Christopher L. Bennett

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Cover des Buches Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion9783942649988

Star Trek - Titan 3: Die Hunde des Orion

 (22)
Erschienen am 22.11.2011
Cover des Buches Star Trek - Rise of the Federation 19783959811880

Star Trek - Rise of the Federation 1

 (6)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Star Trek - Rise of the Federation 29783959811965

Star Trek - Rise of the Federation 2

 (5)
Erschienen am 06.06.2017
Cover des Buches Star Trek - Rise of the Federation 39783959815338

Star Trek - Rise of the Federation 3

 (3)
Erschienen am 02.04.2018
Cover des Buches Star Trek - Rise of the Federation 59783959813907

Star Trek - Rise of the Federation 5

 (3)
Erschienen am 16.12.2019
Cover des Buches Star Trek - Rise of the Federation 49783959816885

Star Trek - Rise of the Federation 4

 (3)
Erschienen am 06.03.2019

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Rezension zu "Star Trek - Rise of the Federation 5" von Christopher L. Bennett

Star Trek – Rise of the Federation 5: Interferenz
einz1975vor 5 Monaten

Christopher L. Bennett hat es sich zur Aufgabe gemacht die Geschichte um Jonathan Archer und der Föderation so genau zu erklären, dass feste Grundbausteine der Zukunft gelegt werden. So haben wir zum einen die Erklärung der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Völker. Dies ist besonders später in den Serien wichtig und führt den ein oder anderen Captain in eine ungewollte Bedrängnis. Noch bevor die vielen Schiffe der Flotte das Weltall weiter erforschen, muss diese Frage jedoch geklärt sein und genau da setzt das Buch an. Grundlegend keine schlechte Idee da noch einmal genauer hinzuschauen, warum all das geschehen ist und nebenbei will Agent Trip Tucker die Sektion 31 ein für alle mal zu Fall bringen.

Dazu hat er einen sehr umfangreichen Plan ausgeheckt. Er will den neuen Machthaber von Sauria vorführen. Maltuvis als despotischer Herrscher hat schon so einige Gräueltaten an seinem Volk begangen und doch ist er immer noch an der Macht. Er hasst Außenweltler und doch arbeitet er mit innen zusammen. Wir erleben die drei Schwestern von Orion wieder, welcher erneut nach der Macht greifen, aber irgendwie muss ich gestehen, dass ihr Plan nicht ganz logisch klingt. Geht es hier wirklich nur um Rohstoffe? Hoshi Sato hat für mich den spannendsten Part der Geschichte. Sie wird zu einem Planeten gerufen, welcher eine neue Art von Leben beherbergt, was jedoch erst einmal bewiesen werden muss.

Baumartige Wesen und der Beschreibung her gar nicht mal so weit weg von unseren bekannten Pflanzen und doch so anders. Malcolm Reed hat auch seinen Auftritt und im gelingt endlich der große Wurf der Liebe, auch wenn sich sein Leben mit dem Ende des Buches ordentlich ändert. Nach der Ware-Krise hatte ich eigentlich gedacht, dass es inhaltlich wieder Berg auf geht. Die Figuren sind bekannt und man weiß wo sie stehen, dennoch hat der Autor sie meiner Meinung nach zum Teil aus den Augen verloren. Weder T´Pol noch Phlox kommen wirklich zu Wort, auch wenn sie beteiligt sind und da stellt sich die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, sich auf nur eine der Geschichten zu konzentrieren.

Allein die Story um Hoshi Sato hätte vollkommen ausgereicht, um dieses Hauptthema der Nichteinmischung zu bearbeiten, warum die Sektion 31 auch noch ins Visier genommen werden musste bleibt ein Rätsel. Da wir aus den restlichen Serien wissen, dass es sie weiterhin geben wird, war es auch unnötig ein Komplott nach der anderen aufzubauen, um einen Verschwörer zum Fall zu bringen. Da hat sich der Autor zu sehr an dem Bösewicht festgebissen. Auch Trip sein auf und abtauchen ist langsam nicht mehr wirklich spannend. Große Trauer gibt es bedauerlicherweise bei Jonathan Archer, er verliert in diesem Roman, den wohl besten und engsten Freund, den er je gehabt hat.

Fazit:
Loyalität kann man sich nicht erkaufen, auch wenn man das richtige machen will. Das Leben der Föderationsmitglieder zu schützen, ist und bleibt der Kern der Sektion 31. Ihr Weg dahin geht über Leichen und genau diese will Trip nicht mehr sehen und doch sind sie wieder zahlreich vorhanden. Die Föderation hatte es offensichtlich nicht leicht zum Anfang und wenn Christopher L. Bennett die Themen hätte alle einzeln abgearbeitet, wären schöne einzelne Geschichten entstanden, so jedoch hat er diesmal leider eine der schwächeren Geschichten um Archer und sein Team geschrieben.

Matthias Göbel

Autor: Christopher L. Bennett
Übersetzung: Bernd Perplies
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Cross Cult
Erscheinungsdatum: 16.12.2019
ISBN: 9783959813907

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Rezension zu "Star Trek - Rise of the Federation 4" von Christopher L. Bennett

Star Trek - Rise of the Federation 4: Prinzipientreue
einz1975vor einem Jahr

Man möge es kaum glauben, aber selbst nach den ersten Schwierigkeiten, welche die Föderation bei ihrer Gründung hatte, kommen immer wieder neue hinzu. Bereits in Teil drei ging es schon um die Technologie der sogenannten "Ware". Automatisierte Stationen, welche hilfsbereit jedem zur Seite stehen. Die Bezahlung als Gegenleistung, ist hingegen alles andere als normal. Im Kern dieser Stationen werden lebende Personen benötigt, denn nur ihre Gehirne erlauben dieser Technologie ihre Funktion. Über viele hundert Jahre hat sich die Ware in einem bestimmten Gebiet verbreitet. Einige Völker gelangten so zu einem Fortschritt, den sie noch viele Generationen hätten überstehen müssen. Der nächsten Nebenschauplatz ist die Hochzeit der Tochter von Doktor Phlox.

Sie als Denobulanerin heiratet einen Mann aus einem verfeindeten Volk, was unweigerlich alten Hass bei bestimmten Personengruppen hervorruft. Sehr ausführlich beschäftigt sich der Autor mit dem Thema der Vergebung und das man nicht immer nur blind jemanden folgen, sondern sich selbst sein Bild machen sollte. Als Bindeglied zwischen den Ereignissen dienen diesmal erneut die Klingonen. Die durch den Virus veränderten Klingonen, welche jetzt mehr menschlich als außerirdisch aussehen, werden gejagt und ihre Vernichtung wird eingeläutet. Bennett bleibt somit seinen Vorgängern treu und schickt die ehemalige komplette Crew der Enterprise auf eine heikle Mission.

Sie wollen egal wie die "Ware" stoppen, vergessen dabei aber völlig, dass manche Völker damit vielleicht sogar ganz gut klar kommen. Die Idee der "Obersten Direktive" und die dazugehörige Nichteinmischung wird erneut in die Diskussion eingebracht, wobei es wohl noch eine Weile dauern wird, bis alle Fehler begangen sind und man daraus gelernt hat. Vielleicht konzentriert sich der Autor an manchen Stellen etwas zu sehr um Nebensächlichkeiten, was unweigerlich das Thema in die Länge zieht. Durch wiederholte ähnliche Inhalte wird man zwar als Leser kräftig an das Thema gebunden, dennoch kommt er zu langsam für meinen Geschmack auf den Punkt.

Inhaltlich belohnt er dennoch zurückdenkend alle die sich bereits gut in Star Trek auskennen. Der Ausblick auf das nächste Ziel ist ebenfalls im Epilog enthaltenen und ich bin gespannt, wie Tripp sich aus seiner Zugehörigkeit erneut befreien wird. Ob die "Ware" wirklich als der große Feind anzusehen ist, muss ebenfalls jeder für sich beantworten. Interessant fand ich dabei die Analogie mit unserer eigenen Geschichte. Was unsere Vorfahren bei einigen Völkern, mit manch technologischen Fortschritten angerichtet haben, welche so nie Zugang dazu gehabt hätten und heute noch darunter leiden, wird man wohl nie endgültig erklären können.

Fazit:
Der Roman enthält so viel Star Trek wie man sich nur wünschen kann: Neue Technologien, Raumschiffe, neue Völker, Diplomatie, Kämpfe und Klingonen. Christopher L. Bennett schickt wenig Admiral Archer, dafür mehr den Rest seiner Crew in eine undurchsichtige Situation. Hilfe ja, doch ist sie wirklich notwendig? Ein klein wenig zu detailliert, dafür stark in der Moral. Danke für den Einblick in diese wilde Zeit der Föderation und es darf ruhig weitergehen...

Matthias Göbel

Autor: Christopher L. Bennett
Übersetzer: Bernd Perplies
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Cross Cult
Erscheinungsdatum: 06.03.2019
ISBN: 9783959816885

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Rezension zu "Star Trek - Rise of the Federation 3" von Christopher L. Bennett

Star Trek – Rise of the Federation 3: Zweifelhafte Logik
einz1975vor 2 Jahren

In den ersten beiden Ausgaben war schon deutlich zu sehen, wie gefährlich fragil diese Föderation eigentlich ist. Genau das denken sich auch einige finstere Gestalten und die Föderation ist wieder am Wanken. Dazu müssen wir uns zeitlich zurück an die Serie erinnern. Vor einigen Jahren haben Jonathan Archer und T’Pol die wahren Lehren des großen vulkanischen Philosophen Surak mit entdeckt, was der Beginn einer neuen Ära für alle Vulkanier werden sollte. Doch die genaue Untersuchung des Artefakts ergibt, dass es eine Fälschung sei. Auf einmal steht diese Bewegung vor dem Ende. Archer und T’Pol begeben sich sofort nach Vulkan und wollen die Ermittlungen aufnehmen. Was ist mit dem Original passiert ist?

Zusammen mit der Besatzung der U.S.S. Endeavour kommen sie einem verdeckten Komplott auf die Schliche, welcher den Planeten fast in einen Bürgerkrieg schickt. Mehr als einmal wird man dabei auch an die damalige Folge erinnert und es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Logik manch Vulkanier hier zum Fanatiker werden lässt. Doch das ist nicht das einzige Problem, um was sich unsere wackeren Helden zu kümmern haben. Captain Malcolm Reed von der U.S.S. Pioneer trifft erneut auf eine automatische Reparaturstation, welcher wir auch aus der Serien kennen. Diese Stationen scheinen sich mittlerweile ausgebreitet zu haben und wie damals, werden sie durch die Gehirne von Lebewesen erst funktionsfähig.

Diesmal hat es eine Rasse erwischt, welche erst vor kurzem die Raumfahrt entwickelt hat. Reed erkennt die große Gefahr, welche in dieser Technologie steckt und mit Hilfe seines alten Freundes Trip, will er mit einer Föderation-Einsatztruppe den Erbauern auf den Grund gehen. Sie stoßen bei ihren Ermittlungen nicht zwingend auf Gegenliebe, denn viele Völker akzeptieren diese sogenannte „Ware“ und wollen sich eher mehr mit ihnen entwickeln, als sich gehen sie stellen. Doch auf einem Planeten haben sie Glück und es gibt Unterstützer. Der wohl spannendste Teil des Romans, denn hier wird Star Trek wieder gelebt – Neue Technologien und neue Völker und die Sternenflotte mittendrin.

Leider zieht sich der Teil auf Vulkan doch sehr in die Länge. Bennett hat zwar versucht die Wichtigkeit hinter Suraks Lehre deutlich zu machen, doch bleibt die gesamte Kultur der Vulkanier immer noch ein Rätsel. Diesmal wäre die Konzentration auf eines der beiden Ereignisse besser gewesen. Dafür gibt es aber eine Unmenge an Hintergrund Informationen, welche sich später im Lauf der Geschichte von Star Trek erst ereignen oder hier ihren Ursprung haben. Es werden sogar einige alte Gesichter das Licht der Welt erblicken und besonders Fans der Vulkanier wird es freuen, auf wen sie hier treffen. Das Trip einen kurzen Auftritt bekommt, genauso wie Phlox, Mayweather und Hoshi rundet die Crew und ihre alten Mitglieder ab und man bekommt jeweils einige Hinweise auf kommende Abenteuer.

Fazit:
Christopher L. Bennett führt seine begonnene Geschichte um den Anfang der Föderation nahtlos weiter. Mit einer spannenden und einer weniger aufregenden, dafür aber weitreichenden Geschichte der Vulkanier, bringt er uns die Erlebnisse von Damals gut zusammengefasst auf den Tisch. An einigen Stellen hat der Spannungsbogen sicher einen Knick, doch wer die Zukunft beschreiben will, muss eben am Anfang anfangen und da gibt es mehr Text als Action.

Matthias Göbel

Autor: Christopher L. Bennett
Übersetzer: Bernd Perplies
Taschenbuch: 478 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 02.04.2018
ISBN: 978-3-95981-533-8

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