Christopher Moore Ein todsicherer Job

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Inhaltsangabe zu „Ein todsicherer Job“ von Christopher Moore

Eigentlich ist Charlie Asher ein recht liebenswerter Mensch: ein wenig neurotisch, vielleicht auch ein kleiner Hypochonder, aber alles in allem eher durchschnittlich. Er besitzt ein Haus, einen kleinen Laden und ist mit der hübschen Rachel verheiratet, die ihn gerade wegen seiner Normalität liebt. Charlies Welt ist perfekt, bis seine Frau bei der Geburt ihrer Tochter stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vater, sondern auch Witwer. Und darüber scheint er den Verstand zu verlieren. Denn er ist ziemlich sicher, dass in dem Moment von Rachels Tod neben ihrem Bett ein außergewöhnlich großer, schwarzer Mann in einem mintgrünen Anzug auftauchte. Dann häufen sich die merkwürdigen Ereignisse, bis der mintgrüne Mann wieder auftaucht und ihn aufklärt: Auf Befehl von ganz oben ist Charlie ein neuer Job übertragen worden. Er soll Seelen einfangen und sie sicher ins Jenseits befördern. Keine angenehme Arbeit, aber irgendjemand muss sie ja machen. Charlie sieht nur nicht ein, warum ausgerechnet er dazu auserkoren sein soll, und fordert den Tod heraus. >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Nie war Sterben lustiger ;-)

— zazzles
zazzles

Witzig, spritzig, morbid.

— Dion
Dion

Eines der besten Bücher ever, hat Douglas Adamsches Qualitätsniveau fast durchgängig und das auch beim zweiten lesen.

— thursdaynext
thursdaynext

Super! Ich habe mich tot gelacht an vielen Stellen.

— cat74
cat74

Simon Jäger at its best! Christopher Moore natürlich auch. Pures Hörvergnügen ;) Nicht verpassen!

— Abendstern
Abendstern

Makaber, morbide, schwarzhumorig - und stellenweise zum Brüllen komisch...

— parden
parden
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  • Nie war Sterben lustiger

    Ein todsicherer Job
    zazzles

    zazzles

    22. January 2017 um 18:28

    InhaltEigentlich ist Charlie Asher ein recht liebenswerter Mensch: ein wenig neurotisch, vielleicht auch ein kleiner Hypochonder, aber alles in allem eher durchschnittlich. Er besitzt ein Haus, einen kleinen Laden und ist mit der hübschen Rachel verheiratet, die ihn gerade wegen seiner Normalität liebt. Charlies Welt ist perfekt, bis seine Frau bei der Geburt ihrer Tochter stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vater, sondern auch Witwer. Und darüber scheint er den Verstand zu verlieren. Denn er ist ziemlich sicher, dass in dem Moment von Rachels Tod neben ihrem Bett ein außergewöhnlich großer, schwarzer Mann in einem mintgrünen Anzug auftauchte. Dann häufen sich die merkwürdigen Ereignisse, bis der mintgrüne Mann wieder auftaucht und ihn aufklärt: Auf Befehl von ganz oben ist Charlie ein neuer Job übertragen worden. Er soll Seelen einfangen und sie sicher ins Jenseits befördern. Keine angenehme Arbeit, aber irgendjemand muss sie ja machen. Charlie sieht nur nicht ein, warum ausgerechnet er dazu auserkoren sein soll, und fordert den Tod heraus. Meine MeinungWer denkt, dass der Tod als Hauptthema eines Buches nur deprimierend sein kann, irrt sich gewaltig, denn Christopher Moore beweist mit seinem Werk "Ein todsicherer Job" das Gegenteil. Mit pechschwarzem Humor erzählt er vom Leben eines eigentlich durchschnittlichen Bürgers, der nach dem Tod seiner Frau die Aufgabe erhält, fortan sogenannte Seelenschiffchen zu sammeln. Mit seiner etwas naiven, aber durchaus liebenswerten Art schliesst man Charlie mit seinem manchmal bitterbösen Sarkamus sofort ins Herz und will unbedingt wissen, wie er seine neue Aufgabe als Todesbote meistert. Wie erwartet, stellt er sich dabei nicht immer sonderlich geschickt an und bringt den Hörer (oder Leser) mit seinen Aktionen und Gedankengängen zum Lachen.Die Geschichte rund um Charlie Asher wird von Simon Jäger erzählt (u.a. auch bekannt als Matt Damons Synchronsprecher). Er macht seine Sache wirklich gut und bringt Charlies tollpatschige Art humorvoll rüber.Wer auf schwarzen und vor allem von Sarkasmus triefenden Humor steht, sollte sich "Ein todsicherer Job" auf jeden Fall anhören. Nur der Schluss fand ich dann stellenweise etwas wirr und absurd, so dass ich deswegen einen Stern abziehen muss. Der Folgeband "Ein todsicherer Plan" steht aber schon auf meiner to-read resp. to-hear Liste ;-)

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  • Seelenwanderung mal anders....

    Ein todsicherer Job
    Dion

    Dion

    15. November 2016 um 15:26

    Rachel stirbt unmittelbar, nachdem sie der kleinen Sophie das Leben geschenkt hat. Zurück bleibt ihr Mann Charlie, nunmehr leicht überforderter, konfuser und alleinerziehender Vater eines Babys.Zu allem Überfluss beschließt das Schicksal auch noch, Charlie zum Todesboten zu machen. Seine neue Aufgabe: die Seelen von Verstorbenen aufzubewahren und bei Gelegenheit weiterzugeben. Das Problem: die Mächte der Finsternis haben dasselbe Ziel. Ein Wettlauf um die Seelen beginnt. Und der Kampf gegen die Finsternis...Unglaublich komischer Roman rund um einen leicht unterbelichteten Protagonisten, der im Laufe der Geschichte über sich selbst hinauswächst und alles Mögliche und Unmögliche unternimmt, um seiner Aufgabe nachzukommen und gleichzeitig seine kleine Familie zu schützen.Unbedingt empfehlenswert!!!!!!!!!!

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  • Makaber, morbide, schwarzhumorig - und stellenweise zum Brüllen komisch...

    Ein todsicherer Job
    parden

    parden

    MAKABER, MORBIDE, SCHWARZHUMORIG - UND STELLENWEISE ZUM BRÜLLEN KOMISCH... Eigentlich ist Charlie Asher ein recht liebenswerter Mensch: ein wenig neurotisch, vielleicht auch ein kleiner Hypochoner, aber alles in allem eher durchschnittlich. Er besitzt ein Haus in San Francisco sowie einen gut gehenden Secondhand-Laden, den er mit Hilfe von zwei überaus loyalen, aber leicht exzentrischen Mitarbeitern führt. Er ist mit der hübschen Rachel verheiratet, die ihn gerade wegen seiner Normalität liebt. Und Rachel und Charlie erwarten ihr erstes Kind. Alles könnte ewig so weitergehen, stünde nicht der Tag der Geburt bevor. Denn an diesem Tag verändert sich Charlies Leben schlagartig: Rachel stirbt kurz nach der Geburt ihrer Tochter Sophie, und Charlie glaubt, darüber verrückt zu werden. Denn er ist sich ziemlich sicher, dass in dem Moment von Rachels Tod neben ihrem Bett ein außergewöhnlich großer, schwarzer Mann in einem mintrünen Anzug auftauchte - allerdings auch auf ebenso unerklärliche Weise plötzlich wieder verschwand. Da die Sicherheitskamera nur Aufnahmen von Charlie am Totenbett seiner Frau zeigen, schickt man ihn mit einigen Medikamenten versehen nach Hause. Doch kaum dort angekommen, häufen sich die merkwürdigen Ereignisse. Die Dinge in seinem Laden fangen an zu leuchten, mannshohe Raben nisten sich auf seinem Dach ein, und wildfremde Menschen fallen mausetot vor Charlie um. Und dann taucht auch noch der Mann im grünen Anzug wieder auf, der ihn endlich aufklärt: Auf Befehl von ganz oben ist Charlie ein neuer Job übertragen worden. Er soll die Seelen der Sterbenden einfangen, bevor die Mächte des Dunklen sie entführen können. Keine angenehme Arbeit, aber irgendjemand muss sie ja schließlich machen. Charlie sieht nur nicht ein, warum ausgerechnet er daszu auserkoren sein soll, und fordert den Tod und die dunklen Mächte heraus... Das Betamännchen Charlie stolpert durchs Leben und ist mit seinem neuen Job als Vater - und erst recht mit dem als Todesbote - im Grunde heillos überfordert. Aber er tut sein Bestes, und der Leser darf ihn dabei begleiten. In unglaubliche Situationen gerät Charlie da, an seiner Seite schräge Figuren wie das chinesische und das russische Kindermädchen, die Gehilfen im Laden - eine Grufti-Braut und ein Ex-Cop -, der Mann in Mintgrün, der Kaiser der Stadt (ein Obdachloser), die Höllenhunde, die seiner Tochter als Haustiere nicht mehr von der Seite weichen und beim gemeinsamen Bad bunte Seifenblasen rülpsen, u.a.m. Doch schließlich erstarken trotz all seiner Bemühungen die Mächte der Unterwelt - ein tiefer Griff in die Kiste der Mythologie: Orcus und die Morrigan (Macha, Nemain und Babd), drei bösartige Harpyen (Rabenfrauen) - drängen zunehmend aus der Welt der Kanalisation ins "Oben". Charlie hat alle Hände voll zu tun, um die "Gullyhexen" in Schach zu halten, doch droht ihm das Heft zunehmend zu entgleiten... Das Hörbuch hat mich über große Strecken überzeugt mit witzigen Figuren, einer schrägen Story, die aber (meist) nicht ins Alberne abgleitet, sondern durchaus inhaltlich-ernste Elemente von Tod und Leben, Seelenwanderung, Religionen, Mythologie und Philosophie aufweist, die zeigen, dass Christopher Moore sich eingehend mit diesen Themen beschäftigt haben muss, mit unverbrauchten Einfällen und einem gefälligen Schreibstil. Auch derb-zotige Einwürfe, die es durchaus auch gab, haben mich dabei nicht gestört. Oftmals musste ich glucksen, stellenweise auch richtig laut lachen - der sarkastische und schwarze Humor ist genau meins. Jedoch wird dieses hohe und unterhaltsame Niveau nicht ganz bis zum Ende durchgehalten. Deshalb reicht es auch nicht zur Höchstwertung, aber insgesamt war es doch ein außergewöhnliches Hörvergnügen. Dazu trug natürlich auch der Sprecher Simon Jäger bei, der jedem Charakter eine sehr individuelle Note verleiht und Szenen dadurch richtig lebendig werden lässt. Streckenweise ist richtig zu merken, wieviel Spaß der Sprecher selbst an der Geschichte und ihren Figuren hatte. Allen Liebhabern schwarzen Humors sei dieses Hörbuch daher dringend empfohlen. Vor dem Genuss in der Öffentlichkeit wird jedoch gewarnt: man könnte durch Lachanfälle auffallen... ☺ © Parden

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