Christopher Brookmyre

 3.9 Sterne bei 58 Bewertungen

Lebenslauf von Christopher Brookmyre

Bitter, böse, Brookmyre: Der im Jahr 1968 im schottischen Barrhead bei Glasgow geborene Christopher Brookmyre schloss an der Universität Glasgow klassischerweise zunächst ein Studium der englischen Literatur und der Theaterwissenschaften ab. Anschließend war er weltweit als Journalist tätig, unter anderem in Los Angeles, in London und in Edinburgh. 1996 veröffentlichte Brookmyre unter dem Titel „Quite Ugly One Morning“ erstmalig einen Kriminalroman. In diesem führte er seine Hauptfigur Jack Parlabane ein, einen investigativen Journalisten, um den sich noch fünf weitere Thriller von Brookmyre drehen. Mit großartiger Satire und knallhartem schwarzem Humor gelang es Brookmyre, sich mit seinen Romanen von der Masse abzuheben und gleichzeitig die gesellschaftskritischen und politisch relevanten Themen Englands anzusprechen. Für seinen spitzen, raffinierten Stil und seine spannenden Geschichten erhielt der Schotte zahlreiche Auszeichnungen. Zum Beispiel nahm er für sein Erstlingswerk im Jahr 1996 den Critics' First Blood Award entgegen. Dieser Ehrung folgten weitere Preise für seine komödiantische Schreibweise. Der bodenständig gebliebene, bekennende Fußballfan Christopher Brookmyre ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Glasgow.

Alle Bücher von Christopher Brookmyre

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Die hohe Kunst des Bankraubs

Die hohe Kunst des Bankraubs

 (25)
Erschienen am 15.08.2013
Wer andern eine Bombe baut

Wer andern eine Bombe baut

 (16)
Erschienen am 08.03.2018
Angriff der unsinkbaren Gummienten

Angriff der unsinkbaren Gummienten

 (11)
Erschienen am 14.08.2014
Wer schlafende Hunde weckt

Wer schlafende Hunde weckt

 (3)
Erschienen am 16.08.2012
Wo die Leichen liegen

Wo die Leichen liegen

 (0)
Erschienen am 01.02.2014
Die hohe Kunst des Bankraubs

Die hohe Kunst des Bankraubs

 (0)
Erschienen am 01.09.2013
Quite Ugly One Morning

Quite Ugly One Morning

 (3)
Erschienen am 04.04.2013
One Fine Day in the Middle of the Night

One Fine Day in the Middle of the Night

 (1)
Erschienen am 01.05.2003

Neue Rezensionen zu Christopher Brookmyre

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Mlle-Facettes avatar

Rezension zu "Wer andern eine Bombe baut" von Christopher Brookmyre

Saucoole Bruce-Willis-Mel-Gibson-Action-mit-Explosionen
Mlle-Facettevor 3 Monaten

Ein wirklich spannender Thriller, auch wenn diese Genrebezeichnung für mich irreführend war. Ich habe etwas komplett anderes erwartet, als das Buch abliefert. Was das Buch auf gar keinen Fall zu einem schlechten Buch macht, aber in meinen Augen ist es eben kein Thriller.

Eher ein Actionroman. Ich denke da an Action a la Bruce-Willis-blutverschmiertes-Unterhemd-Stirb-langsam-Action oder Mel-Gibson-ich-schneide-einfach-mal-diesen-Draht-durch-um-zu-sehen-ob-die-Bombe-dann-entschärft-ist-Lethal-Weapon-Action.
Schießereien, Explosionen, saucoole Charaktere mit noch saucooleren Sprüchen und einem Spritzer Humor, gerne auch schwarz. Hätte also auf dem Deckel gestanden saucooler-Bruce-Willis-Mel-Gibson-Roman-mit-Explosionen, ja, das könnte ich bestätigen. Thriller, nein, nicht für meinen Geschmack.

Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog.

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maggiterrines avatar

Rezension zu "Die hohe Kunst des Bankraubs" von Christopher Brookmyre

Räuber und Gendarm
maggiterrinevor 5 Monaten

Wer sagt, dass ein Bankraub immer bedrohlich sein muss? Er kann auch wirklich Spaß machen!

"Die hohe Kunst des Bankraubs" von Christopher Brookmyre setzt dabei auf altbekannte Stilmittel der Actionfilmbranche: Sympathische Helden und Antihelden, eine Prise Humor, eine charmante Liebesgeschichte und eine Verbrecherbande, die der Polizei immer einen Schritt voraus ist. Und genau wie in Actionfilmen á la "Ocean's Eleven" funktioniert das alles prinzipiell auch. Die schöne schottische Kulisse des Romans tut dazu sein übriges.
Allerdings wird die Story dann auch sehr schnell sehr vorhersehbar. Gerade dadurch, dass man weiß, dass man sich auf nichts verlassen kann, weil die Räuber ja eh immer ein Ass im Ärmel versteckt haben, birgt das ganze bald schon keine wirklichen Überraschungen mehr. Das selbe gilt selbstverständlich auch für die Liebeshandlung...
Alles in Allem handelt es sich hier um einen ordentlichen und unterhaltsamen Action-Roman, dem vielleicht ein wenig das gewisse Etwas fehlt.

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M

Rezension zu "Wer andern eine Bombe baut" von Christopher Brookmyre

Mit bester Ironie erzählt, teils aber in Slapstick-Gefahr
michael_lehmann-papevor 6 Monaten

Mit bester Ironie erzählt, teils aber in Slapstick-Gefahr

Es beginnt dramatisch, tödlich, hart und spielt dabei mit realen Ängsten der aktuellen Welt.

Te4rror und Bomben, abstürzende Flugzeuge und, im Lauf der Entwicklung der Geschichte, wird klar; Hier kommt noch eins oben drauf. Sind Terroranschläge schon brutal und blutreich genug, in der Regel aber aus verdrehten Gründen von „Überzeugungstätern“ durchgeführt, so findet sich in diesem Thriller ein internationaler Terrorist mit besten Beziehungen, der entsprechenden Gruppierungen die „Arbeit“ gegen entsprechendes Salär abnimmt.

„Black Spirit“. Dessen „Arbeit“ sich durch Kreativität gerade in der Einfachheit „auszeichnet“, der keine Rücksichtnahme kennt und immer gerade dazuschlägt, wo man es kaum erwarten würde.

Ein Thriller also auch, und das gelingt Brookmyre sehr gut in der Darstellung, in dem die Verwundbarkeit der Welt, die Ohnmacht gegenüber Anschlägen, gegen die alle Schutzmaßnahmen unzureichend bleiben müssen, immer im Hintergrund zu spüren ist.

Wobei, so „hart“ wie zu Beginn geht es nicht weiter.
Wozu zunächst die mit trockener Ironie und teils Zynismus gesetzte Sprache ihren guten Teil beiträgt. Lockere Sprüche, Protagonisten mit „Standing“, auch wenn man als weiblicher Polizist nur knapp über Zwergengröße misst und zudem noch eine asiatische Herkunft ihr Eigen nennt, so eine „klein, farbig und vor allem Frau“ hat schon gelernt, sich in der Macho-Welt zu behaupten. Mit sehr trockenen Sprüchen und Handlungsstärke.

Während Ray Ash fast „einfach so“ in das alles mit hineingezogen wird. Gerade Vater geworden, gerade eine Lehrer Stelle angetreten (beides macht ihn fertig) und dann schießen da auch noch Leute auf ihn.

Auf ihn, der doch mental in der Zeit seiner exzessiven Computerspiele-Zeit hängen geblieben ist, nun vor Schlafmangel ob des Babys kaum mehr aus den Augen schauen kann und am Ende die Ereignisse wie einen „Ego-Shooter“ eher begreift und kommentiert, statt wie ein unfreiwilliger „James Bond“.

Könnte das nun alles wirklich damit zu tun haben, dass einer der Profi-Terroristen als junger Mensch, „Rockband-Allüren“ zur Schau trug (und noch andere) und Ray einfach zur falschen Zeit am falschen Flughafen saß, um einfach das Koliken-Geschrei zu Hause mal 15 Minuten lang nicht hören zu müssen?

Lange Rückblicke in die Studienjahre inklusive kommt nach und nach Licht ins Dunkle.
Neben dem roten Faden des Thrillers, einen geplanten, massiven Terroranschlag in England.

Wobei mit zunehmender Lektüre eine gewisse Gewöhnung an die muntere Sprache eintritt und diese nicht durchgehend ummänteln kann, dass an manchen Stellen die Stimmung ein wenig zu Kippen droht.

Zwischen Terroristen einerseits, aber auch beim Leser ob manch dann doch zu Slapstick-artig geschilderter Szenen, die die Spannung abflachen lassen und auch ob mancher arg langer Rückblicke in die Vergangenheit, bei denen zu viel Zeit auf Hintergründe der Hauptfiguren verschwendet wird. Das wäre kürzer gegangen, ohne den Figuren etwas Wesentliches zu nehmen.

Dennoch, Bookmyre bekommt immer wieder, bis zum Ende, die Kurve und fängt den Leser wieder ein, sei es mit dem „Trojanischen Pferd“, dass zwei Schüler in höchster Not sich bauen, sei es zum erweiterten Finale hin, dass insgesamt allerdings viel zu glatt abläuft.

Eine solide, flüssige, unterhaltsame, teils überzogene, aber insgesamt durchaus unterhaltsame Lektüre.

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Gespräche aus der Community

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nico_kleins avatar

Ein tot geglaubter Freund, ein Terrorist und ein drohender Anschlag – der neue Fall mit der schottischen Polizistin Angelique de Xavia 

Raymond kann es nicht glauben. Am Glasgower Flughafen sieht er seinen Freund Simon. Doch Simon ist eigentlich seit 3 Jahren tot. Währenddessen jagt die Polizistin Angelique de Xavia den gefürchteten Terroristen Black Spirit, der einen spektakulären Anschlag plant. Und Raymond erfährt das Unfassbare: Black Spirit und sein alter Freund Simon sind ein und dieselbe Person ...

Christopher Brookmyre schickt seine Glasgower Polizistin in "Wer andern eine Bombe baut" auf eine Hetzjagd bis in die schottischen Highlands. Bewerbt euch jetzt für unsere Buchverlosung und erlebt hochspannende Lesestunden! 

Mehr zum Buch
Cool, britisch und ziemlich raffiniert: Ein Thriller über einen gewissenlosen Auftragsterroristen – voller Esprit und schwarzem Humor und mit einem atemberaubenden Showdown in den schottischen Highlands. 
War’s das für Raymond Ash? An der Uni träumten er und sein Kumpel Simon von einer Zukunft als Rockstar, stattdessen hat er jetzt, mit Mitte 30, ein schreiendes Baby und einen neuen Job als Lehrer an der Backe – und Simon ist seit drei Jahren tot. Kein Wunder, dass Ray seinen Augen nicht traut, als er ihn am Glasgower Flughafen sieht. Und dann geschehen auf einmal Dinge, die seltsamer und brutaler sind als jedes von Rays geliebten Computerspielen.Gemeinsam mit der Polizistin Angelique de Xavia (bekannt aus Die hohe Kunst des Bankraubs) gerät er in sich immer schneller überschlagende Ereignisse, und die beiden müssen über sich hinauswachsen, um einen Terroranschlag zu verhindern, den der »neue«, sehr sehr böse Simon verüben will. Nur: was ist überhaupt das Ziel der Attacke? Die Spur führt in die schottischen Highlands …

Mehr zum Autor
Christopher Brookmyre, geboren 1968, ist in Großbritannien ein Bestsellerautor. Auf Deutsch erschienen von ihm Wer schlafende Hunde weckt (2012), Die hohe Kunst des Bankraubs (2013) und Angriff der unsinkbaren Gummienten (2014). Er lebt mit seiner Frau, seinem Sohn und seiner St.-Mirren-FC-Dauerkarte in der Nähe von Glasgow.

Wir verlosen in dieser Buchverlosung gemeinsam mit Galiani Berlin  25 Exemplare von "Wer andern eine Bombe baut". 

Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 18.03.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   

Würdet ihr gerne einmal nach Schottland reisen? Und wenn ihr schon dort wart, hat es euch gefallen? 

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch ganz viel Glück! 

Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!
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Zusätzliche Informationen

Christopher Brookmyre wurde am 06. September 1968 in Barrhead (Großbritannien) geboren.

Christopher Brookmyre im Netz:

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