Christopher Moore

 4 Sterne bei 2,331 Bewertungen
Autor von Die Bibel nach Biff, Ein todsicherer Job und weiteren Büchern.
Christopher Moore

Lebenslauf von Christopher Moore

Christopher Moore ist in Mansfield aufgewachsen. Sein Vater war Polizist und seine Mutter arbeitete in einem Kaufhaus. Das Geld für seinen Führerschein verdiente er mit zahlreichen Jobs: Er war Dachdecker, Nachtwächter, Diskjockey, Fotograf, Versicherungs-Vertreter, Hotelrezeptionist und auch Kellner. An der Ohio State University studierte er eine Zeit lang Anthropologie, später ging er nach Kalifornien und studierte am Brooks Institute of Photography in Santa Barbara Fotografie. Dort nahm er auch einige Schriftsteller-Kurse. Nach eigenen Angaben begann Christopher Moore mit etwa zwölf Jahren mit dem Schreiben, aber erst mit etwa 30 schaffte er mit dem Buch „Der kleine Dämonenberater“ (Im Original „Practical Demonkeeping“) den Durchbruch. Christopher Moore lebt in Kauai, Hawaii und San Francisco. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Journalist. Heute schreibt er Romane, die auch international sehr erfolgreich sind.

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Die Bibel nach Biff

Die Bibel nach Biff

 (765)
Erschienen am 21.11.2011
Ein todsicherer Job

Ein todsicherer Job

 (403)
Erschienen am 13.11.2006
Lange Zähne

Lange Zähne

 (149)
Erschienen am 08.05.2007
Der kleine Dämonenberater

Der kleine Dämonenberater

 (139)
Erschienen am 09.05.2005
Der törichte Engel

Der törichte Engel

 (123)
Erschienen am 14.11.2005
Liebe auf den ersten Biss

Liebe auf den ersten Biss

 (113)
Erschienen am 11.02.2008
Fool

Fool

 (97)
Erschienen am 18.10.2010
Flossen weg!

Flossen weg!

 (81)
Erschienen am 01.04.2005

Neue Rezensionen zu Christopher Moore

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M

Rezension zu "Noir" von Christopher Moore

Trocken und packend erzählt
michael_lehmann-papevor 17 Tagen

Trocken und packend erzählt

Sammy „Two Toes“ hat es nicht einfach. Vor allem aus einer gewissen Peinlichkeit heraus, was seine Fußverletzung angeht. Die nicht nur für ein dezentes Hinken hinter der Bar sorgt, an der Sammy arbeitet, sondern vor allem damit zu tun hat, dass die meisten Leute fest glauben, es wäre eine Kriegsverletzung.

Und Sammy das mal lieber nicht überall richtigstellt. Vor allem nicht bei dieser umwerfenden Frau, Stilton, die an seiner Theke aufschlägt, rotzfrech, überlegen, kühl. Auf den ersten Blick, was auf den zweiten Blick aber in eine ganz andere Richtung gehen wird.

Was sich ganz anregend anlassen könnte, hätte Sammy nicht die Idee gehabt, sich nebenbei ordentlich Einnahmen zu verschaffen. Mit Folgen für seinen Chef. Zunächst.

Das nebenbei Stilton auch gedenkt, schnelles, scheinbar leicht verdientes Geld mal mitzunehmen (als „Amüsierdame“ auf einem Club Treffen einflussreicher Männer) und auch dort die Ereignisse einen anderen Verlauf nehmen, als geplant (was mindestens zwei Fluggeräte und deren Insassen intensiv betreffen wird), das kann ja vorher keiner ahnen.

Ein brachialer, schmieriger Polizist steht störend im Raum, ein General aus Roswell sucht Anschluss, ein merkwürdiges Wesen taucht auf und eine der gewählten Erzählperspektiven (Moore wechselt hier und da in Betrachtung Sammys von der ersten in die dritte Person) kommt von einer „gespaltenen Zunge“.

So nimmt das Chaos seinen Lauf, müssen Männer still gestellt werden, macht sich ein alter Chinese auf Schlangenjagd, erkennt ein junger Chinese, wie er seine Angebetete näher ans ich binden kann, wickelt Stilton viele Männer um den Finger und geht Sammy es an, die Dinge kühl und auch mal mit der nötigen Härte anzugehen.

Was alles lange auf des Messers Schneide steht, auch wegen einiger ominöser Männer in schwarzen Anzügen und schwarzen Sonnenbrillen (ein durchaus gewollter Verweis auf die bekannten „Men in Black“), die erst durch ein umfunktioniertes Kornett Respekt lernen werden.

Das Ganze setzt Moore umwerfend sprachlich in Szene, folgt den Spuren klassischer „Noir-Thriller“, die er hier überzeugend mit einer Prise Science-Fiction erweitert. Wobei vor allem die trockenen und überaus coolen Dialoge und ironischen Wendungen für die erfrischende Atmosphäre im Roman sorgen.

„Und wie geht es unserem Hausgast“? (der unter Drogen gehalten wird, um keinen Stress verursachen zu können). „Ruhst sich aus. Erholt sich von seiner Reise“.

Dies, gepaart mit ebenso ironisch und trocken versehener Härte von „Todesfällen“ ergibt insgesamt einen interessanten, durchdachten, sprachlich überzeugenden Thriller, der bestens unterhält.

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Rezension zu "Noir" von Christopher Moore

Dunkle Käseschnecken - Christopher Moore
thursdaynextvor 2 Monaten

Was macht eine Käseschnecke 1947 in San Francisco? Und welche Rolle spielt eine schwarze Mamba bei den mysteriösen, bis heute ungeklärten Ereignissen in Roswell und wann hat nochmal der paranoide Antikommunist J. Edgar Hoover das FBI gegründet und befehligt?

Nicht all diesen Fragen geht Christopher Moore in seinem, wie leicht am Titel zu erkennen, Krimi Noir auf den Grund. Wer Moore bereits gelesen hat, kann sich denken, dass es so richtig dunkel nicht werden kann, ist er doch bekannt für seinen amüsanten unkonventionellen Erzählstil, meist als Autor von abgedreht, schrägen, aber immer unterhaltsamen Urban Fantasys.

Seit „Der Lustmolch„ und „Flossen weg“ bin ich ihm verfallen. Ebenfalls grandios war „Fool*“. Noir kann nicht gänzlich an diese Meisterwerke des skurrilen Humors anknüpfen, dafür eröffnet Moore sich eine neue Literaturgattung und das zu verfolgen ist interessant, denn so dialoglastig sein Roman ist, er wechselt elegant die Erzählperspektive, und ist sprachlich nicht unbedingt ein Highlight, doch solide, wenn auch derb wie gewohnt. Diesmal verzichtet er fast gänzlich auf fantastische Elemente, für mich sehr stimmig. In einem Krimi Noir seinen spezifischen, respektlosen, schwarzen Humor unterzubringen und dabei doch NOIR zu bleiben ist nicht einfach. Fast immer fand ich, es ist ihm gelungen. Die „Noir“-Atmosphäre schimmert oft durch, besonders in seinen Beschreibungen der Lebensumstände der damaligen Zeit an diesem Ort. Puristen mag das stören, ich bin da nicht so zimperlich, wenn es stimmig ist und das war es nach einer kurzen Durststrecke, bis Moore sein Personal vorgestellt hatte und der Plot an Fahrt aufnahm.

Barkeeper Sammy „Two Toes“ Tiffin, hält sich kurz nach Ende des 2. Weltkriegs mit allen möglichen und unmöglichen Gelegenheitsjobs – Schlangenpisse als Geschäftsidee – über Wasser. Über seine Vergangenheit erfährt man zuerst kaum etwas, später gewinnt seine Figur an Tiefe. In Anbetracht des Jahrzehnts seiner Story in Ordnung, aber wenn er Sammy die Ladies beschreiben lässt, können sich einer Hardcore Emanze schon die Zehennägel aufrollen. Dabei ist er, zugeben, wirklich treffsicher in seinen Beschreibungen des Umgangs der Geschlechter miteinander. Er schreibt plakativ, aber nie oberflächlich, billigt jeder Figur ihre Würde zu. Der Zeit geschuldet, liest sich Etliches seltsam, etwa wenn Ladies mit Püppi gekennzeichnet werden, oder, wie im Fall der Käseschnecke, deren Vorname Stilton lautet, zuerst die Pin-Up Aspekte der Dame lang und breit ausgetreten werden. Nur so kann ich es mir erklären, dass ausgerechnet das muffige Altherrenmagazin PLAYBOY – das Hasi Magazin für Dumpfbacken, das nicht tot zu kriegen ist – auf dem hinteren Umschlag den Autor in so dämlicher Weise anpreist. Das hat Christopher Moore nun wirklich nicht nötig.

Der hinkende Sammy bedient also eines Abends in der etwas runtergekommenen Kneipe, als die Käseschnecke selbige entert und kurz darauf hat es ihn erwischt. Das liegt sowohl an der Optik – „Büstenhalter…Gebaut wie ein Zoo – du weißt schon: sperr sie ein, aber so dass sie jeder sehen kann.“ – als auch an der Kommunikationsfähigkeit, respektive Schlagfertigkeit der jungen Witwe. Ihren, von Sammy geschätzten, gesunden Menschenverstand und Pragmatismus bedarf es auch, um gemeinsam mit Sammys Freunden das vor ihnen liegende Abenteuer zu bewältigen. FBI-Agenten, Auftragsmörder, ein steinreicher Anwalt, ein rassistischer Cop, ein Außerirdischer, ein Rotzbengel und diverse andere Protagonisten bereichern diese Liebes- und Lebensgeschichte die angesiedelt in San Francisco in den 40-er Jahren einen wunderbaren Platz gefunden hat. Bei Moore siegt das Gute, doch der Weg dahin ist nicht nur steinig und verschlungen, sondern so witzig, dass man sich gerne dazu aufmacht den Untergang des Bösen zu verfolgen, auch wenn es in Noir ab und an ein wenig lang dauert.

Wer Mark Childress gerne gelesen hat, kann sich bei Noir via Kopfkino fröhlich weiteramüsieren. Diese Mischung aus Albernheit, Gesellschafts- und Menschenbetrachtung und richtig gutem schwarzen Humor macht Laune unterfordert dabei aber nicht.


*(Shakespeares King Lear wunderbar verhunzt. Ein Buch zum reinlegen und amüsieren. Absolut sinnfrei und grandios. Inhaltlich nicht mal anspruchslos , da die verschiedenen Charaktere erstmal sortiert sein wollen, dankenswerteweise ist ein Personenregister enthalten. Die vom Autor vorausgeschickte Warnung sollte allerdings beachtet werden : „Dieses ist ein derber Schwank, randvoll mit entbehrlichem Beischlaf, Mord, allerlei Maulschellen, Verrat und einem ehedem ungeahnten Mass an Geschmacklosigkeit und Profanität, fürderhin unüblicher Grammatik, getrennten Infinitiven, und hier und da einem Onanisten. Solltet Ihr Euch an derartigem stören – dann edler Leser – wandelt Eures Weges, denn unser Streben gilt allein der Unterhaltung, nicht der Kränkung. Wenn Ihr aber glaubt solcherlei könnte Euch Freude bereiten, dann haltet Ihr genau das rechte Buch in Händen)

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Kathrin-Schneiders avatar

Rezension zu "Die Bibel nach Biff" von Christopher Moore

Ein Buch zum Lachen und zum Weinen
Kathrin-Schneidervor 2 Monaten

Worum geht’s?

Was fehlt im neuen Testament? Eigentlich das allerwichtigste, nämlich die Jugendjahre von Jesus. Kein Kind wird geboren, ist dann 12 Jahre alt und springt dann sofort zu 30. Was ist also passiert, in der Zeit dazwischen? Genau das erzählt uns Biff, der beste Freund von Jesus. Gemeinsam finden sie auf einer Abenteuerreise heraus, was es bedeutet Messias zu sein, und ob man sich als Heiland nun Frauen nähern darf, oder nicht.

Was gibt’s dazu zu sagen?

Oft werde ich nach meinem Lieblingsbuch gefragt. Bei der Menge, die ich schon gelesen habe, wäre das eigentlich schwer zu beantworten, gäbe es nicht genau dieses Buch. Nicht nur, dass ich die Bibel nach Biff noch öfter gelesen habe als Harry Potter (und damit meine ich die gesamt Reihe), sondern ich habe die Ausgabe auch mehrmals im Regal stehen. Für Notfälle. Mein erstes Exemplar ist zerlesen und der Buchschnitt ist vergilbt. Es muss schließlich immer greifbar auf dem Nachtisch vor dem Fenster liegen. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, dass ich es 2003 von einer Freundin zu Weihnachten bekam und dann in einer Nacht durchgelesen habe.

Ähh… das klingt jetzt ein kleines bisschen besessen.

Ja, das stimmt schon. Ich habe versucht, jeden Menschen in meinem Umfeld dazu zu zwingen, das Buch zu lesen. Sogar mein Bruder, der überhaupt nichts liest, hat es sich dann immerhin als Hörbuch geholt. Auch ihm hat es gut gefallen.

Was ist denn jetzt so toll dran?

Einfach alles. Die Idee an sich, der Plot, die Charaktere. Ich bin nach all den Jahren immer noch so begeistert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Da ist zum Beispiel Biff. Der Untertitel beschreibt ihn als besten Freund. Das ist er auch. Er prügelt sich, lügt und besucht sogar extra ein Bordell für Josh (also Jesus). Er ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Das macht er mit so viel Witz und Intelligenz, dass er einem sehr schnell ans Herz wächst. Auch wenn ihn die anderen Figuren im Roman vielleicht als Arschloch bezeichnen, für mich ist er das nicht.

Grundsätzlich ist das Buch durch Christopher Moores Stil einfach wunderbar und lustig. Er bringt einen dazu, über Szenen einer Beerdigung zu lachen. Bei der ganzen Komik bleibt die Geschichte aber spannend und man fiebert mit, wenn Biff versucht Josh aus unmöglichen Situationen zu retten.

Besonders schön ist, dass man alle (wichtigen) Figuren aus den vier Evangelien trifft. Maria Magdalena hat eine ganz besondere Rolle im Roman und komplettiert das Trio in der Kindheit. Später trifft man dann noch auf Johannes den Täufer oder die drei Weisen aus dem Morgenland. Man erfährt auch, wie die Bergpredigt entstanden ist und woher Josh den Trick mit der Brotvermehrung überhaupt kann. Die ganze Rahmenhandlung der Bibel wird also vollständig mit einbezogen und aus Biffs Sicht erzählt.

Du sagst, es bleibt spannend. Aber mal ehrlich, jeder weiß doch wie die Geschichte ausgeht.

Es stimmt, man folgt dem Messias bis zum Schluss. Aber obwohl man weiß, wohin das alles führen muss, kann man sich dem Spannungsbogen nicht entziehen. Die Karwoche wird sogar besonders dramatisch. Also lass dich nicht abschrecken, nur weil du vermeintlich weißt, was passiert.

Ich kenn‘ dich! Sogar an diesem Buch gibt’s doch eine Sache, die dich stört, oder?

Ja, erwischt. Einer der drei heiligen Könige ist nicht ganz so gut gelungen, wie die anderen. Und weil Kaspar und Balthasar vorher so stark waren, wirkt Melchiors Geschichte ein bisschen blass. Diese Kritik bremst meinen Enthusiasmus aber nicht im Geringsten.

Ach, und da ist noch das deutsche Cover. Ich habe lange nicht verstanden, was zwei haarige Bohnen mit Jesus zu tun haben sollen.

Kathrin, das sind Sandalen.

Ja, danke, das habe ich mittlerweile auch verstanden. Aber sie sehen eben aus wie haarige Bohnen.

Wann ist das was für mich?

Das Buch ist was für dich, wenn du dich immer schon gefragt hast, wie Josef die ganze Sache mit der unbefleckten Empfängnis aufgenommen hat. Außerdem kannst du das Buch lesen, ob du nun Christ bist, oder nicht. Nimm einfach mit, was du mitnehmen willst. Das steht sogar ganz offiziell am Anfang, im Segen des Autors.

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Gespräche aus der Community

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InaVainohullus avatar
Hallo liebe Leseratten,

auf meinem Blog läuft derzeit ein Gewinnspiel zu Halloween, sowie anlässlich meines 400.sten Facebook-Klicks ;)

Vielleicht habt ihr Lust dieses tolle Buch von Christopher Moore zu gewinnen ? Dann schaut einfach mal rein und versucht Euer Glück !

Ich freu mich auf Euren Besuch !
http://inas-little-bakery.blogspot.de/2014/10/gewinnspiel-400-likes-halloween.html
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Safirs avatar
Hallo, ich suche Bücher, die so ähnlich sind wie "Die Bibel nach Biff". Das Buch hat mir vom Humor her super gefallen, aber ich hab oft gelesen, dass seine anderen Bücher, wenn man das zu erst las, nicht mehr so lustig sind. Kein Fan war ich von Terry Pratchett, Douglas Adams, leider. Hat jemand Ideen? Danke. ;)
Molkss avatar
Letzter Beitrag von  Molksvor 9 Jahren
Die Bibel aus der Sicht des Teufels
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Zusätzliche Informationen

Christopher Moore wurde am 31. Dezember 1956 in Toledo, Ohio (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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