Christopher Golden Snowblind

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Inhaltsangabe zu „Snowblind“ von Christopher Golden

Das kleine Städtchen Coventry in New England hat schon tausende Schneestürme erlebt
… aber noch keinen wie diesen. Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zurück. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren
haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben
im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen. Und auf der anderen Seite des Landes erhält eine Frau einen Anruf … von einem Mann, der seit zwölf Jahren tot ist.
Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt.

Ein richtig guter Horror-Roman, den man für die volle Wirkung definitiv im Winter lesen soll.

— NiWa

Sehr guter Thriller im "Stephen King-Style". Seid Ihr bereit für den nächsten Schneesturm?

— Schwamm

Großartige Spannung mit einer perfekten Atmosphäre - eine leise, unheimliche Stimmung, die sich immer mehr aufbaut: klasse!

— Aleshanee

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  • Ein Hauch Stephen King

    Snowblind

    Alexandra_Luchs

    13. November 2017 um 15:11

    In „Snowblind“ wird eine kleine Stadt in Neuengland von einem furchtbaren Blizzard heimgesucht. In der eisigen Kälte kommen etliche Menschen zu Tode oder verschwinden spurlos. Eine Katastrophe, die tiefe Narben in der Seele des kleinen Ortes hinterlässt. Als zwölf Jahre später ein neuer, umso größerer Schneesturm auf den Ort zuzieht, beginnt sich Unheimliches abzuspielen. Ich kann es mir nicht erklären. Ob es das Setting dieser Kleinstadt, die doch stark an Kings Maine erinnert, ist oder die Art und Weise die Geschichte aus der Perspektive mehrerer verschiedener, ebenso durchschnittlicher wie sympathischer, Figuren zu erzählen. Irgendwie fühlte sich „Snowblind“ wirklich ein bisschen nach Stephen King an. Die verschiedenen Figuren werden mit interessanten Hintergrundgeschichten vorgestellt und später erzählt sich die große Tragödie nur aus den einzelnen Splittern ihrer Erlebnisse. Dadurch kommt das Gefühl auf, wirklich dabei gewesen zu sein und nicht nur einen Grusel- oder Katastrophenfilm zu verfolgen. Ich persönlich mochte auch die Mischung aus realer Bedrohung durch eine unberechenbare (aber eben doch irgendwie alltägliche) Naturgewalt und beinahe übernatürlichem Horror. Stilistisch ist „Snowblind“ schnörkellos und prägnant, aber nicht ohne Atmosphäre. Obwohl alles in knappen Worten beschrieben ist, bleibt genug Raum für Beobachtungen und Gefühle der Protagonisten. Perfekt, um das Buch an stürmischen Abenden zu lesen und sprichwörtlich mitzuzittern. Erzählerisch konnte mich „Snowblind“ wirklich in vieler Hinsicht überzeugen und durch einen starken Spannungsbogen auch bis zum Schluss fesseln. Einziger Abstrich ist das Fehlen einer tieferen Ebene hinter dieser Geschichte. Zwar ist „Snowblind“ keineswegs so trashig und platt, wie es vielleicht auf den ersten Blick wirkt. Eine etwas tiefere Botschaft hätte der starken Geschichte aber wirklich gut getan. Insgesamt hat mir die Geschichte trotzdem wirklich gut gefallen, ein düsterer aber nicht blutiger Horrorroman für kalte Tage.

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  • Eiskalter Horror

    Snowblind

    NiWa

    14. October 2017 um 19:43

    Coventry in New England hat schon etliche Schneestürme hinter sich gebracht. Aber dieser Schneesturm ist beispiellos. Menschen sind in den Sturm hinausgegangen und nie wieder gekehrt. Viele haben den Tod gefunden. Zwölf Jahre später zieht erneut ein Sturm dieses Ausmaßes auf, der von mysteriösen Erscheinungen begleitet wird.„Snowblind. Tödlicher Schnee“ ist ein eiskalter Horror-Roman vom Feinstem. Christopher Golden lässt die Urgewalt eines Schneesturms über das kleine Städtchen Coventry brausen und zieht den Leser von der ersten Seite an mit.In Coventry ist man an Schneestürme gewöhnt. Doch der Schneesturm vor zwölf Jahren hat tiefe Narben in der Stadt hinterlassen. Viele Menschen sind gestorben oder nie mehr aufgetaucht. Jetzt kündigt sich ein weiterer Sturm in der kleinen Stadt an und die Menschen werden von seltsamen Begebenheiten heimgesucht. Ein toter Mann ruft an und ein Mädchen glaubt, ihren verstorbenen Vater zu sehen.Zu Beginn ist man mitten im ersten Schneesturm, der zahlreiche Opfer gefordert hat. Ganz langsam baut sich die Spannung auf, während sich der Sturm zusammenbraut:Die Restaurantbesitzerin Ella hofft, dass sie noch rechtzeitig ihr Restaurant schließen kann. Die Lehrerin Allie hat sich nach dem Tod ihres Mannes endlich wieder verliebt und schaut optimistisch der Zukunft entgegen. Während sich TJ als Musiker durchschlägt und ein Auge auf Ella geworfen hat. All diese Schicksale - und noch einige mehr - werden während des ersten Schneesturms durcheinander gewirbelt und keiner ahnt, dass der Albtraum erst angefangen hat. Denn zwölf Jahre später werden sich erneut ihre Wege im Schneesturm kreuzen.Mir hat die Atmosphäre besonders gut gefallen. Von Beginn an hat mich der Autor in dieses kalte Schneesturm-Ambiente versetzt. Ich hatte richtig die Dunkelheit mit ihren dicken Flocken vor Augen und den schneidenden Wind im Gesicht.Genauso authentisch habe ich die Figuren empfunden. Jeder Charakter ist nachvollziehbar und tiefsinnig beschrieben und hat auf mich glaubwürdig gewirkt.Die Handlung an sich ist bestimmt nicht neu, konnte mich trotzdem sofort für sich einnehmen. Im Sturm ist man abgeschnitten von der Welt, muss sich im Haus verschanzen, sitzt ohne Strom in der Finsternis und hätte auch ohne Mystery-Aspekte genug mit sich selbst und der Naturgewalt zutun. Dazu kommen Horror-Elemente, die mir eingangs den Atem gefrieren ließen, auch wenn sie sicherlich nicht neu im Genre sind. Wer mit dem Autor schon einmal Bekanntschaft gemacht hat, wird schnell ein bewährtes Muster entdecken. Das mochte ich recht gern, wobei ich mir aber doch ein bisschen mehr Informationen zum Hintergrund gewünscht hätte.Mittendrin habe ich einen leichten Durchhänger empfunden. Hier hatte ich das Gefühl, dass die Handlung einfach nicht weitergeht, was sich dennoch rasch wieder gelegt hatte, und dem Lesevergnügen nicht schadete.Meiner Meinung nach ist „Snowblind. Tödlicher Schnee“ ein richtig guter Horror-Roman, den man für die volle Wirkung definitiv im Winter lesen soll. Beißende Kälte, schneidender Wind und schaurige Grusel-Elemente machen diese Geschichte zu einem eiskalten Leseereignis, das ich Horror- und Mystery-Liebhabern uneingeschränkt empfehlen kann.

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    • 8
  • Spannend und eindrücklich!

    Snowblind

    Sirene

    26. September 2017 um 10:39

    Das passende Buch für kalte, stürmische Winter, während man selber geborgen im Warmen sitzt. "Snowblind" entführt den Leser in einen furchtbaren Schneesturm vor dem keiner sicher ist und der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, dabei wirken alle Charaktere sehr authentisch und man ist schnell im Buch drinnen. Es war schon ein kleines Highlight gewesen, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkel zu lesen, so wie er es schrieb brachte es nicht nur Abwechslung rein, sondern wurde noch spannend und gab den Charakteren, als auch Handlung Tiefe. Einerseits ist der Schreibstil einfach, ohne komplizierte verschachtelte Sätze, andererseits brauchte ich einen Moment um hinter die Handlung zu kommen, weil Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Stück für Stück kam man so den Charakteren immer näher und auch der Handlung, dabei wurden die beschriebenen Dinge immer eindrücklicher. Der Schnee, die eisige Kälte und die Gefühle der Charaktere, als das konnte man fühlen. Auch wenn es auf den ersten Blick einfach geschrieben ist, so ist es ziemlich gut geschrieben und ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass die Eindrücke so gut auf mich projiziert hat. Der Roman "Snowblind" ist auf seine Art gruselig, ohne Blut und rennender Axt, wenn ich es mal so sagen kann. Es gibt einen ein aufregendes und zugleich beklemmendes Gefühl, sobald man tiefer abtaucht.Ein Thriller zum weiterempfehlen! Es holte mich an verschiedenen Stellen ab, angefangen bei den authentischen Charakteren bis zu so manchen Wendungen zum Ende hin. 

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  • Großartige Spannung mit perfekter Atmosphäre

    Snowblind

    Aleshanee

    05. September 2017 um 07:55

    Ein Sturm braut sich zusammen über dem Städtchen Coventry in Boston, Massachusetts. Schon von der ersten Seite an hat es der Autor geschafft, genau diese Stimmung einzufangen: das Schneetreiben, die Kälte, die die Anwohner in die Häuser treibt, und kleine, aber doch schon unheimliche Details, die etwas grauenvolles ankündigen.Ella ist 32, eine alleinstehende, bodenständige Frau und Besitzerin des Restaurants "The Vault"TJ ist Musiker und spielt immer wieder live auf seiner Gitarre im "The Vault" und hat eine heimliche Zuneigung zu Ella entwickelt.Allie Schapiro ist Witwe und ihre Liebe zu Nick soll nun offiziell werden und sie hoffen, dass ihre Kinder damit klar kommen werden.Joe Keenan hat eine Karriere als Police Officer vor sich und ist motiviert, seinen Job gut zu erledigen.Doug Manning gilt allgemein als Versager, doch er gibt sein Bestes, um seiner Frau Cheri trotz der desolaten Wirtschaftslage ein gutes Leben zu bieten.Sie alle sind involiert in die Ereignisse, die sich während des heftigen Blizzards zu einem schrecklichen Unglück nach dem anderen aneinanderreihen. Sie alle sind ganz normale Menschen, mit Ecken und Kanten, mit Stärken und Schwächen und dabei individuell aber doch authentisch und man kann sich sehr gut mit ihnen identifizieren. Alltäglicher Alltag, in den sich das Grauen auf leisen und doch stürmischen Sohlen einschleicht und das Leben aller aus seinen Angeln reißt. Genau da setzt der Autor an, denn diese an sich ganz normale Situation eines Schneesturms entwickelt sich zu einem perfiden Spiel, das keiner der Figuren auch nur hätte ahnen können!Erzählt wird aus den verschiedenen Perspektiven und zeigt damit sehr eindrucksvoll, wie unterschiedlich jeder mit dem Geschehen umgeht. Doch dieser Sturm war nur der Anfang, denn 12 Jahre später kündigt sich abermals ein Blizzard an und jeder von ihnen wird erneut mit etwas konfrontiert, was sie an die Grenzen ihres Vorstellungsvermögen treibt. Dabei verbindet der Autor sehr geschickt die Vergangenheit mit der Gegenwart, die Schicksale der Figuren - es wird unheimlicher, die neuen Entwicklungen treiben die Spannungen immer mehr in die Höhe und das Finale endet mit einem besonderen Knalleffekt. © AleshaneeWeltenwanderer

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  • Fürchte dich vor dem nächsten Schneesturm. Es könnte dein letzter sein...

    Snowblind

    Schwamm

    28. August 2017 um 20:28

    Der Autor Christopher Golden ist bisher eher den US-amerikanischen Buchfreunden ein Begriff. Er schrieb Romane u.a. zu Buffy, The Myth Hunters und Strangewood und verkaufte bislang mehr als 8 Millionen Exemplare. Er lebt mit seiner Familie in Massachusetts.   Das Buch Snowblind - Tödlicher Schnee erschien bereits vor über 3 Jahren unter dem Titel Snowblind: A Novel in den USA und schaffte es sogar damit zu einer Rezension der derzeit unangefochtenen Nummer eins der Horrorthriller: Stephen King. King lobt den Roman und titelt selbst „Dieser Roman lässt deine Knochen und dein Herz gefrieren“. Und doch hatte keiner der deutschen Verlagshäuser ein Auge auf den Roman, sodass der Cross-Cult Verlag nun, mehr als 3 Jahre später, die Geschichte um das Städtchen Coventry in New England ins deutsche übersetzt und bringt uns diese nun am 04.09.2017 auf den deutschen Buchmarkt.     Worum geht es? Coventry ein kleines Städtchen in New England erlebt jedes Jahr aufs Neue einen Schneesturm und jedes Mal scheint der nächste heftiger zu sein, als der im Jahr zuvor. Die Menschen arrangieren sich mit dem Wetter, doch bei einem der schlimmsten Blizzards vor 12 Jahren wurde alles anders: Dutzende Menschen wurden von dem Schnee wie vom Erdboden verschluckt, verschwanden und wurden nie wieder gesehen.   Zwölf Jahre später scheint sich der Blizzard zu wiederholen, die Wetterstationen rechnen mit einem Schneesturm, der dem vor zwölf Jahren in nichts nachstehen wird und noch während sich die Bewohner zurückerinnern, geschehen merkwürdige Dinge. Plötzlich erhält eine Frau auf der anderen Seite der USA einen Anruf, von einem Mann, der seit genau zwölf Jahren tot ist. Und dies ist nicht die einzige Person, die von seltsamen Ereignissen und Begegnungen überrollt wird ...     Fazit Snowblind könnte selbst aus der Feder des bereits erwähnte Stephen King stammen. Die Story ist sehr durchdacht, spannend bis zur letzten Seite und die Protagonisten sehr gut ausgewählt. Anfangs springt man sehr oft und schnell durch die einzelnen Hauptpersonen, was von einem erstmals ein bisschen störend empfunden werden kann, doch hat dies für den weiteren Verlauf eine enorme Bedeutung. Denn nur wenn man jede einzelne Person kennt, versteht man den roten Faden der Geschichte und erkennt die Zusammenhänge. Auch der Zeitsprung von der Vergangenheit vor zwölf Jahren, in das Heute und Jetzt ist Christopher Golden gelungen. Daher kann ich alles in einem, Snowblind wärmstens empfehlen und noch immer frage ich mich, weshalb viele andere das Potenzial dieser Novelle nicht erkannt haben. Immerhin ist in den USA bereits eine Verfilmung in Serienformat geplant. Der Cross-Cult Verlag liefert uns hier einen Roman für die noch anstehenden kälteren Tage und Christopher Golden wird es damit hoffentlich ermöglicht werden, auch auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen.

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