Christopher McDougall

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Christopher McDougallBorn to Run
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Born to Run
Born to Run
 (15)
Erschienen am 22.03.2010
Christopher McDougallBorn to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt
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Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt
Christopher McDougallHandbuch des Helden: Auf der Suche nach den Geheimnissen von Kraft und Ausdauer
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Handbuch des Helden: Auf der Suche nach den Geheimnissen von Kraft und Ausdauer
Christopher McDougallHandbuch des Helden
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Handbuch des Helden
Handbuch des Helden
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Erschienen am 02.11.2015
Christopher McDougallBorn to Run
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Born to Run
Born to Run
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Erschienen am 01.06.2015
Christopher McDougallNatural Born Heroes
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Natural Born Heroes
Natural Born Heroes
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Erschienen am 01.09.2013
Christopher McDougallNatural-Born Heroes: How a Daring Band of Misfits Mastered the Lost Secrets of Strength and Endurance
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Natural-Born Heroes: How a Daring Band of Misfits Mastered the Lost Secrets of Strength and Endurance
Christopher McDougallBorn to Run. Un gruppo di superatleti, una tribù nascosta e la corsa più estrema che il mondo abbia visto
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Born to Run. Un gruppo di superatleti, una tribù nascosta e la corsa più estrema che il mondo abbia visto

Neue Rezensionen zu Christopher McDougall

Neu
M

Handfest

Klar sollte dem interessierten Leser sein, dass in diesem „Handbuch des Helden“ es tatsächlich auch handfest „zu Sache geht“. Geistige oder geistliche Helden, „Helden des Alltags“, das ist nicht in erster Linie das Thema Mcdougalls.

Körperlich geht es schon zu, mit natürlich einem starken Schwerpunkt auf die mentale Vorbereitung und die mentale notwendige „Verfassung“, um körperliche Höchst- und Extremleistungen erbringen zu können. Ein „Heldentum“, das McDougall in seinem eigenen Werdegang vorgelebt hat, dass ihn geprägt und, natürlich, bekannt hat werden lassen.

Körperliche Voraussetzungen, Willen und eine gewisse Pfiffigkeit, gepaart mit der Bereitschaft, kontrollierte, aber letztlich nicht kontrollierbare Risiken einzugehen, das ist der Stoff, aus dem die Helden sind. In der Antike und in der Gegenwart, wie Mcdougall flüssig und auch inhaltlich interessant am Beispiel der Entführung eines Generals im zweiten Weltkrieg auf der Insel Kreta durch „den Widerstand“ als eine Art „roten Faden“ einführt.

„Alles hing von der Fähigkeit ab, enorme Ressourcen an Kraft, Ausdauer und „geistlicher“ Beweglichkeit freizusetzen, deren Vorhandensein den meisten Menschen gar nicht bekannt ist“.

Eine innere und äussere Konstitution, die man erwerben und erlernen kann, wie McDougall ausführt, denn „die Kunst des Heldentums wurde während eines grossen Teils der menschlichen Geschichte nicht dem Zufall überlassen“, sondern akribisch erlernt.

Während nun der Leser Seite für Seite langsam mehr erfährt über den Coup auf Kreta im Jahre 1944 und, nebenbei, anhand vielfacher Beispiele (unter denen auch Schliemanns hartnäckige Heldentat der Entdeckung Trojas ihren Platz findet und antike Helden nicht zu kurz kommen) die verschiedenen Elemente eines „heldenhaften Charakters“ und „heldenhafter Unterfangen“ kennen lernt, stellt ich tatsächlich im Lauf der Lektüre ein, was McDougall grundlegend bezweckt: Die eigentlichen Elemente des „Helden“ herauszuarbeiten, mit einem durchgehenden und vielen zusätzlichen praktischen Beispielen jeweils näher zu beleuchten und dem Leser in Erzählform anregend zu vermitteln.

Dass dies nichts mit „tumben Helden“ in Richtung eines Siegfried zu tun hat, aber eben auch nicht nur „am Schreibtisch“ passiert, das ergibt eine interessante Sichtweise. Im Rahmen einer, zugegeben, klassisch „amerikanisch“ breit und plaudernd erzählten Lektüre.

Wobei sich herauskristallisiert, dass die wohl wichtigste Haltung eines Helden die der „Hartnäckigkeit“ ist. Denn ohne diese werden all anderen Elemente (Mut, Klugheit, Fitness u.a.) nicht in benötigter Tiefe erarbeitet werden können. Nicht in „Breite“ wohlgemerkt. Mit Muskelpaketen hat das alles nichts zu tun, eher die Faszien und die Zähigkeit benötigt ein Held antiker und moderner Prägung.

Was mit Bewegung, abwechslungsreichem Sport, mentalen Übungen und, selbstredend, der richtigen Ernährung natürlich einhergeht. Wobei dies, gut so, nicht den Kern dieses Buches ausmacht, sondern eher als „Begleiterscheinungen“ mehr oder minder ausführlich mit erwähnt werden.

Nicht immer ohne Längen und insgesamt ein stückweit zu breit erzählt, gelingt es McDougall dennoch, die ihm wichtigen Elemente eines „Helden“, was diese benötigen und wie diese, zumindest theoretisch, entwickelt und entfaltet werden können, darzulegen. Mit einem am Ende anderen Heldenbild, als man aus alten Sagen und Legenden im Kopf haben mag.

Eine durchaus anregende Lektüre.

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Obadjas avatar

Rezension zu "Born to Run" von Christopher McDougall

Rezension zu "Born to Run" von Christopher McDougall
Obadjavor 7 Jahren

Es geht um das Laufen und die Frage danach, warum einem Läufer so schnell so viel weh tut und warum ambitionierte Läufer immer wieder verletzt sind.
Daneben erhalten wir einen Einblick in die Geschichte der Tarahumara, ein (fast) vergessenes Volk in Mexiko.

Irgendwie bin ich mit dem Buch nicht warmgeworden. Der Untertitel gibt es schon wieder, um was es in diesem Buch geht: Das vergessene Volk; Superathleten und das größte Rennen der Welt (wenn ich mich mal am englischen Titel anlehnen darf).
So richtig schien auch Christopher McDougall nicht zu wissen, worüber er schreiben will. Er scheint sich zu verzetteln. Er erzählt eine Sache nicht zu Ende, sondern biegt vorher ab, um unterschiedlichstes zu erklären.
Sicherlich sind die Tatsachen, über die er berichtet, interessant und auch ich habe überlegt, ob ich mal die ein oder andere Strecke barfuss laufen sollte, aber insgesamt fand ich das Lesen extrem anstrengend, weil ich keinen roten Faden fand, sondern nur einige lose Enden.

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Anja_Levs avatar

Rezension zu "Born to Run" von Christopher McDougall

Rezension zu "Born to Run" von Christopher McDougall
Anja_Levvor 7 Jahren

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht - sehr positiv überrascht. Erhalten als Geschenk, hatte ich mit einem Sachbuch zum Laufen gerechnet, aber nicht mit einer derart interessanten Schilderung, die in ihrer Genauigkeit häufig eher an einen Roman denken lässt.
Ausgehend von der typischen Läuferfrage "warum schmerzt mein Fuß" und der weitergehenden Sorge ständiger Schmerzen, hat sich McDougall mit Lauftechniken, großen Läufern im Ultrarunningbereich und dem Stamm der Tarahumara, den sogenannten "running people" in Mexiko befasst. Er hat seine eigenen Laufweise verändert, viele Rennen besucht und hat als Supporter auch an Ultra-Marathons wie z.B. dem 130 Meilen Badwater Run durchs Death Valley teilgenommen. Das ganze Buch besteht aus Beispielen, aus Geschichten von Läufern, die sehr persönlich erzählt sind, so dass das Buch auch für Nicht-Läufer sehr interessant ist. McDougall schafft es sogar, ein ganzes Kapitel über Anthropologie und Forschungsergebnisse der Biologie interessant zu schildern.
Ein großartiges Buch, das mich an einigen Stellen wirklich baff staunen hat lassen, denn wer hätte schon gedacht, dass Menschen eine Antilope durch eine bloße Laufjagd in den Erschöpfungstod treiben können? Dieser Fakt ist nur einer von vielen, die McDougalls Buch so interessant und unterhaltsam machen, das ich es am liebsten jeden, der sich ein wenig für's Laufen interessiert und so manchem anderen in die Hand drücken möchte!

Nachtrag: ich habe das Buch auf Englisch gelesen, was für den größten Teil des Buches für jemanden mit durchschnittlichen Englischkenntnissen kein Problem sein dürfte. Das schon erwähnte Kapitel zur menschlichen Entwicklungsgeschichte ist etwas schwerer zu verstehen, aber lange nicht wissenschaftlich und daher ebenfalls lesbar.

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