Christopher Clark

 4.3 Sterne bei 89 Bewertungen
Autor von Die Schlafwandler, Preußen und weiteren Büchern.

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Die Schlafwandler

Die Schlafwandler

 (44)
Erschienen am 09.09.2013
Preußen

Preußen

 (20)
Erschienen am 13.10.2008
Wilhelm II.

Wilhelm II.

 (8)
Erschienen am 09.11.2009
Von Zeit und Macht

Von Zeit und Macht

 (4)
Erschienen am 12.11.2018
Die Schlafwandler

Die Schlafwandler

 (2)
Erschienen am 16.09.2013

Neue Rezensionen zu Christopher Clark

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Rezension zu "Von Zeit und Macht" von Christopher Clark

Von Zeit und Macht
Masauvor 3 Monaten

Nach dem Buch "Die Schlafwandler", welches mich absolut begeistert hatte, freute ich mich riesig auf dieses Werk. Allerdings wie man es bei der Bewertung schon vermute, konnte es mich nicht überzeugen. Es ging sogar so weit das ich es nach der Hälfte abgebrochen habe. Wirklich nicht mein Geschmack.

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Rezension zu "Die Schlafwandler" von Christopher Clark

Ein sehr dickes Buch. Zum Glück ist die Länge (fast) immer berechtigt.
Tobias_Damaschkevor 4 Monaten

Es ist sehr schwer für mich, dieses Werk rein "objektiv" als bloßes "Buch" zu bewerten, denn als Geschichtsbegeisterter und zudem Geschichtsstudent spielen da noch eine Menge anderer Faktoren wichtige Rollen.
Vorneweg: Es ist absolut unmöglich, alle wichtigen Aspekte der Entstehung und des Verlaufs des Ersten Weltkriegs in ein Buch zu pressen. Es ist sogar unmöglich, es in 10000 Bücher zu je 100000 Seiten zu pressen. Historiker wie Clark wissen das und auch, dass es nicht nur sinnvoll ist, sich inmitten dieser unendlichen Themenvielfalt auf einige bestimmte Bereiche zu fokussieren, sondern dass dies auch im Sinne des Lesers und der Wirtschaftlichkeit des Buches ist. Jedes Werk zum Ersten Weltkrieg - ob von Historikern geschrieben oder nicht - fokussiert sich zwangsläufig auf bestimmte Themen und das hier ist es vorranglich die berühmte Frage nach der "Kriegesschuld" sowie generell, wie diese Urkatastrophe des 20. Jhd. zustande kam. Treffend dazu auch der Titel, denn vieles, was Clark beschreibt und (zumeist) auch hinlänglich mit Quellen belegt, zeichnet ein verständliches Bild von dem Trott der europäischen Großmächte, deren Säbelrasseln am Anfang des 20. Jhd. so laut geworden war, dass ein Ereignis wie das Attentat von Sarajevo nur noch der Funke sein musste, der die Zundschnür anfachte.

Werke von Historikern und generell Werke, die von geschichtlichen Themen handeln, sind immer kritisch zu betrachten. Denn jeder Autor eines solchen Werkes hat eine bestimmte Absicht mit dem Werk. Inwiefern das einen stören könnte, muss jedoch jeder selbst für sich entscheiden.
Mit den "Schlafwandlern" ist Clark meiner Meinung nach insgesamt aber schlicht ein richtig tolles Buch gelungen, dass mit seiner anschaulichen und trotzdem detailbetonten Art sehr gut zu lesen ist und sich vor allem auch für Nicht-Historiker eignet, die einmal einen tieferen Blick in die Thematik des 1. Weltkriegs werfen wollen.

Unbedingt zu empfehlen für alle, die sich für Geschichte interessieren.

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Rezension zu "Von Zeit und Macht" von Christopher Clark

Von Narrativen und... Narrativen.
Sommerregenvor 4 Monaten

Dieses Werk lässt mich zugegebenermaßen zwiegespalten zurück. Zum einen wird das Versprechen, Zusammenhänge zwischen Macht und Zeit aufzuzeigen, durchaus auch eingelöst. So erfährt man, wie sich Machtstrukturen wandeln, wie Macht zu verschiedenen Zeiten legitimiert wird und so weiter. Doch andererseits hatte ich häufig den Eindruck, plakative, an Inhalt jedoch ärmere Phrasen zu lesen. Da in diesem Buch viele geschichtliche Figuren wie Friedrichs II. von Preußen, Bismarck und Weitere thematisiert werden, erhält man auf den 320 Seiten zwar einen guten Überblick; ich befürchte jedoch, dass man mehr Verständnis für "Zeit und Macht" entwickeln würde, nähme man ein paar wenige gute Lektüren zu einzelnen der hier beschriebenen Epochen zur Hand, erführe man über die beiden Schlagworte wesentlich mehr. Besonders die "Narrative", auf die sich ständig bezogen wird, bereicherten für mich nicht gerade die Lektüre.
Der Schreibstil war abwechselnd sehr bildhaft-eingänglich und umständlich-demotivierend. "Kein einziges der auf diesen Seiten analysierten Regime änderte formal den Kalender. Kein einziges führte eine neue Zeitordnung ein. Aber jedes einzelne besaß eine markante zeitliche Signatur. Jedes 'tanzte' zu einer anderen zeitlichen Musik." (S.231)
Was mir wiederum von der Idee her sehr zusagte, war, dass im Epilog Bezug auf die aktuelle Situation Europas genommen wird. Hier stellt der Autor ein paar Bezüge zu den zuvor herausgestellten Situationen in der Geschichte her.
Ab Seite 249 folgen sein Dank, die Anmerkungen und das Register (bis S. 313), was mich persönlich vom Umfang her überraschte.

Insgesamt handelt es sich meines Erachtens um ein Buch, das viele Epochen anführt und auf die Stichwörter "Macht" und "Zeit" hin untersucht. Dabei überraschen der doch recht geringe Umfang des Werkes, die häufig einfließenden Modewörter, die leider nicht wirklich mit Inhalt gefüllt werden und der zwischen bildhaft und trocken wechselnde Schreibstil. Obwohl ich ein paar neue Denkanstöße habe erlangen können, vermochte mich das Buch leider nicht zu überzeugen.

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