Christopher Isherwood Löwen und Schatten

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Inhaltsangabe zu „Löwen und Schatten“ von Christopher Isherwood

Der Film Cabaret machte Christopher Isherwood zu einem weltberühmten Autor. Berühmt war er schon vorher: als Verfasser zweier großartiger Romane, die Anfang der Dreißiger Jahre im Berlin der beginnenden Nazi-Zeit spielen und zur Vorlage des Films wurden. Und, weil er mit Stephen Spender und W. H. Auden eine spektakuläre homosexuelle Ménage-à-Trois bildete. Seine offenherzigen Jugenderinnerungen aus Schule und Universität, Cambridge und London lesen sich als eine Education sentimentale wie es nur wenige gibt in der Weltliteratur. Erzählt wird auf mitfühlend schonungslose Weise, wie der junge Isherwood sich selbst als Schriftsteller entdeckt. Eine komisch ironische Schilderung von Tagträumen, Einsichten, fast ein Roman: darüber, wie alles anfing: Die Liebe zur Literatur und die zu den Männern.

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  • Rezension zu "Löwen und Schatten" von Christopher Isherwood

    Löwen und Schatten

    Clari

    29. March 2010 um 18:35

    Erste Erfahrungen in einem Leben abseits der Norm. Ein wenig mühselig beginnen die Aufzeichnungen von Christopher Isherwood, 1904 - 1986, in denen er von seinem Schulbesuch in London und der Hochschule in Cambridge berichtet. Mit seinen Mitschülern und Mitstudenten machte er sich an die Eroberung der Welt. Der erste Weltkrieg hat die Jahre der Schulzeit berührt, und jetzt beginnen die aufregenden zwanziger Jahre, von denen man in den Schilderungen dieser Jugendjahre jedoch noch wenig merkt. Schulstreiche und erste Liebesgefühle münden in lange Dispute mit Freunden und insbesondere mit dem Freund Chalmers. Die Freunde ergötzen sich an der Literatur und Isherwood entnimmt einem Buch von Montague den Titel zu einem eigenen Buch "Löwen und Schatten". In romantisierender Verklärung geht es um Eros und Homoerotik, der sich der Autor jedoch erst schamhaft bewusst wird. In Cambridge und London versuchte er sich in den Studiengängen Geschichte und Medizin, beides erfolglos. Mutwillig gibt er seinen Stipendienplatz in Cambridge auf, lebt einmal als Privatsekretär bei einem Musiker und dessen Familie, dann wieder als Hauslehrer. Er führt ein exzentrisches Leben und scheint immer auf der Suche nach dem wahren Platz im Leben zu sein. Seine Erinnerungen in diesem Buch enden mit dem Aufbruch nach Berlin, wo er den berühmten Roman mit der Vorlage für das Theaterstück "Cabaret" mit seinem Roman "Good -Bye to Berlin" schrieb. Wie es im Einband heißt ,lesen sich diese Jugenderinnerungen wie eine "Education sentimentale", was dem eigenen Eindruck durchaus entspricht. Vom Glück träumen, der Realität ein Schnippchen schlagen, außergewöhnliche Erlebnisse forcieren, sich treiben lassen und schauen, was kommt, das ist die Devise des damaligen Lebens von Christopher Isherwood. Als Schriftsteller hat er gewonnen, denn sein Name ist berühmt geworden und stand für eine bestimmte literarische Gattung, der Vedanta, einer Richtung indischer Philosophie. Man muss sich für die Zeitströmung in England interessieren, die mit dem berühmt- berüchtigten Namen "Bloomsbury" in Verbindung stand. Dort findet man einen anderen Höhepunkt in der existenziellen Entwicklung von Schriftstellern, die sich mit den Namen von Virginia und Leonard Woolf zusammenfügt.Sie hatten freizügige Vorstellungen und suchten nach dem Ende des viktorianischen Lebensgefühls nach persönlicher und moralischer Freiheit. Beide haben das vorliegende Buch von Christopher Isherwood 1938 erstmals in England herausgebracht. In einem Vorwort des hervorragenden Übersetzers Joachim Kalka kann man sich mit den Intentionen des Buches vertraut machen. Dieses Buch wird einen ausgewählten Leserkreis ansprechen. Die Aufmachung des schönen Bandes aus dem Berenberg Verlag ist einladend mit dem feinem Druck und den Fotos von Christopher Isherwood und seinem Freund W.H. Auden auf dem Einband.

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