Christopher G. Moore Der Untreue-Index

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Inhaltsangabe zu „Der Untreue-Index“ von Christopher G. Moore

Privatdetektiv Calvino begibt sich mitten hinein in einen politischen Feuersturm, als er in Bangkok einen Fall von Medikamenten-Piraterie untersucht. Dabei stößt er auf ein einflussreiches politisches Netz, das mit aller Macht seine wirtschaftlichen Interessen gewahrt wissen will. Ein 19-jähriges Thaimädchen und ein prominenter Rechtsanwalt werden am selben Abend tot aufgefunden. Beide stehen im Zusammenhang mit Calvinos Ermittlungen. Aufgerüttelt vom Untreue-Index, bei dem Bangkok weltweit an oberster Stelle steht, beauftragt ihn eine Gruppe von Ehefrauen, die eheliche Treue ihrer Gatten zu untersuchen. Calvino sieht sich mit Kräften konfrontiert, die ihn an die Grenzen seiner Ermittlungskunst führen.

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  • Rezension zu "Der Untreue-Index" von Christopher G Moore

    Der Untreue-Index
    emeraldeye

    emeraldeye

    23. January 2012 um 17:25

    Peinlich, peinlich, aber auch diesen Krimi habe ich mehr oder weniger aus Versehen und um meinen sinkenden Büchervorrat aufzustocken, aus der Bibliothek mitgenommen. Krimis gehören nicht zu meiner bevorzugten Lektüre, aber der Titel "Der Untreue-Index" klang nach mehr als dem üblichen Rätselspiel mit Toten, Mördern und Polizei. Also habe ich meine Vorbehalte über Bord geworfen und mich eingelassen. Auch der "Untreue-Index" kommt nicht ohne Blut, Prügel, Drohungen und die üblichen Verdächtigen aus, aber...allein schon der exotische Schauplatz des Geschehens ist das Lesen wert. Bangkok, Thalland und seine Gesellschaft spielen eindeutig die Hauptrolle in diesem Roman. Vincent Calvino, der halbwegs coole Privatdetektiv, der in einem früheren Leben Anwalt in New York war und dessen zukünftiges Leben bei der WHO als Chefermittler stattfinden soll, hat noch immer Schwierigkeiten, sich den Gepflogenheiten einer zutiefst von Harmoniestreben und Aberglauben geprägten Gesellschaft anzupassen. Und so stolpert er in einen Mord, dem eine junge Prostituierte zum Opfer gefallen ist, weil er sich nicht an die Regeln hält. Dass die Tote Verbindungen zu einem seiner Klienten hatte, für den er in Sachen Medikamentenpiraterie ermittelte und der fast zur gleichen Zeit in einer Herrentoilette einen Herzinfarkt erleidet, findet er erst viel später heraus. Immer wieder bringt er sich in Schwierigkeiten, weil er nicht bereit ist, still zu halten und den eisernen thailändischen Verhaltenskodices zu folgen. Als er sich mit einem besonders mächtigen Thai anlegt, gerät er in Lebensgefahr. Vincent Calvino erinnert mich mit seiner stoischen, sturen und harten Art sehr an meine Lieblingskrimihelden Philip Marlowe und Sam Spade. Er gibt nicht auf, ganz so wie seine berühmten Vorgänger. Ganz egal, wie oft er dafür Schläge einstecken muß, wie oft er am Boden liegt, er steht wieder auf und geht noch einen Schritt weiter. Spannend, intelligent und sogar ein bisschen komisch, so sollte ein Kriminalroman sein. Dann braucht es auch keine Ströme von Blut und anderen abstossenden Details, damit die Spannung hoch bleibt.

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