Christopher Golden Der Fährmann

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Inhaltsangabe zu „Der Fährmann“ von Christopher Golden

Die Ebenen der Realität verschieben sich, als ein uralter Mythos auf furchtbare Weise lebendig wird. David und Janine, die nach einem quälenden Verlust wieder zueinander finden, müssen sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen und den brüchig gewordenen Glauben an sich und ihre Welt wiederfinden. Intelligenter Horror mit emotionalem Tiefgang von Christopher Golden, einem der vielseitigsten Autoren des Genres. Kongenial illustriert von John Howe, bekannt für seine Visualisierungen der Werke J.R.R. Tolkiens und sein Mitwirken an Peter Jacksons Film-Trilogie Der Herr der Ringe

Autor Christopher Golden scheint hierzulande relativ bekannt zu sein, was dem Umstand geschuldet ist das er Romane zur TV-Serie „Buffy“ in r

— LukeDanes
LukeDanes

Die perfekte Abwechslung für Liebhaber des Horrors a la Stephen King. Spannend bis zur letzten Zeile :)

— Alexandra_Siebenhandel
Alexandra_Siebenhandel

Ein atmosphärischer, düsterer und tiefgründiger Horror- Roman

— ClaudisGedankenwelt
ClaudisGedankenwelt

Eine Geschichte hinter der mehr steckt, als man am Anfang glaubt.

— Saphierra
Saphierra

Eine mystische Geschichte, zwischen Realität und dem Leben nach dem Tod.

— Sunnyleinchen
Sunnyleinchen

Mythologie gepaart mit Grauen und sehr viel Atmosphäre

— SillyT
SillyT

Prima Idee, aber mir fehlte die Spannung

— nellsche
nellsche

Ein Buch wie ein Vorschlaghammer - die Story geht und bleibt im Kopf.

— kriegerin
kriegerin

Philosophie trifft Horror? So subtil kann eine Gruselgeschichte erzählt werden.

— Flaventus
Flaventus

Mystisch und spannend

— Alrauna
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    Der Fährmann
    LukeDanes

    LukeDanes

    11. September 2017 um 09:23

    Autor Christopher Golden scheint hierzulande relativ bekannt zu sein, was dem Umstand geschuldet ist das er Romane zur TV-Serie „Buffy“ in rauen Menge verfasst hat. Meine Google-Suche ergab noch Zusammenarbeiten mit Hellboy-Papa Mike Mignola und diverse andere Bücher, mir war er jedoch bisher vollkommen unbekannt, obwohl er sogar einmal einen Stoker-Award gewonnen hat. „The Ferryman, so der Originaltitel des Buches, wurde bereits im Jahr 2002 in den USA veröffentlich und ich fragte mich nach - wie auch während - der Lektüre des Buches, wieso es bisher nicht den übersetzten Sprung über den großen Teich geschafft hat. Doch fangen wir am Anfang an… „Love is in the Air“ – oder zumindest war es einmal so für David und Janine, bis Janine ihrer Beziehung zu David einen Laufpass gibt, sich mit ihrem Ex-Lover erneut einlässt, schwanger wird und aus ihrem Ex-Lover einen Ex-Ex-Lover macht. Janine verliert ihr Kind bei der Geburt, hat eine Nahtoderfahrung - in der sie dem titelgebenden Fährmann begegnet – und David tritt nach all dem ganzen Debakel wieder in ihr Leben, als sie dringend seelische Unterstützung benötigt, plagen sie doch Halluzinationen während sie von übernatürlichen Dingen bedroht und heimgesucht wird. David, Janine und zwei weitere Protagonisten versuchen Janine aus den Klauen des Fährmannes zu befreien, was sich jedoch problematischer als gedacht gestaltet. Zuerst einmal muss ich Christopfer Golden zugestehen, das er seine Lektionen in griechischer Mythologie gelernt hat und sich in ihr – beziehungsweise der Aktualisierung in der Jetztzeit – leichtfüßig und sicher bewegt. Ich maße mir nicht an ein Fachmann zu sein, wenn es um Charon, Styx, Hades und Co. geht, doch erschien meinem trivialen Lesereherz alles logisch und schlüssig zu sein. Die Schreibe Goldens ist recht anschaulich und versetzt den Leser gut in die seelischen und mentalen Irrungen und Wirrungen der diversen Protagonisten hinein. Dunkel und düster geht es zu, wenn die Leben der Menschen, welche das Schicksal miteinander verbunden zu haben scheint, ausgeleuchtet werden und man sich einem Seelenstriptease nach dem anderen gegenübergestellt sieht. Doch auch wenn sich das alles nach tiefschürfendem Psychodrama anhören mag, so ist es eins von der unterhaltsamen Sorte, denn Golden verlässt niemals die Pfade des Entertainment und rutscht in Gefilde ab, welche sich durch den moralinsauren Zeigefinger auszeichnen würden. Ist das nun Horror, Fantasy oder ein Psychothriller? Irgendwie ist „Der Fährmann“ eine Melange von allem, denn auch wenn Golden niemals zu weit mit Schilderungen und Auswirkungen geht, so ist alles weit davon entfernt harmlos und seicht zu sein. Einen Fan von Richard Laymon wird man hiermit nicht schockieren können, einen Leser von Rosamunde Pilcher wird es jedoch von den Füßen heben… aber wer liest schon Pilcher… (?, Arroganzmodus aus!) Doch zeichnet sich „Der Fährmann“ nicht nur durch die Story an sich aus, auch die Aufmachung ist eher ungewöhnlich. Das Hardcover kommt mit geschwärzten Seitenrändern daher und erhabene Schriften zieren den Umschlag. Innen verzieren eine Menge Zeichnungen des (wohl am bekanntesten sind seine Tolkien Arbeiten) Künstlers John Howe die Geschichte und zeichnen eine Momentaufnahme der Geschehnisse als Unterstützung für das eigene Kopfkino, ohne jedoch viel Raum für die subjektive Interpretation weg zu nehmen. „Der Fährmann“ ist das erste, und scheinbar bisher einzige, Buch des Buchheim Verlages. Verleger Olaf Buchheim setzt sich hier selbst die Messlatte extrem hoch an und es wird interessant sein zu beobachten was aus diesem Verlag noch alles erscheinen wird und ob man die Sprunghöhe zukünftig wird halten können. Wieso Christopher Golden bisher scheinbar nur Beachtung durch sein Werk zum Vampirkiller-Teenie gefunden hat, bleibt mir ein Rätsel, denn der Mann kann schreiben. Da ich den Originaltext nicht kenne und davon ausgehe das die Übersetzung genau so engagiert wie die optische Umsetzung angegangen wurde, unterstelle ich dem Übersetzet, Bernhard Kleinschmidt, einfach einmal, das er dem Werk nicht seine eigene Interpretation aufgedrückt hat, wie es einige Übersetzer so vortrefflich vermögen, und das Originalwerk unverfälscht in den deutschen Druck gegangen ist. Müßig zu erwähnen, dass mir dieses Buch Spaß beim Lesen sowie dem betrachten von Howes Kunst gemacht hast.

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  • Gruselig und für Einsteiger gut geeignet

    Der Fährmann
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    12. August 2017 um 12:23

    Das Cover dieses Buches sieht ja mega aus und es hat dazu beigetragen, dass ich dieses Buch haben wollte. Im Normalfall lese ich nur selten Horror und unter Horror verstehe ich wirklich schrecklichen Horror, aber hier war ich positiv überrascht, denn es gibt zwar einige Stellen, die etwas brutal sind, aber der meiste Inhalt ist eher Grusel. Also genau richtig für mich. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn es ist spannend, gruselig, flott und locker geschrieben, dass man recht zügig beim Lesen vorankommt, aber teilweise war es dann an manchen Stellen etwas zäh und langatmig, weil dort der Spannungsbogen fehlte. Was ich auch als sehr schade empfand, ist die Tatsache, dass es bei der E-Book Version keine Illustrationen gab, daher kann ich diese auch nicht beurteilen. Die Protagonisten und Charaktere waren alle sehr gut beschrieben und Janine war mir auch von Anfang schon sehr sympathisch. Der Fährmann wirkte auf mich sehr gruselig aber auch irgendwie sehr stark in seinem Tun und Handeln. Besonders gut hat Christopher Golden hier aber auch die Schauplätze formuliert, sodass ich mir diese bildlich vorstellen konnte und in eine Welt tauchen durfte, in die ich im realen Leben lieber nicht wäre. Die Liebe zwischen David und Janine sowie die Geschichte rund um den Fährmann haben mich überrascht, wobei der Fährmann schon eher sehr mythologisch ist. "Gute Gruselgeschichte um den Fährmann und zwei Liebenden, die leider am Ende hin etwas an Spannung verliert. Eine reine Horrorgeschichte ist es jedoch nicht, sondern eher etwas für Leser, die sich an Horror heranwagen möchte, aber nicht sofort brutal mit Horrorszenen konfrontiert werden. Lesenswert."

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  • Horror und Spannung

    Der Fährmann
    Blacksally

    Blacksally

    07. August 2017 um 12:44

    CoverDas Cover gefällt mir sehr gut, man sieht den Fährmann auf dem See. Zusammen mit dem Totenkopf im Himmel und der grünen Lampe wirkt das ganze sehr gruselig und macht damit die perfekte Stimmung für dieses Buch.ProtagonistenJanine hat mir von Anfang an sehr leid getan, sie ist eine starke Frau, aber sie hat so unfassbar viel mitgemacht. Zu Anfang des Buches verliert sie ihr kleines Baby, das noch bei ihr im Bauch war und stirbt fast selbst daran. Jedoch weigert sie sich mit dem Fährmann mitzukommen und schmeißt die 3 Münzen zur Überfahrt in den Styx. Was darauf hin passiert ist wirklich gruselig, sie bringt nämlich nicht nur den Fährmann mit in diese Welt, sie holt auch andere Kreaturen mit hierher.Natürlich denkt sie, das sie nun komplett verrückt ist und schweigt darüber. Dennoch zerfressen sie ihre Gedanken und die Albträume.Ich konnte Janine sehr gut verstehen, den Schmerz den sie hatte kenne ich zum Glück nicht, doch ich habe mich sehr verbunden mit ihr gefühlt, weswegen ich das Buch auch nicht aus der Hand legen konnte. Ihre Art mit gewissen Dingen umzugehen fand ich realistisch.David ist der Exfreund von Janine, der ihr jedoch sofort zur Seite steht, als er die schlimme Nachricht hört. Ich mochte ihn sehr gerne, denn er war trotzdem für sie da, obwohl sie mit einem anderen ein Kind wollte. Er ist ein mutiger Mensch, der dem Bösen im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge blickt und damit genau die richtige Komponente von Janine.SchreibstilDer Schreibstil war durchweg Spannend, es gab eigentlich kein Kapitel, bei dem ich mich nur ansatzweiße gelangweilt habe. Es folgen ständig neue Erkenntnisse, neues Grauen und neue Gegner, die das Buch zu einer guten Halloween-Lektrüe machen würden.Leider habe ich das Buch nur als Ebook vom Verlag bekommen, sonst könnte ich hier noch etwas über die Illustrationen sagen, jedoch fehlen diese im Ebook. Ich denke das ganze macht das Buch aber noch Hochwertiger und schöner, was den Preis eventuell gerechtfertigt. Auf der Verlagsseite könnt ihr eine Illustration im Buch bewundern.AutorChristopher Golden ist in Massachusetts aufgewachsen, wo er noch heute mit seiner Familie lebt.Seine kreative Kraft drückt sich in vielen Formen aus, von TV-Scripts über Serien und Comics bis hin zum klassischen Horror-Roman, wie er hier vorliegt.Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, finden sich Goldens Titel immer wieder auf der Bestsellerliste der New York Times. Seine Horror- und Dark Fantasy-Romane wurden weltweit in vierzehn Sprachen übersetzt und erreichen eine Gesamtauflage von über 8 Millionen gedruckten Exemplaren.EinzelbewertungenSchreibstil 5/5Charaktere 4/5Spannung 5/5Ende 4/5Cover 5/5FazitEin tolles Buch, das mit mitgerissen hat und das ich nur schwer aus der Hand legen konnte.

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  • Dämonen der Vergangenheit

    Der Fährmann
    NiWa

    NiWa

    28. July 2017 um 16:10

    Wenn sich alte Mythen aus der Vergessenheit erheben, die Grenzen zwischen Hier und Dort verschwimmen und sich jemand wagemutig gegen den Tod stellt, ist es an der Zeit, den Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit aufzunehmen.David und Janine finden nach einem Schicksalsschlag langsam wieder zueinander. Während sie sich ganz behutsam einandern nähern, greift ein dunkler Schatten nach ihnen, dem es zu Entrinnen gilt.Es handelt sich um einen Horrorroman, der mit den besten Elementen des Genres spielt. Emotionale Dichte, verstörende Momente und religiöse Mythen vereinen sich zu einem ausgezeichneten Gänsehaut-Roman.Gleich zu Beginn wird man mit einer mystischen Traumwelt konfrontiert. Es dauert, bis man sie einordnen kann, dennoch gibt sie der Geschichte ihre Richtung und sorgt von Anfang an für die richtige Grundstimmung.David und Janine stehen im Vordergrund, wobei ich den Lehrer David als Protagonisten bezeichnen würde. Durch Janine wird er ins Zentrum einer unheimlichen Bedrohung gezogen, die sich langsam zu manifestieren beginnt. David ist Lehrer und hat in letzter Zeit seltsame Erscheinungen, die er sich nicht erklären kann. Sie machen ihm Angst, trotzdem versucht er sie abzuschütteln.Diese Erzählweise hat mich an alte Horrorfilme aus den 1970ern erinnert. Ich mag es, wenn man zuerst einmal mit der Normalität der Figuren vertraut gemacht wird und dazwischen immer das Unheimliche aufblitzt. Meist wird aus Davids Perspektive von seinem Alltag erzählt und nach und nach kommt es zu verstörenden Zwischenfällen, die er sich nicht erklären kann.Janine steht im Mittelpunkt und hat schwer mit ihrer Vergangenheit zutun. Gescheiterte Beziehungen und ein einschneidender Schicksalsschlag haben ihr Leben dramatisch verdreht. Nun versucht sie wieder auf die Füße zu kommen und ist froh, dass sie einen Freund wie David hat.Außerdem wird der Hardcore-Exorzismus-Religion ebenfalls Raum gegeben und genau damit hat man mich an der Angel. Ich finde es einfach total spannend, wie aus römisch-katholischer Perspektive damit umgegangen wird. Denn hier ist schon die Realität ein Horrorroman, die vom Autor geschickt eingewoben wird. Christopher Golden beschränkt sich aber nicht nur darauf, sondern geht gleichzeitig alte Mythen und Legenden an.Weniger gefallen haben mir einige Beziehungskisten, die mir einfach zu viel geworden sind. Zum Ende hin musste es zwar sein, weil es ansonsten nicht rund gewesen wäre, trotzdem hätten ein paar Schreckmomente mehr und etwas weniger Pärchen-Gehabe dem Roman insgesamt gut getan.Normalerweise gehe ich nicht auf die Aufmachung von Büchern ein. Doch „Der Fährmann“ ist eine Zierde, was nicht unerwähnt bleiben darf. Der hochqualitative Einband wird von schwarzen Seitenrändern geziert und man merkt bei der ersten Berührung, wie viel Liebe in alle Details geflossen ist.Klassischer Horror spiegelt sich durchgehend in allen Szenen wieder. Bedrückende, vom Bösen triefende, Momente wechseln sich mit heiteren Stunden ab, über die eine fühlbare Bedrohung schwebt. Obwohl es stellenweise sehr ruhig zu lesen ist, spürt man, dass sich im Hintergrund wahrhaft Bedrohliches zusammenbraut und man eine wahre Horror-Story in den Händen hält.

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    • 9
  • Perfekte Abwechslung für Liebhaber des Horrors a la Stephen King :)

    Der Fährmann
    Alexandra_Siebenhandel

    Alexandra_Siebenhandel

    19. July 2017 um 23:08

    Perfekte Abwechslung für Liebhaber des Horrors a la Stephen King Da ich ein Stephen King Fan bin und mir gesagt wurde, dass dieses Buch in der selben Liga spielt, musste ich es einfach lesen. :) Als Fan von Horror natürlich ein Muss. Und natürlich wollte ich mich selbst davon überzeugen, dass es auch der Wahrheit entspricht. Ich wurde nicht enttäuscht. ;) Erstmal zur Optik: Hier muss man glaub ich nicht mehr viel dazu sagen. Das Cover ist selbstgemalt und wirklich wahnsinnig gut gelungen. Wirklich ein Meisterwerk. :) Ganz toll finde ich die schwarzen Seitenränder. Das macht das Buch so wunderbar düster und bringt den Leser schon vorm Lesen in die richtige Stimmung. Für Horror die perfekten Farben und die perfekte Stimmung die vermittelt wird. :) und dieses Lesebändchen finde ich auch toll. Passt gut zum Ganzen und erspart das Lesezeichen. :) Und nun zum Rest : Das Buch beginnt sofort. Anfangs war ich etwas verwirrt, weil man nicht sofort weiss warum das alles eigentlich passiert und wie das miteinander zusammen hängt. Es ist sehr unheimlich. Man stellt sich viele Fragen und wird sehr neugierig auf den restlichen Verlauf der Geschichte. Von Kapitel zu Kapitel bleibt der Spannungsbogen eigentlich recht gut erhalten, während des gesamten Buches hat man das Bedürfnis mehr zu erfahren, was passiert, man stellt sich Fragen, spekuliert und ist einfach gespannt darauf, was sich Christopher Golden nun ausgedacht hat. ;) Man möchte das Buch nicht mehr weg legen. Der Autor hat wirklich an jedes noch so kleine Detail gedacht. Kein Charakter, kein Ort, keine Beschreibung kommt zu kurz. Alles ist ausgeklügelt bis ins letzte Detail. :) Man "erlebt" die Geschichte, man ist mittendrin und fiebert regelrecht mit den Charakteren mit. :) Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich. Man kommt wirklich gut in die Geschichte rein und versteht auch um was es geht. Am Ende steigert sich die Spannung sogar noch mal ins fast unermessliche. ;) Für mich war das Buch wirklich spannend bis zur letzten Zeile und ich kann es jedem ans Herz legen, der mystischen Horror liebt. :) Ich gebe daher "nur" 4 Sterne weil ich traurig war, dass die helfenden Geister verloren sind. Das fand ich traurig. Wäre schön gewesen, wenn die auch noch eine Möglichkeit gehabt hätten ihre Seele zu retten. 

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  • Der Fährmann

    Der Fährmann
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    08. July 2017 um 14:50

    Inhalt:David und Janine, die nach einem großen Verlust wieder zueinander finden, müssen sich den Dämonen der Vergangenheit stellen. Denn Charon, der Fährmann, ist aus den alten Mythen auferstanden und er will nur eines….. Doch um ihn zu besiegen müssen die beiden den Glauben an sich und die Welt wiederfinden. Doch können sie ein Wesen aus der alten Mythologie besiegen? Oder ist Charon zu mächtig?Rezension:Seit langem wollte ich mal wieder einen Horrror-Roman lesen und „Der Fährmann“ hat mich einfach sehr neugierig gemacht. Die alten Mythen faszinierten schon immer. Und der Fährmann, der die Toten über den Fluss bringt ist ein sehr bekannter Mythos unter den Menschen. Man zahlt ihm Münzen, damit er die Seele von der Welt der Lebenden in die der Toten überführt.Doch Janine macht etwas Ungeheuerliches: Sie schleudert seine Bezahlung in den Fluss und weist den Fährmann zurück. Nach dieser Tat beginnt der Horror für Janine und ihren Freund David.Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten hatte mit den Protagonisten. Irgendwie habe ich den richtigen Draht zu ihnen nicht finden können und es hat eine Weile gedauert, bis ich mit ihnen mitfiebern konnte. Janine schien mir so unnahbar und auch mit David konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Doch das wurde mit jedem Kapitel besser und so war ich nach einer Weile vollkommen im Buch versunken.Die Verschmelzung von Mythos und Realität hat mir sehr gut gefallen, denn man fragt sich unwillkürlich was echt ist und was eine Illusion. Und man stellt sich vor, was wäre, wenn die alten Mythen alle wahr wären und wie die Wesen aus dieser anderen Welt sich verhalten würden, wenn man sich ihnen nicht unterordnet.Der Schreibstil von Christopher Golden ist ganz besonders. Er versteht es eine düstere Atmosphäre heraufzubeschwören, die den Roman zu einem Gänsehaut-Buch macht. Wer nun allerdings einen Roman mit Massenweise Blut erwartet, der wird dies hier nicht finden. Es gibt durchaus einige Szenen, die nicht ganz so appetitlich sind, aber der Roman lebt hauptsächlich vom Grusel, der sich auf psychischer Ebene zeigt. Dabei dauert der Spannungsaufbau zwar ein paar Kapitel länger, aber es lohnt sich auf jeden Fall dranzubleiben.Das Buch selbst ist ein absoluter Hingucker. Nicht nur das faszinierende Cover, sondern auch der schwarze Buchschnitt, das rote Lesebändchen und die grandiosen Illustrationen machen optisch viel her.Fazit:Ein atmosphärischer, düsterer Roman. Hier wird Horror und Grusel nicht über das Blut erzeugt, sondern über die Atmosphäre. Freunden von düsterer Spannung kann ich das Buch empfehlen. Mir hat es gut gefallen.

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  • Wenn die Grenzen zwischen Realität und Mythos verschwimmen

    Der Fährmann
    Saphierra

    Saphierra

    02. July 2017 um 21:56

    Inhalt:Was passiert wenn die Grenzen zwischen Realität und Mythos verschwimmen? Damit müssen sich David und Janine auseinander setzen. Beide haben mit Verlusten in der Vergangenheit zu kämpfen, jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Doch als beide wieder zu einander finden, müssen sie feststellen, dass nichts so ist wie es scheint und sie sich öffnen müssen, um schlimmeres Unheil zu vermeiden.Meine Meinung:Ich durfte das Buch vorab im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks als Ebook lesen. Das Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Es ist schön düster und zeigt den Fährmann, der eine wichtige Rolle im Buch spielt. Mit dem düsteren Hintergrund und dem Fluss passt es perfekt zum Inhalt. Auch der Klappentext klang vielversprechend, also habe ich das Buch gelesen. Und es hat mich positiv überrascht, da es viel tiefgründiger und vielschichtiger ist, als es am Anfang vermuten lässt.Die Geschichte beginnt mit der Einführung der verschiedenen Figuren, die mir sehr gut gefallen hat und sehr gelungen ist. Man lernt alle wichtigen Charaktere kennen, deren Beziehung zueinander und deren Leben, ohne dass es langweilig wird. Durch den Aufbau und das Aufdecken der vergangene Ereignisse wird ein genialer Spannungsbogen aufgebaut und lässt den Leser in dem Glauben, dass es nur eine einfache Geschichte ist.* ACHTUNG SPOILER *Mir hat besonders gut gefallen, dass die Geschichte zwischen Realität und Mythos wechselt. Es gibt immer wieder Szenen aus Janines Sicht, die in der Welt des Fährmanns spielt. Dieser spielt mit ihrem Verlust ihres Babys, um sie zu sich zu holen. Seit sie beinahe bei der Geburt ihres Babys beinahe gestorben ist, hat sie einen Fuß in der Anderswelt und der Fährmann ist von ihr fasziniert. Seitdem versucht er eben, sie zu sich zu holen. Ein zentrales Thema in diesem Buch ist der Glaube. Es ist aber nicht ein bestimmter Glaube den der Autor hier thematisiert. Es ist jeder Glaube. Christopher Golden spielt mit verschiedenen Gedanken, Glaubensrichtungen und Mythen. Auf der einen Seite gibt es Father Charles, der eher der klassische Pfarrer ist und nur an den einen Gott glaubt. Aber auch er muss einsehen, dass es mehr zwischen Himmel und der Erde gibt, als man zuerst vermutet. Doch statt, dass er sich davor verschließt und die Existenz des Fährmanns verleugnet, setzt er sich damit auseinander und versucht ihn mit seinem Glauben entgegen zu treten. Ob es ihm gelingt, will ich an dieser Stelle nicht verraten, da es die Spannung raus nimmt. Jedoch wird nicht nur der christliche Glaube angesprochen, sondern auch der Glaube an sich selbst. Janine, David und Annette müssen alle über sich selbst hinauswachsen, um der Geschichte entgegen zu stehen. Sie müssen sich nicht nur mit dem Fährmann auseinander setzten, sondern auch mit ihren vergangenen Entscheidungen, ihren Gefühlen und den Verstorbenen. Diese Gedankenspiele sind so gut gelungen, dass ich das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen konnte und mir auch selbst Gedanken über mein Leben gemacht habe und ich mir auch wieder mal über den Glauben Gedanken gemacht haben. *SPOILER ENDE*Fazit:Ich glaube an etwas und ich bin sicher, dass es noch mehr gibt, als wir wissen. Daher fand ich dieses Buch auch so klasse, da einfach mal mit den klassischen Glaubensarten gebrochen wurde. Der Autor setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander ohne, dass er dem Leser etwas vorschreiben will. Er will ihn einfach nur zum Nachdenken anregen und dass man sich einfach auch Gedanken zum Leben und dem Tod macht.Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, da es nicht nur eine spannende Geschichte ist, sondern auch viele interessante Gedankenspiele enthält, die aber nicht aufdringlich oder ähnliches sind. Sie fügen sich perfekt in die Hauptgeschichte ein und ergänzen diese wunderbar. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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  • Mehr Mystik als Horror

    Der Fährmann
    Sunnyleinchen

    Sunnyleinchen

    11. June 2017 um 14:09

    Inhalt: Die Ebenen der Realität verschieben sich, als ein uralter Mythos auf furchtbare Weise lebendig wird.David und Janine, die nach einem quälenden Verlust wieder zueinander finden, müssen sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen und den brüchig gewordenen Glauben an sich und ihre Welt wiederfinden."Der Fährmann" fiel mir durch seine tolle Covergestaltung gleich ins Auge. Das Coverbild ist sehr gut gewählt und spiegelt die Figur des Fährmanns wieder. Die schwarz gerandeten Seiten geben dem Buch einen besonderen Touch. Der Titel und die Zusammenfassung machten mich neugierig. Im Buch finden sich Zeichnungen, welche die Handlung punktuell darsstellen. Sie sind sehr fein gearbeitet und unterstreichen die Stimmung der Ereignisse.Der Schreibstil von Christopher Golden ist flüssig zu lesen, die Kapitel gut und übersichtlich strukturiert. Mir hat besonders die Ausarbeitung seiner Figuren gefallen. Nur selten bekomme ich beim Lesen ein so genaues Bild der Charaktere. Die Handlung des Buches zeigt Tiefgang, der mir an vielen Stellen allerdings zu sehr die Spannung raubte. Ab Seite 200 ging es dann schon etwas packender voran. Der Horror-Anteil kam für meinen Geschmack viel zu kurz, zumal auf dem Buch mehrfach darauf hingewiesen wird. "Der Fährmann" ist eine mystische Geschichte mit einer tollen Idee, konnte mich allerdings nicht wirklich überzeugen.

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  • Unbedingt lesen

    Der Fährmann
    SillyT

    SillyT

    07. June 2017 um 16:23

    Nachdem Janine ihr Baby verliert und auch sie selbst nur knapp dem Tode entkommt, wird sie von grauenvollen Alpträumen heimgesucht. Als ihr ehemaliger Partner David, den Janine für einen anderen Mann verlassen hat, von einer gemeinsamen Freundin von dem Verlust erfährt, steht er jedoch Janine bei. Doch auch ihm widerfahren immer mehr unerklärliche Ereignisse. Denn eines weiß Janine nicht, bei der Nahtoderfahrung war sie wirklich bei Charon, dem Fährmann und bisher hat es noch niemand gewagt, ihm so vehement zu widersagen, wie sie es tat. Der Fährmann ist nachhaltig beeindruckt und es scheint, als hätte er einen Weg in unsere Welt gefunden.Meine Meinung:Dank seiner wirklich genial gestalteten Optik wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und ich muss sagen, dass auch der Inhalt mich überzeugen konnte. Schon der Prolog lockt mit dem ersten Gänsehautmoment, da man gleich zu Beginn einen kleinen Eindruck vom Fährmann bekommt.  Doch danach wird es erst einmal etwas ruhiger, denn hier bekommt der Leser die Protagonisten David und Janine vorgestellt und man hat gute Gelegenheit, die beiden kennenzulernen. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm zu lesen, gut verständlich und absolut flüssig. Was mir hier aber von Anfang an auffiel, ist die unglaubliche Atmosphäre, die der Autor mit den Beschreibungen seiner Umgebung oder Charakteren erschaffen hat. Egal um was es ging, ein lebhaftes Bild erschien vor meinem Augen und brachte mich in die passende Stimmung zum Erzählten. Das Buch wird zu dem Genre Horror gezählt, doch wer hier Splatter oder Menschenfresser oder extremes Blut vergießen erwartet, dem sei gleich vorab gesagt, dass der Horror hier eher unterschwellig zu finden ist und durch die Atmosphäre entsteht, die der Autor mit seinem Erzählten verbreitet. Ich würde das Buch als eine gelungene Mischung aus Mythologie und Gänsehaut-/Gruselmomenten beschreiben. Durch wechselnde Perspektiven zwischen David, Janine und deren gemeinsamer Freundin Annette erfährt man hier auch tatsächlich viel über die Figuren der Geschichte. Es gibt auch noch kleinere Einblendungen in Form von Janines Alpträumen oder von anderen Charakteren, die mit Charon in Berührung kommen. Dies sorgt ebenfalls für den Erhalt der Spannung und, wie schon erwähnt, für die richtige Atmosphäre. Mich hat das Buch teilweise an einen Horrorfilm erinnert, bei dem man dem Charakter zuschaut und am liebsten Warnungen zurufen möchte, weil man etwas ahnt. Ob es dann auch so kommt? Das müsst ihr selber lesen. Dadurch, dass man hier viel über die Charaktere erzählt bekommt, kann man diese doch recht gut einschätzen. Sowohl Janine als auch David sind interessante Persönlichkeiten, die gut durchdacht wirken und nicht überstürzt handeln. Ja, überraschend: denkende Protagonisten in einem Horrorbuch, dass ging mir zumindest beim Lesen durch den Kopf. Aber nicht nur die beiden Protagonisten konnten mich überzeugen, auch die Nebenfiguren, wie Annette oder der Priester der Schule, an der David und Annette unterrichten, sind gut ausgearbeitet und wirken lebendig und glaubhaft. Der mythologische Part der Geschichte hat mir auch gut gefallen. Da ich zufällig vor einer Weile ein Buch gelesen hatte, in dem es um Charon, also den Fährmann, und dem Überqueren des Stix zum Hades geht, war ich gleich von Beginn an neugierig, wie dieser Part mit in die Geschichte einfließt. Nur so viel: auch dieses wurde gut durchdacht in die Geschichte eingebracht. Mein Fazit:Ein Buch, das ich nicht als reines Horrorbuch bezeichnen möchte, denn der Autor hat hier noch viel mehr einfließen lassen. Er paart Mythologie mit Gänsehautmomenten und gibt seinen Figuren Leben und Charakter. Atmosphärisch und mit Liebe zum Detail, ohne dabei überzogen zu wirken, konnte mich die Geschichte einfangen und begeistern. Von mir bekommt dieses Buch eine Leseempfehlung an alle Horrorfans, aber auch an alle Leser, die gerne einmal Gänsehautmomente beim Lesen erleben.

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  • Der Fährmann

    Der Fährmann
    nellsche

    nellsche

    04. June 2017 um 14:08

    Janine und David waren zusammen, bis Janine ihn wegen Spencer verließ. Dann wurde Janine schwanger. Leider hat sie ihr Kind verloren und wäre fast selbst gestorben, doch sie konnte dem Fährmann Charon gerade noch entkommen. Allerdings ist er ihr in ihre Welt gefolgt und will sie nun zu sich holen. Mit David an ihrer Seite, der noch immer tiefe Gefühle für Janine hat, versucht sie, dem Fährmann zu entkommen.Dieses Buch hat mich sehr neugierig gemacht, da mir die Einbandgestaltung und der Klappentext sehr gut gefielen. Die Anpreisung von Horror fand ich sehr reizvoll und ich habe mir große Spannung erhofft. Allerdings kamen für mich die Aspekte Horror und Spannung viel zu kurz, da hatte ich deutlich höhere Erwartungen.Die Geschichte war für mich eine Mischung aus Mystik und Fantasy, der Horror dagegen nur seicht und unterschwellig.David und Janine wurden beide mit ihrer Vergangenheit und ihren persönlichen Ängsten konfrontiert. Es fing langsam an, dass sie Schatten wahrnahmen oder Personen sahen, die bereits verstorben waren. Das steigerte​ sich immer weiter, bis sich der Fährmann Charon schließlich selbst zeigte​. David und Janine zweifelten dabei an sich selbst und ob sie sich das alles nur eingebildet haben. Diese Empfindungen wurden gut und nachvollziehbar dargestellt. Im Laufe des Buches gab es dann auch ein paar heftigere Szenen, aber nichts wirklich brutales.Mir waren einige Erzählungen, insbesondere die der Beziehung von Janine und David und wie sie wieder zueinander fanden, ein wenig zu lang. Das las sich wie ein normaler Roman und ging meiner Meinung nach zu Lasten der Spannung.Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, so dass ich ein prima Bild von ihnen vor Augen hatte.Die Geschichte um den uralten Mythos des Fährmanns und seine Suche nach dem Menschen, der ihm entgangen ist, fand ich sehr interessant.Bei dem Hardcover wird die Geschichte durch Illustrationen unterstützt. Diese fehlen bei der eBook-Ausgabe leider, was ich sehr schade finde, da sie das Gelesene noch optisch unterstützen.Ein interessantes Buch mit einer tollen Idee, für mich jedoch mit zu wenig Horror und Spannung umgesetzt. Ich vergebe drei Sterne.

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  • Ein Buch wie ein Vorschlaghammer

    Der Fährmann
    kriegerin

    kriegerin

    01. June 2017 um 18:01

    Ähnlich einer riesengroßen Kirchturmglocke hallt diese Geschichte noch lange nach. Das Buch ist eine Hommage an das Leben, den Tod, das Leben nach dem Tod, die Liebe, den Glauben - an sich selbst und andere. Es kommt nur selten vor, dass mich ein Buch so dermaßen in den Bann zieht, dass ich nicht mehr zu lesen aufhören kann. Schuld daran sind vor allem die dichte Atmosphäre und die plastischen Figuren.  Die Story nimmt gleich zu Beginn ordentlich Fahrt auf, man wird von Styx regelrecht mitgerissen. Charons Lockruf wird immer lauter. Wer hat den Mumm, ihm den Zoll für die Überfahrt hinzuwerfen? Die Story bietet Gänsehautmomente, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Sie regt zum Nachdenken an und hallt dadurch noch einige Zeit nach. Man denkt anders über den Umgang mit anderen (vielleicht weniger "geliebten") Menschen nach. Und es wird deutlich, dass es keine Rolle spielt, an wen oder was man glaubt, solange man nur glaubt - und liebt. Subtiler Grusel mit kurzen Schockern - einer meiner ganz großen Favoriten für 2017.

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  • Leserunde zu "Der Fährmann" von Christopher Golden

    Der Fährmann
    Naddlpaddl

    Naddlpaddl

    Ab und zu erscheint ein Horrorroman, der so glaubhaft und furchterregend ist, dass er für immer im Gedächtnis des Lesers weiterlebt.Ihr steht auf Horror à la Stephen King? Nägelkauen und Schweißausbrüche sind für euch ein Muss beim Lesen? Dann seid ihr hier genau richtig! Herzlich Willkommen zur Leserunde von Christopher Goldens "Der Fährmann" erschienen im Buchheim Verlag! Klappentext:Die Ebenen der Realität verschieben sich, als ein uralter Mythos auf furchtbare Weise lebendig wird.David und Janine, die nach einem quälenden Verlust wieder zueinander finden, müssen sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen und den brüchig gewordenen Glauben an sich und ihre Welt wiederfinden.Bewerbt euch jetzt auf ein Leseexemplar und nutzt die Chance 1 von 10 Ebooks zu erhalten und mit mir und dem Verleger zusammen das Buch zu lesen und darüber zu diskutieren! Was ihr dafür tun müsst?Erzählt uns von eurem gruseligsten Erlebnis und landet damit im Lostopf! Mehr Informationen und eine Leseprobe zum Buch gibt es hier:www.buchheim-verlag.de Bitte beachtet die Richtlinien von Lovelybooks für Leserunden

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  • Gruselige Liebe

    Der Fährmann
    Flaventus

    Flaventus

    31. May 2017 um 08:23

    Der Fährmann bringt die Toten für einen kleinen Obolus über den Totenfluss Styx ins Totenreich bzw. zum Eingang des Hades. Soweit die griechische Mythologie. Aber was passiert, wenn es sich dabei nicht um einen Mythos handelt? Was, wenn der Fährmann Realität wird und seine Finger in die hiesigen Gefilde ausstreckt? Was, wenn die Grenze zur Realität verschwimmt? Genau das geschieht in diesem Buch. Ins Totenreich Wenn schon der Fährmann Hauptprotagonist in einem Buch ist, dann dürfen die Toten nicht fehlen. So beginnt dann das Buch auch mit dem Tod und begleitet den Leser durch alle Zeilen. Es ist Janine, die mit dem Tod konfrontiert wird und der sie fortan nicht loszulassen scheint. Zusammen mit ihrem Lehrerkollegen David erfahren sie absonderliche Situationen, in denen sich nicht nur die beiden Figuren fragen, was nun Traum ist und was Realität. Diese Grenze verschwimmt zusehends und erzeugt vor allem zu Beginn eine gruselige Stimmung.   Mehr Grusel als Horror Das Buch wird als intelligenter Horror beworben. Und so findet sich zwar die ein oder andere Darstellung von Gewalt in diesem Buch, aber der Fokus liegt eindeutig im subtilen Grusel. Somit ist das Buch auch für Zartbesaitete geeignet, die sich vom Horrorgenre für gewöhnlich fern halten. Der angenehme Schreibstil sorgt ebenfalls für ein Lesevergnüngen. Wird in vielen Büchern des Genres gern auf eine simple und einfältige Sprache zurückgegriffen, so ist der Stil in diesem Buch ein deutlich gehobener. Nicht zuletzt sorgt die bildliche Darstellung der Ereignisse für ein angenehmes Kopfkino, ohne dass Golden in eine allzu blumige Umschreibung verfällt.   Philosophie vs. Horror Der Hintergrund des Buchs ist dann auch deutlich tiefgründiger als es für ein Horrorbuch üblich ist. Zuweilen kann sich der Leser sogar mit philosophischen Elementen ausgesetzt sehen, so er sich denn darauf einlassen möchte. Dazu passend sind die Charaktere durch die Reihe sehr authentisch gezeichnet und fügen sich sehr gut in die Geschichte ein. Als kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings hin und wieder die Spannung auf der Strecke, so dass der Spannungsbogen nicht durchgehend oben bleibt. Vor allem zum Ende hin verschwinden die gruseligen Elemente zusehends und die Geschichte mutiert zu einem vorhersehbaren Actionplot. Der allerdings immer noch gut geschrieben ist. Aber für mein Gefühl hätten der Geschichte gerade an dieser Stelle die ein oder andere Wendung gut getan.   Illustrationen Das Buch fällt mit seinem besonderen Cover auf. Dieses Cover entstammt der Feder von John Howe, der auch schon an der bildlichen Umsetzung von Tolkiens Werken mitgewirkt hat. Als Besonderheit finden sich auch im Buch einige Illustrationen, im Stil wie sie hier im Blog zu sehen sind, die meiner Meinung nach qualitativ stark schwanken. Einige finde ich richtig klasse, manche eher nur „so lala“. Unabhängig davon stellen die Illustrationen in meinen Augen kein alleinigen Kaufgrund dar, sondern sind lediglich ein besonderes Schmankerl, an dem sich das Auge vergnügen kann.   Fazit Nein, aus diesem Buch trieft kein literarisches Blut und der Tod wütet auch nicht durch die Menschen. Dieses Buch ist anders und möchte dies schon mit seinem außergewöhnlichen Cover zeigen. Anders zu sein, schafft dieses Buch, aber wahre Begeisterungsstürme kann es zumindest bei mir nicht erzeugen. Keine Frage, es handelt sich um eine gut erzählte Geschichte, die eher einen leichten Grusel beim Leser auszulösen vermag. Die Spannungskurve steigt gerade am Anfang motivierend an, fällt aber leider zum Ende hin ab. Dennoch kann ich dieses Buch jedem interessierten Leser empfehlen, wobei sich nicht nur Freunde des Horrors angesprochen fühlen dürfen, sondern auch Lesern, die dem Horror-Genre für gewöhnlich nicht zugeneigt sind. Diese Rezension findet sich auch auf meinem Blog, auf dem auf ein paar Bilder (auch die Illustrationen) zu sehen sind.

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  • Mythologie trifft auf Gegenwart

    Der Fährmann
    Alrauna

    Alrauna

    29. May 2017 um 22:01

    Der Fährmann - Janine verliert ihr Baby. Dabei wäre auch sie beinahe ums Leben gekommen. Aber als sie dem Fährmann Charon begegnet, schleudert sie ihm die Münzen für die Überfahrt ins Jenseits ins Gesicht und flüchtet zurück ins Leben. Der Fährmann ist fasziniert von Janine und folgt ihr in ihre Welt. Um sie für sich zu gewinnen, geht er über Leichen. Der Fährmann hat mir gut gefallen. Die Verknüpfung von Mythologie, Glauben und Gegenwart fand ich sehr gelungen und unheimlich spannend. Der hier beschriebene Horror zeigt sich nicht in blutigen Schlachten und besondere gewalttätigen Beschreibungen von Handlungen, sondern er zeigt sich sehr subtil. Jede der Protagonisten trifft auf seinen ganz eigenen Horror. Auf die Erschütterung seines Glaubens oder Geister aus der Vergangenheit. Das hat mir gut gefallen. Die bildliche Sprache hat es mir leicht gemacht, die einzelnen Personen kennenzulernen und entweder zu mögen oder aber auch abzulehnen und unsympathisch zu finden. Die düstere Stimmung wird toll eingefangen. Beim Lesen fühlte ich mich als stummer Beobachter mitten im Geschehen. Wer es spannend, gruselig und mystisch mag, ist mit diesem Buch mehr als gut beraten. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • War gut, aber ich hatte mir mehr erhofft

    Der Fährmann
    Emmas_Bookhouse

    Emmas_Bookhouse

    28. May 2017 um 06:57

    Der Fährmann – Christopher Golden Buchheim Verlag Gebundene Ausgabe 23,95€ Janine trennte sich von David für ihren Ex Spencer, weil sie dachte, sie könnte vielleicht etwas verpassen. Als sie jedoch schwanger wurde, ließ er sie fallen…… Janine kam ins Krankenhaus und gebar ihr Baby tot, da traf sie zum ersten Mal auf den Fährmann. Aber sie wollte noch nicht gehen und entriss sich ihm. Seit dem passieren merkwürdige Dinge um sie herum, Tote Menschen stehen plötzlich wieder auf und dann noch ihre Träume. David der vom Tod ihres Baby´s durch Anette (beste Freundin der beiden) besuchte Janine im Krankenhaus und somit kamen die beiden sich wieder näher… Beide arbeiten als Lehrer, wobei Janine noch freigestellt ist. Auch bei David passieren merkwürdige Dinge, sieht er z.B. den vor kurzem verstorbenen Kollegen. Ist das bei beiden Einbildung? Warum träumt Janine so real? Was passiert zwischen Janine und David? So viele Fragen tun sich hier auf, die nur beantwortet werden können wenn man das Buch selbst liest. Ich für meinen Teil habe mir ein wenig mehr darunter vorgestellt, aber es war gut. Der Schreibstil ist flüssig, wodurch das Buch sich schnell lesen lässt. Die Protagonisten sind auch gut, einige sympathisch andere weniger, aber das ist ja in jedem Buch so. Wie gesagt ich fand es gut, aber nicht herausragend. Trotzdem sollte sich jeder selbst ein Bild machen, denn Geschmäcker sind bekanntlich ja verschieden. Von mir bekommt es 3 von 5 Sternen aber einfach deshalb weil ich mir mehr erhofft hatte.

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