Christopher Drew , Annette Lawrence Drew Jagd unter Wasser. Die wahre Geschichte der U- Boot- Spionage

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Inhaltsangabe zu „Jagd unter Wasser. Die wahre Geschichte der U- Boot- Spionage“ von Christopher Drew

Tief unter Wasser eingepfercht in eine enge Stahlröhre die gegnerische Küste anzusteuern, wohl wissend, dass die Entdeckung eine gnadenlose Jagd durch die Sowjetmarine bedeutet -- eine beklemmende Vorstellung, die für Hunderte von US-Seeleuten Realität war. Eine Realität, über die sie jahrzehntelang kein Sterbenswörtchen verlieren durften, denn ihre U-Boote befanden sich auf Spionagemissionen, die zu den bestgehüteten Geheimnissen des Kalten Krieges gehörten.<P> Im Bestreben, möglichst viel über die UdSSR herauszufinden, setzten die Amerikaner seit 1949 auf den Einsatz von Unterseebooten. Wer konnte besser in sowjetische Gewässer eindringen und "direkt vor Ort" spionieren als diese unsichtbaren Fahrzeuge? Was zunächst dem Abhören von Funksprüchen galt, wurde rasch zu hoch technisierten Einsätzen, bei denen sogar Unterwasser-Fernmeldekabel angezapft oder Wrackteile geborgen wurden. Unterseeische Katz- und Mausspiele der gefährlichsten Art. Dass diese Einsätze absolute Geheimsache waren ist verständlich, schrammte man doch mehr als einmal haarscharf an einem bewaffneten internationalen Zwischenfall vorbei.<P> Doch jetzt haben einige der früheren Beteiligten ihr Schweigen aufgegeben und so den Autoren dieses Buches die Chance zu einer bislang einmaligen Betrachtung amerikanischer Unterwasser-Spionage nach 1949 eröffnet. Die sehr persönlichen Gespräche müssen die Autoren tief beeindruckt haben, denn oftmals scheint der Band mehr Roman denn Sachbuch zu sein. Der Werdegang eines Kapitäns oder Abbildungen von Seemannssouvenirs liefern zwar einen menschlichen Touch, verwässern aber das hochbrisante Thema.<P> Es bleibt das Verdienst des Buches, die Aufmerksamkeit auf einen bislang völlig verborgenen Bereich des Kalten Krieges zu lenken. Und vielleicht regt <I>Jagd unter Wasser</I> Wissenschaftler einmal zu einer umfassenderen Aufarbeitung des Geschehens an. Die Männer in den Booten hätten es verdient. <I>--Joachim Hohwieler</I>
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