Christopher J. Sansom

 4.2 Sterne bei 345 Bewertungen
Autor von Der Anwalt des Königs, Pforte der Verdammnis und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Gräber der Verdammten

Erscheint am 23.09.2020 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch. Es ist der 7. Band der Reihe "Matthew Shardlake".

Alle Bücher von Christopher J. Sansom

Cover des Buches Der Anwalt des Königs (ISBN: 9783596175673)

Der Anwalt des Königs

 (91)
Erschienen am 01.07.2009
Cover des Buches Pforte der Verdammnis (ISBN: 9783596512430)

Pforte der Verdammnis

 (85)
Erschienen am 15.05.2012
Cover des Buches Das Buch des Teufels (ISBN: 9783596186716)

Das Buch des Teufels

 (77)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches Feuer der Vergeltung (ISBN: 9783596158454)

Feuer der Vergeltung

 (63)
Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Der Pfeil der Rache (ISBN: 9783596191055)

Der Pfeil der Rache

 (37)
Erschienen am 14.07.2011
Cover des Buches Die Gräber der Verdammten (ISBN: 9783596704941)

Die Gräber der Verdammten

 (0)
Erscheint am 23.09.2020
Cover des Buches Dominion (ISBN: 9781447231110)

Dominion

 (1)
Erschienen am 01.09.2013

Neue Rezensionen zu Christopher J. Sansom

Neu

Rezension zu "Das Buch des Teufels" von Christopher J. Sansom

Anwalt Shardlake jagt einen Serienmörder
Blackfairy71vor 6 Monaten

London 1543. Es sind unruhige Zeiten in England und Matthew Shardlake ist froh, dass er seit einiger Zeit nicht mehr als Anwalt für die Krone tätig ist, sondern nur ganz gewöhnliche Mandanten hat. Am Ostersonntag findet er allerdings einen guten Freund und Kollegen brutal ermordet in einem Brunnen am Lincoln's Inn. Und es bleibt nicht bei dem einen Toten. Erste Hinweise deuten auf einen religiösen Eiferer hin. Der königliche Coroner Harsnet nimmt die Ermittlungen auf und Erzbischof Cranmer bittet Shardlake um Mithilfe. Es ist allerdings höchste Diskretion geboten, König Henry VIII. darf nichts davon erfahren, da er gerade um die Hand der Witwe Catherine Parr angehalten hat. Cranmer hofft durch diese Heirat die Reformation im Lande weiter voran zu bringen. Shardlake sagt seine Hilfe zu, da er der Witwe seines Freundes versprochen hat, dessen Mörder zu finden. Zusammen mit seinem Gehilfen Barak begibt er sich auf die gefährliche Spurensuche. Dabei stoßen sie auf Prophezeiungen aus dem Buch der Offenbarung und während Harsnet glaubt, der Mörder sei vom Teufel besessen, ist Shardlake mehr und mehr davon überzeugt, es mit einem geisteskranken Fanatiker zu tun zu haben...

"Das Buch des Teufels" ist der vierte Teil der historischen Krimireihe um Anwalt Matthew Shardlake und für mich war es der bisher spannendste.
Wie immer erzählt Sansom sehr anschaulich und athmosphärisch, beim Lesen sieht man die damaligen Straßen von London vor sich und kann sich sehr gut in die jeweilige Situation hinein versetzen. Auch die Zustände im "Irrenhaus" Bedlam sind sehr gut beschrieben und man kann sich gut vorstellen, wie es damals dort für die Patienten gewesen sein muss.

Schon seit einiger Zeit schwankt Shardlake in seinem Glauben und zweifelt an der Existenz Gottes, eine gefährliche Einstellung in der damaligen Zeit, während der Machtkampf zwischen Reformern und Katholiken immer schlimmere Formen annimmt. Aber gerade das macht den Anwalt so menschlich, ebenso wie seine körperliche Unzulänglichkeit durch seinen Buckel. Er ist kein Superheld und die brutalen Morde in diesem Fall machen ihm und auch Barak seelisch und körperlich zu schaffen.

Wie immer werden hier historische Fakten und Fiktion wunderbar miteinander verwoben und die Spannung bleibt von Anfang an bestehen. Die Auflösung war für mich dann auch überraschend, als hat Sansom alles richtig gemacht. ;-)

Das Buch ist zwar Teil einer Reihe, aber man kann es auch gut alleine lesen.

Kommentare: 13
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Rezension zu "Feuer der Vergeltung" von Christopher J. Sansom

Leider etwas zäh
Naddiwisevor 7 Monaten

England, 1540.


In diesem zweiten Band der Reihe muss Matthew Shardlake gleich an zwei Fronten für Recht und Ordnung kämpfen. 

Auf der einen Seite wird eine junge Frau beschuldigt ihren Cousin ermordet zu haben.

Auf der anderen Seite fordert Cromwell ihn dazu auf, eine spektakuläre, alchemistische Wunderwaffe ausfindig zu machen, die in den Händen der falschen Leute, einen verheerenden Krieg auslösen könnte.


In gewohnt detailreicher Manier erzählt Sansom die historischen Begebenheiten um Shardlake und Cromwell und flicht interessante Krimiaspekte hinein. 

Doch dieses Mal hat er sich besonders im Mittelteil an vielen Stellen Zeit gelassen, wodurch jegliche Spannung flöten gegangen ist. 

Man bekommt den Eindruck, dass er selber nicht so recht wusste, was als nächstes passieren soll und deswegen hat er seine Protagonisten einfach ein paar Mal hin und her reiten und immer wieder dieselben Leute befragen lassen. 

Über viel zu lange Strecken kommt die Handlung keinen Millimeter voran.


Trotzdem lohnt es sich für Leser hochwertiger historischer Romane, diese Reihe weiterzuverfolgen. 

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Rezension zu "Pforte der Verdammnis" von Christopher J. Sansom

Historischer Krimi auf hohem Niveau
Naddiwisevor 10 Monaten

England, 1537:

Die kirchliche Reformation ausgelöst durch Heinrich VIII greift in vollem Maße um sich und die englischen Klöster werden von königlichen Inspekteuren unter die Lupe genommen. Viele dieser Klöster werden geschlossen und deren ehemaligen Bewohner landen auf der Straße.
Das religiöse Klima ist erhitzt; die einen feiern die lang ersehnte Reformation die anderen halten diese für pure Gotteslästerung.
Der Rechtsanwalt Matthew Shardlake wird in das Kloster von Scarnsea geschickt, als der dortige Inspekteur ermordet wird.
Shardlake reist mit seinem jungen Assistenten in das Kloster und dringt immer tiefer in die Geheimnisse dieses Ortes ein.

Mit Matthew Shardlake hat der Autor einen ganz besonderen Charakter erschaffen. Intelligent, kritisch und pro Reform ist der Anwalt auf allen Ebenen ein ernst zu nehmender Ermittler in diesem Mordfall. 
Durch seinen Buckel schon immer zu einem Außenseiter gemacht worden, ist er gleichzeitig charakterlich erstarkt und zeigt dem Leser trotzdem immer wieder eine gewisse menschliche Schwäche.

Der hochwertige Schreibstil macht diesen historischen Krimi zu einem echten Lesevergnügen und ist kein Buch für zwischendurch.
Der Leser erfährt viel über die damalige Zeit, die politische Situation und den Fortgang der Reformation. 

Ein Buch für den anspruchsvollen Leser, der sich trotzdem gut unterhalten fühlen möchte. 

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Gespräche aus der Community

Neu
In welcher Reihenfolge sollte man die Romane von C.J Sansom lesen? Super wäre auch, wenn jemand die englischen Titel kennt für die Reihenfolge...Danke schon mal!
3 Beiträge
L
Letzter Beitrag von  LovelyBooks-Uservor 9 Jahren
In welcher Reihenfolge sollte man die Romane von Bruce Alexander lesen?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Christopher J. Sansom wurde am 01. Januar 1952 in Edinburgh (Großbritannien) geboren.

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