Sanderson & Co.

— Warin

Tolles Buch, dass jedoch in Phasen etwas zäh ist und manchmal Fragen des Lesers unbeantwortet lässt.

— Literatouristin

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  • Ein Meisterwerk und grandioser Auftakt, der vor allem durch seine Charaktere lebt

    Frostflamme

    aly53

    01. January 2018 um 10:34

    Ich mag es ja ganz besonders wenn Bücher mich total überraschen und wirklich von vorne bis hinten begeistern und in Atem halten.Nach langer Zeit habe ich mir nun endlich "Frostflamme" den ersten Band der Chroniken der Sphaera vorgenommen. Ich ging völlig ohne Erwartungen ran und hätte nie im Leben erwartet, das es mich so begeistern und überrollen würde. Aber genau das ist hier passiert.Sehr schön hat mir vor allem die Karte im inneren des Buches gefallen. Die Seitenanzahl ist zwar erstmal erschreckend hoch, was man aber überhaupt nicht merkt. Ich hätte am liebsten noch weitergelesen und das sagt eigentlich schon alles.Bereits der Prolog hat mich sofort erfasst und mein Interesse war mehr als entbrannt. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit diesem Mann auf sich hatte und meine Geduld wurde auch nicht lange auf die Probe gestellt.Der Autor hat hier etwas sehr vielschichtiges und gewaltiges auf die Beine gestellt. Wir bewegen uns in einer Welt in der es verschiedene magische Wesen, aber auch Menschen gibt. Zunächst wirken die Namen vielleicht etwas verwirrend. Was mir allerdings überhaupt keine Probleme bereitete.Dabei erfahren wir unterschiedliche Perspektiven. Zum Beispiel von Cinzia, Noth, Astrid oder auch Winter.Winter und vor allem Cinzia waren für mich wirklich am herausragendsten. Zunächst etwas unscheinbar, aber die Entwicklung die sie durchmachen ist gewaltig. Ein Stück weit hat es mich wirklich geschockt und aus den Schuhen gehoben. Denn was hier vor sich geht, kann man unmöglich vorhersehen.Diese Geschichte lebt vor allem von seinen Charakteren. Sie sind allesamt sehr lebendig gehalten. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Sie greifen, ihre Emotionen und ihre Handlungen nachvollziehen und sie einfach auch verstehen. Dabei werden sie mit der nötigen Tiefe ausgestattet, die sie auch brauchen.Man kann sehr gut mit ihnen leiden, mitfiebern, lieben und ein Teil von Ihnen sein.Dabei haben sie einige Herausforderungen zu meistern, die in der Tat nicht ohne sind. Ständig wird man geprüft und hat man dies erstmal bestanden, kommt auch schon das nächste.Die Welt ist von einigen Gefahren und Geheimnissen behaftet die man stets versucht aufzudecken.Dabei spürt man den Schmerz, die Verzweiflung , die dem ganzen vorausgeht.Besonders Winters innere Zerrissenheit hat mich in Atem gehalten. Ich wusste nicht ob sie sich verrennt und womöglich zuviel will. Ich hatte Angst, das sie sich selbst verliert.Das am Ende einfach nichts mehr übrig ist. Sie ist so eine sanfte und naive junge Frau, die sich erst noch finden muss. Umso schockierender war ihre Entwicklung für mich. Denn gerade sie habe ich am meisten ins Herz geschlossen.Man hat einfach das Gefühl, die Charaktere erfinden sich ständig neu. Nichts ist so wie es scheint und gerade dieser Aspekt macht es auch so gewaltig und emotional.Aber auch das Abgründige ist deutlich zu spüren und jagte mir ein ums andere Mal eisige Schauer über den Rücken.Der Autor präsentiert  uns hier eine Welt die greifbar und vielschichtig ist. Man entdeckt mit jeder Zeile neues und doch ist man noch weiterhin auf der Suche nach dem wahren Kern.Durch einige gezielte Wendungen ist es ihm gelungen, mich vollkommen zu fesseln und in den Bann zu ziehen.Er schreibt dabei sehr fließend, leicht und bildgewaltig.Das Buch selbst hat er dabei in 4 Teile gegliedert, was nachvollziehbar ist und einfach gut passt.Besonders bewundernswert empfand ich, das er das Tempo immer oben behalten hat und man quasi überhaupt keine Zeit hatte, um sich auszuruhen.Eine Weissagung schwebt immer im Raum und so war ich nur am rätseln, was es damit wohl auf sich hat.Die Gier, die Besessenheit , die Machtgelüste haben eine seltsame Beklemmung in mir ausgelöstMan begreift im Laufe der Zeit das nicht alles nur schwarz weiß ist. Das man gut prüfen muss, was Gut und Böse überhaupt bedeuten. Denn nicht alles erscheint so klar, wie man das zunächst annimmt.Es war ein ständiges Auf und Ab für mich und immerzu musste ich mich neu sortieren.Doch was mich wirklich fasziniert hat, war die unbeschreibliche Magie. Man fühlt es, zehrt danach und möchte immer mehr. Er schreibt dabei auch sehr detailreich, so das wirklich keine Wünsche offen bleiben.Besonders gegen Ende des Buches wurde es nochmal explosiv und emotional. Ich wusste nicht mehr wo oben und wo unten ist. Wollte nur noch schreien, weil es mich so unvorbereitet getroffen hat.Und mein Gott das Ende. Es ist in dem Sinne nicht wirklich ein Cliffhanger, aber ich möchte so unbedingt wissen wie es weitergeht.Ich bin schon jetzt wahnsinnig gespannt darauf, was die Fortsetzung für uns bereithalten wird.Fazit:"Frostflamme" der erste Band von "Die Chroniken der Spharea" hat mich völlig überraschend überollt, geflashed und absolut begeistert.Ein Meisterwerk und grandioser Auftakt, der vor allem durch seine Charaktere und die Magie, die in allem wohnt lebt.Ich hab so mit ihnen gefühlt, gelitten und war da, um sie in ihrem Schmerz aufzufangen.Dem Autor gelingt es einfach auf über 700 Seiten den Spannungslevel konstant oben zu behalten und dabei immer mehr Wendungen einzubauen, bis ich irgendwann komplett am Ende war.Die Dämme brechen einfach und man verliert sich nur noch in allem.Magisch, wendungsreich und voller Emotionen.Für mich ein richtiges Highlight , ich freu mich schon sehr auf den Nachfolger.

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  • Ein gelungener Auftakt einer Reihe

    Frostflamme

    Kerstin_Lohde

    22. August 2017 um 10:35

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn die Leseprobe lies sich gut lesen. Und so war ich sehr gespannt, als ich es angefragt hatte. Als es dann angekommen ist, hat mir sofort das Cover gut gefallen. Somit habe ich mir dann das Buch genommen und mit dem Lesen begonnen. Am Anfang habe ich mir etwas schwer getan, aber danach ging es besser. Ich konnte es kaum aus der Hand legen vor lauter Spannung. Nun bin ich schon auf den nächsten Band gespannt.

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  • Magie und Amnesie ...

    Frostflamme

    derMichi

    13. August 2017 um 13:39

    ... bilden in "Frostflamme" die Hauptmotive, was den beiden Hauptfiguren Winter und Noth wider Willen allerhand Feinde und Verbündete beschert. Wer Noth denn nun tatsächlich ist deutet sich zwischendrin bereits an, wird aber erst am Schluss endgültig aufgelöst. Eine interessante Idee, ähnlich wie die Grundlagen der Zauberei auf der "Sphaera". Da wird nicht einfach ein Zauberstab geschwungen oder alte Worte in alten Sprachen gemurmelt, hier ist es eine Droge, die den Magiebegabten ihre Kräfte verleiht. Ohne den Roman zu einem Psychodrama im Fantasygewand zu machen, zeigt Husberg auf eindringliche Art, wie übernatürliche Kräfte diejenigen, die sie anwenden, verändern können.Darüber hinaus findet sich auf den knapp siebenhundert Seiten allerhand Bekanntes. Noths Reise zu seinen Ursprüngen mag noch logisch erscheinen, was den übrigen Reisenden jedoch unterwegs passiert klingt eher nach einer Queste um der Queste willen. Macht man halt so. Da gibt es Überfälle, mysteriöse Mitreisende, Städte und Landschaften die durchreist werden wollen und diverse Rätsel zu lösen. Obwohl die Gemeinschaft relativ übersichtlich ist, gehen einige Nebenfiguren unter oder bleiben erstaunlich passiv. Im Volk der Tiellaner finden sich Spuren von Elben und Hobbits, viel Eigenständigkeit erreichen sie nicht. Das religiöse System dieser Welt erweist sich als komplex und auf einer umfangreichen Mythologie aufgebaut, man hätte sich vereinzelt jedoch noch mehr Erklärungen gewünscht. Begriffe und Namen, die mit dem cantischen Glauben zusammenhängen werden oft einfach in den Raum geworfen und entweder sehr viel später oder gar nicht erklärt.Wenn im Verlauf der Handlung jedoch etwas passiert, dann passiert es richtig. Sämtliche "Actionszenen" beschreibt Husberg flüssig und übersichtlich, sorgt für manche überraschende Wendung, lässt seine Charaktere allerhand durchmachen, gönnt ihnen aber auch Verschnaufpause und ab und zu glückliche Momente. Das Finale hat sich ordentlich gewaschen und verlangt den Helden noch einmal alles ab, bevor ein nicht völlig befriedigendes offenes Ende von der hoffentlich in Kürze folgenden Fortsetzung kündet.Originaltitel: "Duskfall"Seitenzahl: 704Format: 14,1 x 21,8 cm, KlappenbroschurVerlag: Knaur

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  • Must Read für High Fantasy Fans.

    Frostflamme

    Shade-san

    25. June 2017 um 23:09

    Ich möchte ihr gar nicht viel Spoilern :)  "Frost Flamme" ist ein gutes High Fantasy Werk das Fans des Genre definitiv nicht enttäuschen wird.  C. Husberg beschreibt seine Charaktere sowie die Welt sehr gut aber nicht zu ausführlich. Platz für Fantasy ist genug. Seine Charaktere sind nicht perfekt. Jeder hat Ecken und Kanten und somit bleibt noch viel Freiraum für Charakter Entwicklungen. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 2. 

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  • eBook Kommentar zu Frostflamme von Christopher B. Husberg

    Frostflamme

    rothaarigerfuzzi@yahoo.de

    via eBook 'Frostflamme'

    Super. Spannend, kurzweilig, ich hoffe auf eine Fortsetzung

    • 3
  • Guter Auftakt der Reihe

    Frostflamme

    _Vanessa_

    28. April 2017 um 11:01

    In einer eisigen Nacht nach einem Sturm ziehen Fischer einen schwer verletzten und fast toten Mann aus dem Wasser. Als dieser zu sich kommt, kann er sich an nichts erinnern, nicht einmal an seinen Namen. Die Fischer nehmen den Fremden, sie nennen ihn Noth, in ihrem Dorf auf. Ein Jahr später wollen er und Winter, die Tochter von einem der Fischer, heiraten. Doch bei der Zeremonie werden sie von Fremden angegriffen, die Noth zu kennen scheinen. Viele Menschen lassen ihr Leben und so beschließt er, das Dorf zu verlassen und sich auf die Spuren seiner Vergangenheit zu machen. Winter lässt er zurück, doch diese lässt das nicht auf sich sitzen und reist ihm, jetzt wo sie nichts mehr in ihrem Heimatdorf hält, hinterher und erfährt Dinge über sich, die sie nie geahnt hätte..Meine Meinung:Als ich die Vorschau vom Verlag durchgeblättert habe, hat "Frostflamme" direkt meine Blicke auf sich gezogen. Sehr ansprechendes Cover und Titel, die Kurzbeschreibung hat mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht, also musste ich es früher oder später einfach lesen.Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und aus dieser wollte ich dann so schnell auch nicht wieder auftauchen. Der Schreibstil des Autors las sich sehr flüssig und angenehm und so kam ich erstaunlich schnell ans Ende des rund 700 Seiten Schinkens.Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was sehr gut zum Buch passte, da es mehrere verschiedene Handlungsstränge gibt, die sich früher oder später kreuzen.Dementsprechend gibt es natürlich auch einige Charaktere, auf die ich an dieser Stelle aber nicht im Einzelnen eingehen werde, denn das würde einfach den Rahmen sprengen. Insgesamt konnten sie mich zwar in gewisser Weise überzeugen, doch ich fand die meisten von ihnen einfach ein wenig zu farblos, ich konnte keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen - sie waren halt einfach da und fertig. Fand ich sehr Schade, aber glücklicherweise litt die Geschichte nicht darunter, da sie dadurch nicht an Glaubwürdigkeit verloren haben.Ich hatte fast ein bisschen die Befürchtung, dass es mir schwerfallen könnte, der meiner Meinung nach sehr komplexen Handlung aufgrund der verschiedenen Perspektiven zu folgen, aber zum Glück war dies nicht der Fall.Wie schon gesagt fiel mir der Einstieg ins Geschehen sehr leicht, die Story konnte mich schnell packen und hat mich kaum losgelassen. Jede Lesepause fiel mir ein bisschen schwer, da ich immer sehr neugierig war, wie es weitergehen wird und was die Charaktere als Nächstes erfahren. Dabei brachte das Buch nicht nur eine Überraschung mit sich und besonders zum Ende hin wurde es richtig spannend.Dieses ist übrigens sehr offen und hat einige Fragezeichen in meinem Kopf zurückgelassen. Eine Fortsetzung soll laut goodreads.com im Sommer 2017 auf Englisch erscheinen.. auf diese bin ich definitiv sehr gespannt, da ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht!Fazit:Auch wenn mich die Charaktere leider nicht so überzeugen konnten, wie ich es mir gewünscht hätte, ist "Die Chroniken der Sphaera: Frostflamme" ein ziemlich guter Auftakt für die Reihe. Die komplexe Handlung ist interessant und bringt Spannung mit sich, das Ende macht Lust auf mehr!Hinweis: Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei

    Frostflamme

    MoniUnwritten

    06. February 2017 um 18:55

    Ich konnte mich sofort gut in die Geschichte hineinfinden, auch wenn von Anfang an die der Welt eigenen Begriffe wie selbstverständlich verwendet werden. Ab und zu hätte ich mir ein Glossar gewünscht, aber spätestens nach ein paar Seiten hatte man alles aus dem Zusammenhang verstanden. Die Sphaera ist eine vorindustrielle Welt, in der zwar unsere Naturgesetze herrschen, aber Magie möglich ist. Die Reiseroute ist mit einer Karte im Buchumschlag veranschaulicht. Hierarchien und Regierungen sind logisch ausgearbeitet, ebenso wie die Historie der Länder. Zusätzlich gibt es noch eine mächtige Religion, die dem Christentum ähnelt. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass der Autor an Strukturen, Gebete und Mythen gedacht hat, um dem Ganzen Substanz zu geben. Aber auch unterschiedliche Ansichten diesbezüglich sind vertreten. Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler erzählt, der abwechselnd Winter, Noth, die Priesterin Cinzia und den Nazaniin (eine Art Magier) Nash begleitet. Dadurch bekommt man einen umfangreichen Blick auf die verschiedenen Handlungsmotive und Zukunftspläne. Das hat bei mir auch dazu beigetragen, dass es kaum einen wirklich bösen Charakter gab. Jeder trägt gute und schlechte Eigenschaften in sich und oft sind es die Umstände, die uns dazu bringen, auf die eine oder andere Weise zu handeln. Wirklich beurteilen lässt sich eine Tat nur anhand der Interessen, zu denen man sie ins Verhältnis setzt. Ich konnte mich von Anfang an sehr gut in Winter hineinversetzen. Genau wie die anderen Figuren hat sie eine ausgearbeitete Vergangenheit und einen facettenreichen Charakter. Man spürt beim Lesen, mit wie viel Fantasie jede einzelne Figur entstanden ist und dass sie alle bereits ein ganzes Leben im Kopf des Autors geführt haben. Dennoch hatte ich natürlich meine Lieblinge und - wie sollte es anders sein - es sind Winter und Noth. Einen großen Teil der Geschichte verbringen sie getrennt voneinander. Doch als sie wieder aufeinander treffen, flammt auch ihre Liebe auf. Am Anfang des Buches dachte ich noch, es handle sich eher um eine Zweckheirat, doch als man die Chance bekommt, ihren Umgang miteinander und ihre Gedanken bezüglich des jeweils anderen genauer zu betrachten, wird deutlich, dass hier tiefe Gefühle im Spiel sind, auch wenn darüber nicht viel gesprochen wird. Es ist eine Liebe, die sich nicht in den Vordergrund drängt, aber doch stark und handlungsfähig macht. Insofern ist dieses Buch auch für diejenigen gut zu lesen, denen Romantik eher unnötig vorkommt. Das Hauptaugenmerk liegt hier definitiv auf den Abenteuern, die die seltsam zusammengewürfelte Gruppe bestehen muss. Die Geschichte trudelt von einer Gefahr in die nächste. Kaum scheint ein Gegner besiegt, taucht schon ein neuer auf. Nur selten haben die Reisenden mal eine ruhige Nacht um wieder Kraft zu sammeln. Dabei muss sich jeder auch seinen persönlichen Dämonen stellen. Auf der Reise findet ein jeder Dinge über sich heraus, mit denen er nicht gerechnet hätte. Oft genug kommt es jedoch auch zu äußeren Kämpfen, die immer sehr detailreich beschrieben wurden. Meistens war der Kampf jedoch vorbei, bevor mir zwischen den ganzen Schwerthieben, Tritten und Ausweichmanövern langweilig werden konnte. Wer Kampfbeschreibungen mag, kommt hier auf seine Kosten, wem sie schnell lästig werden, der findet hier genug Spannung in den vielen Wendungen der Machtverhältnisse. Es war wunderbar zu sehen, wie die vielen Erzählstränge und vermeintlichen Einzelgeschichten nach und nach zusammen laufen und schließlich alles ein großes Ganzes ergibt. Worte vom Anfang ergeben am Ende plötzlich Sinn und man erkennt Personen wieder noch bevor ihr Name genannt wird. Einige Rätsel werden gelöst, doch es bleibt noch Platz für viele weitere Abenteuer. Nicht jede Schlacht ist schon geschlagen und nicht alles, was in diesem Buch begonnen hat, wurde schon zum Ziel geführt. Fazit: Gelungener Auftakt in einer detailreich konzipierten Welt, der nach einer Fortsetzung verlangt. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei; Kämpfe, Liebe, Magie und Geheimnisse pflastern den Weg der Figuren und jede einzelne lässt sich ins Herz schließen.

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  • Wenn deine Vergangenheit, deine Zukunft bestimmt...

    Frostflamme

    Solara300

    29. January 2017 um 13:01

    Kurzbeschreibung Bei einem Ausflug, lesen der Fischer Bahc und seine Crew einen Fremden aus dem eisigen Golf auf, der sich durch ihr Land zieht. Dabei bekommen sie nicht nur mit, das er ein Mensch zu sein scheint, sondern das er schwere Verletzungen davon getragen hat. Nur dem jungen Mann scheint jegliche Erinnerung daran zu fehlen, selbst seinen Namen weiß er nicht mehr. In Bahcs Familie die aus ihm und seiner Tochter Winter besteht wird er aufgenommen und sie geben ihn den Namen Noth. Nur leider hat Noth eine Vergangenheit, die ihn schneller einzuholen scheint als er sich bewusst war und er muss sich auf die Suche nach Antworten machen. Denn auch Winter will wissen was mit dem jungen Mann passiert ist. Zur gleichen Zeit in Navone , im Nördlichen Khale ist eine Cantische Priesterin dabei ihre Familie zu besuchen, leider aber nicht ohne Grund, den ihre eigene Schwester Jane die sie aufrichtig liebt, ist das genaue Gegenteil von ihr und zwar eine Ketzerin, dessen Cinzia sich annehmen soll. Wege beginnen und führen zu einem roten Faden der sich immer mehr verbindet.... Cover Das Cover finde ich sehr gelungen mit der Krone auf dem Eis vorne drauf und auch der Titel ist absolut passend zum Inhalt, der von einer faszinierenden Welt erzählt. Schreibstil Der Autor Christopher B. Husberg hat einen süchtig machenden Schreibstil nach mehr. Alleine schon der Auftakt hat es in sich und hat nicht nur Fragen beantwortet, die mich mitnahmen auf diese fantastische Reise, sondern die auch neue aufwarfen und Vermutungen zurückließen. Ich freue mich schon auf mehr aus der Feder des Autors und kann nur sagen eine Fantastische Welt mit Völkern die einen mitnehmen zu der Geschichte von Noth einem Mann der seiner Erinnerung beraubt ist, Winter einer Fischerstochter die das Gefühl hat, das etwas draußen in der Welt auf sie wartet und Cinzia die Priesterin die sich selbst prüfen wird..... Aus der Sichtweise der drei, bekommt man sehr schnell die Gefühle in den verschiedenen Situationen vermittelt und fühlt und bangt mit ihnen. Meinung Wenn deine Vergangenheit, deine Zukunft bestimmt... Dann sind wir bei Noth der sich sehr gut bei den Tiellanern eingelebt hat, den seit einem Jahr ist er schon unter ihnen, auch wenn er als Mensch immer noch als Feind angesehen wird von manchen. Denn zulange dauerte die Unterjochung und Versklavung der Tiellaner von den Menschen. Dabei kann Noth sich an nichts erinnern, außer des Nachts an manche Gesichter, das ein Leben bestand, bevor ihn Bahc aus den eisigen Fluten des Golf rettete. Seitdem lebt er mit ihnen und hilft ihnen bei der Fischerei. Bei all dem Einleben, ist es mittlerweile auch so, das Bahc ihn als Schwiegersohn für seine geliebte  Tocher Winter ausgesucht hat und die freut sich darauf, auf der einen Seite einen Mann wie Noth zu bekommen und auf der anderen, das sie eigentlich mehr wollte als in Pranna für immer zu bleiben. Und was soll ich sagen oder schreiben, ihr Wunsch scheint gehört worden zu sein. Kennt man Noth als sehr ruhigen jungen Mann erlebt man ihn bei der Bedrohung, in dem Fall der Zeremonie seiner Hochzeit mit Winter von einer anderen Seite. Den die Hochzeit wird von Männern wie es scheint aus Rodeneser gestört, die Noth, Lathe nennen und ihn mitnehmen wollen. Ein Tumult bricht aus und es kostet viele das Leben. Winter wird von North zu der Familie von Lian gebracht ein Jugendfreund aus Kindertagen der sich Winter schon immer selbst als Frau gewünscht hat. North will sie bei ihnen lassen und sich seiner Vergangenheit stellen. Denn die Gefahr dass noch mehr kommen ist sich Noth nur allzu gut bewusst. Winter allerdings beschließt ihrem angetrauten Mann zu folgen sobald sie wach ist und Lian sieht ein, das Winter sich von diesem Vorhaben nicht abbringen lasen wird. Zu den Hauptprotagonisten Winter und Noth muss ich sagen dass sie mir beide gefallen. Denn man merkt wie Noth darunter leidet, das er wenn nötig, zu einem eiskalten Killer werden kann und jegliche Erinnerung daran zu fehlen scheinen, warum dem so ist und Winter lernt, das sie jetzt die Chance hat nicht nur aus Pranna herauszukommen wo sich die Menschen abschotten, sondern auch um der Frage auf den Grund zu gehen, wo ihr Mann ist und was für Geheimnisse ihn umgeben. Eine recht anschauliche Reise die nicht nur durch verschiedenen Orte führt, sondern auch in dessen Verlauf wir viele neue Gefährten entdecken wie zum Beispiel Astrid die mir sehr gut gefällt mit ihrer ganzen Art. Aber die Geschichte spielt nicht nur aus der Sicht der beiden, sondern auch aus der Sicht von Cinzia der man anmerkt das sie sich nicht wohl fühlt, ihre eigene Schwester anzuprangern, nur weil es das Gesetz so vorsieht. Ich kann nur sagen alle durchleben einen Prozess des Erwachsen werdens und der Festigung. Denn grausame Mächte sind daran alles zu zerstören was die Welt kennt und auch die Protagonisten müssen aufpassen das sie nicht abrutschen, den eine Droge hat nicht nur besondere Kräfte, sondern auch einen Preis... Fazit Absolut gelungener Auftakt dieses High- Fantasy Epos!!! Eine Vergangenheit die es zu ergründen gilt. Eine Liebe die erst noch erblühen muss und ein Geheimnis das alles erschüttern könnte. 5 von 5 Sternen

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  • Wirklich lesenswert!

    Frostflamme

    Kvothe_Sohn_des_Arliden

    27. January 2017 um 19:37

    Das Buch habe ich gerade erst gelesen und es war wirklich angenehm....und zwar aus folgenden Gründen: die Handlung: kreativ und etwas neues, biete viele Überraschungen. die Welt: ist detailreich gestaltet und bietet viel Raum zur Entfaltung der Erzählung. die Charaktere: sind sehr facettenreich und wachsen einem sehr ans Herz (manche mehr, manche weniger ;-)) Es sind sehr viele Charakter und ich gehe lieber auf keinen genauer ein, da ich keinen außen vor lassen möchte. die Sprache: angenehm, flüssig geschrieben, nach meinem Empfinden sehr Genre-angemessen! Das war zwar nur eine kurze Rezi, aber mir hat das Buch wirklich gut gefallen und dementsprechend gebe ich vier Sterne und eine Empfehlung für alle Fantasy-Fans!!!

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  • Routinierte High Fantasy

    Frostflamme

    Warin

    22. January 2017 um 10:27

    „Frostflamme“ von Christopher Husberg ist ein eher klassischer High Fantasy Roman. Winter, eine junge Frau aus dem Volk der Tiellan (die Bezeichnung „Elfen“ gilt als abfällig) verliebt sich und heiratet gegen alle Widerstände den Menschen Noth, den ihr Vater in einer stürmischen Nacht schwer verletzt und ohne Gedächtnis aus dem Meer gezogen hat. Doch Ihre Hochzeit steht unter keinen guten Stern und wird von einer Mörderschwadron gestört, mit der Noth kurzen Prozess macht. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit begibt sich Noth darauf hin nach Norden und selbstverständlich folgt ihm seine Angetraute gegen seinen Willen heimlich, wobei sie auf die Unterstützung eines Assassinen Pärchens zurückgreift, das ihr hilft, die in ihr verborgenen magischen Kräfte zu entdecken. Der einzige Haken dabei: Um Ihre magischen Kräfte einsetzen zu können, benötigt Winter „Frost“-Kristalle – eine stark abhängig machende Droge. Parallel dazu kehrt die Priesterin Cinzia zu ihrer Familie zurück, um festzustellen, dass ihre Schwester eine Entdeckung gemacht hat, die ihren Glauben auf eine harte Probe stellt. Der Roman startet sehr gemächlich und klischeebeladen, so dass ich mich durch die ersten Seiten erst einmal etwas durchquälen musste. Erst mit dem Auftauchen des Kindervampirs Astrid kam für mich mal etwas Neues ins Spiel und weckte mein Interesse. Husberg hat von den Besten gelernt und so zeichnet „Frostflamme“ ein routinierter und professioneller Schreibstil aus. Es bleibt zu hoffen, dass er diese Qualität auch in weiteren Bänden, bei denen der Druck auf den Autor meist zunimmt, durchhalten kann. Seine Welt der Sphaera ist jedenfalls so groß angelegt, dass sich darauf locker eine Dauerserie à la „Rad der Zeit“ erschaffen ließe. Auch so gibt es einige Parallele, bis hin zum Schatten-ähnlichen Bösewicht und Schattenfreunden. Fazit: Für Freunde des Genres lesenswert und eine Alternative zu Jordan, Sanderson & Co.

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  • Sehr gelungener Fantasyroman

    Frostflamme

    Sandra1978

    10. January 2017 um 17:45

    Eine unglaublich vielschichtige Erzählung. Wir treffen auf viele unterschiedliche Charaktere, die in einem Wirbel von Abenteuer, Magie, sowie Glauben und Kirche, harten Erfahrungen und Ritualen vorbeiziehen und uns immer aufs Neue fesseln.  Ein Mann wird kurz vor dem Ertrinken aus dem Meer gefischt. Er weiß weder seinen Namen noch woher er kommt. Die Fischer nehmen ihn in ihrem Dorf auf und nennen ihn Noth. Ein Mädchen Namens Winter verliebt sich in ihn und sie heiraten. Bei einem Überfall werden sie getrennt.  Noth will seine Vergangenheit suchen. Allein. Winter folgt ihm heimlich mit ihrer Schwester Cinzia, die eine Inquisitorin ist.  Der Glaube, dem Cinzia angehört, ist eine gefährliche Institution, die alles überwacht und beim kleinsten Fehlverhalten zu drakonischen Strafen greifen kann.   Mehr soll nicht verraten werden. Die drei  Hauptprotagonisten, Noth, Winter und Cinzia,deren Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten, werden in einen Strudel von Ereignissen hineingerissen. Und genau das macht das Buch so besonders.  Husberg gelingt es, mit seiner Beschreibung der Geschehnisse, aber auch alles Begleitende, seien es Dialoge oder die Beschreibung der Umgebung, den Einsatz von Magie, Kämpfe und Intrigen, den Leser dazu zu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.  Die immer wieder überraschenden Wendungen der Geschehnisse halten einen wahrlich in Bann.  Ein absolut gelungenes Buch. Die Fortsetzung kann ich kaum erwarten.

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  • Spannender Reihenauftakt

    Frostflamme

    horrorbiene

    03. January 2017 um 09:32

    Ich hatte von vielen gehört, dass dieses Buch richtig toll sei und so habe ich nicht lang gewartet und mich der Lektüre gewidmet. Recht schnell habe ich auch gemerkt, was den anderen an diesem Buch so gefallen hat: Es ist gut geschrieben, die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar und die Handlung, die sich langsam aufbaut, ist interessant und spannend. Doch beginnt sie recht zügig: Im Prolog ist der Leser Zeuge wie Winters Vater einen tot geglaubten Mann aus dem eiskalten Meer zieht. Wie ein Wunder ist er jedoch am Leben. Die eigentliche Geschichte startet wesentlich später als besagter Mann nun unter dem Namen Noth im Dorf Pranna bei den Tiellanern lebt. Noth hat seine komplette Erinnerung verloren und ist in Ermangelung einer anderen Zuflucht dort geblieben und hat sich in Winter verliebt. Noth ist ein Mensch, Winter eine Tiellanerin. Dies ist ungewöhnlich, denn aufgrund der historischen Entwicklung sind sich diese Völker nicht grün. Die Handlung setzt an dem Tag der Hochzeit der beiden ein. Doch die Hochzeit verläuft alles andere als wunderschön, denn Männer in grünen Umhängen platzen in die Zeremonie, scheinen Noths altes Ich zu kennen und greifen an. Noth erinnert sich instinktiv an vergessene Fähigkeiten und metzelt die Angreifer nieder. Da durch diesen Eingriff jedoch Unbeteiligte gestorben sind, verlässt Noth noch in der Hochzeitsnacht seine bewusstlose Frau und begibt sich auf die Suche nach dem geflüchteten Mann im grünen Umhang. Unterwegs gewinnt er eine sehr interessante Reisegefährtin, die bei weitem nicht all ihre Geheimnisse preisgibt. Klar ist nur: Sie ist ein Vampir. Winter hält es auch nicht mehr in ihrem Dorf. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund Lian nimmt sie Noth‘ Verfolgung auf. Auch sie gewinnt unterwegs Reisegefährten, die nicht minder Geheimnisse haben, in Winter jedoch magisches Potential erkennen und sie unterweisen. Die Geschichte als solche hat mir wirklich gut gefallen. Im Finale wird noch einmal deutlich, was der Titel bereits verkündet hat: Dieses Buch ist der Reihenauftakt der Chroniken der Sphaera. Im gesamten Buch nimmt sich der Autor die Zeit die Hauptcharaktere vorzustellen und ihnen Zeit zur Selbstfindung und Entwicklung zu lassen. Auch werden grundlegende Dinge wie die Magie, die Welt und so manche Geheimorganisation (zumindest in Ansätzen) erklärt. Selbst Noths vergessener Hintergrund wird am Ende fast greifbar. Doch letztlich mündet alles in ein wirklich spannendes Finale, das deutlich macht: Jetzt ist klar, worum es geht und die Handlung beginnt. Normalerweise sind das dann die Momente, an denen ich denke: „Alles schön und gut, aber das hätte man auch schneller erzählen können, damit die echte Handlung schneller beginnen kann.“ Mit anderen Worten: Bei manchen Reihen erscheint der erste Band aufgrund der wenig wichtig erscheinenden Handlung als nicht wichtig bis überflüssig. Dies ist hier eindeutig nicht so, denn es gab zum einen ein ordentliches Finale, zum anderen war es wirklich interessant die Figuren zu begleiten. Das einzige was mich an diesem Buch gestört hat, ist die Entwicklung der Figur Winter. Zu Beginn war sie mir sympathisch fühlte sie sich doch aufgrund ihrer Herkunft in diesem kleinen Fischerdorf nicht wohl und wollte für sich etwas anderes erreichen. So war sie nie in der Lage dort gefühlsbasierte Wurzeln zu fassen. Im weiteren Verlauf verlässt sie ja ihr Dorf und scheint damit auch zufrieden zu sein, doch nachdem ihre Magie endeckt wurde, verlor sie meine Sympathie. Das liegt vor allem daran, dass sie – obwohl sie eindeutig vor den Folgen gewarnt wurde und sie sich ihres Verhaltens im Grunde durchaus bewusst ist – von der Substanz, die ihr die Magie ermöglicht und die man „Frostflamme“ nennt – süchtig wird. Husberg beschreibt den psychischen Teil ihrer Sucht zwar ganz ok, dennoch nicht so treffend, dass ich nachvollziehen könnte, warum sie nicht einfach auf die Warnungen hört. Sicher spielt ihr Selbstbewusstsein eine Rolle und die Tatsache, dass sie ihre Nische in der Welt noch nicht für sich entdeckt hat, doch ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr mir dieses Süchtigenverhalten auf die Nerven gegangen ist. Vor allem, da sie keine körperlichen Auswirken gehabt zu haben scheint, begreife ich wirklich nicht, wieso sie nicht die Finger davon lassen kann. Das Finale macht jedoch Hoffnung, dass es im nächsten Band mit Winter eine andere Entwicklung geben wird. Von daher werde ich diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen. Fazit: Frostflamme hat mir als Auftaktband dieser Reihe wirklich sehr gut gefallen, da alle Elemente, die ich an einer guten Fantasy-Reihe schätze, vorhanden sind. Es ist tatsächlich ein Buch, das eine Spitzenwertung hätte bekommen können, wäre einige der Hauptfiguren nicht so schrecklich nervig gewesen. Aufgrund ihrer unverhältnismäßigen Sucht, konnte ich mit ihr leider gar nichts anfangen. Das mag zum einen an der Sucht-Schilderung des Autoren liegen, zum anderen aber vielleicht auch zu meiner eigenen Einstellung dazu. Wie dem auch sei, das überaus spannede Finale gibt nicht nur einen Anhaltspunkt, wie die Haupthandlung weiter gehen könnte, sondern auch Hoffnung auf eine grundlegene Veränderung des Charakters. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und werde die Reihe weiter verfolgen.

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  • Erfrischend anders

    Frostflamme

    bieberbruda

    26. December 2016 um 22:46

    Ein Mann ohne Vergangenheit, eine Elfin mit dem Hang zur Drogensucht und eine Inquisitorin auf der Jagd nach der eigenen Schwester: Willkommen im neuen Fantasy-Epos Frostflamme!InhaltDie Tiellaner, eine Arte "Elfenvolk", fischen den halb erfrorenen Menschen Noth aus dem eiskalten Wasser. Er überlebt tatsächlich, aber kann er sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern. Als er die Tiellanerin Winter heiratet, kommt es zu einem Blutbad, bei dem beide getrennt werden. Winter macht sich auf die Suche nach ihrem Mann, entdeckt dabei ungeahnte Fähigkeiten und droht der Droge Frostflamme zu verfallen. Gleichzeitig soll die Priesterin Cinzia als Inquisitorin ausgerechnet ihre eigene Schwester jagen. Wie sind die Schicksale der drei Charaktere verwoben?Meine Meinung:Der Prolog ist wirklich genial! Welche (dunkle?) Vergangenheit hat Noth? Weshalb kam es zum Blutbad während der Hochzeit? Selten wurde ich bei einem Fantasyroman so schnell in den Bann gezogen, denn meistens brauchst es eine Weile, bis ich in die neuen Welten und Charaktere hineinfinde. Als sich die Protagonisten dann auf ihre Reise begeben, flacht der Spannungsbogen aber leider etwas ab und das Buch wirkt zwischenzeitlich etwas in die Länge gezogen - statt den 700 Seiten hätte ich mir tatsächlich etwas mehr Tempo erhofft. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse dann aber geradezu.Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Die vielschichtigen Charaktere wachsen dem Leser schnell ans Herz (insbesondere die kleine Vampirin Astrid) und entsprechend nicht dem 0815-Baukasten vieler Fantasyromane. Interessant ist auch das Thema Drogensucht, dass hier tatsächlich in allen Facetten abgebildet wird.Fazit:Ein erfrischend anderer Fantasyroman, der durch eine interessante Welt und spannende Charaktere überzeugt. Ich vergebe 4 Sterne und bin gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.

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  • Konkurrenz für Markus Heitz im Anmarsch

    Frostflamme

    lesemaedel

    06. December 2016 um 21:38

    "Frostflamme" hatte ich schon eine Weile im SUB liegen, aber nach "Wedora" kam es zu einer kleinen Fantasyflaute. (Wie so oft nach dem Genuss hervorragender Lektüre). Allerdings sollte dieses Debüt nicht lange im SUB liegen bleiben.  C.Husberg hat eine interessante Welt geschaffen. Ein Haufen geheimnisvoller Protagonisten zusammen gesteckt und sehr gute Kampfszenen eingebaut. Ich hatte bereits nach ein paar Seiten ein Deja-vu und musste an Jason Bourne denken. Noths Geschichte ähnelt doch sehr der Bourne-Reihe. Und das ist völlig ok, da ich zumindest die ersten Jason Bourne verschlungen habe. Beim Lesen und "mitkämpfen" wurde mein Tee kalt und das ist immer einen Stern wert. Der Autor und seine Welt haben noch Potential nach oben. Vorallem möchte ich mehr über Astrid/ Vampir erfahren. Vielleicht wird es einen Ableger mit ihrer Story geben. ?Winter, als die Hauptperson blieb mir etwas zu blaß und teilweise konnte ich ihren Trotz und die "Sucht" nicht nachvollziehen. Trotzdem gehört "Frostflamme" in jedes Regal.

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  • Frostflamme

    Frostflamme

    BeaSwissgirl

    06. December 2016 um 19:48

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;)Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen, mich dann aber spontan dazu entschlossen es als ungekürztes Hörbuch zu hören.Deshalb zuerst meine Meinung zum Sprecher Philipp Oehme.Seine tiefe, ruhige, atmosphärische,  nicht zur Übertreibung neigende Stimme mochte ich gerne, vor allem auch weil er gekonnt den verschiedenen Charakteren Leben einhauchte.Der Schreibstil an sich ist unauffällig, beschreibend, aber nicht zu detailliert und auch flüssig zu lesen.Erzählt wird zum Glück im personalen Stil ansonsten hätte ich wahrscheinlich noch mehr Mühe gehabt den Überblick über die verschiedenen Perspektiven zu behalten.Am Anfang des Buches befindet sich übrigens ein Karte was ich als positiv empfunden habe und für mich in diesem Genre eigentlich schon fast ein Muss ist!Vermisst habe ich allerdings ein Begriffs- Lexikon das wäre wahnsinnig hilfreich gewesen.Wie oben schon erwähnt kriegen wir es hier nämlich nicht nur mit mehreren Personen zu tun sondern auch mit einigen komplex verstrickten Handlungssträngen, und vielen fremden Bezeichnungen.Ich muss gestehen, dass ich schon eine Zeitlang benötigte um mich in dieser ganzen Welt zurechtzufinden und die Zusammenhänge zu verstehen. Gut möglich, dass mir dies bei der Printvariante leichter gefallen wäre.Dem Autor ist es übrigens gelungen bestimmte Themen, die auch in unserer heutigen Zeit eine Rolle spielen geschickt in die Story einzuflechten.Manche Passagen empfand ich als etwas langatmig gerade wenn es um die Kampfszenen ging. Hingegen überstürzten sich die Ereignisse gegen Ende fast schon. von daher hätte etwas mehr Balance sicher nicht geschadet.Die verschiedenen Charaktere waren gut ausgearbeitet, Gefühle und Gedanken wurden transparent wiedergegeben so dass die daraus entstehenden Handlungen nachvollziehbar waren.Während der Zeit kristallisierte sich für mich übrigens eine Lieblingsprotagonistin heraus, nämlich die kleine Vampirin Astrid, welche vom Sprecher wirklich toll dargestellt wurde.Die Geschichte enthält auch eine Liebesbeziehung, welche aber nur dezent Raum einnimmt.Alles in allem war es ein interessantes High Fantasy Buch , welches sich gerade für Einsteiger in das Genre bestens eignet.Ich vergebe hiermit vier Sterne 

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