Christopher Moore

 4 Sterne bei 2.449 Bewertungen
Autor von Die Bibel nach Biff, Ein todsicherer Job und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christopher Moore (© Lynn Grady)

Lebenslauf von Christopher Moore

Christopher Moore ist in Mansfield aufgewachsen. Sein Vater war Polizist und seine Mutter arbeitete in einem Kaufhaus. Das Geld für seinen Führerschein verdiente er mit zahlreichen Jobs: Er war Dachdecker, Nachtwächter, Diskjockey, Fotograf, Versicherungs-Vertreter, Hotelrezeptionist und auch Kellner. An der Ohio State University studierte er eine Zeit lang Anthropologie, später ging er nach Kalifornien und studierte am Brooks Institute of Photography in Santa Barbara Fotografie. Dort nahm er auch einige Schriftsteller-Kurse. Nach eigenen Angaben begann Christopher Moore mit etwa zwölf Jahren mit dem Schreiben, aber erst mit etwa 30 schaffte er mit dem Buch „Der kleine Dämonenberater“ (Im Original „Practical Demonkeeping“) den Durchbruch. Christopher Moore lebt in Kauai, Hawaii und San Francisco. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Journalist. Heute schreibt er Romane, die auch international sehr erfolgreich sind.

Alle Bücher von Christopher Moore

Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)

Die Bibel nach Biff

 (784)
Erschienen am 21.11.2011
Cover des Buches Ein todsicherer Job (ISBN: 9783442542253)

Ein todsicherer Job

 (421)
Erschienen am 13.11.2006
Cover des Buches Lange Zähne (ISBN: 9783442463862)

Lange Zähne

 (151)
Erschienen am 08.05.2007
Cover des Buches Der kleine Dämonenberater (ISBN: 9783442542178)

Der kleine Dämonenberater

 (144)
Erschienen am 09.05.2005
Cover des Buches Der törichte Engel (ISBN: 9783442542246)

Der törichte Engel

 (128)
Erschienen am 14.11.2005
Cover des Buches Liebe auf den ersten Biss (ISBN: 9783442542536)

Liebe auf den ersten Biss

 (117)
Erschienen am 11.02.2008
Cover des Buches Fool (ISBN: 9783442542598)

Fool

 (101)
Erschienen am 18.10.2010
Cover des Buches Flossen weg! (ISBN: 9783442542086)

Flossen weg!

 (85)
Erschienen am 01.04.2005

Neue Rezensionen zu Christopher Moore

Cover des Buches Ein todsicherer Job (ISBN: B0085N6AHQ)Mrs_Nanny_Oggs avatar

Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

Sterben in San Francisco
Mrs_Nanny_Oggvor 8 Monaten

Ich habe Christopher Moore über seine Vampirromane und die Bibel von Biff kennengelernt. Ich mag seinen Stil, der Witz und Ironie mit philosophischen Hintergedanken verbindet. In diesem Buch geht es um den Tod oder viel mehr das Sterben.

Auch diese Geschichte spielt in San Francisco und wer schon Bücher von Christopher Moore gelesen hat, wird einige Bekannte wiedertreffen. Der Kaiser mit seinen Mannen ist wieder dabei, genauso wie Inspektor Rivera. Die Hauptperson ist diesmal Charlie Asher, eine junger Witwer, der sich nach dem tragischen Tod seiner Frau im Kindbett mit der Tatsache konfrontiert sieht, dass er nun Seelen abholen muss.  Ich muss gestehen, die Idee, dass manche Menschen ohne Seele herumlaufen, hat mich anfangs irritiert und dass die Seelen nach dem in irgendwelche Objekte (sogar in Brustimplantate, heidinei!!) wandern, um von dort auf andere Personen übertragen zu werden, ist ein etwas seltsamer Gedanke, aber nun ja!

Charlie muss sich erstmal an diesen Job gewöhnen, schließlich hat er ja eine kleine Tochter zu versorgen und einen Secondhand-Laden zu betreuen. Das Handbuch des Todes hilft auch nicht wirklich weiter. Nach einigen ziemlich verhängnisvollen Fehlern treten dann auch noch Gestalten aus der Unterwelt in sein Leben und bringen es ziemlich durcheinander.

Es kommt zu einem spannenden Showdown in San Franciscos Unterwelt.

Der Sprecher SImon Jäger ist fantastisch! Ein absoluter Hörgenuss. Ich vergebe sehr gerne volle 5 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung der Reihe.

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Cover des Buches Lange Zähne (ISBN: B00JRF5BXA)Ilona67s avatar

Rezension zu "Lange Zähne" von Christopher Moore

Die etwas andere Lovestory eines Vampirs
Ilona67vor einem Jahr

Stell dir vor, du wirst überfallen und dann wachst du in einem Müllcontainer auf. Deine Hand ist verbrannt. Dir geht es dreckig und du findest einen Haufen Geld bei dir. Letztendlich stellt du fest, das du in einen Vampir verwandelt wurdest und dein Exfreund hat bereits eine neue in seiner Wohnung. Du brauchst dringend Hilfe von jemanden, der tagsüber für dich ein paar Dinge regelt und eine Bleibe findet und dann triffst du auf diesen Typen, der eigentlich Schriftsteller sein will, nachts in einem Supermarkt arbeitet und dem 5 Chinesen einen Heiratsantrag gemacht haben!

Diese Story von Thommy  und Jody ist teilweise zum brüllen komisch und wer mich im Auto beobachtet hat wird wahrscheinlich gedacht haben, die hat sie nicht mehr alle, wenn ich mich schlapp gelacht habe. Dazu noch die Stimme von Simon Jäger der hier wieder grandios überzeugt!  

Wobei es nicht so einfach ist an ein Exemplar zu kommen. Ich habe sogar den Verlag angeschrieben, der mir mitteilte das Teil 1 zur Zeit nicht lieferbar ist. Aber die Bemühungen haben sich gelohnt. Für mich eine absolute Hörempfehlung und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Cover des Buches Ein todsicherer Job (ISBN: 9783844537062)Clios avatar

Rezension zu "Ein todsicherer Job" von Christopher Moore

Urkomisches Buch für Fans des ganz besonders skurrilen Humors.
Cliovor einem Jahr

Ein todsicherer Job wurde im Jahr 2006 veröffentlicht; die ungekürzte Fassung des Hörbuches ist erst seit April 2020 als Download erhältlich. Autor des Buches ist der amerikanische Schriftsteller Christopher Moore (*1957), der in Deutschland vor allem 2002 durch seinen humorvollen Roman Die Bibel nach Biff (eine etwas ungewöhnliche Erzählung über Jesus und seinen Jugendfreund Biff) eine gewisse Bekanntheit erlangte.

Bei Ein todsicherer Job handelt es sich um einen unterhaltsamen und ausgesprochen außergewöhnlichen Roman über einen alles andere als heldenhaften Witwer namens Charlie Asher. Das Buch ist actionreich und hat im Grunde keinerlei Längen; hier reiht sich ein atemberaubender Einfall, eine witzige Szene an die nächste – und das Ende ist alles andere als gewöhnlich und konventionell (no Spoilers!).

Protagonist Charlie Asher ist zu Beginn des Romans 30 Jahre alt. Er hat von seinem Vater ein Antiquitätengeschäft geerbt und erwirbt einen Großteil seiner Ware aus Nachlässen. Er ist nicht der typische Heldentyp, im Gegenteil: Autor Christopher Moore streut im Verlauf der Geschichte immer wieder ein, dass Charlie ein Betamännchen ist und dass es schon an ein Wunder grenzt, dass sich seine spätere Frau Rachel in ihn verliebte. Doch als sie kurz nach der Geburt ihrer ersten Tochter Sophie an einer Hirnembolie verstirbt, stürzt dies Charlie in ein Jahre andauerndes Tief. Ganz abgesehen davon, dass er fest davon überzeugt ist, seinen Verstand verloren zu haben, denn am Bett seiner toten Frau hat er einen riesigen Schwarzen in einem mintgrünen Anzug gesehen, den kein anderer im Krankenhaus sehen konnte und der auch auf den Überwachungsvideos nicht zu sehen ist. Gleichzeitig beginnt Charlie, an einigen Gegenständen (z. B. der Lieblings-CD seiner Frau, eine Scheibe von Sarah McLachlan) einen roten Schimmer wahrzunehmen. Und als er den Nachlass einer reichen Frau begutachtet, fällt deren Mann tot um. Erst durch Das große bunte Buch des Todes und die Suche nach dem mintgrünen Schwarzen erhält er einen Hinweis darauf, was geschehen ist: Er ist jetzt ein Totenbote, und seine Aufgabe besteht darin, die Seelen Verstorbener, die gewissermaßen an deren „Lieblingsgegenständen“ haften, zu sammeln und im Rahmen seiner Arbeit in seinem Geschäft dafür zu sorgen, dass sie ein neues Zuhause bekommen (denn nicht jeder Mensch hat eine Seele!).
Aber das ist noch nicht alles. Charlie hält sich nun für den Tod schlechthin, da er bei seiner Arbeit immer wieder drei geheimnisvollen, mehr oder weniger körperlichen Frauen begegnet (oder Gullihexen, wie er sie nennt), die ihm seine Seelen stehlen wollen. Bei diesen handelt es sich um drei urzeitliche Harpyien, den Personifizierungen des Todes in Form wunderschöner Kriegerinnen, die sich auch in Raben verwandeln können und die Herrschaft nicht nur über die Unterwelt, sondern die Dunkelheit auch auf die Oberwelt ausweiten wollen.

Gott sei Dank stehen Charlie eine Reihe von Freunden und Bekannten zur Seite. Ein todsicherer Job wartet mit den skurrilsten, aber von Moore liebevoll und facettenreich gestalteten Figuren auf, die man sich nur vorstellen kann: Lily, ein 16-jähriger Goth mit einer Schwäche für exotische Haarfarben. Sie arbeitet in Charlies Laden und stiehlt ihm zunächst sein Totenbuch, wodurch sie noch vor Charlie weiß, was gerade vor sich geht. Ray, der ebenfalls in Charlies Geschäft angestellt ist, aber die meiste Zeit auf Partnerwebsites für willige asiatische Frauen verbringt und bei seiner Suche nach der Frau fürs Leben (oder nur für den nächsten Fick) immer an alles mögliche gerät, aber nicht an die Frau fürs Leben. Der Kaiser von San Francisco, ein Obdachloser, der mit seinen Hunden auf den Straßen der kalifornischen Großstadt lebt, alles sieht und auch bei allen bekannt ist. Dutzende von Hörnchenmenschen, etwa 40 Zentimeter große Wesen, die aus unterschiedlichen tierischen „Bestandteilen“ bestehen und mehr oder weniger lebendig sind. Die „asiatischen Großmächte“, Mrs. Ling und Mrs. Koljev, zwei verwitwete Einwanderinnen und Nachbarinnen von Charlie, die trotz ihrer Unterschiedlichkeit eines gemeinsam haben: einen leidenschaftlichen Mangel an Zutrauen in Charlie Ashers Fähigkeit, seine Tochter allein aufzuziehen.

Und diese ist die wohl wichtigste Nebenfigur. Sophie ist ein aufgewecktes Mädchen, das durch die „asiatischen Großmächte“ viele ausgesprochen skurrile Dinge lernt und schon früh ihren Kopf durchsetzt. Da Charlie wegen seines zweiten „Jobs“ befürchtet, dass er sich emotional nicht angemessen um seine Tochter kümmern kann, kauft er ihr immer wieder neue Haustiere, die aber schon kurze Zeit später tot in ihren Käfigen liegen, ob es sich dabei nun um Hamster, Schildkröten oder Kakerlaken handelt. Nur zwei urplötzlich auftauchende riesige Höllenhunde namens Mohammed und Alwin sind „unkaputtbar“ – und fressen alles, sowohl Toast als auch den Toaster. Doch lange verschließt Charlie seine Augen davor, dass auch mit seiner Tochter etwas nicht stimmt – denn dass die Menschen schlagartig tot umfallen, wenn Sophie „Miezi“ sagt, kann ja wohl nicht normal sein. 😉

Ein todsicherer Job bietet aber nicht nur eine abenteuerliche Geschichte und skurrile Figuren, sondern setzt sich auch auf humorvolle Weise mit Tod und Sterben und der Verarbeitung von Verlusten auseinander, wodurch es ungeahnten Tiefgang erhält. Sehr einfühlsam beschreibt Christopher Moore, wie Charlie den Tod seiner Frau verarbeitet – oder auch nicht verarbeiten kann – und wie das sein Verhältnis zu seiner Tochter und zu seinen Mitmenschen beeinflusst. Jahrelang versucht Charlie, sein schlechtes Gewissen darüber, dass seine Tochter ohne Mutter aufwachsen muss und er seinen Job als Vater in seinen Augen nur unzureichend erledigt, dadurch zum Schweigen zu bringen, dass er ihr die unterschiedlichsten Haustiere schenkt und sie mit viel Nachsicht erzieht. Sein ganzes Leben dreht sich – mit Ausnahme des Totenboten-Teils – nur um seine Tochter; eine andere Frau lässt er nicht in sein Leben. Und so muss Charlie und damit auch der Leser erst einmal lernen, dass es wichtig ist, dass Leben trotz Verlusten und Leidens auszukosten und wirklich zu leben.


Über das Hörbuch

Gelesen wird das Hörbuch zu Ein todsicherer Job von Simon Jäger (*1972). Und die Art und Weise, wie er dies tut, hat mich vom ersten Track an begeistert. Seine Aufgabe dürfte bei der Vielfalt und dem Facettenreichtum an handelnden Figuren gar nicht so einfach gewesen sein, schließlich gibt es nicht nur weibliche und männliche Figuren, Alte und Junge, sondern auch Angehörige unterschiedlicher Nationalitäten, es gibt Menschen, übernatürliche Wesen wie die Morrigan und auch ungewöhnliche gesampelte untote Wesen, die nur unzureichend sprechen können. Jäger zischt wie eine verrückte Gullihexe, er spricht undeutlich wie ein lippenloser Hörnchenmensch, er ist ein glaubwürdiges Betamännchen, das seinen inneren Helden sucht, oder auch eine Goth-Köchin, die Mitleidssex hat.

Mein Fazit: Ein todsicherer Job ist ein urkomisches Buch für Fans des ganz besonders skurrilen Humors.

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Hallo liebe Leseratten,

auf meinem Blog läuft derzeit ein Gewinnspiel zu Halloween, sowie anlässlich meines 400.sten Facebook-Klicks ;)

Vielleicht habt ihr Lust dieses tolle Buch von Christopher Moore zu gewinnen ? Dann schaut einfach mal rein und versucht Euer Glück !

Ich freu mich auf Euren Besuch !
http://inas-little-bakery.blogspot.de/2014/10/gewinnspiel-400-likes-halloween.html
0 BeiträgeVerlosung beendet
Hallo, ich suche Bücher, die so ähnlich sind wie "Die Bibel nach Biff". Das Buch hat mir vom Humor her super gefallen, aber ich hab oft gelesen, dass seine anderen Bücher, wenn man das zu erst las, nicht mehr so lustig sind. Kein Fan war ich von Terry Pratchett, Douglas Adams, leider. Hat jemand Ideen? Danke. ;)
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Molkss avatar
Letzter Beitrag von  Molksvor 11 Jahren
Die Bibel aus der Sicht des Teufels
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Zusätzliche Informationen

Christopher Moore wurde am 31. Dezember 1956 in Toledo, Ohio (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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