Christopher Golden Snowblind

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 5 Leser
  • 9 Rezensionen
(6)
(6)
(4)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Snowblind“ von Christopher Golden

Das kleine Städtchen Coventry in New England hat schon tausende Schneestürme erlebt
… aber noch keinen wie diesen. Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zurück. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren
haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben
im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen. Und auf der anderen Seite des Landes erhält eine Frau einen Anruf … von einem Mann, der seit zwölf Jahren tot ist.
Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt.

Packend und angsteinflößend. Allerdings nur der Anfang, ich hab definitiv mehr erwartet!

— Nachtschattenmaedchen

ein sehr gelungenes Buch, was mich an manchen Stellen frösteln ließ

— Daniela34

Leichte Spannung bis zu einem Punkt. Dann eher Ernüchterung.

— Sanni

Gelungener Horror Roman, der meine Erwartungen jedoch nicht ganz treffen konnte!

— Amanda1311

4,5 ☆ für eine spannende und düstere Geschichte mit hohem Spannungslevel. Perfekt für lange, kalte Winterabende.

— chuma

Ein ganz toller Schreibstil und eine besondere Geschichte!

— Luiline

Extrem hoher Gruselfaktor!

— JaHu_712

Das Wetter wurde wunderbar beschrieben.. .

— Irrenmagnet

Potential - aber zu langatmig

— Isabel_Benner

Geniale Idee, Atmosphäre top, leider letztlich ohne große Spannung oder Grusel. Die Erscheinungen stammten eher aus einem Kinderbuch.

— BerniGunther

Stöbern in Krimi & Thriller

Invisible

Gab schon bessere

Knopf

Hangman - Das Spiel des Mörders

Eine gute Fortsetzung

Frau-Aragorn

Spreewaldrache

Mord im Spreewald - guter Stoff für eine echte Familienfehde.

Ninas_Buecherbasar

Was ihr nicht seht

Spannend bis zum Ende. Sehr gute Charaktere.

Schwamm

The Ending

Ab einem gewissen Punkt habe ich geahnt worauf das Ganze hinausläuft trotzdem, großartig gemacht. Ich hätte gerne mehr solcher Bücher bitte.

AmiLee

So bitter die Rache

Ein gut erzählter psychologischer Krimi, aber leider auch mit Längen.

dermoerderistimmerdergaertner

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Starker Anfang - Schwaches Ende

    Snowblind

    Nachtschattenmaedchen

    17. April 2018 um 20:07

    Das Buch spielt in einem kleinen Städtchen in Neuengland in dem es schon Tausende Schneestürme gegeben hat. Doch keiner war so wie der vor 12 Jahren. 18 Bewohner der Stadt sind nie wieder aus dem Unwetter zurückgekehrt. 12 Jahre Später zieht ein weiterer Schneesturm auf, einer der noch schlimmer werden wird wir der letzte… . Mehr will ich von der Handlung gar nicht sagen, weil mich der ziemlich ausführliche Klappentext zwar Neugierig aber am Anfang des Lesens eher verwirrt hat. „Packend und angsteinflößend. Dieser Roman lässt deine Knochen und dein Herz gefrieren – selbst im Hochsommer. Wirf all deine alten Es war eine finstere und stürmische Nacht-Romane weg; der hier ist der einzig wahre. Und nimm dich in Acht vor der letzten Seite. Die ist ein Killer“ Mit diesen Worten beschreibt Stephen King den „Snowblind“, ein Roman, der in die Horrorliteratur eingeordnet wird. Ich kann diesen Worten nur wenig zustimmen! Wenn ich nur die ersten 100 Seiten beschreiben müsste, dann wären die Worte von Stephen King auch für mich zutreffen. Denn die waren toll und haben all meine Erwartungen am mein erstens „Horrorbuch“ erfüllen können. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, wie die völlig unterschiedlichen Charaktere (es gibt ein paar) miteinander zusammenhängen. Und allgemein, was eigentlich damals passiert ist. Packend und angsteinflößend hat da definitiv zugetroffen. Danach hat der Roman jedoch immer mehr abgenommen. Die Handlung ist nur noch vor sich hingeplätschert und gegruselt hab ich mich auch nicht mehr. Zwar hat man die Charakter besser kennen gelernt und eben diese schon angesprochene Verbindung herausgefunden aber die Spannung war eigentlich weg. Zusätzlich haben mich die Andeutungen, die in der Geschichte gemacht werden irritiert, weil ich mit einer realistischen Geschichte gerechnet hab. Dem Autor ist die Eingliederung der Fantasyelemente in die Handlung allerdings sehr gut gelungen. Das hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings hab ich durch die träge Handlung das Buch ein bisschen aus den Augen verloren und eher in anderen weiter gelesen. Meine Hoffnung lag auf den letzten 100 Seiten. Die Spannung wurde auch wieder aufgebaut, aber trotzdem konnte das Ende den ersten 100 Seite lange nicht das Wasser reichen. Auch Stephen Kings Meinung über die letzte Seite kann ich nicht zustimmen. Ich hab von dem Ende einfach deutlich mehr erwartet. Für mich war es eher vorhersehbar und durch die vorherige Durststrecke hab ich auch irgendwie die Interesse an der Geschichte verloren. Nach dem Lesen war ich von dem Buch eher enttäuscht und hab mir einfach mehr erwartet. Vor allem nach dem tollen einstieg hab ich gehofft, dass der Autor dahin zurückfindet, war leider nicht der Fall. Ich hab auch mehr Spannung und Gruselfaktor erwartet. Trotzdem ist das nur meine Meinung zu dem Buch und vielleicht gefällt es dir ja viel besser. Ich wünsch viel Spaß mit dem Buch, falls ich jetzt nicht zu sehr davon abgeschreckt habe :) 2,5 Sterne

    Mehr
  • Lesemarathon zu Ostern vom 30. März bis 2. April 2018 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    4 Tage LeserEi – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Ein langes Osterwochenende steht bevor und wie könnte man diese Zeit am besten nutzen? Natürlich auch zum Naschen von Schoko-Osterhasen und Eiersuchen, aber vor allem doch zum gemütlichen Lesen, oder? Deshalb starten wir in unseren nächsten Lesemarathon und freuen uns hier auf einen tollen Austausch rund um unsere aktuellen Bücher.Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 30. März  - 2. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele schöne Lesestunden mit euch!

    Mehr
    • 653
  • Leserunde zu "Snowblind" von Christopher Golden

    Snowblind

    Cross-Cult_Verlag

    Eine Kleinstadt, ein gewaltiger Schneesturm & gruseliger Horror Was wäre, wenn ein heraufziehender Sturm kein gewöhnlicher Sturm ist, sondern unfassbare Schrecken mit sich bringt? Begebt euch mit „Snowblind - Tödlicher Schnee“ mitten hinein in einen eisigen und gefährlichen Schneesturm, der eine kleine Stadt in Ausnahmezustand versetzt. Erlebt das Unfassbare, das sich zuletzt schon 12 Jahre zuvor in Coventry ereignet hat und packt euch warm ein, um gegen den Sturm und seine Schrecken gewappnet zu sein! „Dieser Roman lässt deine Knochen und dein Herz gefrieren.“ Stephen King Über den Autor Christopher Golden: Der in den USA geborene Christopher Golden ist ein New-York-Times-Bestsellerautor. Er schreibt Bücher für Jugendliche und Erwachsene, darunter Einzelwerke wie „ Snowblind“.  Golden begibt sich aber auch in die phantastische Welten von Serien und Filmen wie „ Buffy the Vampire Slayer“ oder „ Hellboy“.  Und darum geht’s genau in „Snowblind - Tödlicher Schnee“: Das kleine Städtchen Coventry in New England hat schon tausende Schneestürme erlebt … aber noch keinen wie diesen.Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zurück. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen. Und auf der anderen Seite des Landes erhält eine Frau einen Anruf … von einem Mann, der seit zwölf Jahren tot ist. Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt. Und so könnt ihr teilnehmen: Beantwortet uns bis einschließlich 31. März 2018 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren: Ein gewaltiger Schneesturm zieht auf: Wie bereitet ihr euch darauf vor, was sind die wichtigsten Dinge, um zu überleben? * Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!

    Mehr
    • 94
  • Hmm.....

    Snowblind

    Sanni

    12. February 2018 um 20:53

    War zu Anfang recht gut und die Spannung war auch da. Aber leider konnte es mich nicht ganz so überzeugen zum Schluss hin. 
    Irgendwas hat gefehlt. Daher nur  3 Sterne.

  • Klare Leseempfehlung

    Snowblind

    Luiline

    12. February 2018 um 15:12

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman  "Snowblind - Tödlicher Schnee" von Christopher Golden. Verlag: Cross Cult / Seitenzahl: 400 / Erscheinungsjahr: 2017 / Originaltitel: "Snowblind" (2014) / Übersetzung: Stephanie Pannen / ISBN: 978-3959811941 / Preis: 7,99€ (E-Book) / 15€ (TB) Inhalt: Das kleine Städtchen Coventry in New England hat schon tausende Schneestürme erlebt… aber noch keinen wie diesen. Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zurück. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen. Und auf der anderen Seite des Landes erhält eine Frau einen Anruf … von einem Mann, der seit zwölf Jahren tot ist.Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt. Meine Meinung:  Wenn Stephen King dieses Buch lobt, dann kann es ja nur gut werden. Und ich wurde nicht enttäuscht!  Man begleitet als Leser mehrere Protagonisten und bekommt die Geschichte so aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Zunächst gibt es einen Rückblick und man erfährt etwas über den verheerenden Sturm vor zwölf Jahren. Dann gibt es einen Sprung in die Gegenwart und es steht wieder ein Schneesturm vor der Tür. Der Autor hat einen sehr atmosphärischen Schreibstil und schafft eine düstere Stimmung.   Das Buch ist daher perfekt für den Winter. Die Geschichte ist spannend und fesselnd und an keiner Stelle langatmig. Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch. Es gibt auch eine überraschende Wendung, die mir sehr gut gefallen hat. Das Buch enthält übernatürliche Elemente, die aber sehr gut in die Geschichte passen und keineswegs fehl am Platz sind. Der Grusel kommt auch nicht zu kurz, hätte aber noch ausgeprägter sein können. Das Buch hat relativ gemischte Bewertungen, daher scheint es nicht jedem zu gefallen.  Mich hat das Buch vom Stil her ein wenig an den Thriller "Snow - Die Kälte" von Ronald Malfi erinnert. Das Buch von Golden hat mir aber noch besser gefallen. Daher gibt es von mir 5 Sterne!

    Mehr
  • Gänsehautfaktor - nicht nur wegen des Buchtitels

    Snowblind

    JaHu_712

    11. January 2018 um 18:59

    Ich habe dieses Buch gekauft, weil auf dem Cover die Leseempfehlung meines Lieblingsautors Stephen King abgedruckt ist. Und ich wurde nicht enttäuscht!Dem Autor Christopher Golden ist ein spannendes Buch mit sehr hohem Gruselfaktor gelungen. Vor allem zu Beginn hatte ich mehr als einmal beim Lesen eine Gänsehaut und Herzrasen. Nicht unbedingt die beste "Gute Nacht"-Lektüre :-) Erst recht nicht, wenn tatsächlich gerade ein Sturm ums Haus jagt.Dennoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Auflösung ist dann sehr mystisch, das muss man mögen. Mir hat es gefallen und ich bin froh, mich für dieses Buch entschieden zu haben. 

    Mehr
  • Ein Hauch Stephen King

    Snowblind

    Alexandra_Luchs

    13. November 2017 um 15:11

    In „Snowblind“ wird eine kleine Stadt in Neuengland von einem furchtbaren Blizzard heimgesucht. In der eisigen Kälte kommen etliche Menschen zu Tode oder verschwinden spurlos. Eine Katastrophe, die tiefe Narben in der Seele des kleinen Ortes hinterlässt. Als zwölf Jahre später ein neuer, umso größerer Schneesturm auf den Ort zuzieht, beginnt sich Unheimliches abzuspielen. Ich kann es mir nicht erklären. Ob es das Setting dieser Kleinstadt, die doch stark an Kings Maine erinnert, ist oder die Art und Weise die Geschichte aus der Perspektive mehrerer verschiedener, ebenso durchschnittlicher wie sympathischer, Figuren zu erzählen. Irgendwie fühlte sich „Snowblind“ wirklich ein bisschen nach Stephen King an. Die verschiedenen Figuren werden mit interessanten Hintergrundgeschichten vorgestellt und später erzählt sich die große Tragödie nur aus den einzelnen Splittern ihrer Erlebnisse. Dadurch kommt das Gefühl auf, wirklich dabei gewesen zu sein und nicht nur einen Grusel- oder Katastrophenfilm zu verfolgen. Ich persönlich mochte auch die Mischung aus realer Bedrohung durch eine unberechenbare (aber eben doch irgendwie alltägliche) Naturgewalt und beinahe übernatürlichem Horror. Stilistisch ist „Snowblind“ schnörkellos und prägnant, aber nicht ohne Atmosphäre. Obwohl alles in knappen Worten beschrieben ist, bleibt genug Raum für Beobachtungen und Gefühle der Protagonisten. Perfekt, um das Buch an stürmischen Abenden zu lesen und sprichwörtlich mitzuzittern. Erzählerisch konnte mich „Snowblind“ wirklich in vieler Hinsicht überzeugen und durch einen starken Spannungsbogen auch bis zum Schluss fesseln. Einziger Abstrich ist das Fehlen einer tieferen Ebene hinter dieser Geschichte. Zwar ist „Snowblind“ keineswegs so trashig und platt, wie es vielleicht auf den ersten Blick wirkt. Eine etwas tiefere Botschaft hätte der starken Geschichte aber wirklich gut getan. Insgesamt hat mir die Geschichte trotzdem wirklich gut gefallen, ein düsterer aber nicht blutiger Horrorroman für kalte Tage.

    Mehr
  • Eiskalter Horror

    Snowblind

    NiWa

    14. October 2017 um 19:43

    Coventry in New England hat schon etliche Schneestürme hinter sich gebracht. Aber dieser Schneesturm ist beispiellos. Menschen sind in den Sturm hinausgegangen und nie wieder gekehrt. Viele haben den Tod gefunden. Zwölf Jahre später zieht erneut ein Sturm dieses Ausmaßes auf, der von mysteriösen Erscheinungen begleitet wird.„Snowblind. Tödlicher Schnee“ ist ein eiskalter Horror-Roman vom Feinstem. Christopher Golden lässt die Urgewalt eines Schneesturms über das kleine Städtchen Coventry brausen und zieht den Leser von der ersten Seite an mit.In Coventry ist man an Schneestürme gewöhnt. Doch der Schneesturm vor zwölf Jahren hat tiefe Narben in der Stadt hinterlassen. Viele Menschen sind gestorben oder nie mehr aufgetaucht. Jetzt kündigt sich ein weiterer Sturm in der kleinen Stadt an und die Menschen werden von seltsamen Begebenheiten heimgesucht. Ein toter Mann ruft an und ein Mädchen glaubt, ihren verstorbenen Vater zu sehen.Zu Beginn ist man mitten im ersten Schneesturm, der zahlreiche Opfer gefordert hat. Ganz langsam baut sich die Spannung auf, während sich der Sturm zusammenbraut:Die Restaurantbesitzerin Ella hofft, dass sie noch rechtzeitig ihr Restaurant schließen kann. Die Lehrerin Allie hat sich nach dem Tod ihres Mannes endlich wieder verliebt und schaut optimistisch der Zukunft entgegen. Während sich TJ als Musiker durchschlägt und ein Auge auf Ella geworfen hat. All diese Schicksale - und noch einige mehr - werden während des ersten Schneesturms durcheinander gewirbelt und keiner ahnt, dass der Albtraum erst angefangen hat. Denn zwölf Jahre später werden sich erneut ihre Wege im Schneesturm kreuzen.Mir hat die Atmosphäre besonders gut gefallen. Von Beginn an hat mich der Autor in dieses kalte Schneesturm-Ambiente versetzt. Ich hatte richtig die Dunkelheit mit ihren dicken Flocken vor Augen und den schneidenden Wind im Gesicht.Genauso authentisch habe ich die Figuren empfunden. Jeder Charakter ist nachvollziehbar und tiefsinnig beschrieben und hat auf mich glaubwürdig gewirkt.Die Handlung an sich ist bestimmt nicht neu, konnte mich trotzdem sofort für sich einnehmen. Im Sturm ist man abgeschnitten von der Welt, muss sich im Haus verschanzen, sitzt ohne Strom in der Finsternis und hätte auch ohne Mystery-Aspekte genug mit sich selbst und der Naturgewalt zutun. Dazu kommen Horror-Elemente, die mir eingangs den Atem gefrieren ließen, auch wenn sie sicherlich nicht neu im Genre sind. Wer mit dem Autor schon einmal Bekanntschaft gemacht hat, wird schnell ein bewährtes Muster entdecken. Das mochte ich recht gern, wobei ich mir aber doch ein bisschen mehr Informationen zum Hintergrund gewünscht hätte.Mittendrin habe ich einen leichten Durchhänger empfunden. Hier hatte ich das Gefühl, dass die Handlung einfach nicht weitergeht, was sich dennoch rasch wieder gelegt hatte, und dem Lesevergnügen nicht schadete.Meiner Meinung nach ist „Snowblind. Tödlicher Schnee“ ein richtig guter Horror-Roman, den man für die volle Wirkung definitiv im Winter lesen soll. Beißende Kälte, schneidender Wind und schaurige Grusel-Elemente machen diese Geschichte zu einem eiskalten Leseereignis, das ich Horror- und Mystery-Liebhabern uneingeschränkt empfehlen kann.

    Mehr
    • 8
  • Spannend und eindrücklich!

    Snowblind

    Sirene

    26. September 2017 um 10:39

    Das passende Buch für kalte, stürmische Winter, während man selber geborgen im Warmen sitzt. "Snowblind" entführt den Leser in einen furchtbaren Schneesturm vor dem keiner sicher ist und der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, dabei wirken alle Charaktere sehr authentisch und man ist schnell im Buch drinnen. Es war schon ein kleines Highlight gewesen, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkel zu lesen, so wie er es schrieb brachte es nicht nur Abwechslung rein, sondern wurde noch spannend und gab den Charakteren, als auch Handlung Tiefe. Einerseits ist der Schreibstil einfach, ohne komplizierte verschachtelte Sätze, andererseits brauchte ich einen Moment um hinter die Handlung zu kommen, weil Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Stück für Stück kam man so den Charakteren immer näher und auch der Handlung, dabei wurden die beschriebenen Dinge immer eindrücklicher. Der Schnee, die eisige Kälte und die Gefühle der Charaktere, als das konnte man fühlen. Auch wenn es auf den ersten Blick einfach geschrieben ist, so ist es ziemlich gut geschrieben und ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass die Eindrücke so gut auf mich projiziert hat. Der Roman "Snowblind" ist auf seine Art gruselig, ohne Blut und rennender Axt, wenn ich es mal so sagen kann. Es gibt einen ein aufregendes und zugleich beklemmendes Gefühl, sobald man tiefer abtaucht.Ein Thriller zum weiterempfehlen! Es holte mich an verschiedenen Stellen ab, angefangen bei den authentischen Charakteren bis zu so manchen Wendungen zum Ende hin. 

    Mehr
  • Großartige Spannung mit perfekter Atmosphäre

    Snowblind

    Aleshanee

    05. September 2017 um 07:55

    Ein Sturm braut sich zusammen über dem Städtchen Coventry in Boston, Massachusetts. Schon von der ersten Seite an hat es der Autor geschafft, genau diese Stimmung einzufangen: das Schneetreiben, die Kälte, die die Anwohner in die Häuser treibt, und kleine, aber doch schon unheimliche Details, die etwas grauenvolles ankündigen.Ella ist 32, eine alleinstehende, bodenständige Frau und Besitzerin des Restaurants "The Vault"TJ ist Musiker und spielt immer wieder live auf seiner Gitarre im "The Vault" und hat eine heimliche Zuneigung zu Ella entwickelt.Allie Schapiro ist Witwe und ihre Liebe zu Nick soll nun offiziell werden und sie hoffen, dass ihre Kinder damit klar kommen werden.Joe Keenan hat eine Karriere als Police Officer vor sich und ist motiviert, seinen Job gut zu erledigen.Doug Manning gilt allgemein als Versager, doch er gibt sein Bestes, um seiner Frau Cheri trotz der desolaten Wirtschaftslage ein gutes Leben zu bieten.Sie alle sind involiert in die Ereignisse, die sich während des heftigen Blizzards zu einem schrecklichen Unglück nach dem anderen aneinanderreihen. Sie alle sind ganz normale Menschen, mit Ecken und Kanten, mit Stärken und Schwächen und dabei individuell aber doch authentisch und man kann sich sehr gut mit ihnen identifizieren. Alltäglicher Alltag, in den sich das Grauen auf leisen und doch stürmischen Sohlen einschleicht und das Leben aller aus seinen Angeln reißt. Genau da setzt der Autor an, denn diese an sich ganz normale Situation eines Schneesturms entwickelt sich zu einem perfiden Spiel, das keiner der Figuren auch nur hätte ahnen können!Erzählt wird aus den verschiedenen Perspektiven und zeigt damit sehr eindrucksvoll, wie unterschiedlich jeder mit dem Geschehen umgeht. Doch dieser Sturm war nur der Anfang, denn 12 Jahre später kündigt sich abermals ein Blizzard an und jeder von ihnen wird erneut mit etwas konfrontiert, was sie an die Grenzen ihres Vorstellungsvermögen treibt. Dabei verbindet der Autor sehr geschickt die Vergangenheit mit der Gegenwart, die Schicksale der Figuren - es wird unheimlicher, die neuen Entwicklungen treiben die Spannungen immer mehr in die Höhe und das Finale endet mit einem besonderen Knalleffekt. © AleshaneeWeltenwanderer

    Mehr
  • Fürchte dich vor dem nächsten Schneesturm. Es könnte dein letzter sein...

    Snowblind

    Schwamm

    28. August 2017 um 20:28

    Der Autor Christopher Golden ist bisher eher den US-amerikanischen Buchfreunden ein Begriff. Er schrieb Romane u.a. zu Buffy, The Myth Hunters und Strangewood und verkaufte bislang mehr als 8 Millionen Exemplare. Er lebt mit seiner Familie in Massachusetts.   Das Buch Snowblind - Tödlicher Schnee erschien bereits vor über 3 Jahren unter dem Titel Snowblind: A Novel in den USA und schaffte es sogar damit zu einer Rezension der derzeit unangefochtenen Nummer eins der Horrorthriller: Stephen King. King lobt den Roman und titelt selbst „Dieser Roman lässt deine Knochen und dein Herz gefrieren“. Und doch hatte keiner der deutschen Verlagshäuser ein Auge auf den Roman, sodass der Cross-Cult Verlag nun, mehr als 3 Jahre später, die Geschichte um das Städtchen Coventry in New England ins deutsche übersetzt und bringt uns diese nun am 04.09.2017 auf den deutschen Buchmarkt.     Worum geht es? Coventry ein kleines Städtchen in New England erlebt jedes Jahr aufs Neue einen Schneesturm und jedes Mal scheint der nächste heftiger zu sein, als der im Jahr zuvor. Die Menschen arrangieren sich mit dem Wetter, doch bei einem der schlimmsten Blizzards vor 12 Jahren wurde alles anders: Dutzende Menschen wurden von dem Schnee wie vom Erdboden verschluckt, verschwanden und wurden nie wieder gesehen.   Zwölf Jahre später scheint sich der Blizzard zu wiederholen, die Wetterstationen rechnen mit einem Schneesturm, der dem vor zwölf Jahren in nichts nachstehen wird und noch während sich die Bewohner zurückerinnern, geschehen merkwürdige Dinge. Plötzlich erhält eine Frau auf der anderen Seite der USA einen Anruf, von einem Mann, der seit genau zwölf Jahren tot ist. Und dies ist nicht die einzige Person, die von seltsamen Ereignissen und Begegnungen überrollt wird ...     Fazit Snowblind könnte selbst aus der Feder des bereits erwähnte Stephen King stammen. Die Story ist sehr durchdacht, spannend bis zur letzten Seite und die Protagonisten sehr gut ausgewählt. Anfangs springt man sehr oft und schnell durch die einzelnen Hauptpersonen, was von einem erstmals ein bisschen störend empfunden werden kann, doch hat dies für den weiteren Verlauf eine enorme Bedeutung. Denn nur wenn man jede einzelne Person kennt, versteht man den roten Faden der Geschichte und erkennt die Zusammenhänge. Auch der Zeitsprung von der Vergangenheit vor zwölf Jahren, in das Heute und Jetzt ist Christopher Golden gelungen. Daher kann ich alles in einem, Snowblind wärmstens empfehlen und noch immer frage ich mich, weshalb viele andere das Potenzial dieser Novelle nicht erkannt haben. Immerhin ist in den USA bereits eine Verfilmung in Serienformat geplant. Der Cross-Cult Verlag liefert uns hier einen Roman für die noch anstehenden kälteren Tage und Christopher Golden wird es damit hoffentlich ermöglicht werden, auch auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen.

    Mehr
    • 2
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks