Christopher J. Sansom Das Buch des Teufels

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Inhaltsangabe zu „Das Buch des Teufels“ von Christopher J. Sansom

Der Nr.1 Bestseller aus England ›Der beste Sansom überhaupt‹ The Times Der Ostertag des Jahres 1543 wird für Anwalt Matthew Shardlake zum schlimmsten Tag in seinem Leben. Denn an diesem Morgen findet er die brutal zugerichtete Leiche seines Freundes Roger Elliard in einem Brunnen. Bald darauf wird ein neues Opfer gefunden, ebenso brutal zugerichtet, und wie Elliard liegt auch dieser Leichnam in blutrotem Wasser. Ein Glaubenseiferer, der auf diese Weise das Ende der Welt herbeiführen will? Oder einer, der vom Teufel besessen ist? Und welche Rolle spielt das Buch der Offenbarung nach Johannes mit seinen apokalyptischen Prophezeiungen? Matthew Shardlake fürchtet, dass es noch weitere Opfer geben wird.

musste mir sofort die Vorgänger-Bände kaufen ... Top!

— Tanja_Litschel
Tanja_Litschel

ebenso spannend,wie alle anderen Historienromane des Autors,unbedingt empfehlenswert

— belgiue
belgiue

Soooo spannend! Die ganze Reihe ist klasse aber dieser Band war besonders gut...ich konnte nicht aufhören zu lesen!

— hirselara
hirselara

Wenn ich die vorherigen Teilen schon nicht aus der Hand legen konnte, war dieses Buch an meinen Fingern festgeklebt. Spannende Mörderjagd!

— Akantha
Akantha

Also ich hab zwar fürs Lesen etwas länger gebraucht....aber nur weil mir die Leselust fehlte, aber das Buch ist super. Anfangs find ich ist es schwer reinzukommen (wie beim Vorgänger von Samson) aber dann packt es einen....und man würde das Buch am liebsten in einem durch lesen.Spannend und interessant!Da macht die Mörderjagd Spaß.

— CJCat
CJCat

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  • Shardlake und die sieben Schalen des Zorns

    Das Buch des Teufels
    Stefan83

    Stefan83

    12. April 2012 um 13:09

    Zuletzt ist es etwas ruhig geworden um den schottischen Autor C. J. Sansom, dessen Serie mit dem Anwalt Matthew Shardlake im England der Regierungszeit Heinrichs VIII. sich ab Mitte der 2000er Jahre auch bei uns in Deutschland im Bereich des historischen Romans etabliert hat und erfrischend anspruchsvolle Abwechslung zum faden Romanzen-Allerlei der Genre-Konkurrenz bietet. Fünf Romane der Reihe sind hierzulande bereits erschienen, eine Übersetzung des sechsten Bands („Lamentation“, 2014 im Original veröffentlicht) ist bis dato noch nicht angekündigt. Leider, muss man konstatieren, denn seit „Pforte der Verdammnis“ hat sich Sansom kontinuierlich gesteigert und, nachdem er anfangs vor allem hinsichtlich der historischen Authentizität und Atmosphäre punkten konnte, auch in Sachen Spannungsaufbau endlich die Kurve bekommen. „Das Buch des Teufels“, der vierte Auftritt Shardlakes, darf dabei als Wendepunkt verstanden werden, werden hier doch erstmals die kriminalistischen Ermittlungen des buckligen Anwalts und seines Gehilfen Jack Barak zum zentralen roten Faden in der Geschichte, was nicht nur endlich intensiveres Miträtseln erlaubt, sondern auch das zuvor zumeist träge Tempo der Erzählung beschleunigt. Ein meines Erachtens dringend benötigter Schub, welcher im Verbund mit der düsteren Handlung – eine Prise Jack the Ripper hier, ein bisschen Paul Harding da – für eine wesentlich stimmigere Mischung sorgt, als bei den doch irgendwie sterilen Vorgängern. Im Kern geht es diesmal um folgendes: London, Anno 1543. Zwei Jahre nach dem „Great Progress“ des Königs, wird Matthew Shardlake am Ostersonntag einmal mehr in ein Verbrechen hineingezogen, als er seinen Freund Roger Elliard, brutal ermordet in der Brunnenanlage des Lincoln's Inn, der Arbeitsstätte zahlreicher Anwälte, vorfindet. Niemand, allen voran der zuständige Coroner, scheint großes Interesse an der Aufklärung des Falls zu zeigen und als es einige Tage später zur Verhandlung vor Gericht kommt, legt der Vorsitzende, der zweite Coroner des Königs, Sir Gregory Harsnet, den Fall gar offiziell zu den Akten. Elliards Witwe ist entsetzt und für Shardlake die Sachlage klar – er muss zusammen mit seinem Rechtsgehilfen Jack Barak selbst Nachforschungen anstellen. Doch bevor es dazu kommen kann, ruft ihn Thomas Cramner, der Erzbischof von Canterbury, in seine Residenz nach Lambeth Palace. Im Beisein von Harsnet verpflichtet er Shardlake zum Stillschweigen und eröffnet ihm, dass der Mord an Elliard nicht der erste dieser Art war – ein Serienmörder treibt offenbar sein Unwesen in der Stadt an der Themse. Was die Sache besonders delikat macht: Die Taten sind in den höchsten Kreisen der Politik begangen worden. Das erste Opfer war niemand geringeres als der Leibarzt des erst kürzlich verstorbenen Lord Latimers, dessen Witwe Lady Parr intensiv vom König Heinrich VIII. umworben wird. Dieser ist für seinen Aberglauben bekannt und könnte, würde der Mordfall bekannt, von seinen Heiratsplänen Abstand nehmen. Eine kleine Gruppe unter Führung des Erzbischofs versucht die Vorfälle geheim zu halten, da seit längerer Zeit der Streit zwischen den reaktionären und reformierten Kräften schwelt und man sich durch die Verbindung einen größeren Einfluss auf den König – vor allem was religiöse Fragen betrifft – erhofft. Lady Parr ist – so vermuten viele – das Zünglein an der Waage. Harsnet, Shardlake und Barak ermitteln nun fortan gemeinsam und erkennen recht bald, dass hinter den grausamen Morden ein Muster steckt. Der Täter scheint sich auf die Offenbarung des Johannes und die sieben Schalen des Zorns zu beziehen. Ein erbitterter Wettstreit mit der Zeit beginnt, denn die Abstände zwischen den Morden werden immer kürzer … So, da sind wir wieder. Mittendrin im London des 16. Jahrhunderts, das Sansom erneut „detailliert und bildreich zum Leben erweckt“, was zwar eine abgeschmackte Phrase in heutigen Rezensionen aufgreift, in diesem Fall aber nichtsdestotrotz den Kern des Ganzen trifft, denn Fakt ist: Es ist diese dichte, authentische Atmosphäre, welche die Reihe trägt und auch tragen muss, da die Hauptfigur Shardlake auch in seinem vierten Auftritt – zumindest in meinen Augen – nicht zu einem Sympathieträger taugt. Die Idee, einen buckligen, unscheinbaren Beamten ermitteln zu lassen, hat zwar durchaus Potenzial, wird vom Autor allerdings in einer Art und Weise umgesetzt, die es uns schwer macht, Mitgefühl oder gar Anteilnahme für Shardlakes hartes Los zu empfinden. Im Gegenteil: Dauernde Beschwerden über den eigenen körperlichen Zustand, die Ungerechtigkeiten der Kollegen, das abweisende Verhalten der Frauen und die rohe, harsche Art seines Partners Jack Barak – sie zehren genauso an den Nerven des Lesers, wie das naive Gutmenschentum, welches sich der Anwalt selbst nach all den schrecklichen Vorkommnissen zuvor immer noch bewahrt hat. Das ändert nichts an der Glaubhaftigkeit der Figur, schmälert aber den Zugang zu ihr, zumal auch Shardlakes Privatleben nur sehr langsam ausgearbeitet wird und sein eigentliches Tätigkeitsfeld, die Arbeit als Anwalt, bisher schmählich vernachlässigt worden ist. Kritikpunkte, welche in „Das Buch des Teufels“ jedoch wesentlich weniger als bei den Vorgängern ins Gewicht fallen, eben weil der kriminalistische Part der Geschichte endlich stringent und überzeugend geplottet wurde, und das historische Flair seinen Teil dazu beiträgt, den schaurig-beklemmenden Gesamtton zu unterstreichen. Gemeinsam mit Shardlake und Barak geht es in die engen, dunklen Gassen der Stadt, hört man den Lärm von Mensch und Tier, riecht man den abscheulichen Gestank der Kloaken – London wird durch Sansoms feine Feder zu einem weiteren Protagonisten – und dieser hat großen Anteil daran, die Gefahr, in der sich die Ermittler befinden, zu unterstreichen. Bestes Beispiel dafür ist die Strandung zweier Wale am Ufer der Themse, welche die einfachen Leute irrtümlich für den Leviathan halten, eben jenes Ungeheuer aus der Tiefe des Meeres, dessen Erscheinen die Wiederkunft Christi ankündigt. Eine mehr als passende Metapher für die Umstände der Morde und eines jener Details, welches der Story Gewicht und Tiefe verleihen. Und mich zeitweise sogar haben vergessen lassen, dass ich einen weiteren Serienmörder-Roman zwischen den Händen halte. Eine Untergattung des Spannungsgenres, welche ich mir mittlerweile mehr als über gelesen habe. Trotzdem sei an dieser Stelle gesagt: „Das Buch des Teufels“ ist alles andere als ein Pageturner. Sansom nimmt sich – trotz schnellerem Erzähltempo – weiterhin sein Zeit für längere Ausführungen und den ein oder anderen parallel laufenden Handlungsstrang, weswegen der Spannungsbogen nicht durchgängig diese Intensität erreicht, welche manch ein Leser vielleicht von Thrillern mit ähnlicher Thematik gewohnt ist. Dem Vergnügen an der Lektüre tut dies keinen Abbruch. Interessierte an englischer Geschichte und überhaupt Freunde anspruchsvollerer historischer Kriminalliteratur dürften hier voll auf ihre Kosten kommen.

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  • Rezension zu "Das Buch des Teufels" von Christopher J. Sansom

    Das Buch des Teufels
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    15. December 2011 um 19:05

    das hier ist der 3. Teil einer Reihe. Aber ist nicht tragisch, es wird nicht auf Geschehenes aus der Vergangenheit verwiesen oder ähnlich, so dass man das Buch ganz entspannt und ohne Verwirrung lesen kann. Das Buch ist ein historischer Krimi, der zur Zeit Heinrich VIII in England, genauer London spielt, der ja dafür bekannt war sämtliche seiner Frauen getötet zu haben. Der Freund des Protagonisten Mathew Shardlake , einem Anwalt in London, wird zur Osterzeit ermordet aufgefunden, und es ist klar, dass wenn der Mörder nicht sofort gefasst wird, er vermutlich niemals gefangen werden kann. Also beginnen Matthew Shardlake und seine Gehilfe Jack Barak sich auf die Suche zu begeben, und geraten so in einen Mordfall der alles bis jetzt Erfahrene an Grausamkeit übertreffend sollte und sie in die gefährlichen politischen Machenschaften der Krone einbezieht. Ich habe dieses Buch verschlungen, weil es einfach die perfekte Mischung aus spätmittelalterlichen Ambiente und guter Kriminalarbeit ist. Ich liebe dieses Buch, und werde mir sobald wie möglich auch die anderen Teile besorgen!

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  • Frage zu "Das Buch des Teufels" von C. J. Sansom

    Das Buch des Teufels
    Nil

    Nil

    In welcher Reihenfolge sollte man die Romane von C.J Sansom lesen? Super wäre auch, wenn jemand die englischen Titel kennt für die Reihenfolge...Danke schon mal!

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  • Rezension zu "Das Buch des Teufels" von Christopher J. Sansom

    Das Buch des Teufels
    Nmaye

    Nmaye

    14. October 2011 um 22:37

    Das vierte große Meisterwerk Sansoms lässt auch diesmal keinen platz für Langeweile.
    Ich bin zum vierten mal total begeistert und hatte von Anfang an das Gefühl dabei zu sein.

  • Rezension zu "Das Buch des Teufels" von Christopher J. Sansom

    Das Buch des Teufels
    LiesaB

    LiesaB

    20. August 2011 um 13:21

    "Das Buch des Teufels" ist ein historischer Krimi, der in London spielt. Bei diesem Krimi handelt es sich um den vierten Fall des Londoner Anwalts Matthew Shardlake. Sein bester Freund wird bestialisch ermordet in einem Brunnen gefunden. Die Frau des Toten bittet Matthew den Mörder zu finden und die Jagt beginnt. Diesen Krimi kann man lesen ohne die Vorgänger kennen zu müssen. Es ist ein in sich abgeschlossener Fall. C.J. Samsom hat einen detailreichen, sehr gut recherchierten historischen Roman geschrieben, der uns in das Mittelalter entführt und uns viel über das Leben in London im 16. Jahrhundert lehrt. Die Sprache erschien mir allerdings nicht dem Zeitalter angemessen. Die Dialoge sind oft in unserer heutigen Umgangssprache gehalten, was mir nicht gefallen hat. Die Handlung ist stimmig und spannend. Allerdings hat die Erzählweise Längen und meine Gedanken wanderten öfter ab und ich musste ganze Passagen ein zweites Mal lesen. Fazit: Als Geschichtsunterricht ist dieses Buch gut geeignet. Eingefleischte Krimifans haben mit Sicherheit ihre Freude an der Geschichte und den Protagonisten. Mich persönlich hat es nicht neugierig auf die anderen Fälle gemacht. Ich gebe diesem Buch vier Sterne, weil es wirklich gut recherchiert ist und als Wissensquelle wertvoll.

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  • Rezension zu "Das Buch des Teufels" von Christopher J. Sansom

    Das Buch des Teufels
    diepersephone

    diepersephone

    27. February 2011 um 22:40

    Dieses Buch hat mir mal wider aufgezeigt, dass ich einfach kein großer Krimifan bin. Da kann auch ein scheinbar sehr gut recherchierter historischer Roman nicht viel dran ändern. Der Fall war schon recht interessant, doch so richtig gepackt hat er mich nicht. Da fand ich die Figuren schon eher spannend und gut gezeichnet. Am besten fand ich die Stimmung der Zeit die mir mal wider vor Augen geführt hat das ich froh bin in DIESER Zeit geboren zu sein. Ich hatte da Gefühl in dieses Zeit hineingezogen worden zu sein und das hat mir sehr gut gefallen. Der Roman zieht sich etwas in die Länge aber der Showdown ist dann doch noch spannend.

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  • Rezension zu "Das Buch des Teufels" von Christopher J. Sansom

    Das Buch des Teufels
    Gert

    Gert

    26. February 2011 um 17:29

    Eigentlich sind historische Romane nicht so mein Fall, wenngleich ich sehr an Geschichte interessiert bin.
    Dieser Roman hat mich dazu gebracht, doch viel Hintergrundinfos über Zeit der Reformation in England im 16 Jh zu googeln. Sehr guter Effekt.Die Story selbst ist gut zu lesen, wenngleich etwas lang.

  • Rezension zu "Das Buch des Teufels" von Christopher J. Sansom

    Das Buch des Teufels
    chiara

    chiara

    22. July 2010 um 18:50

    „Das Buch des Teufels“ ist der vierte Roman von C. J. Sansom, in dem der Londoner Anwalt Matthew Shardlake die Hauptrolle spielt. Dieser muss einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, denn er findet seinen langjährigen Freund und Vertrauten, Roger Elliard, ermordet im Brunnen vom Anwaltsbezirk Lincoln’s Inn. Gegenüber Rogers Frau schwört der Anwalt nicht eher zu ruhen bis er den Mörder gefunden hat. Doch auf Hilfe von der Londoner Justiz scheint Shardlake nicht hoffen zu können, denn für den zuständigen Ermittler hat der Fall keine hohe Priorität. Also machen sich der Shardlake und sein Gehilfe Jack Barak alleine auf die Suche nach dem Mörder und müssen bald feststellen, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben. Dieser imitiert die sieben Prophezeiungen aus dem Buch der Offenbarung und hat mit dem Morden gerade erst angefangen. An das Niveau des Vorgängers konnte C. J. Sansom ohne weiteres anknüpfen. Geschickt lässt der Autor die historischen Fakten in die fiktive Handlung mit einfließen. Man merkt beim Lesen, dass Sansom sich bei der Recherche für den geschichtlichen Hintergrund viel Mühe gegeben hat. Mir hat es viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Denn im Gegensatz zu vielen Thrillern, wo man regelrecht durch die Handlung rast, geht es hier gemächlich zur Sache. Obwohl es an blutigen und recht detailliert beschriebenen Tatorten nicht mangelt, wird es erst in den letzten hundert Seiten so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Was mir besonders gut an diesem Buch gefallen hat, ist die Tatsache, dass alle Hauptfiguren weiterentwickelt wurden. Da es bereits das vierte Buch über Matthew Shardlake ist, hätte ich nicht damit gerechnet, dass Samson diesen Charakter weiter ausbaut. Aber ihm sind dennoch Möglichkeiten eingefallen nicht nur Shardlake sondern auch den Figuren noch mehr Tiefe zu verleihen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde mich bald auch mal an die älteren Bücher von C. J. Sansom wagen. Wer gerne historische Krimis mag, wird an diesem Buch seine Freude habe. Obwohl es eine Reihe ist, braucht man die anderen drei Teile nicht zu kennen. Sansom wiederholt die wichtigsten Entwicklungen. So hatte ich nie das Gefühl unbedingt die ersten beiden Teile kennen zu müssen, um die Handlung im jetzigen vierten Band zu verstehen. Daher machte das Lesen viel Spaß, auch wenn die Handlung, wie bereits erwähnt, etwas weniger rasant ist.

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  • Rezension zu "Das Buch des Teufels" von Christopher J. Sansom

    Das Buch des Teufels
    November

    November

    05. June 2010 um 10:20

    Und ein weiterer historischer Kriminalroman von Christopher J. Sansom. "Das Buch des Teufels" spielt erneut zur Zeit Heinrich VIII., der nun seine bereits 6. Frau ehelichen will. Wieder machen sich der bucklige Barrister Matthew Shardlake und sein verwegener Gehilfe Barak daran eine grausige Mordreihe aufzuklären, die eng mit der Politki verstrickt ist. Der Anwalt ist diesmal selbst betroffen, denn eines der Opfer war sein langjähriger Freund Roger Elliard. Warum trifft es nur abtrünnige Reformer? Welche Verbindung besteht zum Buch der Offenbarung? Schafft es der Mörder wirklich das Ende der Welt herbeizuführen? Fragen, denen Master Shardlake unter Gefahr seines eigenen Lebens auf den Grund gehen muss.. Wie auch bei den vorangeganenen Büchern Sansoms findet sich wieder eine ausgezeichnete Mischung aus historischen Fakten, fiktiver Ausschmückung, Verwirrung und Spannung - ein flüssig zu lesender mittelalterlicher Krimi.

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