Snowblind

von Christopher Golden 
3,6 Sterne bei31 Bewertungen
Snowblind
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (15):
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eiskalter Grusel mit Raum für eine Fortsetzung

Kritisch (3):
brokkolinos avatar

Bei der Hälfte abgebrochen, da irgendwie nur noch gefühlt alle Sex haben, aber der "rote Faden" wurde zu selten wieder aufgenommen

Alle 31 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Snowblind"

Das kleine Städtchen Coventry in New England hat schon tausende Schneestürme erlebt
… aber noch keinen wie diesen. Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zurück. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren
haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben
im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen. Und auf der anderen Seite des Landes erhält eine Frau einen Anruf … von einem Mann, der seit zwölf Jahren tot ist.
Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959811941
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Cross Cult
Erscheinungsdatum:04.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.06.2018 bei Ronin-Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    tweedledees avatar
    tweedledeevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: eiskalter Grusel mit Raum für eine Fortsetzung
    eiskalter Grusel

    Schauplatz USA, Coventry in New England: Bei einem Blizzard vor zwölf Jahren gab es eine hohe Anzahl Toter, einige Leichen wurden erst nach Tagen unter den Schneemassen gefunden. Viele Familien haben ein Todesopfer zu beklagen und sind über den Verlust nie hinweggekommen. Jetzt meldet der Wetterdienst wieder einen Blizzard, kurz bevor der Sturm zuschlägt verändern sich einige Einwohner auf merkwürdige Weise. Wesensveränderungen bei den einen, andere wiederum vergessen wesentliche Dinge und man ahnt, dass hier übersinnliche Mächte im Spiel sind.

    Die Story hat für mich den Charme der frühen Stephen King Bücher mit einem leichten Gruselfaktor. Ich hatte das Gefühl dass etwas vor sich geht, das sich aber erst mal noch nicht genau definieren lässt. Nur eine Ahnung, die sich nach dem ersten Teil mit der Handlung von vor zwölf Jahren verfestigt.

    Der Autor bringt die Stimmung im Blizzard toll rüber, die Kälte ist beim lesen spürbar. Der Schreibstil ist so bildhaft, dass viele Szenen bei mir als Kopfkino abliefen.

    Die Story wird aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten geschildert, was für zusätzliche Dynamik sorgt. Jede der Personen hat bei dem damaligen Blizzard entweder einen Angehörigen verloren oder traumatische Erlebnisse. Die Perspektive wechselt ständig, am Ende laufen beim Showdown die Fäden zusammen.

    Für mich ein gelungener Gruselthriller mit einem Ende, das genug Raum für eine Fortsetzung lässt. 4,5 Sterne.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 5 Monaten
    Hält nicht was es verspricht

    Ein grausiger Schneesturm, jede Menge Schnee, Eis und Horror wird hier auf dem Klappentext versprochen - klingt ja erst mal ziemlich spannend. Doch irgendwie hat mich die Geschichte nicht richtig gepackt.


    Der erste Abschnitt war wahnsinnig spannend und ließ sich meiner Meinung nach sehr gut lesen. Die Figuren wurden vorgestellt und es hat mir einfach gut gefallen, dass dieses Schneesturm-Setting so spannend war. Es wirkte zwar so, als wären es unglaublich viele Personen, doch tatsächlich ging das dann doch ganz gut. Ich kam nicht durcheinander.

    Dann ging es 12 Jahre später weiter und irgendwie war alles anders. Erst war es noch aufregend zu lesen, was aus den Personen geworden ist, doch als man das wusste wurde es irgendwie langweilig. Mir fehlte die Spannung, obwohl es ja eigentlich ein spannendes und nervenzerreißendes Buch sein sollte. Es ist aber natürlich nicht alles schlecht. Den Handlungsstrang rund um die kleine Familie von Grace fand ich zum Beispiel wirklich super und am besten von allen.

    Tipp: am besten während eines Gewitters lesen, dann wird es schön authentisch.

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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Geschichte, die sich jedoch etwas in die Länge zieht
    Eiskalte Horrorgeschichte

    Bei einem Schneesturm in einem kleinen Ort sterben viele Leute. 12 Jahre danach gibt es wieder einen Schneesturm, der genauso heftig sein soll wie der vor Jahren. Doch irgendetwas scheint in dem Ort vorzugehen. Menschen verändern sich und die Toten scheinen wieder aufzutauchen, aber nicht als sie selbst.

    Das Buch hat eine sehr bildliche Sprache, wodurch ich mir alles wie in einem Film vorstellen konnte. Besonders die gruselige und düstere Stimmung kommt sehr gut rüber und versetzt einen sogar bei einem heißen Sommertag in eine kalte Winterlandschaft. Das ist in dem Buch wirklich sehr gut gelungen.

    Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Personen beschrieben, weshalb ich erst einmal etwas brauchte um alle kennenzulernen. Aber durch die detaillierte Beschreibungen der Probleme jedes Einzelnen, wird man von Anfang an gut an die Hand genommen und in die Geschichte geführt. Meiner Meinung nach wurde zu viel von den Problemen der Leute beschrieben. Ich habe zwischendurch eher das Gefühl gehabt ein Drama zu lesen als eine Horrorgeschichte und mich etwas gelangweilt. Außerdem passiert nur immer sehr selten ubd kurz etwas Gruseliges, was dann aber gut beschrieben wird. Nicht unbedingt so gruselig, dass man Gänsehaut bekommt, sondern eher auf eine klassische Gruselgeschichten-Art.

    Die Idee der Geschichte finde ich allgemein richtig gut. Es verleiht der Geschichte zwar einen Fantasy-touch, ist aber doch sehr intetessant und ich habe beil Lesen darauf gebrannt mehr zu erfahren. Vielleicht kam mir das Buch deshalb so langatmig vor, weil ich einfach die Geheimnisse lösen wollte.

    Ansonsten sind auch die Charaktere gut ausgearbeitet und man lernt sie Stück für Stück immer besser kennen. Doch die in die Länge gezogene Geschichte hat mir den Spaß etwas versaut und auch das Ende konnte mich nicht ganz umhauen, weswegen ich trotz der guten Geschichte etwas enttäuscht bin. Man merkt, dass der Autor viel Talent und auch eine gute Umsetzung geschaffen hat, doch ich hätte mir den Schwerpunkt auf das Gruselige mehr gewünscht, anstatt so viel über die Lebensdramen der Personen zu erfahren.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 5 Monaten
    Sie kommen, um dich zu holen...

    Das Städtchen Coventry in Neuengland wird von einem starken Schneesturm heimgesucht. Die bittere Bilanz nach dem Blizzard weist mit 18 Menschen eine hohe Anzahl an Opfern aus. Die Trauer und der Schock sitzt tief und selbst zwölf Jahre später sind die Einwohner von Coventry immer noch ein wenig parallelisiert, wenn ein neuer Schneesturm angekündigt wird. Nun ist es wieder so weit und nach einem kleiner Sturm im Vorfeld erscheinen einige Menschen in diesem  kleinen Städtchen verändert. Hängt es mit dem angekündigten Sturm zusammen? Es geschehen rätselhafte Dinge...

    Meine Aufmerksamkeit wurde zum einen von dem aus meiner Sicht sehr gelungenen Cover und zum anderen von der Empfehlung des Großmeisters der unheimlichen Literatur Stephen King geweckt. Ich nehme es vorweg, meine hohen Erwartungen wurden erfüllt. Der Autor Christopher Golden erzählt die schaurige Geschichte in einem sehr gut zu lesenden und lebendigen Schreibstil. Er beschreibt die unheimliche Atmosphäre in dem kleinen Städtchen aus der Sicht einiger Protagonisten. Anfangs führte dies bei mir zu einigen Ver-wirrungen, aber mit dem Fortgang der Handlung konnte ich die Personen problemlos zuordnen. Den Gruselmoment erzeugt der Autor hier nicht über möglichst blutrünstige und spektakuläre Gewalttaten, sondern über einige mystisch erscheinende Situationen, die rational zunächst nicht erklärbar sind. Er baut so eine clever konzipierte Geschichte auf, in der die Spannung immer weiter steigt und in einem fulminanten Finale endet. "Snowblind" hat durchaus klassische Momente der Horrorliteratur, aber Christopher Golden gibt dem Buch spätestens mit dem Auftritt der Schreckens-verursacher seine eigene Handschrift.

    "Snowblind" ist für mich ein sehr gut gelungener Horror-Roman und ich kann Stephen King nur Recht geben, wenn er sagt: "Dieser Roman lässt deine Knochen und dein Herz gefrieren". Wer Lust hat sich ein wenig zu gruseln, dem sei das Buch ans Herz gelegt, ich bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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    0_Lavender_0s avatar
    0_Lavender_0vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mordende Monster, die auf Schneestürmen reiten, versetzen eine Stadt in Angst und Schrecken
    Gemeinsamer Kampf gegen eiskalte Monster

    Zum Cover:
    Eine offene Hand , in der eine wunderschöne, aber überdimensionale Schneeflocke liegt bildet das Zentrum des Covers. Obwohl das Bild friedlich wirkt, deutet doch die Fläche aus pulverigem Schnee an, dass die Hand zu einem Toten gehören könnte, das sie leblos und starr wirkt.

    Zum Inhalt:
    Während in Coventry, Neuengland, ein Schneesturm wütet, sterben auf mysteriöse Art und Weise Menschen, darunter auch zwei Kinder. Andere Personen verschwinden einfach so, vieles bleibt rätselhaft.
    Das Leben nimmt weiter seinen Lauf, doch 12 Jahre später hat sich der Ort immer noch nicht von den traurigen und mysteriösen Ereignissen richtig erholt. Jeder weitere Schneesturm versetzt die Stadt in einen eigenartigen Zustand.
    Als ein weiterer Schneesturm, der diesmal besonders stark sein soll, naht, beginnt ein Alptraum. Menschen, die man kennt, verhalten sich plötzlich eigenartig, ein Mann verursacht einen Blechschaden nach dem anderen und erklärt, dass er nicht weiß, wie man Auto fährt und wirkt wie ein Kind. Auch andere Personen zeigen plötzlich Eigenschaften der Toten bzw. Vermissten. Bald wird klar, dass der Schneesturm eine Bedrohung mit sich bringt, gegen die nur gemeinsam vorgegangen werden kann. Aber kann man sich überhaupt gegen Wesen wehren, die auf dem Sturm reiten und sich durch jede noch so kleine Spalte in Häuser schleichen können?

    Zum Stil:
    Die Protagonisten werden klar gezeichnet, es ist einfach die verschiedenen Personen auseinanderzuhalten, obwohl viele verschiedene Einzelschicksale erzählt werden. Mehrere Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben. Der Erzählstil ist flüssig, man kommt gut in die Geschichte hinein.

    Fazit:
    Das Buch bietet spannende Unterhaltung. Die Grundidee habe ich bis jetzt noch nirgends zuvor entdeckt, das macht die Story noch interessanter. Eine hervorragende Urlaubslektüre - mit angenehmem Gruseleffekt, wenn man sie im Winter liest.

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    Amilyns avatar
    Amilynvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nach starkem Beginn und weiterem Verlauf flacht das Buch im letzten Drittel recht stark ab
    Das gewisse Etwas ... hat gefehlt

    Schneestürme sind im kleinen Städtchen Coventry in Neuengland nichts außergewöhnliches, doch dieser hier ist ein wahrer Blizzard. Und nicht nur das: er  kostet auch noch mehrere Menschenleben, unter anderem das des 10jährigen Isaac Schapiro. Dessen Bruder Jake glaubt, unheimliche Monster im Schnee gesehen zu haben, die für den Tod des Jungen verantwortlich sind. Zwölf Jahre später versuchen die Hinterbliebenen noch immer, mit den Verlusten der verheerenden Nacht zurechtzukommen, als sich einige Bewohner Coventrys plötzlich eigenartig verhalten. Und sich ein weiterer Blizzard ankündigt.

    Ich finde es immer schwierig, wenn auf dem Cover ein berühmter Autor so groß zitiert wird, dass man denken könnte, er hätte das Buch geschrieben. Hier ist das Stephen King, der findet "Dieser Roman lässt deine Knochen und dein Herz gefrieren". Er warnt außerdem vor der letzten Seite: "Die ist ein Killer".

    Aber dazu später mehr.

    Snowblind geht also mit jeder Menge Vorschusslorbeeren ins Rennen, nicht nur von Stephen King, auch George R. R. Martin und andere Kollegen werden eifrig zitiert. Und zunächst hat das Buch auch alles, was es haben muss, um (zumindest mir) zu gefallen: der Schreibstil ist toll, die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, das Thema ist toll, die Atmosphäre ist dicht und man ist - trotz sommerlichen Temperaturen - richtig drin in diesem Schneesturm. Gerade in dem prologartigen, sehr langen Beginn, in dem der erste Blizzard beschrieben wird, hatte ich das Gefühl, vor lauter Schnee genauso wenig sehen zu können, wie die Figuren selbst. Der Leser folgt sehr vielen Personen, was mich nicht verwirrt hat. Ich konnte allen Geschichten gut folgen. Als es später auch konkret um diese Monster geht, die Jake gesehen haben will (und es ist früh klar, dass er recht hat), hatte ich die Befürchtung, es könnte albern werden, doch auch das ist dem Autor gut gelungen. 

    Im letzten Drittel gibt es jedoch einen gewaltigen Leerlauf. Die Geschichte tritt auf der Stelle. Der Leser weiß, was Sache ist, die Figuren wissen es größtenteils auch, und es gibt nichts mehr wirklich zu entdecken, bis die Geschichte auf den Showdown zugeht. Hier wird vieles wiederholt. Handlungsstrang A ist immer noch so wie vorher, Handlungsstrang B ist immer noch so wie vorher, Handlungsstrang C auch, von D ganz zu schweigen und E hat mich von Anfang an nicht wirklich interessiert, wurde aber zur Sicherheit auch noch mal wiederholt. 

    Danach konnte mich die Geschichte nicht mehr so recht fesseln, obwohl die letzten 100 Seiten wieder sehr gut und spannend waren. Kann aber auch sein, dass von Anfang an irgendwie der Wurm drin war, denn trotz tollem Schreibstil, toll ausgearbeiteten Figuren, einem tollen Thema, vielen Handlungssträngen, die toll zusammengearbeitet wurden und einem tollen Setting - alles von vorne bis hinten toll (bis auf den langatmigen Teil zu Beginn des letzten Drittels, aber reden wir mal nicht davon) -, hat das gewisse Etwas gefehlt, der letzte Kick.

    Schön, wenn ein Buch mich zum Nachdenken anregt, mir etwas beibringt, möglicherweise lebensverändernd war, einfach etwas ganz ganz besonderes, aber das ist nicht der Anspruch, den ich an jede Geschichte habe. Es reicht mir, einfach unterhalten zu werden. Doch selbst unter diesem Aspekt wollte Snowblind nicht so richtig zünden. 

    Der Killersatz stand übrigens nicht auf der letzten Seite (die ich bestimmt tödlicher gefunden hätte, wenn ich nicht diese enormen "Killer-Ansprüche" gehabt hätte, mit denen Stephen King so schön zitiert wurden), sondern schon auf Seite 408, allerdings im negativen Sinn. Es ist ein Satz, den Jake vorbringt und den ich aus Spoiler-Gründen nicht zitieren möchte, doch ich konnte nichts anderes denken als: "Das hat er jetzt bitte NICHT gesagt."

    Fazit: Was war es? Die Lobeshymnen der Kollegen? Haben die einzelnen, sehr guten Komponenten des Romans nicht richtig zusammengespielt? Hat mich der langatmige Teil zu Beginn des letzten Drittels doch so sehr negativ beeindruckt, dass ich das ganze Buch nicht mehr so gut fand wie zuvor? Ich kann es nicht genau sagen. Irgend etwas hat bei dem eigentlich sehr guten Snowblind gefehlt. Trotz der wirklich guten Atmosphäre kann der Roman sicher noch einmal mehr punkten, wenn man ihn im Winter liest, vielleicht war es auch das ...? Von mir bekommt das Buch jedenfalls 3,5***.

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    SunshineSaars avatar
    SunshineSaarvor 6 Monaten
    Interessante Story mit einigen Längen

    Mysterybücher finde ich immer sehr interessant und da Stephen King sogar eine Empfehlung für dieses Buch ausgesprochen hat, war ich sehr neugierig darauf – doch leider konnten meine Erwartungen nicht komplett erfüllt werden.

    Die Story dreht sich um das kleine Städtchen Coventry in New England, das schon tausende Schneestürme erlebt hat - aber noch keinen wie diesen. Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zurück. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren
    haben. Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt...

    Der Schreibstil sagt mir sehr zu und ich finde ihn auch sehr bildhaft, so dass man sich richtig in die Situation des Schneesturms und dem Schrecken, den dieser mit sich bringt, hineinversetzen kann. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben und die Seiten fliegen nur so dahin.

    Ich bin zwar recht gut in die Story hinein gestartet, aber anfangs hatte ich etwas Probleme, die zahlreichen Figuren richtig einzuordnen, denn es spielen schon einige verschiedene Charaktere eine wichtige Rolle in der Geschichte und man erlebt den Schneesturm und die Zeit danach aus verschiedenen Perspektiven. Das hat sich leider erst in der Mitte des Buches gelegt. Alle Figuren sind auf ihre Art und Weise sympathisch und ich habe richtig mitgefiebert.

    Zur Mitte des Buches gab es dann aber leider auch einige Längen, die die Spannung etwas gebremst haben. Erst gegen Ende – als der zweite Sturm auf die Stadt trifft – wird die Spannungsschraube wieder etwas angezogen bis zum tollen und versöhnlichen Ende, das eigentlich Lust auf mehr macht. Vielleicht wird es ja irgendwann eine Fortsetzung geben? Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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    TamiraSs avatar
    TamiraSvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend von Anfang bis Ende - leider teilweise jedoch nicht gruselig genug
    Klassischer Keinstadthorror

    Die kleine Stadt Coventry in New England wird immer wieder von Schneestürmen heimgesucht, weshalb die Bewohner den Blizzard, der zu Beginn der Geschichte über der Stadt tobt, zwar respektieren, aber nicht wirklich fürchten. Als jedoch in diesem Sturm mehrere Menschen sterben und das augenscheinlich nur, weil sie grundlos in den Sturm hinein gegangen sind, sind die Bewohner erschüttert. Als zwölf Jahre später erneut ein Blizzard auf Coventry zukommt, scheinen sich viele Dinge zu wiederholen und auch einige Bewohner benehmen sich seit Beginn des Sturms mehr als seltsam …

     

    Wir folgen in der Geschichte mehreren Personen, aus deren Sicht uns die Ereignisse des ersten Sturms, sowie des Sturms zwölf Jahre später geschildert werden. Ohne genau nachzuzählen würde ich schätzen, dass es ungefähr acht Protagonisten sind, die abwechselnd ihre Geschichte erleben – wobei wir auch schon bei dem Problem wären, das ich mit der Geschichte hatte. Bei acht Protagonisten auf gerade einmal 450 Seiten bleibt natürlich wenig Platz, deren Charaktere best möglich auszuarbeiten. Dadurch bleiben die Charaktere ziemlich blass und sind sich, meiner Meinung nach, auch alle sehr ähnlich. Das ist bei Horrorromanen nicht einmal so schlimm, schließlich müssen wir damit rechnen, dem einen oder anderen Lebewohl sagen zu müssen, doch würde mich die Geschichte mehr vereinnahmen, mehr schocken, würden mir die Charaktere mehr am Herzen liegen. Bei Novellen oder Kurzgeschichten ist das anderes – da habe ich kein Problem, wenn mir nicht alle Ecken und Kanten von Personen geschildert werden -, diese Geschichten leben von einem bitterbösen Ende (mein absoluter Tipp in Sachen bitterböse: Der Mann, der Clive Barker sammelte. Fieser geht es kaum)

    Dagegen lässt sich jedoch auch sagen, dass mich keiner der Protagonisten genervt hat.

     

    Was das Buch jedoch ist: spannend. Und das von Anfang bis Ende. Man wird ab der ersten Seite in die Geschichte hinein gezogen, erlebt den Sturm aus der Sicht verschiedener Personen und spürt die starke Bedrohung, die über der Stadt liegt. Mir persönlich hätte es zwar besser gefallen, wäre das „Etwas“, das sich in dem Sturm befindet, nicht bereits so früh sichtbar, doch trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weiter geht. Die Atmosphäre ist sehr dicht und hätte ich das Buch im Winter gelesen, hätte es mir vielleicht sogar noch ein wenig besser gefallen. Doch trotz warmer Temperaturen in der Realität, schaffte es der Roman mehrmals mich erschauern zu lassen.

     

    Das Buch hat mich also hervorragend unterhalten, wobei aber eindeutig noch Luft nach oben bleibt. Christopher Golden ist also ein Name, den ich mir merken und dessen zukünftigen Werke ich weiter beobachten werde. (Fun Fact: Christopher Golden hat, wie ich soeben nachgelesen habe, mit seinem letzten Buch „Ararat“ den Bram Stoker Award gewonnen. Es bleibt also spannend!)

    Nebenbei zu erwähnen finde ich es lobenswert, dass ein Horror-Roman ins Deutsche übersetzt wurde. Hier scheint ja der Markt nach wie vor sehr klein zu sein und mehr als 90% schaffen es gar nicht bis zu einer Übersetzung.

    Um das zu ändern: Lest mehr Horror-Romane!


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    Nachtschattenmaedchens avatar
    Nachtschattenmaedchenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Packend und angsteinflößend. Allerdings nur der Anfang, ich hab definitiv mehr erwartet!
    Starker Anfang - Schwaches Ende

    Das Buch spielt in einem kleinen Städtchen in Neuengland in dem es schon Tausende Schneestürme gegeben hat. Doch keiner war so wie der vor 12 Jahren. 18 Bewohner der Stadt sind nie wieder aus dem Unwetter zurückgekehrt.

    12 Jahre Später zieht ein weiterer Schneesturm auf, einer der noch schlimmer werden wird wir der letzte… . Mehr will ich von der Handlung gar nicht sagen, weil mich der ziemlich ausführliche Klappentext zwar Neugierig aber am Anfang des Lesens eher verwirrt hat.

    „Packend und angsteinflößend. Dieser Roman lässt deine Knochen und dein Herz gefrieren – selbst im Hochsommer. Wirf all deine alten Es war eine finstere und stürmische Nacht-Romane weg; der hier ist der einzig wahre.Und nimm dich in Acht vor der letzten Seite. Die ist ein Killer“

    Mit diesen Worten beschreibt Stephen King „Snowblind“, ein Roman, der in die Horrorliteratur eingeordnet wird. Ich kann diesen Worten nur wenig zustimmen!

    Wenn ich nur die ersten 100 Seiten beschreiben müsste, dann wären die Worte von Stephen King auch für mich zutreffen. Denn die waren toll und haben all meine Erwartungen am mein erstens „Horrorbuch“ erfüllen können. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, wie die völlig unterschiedlichen Charaktere (es gibt ein paar) miteinander zusammenhängen. Und allgemein, was eigentlich damals passiert ist. Packend und angsteinflößend hat da definitiv zugetroffen.

    Danach hat der Roman jedoch immer mehr abgenommen. Die Handlung ist nur noch vor sich hingeplätschert und gegruselt hab ich mich auch nicht mehr. Zwar hat man die Charakter besser kennen gelernt und eben diese schon angesprochene Verbindung herausgefunden aber die Spannung war eigentlich weg. Zusätzlich haben mich die Andeutungen, die in der Geschichte gemacht werden irritiert, weil ich mit einer realistischen Geschichte gerechnet hab. Dem Autor ist die Eingliederung der Fantasyelemente in die Handlung allerdings sehr gut gelungen. Das hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings hab ich durch die träge Handlung das Buch ein bisschen aus den Augen verloren und eher in anderen Büchern weiter gelesen.

    Meine Hoffnung lag auf den letzten 100 Seiten. Die Spannung wurde zwar wieder aufgebaut, aber trotzdem konnte das Ende den ersten 100 Seite lange nicht das Wasser reichen. Auch Stephen Kings Meinung über die letzte Seite kann ich nicht zustimmen. Ich hab von dem Ende einfach deutlich mehr erwartet. Für mich war es eher vorhersehbar und durch die vorherige Durststrecke hab ich auch irgendwie die Interesse an der Geschichte verloren.

    Nach dem Lesen war ich von dem Buch eher enttäuscht und hab mir einfach mehr erwartet. Vor allem nach dem tollen Einstieg hab ich gehofft, dass der Autor dahin zurückfinden würde, dies war aber leider nicht der Fall. Ich hab auch mehr Spannung und Gruselfaktor erwartet. Trotzdem ist das nur meine Meinung zu dem Buch und vielleicht gefällt es dir ja viel besser. Ich wünsch viel Spaß mit dem Buch, falls ich jetzt nicht zu sehr davon abgeschreckt habe :)

    2,5 Sterne

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    Sannis avatar
    Sannivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Leichte Spannung bis zu einem Punkt. Dann eher Ernüchterung.
    Hmm.....

    War zu Anfang recht gut und die Spannung war auch da. Aber leider konnte es mich nicht ganz so überzeugen zum Schluss hin. 
    Irgendwas hat gefehlt. Daher nur  3 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Cross-Cult_Verlags avatar
    Eine Kleinstadt, ein gewaltiger Schneesturm & gruseliger Horror

    Was wäre, wenn ein heraufziehender Sturm kein gewöhnlicher Sturm ist, sondern unfassbare Schrecken mit sich bringt?

    Begebt euch mit „Snowblind - Tödlicher Schnee“ mitten hinein in einen eisigen und gefährlichen Schneesturm, der eine kleine Stadt in Ausnahmezustand versetzt. Erlebt das Unfassbare, das sich zuletzt schon 12 Jahre zuvor in Coventry ereignet hat und packt euch warm ein, um gegen den Sturm und seine Schrecken gewappnet zu sein!

    „Dieser Roman lässt deine Knochen und dein Herz gefrieren.“ Stephen King

    Über den Autor Christopher Golden:
    Der in den USA geborene Christopher Golden ist ein New-York-Times-Bestsellerautor. Er schreibt Bücher für Jugendliche und Erwachsene, darunter Einzelwerke wie „ Snowblind“. 
    Golden begibt sich aber auch in die phantastische Welten von Serien und Filmen wie „ Buffy the Vampire Slayer“ oder „ Hellboy“. 

    Und darum geht’s genau in „Snowblind - Tödlicher Schnee“:

    Das kleine Städtchen Coventry in New England hat schon tausende Schneestürme erlebt … aber noch keinen wie diesen.

    Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zurück. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen. Und auf der anderen Seite des Landes erhält eine Frau einen Anruf … von einem Mann, der seit zwölf Jahren tot ist.


    Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt.


    Und so könnt ihr teilnehmen:

    Beantwortet uns bis einschließlich 31. März 2018 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren:

    Ein gewaltiger Schneesturm zieht auf: Wie bereitet ihr euch darauf vor, was sind die wichtigsten Dinge, um zu überleben?

    * Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!
    Zur Leserunde

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