Christopher Ciccone

 3.7 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Christopher Ciccone

Meine Schwester Madonna und ich

Meine Schwester Madonna und ich

 (5)
Erschienen am 01.09.2014
Life With My Sister Madonna

Life With My Sister Madonna

 (1)
Erschienen am 14.07.2008
Life with My Sister Madonna

Life with My Sister Madonna

 (1)
Erschienen am 14.07.2008

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Rezension zu "Life With My Sister Madonna" von Christopher Ciccone

Authentische Biographie
MellisBuchlebenvor einem Jahr

Für mich ist es nicht die erste Biographie, die ich über Madonnas Leben und Karriere gelesen habe, sondern bereits die fünfte. Doch das Besondere hieran ist, dass ihr eigener Bruder sie geschrieben hat. Er hat nicht nur Madonna als Kind und Jugendliche mitbekommen, sondern auch ihre Karriere, insbesondere ihre Anfänge.
Christopher ist nicht nur Madonnas Bruder und beschreibt als solcher das Leben mit seiner Schwester, sondern er hat auch mit ihr zusammengearbeitet. So hat er beispielsweise für ihre Kostümierung in einigen ihrer Tourneen gesorgt und später auch für Bühnenbilder, Kulissen, Tanzabläufe usw.
Teilweise haben die beiden Geschwister auch in einem Apartment gewohnt, was die Biographie noch authentischer macht, denn es ist ja immer was anderes, wenn man sich nur ab und zu sieht oder zusammen lebt und arbeitet. Bei dieser Zusammenarbeit kam es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten unter den Geschwistern. Diese alltäglichen und außergewöhnlichen Probleme werden aus Sicht von Christopher Ciccone beschrieben. Er schreibt sehr offen darüber, wie sich Madonna ihm gegenüber verhalten hat. Zum größten Teil konnte ich seinen Standpunkt nachvollziehen, allerdings empfand ich eine sich wiederholende Sache als ein bisschen anmaßend von ihm. Er wirft ihr in einigen Situationen vor, andere Menschen nicht finanziell oder anderweitig unterstützt zu haben. Meiner Ansicht nach hat Madonna sich ihren Erfolg hart erarbeitet, hat als Tänzerin in New York begonnen und wurde eine der bekanntesten Sängerinnen unseres Planeten. Sie hat bereits große Summen gespendet und trat bei diversen Live-Aid-Konzerten auf. Ich finde, dass sich Angehörige/Freunde etc. nicht im Ruhm anderer sonnen sollten, sondern selbst ihres Glückes Schmied sind. Das aber nur am Rande.
Neben diesem kleinen störenden Aspekt hätte ich mir ein paar weniger private Informationen zu anderen Prominenten gewünscht, die im Buch erwähnt werden. 
Insgesamt fand ich diese Biographie aus Sicht des Bruders von Madonna sehr interessant, da sie auch ein paar Anekdoten enthält, die mir zuvor unbekannt waren.
Ich habe das Ganze auf Englisch gelesen und mochte den Schreibstil sehr gerne. Einzig die Zeitsprünge haben mich manchmal ein bisschen verwirrt. Sonst ist es leicht verständlich geschrieben.

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L

Rezension zu "Meine Schwester Madonna und ich" von Christopher Ciccone

Großer Madonna Fan
Lennard_vvor 2 Jahren

Ich wurde auf das Buch aufmerksam, da ich ein äußerst großer Madonna Fan bin. Das Buch ist sehr gut um die Person Madonna besser kennenzulernen und zu verstehen. Zeitweise ist es etwas langatmig aber größtenteils fesselnd und interessant.

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Rezension zu "Meine Schwester Madonna und ich" von Christopher Ciccone

Rezension zu "Meine Schwester Madonna und ich" von Christopher Ciccone
metalmelvor 10 Jahren

Zu Madonna , der allgegenwärtigen Ikone des Pop kam ich so:
Ich hatte eine Freundin, die fand Madonna toll. Das war so ca. 1983, als Madonna noch ein Sternchen am Pophimmel war. Sie hing Poster an ihre Wand (die schon voller Boy George Poster war) von dieser schrecklichen Frau, zu stark geschminkt und mit diesen scheußlichen Korsagen und Netzhemden und dieser filzigen Dauerwelle. Furchtbar viel Schmuck trug sie und viele Kruzifixe baumelten an allen möglichen Stellen. Ich fand sie schrecklich und hielt Boy George für den größeren Popstar. Und außerdem, wer würde in 1-2 Jahren noch von DER reden? Die konnte ja nur piepsen und nicht mal richtig singen. Den Fehler, diese kleine, pummelige Frau aus Bay City, Michigan zu unterschätzen habe ich nicht wieder gemacht.

Getrieben von maßlosem Ehrgeiz und der unstillbaren Gier nach Aufmerksamkeit hat sie es bis ganz nach oben geschafft. Dazu war ihr jedes Mittel recht. Und sie hat auch nach über 25 Jahren im Showbusiness die Intention dort oben zu bleiben. Sie ist ehrgeizig, clever, umtriebig und durchsetzungsfähig. Ihr Ruf ist nicht der Beste, sie ist eine miserable Schauspielerin, eine mittelmäßige Sängerin, eine gute Tänzerin, aber eine unschlagbare Geschäftsfrau.

Da hat mich doch mal das Bild interessiert, dass ein Familienmitglied von ihr zeichnet. Also hab ich Christopher Ciccones Buch „Meine Schwester Madonna und ich“ gelesen, um zu erfahren, wer noch so alles in ihr steckt. Laut Christophers Aussage ist oder war er der Einzige, der Madonna über so viele Jahre nahestand. Angeblich hat sie keinen Kontakt mehr zu anderen Geschwistern. Sie hat ihn zum Tanzen gebracht, sie hat ihn ihre Häuser designen lassen, ihre Tourneen, sie ließ ihn teure Kunst ersteigern für ihre Wohnsitze (und wenn sie sie dann nicht wollte, dann blieb er auf den Bildern sitzen und sah auch kein Geld von ihr), sie nahm ihn als Tänzer mit auf Promotouren Anfang der 80er. Er verstand sich ganz gut mit Sean Penn (anfangs) und auch mit Carlos Leon, dem Vater von Lourdes. Guy Ritchie hingegen kann er gar nicht leiden, er hält ihn für schwulenfeindlich. Als Madonna und Guy heiraten hat sich ihr geschwisterliches Verhältnis schon sehr abgekühlt. Sie haben sich immer mehr entfremdet, Madonna benutzt auch ihren Bruder als willkommenen Helfer, wenn es ihr passt und wenn nicht, dann ist sie eiskalt. Außerdem scheint mir Christopher in dem Buch immer ein wenig beleidigt, dass Madonna ihm nicht mehr Geld zahlt für seine Arbeit, dass sie so berühmt ist, dass sie ihn und seine Arbeit nicht genug würdigt etc.
Aber er schreibt auch über die Familie, dass sie sich einfach aufführt wie eine Prinzessin, egal wo sie ist, auch zu Hause (wenn sie denn mal zu Besuch kommt), einfach weil sie es gewohnt ist, dass man sie hofiert und weil sie denkt, sie verdiene es so. Und natürlich, dass der gesamte „In Bed with Madonna “ Film gestellt war. Jede einzelne Szene. Madonna weiß immer ganz genau, wie sie gerade in der Öffentlichkeit erscheinen will. Und manchmal schämt er sich für sie.

Ein gefälliges Buch, einfach weil es aus der Sicht des Bruders geschrieben ist und nicht von einem Biografen. Was daran nun wieder eine PR-Masche ist oder nicht sei dahingestellt, aber es bereichert doch das Bild, dass der Leser von Madonna hat.

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