Christopher Isherwood

 4 Sterne bei 102 Bewertungen
Autor von Der Einzelgänger, Leb wohl, Berlin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christopher Isherwood

Ein bewegtes Leben: Der britische Autor Christopher Isherwood wurde 1904 als Sohn eines englischen Offiziers in Cheshire geboren. Er hatte eine privilegierte Kindheit und Jugend. Sein Studium an der Cambridge Universität nahm er nicht sehr ernst und wurde nach einer Prüfung in seinem zweiten Semester gebeten die Schule zu verlassen. 1929 ging er nachdem er auch das Studium der Medizin nicht schaffte nach Berlin. Dort unterrichtete er Englisch und lebte seine Homosexualität aus. Seine sexuelle Orientierung war auch eines seiner Hauptthemen in seinen Romanen und Veröffentlichungen. Während des Nazi-Regimes musste er mit seinem damaligen Freund in viele europäische Länder flüchten und lebte ab 1938 für eine kurze Zeit in China, wo er auch sein Werk "Journey to a war" verfasste. Später zog er, nach einem kurzen Zwischenstopp in England, in die Staaten, wo er bis zu seinem Tod in Santa Monica lebte. 1946 wurde er amerikanischer Staatsbürger und versuchte sich in Hollywood zu etablieren. In den USA fand er auch sein Liebesglück mit einem College-Studenten namens Don Bachardy, mit dem er bis zu seinem Ableben zusammen blieb. Durch seine Werke wie "Leb wohl, Berlin" oder "A Single Man" zählt Christopher Isherwood zu den berühmtesten Schriftstellern seiner Generation.

Alle Bücher von Christopher Isherwood

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Der Einzelgänger

Der Einzelgänger

 (29)
Erschienen am 18.09.2009
Leb wohl, Berlin

Leb wohl, Berlin

 (26)
Erschienen am 08.10.2014
A Single Man

A Single Man

 (13)
Erschienen am 10.03.2016
Praterveilchen

Praterveilchen

 (4)
Erschienen am 12.10.2015
Lauter gute Absichten

Lauter gute Absichten

 (4)
Erschienen am 05.10.2017
Willkommen in Berlin

Willkommen in Berlin

 (3)
Erschienen am 01.01.2014
Mr Norris steigt um

Mr Norris steigt um

 (2)
Erschienen am 15.11.2016
Löwen und Schatten

Löwen und Schatten

 (2)
Erschienen am 01.03.2010

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Neue Rezensionen zu Christopher Isherwood

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Rezension zu "Praterveilchen" von Christopher Isherwood

Der Film und der Nationalsozialismus
Nespavanjevor 10 Tagen

Praterveilchen ist, so wie viele Romane von Christopher Isherwood, biografisch gefärbt. Der Schriftsteller und Berthold Viertel arbeiteten gemeinsam als Drehbuchautor und Regisseur beim Film „Little Friends“, basierend auf einem Roman von Ernst Lothar. Alleine wegen dieser biografischen Basis lohnt es sich diesen Roman zu lesen. Zeit seines Lebens hat sich der Schriftsteller von seinem literarischen Ich distanziert, wenn er sagt, dass auch wenn er in diesen Erzählungen seinen eigenen Namen verwendet, es den Leser nicht zur Annahme berechtigt, dass diese Seiten rein autobiografisch, oder seine Figuren exakt ehrabscheindende Porträts lebender Menschen seien. Christopher Isherwood ist hier nicht mehr al eine zweckdienliche Bauchrednerpuppe.

Isherwood behandelt in Praterveilchen zwei wesentliche Themen. Neben dem Film ist es der Nationalsozialismus. Hier sind es vor allem die Figuren, die verschiedene Perspektiven und Ansichten zu Wort bringen. Ähnlich also schon wie auch in den zu den „The Berlin Stories“ gehörenden Romanen „Mr. Norris steigt um“ und „Leb wohl, Berlin“. Auch wenn dieser Roman nun nicht zu meinen liebsten gehört, ist es doch ein sehr gutes Werk von Isherwood. Wer sich dem Leben von Christopher Isherwood nähern möchte, dem kann ich Peter Parkers Biografie „Isherwood wärmstens empfehlen. Leider zurzeit nur antiquarisch und auf Englisch erhältlich.


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Rezension zu "A Single Man" von Christopher Isherwood

Einer meiner liebsten Romane von Isherwood
Nespavanjevor 21 Tagen

Der Roman ist neben Leb wohl, Berlin mein liebsten von Christopher Isherwood. Einzigartig, brillant und mit keinem Wort zu viel erzählt. Die englische Distanziertheit und Contenance wird hier an das Erzählen. „Es ist auch“, sagte Isherwood, „das einzige Buch von mir, in dem ich mehr oder weniger das gemacht habe, was ich wollte.“ Tom Ford hat diesem Roman seinen Stempel aufgedrückt, als er Anfang der 10er Jahre den Stoff verfilmt hat. Colin Firth und Julianne Moore glänzten hier in den Hauptrollen.

 „A Single Man“ und „Leb wohl, Berlin“ wurden von Thomas Melle ausgezeichnet übersetzt. Wahrscheinlich mitunter ein Grund, weshalb mir beide am meisten gefallen.



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Rezension zu "Leb wohl, Berlin" von Christopher Isherwood

leb wohl, Berlin
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Monaten

Ein junger Brite in Berlin. Nicht das Berlin welches wir heute kennen sondern die europäische Metropole, das bunte, funkensprühende, frivole Berlin bevor es braun wurde. Während sich die westliche Welt in einer tiefen wirtschaftlichen Depression befindet, das Gespenst Kommunismus Angst und Schrecken verbreitet und die Arbeiter anfällig dafür werden, tanzt man in Berlin auf dem Vulkan. Nur nicht nachdenken. Dieser Stimmung kann der Brite nicht entfliehen und er öffnet sich den Eindrücken, versucht etwas festzuhalten was man eigentlich nur fühlen kann und schreibt die Momentaufnamen nieder. Leb wohl Berlin. Es hat den zweiten Weltkrieg nicht wirklich überlebt.

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Christopher Isherwood wurde am 26. August 1904 in High Lane, Cheshire (Großbritannien) geboren.

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