Christopher G. Moore Nana Plaza

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Inhaltsangabe zu „Nana Plaza“ von Christopher G. Moore

In Bangkok sterben zu viele amerikanische Touristen mit der Nadel im Arm: Drogentote oder Opfer eines Verbrechens? Ein amerikanischer Anwalt braucht für seine Bangkokvisite einen Bodyguard. Vincent Calvino nimmt den Job für viel Geld an, zusammen mit Jessada Santisak, einem beurlaubten Thai-Polizisten aus Los Angeles. Die beiden werden von einem Strudel von Ereignissen mitgerissen und müssen ganz schön rudern, um sich und den Anwalt über Wasser zu halten. Mitten in der Regenzeit, wenn Bangkok im Schlamm versinkt, finden sie sich in der Welt des Cybersex-Business wieder.

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  • Rezension zu "Nana Plaza" von Christopher G. Moore

    Nana Plaza

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2012 um 18:58

    Vincent Calvino ist ein Detektiv der nicht mal mittelprächtigen Sorte. Er verdient so lala und selbst das Austragen einer Geburtstagskarte wird zum Fiasko für ihn. Statt eines Dankes kassiert er schwere Prügel, weil ein eifersüchtiger Liebhaber aufkreuzt. Viertausend Riesen als Honorar für einen kurzen Leibwächterjob nimmt er kurz darauf folglich sehr dankbar an, trotz einem kurz aufflackernden Gefühl, das viele Geld könnte ein Zeichen für eine stinkende Angelegenheit sein. Sein Partner wird Jess, ein gebürtiger Thai, der inzwischen in Los Angeles beim LAPD arbeitet. Er ist beurlaubt und soll mit Calvino auf einen Anwalt aufpassen, der einen Immobilien-Deal zu Ende bringen soll. Die Sache stinkt tatsächlich, stellt Calvino fest. Auf den zu beschützenden Naylor wird schneller ein Anschlag verübt, als es den Leibwächtern lieb ist. Und Naylor scheint an Personenschutz gar kein Interesse zu haben: Er nistet sich in einem betriebsamen Hotel für Sextouristen ein statt im gut zu überwachenden Fünf-Sterne-Hotel. Calvino weiß, dass in Thailand vieles anders ist, als es scheint - sein Job ist das perfekte Paradebeispiel. Für Jess und Calvino gibt es viele Unklarheiten und während sie sich fragen, warum sie jemanden beschützen, der keine Angst zu haben scheint, tauchen Hinweise auf andere Verbrechen auf, die mit ihrer aktuellen Tätigkeit zu tun haben könnten. Die beiden haben alle Hände voll zu tun, um selbst am Leben zu bleiben. Das Buch platzt mitten in das quirlige Gewühl von Bangkok. Ab in den Nana Plaza, einem Vergügungszentrum voller Sexlokale für ausländische Touristen, denen außer Sex mit Thailänderinnen sonst nichts einfällt. Ab in das Internet, wo die gängigen Bars empfohlen werden, Mädchennamen und Fotos gehandelt werden als wären es Küchentipps aus dem Szenerestaurant in Manhattan. Ab in die Slums, wo Pater Andrew eine kleine Gemeinde der Ärmsten hütet und Schmiergeldern, plötzlichen Baustopps und Drogensucht hartnackig trotzt. Calvino kennt die Viertel bestens und bei dem gefährlichen Auftrag hilft ihm die Ortskenntnis und das Wissen um viele Gepflogenheiten öfter aus der Patsche. Begleitet man Calvino, lernt man eine wenig touristenfreundliche Seite der Stadt auf eindringliche Weise kennen. Dazu gehört auch Calvinos Freundschaft zum hohen Polizeibeamten Pratt, an der sich zeigt, wie die Hierarchien in Thailand gestrickt sind. Es läuft einfach alles anders in Thailand, was nicht nur der Bangkok-erprobte Calvino, sondern noch viel mehr der LA-geprüfte Jess erfahren muss. Von den zwölf Calvino-Romanen (Stand 2011) sind derzeit vier auf deutsch erhältlich. Hoffentlich werden es mehr - ansonsten empfiehlt sich der Sprung zum Original, zumal laut Krimi-Couch bei den Übersetzungen die harsche Sprache Moores mitunter weichgespült worden sei.

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