Christopher J. Sansom Der Pfeil der Rache

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Inhaltsangabe zu „Der Pfeil der Rache“ von Christopher J. Sansom

Kein Geheimnis bleibt für immer im Dunkeln Juni 1545: Als Michael Calfhill, Lehrer bei der Familie Hobbey, auf das schreiende Unrecht hinweist, das den beiden Mündeln Emma und Hugh widerfahrenist, wird er kurz darauf entlassen. Nur wenig später ist er tot – erhängt. Anwalt Matthew Shardlake und sein Gehilfe Jack Barak erhalten von der Königin persönlich den Auftrag, diesen Fall genauer zu untersuchen. Die Ermittlungen führen sie nach Portsmouth, wo zu dieser Zeit die englische Flotte ankert. Gefahr und Angst liegen in der Luft, denn eine Invasion der Franzosen wird befürchtet. Als Shardlake die Familie Hobbey kennenlernt, spürt er sofort, dass hier etwas nicht stimmt. Doch je mehr er das Geheimnis dieser Familie zu ergründen versucht, umso so heikler und lebensbedrohlicher wird seine Position. Da wird auf der Jagd die Hausherrin durch einen Pfeil tödlich getroffen. Ein Unfall oder eine tödliche Absicht? Auch der fünfte Band mit Anwalt Matthew Shardlake nimmt den Leser mit in eine zurückliegende Zeit, und fern am Horizont sieht er schon das erste Wetterleuchten, das den drohenden Krieg mit Frankreich ankündigt.

spannend,fesselnd,einmal angefangen kann man es erst dann aus der Hand legen,wenn die letzte Seite umgeschlagen ist

— belgiue
belgiue

Viel gelobt, aber m.E. nicht das beste Buch der Reihe. Ermittlung schleppender als sonst, aber die Auflösung ist wie immer unerwartet.

— Akantha
Akantha

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    Der Pfeil der Rache
    Aleshanee

    Aleshanee

    05. May 2013 um 20:14

    Historischer Kriminalroman - London im Jahr 1545 Band 5 der Shardlake Reihe Dieses Mal hat es der bucklige Anwalt Matthew Shardlake mit gleich zwei kniffligen Fällen zu tun. Einmal ist da Ellen Fettiplace, eine Insassin des Bedlam - einer Irrenanstalt. Matthew besucht sie regelmäßig, seit er sie vor zwei Jahren durch einen anderen Fall kennen gelernt hat. Ellen scheint normal, doch das, was sie ans Bedlam fesselt, würde man heute als Agoraphobie bezeichnen, die Angst, nach draußen zu gehen. Nur aus diesem Grund ist sie dazu gezwungen, für immer im Bedlam zu bleiben. Durch die Besuche von Matthew hat Ellen sich in ihn verliebt, zwingt ihn regelrecht immer wieder zu kommen, indem sie eine Krankheit vortäuscht. Er jedoch erwidert ihre Gefühle nicht, kann sich aber nicht dazu durchringen, es ihr zu sagen um sie nicht zu verletzen. Doch genau das weckt in ihm das Bedürfnis, ihr zu helfen und ihrer Krankheit auf den Grund zu gehen, um ihr ein "normales" Leben zu ermöglichen - und sie damit von ihm zu lösen. Diese Gelegenheit ergibt sich bald, denn die Königin selbst bittet Matthew in einem Fall um Hilfe: Vor einigen Jahren sind die verwaisten Geschwister Hugh und Emma Curteys von dem Ehepaar Hobbey aufgenommen wurden, doch scheinbar nur, um finanziellen Nutzen aus ihrem Erbe zu ziehen. Der damalige Hauslehrer, Michael Calfhill, der damals kurzerhand entlassen wurde, hatte vor einigen Wochen Klage eingereicht mit dem Vorwurf, einer ungeheuerlichen Sache in diesem Vormundschaftsfall auf die Spur gekommen zu sein. Michael Calfhill wurde kurz darauf erhängt in seiner Wohnung gefunden. Calfhills Mutter, eine ehemalige Bedienstete der Königin, bat diese um Hilfe. Matthew und sein Gehilfe Jack Barak machen sich nun auf den Weg zu den Hobbeys in der Nähe von Portsmouth. Jack lässt seine Frau Tamasin nur ungern zurück, da sie in einigen Wochen niederkommen wird und auch Matthews Erzfeind Richard Rich scheint im Hintergrund seine Fäden zu spinnen. Und zeitgleich sammelt sich auch noch die gesamte englische Flotte in Portsmouth, da ein Angriff der Franzosen bevorsteht - und einen einzigen Tagesritt entfernt liegt das Dorf, in dem Ellen Fettiplace etwas Furchtbares zugestoßen ist ... Meine Meinung Wieder einmal vollgepackt mit einer eindringlichen Handlung schafft es Sansom das mittelalterliche London ins Leben zu rufen. Vielschichtige Charaktere, illustre Schauplätze, eingebettet in einem lebendigen Sprachstil, der einen sofort in diese altertümliche Atmosphäre hineinzieht. Spannend von Anfang bis Ende, reich an geschichtlichen Details ein wahres Lesevergnügen. Ich hoffe sehr, dass noch weitere Bände folgen werden. Band 1: Pforte der Verdammnis Band 2: Feuer der Vergeltung Band 3: Der Anwalt des Königs Band 4: Das Buch des Teufels

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  • Rezension zu "Der Pfeil der Rache" von Christopher J. Sansom

    Der Pfeil der Rache
    Nmaye

    Nmaye

    04. September 2011 um 12:18

    Matthew Shardlake mitten in einem neuen Abenteuer.
    Es gibt wieder jede Menge geheimnisse, Mord und Totschlag, Gefahr und jede Menge Spannung.

  • Rezension zu "Der Pfeil der Rache" von Christopher J. Sansom

    Der Pfeil der Rache
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    07. August 2011 um 12:42

    Zum Inhalt: Der Rechtsanwalt Matthew Shardlake wird von der Königin beauftragt, sich eines Falles anzunehmen, den eine ehemalige Angestellte der Königin an diese herangetragen hatte. Deren Sohn, Michael Calfhill wurde in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. Er war der frühere Lehrer der Kinder Emma und Hugh Curteys, die seit dem Tod ihrer Eltern bei der Familie Hobbey als deren Mündel leben. Als nach einer Pockenepidemie Emma stirbt, zieht die Familie aufs Land und entlässt den Lehrer. Als dieser nach Jahren einen Überraschungsbesuch bei der Familie macht, findet er ein großes Unrecht vor und will die Vormundschaft für Hugh beantragen. Kurz danach ist er tot. Master Shardlake und sein Schreiber Jack Barak machen sich gemeinsam mit dem Anwalt der Familie Hobbey auf den Weg zu ihnen aufs Land, um festzustellen, welches Unrecht dem jungen Hugh widerfahren ist, das Michael Calfhill nicht ruhen ließ. Selbst nach einer Befragung Hughs kann Master Shardlake keine Vernachlässigung, Misshandlung oder Ungereimtheit feststellen. Er tappt im Dunkeln und doch ahnt er, dass die Familie ein furchtbares Geheimnis hat. Parallel zu diesen Ermittlungen versucht Shardlake Informationen über Ellen zu bekommen, eine Bekannte, die in einer Irrenanstalt ohne Einweisungspapiere sitzt. Seine Nachforschungen werden dadurch erschwert, dass sich bei Portsmouth die gesamte englische Armee versammelt, da die Invasion durch die französische Marine kurz bevor steht. Meine Meinung: Dieser Roman ist bereits Teil 5 einer Reihe um den Anwalt Matthew Shardlake. Für mich war es das erste Buch, was ich von Sansom gelesen habe. Es fiel mir nicht schwer, mich mit den Personen vertraut zu machen. Es gab zwar Andeutungen aus den Vorbänden, da sie aber nicht ungedingt relevant für diese beiden Fälle waren, konnte ich es auch ohne Vorkenntnisse gut verstehen. Der Protagonist Shardlake wird hier als geradliniger und wahrheitsliebender Anwalt gezeichnet. Er entwickelt ein Gespür für die Fälle, er weiß, dass etwas nicht stimmt und lässt nicht locker, bis er dem Geheimnis auf die Spur kommt. Das macht ihn menschlich und sympatisch. Selbst als sein Leben bedroht wird und er in Gefahr gerät, in die Vorkommnisse der französischen Invasion mit involviert zu werden, geht er seinen Weg weiter. Ein wunderbar historisch recherchierter Roman wird hier vorgelegt. Er spielt in der Zeit des 16. Jahrhunderts zu Zeiten Heinrich des VIII. Der Autor hat keine Mühen gescheut, dem Leser die Kunst des Bogenschießens nahe zu bringen und uns u.a. an seinem Wissen über die französche Invasion teilhaben zu lassen. Das Schiff "Mary Rose" hat er so genau beschrieben, dass ich mir ein Bild vom Schiff vorstellen konnte, was in etwa dem ensprach, wie es wirklich ausgesehen haben muss lt. Bilder aus dem Internet. Erwähnen möchte ich noch das für meine Begriffe sehr schön gestaltete Cover des Buches. Es hat im Buchladen eine magische Anziehungskraft auf mich. Einen Punkt Abzug gibt es aber, weil ich es ein wenig langatmig fand, bis er sich endlich auf den Weg machte, um zur Familie Hobbey zu kommen. Das hätte man sicher ein wenig straffen können.

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