Christopher Moore

 4 Sterne bei 2.419 Bewertungen
Autor von Die Bibel nach Biff, Ein todsicherer Job und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christopher Moore (© Lynn Grady)

Lebenslauf von Christopher Moore

Christopher Moore ist in Mansfield aufgewachsen. Sein Vater war Polizist und seine Mutter arbeitete in einem Kaufhaus. Das Geld für seinen Führerschein verdiente er mit zahlreichen Jobs: Er war Dachdecker, Nachtwächter, Diskjockey, Fotograf, Versicherungs-Vertreter, Hotelrezeptionist und auch Kellner. An der Ohio State University studierte er eine Zeit lang Anthropologie, später ging er nach Kalifornien und studierte am Brooks Institute of Photography in Santa Barbara Fotografie. Dort nahm er auch einige Schriftsteller-Kurse. Nach eigenen Angaben begann Christopher Moore mit etwa zwölf Jahren mit dem Schreiben, aber erst mit etwa 30 schaffte er mit dem Buch „Der kleine Dämonenberater“ (Im Original „Practical Demonkeeping“) den Durchbruch. Christopher Moore lebt in Kauai, Hawaii und San Francisco. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Journalist. Heute schreibt er Romane, die auch international sehr erfolgreich sind.

Neue Bücher

Ein todsicherer Job

 (1)
Neu erschienen am 06.04.2020 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Christopher Moore

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Buchformat:
Cover des Buches Die Bibel nach Biff9783442312948

Die Bibel nach Biff

 (782)
Erschienen am 21.11.2011
Cover des Buches Ein todsicherer Job9783442542253

Ein todsicherer Job

 (417)
Erschienen am 13.11.2006
Cover des Buches Lange Zähne9783442463862

Lange Zähne

 (151)
Erschienen am 08.05.2007
Cover des Buches Der kleine Dämonenberater9783442542178

Der kleine Dämonenberater

 (142)
Erschienen am 09.05.2005
Cover des Buches Der törichte Engel9783442542246

Der törichte Engel

 (129)
Erschienen am 14.11.2005
Cover des Buches Liebe auf den ersten Biss9783442542536

Liebe auf den ersten Biss

 (115)
Erschienen am 11.02.2008
Cover des Buches Fool9783442542598

Fool

 (100)
Erschienen am 18.10.2010
Cover des Buches Flossen weg!9783442542086

Flossen weg!

 (85)
Erschienen am 01.04.2005

Neue Rezensionen zu Christopher Moore

Neu

Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

Urkomisches Buch für Fans des ganz besonders skurrilen Humors.
Cliovor 2 Monaten

Ein todsicherer Job wurde im Jahr 2006 veröffentlicht; die ungekürzte Fassung des Hörbuches ist erst seit April 2020 als Download erhältlich. Autor des Buches ist der amerikanische Schriftsteller Christopher Moore (*1957), der in Deutschland vor allem 2002 durch seinen humorvollen Roman Die Bibel nach Biff (eine etwas ungewöhnliche Erzählung über Jesus und seinen Jugendfreund Biff) eine gewisse Bekanntheit erlangte.

Bei Ein todsicherer Job handelt es sich um einen unterhaltsamen und ausgesprochen außergewöhnlichen Roman über einen alles andere als heldenhaften Witwer namens Charlie Asher. Das Buch ist actionreich und hat im Grunde keinerlei Längen; hier reiht sich ein atemberaubender Einfall, eine witzige Szene an die nächste – und das Ende ist alles andere als gewöhnlich und konventionell (no Spoilers!).

Protagonist Charlie Asher ist zu Beginn des Romans 30 Jahre alt. Er hat von seinem Vater ein Antiquitätengeschäft geerbt und erwirbt einen Großteil seiner Ware aus Nachlässen. Er ist nicht der typische Heldentyp, im Gegenteil: Autor Christopher Moore streut im Verlauf der Geschichte immer wieder ein, dass Charlie ein Betamännchen ist und dass es schon an ein Wunder grenzt, dass sich seine spätere Frau Rachel in ihn verliebte. Doch als sie kurz nach der Geburt ihrer ersten Tochter Sophie an einer Hirnembolie verstirbt, stürzt dies Charlie in ein Jahre andauerndes Tief. Ganz abgesehen davon, dass er fest davon überzeugt ist, seinen Verstand verloren zu haben, denn am Bett seiner toten Frau hat er einen riesigen Schwarzen in einem mintgrünen Anzug gesehen, den kein anderer im Krankenhaus sehen konnte und der auch auf den Überwachungsvideos nicht zu sehen ist. Gleichzeitig beginnt Charlie, an einigen Gegenständen (z. B. der Lieblings-CD seiner Frau, eine Scheibe von Sarah McLachlan) einen roten Schimmer wahrzunehmen. Und als er den Nachlass einer reichen Frau begutachtet, fällt deren Mann tot um. Erst durch Das große bunte Buch des Todes und die Suche nach dem mintgrünen Schwarzen erhält er einen Hinweis darauf, was geschehen ist: Er ist jetzt ein Totenbote, und seine Aufgabe besteht darin, die Seelen Verstorbener, die gewissermaßen an deren „Lieblingsgegenständen“ haften, zu sammeln und im Rahmen seiner Arbeit in seinem Geschäft dafür zu sorgen, dass sie ein neues Zuhause bekommen (denn nicht jeder Mensch hat eine Seele!).
Aber das ist noch nicht alles. Charlie hält sich nun für den Tod schlechthin, da er bei seiner Arbeit immer wieder drei geheimnisvollen, mehr oder weniger körperlichen Frauen begegnet (oder Gullihexen, wie er sie nennt), die ihm seine Seelen stehlen wollen. Bei diesen handelt es sich um drei urzeitliche Harpyien, den Personifizierungen des Todes in Form wunderschöner Kriegerinnen, die sich auch in Raben verwandeln können und die Herrschaft nicht nur über die Unterwelt, sondern die Dunkelheit auch auf die Oberwelt ausweiten wollen.

Gott sei Dank stehen Charlie eine Reihe von Freunden und Bekannten zur Seite. Ein todsicherer Job wartet mit den skurrilsten, aber von Moore liebevoll und facettenreich gestalteten Figuren auf, die man sich nur vorstellen kann: Lily, ein 16-jähriger Goth mit einer Schwäche für exotische Haarfarben. Sie arbeitet in Charlies Laden und stiehlt ihm zunächst sein Totenbuch, wodurch sie noch vor Charlie weiß, was gerade vor sich geht. Ray, der ebenfalls in Charlies Geschäft angestellt ist, aber die meiste Zeit auf Partnerwebsites für willige asiatische Frauen verbringt und bei seiner Suche nach der Frau fürs Leben (oder nur für den nächsten Fick) immer an alles mögliche gerät, aber nicht an die Frau fürs Leben. Der Kaiser von San Francisco, ein Obdachloser, der mit seinen Hunden auf den Straßen der kalifornischen Großstadt lebt, alles sieht und auch bei allen bekannt ist. Dutzende von Hörnchenmenschen, etwa 40 Zentimeter große Wesen, die aus unterschiedlichen tierischen „Bestandteilen“ bestehen und mehr oder weniger lebendig sind. Die „asiatischen Großmächte“, Mrs. Ling und Mrs. Koljev, zwei verwitwete Einwanderinnen und Nachbarinnen von Charlie, die trotz ihrer Unterschiedlichkeit eines gemeinsam haben: einen leidenschaftlichen Mangel an Zutrauen in Charlie Ashers Fähigkeit, seine Tochter allein aufzuziehen.

Und diese ist die wohl wichtigste Nebenfigur. Sophie ist ein aufgewecktes Mädchen, das durch die „asiatischen Großmächte“ viele ausgesprochen skurrile Dinge lernt und schon früh ihren Kopf durchsetzt. Da Charlie wegen seines zweiten „Jobs“ befürchtet, dass er sich emotional nicht angemessen um seine Tochter kümmern kann, kauft er ihr immer wieder neue Haustiere, die aber schon kurze Zeit später tot in ihren Käfigen liegen, ob es sich dabei nun um Hamster, Schildkröten oder Kakerlaken handelt. Nur zwei urplötzlich auftauchende riesige Höllenhunde namens Mohammed und Alwin sind „unkaputtbar“ – und fressen alles, sowohl Toast als auch den Toaster. Doch lange verschließt Charlie seine Augen davor, dass auch mit seiner Tochter etwas nicht stimmt – denn dass die Menschen schlagartig tot umfallen, wenn Sophie „Miezi“ sagt, kann ja wohl nicht normal sein. 😉

Ein todsicherer Job bietet aber nicht nur eine abenteuerliche Geschichte und skurrile Figuren, sondern setzt sich auch auf humorvolle Weise mit Tod und Sterben und der Verarbeitung von Verlusten auseinander, wodurch es ungeahnten Tiefgang erhält. Sehr einfühlsam beschreibt Christopher Moore, wie Charlie den Tod seiner Frau verarbeitet – oder auch nicht verarbeiten kann – und wie das sein Verhältnis zu seiner Tochter und zu seinen Mitmenschen beeinflusst. Jahrelang versucht Charlie, sein schlechtes Gewissen darüber, dass seine Tochter ohne Mutter aufwachsen muss und er seinen Job als Vater in seinen Augen nur unzureichend erledigt, dadurch zum Schweigen zu bringen, dass er ihr die unterschiedlichsten Haustiere schenkt und sie mit viel Nachsicht erzieht. Sein ganzes Leben dreht sich – mit Ausnahme des Totenboten-Teils – nur um seine Tochter; eine andere Frau lässt er nicht in sein Leben. Und so muss Charlie und damit auch der Leser erst einmal lernen, dass es wichtig ist, dass Leben trotz Verlusten und Leidens auszukosten und wirklich zu leben.


Über das Hörbuch

Gelesen wird das Hörbuch zu Ein todsicherer Job von Simon Jäger (*1972). Und die Art und Weise, wie er dies tut, hat mich vom ersten Track an begeistert. Seine Aufgabe dürfte bei der Vielfalt und dem Facettenreichtum an handelnden Figuren gar nicht so einfach gewesen sein, schließlich gibt es nicht nur weibliche und männliche Figuren, Alte und Junge, sondern auch Angehörige unterschiedlicher Nationalitäten, es gibt Menschen, übernatürliche Wesen wie die Morrigan und auch ungewöhnliche gesampelte untote Wesen, die nur unzureichend sprechen können. Jäger zischt wie eine verrückte Gullihexe, er spricht undeutlich wie ein lippenloser Hörnchenmensch, er ist ein glaubwürdiges Betamännchen, das seinen inneren Helden sucht, oder auch eine Goth-Köchin, die Mitleidssex hat.

Mein Fazit: Ein todsicherer Job ist ein urkomisches Buch für Fans des ganz besonders skurrilen Humors.

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Rezension zu "Himmelsgöttin" von Christopher Moore

Flugzeuge!
Rananarmovor 4 Monaten

Flugzeuge! Und der Protagonist ist Pilot. Und das Buch von Christopher Moore. Mehr brauchte es für mich, einen eingefleischte. Flugzeugfan nicht. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Handlung ist Moore-typisch, der Protagonist, Pilot und Versager, wie er im Buche steht, rutscht unfreiwillig in einer absurde Handlung. Diese kommt allerdings mit weniger Witz und Klamauk aus, als man von Moore gewohnt ist, was mir aber sehr gut gefallen hat. Die medizinischen und luftfahrtspezifischen Details sind hervorragend recherchiert. Die eine oder andere plötzliche Wendung in der Handlung begeistert.

Von mir gibts volle 5 Sterne, trotz eines Minuspunkt:

Achtung Spoiler!!!!


Der Diebstahl einer Boeing 747 und die Tatsache, dass er sie bedienen, starten und auf einer kleinen, nicht dafür vorgesehenen Bahn landen kann (und das alles im Alleingang, wo doch normalerweise mindestens 2 Piloten und bei den älteren Modellen sogar ein Flugingenieur notwendig sind, von Bodenpersonal beim Start ganz zu schweigen) wirkt schon ein bisschen arg konstruiert.

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Rezension zu "Die Bibel nach Biff" von Christopher Moore

Eine göttliche Satire
Nespavanjevor 4 Monaten

Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Der Schelm von Venedigundefined
Hallo liebe Leseratten,

auf meinem Blog läuft derzeit ein Gewinnspiel zu Halloween, sowie anlässlich meines 400.sten Facebook-Klicks ;)

Vielleicht habt ihr Lust dieses tolle Buch von Christopher Moore zu gewinnen ? Dann schaut einfach mal rein und versucht Euer Glück !

Ich freu mich auf Euren Besuch !
http://inas-little-bakery.blogspot.de/2014/10/gewinnspiel-400-likes-halloween.html
0 BeiträgeVerlosung beendet
Hallo, ich suche Bücher, die so ähnlich sind wie "Die Bibel nach Biff". Das Buch hat mir vom Humor her super gefallen, aber ich hab oft gelesen, dass seine anderen Bücher, wenn man das zu erst las, nicht mehr so lustig sind. Kein Fan war ich von Terry Pratchett, Douglas Adams, leider. Hat jemand Ideen? Danke. ;)
7 Beiträge
Letzter Beitrag von  Molksvor 10 Jahren
Die Bibel aus der Sicht des Teufels
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Christopher Moore wurde am 31. Dezember 1956 in Toledo, Ohio (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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